The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

Shofar FTP Archive File: people/h/hoess.rudolf.ferdinand//hoess.statemen


Newsgroups: alt.revisionism
Subject: Holocaust Almanac: The Hoess Statement (German & English)     
Summary: The statement of Auschwitz Commandant Ho"ss, with translation
Reply-To: kmcvay@oneb.almanac.bc.ca
Followup-To: s
Organization: The Old Frog's Almanac, Vancouver Island, CANADA
Keywords: Auschwitz,Hoess

Archive/File: camps/auschwitz hoess.statemen people/h/hoess.rudolf.ferdinand hoess.statemen 
Last-Modified: 1994/11/18

[The following statement was published on an electronic network during 1992
debates with Holocaust deniers, and no longer includes the translation
attribution, which is a shame... if the translator is still on the net, and
would like to be credited with the work, please contact me.] 

Translation follows text.

    Ich, Rudolf Franz Ferdinand Hoess, sage nach vorhergehender
 rechtmaessiger Vereidigung aus und erklaere wie folgt:
    1. Ich bin sechsundvierzig Jahre alt und Mitglied der NSDAP
 seit 1922 Mitglied der SS seit 1934; Mitglied der Waffen-SS seit
 1939. Ich war Mitglied ab 1. Dezember 1934 des SS-Wachverbandes,
 des sogenannten Totenkopfverbandes.
    2. Seit 1934 hatte ich unausgesetzt in der Verwaltung von
 Konzentrationslagern zu tun und tat Dienst in Dachau bis 1938;
 dann als Adjutant in Sachsenhausen von 1938 bis zum 1. Mai 1940,
 zu welcher Zeit ich zum Kommandanten von Auschwitz ernannt wurde.
 Ich befehligte Auschwitz bis zum 1. Dezember 1943 und schaetze,
 dass mindestens 2 500 000 Opfer dort durch Vergasung und Ver-
 brennen hingerichtet und ausgerottet wurden; mindestens eine
 weitere halbe Million starben durch Hunger und Krankheit, was
 eine Gesamtzahl von ungefaehr 3 000 000 Toten ausmacht. Diese
 Zahl stellt ungefaehr 70 oder 80 Prozent aller Personen dar, die
 als Gefangene nach Auschwitz geschickt wurden; die uebrigen
 wurden ausgesucht und fuer Sklavenarbeit in den Industrien des
 Konzentrationslagers verwendet. Unter den hingerichteten und
 verbrannten Personen befanden sich ungefaehr 20 000 russische
 Kriegsgefangene (die frueher von der Gestapo aus den Gefaeng-
 nissen der Kriegsgefangenen ausgesondert waren); diese wurden
 in Auschwitz den Wehrmacht-Transporten, die von regulaeren
 Offizieren und Mannschaften der Wehrmacht befehligt wurden,
 ausgeliefert. Der Rest der Gesamtzahl der Opfer umfasste unge-
 faehr 100 000 deutsche Juden und eine grosse Anzahl von Ein-
 wohnern, meistens Juden, aus Holland, Frankreich, Belgien, Polen,
 Ungarn, Tschechoslowakei, Griechenland oder anderen Laendern.
 Ungefaehr 400 000 ungarische Juden wurden allein in Auschwitz im
 Sommer 1944 von uns hingerichtet.
    4. Massenhinrichtungen durch Vergasung begannen im Laufe des
 Sommers 1941 und dauerten bis zum Herbst 1944. Ich beaufsichtigte
 persoenlich die Hinrichtungen in Auschwitz bis zum 1. Dezember
 1943. . . Alle Massenhinrichtungen durch Vergasung fanden unter
 dem direkten Befehl unter der Aufsicht und Verantwortlichkeit
 der RSHA statt. Ich erhielt unmittelbar von der RSHA alle
 Befehle zur Ausfuehrung dieser Massenhinrichtungen.
    6. Die "Endloesung" der juedischen Frage bedeutete die
