The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

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From eliasbbs@aol.com Fri Jan 09 22:16:19 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Nieder mit der Zensur !
Date: 9 Jan 1998 21:16:19 GMT
Message-ID: <19980109211601.QAA29732@ladder02.news.aol.com>
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               *Die Methoden der neuen Inquisition*
                      von Alain de Benoist
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Man sieht, dass die derzeitige Gesellschaft dem Pluralismus nur am Beginn
Lobreden haelt, um ihn am Ziel einfach verschwinden zu lassen. Man sieht
ausserdem, dass eine bestimmte Linke, die gestern noch der buergerlichen
Gesellschaft streitbar gegenueber gestanden hat und deren moralische Ordnung
kritisiert hat, heute zur Vorkaempferin des politischen Reformismus und des
moralischen Konformismus wird, weil ihre Parolen so sehr zu
Allgemeinplaetzen geworden sind, dass sie auf nichts mehr passen.

Das ist ein merkwuerdiges Phaenomen, das ueber den eingeschlagenen Weg
nachdenklich stimmen sollte. Es war Mut noetig, um in Suedafrika in Zeiten
der Apartheid die Rassentrennung anzuklagen, im Frankreich vor dem Zweiten
Weltkrieg gegen den Kolonialismus zu sein und sich in Frankreich waehrend
der Besetzung gegen den Hitlerismus mit der Waffe in der Hand zu wehren.
Aber worin besteht dieser Mut heute ? Im Jahre 1997 riskiert der Widerstand
gegen den Nazismus nichts, hoechstens die eigene Laecherlichkeit. Und die
Schlagworte, die gestern fuer ihre Autoren Gefaengnis oder Tod bedeuten
konnten, sind heute Zaubersprueche der Prinzipien, Produzenten des guten
Gewissens und gleichzeitig Fahrkarten in die Welt der Medien und der
Verlage. Angesichts von Ideen, die nur deshalb Ausdruck des Zeitgeistes
sind, weil man sie ohne Risiko sagen kann, erweckt ein solcher Mut wahrlich
keine Bewunderung.

Zensur hat es zu allen Zeiten gegeben und der Hang zur Intoleranz ist einer
der Bestandteile des menschlichen Geistes. Es hat in der Vergangenheit
stets dominante Ideologien gegeben und alle Regierungen haben es sich, bis
zu einem unterschiedlichen Grad, angelegen sein lassen, die Gesellschaft zu
vereinheitlichen und nonkonforme Meinungen zu ersticken. Dass die Zensur
heute dazu zurueckkehrt ist deshalb so entlarvend, weil sich diese Rueckkehr
in einer Gesellschaft vollzieht, die vorgibt, die Freiheit der
Meinungsaeusserung anzuerkennen und zu garantieren. Artikel 11 der Erklaerung
der Menschenrechte erklaert den freien Austausch von Ideen und Meinungen zu
den kostbarsten Menschenrechten. Das franzoesische Gesetz ueber die
Pressefreiheit vom 29. Juli 1881 proklamiert in seinem ersten Artikel:
"Druck und Buchhandlungen sind frei." Aber das ist nicht mehr wahr.
Waehrend in den meisten von der Sowjetmacht befreiten Laendern des Ostens die
Rede ganz frei ist, waehrend in den USA das "First Amendment" der
amerikanischen Verfassung die freie Aeusserung _aller_ Meinungen erlaubt, ist
Frankreich heute, wohl zusammen mit Deutschland, dasjenige Land der
westlichen Welt, in dem die Freiheit der Meinungsaeusserung faktisch am
ernstesten eingeschraenkt ist.

"Keine Freiheit fuer die Feinde der Freiheit". Das ist ein altes Lied, das
schon immer die Frage aufgeworfen hat, wie man denn Freiheit definiert und
vor allem, wer die Faehigkeit haben soll, festzulegen, wer der Feind denn
sei. Als im 19. Jahrhundert die revolutionaeren Sozialisten die soziale
Ausbeutung angeprangert haben, wurden sie wegen "Aufstachelung zum Hass" vor
die Gerichte gebracht. Heute tut man das gleiche bei denen, die sich nicht
niederwerfen vor der Ideologie der Menschenrechte. Die Freiheit der
Meinungsaeusserung beschraenke sich, wenn man einigen Leuten glaubt, auf
tolerierbare Meinungen. Aber genau da faengt sie erst an; und es sind immer
diejenigen gewesen, die sich fuer sie geschlagen haben, damit sie
triumphieren konnte, die diese Freiheit definiert haben.
Die Meinungsfreiheit haette keinen Wert, wenn nur diejenigen davon
profitieren koennten, die Meinungen verbreiten, die jedermann als richtig
und vernuenftig bewerten wuerde. Weil sie die erste Voraussetzung ist fuer die
freie Entwicklung der Ideen und damit fuer das Bestehen einer demokratischen
Debatte, hat die Meinungsfreiheit, im Gegenteil, nur dann einen Sinn, wenn
auch die schockierendsten und beleidigendsten wie die unzutreffendsten oder
absurdesten Meinungen ebenso von ihr profitieren. Und zwar aus dem
einfachen Grunde, weil, wenn dies nicht der Fall waere, die Proklamation
ihres Prinzips niemals notwendig gewesen waere.

Die Wahrheit ist, dass die Meinungsfreiheit unteilbar ist, dass sie aufhoert
zu existieren, wenn man ihr bestimmte Grenzen setzt. Die Wahrheit ist, dass
die Zensur intolerabel ist, welche Motive sie auch immer haben mag, welche
Identitaet auch immer die Opfer dieser Freiheit haben und unter welchen
Voraussetzungen sie auch immer ausgeuebt wird. Keine Zensur ist
intellektuell zu verteidigen und keine ist im uebrigen auch wirkungsvoll.
Heutzutage werden diejenigen, die die Zensur verurteilen, angeklagt,
Komplizen der Zensierten zu sein. Diese Anklage in der Form einer
Erpressung ist ebenfalls intolerabel. Unter den Ideen, die heute einem
Verbot unterliegen, gibt es sicher solche, die verabscheuungswuerdig oder
absurd sind. (Das Drama ist, dass man auch das nicht mehr sagen kann, aus
Angst, mit den Woelfen zu heulen). Aber wenn es verabscheuungswuerdige
Meinungen gibt, dann sind die Gesetze, die sie verbieten wollen noch
verabscheuungswuerdiger. Es handelt sich hier nicht so sehr darum, die
Zensierten zu verteidigen als vielmehr darum, die Zensur anzugreifen.

