The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

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   "Es muss dem Fuehrer, der als kuenstlerischer Mensch nicht mit 
kleinlichen Masstab gemessen werden darf, vergoennt sein, im Kreise 
schoener Frauen Erholung zu finden.  Aber der Fuehrer muss sich bewusst 
sein, dass er mit seinem ganzen Tun und Lassen im oeffentlichen Leben 
steht und dass man nach seinme Verhalten den idealen und sozialen Wert der 
Partei beurteilt."

   Als Hitler den Brief erhaelt, ruft er wuetend, in die Bude am 
Ostbahnhof werde er einmal ganz energisch hineinfahren; waehrend Hermann 
Esser beleidigt erklaert, er sei nur zwei Tage als Gast auf seiner 
Hochzeitsreise bei Hitler in Berchtesgaden gewesen.

   Wie sehr Ausschweifung und Disziplinlosigkeit bei Hitler zusammenhaengen, 
zeigt gerade diese kleine Palastrevolution zur Rettung von Hitlers Seele.

   Feder sagte naemlich auch, man muesse Hitler zu einer geordneten 
Arbeitsweise erziehen.  Er hatte zu diesem Zweck einen Offizier ausgesucht, 
der Hitler als Sekretaer beigegeben werde, die Tagesarbeit nach der Uhr 
festlegen und ueberhaupt in die Taetigkeit des Fuehrers Ordnung und 
Programm hineinbringen sollte.  Als Hitler das hoerte, schlug er mit der 
Faust auf den Tisch und schrie: "Was bilden sich die Kerle ein?  Ich gehe 
meinen Weg, wie ich ihn fuer richtig halte".  Den Sekretaer nahm er aber doch.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.111,112.

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   Man muss nicht glauben, dass dieser unbeherrschte Mensch mit den 
schlechten Manieren ein beliebter Tafelaufsatz der Muenchener Gesellschaft 
gewesen sei.  Er wurde wenig eingeladen, die Salons hielten bis 1923 einen 
fast nirgends durchbrochenen Boykott gegen ihn durch.  Ein schuechterner 
und linkischer Mensch, auffallend durch seine hastige Gier beim Essen und 
seine uebertriebenen Verbeugungen, wurde er aus der Naehe schnell 
uninteressant.  Nicht aermlich, aber ohne jedes Zeichen persoenlichen 
Geschmacks gekleidet, den Scheitel fast in der Mitte des geoelten Haars, 
die Schnurrbartborste als unverstaendlicher Akzent im sonst weichlichen 
Antlitz -- so wirkte der ganze Mann wie die schlechte Nachahmung eines nur 
in der Phantasie existierenden Idealtypus.  Wenn das allgemeine Urteil ihn 
mit einem Kellner oder Friseur verglich, so war das nicht als Kraenkung 
dieser Staende gemeint, denn kein Kellner oder Friseur hat je so 
ausgesehen, wie der Adolf Hitler von 1923; man dachte nur an die fade 
Idealschoenheit, der Hitler damals zustrebte.

   Eine Art Heim fand Hitler damals bei einer einfachen Dame, Frau Carola 
Hofmann, der Witwe eines Gymnasialdirektors.  Sie wohnte in dem 
Villenvorort Solln bei Muenchen.  1920 hoerte sie Hitler zum ersten Male 
sprechen und schliesst ihn sofort tief ins Herz.  Die 
Einundsechzigjaehrige wird dem dreissigjaehrigen Bohemien die Mutter, die 
er in seinem ganzen Leben entbehrt und selbst in der leiblichen Mutter 
nicht gefunden hat.  Das Landhaus Carola wird zeitweise ein inoffizielles 
Zentrum der Partei; die alte Frau hat die Saalschlachten der Bewegung 
mitgemacht und in ihrem Ort selbst eine Ortsgruppe gegruendet.  Immer 
muss Hitler ihr sein neuestes Bild schicken; dann schreibt er zum Beispiel 
darauf: "Meinem lieben, treuen Muetterchen, Weihnachten 1925, in Verehrung 
Adolf Hitler."

   Die Sproedigkeit der sogenannten guten Gesellschaft verletzt Hitler 
tief. "Was haben sie gegen mich?" ruft er. "Dass ich keinen Titel habe, 
dass ich nicht Doktor oder Oberleutnant bin!  Das verzeihen sie mir nie." 
Ein andersmal behauptet er, man naehme ihm seine ganze Politik nicht halb 
so uebel wie die Tatsache, dass er ein armer Teufel sei und sich doch 
erlaube, den Mund aufzumachen.  Auf dem ersten grossen Hoehepunkt seiner 
Laufbahn im Jahre 1923 glaubt er noch redlich an die Komoedie vom armen 
Fuehrer, die er sich selbst vorspielt und seufzt: "Ich moechte ja nur, 
dass die Bewegung steht und dass ich mein Auskommen als Chef des 
"Voelkischen Beobachter" habe.

