The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

Shofar FTP Archive File: people/h/hitler.adolf//oss-papers/text/oss-sb-steyrerz.380417


00010801.GIF

Steyrer Zeitung. 17.April 1938.
--------------------------------


ADOLF HITLER ALS SCHUELER IN STEYR!

In einer Zeit der Begeisterung fuer den 
Schoepfer Grossdeutschlands sind alle 
Staedte und Orte, welche Erinnerungen 
an seine Jugendzeit bergen, bestrebt, 
davon zu sprechen und ihrer Freude 
darueber lauten Ausdruck zu geben. 
So ist es denn auch fuer unsere alte 
Stadt von groesstem Werte, ein fuer 
allemal mit Stolz und Freude festzustellen, 
dass unser Fuehrer, wie schon laengst aus 
den Akten der hiesigen Realschule zu 
ersehen war (diese Akten hat der fruehere 
oberoesterreichische Landesschulrat 
entgegen allen Vorschriften im Jahre 
1937 nach Linz verschleppt und es muss 
eilends getrachtet werden, sie wieder 
zurueckzu- verlangen!), im Schuljahre 
1904/05 als Schueler der vierten Klasse 
vom September 1904 bis Mitte Juli 1905 
in Steyr weilte. Er wohnte in dieser Zeit 
bei der Familie Konrad von Cichini im 
rueckwaertigen Teile des Kaufmannshauses 
Ignaz Kammerhofe am Gruenmarkt Nr.19, 
dessen huebsche Rokokofassade und dessen 
malerischen Hof zwischen den Haeuser Nr.19 
und 21, den der kleine Hitler wohl oft 
durchschritten hatte, die beigegebenen 
Lebeda-Bilder sehr ansprechend zeigen. 
von den seinerzeitigen Lehrern Adolf Hitlers 
in Steyr leben nur noch drei: Der Schreiber 
dieser Zeilen, dann der seinerzeitige 
Klassenvorstand Studienrat Professor 
Dr. Alfred Hackel (lebt im Ruhestant in 
Wien) und der damalige Turnlehrer Direktor 
i.R. Alois Lebeda, der Zeichner dieser Bilder. 
Ich sehe den kleinen Adolf noch recht gut 
vor mir, ein stiller, etwas vertraeumter 
Junge, der wenig aus sich machte und 
dessen Gedanken ersichtlich of auf andere, 
kommende Dinge gerichtet waren. Er hat 
nach mit Erfolg beendigtem Schuljahr 
1904/05, wahrscheinlich wegen der 
schweren finanziellen Lage seiner Mutter 
(gestorben 1907) das Studium nicht mehr 
fortgesetzt und dann sehr bald den bitteren 
Ernst des Lebens kennen lernen muessen. 
In seinem Buche "Mein Kampf" schildert er 
eindringlich sein wechselvolles Schicksal, 
das ihn schliesslich einen in der Weltgeschichte 
einzigartigen Aufstieg erleben liess. Von den 
seinerzeitigen Klassenkameraden des Fuehrers 
leben in Steyr die Herren: Ehler, Ing.Treml 
Heinrich und Hoeflinger Ferdinand in Behamberg. 
Die schoene Sitte, einigen Mittelschulen Namen 
der hervorragendsten ihrer Schueler zu verleihen, 
um so die geistige Verbindung und Verehrung 
fuer alle Zeiten festzuhalten, waere wohl auch 
fuer Steyr zu begruessen, da unsere alte 
Realschule der groesste Deutsche besuchte. 
Dass im uebrigen ganz Steyr den Tag herbeisehnt, 
nach mehr als drei Jahrzehnten den Fuehrer in 
seinen Mauern begruessen zu koennen, ist wohl 
vorlaeufig ein Wunsch, dessen Erfuellung aber 
den schoensten Tag in der reichen Geschichte 
der Eisenstadt bedeuten wuerde. 

Prof. G.Goldbacher.

Home ·  Site Map ·  What's New? ·  Search Nizkor

© The Nizkor Project, 1991-2012

This site is intended for educational purposes to teach about the Holocaust and to combat hatred. Any statements or excerpts found on this site are for educational purposes only.

As part of these educational purposes, Nizkor may include on this website materials, such as excerpts from the writings of racists and antisemites. Far from approving these writings, Nizkor condemns them and provides them so that its readers can learn the nature and extent of hate and antisemitic discourse. Nizkor urges the readers of these pages to condemn racist and hate speech in all of its forms and manifestations.