Der McCarthyismus und das Sowjetsystem sind verschwunden, aber die Erben
eines Schdanow oder eines McCarthy sind immer noch da. Noch unter Stalin
oder McCarthy waren die Denunzianten bisweilen zur Denunziation gezwungen,
um ihre Arbeit oder ihr Leben zu behalten. Heute sehen wir Denunzianten,
die ihr Werk tun, ohne dass sie irgendetwas dazu verpflichten wuerde.
Dass sie den Auswurf von Senator McCarthy essen, ekelt sie keineswegs.
Sie sind ganz beschaeftigt damit, schwarze Listen und Zettelkaesten
anzulegen, um Exkommunikationen auszusprechen und Bannflueche zu schleudern.
Sie entruesten sich ueber die Denunziationen, deren Opfer die Juden zur Zeit
der deutschen Okkupation in Frankreich waren, aber indem sie ihrerseits
heute diejenigen denunzieren, die die herrschende Ideologie auf den Index
gesetzt hat, verhalten sie sich in der selben Weise. Alles das in einem
Klima, das Cornelius Castoriadis sehr richtig als
*"Aufstieg der Belanglosigkeit"* charakterisiert hat und das wohlgemerkt
unter ausgezeichneten moralischen Vorwaenden. In der allgemeinen
Ueberwachungsgesellschaft, in der wir leben und die bereits ueber Mittel zur
Kontrolle des oeffentlichen und privaten Lebens verfuegt, ueber die selbst
totalitaere Regime nie verfuegt haben, sind alle Motive gut genug, um an den
Rand zu draengen, auszuschliessen, zu marginalisieren.

Ich habe die tieferen Motive dieser unbestimmten Intoleranz genannt:
das schlechte Gewissen der Buesser, die steigende Unkultur, die diejenigen,
die nicht mehr die Mittel haben zu antworten und die zur Verleumdung
treiben, anstatt zu widerlegen, schliesslich die Angst einer Neuen Klasse,
deren Mitglieder seit langem ausgewaehlt sind - und zwar nicht aufgrund
ihrer tatsaechlichen Faehigkeiten, sondern aufgrund ihrer Faehigkeiten sich
auswaehlen zu lassen, allen objektiven Empfehlungen entzogen, abgeschnitten
vom Volk, leben sie in staendigem Schrecken, dass sie ihre Posten und
Privilegien verlieren koennten. Ich habe auch die Ziele der Zensur genannt:
sie soll eine ganze Geistesrichtung herabsetzen, die nicht mehr das Recht
auf eine Aeusserung haben soll, Suendenboecke aufzustellen, um zu verhindern,
dass man Rechenschaft ueber das Behauptete ablegen muss, die Aufmerksamkeit
von den Deformationen im gegenwaertigen System abzulenken, die oeffentliche
Meinung mit einem Nasenring zu versehen und sie soll ein oeffentliches
Abschwoeren von allen boesen Gedanken zur Folge haben, als Voraussetzung
von medialer und gesellschaftlicher Anerkennung.

Dieses System der Zensur wird solange dauern, wie es eben dauert.
Nach meinem Gefuehl wird es von selbst zusammenbrechen als Folge seiner
eigenen Bewegung. Ein Tag wird kommen, an dem, wie man bereits zu sehen
beginnt, den Denunzianten nichts mehr uebrigbleiben wird, als sich selbst
gegenseitig zu denunzieren. Aber wir, wir werden immer noch da sein.

Wir sind heute umgeben von Moralisten, die vorgeben, dass wir vor unserer
eigenen Unwuerdigkeit aechzen. Aber wir, wir haben nichts zu bereuen. Darum
gibt es in unserem Lande, wie auch anderswo, eine Gruppe Intellektueller,
die mutig genug ist, eine gemeinsame Initiative gegen die neue Inquisition
durchzufuehren; solange wir leben, werden wir fortfahren zu reden. Und so
lange wir leben, werden wir fortfahren, abweichende Worte zu sagen und die
Vorrechte des kritischen Denkens zu verteidigen. Ebenfalls so lange wir
leben, werden wir fortfahren, an der Arbeit des Denkens mitzuwirken.

In einem Augenblick, in dem sich der Konformismus auf dem Hoehepunkt
befindet, handelt es sich einmal mehr darum, an die Vereinigung der
freien Geister zu appellieren und an die rebellischen Herzen.
*Nieder mit der Zensur, meine Damen und Herren!*
*Und es lebe die Freiheit!*
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From eliasbbs@aol.com Sat Jan 10 00:15:54 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Auslaenderkriminalitaet
Date: 9 Jan 1998 23:15:54 GMT
Message-ID: <19980109231501.SAA16806@ladder02.news.aol.com>
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Stefanie Teufel  schreibt:

>nnfaerber@aol.com (NN Faerber) writes:

>Nadine, bitte gehe wieder in de.rec.buecher zurueck und nerve da.

Finde die kritischen Beitraege der von Dir diskriminierten
TeilnehmerIn sehr lesenswert.

Wenn Du *andere Meinungen* nicht ertragen kannst, brauchst Du
sie nicht lesen.
Oder "diskutiere" im Zecken-Netz (CL-Netz) - das waere auch eine
gute Alternative fuer Dich...

(Fuer meinen freundlichen Rat brauchst Du Dich nicht zu
bedanken - ueberweise stattdessen einen kleinen Obolus
an eine gemeinnuetzige Einrichtung, etwa den "Ehrenbund
Rudel".)

From eliasbbs@aol.com Sat Jan 10 13:44:03 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Auslaenderkriminalitaet
Date: 10 Jan 1998 12:44:03 GMT
Message-ID: <19980110124401.HAA10840@ladder02.news.aol.com>
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Stefanie Teufel  schreibt:

>> Finde die kritischen Beitraege der von Dir diskriminierten
>> TeilnehmerIn sehr lesenswert.  Wenn Du *andere Meinungen* nicht
>> ertragen kannst, brauchst Du sie nicht lesen.  Oder "diskutiere" im
>> Zecken-Netz (CL-Netz) - das waere auch eine gute Alternative fuer
>> Dich... 

>"Anonym darf auftreten, wer tatsaechlich ein Nichts ist" (Lec) - in
>diesem Sinne Elias BBS brauchst Du mir - entgegen der ueblichen
>Usenet-Gepflogenheiten - Deinen Namen gar nicht zu verraten. 

                   "Namen sind Schall und Rauch"

a) Stoert es Dich nicht die Bohne wenn Linksextremisten anonym
   schreiben.

b) Ging es in der Mail _nicht_ um Namen sondern um Deine
    Engstirnigkeit, um Deine Diskriminierung anderer Meinungen
    und (wie immer bei Rassisten wie Dir) Verunglimpfung der
    Person welche die *andere Meinung* vertretet.

c) Bleib beim Thema !

>Viel Spass weiterhin im NN, TN oder wo auch immer Du mit Deiner Schrott-Box
>pollst,

 Dein Antisemitismus kannst Du fuer Dich behalten !
 "Elias" ist kein, wie Du sagst, Schrott - sondern ein
 juedischer Name.


From eliasbbs@aol.com Sat Jan 10 13:44:05 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Auslaenderkriminalitaet
Date: 10 Jan 1998 12:44:05 GMT
Message-ID: <19980110124401.HAA12001@ladder01.news.aol.com>
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"Robin S. Socha"  schreibt:

>EB> Finde die kritischen Beitraege der von Dir diskriminierten
>EB> TeilnehmerIn sehr lesenswert.