   Das ganze Leben ist eine einzige unglueckliche Liebe zur guten 
buergerlichen Gesellschaft.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.112,113.

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   Das erste Haus groesseren Stils, das sich Hitler zu 
freundschaftlichem Verkehr auftut, befindet sich nicht in Muenchen, 
sondern in Berlin.  Es ist das des Klavierfabrikanten Bechstein.  Die 
Bechsteins sind alte Freunde von Dietrich Eckart; der fuehrt seinen 
Schuetzling dort ein.  Frau Helene Bechstein fasst eine warme Zuneigung 
zu Adolf Hitler.  "Ich wollte, er waere mein Sohn." sagte sie.  Um ihn 
spaeter in der Festungshaft besuchen zu koennen, gibt sie sich als seine 
Adoptivmutter aus.  Hitler benutzt die Freundschaft der Bechsteins ohne 
zarte Bedenken; er bettelt immer wieder um Geld.  Wenn Frau Bechstein 
kein bares Geld fluessig hat, schenkt sie ihm eins ihrer wertvollen 
Bilder -- von seiner Wiener Zeit her weiss Hitler ja, wie man Bilder 
verwertet.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.113.
   
Dabei verfuegte er selbst ueber eine gewisse rohe Kunst, sich in Szene zu 
setzen.  Von einer Gesellschaft, an der er im Jahre 1923 teilnahm, 
berichtet eine Teilnehmerin:

   "Wir waren alle sehr gespannt, weil wir wussten, dass Herr Hitler 
kommen wuerde.  Die wenigsten von uns hatten ihn in einer Versammlung 
sprechen hoeren oder ihn gar aus der Naehe gesehen, aber desto mehr 
hatten alle von ihm gehoert und gelesen.  Fuer die einfachen Leute in 
Muenchen war er ein Abgott, und es gab auch kritische Menschen, die ihn 
interessant fanden.  Er hatte der Hausfrau sagen lassen, dass er wegen 
einer wichtigen Besprechung erst spaet kommen koenne; ich glaube, es 
wurde ungefaehr 11 Uhr.  Er kam trotzdem in einem ganz anstaendigen 
blauen Anzug und mit einem ganz unmoeglichen riesigen Rosenstrauss, den 
er der Hausfrau mit einem Handkuss ueberreichte.  Waehrend der Vorstellung 
machte er ein Gesicht wie ein Staatsanwalt bei der Hinrichtung.  Ich 
erinnere mich, dass seine Stimme mir auffiel, wenn er der Dame des Hauses 
fuer Tee und Keks dankte, von denen er uebrigens eine erstaunliche Menge 
ass; es war eine ausgesprochen warme Stimme, und doch hatte sie gar 
nichts Herzliches und Vertrauenerweckendes, sondern kam mir hart vor.  
Im uebrigen sagte er fast nichts, sondern sass wohl eine Stunde 
schweigend da; anscheinend war er erschoepft.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.115.

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Erst als die Hausfrau so vorsichtig war, zu ihm eine Bemerkung ueber 
die Juden zu machen, die sie in scherzhaftem Ton in Schutz nahm, begann 
er zu sprechen, und nun sprach er, ohne aufzuhoeren.  Nach einer Weile 
schob er seinen Stuhl zurueck und stand auf, immer sprechend oder 
vielmehr schreiend; mit einer so starken, tragenden, durchdringenden 
Stimme, wie ich sie bei keinem anderen Menschen gehoert habe.  Im 
Nebenzimmer wachte ein kleines Kind auf und fing an zu weinen.  Nachdem 
er mehr als eine Viertelstunde einen uebrigens ganz witzigen, aber doch 
sehr einseitigen Vortrag ueber die Juden gehalten hatte, brach er 
ploetzlich ab, ging auf die Hausfrau zu, bat sie um Entschuldigung und 
verabschiedete sich abermals mit einem Handkuss.  Die uebrige Gesellschaft, 
die ihm anscheinend nicht behagt hatte, bekam nur eine knappe Verbeugung 
unter der Tuer."

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.115,116.

   "Alles, was ich sage oder tue, gehoert der Geschichte an", sagte er 
einmal zu Gregor Strasser.  Die Muenchener Polizei fand 1923 unter den 
beschlagten Akten der Partei ein sogenanntes Protokollbuch der 
Vaterlaendischen Verbaende.  Das war eine Gruppe bewaffneter Organisationen, 
zu denen auch die NSDAP gehoerte; als deren Vertreter kam Hitler oft zu den 
gemeinsamen Sitzungen.  Die Anwesenheitsliste lautet gewoehnlich: Roehm, 
Kriebel, Zeller, Heiss (alles Freicorpsfuehrer jener Zeit)... spaeter 
Hitler.  Oder im Sitzungsbericht steht ploetzlich: dann erscheint Hitler.  
Oder: gegen Schluss der Sitzung Hitler.  Jedesmal kommt er als letzter; in 
all dem liegt System.