 vollstaendige Ausrottung aller Juden in Europa. Ich hatte den
 Befehl, Ausrottungserleichterungen in Auschwitz im Juni 1942 zu
 schaffen. Zu jener Zeit bestanden schon drei weitere Vernicht-
 ungslager im Generalgouvernement: Belzec, Treblinka und Wolzek.
 Diese Lager befanden sich unter dem Einsatzkommando der Sicher-
 heitspolizei und des SD. Ich besuchte Treblinka, um festzu-
 stellen, wie die Vernichtungen ausgefuehrt wurden. Der Lager-
 kommandant von Treblinka sagte mir, dass er im Laufe eines
 halben Jahres 80 000 liquidiert haette. Er hatte hauptsaechlich
 mit der Liquidierung aller Juden aus dem Warschauer Ghetto zu
 tun. Er wandte Monoxid-Gas an, und nach seiner Ansicht waren
 seine Methode nicht sehr wirksam. Als ich das Vernichtungs-
 gebaeude in Auschwitz errichtete, gebrauchte ich also Zyklon B,
 eine kristallisierte Blausaeure, die wir in die Todeskammer
 durch eine kleine Oeffnung einwarfen. Es dauerte 3 bis 15
 Minuten, je nach den klimatischen Verhaeltnissen, um die
 Menschen in der Todeskammer zu toeten. Wir wussten, wenn die
 Menschen tot waren, weil ihr Kreischen aufhoerte. Wir warteten
 gewoehnlich eine halbe Stunde, bevor wir die Tueren oeffneten
 und die Leichen entfernten. Nachdem die Leichen fortgebracht
 waren, nahmen unsere Sonderkommandos die Ringe ab und zogen das
 Gold aus den Zaehnen der Koerper.
    7. Eine andere Verbesserung gegenueber Treblinka war, dass
 wir Gaskammern bauten, die 2000 Menschen auf einmal fassen
 konnte, waehrend die 10 Gaskammern in Treblinka nur je 200
 Menschen fassten. Die Art und Weise, wie wir unsere Opfer aus-
 waehlten, war folgendermassen: zwei SS-Aerzte waren in Auschwitz
 taetig, um die einlaufenden Gefangenentransporte zu untersuchen.
 Die Gefangenen mussten bei einem der Aerzte vorbeigehen, der bei
 ihrem Vorbeimarsch durch Zeichen die Entscheidung faellte.
 Diejenigen, die zur Arbeit taugten, wurden ins Lager geschickt.
 Andere wurden sofort in die Vernichtungsanlagen geschickt.
 Kinder im zarten Alter wurden unterschiedlos vernichtet, da auf
 Grund ihrer Jugend sie unfaehig waren, zu arbeiten. Noch eine
 andere Verbesserung, die wir gegenueber Treblinka machten, war
 diejenige, dass in Treblinka die Opfer fast immer wussten, dass
 sie vernichtet werden sollten, waehrend in Auschwitz wir uns
 bemuehten, die Opfer zum Narren zu halten, indem sie glaubten,
 dass sie ein Entlausungsverfahren durchzumachen haetten.
 Natuerlich erkannten sie auch haeufig unsere wahren Absichten
 und wir hatten deswegen manchmal Aufruhr und Schwierigkeiten.
 Sehr haeufig wollten Frauen ihre Kinder unter den Kleidern
 verbergen, aber wenn wir sie fanden, wurden die Kinder natuerlich
 zur Vernichtung hineingesandt. Wir sollten diese Vernichtungen
 im Geheimen ausfuehren, aber der faule und Uebelkeit erregende
 Gestank, der von der ununterbrochenen Koerperverbrennung aus-
 ging, durchdrang die ganze Gegend, und alle Leute, die in den
 umliegenden Gemeinden lebten, wussten, dass in Auschwitz
 Vernichtungen im Gange waren.
    Die obrigen Angaben sind wahr; diese Erklaerung gab ich
 freiwillig und ohne Zwang ab. Nach Durchlesen der Angaben habe
 ich dieselben unterzeichnet und vollzogen in Nuernberg,
 Deutschland, am fuenften Tage des April 1946.