>Das einzig "kritische" scheint Dein Geisteszustand zu sein.

 Und ? Ist das etwa verboten ?

> Die "TeilnehmerIn" hat sich offensichtlich bereits dazu entschieden,
>den vorzeitigen Hirntod zu sterben. 

 Und ? Ist das verboten ?
 Trotzdem hat sie - wie alle anderen - das gute Recht ihre
 Meinung *frei zu aeussern.

>Ihr gaebt ein nettes Paar ab.

 Deine "Argumentation" legt den Verdacht nahe, dass es
 mit Deinem Hirn auch nicht mehr zum allerbesten steht...

> Und so ein strammer Junge wie Du kann es doch sicher auch
>einer Leiche... na, Du weisst schon ... Oder? Klar
>doch, ELIAS BBS, ein echter Deutscher wie Du laesst da auch mal 4
>gerade sein...

 Tut mir leid - aber ich kann Deinem Gestammel nicht
 folgen ?! Kannst Du das etwas genauer darlegen ?

>EB> Wenn Du *andere Meinungen* nicht ertragen kannst, brauchst Du sie
>EB> nicht lesen.

>*andere*? Waere schoen wenn Ihr zwei Sozialversager wenigstens *eine*
>haettet. 

 Auch "zwei Sozialversager" haben das gute Recht ihre Meinung
 frei zu aeussern.

>Kann ruhig dieselbe sein. Die teilt Ihr Euch dann. Wie waere
>es, wenn Ihr die Meinungsbildung mit intensiver Hanni und Nanni-Lektuere
>beginnt?

 Und wieder sinnloses Gestammel....
 Was ist "Hanni und Nanni-Lektuere" ?



From eliasbbs@aol.com Sat Jan 10 17:47:42 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Ein moderner Hexenprozess
Date: 10 Jan 1998 16:47:42 GMT
Message-ID: <19980110164701.LAA05642@ladder01.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
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 Genossen !

 Weiss jemand ob folgendes Buch in D verboten ist ?
 Habe mir das Buch im Internet gesaugt und bin sehr
 _betroffen_ und _beschaemd_ ! Ehrlich wahr.
 Nachfolgend die Anmerkungen des deutschen Uebersetzter,
 sowie das Inhaltsverzeichnis des Buch.

===cut===

                             Ahmed  Rami

                   *Ein  moderner Hexenprozess*


                    Deutsche Uebersetzung: Juergen  Graf

Ein  Maertyrer  der
Meinungsfreiheit !


Der marokkanische Freiheitskaempfer Ahmed Rami, der
sich als junger Offizier an zwei Versuchen beteiligte, die
korrupte koenigliche Diktatur seines Landes zu stuerzen, kam
als politischer Fluechtling nach Schweden.

Als er nach Schweden kam, glaubte er, in einer utopischen
Landschaft gelandet zu sein, wo die soziale Demokratie
soweit verwirklicht war, wie man billigerweise verlangen
konnte: mit kostenlosem Gesundheitswesen, einer an-
staendigen Altersversorgung fuer alle sowie eine erfrisch-
ende, umfassende Meinungsfreiheit.

Als schwedischer Staatsbuerger wollte er natuerlich auch
weiterhin fuer seine Ideale - Freiheit und Gerechtigkeit -
kaempfen, diesmal mit Hilfe des Wortes. In mehreren
Buechern argumentierte er fuer die Rechte der unterdrueckten
Araber in Palaestina und widersetzte sich den Anspruechen
der zionistischen Eroberer in Israel auch in den Sendungen
des von ihm gegruendeten Radio Islam .

Mit der zionistischen Macht in schwedischen Massen-
medien hatte er aber nicht gerechnet, und wurde nun
wegen "Missachtung der juedischen Volksgruppe" ange-
klagt und zu einer sechsmonatlichen Gefaengnisstrafe ver-
urteilt!

Die von den Machthabern inszenierte Kraenkung der
Meinungsfreiheit liess er aber nicht stillschweigend ueber
sich ergehen, sondern enthuellte sie in einem Buch von
diesem Hexenprozess in unserer modernen Zeit. Es liegt
hier in deutscher Uebersetzung vor!

Inhaltsverzeichnis          Seiten

 1. Die Hexenjagd auf Radio Islam                                   3

 2. Paragraphen gegen Argumente                                  14

 3. Zions zukuenftige Herrlichkeit                                     16

 4. Die Demokratie muss verteidigt werden                       24

 5. Die juedische Macht ueber die Massenmedien             28

 6. Die Meinungsfreiheit im Westen eine Heuchelei           33

 7. Ein demokratisches Palaestina                                  41

 8. Die missbrauchte Benennung "Antisemit"                   48

 9. Das Urteil und mein Gefaengnisaufenthalt                   52

10. Wir brauchen eine geistige Erneuerung                      59

11. Das Flugblatt                                                          63

12. Ein Artikel aus der Islamistenzeitung Al-Shaab          81

13. Die Befragung Professor Jan Bergmans                    88
===cut====

 Elias - Mailbox fuer politisch interessierte Menschen

From eliasbbs@aol.com Sat Jan 10 22:20:18 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Auslaenderkriminalitaet
Date: 10 Jan 1998 21:20:18 GMT
Message-ID: <19980110212001.QAA14185@ladder01.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <697kfh$ad$1@jupiter.NIC.DTAG.DE>
Lines: 14
NNTP-Posting-Host: ladder01.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

musashi@advis.de (Sven T. Reichelt) schreibt:

>>Oder "diskutiere" im Zecken-Netz (CL-Netz) - das waere auch eine
>>gute Alternative fuer Dich...

>Dafür bleib Du besser im Thule- oder NLN.

 Es ging _nicht_ um meine Person - es ging um eine RassistIn u.
 TeufelIn.

 (Uebrigens: Bei "musahi" muss ich jedesmal an "Muschi" denken -
  bitte lege Dir eine andere Bezeichnung zu. Danke!)



From eliasbbs@aol.com Wed Jan 14 16:40:30 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Ernst Nolte
Date: 14 Jan 1998 15:40:30 GMT
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Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
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Lines: 133
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               *Wissenschaftler im Kampf der Ideen*

Wer eine Liste der einflussreichsten deutschen Historiker nach 1945
erstellen moechte, wird an Ernst Nolte, der an diesem Sonntag seinen
75. Geburtstag feiert, kaum vorbeikommen. Der emeritierte Ordinarius
fuer neuere Geschichte, zuletzt lange Jahre taetig am Friedrich-Meinecke-
Institut der Freien Universitaet Berlin (FU), ist nicht nur der wohl
kompetenteste Historiograph der Geschichte der faschistischen
Bewegungen und der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern
gehoert auch zu den meistgelesenen deutschen Historikern im
Ausland, das sich von den Mitte der achtziger Jahre vom Zaun
gebrochenen "Historikerstreit" unbeeindruckt zeigte.