   Ein norddeutscher Beobachter ist Gast bei Ludendorff, als Hitler 
erwartet wird.  Der Tribun laesst auf sich warten.  Endlich kommt er mit 
finsterer Miene, spricht fast nichts.  Verschiedene Anwesende reden, 
darunter auch Ludendorff; der "junge Siegfried", wie ihn der Norddeutsche 
nennt, sitzt stumm.  Endlich springt er auf, klappt die Hacken zusammen 
und wendet sich an Ludendorff mit einer knappen Bitte um Entschuldigung, 
er werde noch anderswo zu einer dringenden Besprechung erwartet.  Ein 
erstaunliches Verhalten gegen den Feldherrn des Weltkrieges, aber die 
Anwesenden sind an derartige Launen Hitlers anscheinend schon gewoehnt.  
Offenbar hat ihn irgend etwas an der Zusammensetzung des Personenkreises 
verstimmt.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.116.

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   Immer handelt er so, dass, wenn er eine Gesellschaft verlaesst, er 
auf sie einen staerkeren Eindruck gemacht hat als sie auf ihn.
 
  Das staendig wiederholte [unreadable] verraet einen Mangel an Zutrauen 
zu den eigenen natuerlichen Mitteln; die Regie wird zur Hauptsache.  Ein 
verhaeltnismaessig junger Mensch, auf normalem Wege nicht in die 
Gesellschaft hineingekommen, zwingt sich ihr durch eine abenteuerliche 
politische Leistung auf.  Nie verlaesst ihn, der als fuenfzehnjaehriger 
scheiterte, das Gefuehl, er werde nicht fuer ganz voll genommen in dem 
Kreise, den er erst als dreissigjaehriger betritt.  Er ist ein Arrivist, 
der nicht den Wunsch hat, angenehm zu sein, sondern den Mut, aufzufallen.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.116.117.

   Adolf Hitler hatte verboten, dass man ihn photographierte.  In seinen 
Versammlungen verstand er es, durch raffinierte Beleuchtungstricks halb 
unsichtbar zu bleiben.  Wenn er den Saal betrat, ging er rasch durch eine 
von SA gebildete Gasse und blieb fuer die meisten Besucher ein hastig 
vorueberwehender, sofort verwischter Eindruck.  Stand er erst einmal 
oben, dann gewahrte man durch das rauchige fahle Licht eine hagere, oft 
nach vornueber schnellende Gestalt im schwarzen Gehrock gestikulieren;  
Das Gesicht war durch einen dunkelblonden Bart halb verhuellt.  Er wollte 
draussen nicht erkannt werden.

   Nur die wenigsten wussten, dass man die schwarze Gestalt haeufig in 
einer kleinen Weinkneipe antreffen konnte, in der "Osterie Bavaria" im 
Malerviertel Schwabing, oder auch im Cafe Heck am Hofgarten.  Dort 
spreizte er den kleinen Finger weg, wenn er die Gabel oder das Glas 
anfasste, und beim Reden fielen seine vielen Verbeugungen und sein etwas 
unnatuerliches hoefliches Laecheln auf.  Auch wer ihn hier sah, hatte es 
nicht leicht, einen Eindruck von ihm festzuhalten, so sehr sah er nach 
nichts aus mit seinem glatten, brillantiniertem Haar, den Scheitel fast 
in der Mitte, der korrekten Nase, dem korrekten Schnurrbart, dem korrekten 
Schlips -- ein Mann, wie von der Stange gekauft.  Als ein fremder 
Journalist einmal etwas phantisievoll schilderte, wie er Adolf Hitler 
in einer abenteuerlichen Uniform inmitten seiner Unterfuehrer erwischt 
habe, schrieb der "Voelkische Beobachter" voll mitleidiger Verachtung: 
"Dabei ist es bekannt, dass Adolf Hitler stets lange Hosen traegt."

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.118.