                              Rudolf Franz Ferdinand Hoess

In my rather rough German, this translates to:

    I, Rudolf Franz Ferdinand Hoess, having been duly sworn in, state
 and declare as follows:
    1. I am 46 years old and member of the Nazi party since 1922,
 member of the SS since 1934; member of the SS-in-arms since 1939. I
 was, from December 1, 1934, a member of the SS-Wachverband, the so-
 called skull unit.
    2. Since 1934 I was continuously busy in the administration of
 concentration camps and did service in Dachau until 1938; then as
 adjutant in Sachsenhausen from 1938 until May 1, 1940, at which time
 I was appointed as commander of Auschwitz. I commanded Auschwitz
 up to December 1, 1943 and estimate that at least 2,500,000 victims
 were put to death and exterminated there through gassing and
 burning; at least a further half million died through hunger and
 sickness, which amounts to a total number of approximately
 3,000,000 dead. This number represents approximately 70 or 80

[Editor's note: Ho"ss recanted his 2.5 million figure in his memoir,
using a figure of over one million - see same for details]

 percent of all persons who were sent to Auschwitz as prisoners;
 the others were selected and used for slave labor in the industries
 of the concentration camp. Among the executed and cremated persons
 were approximately 20,000 Russian prisoners of war (who earlier
 were singled out by the Gestapo from the jails of the war
 prisoners); these were delivered into Auschwitz on the Wehrmacht
 transports, which were commanded by the regular officers and men
 of the Wehrmacht. The rest of the entire number of victims con-
 tained approximately 100,000 German Jews and a large number of
 inhabitants, mostly Jews, from Holland, France, Belgium, Poland,
 Hungary, Czechoslovakia, Greece or other lands. Approximately
 400,000 Hungarian Jews alone were executed by us in Auschwitz in
 the summer of 1944.
    4. Mass executions through gassing began in the course of the
 summer, 1941, and continued up to the fall, 1944. I personally
 supervised the executions in Auschwitz up to December 1, 1943...
 All mass executions by gassing took place under the direct order,
 under the supervision and responsibility of the RSHA. I received
 all orders for the carrying out of these mass executions directly
 from the RSHA.
    6. The "final solution" of the Jewish question meant the
 complete extermination of all Jews in Europe. I had the order to
 produce extermination facilities in Auschwitz in June 1942. At
 that time three further annihilation camps already existed in
 the general government: Belzec, Treblinka and Wolzek. These camps
 found themselves under the mission command of the security
 police and the SD. I visited Treblinka in order to determine how
 the annihilations were carried out. The camp commander of
 Treblinka said to me that he had liquidated 80,000 in the course
 of a half year. He had mainly to do with the liquidation of all
 Jews from the Warsaw ghetto. He used monoxide gas and according
 to his opinion his methods were not very effective. When I built
 the annihilation building in Auschwitz, I therefore used Zyklon
 B, a crystallized hydrocyanic acid, which we threw into the death
 chamber through a small opening. It took 3 to 15 minutes,
 depending on the climatic conditions, in order to kill the people
 in the death chamber. We knew when the people were dead because
 their screaming stopped. We waited usually a half hour before we
 opened the doors and removed the bodies. After the bodies were
 brought forth, our special commandos took off the rings and
 pulled the gold out of the teeth of the bodies.
    7. One other improvement as compared to Treblinka was that
 we built gas chambers which could hold 2000 people at once,
 while the 10 gas chambers in Treblinka held only 200 people
 each. The method and manner how we chose our victims was as
 follows: two SS doctors were busy in Auschwitz in order to look
 over the arriving prisoner transports. The prisoners had to
 pass by one of the doctors, who pronounced the verdict by a
 sign in their march past. Those who were fit for work were sent
 into the camp. The others were immediately sent into the
 annihilation installations. Children of a tender age were
 indiscriminately destroyed since on the basis of their youth
 they were unfit to work. Still one other improvement, which we
 made opposite Treblinka, was the one that in Treblinka the
 victims almost always knew that they were supposed to be
 annihilated, while in Auschwitz we strove to keep the victims
 unknowing in that they believed that they had to undergo a
 delousing procedure. Of course they also often recognized our
 true intentions and we therefore had sometimes rebellion and
 difficulties. Very often women wanted to hide their children
 under their clothes, but when we found them, the children were,
 of course, sent in to destruction. We were supposed to carry
 out these annihilations in secret, but the rotten and nausea-
 inducing stench, which went out from the uninterrupted burning
 of bodies, permeated the whole region, and all the people who
 lived in the surrounding communities knew that annihilations
 were in progress in Auschwitz.
    The foregoing statements are true; this explanation I
 have given voluntarily and without coercion. After reading
 through the statements I have signed and ratified the same
 in Nuremberg, Germany, on the 5th day of April, 1946.

                              Rudolf Franz Ferdinand Hoess


>From "Der Kommandant von Auschwitz erzaehlt," in _Das Dritte
 Reich und die Juden_, edited by Leon Poliakov and Josef Wulf.
 Berlin Grunewald, Verlag-GmbH, 1955.

Notes:
 (1) Auschwitz was an extermination and slave-labor camp in
    Poland.
 (2) Rudolf Franz Ferdinand Hoess (1900-1947) was arrested by
    British military police in 1946, and after being
    interrogated by American authorities, was handed over to
    the Polish government. The Poles tried him in March, 1947
    and condemned him to death, and executed him in April,
    1947.
 (3) The SS (Schutzstaffel) was Hitler's black-shirted elite
    guard. The SS-in-arms was a branch of the SS which
    constituted a separate army along with the regular
    German army.
 (4) The SS-Wachverband handled special duties, such as
    guarding concentration camps. Their insignia was a skull.
 (5) Dachau was a concentration camp near Munich.
 (6) Sachsenhausen was a concentration camp in Northern Germany.
 (7) Gestapo is the abbreviation for Geheime Staatspolizei, the
    secret state police.
 (8) The Wehrmacht were the German armed forces; this term
    replaced Reichswehr after Hitler came to power.
 (9) The RSHA was the Reichssicherheitshauptamt, the Reich
    security office, headquarters of the SS police forces.

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