Die Historisierung (Einordnung) des Menschen Nolte nimmt sich interessant
aus. 1923 wurde er im katholischen Buergertum in der Arbeiterstadt Witten
an der Ruhr geboren. Bereits als kleiner Junge wird er Augenzeuge der
Ereignisse, die spaeter unter der grossen Ueberschrift "Europaeischer
Buergerkrieg" den Schwerpunkt seines wissenschaftlichen Werkes bilden
sollen, naemlich gewalttaetige Auseinandersetzungen zwischen organiserten
Arbeitern nationalsozialistischer, kommunistischer und anderer Couleur.

Die Zeit des Nationalsozialismus erlebte er aus dem Blickwinkel eines
Kindes und eines Heranwachsenden. Frueh beginnt er, sich durch Lektuere
politischer Texte eine intellektuelle Grundbildung anzueignen. Erstmals
mit Schriften Mussolinis konfrontiert, stellt er fest, dass der
italinenische Duce sich gleich ihm, Nolte, recht intensiv mit Marx und
Nietzsche auseinandergesetzt haben muss. Der Nationalsozialismus, bei aller
Faszination, wirkt auf den Schueler Nolte gleichwohl abstossend, muss er
doch - wie er das spaeter in seinem Buch "Streitpunkte - Heutige und
kuenftige Kontroversen um den Nationalsozialismus" formulierte, feststellen,
dass er dem nationalsozialistischen Ideal eines deutschen Knaben, der seine
Erfuellung "auf dem Sportplatz und dem Kasernenhof" sucht, kaum entspricht,
vielmehr dem nationalsozialistischen Feindbild eines buecherlesenden,
schmalbruestigen Intellektuellen, mithin dem Widerpart des idealen
Hitlerjungen.

Nach seinem Abitur beginnt Nolte, noch zu Kriegszeiten, weil er vom
Wehrdienst aus gesundheitlichen Gruenden freigestellt ist, in Freiburg
im Breisgau Vorlesungen bei Martin Heidegger ueber Philophie zu hoeren;
Heidegger sollte der Denker bleiben, dessen starker Einfluss sich durch das
gesamte Werk Noltes wie ein roter Faden zieht. Nolte studiert auch
klassische Philologie und wird 1952 bei Eugen Fink in Freiburg promoviert.
Die spaetere Laufbahn als Hochschullehrer war zu diesem Zeitpunkt indes
kaum absehbar.

Zunaechst wurde Nolte Studienrat fuer Alte Sprachen an einem Gymnasium in
Bad Godesberg. Schlagartig bekannt wird er, als 1963 sein im Wortsinne
epochemachendes Werk "Der Faschismus in seiner Epoche" erscheint. Mit
diesem Werk wurde erstmals eine historische und philosophische Wuerdigung
des Faschismus als europaeisches Gesamtphaenomen versucht. Ausweislich der
eingehenden Beschaeftigung mit den geistesgeschichtlichen Grundlagen und
der Geschichte der franzoesischen "Action francaise", des italienischen
Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus begreift Nolte den
Faschismus als eine abgeschlossene Epoche der europaeischen Geschichte.
Das Buch avancierte recht bald zum historischen Standardwerk und Klassiker
der Geschichtsforschung. Hans-Ulrich Wehler, Doyen kritischer deutscher
Geschichtsschreibung, bezeichnete es treffend als "das bedeutendste Buch,
das der deutschen Geschichtsschreibung seit mehr als zwei Jahrhunderten
entwachsen ist". Gleichwohl sah sich Nolte auch damals schon heftiger
Kritik ausgesetzt. Armin Mohler etwa sah in dem Werk damals noch eine Art
"Selbstgeisselung" und eine Zeitschrift wie *Nation Europa* erblickte darin
ein "Symptom des internationalistischen Anschlags auf die Selbstaendigkeit
der Voelker und Staaten".

Die wissenschaftliche Kritik zeigte sich von solcher Art der Kritik
gluecklicherweise unbeeindruckt; die Universitaet Koeln habilitierte den
Studienrat Nolte allein aufgrund dieses Buches. Unter massgeblicher
Mitwirkung, unter anderem auch des marxistischen Philosophen Wolfgang
Abendroth, wurde Nolte 1965 auf ein Ordinariat fuer Neuere Geschichte an
der Philipps-Universitaet Marburg berufen. "Der Faschismus in seiner Epoche"
wurde in alle massgeblichen Sprachen der Welt uebersetzt.

Als Nolte 1973 aus Marburg an die Freie Universitaet Berlin berufen wurde,
hatte er, wie er sich einmal gegenueber der *jungen freiheit* aeusserte,
einen politischen Wandel durchgemacht. Hatte er noch in den fuenfziger
Jahren in der deutschen Wiederbewaffnung die Gefahr des Wiederaufkommens
eines deutschen Militaerstaates gesehen, so engagierte er sich unter dem
Eindruck der 68er Bewegung massiv gegen eine politische Beeinflussung der
Universitaeten. Als ein "politischer Professor" verstand sich Nolte
gleichwohl nie.

Mittlerweile war Nolte zu einem fuehrenden deutschen Historiker mit den
Schwerpunkten Parteiengeschichte, Deutsche Geschichte ab 1870 und
Faschismusforschung avanciert. Mit geschichtsphilosophischen Problemen
befasste er sich genauso wie mit Deutschland und dem Kalten Krieg. Bei all
diesem wissenschaftlichen Werk waere Nolte freilich nur einem illustren
Fachpublikum bekannt geworden. Zu einem Allgemeinbegriff, wenngleich mit
unschoenen Nebenaspekten, wurde sein Name und zu einem Dauergast in den
Schlagzeilen der Feuilletons. Nolte wurde zu einem Synonym fuer die
Historisierung des Nationalsozialismus. 1986 erschien im Propylaeen-Verlag
Noltes Buch "Der europaeische Buergerkrieg 1917-1945", der den Kampf der
beiden Buergerkriegsparteien, naemlich Nationalsozialismus und Bolschewismus,
beschreibt; als verbindendes Merkmal beider Parteien wird hier die
Uebernahme der Alleinherrschaft in einem europaeischen Grossstaat nach
erfolgreicher Vernichtung aller Gegner konstatiert.
Dies wuerde einen "Nexus" (geistige Beziehung) zwischen bolschewistischem
und nationalsozialistischem Terror bedeuten. Auf Basis seines Buches
verfasste Nolte am 6. Juni 1986 in der _FAZ_ den seine Thesen
illustrierenden Artikel "Vergangenheit, die nicht vergehen will".
Den selben Vortrag haette Nolte im Rahmen der Frankfurter Roemerberg-
Gespraeche halten sollen. Doch dem Artikel folgte eine scharfe Erwiderung
von Juergen Habermas in der _Zeit_, in der Nolte eine Verharmlosung der
nationalsozialistischen Verbrechen an den Juden vorgehalten wurde. Aus dem
Konflikt entsprang der sogenannte "Historikerstreit", der mit viel scharfer
geistiger Munition und unerbittlicher Haerte auf beiden Seiten ausgefochten
wurde. In vielleicht keinem anderen wissenschaftlichen Konflikt musste das
Primat der Wissenschaft so hinter eine politische Argumentation
zuruecktreten. Historiker wie Eberhard Jaeckel und Hans Mommsen glaubten,
gegen "Relativierer" wie Nolte, aber etwa auch Andreas Hillgruber oder
Michael Stuermer, vorgehen zu muessen. In seinem Buch "Das Vergehen der
Vergangenheit" (Berlin/Frankfurt 1987) hat Nolte die Auseinandersetzung
mit seinen Kritikern ausdrucksvoll dokumentiert.