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   Im Maerz 1920 erheben sich Teiler der Reichswehr in offenem Aufstand 
gegen die Republik und wollen die Regierung samt dem Reichspraesidenten 
Ebert stuerzen.  Die Fuehrer des Unternehmens sind der General von 
Luetwitz und der Kapitaen Ehrhardt in Berlin; sie stellen einen bisher 
wenig hervorgetretenen Politiker, den Oesterreichischen 
Generallandschaftsdirektor Knapp, als Reichskanzler auf, und das Abenteuer 
erhaelt nach ihm den Namen Kapp-Putsch... In Bayern werden Verbindungsleute 
nach Berlin gesandt ... Hitler meldet sich fuer die Aufgabe.  Zusammen mit 
Dietrich Eckart fliegt er in einem Flugzeug nach Norden.  In Jueteborg 
muessen sie eine Notlandung machen.  Der Flugplatz ist von streikenden 
Arbeitern besetzt; wenn die drei erkannt werden, sind sie verloren.  Da 
zieht Dietrich Eckart die breite Reisemuetze in die Stirn, und die Haende 
in den Manteltaschen, fragt er nach dem schnellsten Weg zu einer grossen 
Druckereifirma, mit der er ein Papiergeschaeft abschliessen wolle; er sei 
naemlich Papierhaendler.  Bescheiden steht Hitler mit seinem Spitzbart als 
Buchhalter daneben.  Sie kommen durch und heil nach Berlin.

   An der Tuer der Reichskanzlei begegnet ihnen ein kleiner, 
dunkelaeugiger Mann: "Was machen Sie hier?  Wollen Sie verhaftet werden?  
Fliegen Sie schnell nach Muenchen zurueck.  Kapp ist geflohen... "  Der 
Dunkelaeugige ist der Abenteurer Trebitsch-Lincoln, von Geburt ungarischer 
Jude, dann englischer Reverend, sogar Unterhausabgeordneter, spaeter 
Spion, augenblicklich gewesener Pressereferent Knapps, morgen Berater 
Ludendorffs in Muenchen, einige Jahre darauf buddhistischer Moench...  
von dem ungarischen Juden gewarnt, bringen Hitler und Eckart sich in 
Sicherheit.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.122,123.

   Dadurch unterscheidet er sich von allen Gegnern und Rivalen.  Wo andere 
nach einer Niederlage entmutigt nach Hause gegangen waeren, mit dem 
philosophischen Trost, dass gegen schlechte Konjunktur eben nichts zu 
machen sei, da greift Hitler in verbissenem Trotz zum zweiten und zum 
dritten Mal an.  Wo andere nach einem Erfolg vorsichtig geworden waeren, 
weil sie das Glueck nicht zu oft auf die Probe stellen und auch nicht 
abnuetzen duerfen, da bleibt Hitler beharrlich und fordert vom Schicksal 
mit jedem Wurf noch Groesseres.

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.127.

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   Hitler haelt hochmuetig Abstand von dem Kreis der Gruender, die samt 
und sonders proletarisierte Existenzen sind, aber Buerger sein wollen und 
die Kameradschaft mit den feinen Leuten um Hitler sehr ernst nehmen.  Sie 
haben einen Stammtisch in einem Bierrestaurant am Isartor, dem sogenannten 
Torbraeu.  Einmal in der Woche tut Hitler ihnen den Gefallen, dort 
mitzuessen; er waehlt dann ein billiges Gericht und behauptet, seine Mittel 
erlaubten es ihm nicht, regelmaessig im Wirtshaus zu speisen.  Aber das 
glauben sie ihm nicht.  Erlauben seine Mittel ihm denn nicht, immer wieder 
nach Berlin zu reisen?  Erlauben sie ihm nicht, bei einem Berliner 
Schauspieler Sprachunterricht zu nehmen?  Ist die Gesellschaft mit 
Rosenberg oder das taegliche Zusammensein mit Rudolf Hess etwa billiger?

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  p.128.

"Als am Tage darauf" sagt dieser Beobachter, der Historiker Karl 
Alexander von Mueller, "die irrtuemliche Nachricht kam, er sei getoetet 
worden, sagte ich, genau so hat er gestern ausgesehen."  Nur Hitler war 
froehlich, vergnuegt wie ein Kind -- "leuchtend vor Freude, seelig dass 
es ihm gelungen war; es war ein kindlicher, offener Ausdruck von 
Freude, den ich nie vergessen werde."  Er war der einzig Vergnuegte von 
allen und baute mit wenigen Griffen eine grosse historische Szene auf.  
Alle mussten sich die Haende schuetteln.  Er selbst sagte:

   "Ich will jetzt erfuellen, was ich mir heute vor fuenf Jahren im 
Lazarett gelobte; nicht zu ruhen und zu rasten, bis die 
Novemberverbrecher zu Boden geworfen sind, bis auf den Truemmern des 
heutigen jammervollen Deutschland wieder auferstanden sein wird ein 
Deutschland der Macht und Groesse, der Freiheit und der Herrlichkeit.  Amen!"

Heiden, Konrad: Adolf Hitler. 1936.  pp.163,164


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