Heute, ueber zehn Jahre nach dem Historikerstreit, betrachten auch
Historiker wie Eberhard Jaeckel manche Aeusserungen im damaligen Streit
fuer ueberzogen. Bereits 1987 prangerte der Bremer Historiker Immanuel
Geiss, politisch sicher ueber allen Verdacht erhaben, die gaenzlich
einseitige Verdammung der wissenschaftlichen Arbeit an.

Auch wenn heute - unter anderem seit dem Erscheinen des "Schwarzbuch des
Kommunismus" von Stephane Courtois - das Grauen des bolschwistischen
Terrors dem Nationalsozialismus, der GULag dem KZ immer aehnlicher
erscheint, ist der Flurschaden des Historikerstreits noch heute spuerbar.
Fuer Heerscharen braver Studienraete, die die Ideengeschichte vielleicht
ansonsten nur streiften, ist Nolte auf die Rolle eines Verharmlosers
Hitlers beschraenkt. Und auf der anderen Seite wird leider auch die
Historisierung des Nationalsozialismus mit einer Apologie desselben
verwechselt. Somit ist dem Jubilar zu seinem 75. Geburtstag eine
ernsthaftere Auseinandersetzung mit seinem Werk ohne jede
Voreingenommenheit politischer Art zu wuenschen. Damit Nolte als das
geehrt wird, was er ist: der vielleicht bedeutendste deutsche
Ideenhistoriker dieses Jahrhunderts.
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From eliasbbs@aol.com Wed Jan 14 19:44:27 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Nieder mit der Zensur !
Date: 14 Jan 1998 18:44:27 GMT
Message-ID: <19980114184401.NAA09274@ladder02.news.aol.com>
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Otto Burgdorf  meinte am 12 Jan 1998
zum Thema "Nieder mit der Zensur!":

Hi,

> meiner Ansicht nach ist es so, dass es in der Bundesrepublik
> tatsaechlich Kraefte gibt, die das - sagen wir "Zensurprinzip"
> fuer ein probates Mittel der Politik zum Zwecke des Regierens,
> ja des Fuehrens ansehen.

Welche Kraefte sind das Ihrer Ansicht nach ?

> Nun haben wir aber keine Diktatur, in der irgendeine Person sagen
> koennte: "Das zu schreiben ist erlaubt - jenes nicht!",

Einige Leute meinen, die BRD waere - insbesondere nach dem Mauerdall -
auf dem Weg zur "Liberaldiktatur" und nennen einige Befuerworter dieser
angeblichen "Liberaldiktatur" denn auch folgerichtig "Lieberalextremisten"

Zu "Das zu schreiben ist erlaubt - jenes nicht!" siehe weiter unten...

> sondern wir haben ein ABSOLUT ERSTKLASSIGES Grundgesetz,

Die Verfassung der ehemaligen DDR hat sich auch sehr gut gelesen....


>Im Falle der Bundesrepublik zu behaupten, wir stuenden quasi an letzter
>Stelle, was die Meinungsfreiheit anbelangt, kann nur jemand behaupten,
>der vermutlich noch NIE (!) das Hoheitsgebiet eines diktatorischen
>Staates betreten hat. Bei uns gibt es - trotz entgegengesetzter
>Bestrebungen - Meinungsfreiheit.

Meiner Meinung ist nicht nur die Meinungsfreiheit eingeschraenkt,
sondern auch "Wissenschaftliche Erkenntnisse oder Erkenntnissuche",
sie sind durch Art. 8, Abs. 3 Grundgesetz ohne Vorbehalt geschuetzt,
scheinen auch heute wie in anderen Epochen der Weltgeschichte dem
schwankenden Urteil des Zeitgeistes und dem Zugriff der Macht schutzlos
ausgeliefert zu sein - wie es Udo Walendy ausdrueckte (siehe unten)


>Ich denke da z.B. an den "Soldaten sind Moerder" - Fall.
>Das umstrittene Tucholsky-Zitat ist LEGAL!

Natuerlich ist das Tucholsky-Zitat legal ! Denken Sie nur mal
an die "Rote Armee" !!

>Natuerlich koennte nun Jemand auf die Idee kommen, das Problem
>mit der "Auschwitzluege" als Zensurkriterium zu bewerten.

Darum ging es - glaube ich! - in dem Eingangsposting auch nicht.
(Weiter unten ist ein Artikel des bereits erwaehnten Udo Walendy,
ein Wissenschaftler, der deutlich macht gegen was und gegen wen
z.B. die "Faschismuskeule" geschwungen wird, bezw. mit welcher
Konsequenz)

>Das halte ich aber fuer unangemessen, da wir als Deutsche in Anbetracht
>unserer individuellen Vergangenheit in speziell diesem Bereich einen
>kleinen Abstrich in Kauf zu nehmen haben.

Warum muessen Deiner auch auslaendische Wissenschaftler "kleine Abstriche"
in diesem "speziellen Bereich" in Kauf nehmen ?

Warum muessen die Sozialisten, Kommunisten, Sowjets, Russen oder wer
immer fuer die 60 - 100 Millionen Toten, vor allem aber wegen des
unmenschliche GULagismus, keine "kleinen Abstriche in Kauf nehmen ?
Der Kenner Russlands, Wolfgang Strauss, schrieb in seinem Artikel
"DIE GERICHTETEN VON MORGEN" (erschien in den "Staatsbriefen", er
war an die Freunde von "Sleipnir" gerichtet)

====cut====
[...]
Fuer Osteuropas Menschen, Voelker, Kirchen ist die bestuerzende Wahrheit
nun einmal, dass das apokalyptische Ereignis des 20.Jahrhunderts der
GULagismus ist, dessen unfassbare Wirklichkeit in seiner Tiefe nie
auszuloten sein wird. Ein Charakteristikum russischer
Geschichtsaufarbeitung ist indessen, dass publizierte Angaben ueber die
Zahl der Ermordeten im Sowjetregime nicht als unumstoessliche
Endresultate gelten, an denen nicht gezweifelt werden duerfe.
Im russischen Historikerstreit spielt die Quantitaet der Terroropfer
gewiss eine Rolle, aber nicht die groesste. Einig ist man sich darin,
dass die Betonung bestimmter Opferzahlen der geschichtliche Aufarbeitung
komplexer Zusammenhaenge hinderlich ist. Zu leicht verstellt der Hinweis
auf nackte Zahlen, die wegen ihrer Abstraktheit jegliche Anschaulichkeit
verlieren, den Blick auf das Einzelschicksal, das in seiner Konkretheit
erst das ganze Ausmass des Schreckens vorstellbar macht. Wichtiger als die
Frage nach dem Wieviel sollte die Frage nach dem Warum sein, meint
Solschenizyn, der sich dennoch immer wieder mit der Frage nach der Menge
beschaeftigt. Waehrend Solschenizyn von 40 bis 50 Millionen Menschen
spricht, kommt der Historiker Kurganow auf eine Zahl von 66 Millionen,
und aus der Moskauer Tageszeitung Moskowskij Komsomolez erfuhr man am
24. November 1995: "70 Jahre der Selektion haben das Land 70 Millionen
Menschenleben gekostet."

Auch hinsichtlich der Erschossenen in der Grossen Tschistka divergieren
die Zahlenangaben - der Brite Robert Conquest nennt zwei Millionen.
"Stalins Holocaust in der Ukraine" so Conquest, als bei der organisierten
Hungersnot im Zuge der Kollektivierung ganze Provinzen entvoelkert wurden,
hinterliess einen Friedhof mit sieben, zehn oder sogar vierzehn Millionen
Leichen; niemand war da, die Verhungerten zu zaehlen oder das Ausmass des
Kannibalismus zu recherchieren. Das trifft ebenso auf den Archipel GULag
zu, der zeitweilig bis zu 40 Millionen Sklaven einschloss. Ueberlebende
bezeichnen die Kolyma-Region, wo Solschenizyn nach seiner Heimkehr
niederkniete, als "Hoelle der Hoellen". Die Voelker des Ostens sind daran
gewoehnt, dass die Gipfel der Leichengebirge hoeher werden; nach Stalins
"sieben Millionen" Kriegsverlusten, nach Chruschtschows "zwanzig
Millionen" veroeffentlichte die russische Presse 1994 eine unvorstellbare
Zahl: einunddreissig Millionen. Ein Fuenftel der UdSSR-Bevoelkerung von 1941.
[...]
===cut=====


>Ebenso sind strafrelevante Texte und Bilder keine
>"Meinungsfreiheit" im Sinne des Wortes und haben deshalb in der
>Kategorie "Meinung" nichts verloren.


Udo Walendy:

====cut====
 
Vlotho, den 28, Februar 1996  
 
Mitteilung an unsere Leser!  
 
Vor drei Wochen, am 7. Februar, wurde in unseren Geschaefts- und
Privatraeumen eine grossangelegte Untersuchung -- die Presse berichtete
von einer "Razzia" -- durchgefuehrt. Aufgeboten waren ca. 20 Beamte, teils
in Uniform, bewaffnet, mit zwei Mannschaftwagen + Pkw's. Sie ueberspielten
-- ungeachtet des Datenschutzes -- saemtliche Verlagsadressen und
Computerprogramme mit Geschaeftsinhalten, Korrespondenzen und in
Vorbereitung befindliche wissenschaftliche Arbeiten.  
 
Des weiteren wurden etliche Aktenordner und Sicherheitsdisketten
beschlagnahmt, ich persoenlich zur erkennungsdienstlichen Vernehmung mit
Aufnahme von Fingerabdruecken und Lichtbildern aufgefordert. Der Safe wurde
versiegelt, da ich ihn nicht unverzueglich oeffnen konnte. In einer
Zweitwohnung wurde mit Hilfe des Schluesseldienstes ebenfalls alles -- in
unserer Abwesenheit -- durchsucht und offenbar auch fotografiert.  
 
Gefunden wurden einige beschlagnahmt gewesene Historische Tatsachen-Hefte
-- z. B. als unterster Karton eines hohen Stapels im unuebersichtlichen
Lager, von den Beamten ebenfalls mehrfach uebersehen, ausserdem
aus den privaten persoenlichen Sammelordnern, spaeter auch dem Safe
entnommen--, 12 nicht-verbotene Buecher "Mein Kampf", 2 Buecher
"Auschwitz-Mythos", etliche Prospekte, ein Computer + ein Laptop
(beide wurden inzwischen zurueckgeliefert). Mitgenommen wurden ferner
einige Buecher, ueber die, weil sie ganz neu, sozusagen gerade eingetroffen
waren, gar kein Gerichtsabschluss vorliegt, auch je ein Exemplar der
HT-Hefte Nr. 66, 67 und 68; dazu Aktenordner mit Post- und Bankbelegen +
Korrespondenzen. Eine lesbare Asservatenliste soll mir noch zugestellt
werden.
 
 
Anlass fuer diese Aktion waren zwei Gerichtsbeschluesse.  
 
Der erste bezog sich auf im Herbst in einem Sonderzimmer meines Bueros
offen auf dem Tisch deponiert gewesene 14 SS-Liederbuecher, die mir
seinerzeit unmittelbar vor meiner USA-Reise anonym zugeschickt worden waren
und die dann waehrend meiner USA-Reise dort "entdeckt" wurden.
Der Zusender, der sich gewiss einer humaneren Art als der Briefbombe
bediente, war sicherlich so gut informiert, von mir anzunehmen, dass
ich diese Liederbuecher, zumal sie, wie ich mich noch vergewissern konnte,
mit dem Deutschlandlied, unserer Nationalhymne begannen, nicht sogleich
in den Papierkorb verweisen, sondern vorher einen Rechtsanwalt konsultieren
wuerde, wie man damit umgehen koennte. Mit dem behaupteten Verdacht,
ich haette diese Liederbuecher neu aufgelegt, erreichte die Staatsanwaltschaft
einen Gerichtsabschluss zur Durchsuchung "zwecks Auffindung von
Beweismitteln". Diese wurden jedoch nicht gefunden, sie konnten auch
nicht gefunden werden, da der behauptete Verdacht nicht zutrifft.  
 
Der diesmalige Grossaufwand der Staatsschutzbehoerden wurde zunaechst
durch einen weiteren Gerichtsabschluss in bezug auf das inzwischen
beschlagnahmte Buch von Frau Ingrid Weckert "Feuerzeichen" begruendet,
fuer das ich gar nicht verantwortlich war und bin, das im uebrigen
15 Jahre unbeanstandet in der oeffentlichkeit verkauft werden konnte,
bis es ploetzlich am 30. 6. 1994 auf den Index fuer jugendgefaehrdende
Schriften gesetzt und aus einem spaeteren, mir heute noch unbekannten
Zeitpunkt beschlagnahmt worden war. 15 Jahre frei im Handel, ploetzlich
auf dem Index und dann beschlagnahmt -- das ermoeglichen heutige Gesetze.
Die Indizierung laesst sich ja noch durch den Bundesanzeiger in
Erfahrung bringen. Doch wer setzt die Verlegerwelt von Beschlagnahmen in
Kenntnis ?  
 
Jetzt wurden bei mir noch alte Prospekte gefunden, in denen "Feuerzeichen"
angepriesen war, als dies selbstverstaendlich erlaubt und sinnvoll war.
Sie lagen bei den alten Prospekten, die nicht verschickt worden waren, und
hatten ohnehin ihren Sinn verloren, weil das Buch gar nicht mehr lieferbar
war. Wie sollte man fuer so etwas noch werben wollen? Die mir nicht
bekanntgewesene Beschlagnahme des Buches nach 15 Jahren macht jetzt diese
Prospekte fuer mich anscheinend ploetzlich zum "Strafdelikt".
 
 
Gegenwaertig sind noch anhaengig:  
 
3 Prozesse (infolge Presseverjaehrung, bisher unbegrenzt auf 1/2 Jahr,
seit Dezember 1994 auf 5 Jahre ausgedehnt) im Literaturvernichtungsverfahren,
sog. "objektiven Verfahren", in bezug auf die

 (1) HT-Hefte Nr. 1 (neu bearbeitete Ausgabe, "Kriegs-, Verbrechens- oder
     Propaganda-Opfer?" beschlagnahmt am 21.8. 1995),

 (2) Nr. 59 ("Polens Umgang mit der historischen Wahrheit", beschlagnahmt
     am 13.7.1995) und

 (3) Nr. 60 ("Naturwissenschaft ergaenzt Geschichtsforschung",
     beschlagnahmt am 16.5.1995),

 (4) ein Strafverfahren in bezug auf die Ausgabe HT Nr. 64
     ("Immer neue Bildfaelschungen, II. Teil", noch nicht eroeffnet;
     beschlagnahmt wurde diese Ausgabe am 28.7.1995),

 (5) ein Strafverfahren wegen eines Artikels in dem Buch Ernst Gauss,
     "Grundlagen zur Zeitgeschichte" (z.Zt. noch nicht eroeffnet),

 (6) ein Strafverfahren, das sich um die Ergebnisse der vorgenannten, von
     der Presse als "Razzia" bezeichneten Untersuchung ranken duerfte,

 (7) HT Nr. 52 ("Weitergehende Forschung") + Nr. 53 ("Entstellte
     Geschichte") sind seit laengerer Zeit beim Bundesverfassungsgericht
     zur Entscheidung faellig.

Zu Einzelheiten moechte ich mich aus Gruenden, die sich aus dieser
Situation ergeben, z. Zt. nicht aeussern.  
 
Es war stets mein Anliegen, der oeffentlichkeit sachlich erforschte,
naturwissenschaftliche und historische Untersuchungen vorzulegen und somit
zur Diskussion zu stellen. Bis heute wurde mir noch keine falsche Behauptung
nachgewiesen. Wissenschaftliche Erkenntnisse oder Erkenntnissuche entbehren
jeder Art von "Konspiration" und normalerweise strafrechtlicher
Bezuege. Sie sind durch Art. 8, Abs. 3 Grundgesetz ohne Vorbehalt geschuetzt.
Dennoch scheinen sie auch heute wie in anderen Epochen der Weltgeschichte
dem schwankenden Urteil des Zeitgeistes und dem Zugriff der Macht schutzlos
ausgeliefert zu sein.  
 
In einer fuer mich und meine Familie so ausserordentlich eskalierten
Situation, da die Verhaeltnismaessigkeit der Mittel offenbar
noch nicht gewahrt wird, duerfte es mir wohl auf Grund behoerdlicher
Einwirkung nicht mehr moeglich sein, die von mir vorgesehene und von
Ihnen, wie ich aus vielen Gespraechen weiss, erhoffte Arbeit fortzusetzen.
Wissenschaft setzt Freiheit der Forschung voraus.  
 
Das fuer das Fruehjahr traditionsgemaess vorgesetzte Lesertreffen
kann ich aus Verantwortungsbewusstsein auch Ihnen gegenueber nicht
durchfuehren, denn aus zahllosen Erfahrungsbeispielen weiss ich,
dass sich auf Initiative gewisser Hintergrundkraefte hin etliche
Busse mit Chaoten einfinden duerften, die auf Teilnehmer und das
Versammlungslokal entsprechend der ihnen eigenen Methoden einzuwirken
Gelegenheit bekaemen. Sollte dies in unserem Fall eines fern abgelegenen
Lokals nicht zu organisieren sein, haetten wir dismal gewiss mit
polizeilichen Verhinderungsmassnahmen zu rechnen. Niemand von uns will
eine solche Eskalation. Die Prozess muessen erst ausgestanden sein.
Man muss fuer oeffentliches Auftreten den Ruecken frei haben.  
 
Von dem Fortgang des Prozesses werden Sie sicher aus den Medien erfahren.
Was anschliessend zu tun bleibt, muss abgewartet werden.  
 
Mit freundlichem Gruss  
 
Udo Walendy.  
====cut====

Udo Walendy ist am 12. Oktober '97 abends um 22 Uhr unverhofft
von drei Zivilbeamten in Haft genommen worden.

Mit freundlichem Gruss


From eliasbbs@aol.com Sat Jan 17 18:26:18 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: asoziale Nationale
Date: 17 Jan 1998 17:26:18 GMT
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Monika_Klock@NF.maus.de (Monika Klock) schreibt:

>Ist etwas an dem Gerücht, daß Gees demnächst als Wetten-das-Kandidat
>auftreten soll? Er wird dann anhand der Einkäufe an der Aldikasse raten,
>welche Pässe die Einkäufer bei sich tragen und wieviel Sozialhilfe sie im
>Portemonnai haben.

 Toll ! Was muss er machen wenn er die Wette verliert ?



From eliasbbs@aol.com Thu Jan 22 18:46:31 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Der Roeder-Skandal
Date: 22 Jan 1998 17:46:31 GMT
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K.Fischer@odessa.bonbit.org (Kai Fischer) schreibt:

>Roeder war wegen verschiedener Verbrechen zu einer langjährigen  
>Freiheitsstrafe verurteilt, wurde natürlich vorzeitig wieder  
>freigelassen - und jetzt stellt sich heraus, daß die Führungs(!)- 
>Akademie der auf die Verfassung vereidigten Bundeswehr nichts  
>Eiligeres zu tun hatte, als diesen Verfassungsfeind als  
>Referenten einzuladen!

=================================================================
Hochschule: Die Ex-Terroristin Inge Viett diskutiert mit Studenten

                   *Ein Lob fuer die Genossin*
==================================================================

Als unlaengst der prominente DDR-Dissident Hermann von Berg der Berliner
Humboldt-Universitaet vorwarf, noch immer ein Ueberwinterungsplatz fuer
gewisse Alt-Stalinisten zu sein, ging ein Aufschrei der Entruestung durch
die Alma mater. Dem Verfasser des seinerzeit fuer grosses Aufsehen
sorgenden sogenannten "_Spiegel_-Manifests", mit dem sich oppositionelle
Kraefte innerhalb der SED erstmals massiv in der Oeffentlichkeit
artikulierten, wurde unterstellt, die Universitaet zu verleumden, weil er
hier nach der "Wende" nicht in den Lehrkoerper aufgenommen worden sei. 

Dieser Tage nun bot sich an der Humboldt-Uni folgendes Bild:
Unter lautstarken Bekundungen der Hochachtung schritt Inge Viett,
Ex-Terroristin der "Bewegung 2. Juli" und spaeter der RAF angehoerend,
zu dem Podium in der Mensa, vorbei an ihren Bewunderern, die dicht
gedraengt auf den Stuehlen und dem Boden hockten, um sich ja kein Wort
der seit einem halben Jahr wieder auf freiem Fuss befindlichen
RAF-Veteranin entgehen zu lassen. 

Inge Viett enttaeuschte ihre Anhaenger nicht. Da liess sie sich von
"Wolfgang", der nach eigenen Angaben auch einmal dazu gehoert hat,
bescheinigen, keine miese Verraeterin gewesen zu sein.

  "Du bist nicht wie andere durch die Kronzeugenregelung zum
   Verraeter geworden, hast dich nicht freizukaufen versucht",

sprach er der kampfgestaehlten Genossin sein Lob aus. Inge Viett nahm es
laechelnd entgegen.
Flankiert von Mitgliedern des Zentralkomitees der Kommunistischen
Partei Kubas gab sie sich ganz als unbeugsame Kaempferin, frei nach
dem Motto, dass eine verlorene Schlacht laengst nicht das Ende des
Kampfes bedeute.

Anfang der siebziger Jahre hatte sie sich der terroristischen
"Bewegung 2. Juli" angeschlossen, machte sich im Untergrund mit
dem Gebrauch von Schusswaffen und selbstgebastelten Bomben vertraut,
um den Staat BRD zu bekaempfen. In Paris floss dann Blut, als
Inge Viett einen Polizisten niederschoss, als man ihr auf die Spur kam.
Der verletzte Polizist ist seitdem ein Krueppel, waehrend Inge Viett
sich nach sechsjaehriger Gefaengnishaft von jungen Leuten wie eine
Heldin feiern laesst.

In den achtziger Jahren hatten sie und andere Terroristen in der
DDR Unterschlupf gefunden. Die Stasi verpasste ihr eine neue Identitaet;
sie erhielt einen Pass, ausgestellt auf den Namen Eva-Maria Schnell,
einen Arbeitsplatz als Kindergaertnerin sowie eine Wohnung in einem
Plattensilo. Die DDR gefiel sich in der Rolle einer "Schutzmacht" fuer
diese politischen Wirrkoepfe, die ihren Marx total missverstanden hatten,
sich begierig die Worte Che Guevaras von den vielen Vietnams zueigen
machten, die es zu schaffen gelte, um dem US-Imperialismus eine Schlappe
zuzufuegen. Daraus ruehrten sie sich eine Ideologie zurecht, die statt auf
Ueberzeugung lieber - gemaess Mao - auf Gewehrlaeufe setzte. 

Klueger ist Inge Viett in den vergangenen Jahren nicht geworden. Was sie
in der Humboldt-Uni von sich gab, liess froesteln. Zu den Selbstmorden im
Hochsicherheitstrakt Stammheim im O-Ton:

  "Es gibt ueberhaupt keinen Grund der Staatsversion zu glauben,
  dass es sich hier um Selbstmorde gehandelt hat."

Zur Bekaempfung des Staates mit terroristischen Mitteln:

  "Wir hielten die Verhaeltnisse dafuer reif, heute muessen wir
   einsehen, es war eine falsche politische Analyse. Wann heute
   die Situation wieder so sein wird oder nicht, dies weiss man
   einfach nicht."

Ueber die Guerilleros in Lateinamerika:

  "Konkret habe ich keine Beziehungen dorthin, noch nicht.
   Ich erwarte aber, auch fuer mich, dass von dort neue Impulse
   zu uns kommen, die uns auch wieder erwecken."

Ueber die heutige Bedeutung von Che Guevara fuer die Linke:

  "Mit ihm bleibt die Hingabe fuer den revolutionaeren Kampf, den es
  wieder bei der Jugend attraktiv zu machen gilt. Wir muessen unsere
  Ideale fuer die Nachkommenden retten, sie wieder zum Leuchten bringen."

Dafuer umbrandet sie minutenlanger Beifall. 

Dann wird sie von ihren Sympathisanten umdraengt, die mit der Unbeugsamen
einen Haendedruck wechseln moechten. Die Haende auf dem Plakat, das gross
zu ihren Haeuptern prangt, umklammern Gewehrkolben, waehrend die Finger
die Abzugshebel spannen. "Wir koennen auch anders", steht darauf zu lesen.
Die Abbildung zeigt Spartakisten, die hinter einer Barrikade von
Sandsaecken in Stellung gegangen sind. Es handelt sich dabei um ein
Werbeplakat des ehemaligen FDJ-Zentralorgans *Junge Welt*, das heute mit
Che und Inge wirbt. 

14 Tage zuvor liess die PDS-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke, die ihre
politische Lehrzeit beim linksextremen "Kommunistischen Bund" hatte,
in der Berliner Humboldt-Universitaet durch Mitarbeiter ihres Bonner
Bueros die Heimatvertriebenen verteufeln.
Offensichtlich liegt Hermann von Berg mit seiner Feststellung
doch nicht ganz falsch. 
Quelle: "Junge Freiheit" http://www.jungefreiheit.de
========================================================

From eliasbbs@aol.com Sat Jan 24 20:49:28 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Der Roeder-Skandal
Date: 24 Jan 1998 19:49:28 GMT
Message-ID: <19980124194901.OAA26637@ladder02.news.aol.com>
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Lines: 15
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"Stefan Schneider"  schreibt:

>Seufz. Vielleicht begreifst auch Du irgendwann noch, daß 
>Müll nicht händig ist. Daß irgendwelche linken Idioten 
>genauso idiotisch sind wie rechte Idioten, ist keine 
>überraschende Erkenntnis. 

Du haelst also Kai Fischer und/oder dessen Muell (Deine
Worte!) fuer einen "linken Idioten" (wiederum _Deine_ Worte!) ?

Einen "linken Idioten" dessen Muell nicht "haendig" ist !

                          *Teufel komm raus!*




From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 17:21:55 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Ein neuer Staat
Date: 25 Jan 1998 16:21:55 GMT
Message-ID: <19980125162101.LAA19079@ladder01.news.aol.com>
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References: <01bd294e$711c2620$e7faa8c1@eike.kreibohm>
Lines: 12
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"Eike Kreibohm"  schreibt:

>Geplantes Territorium ist bis jetzt nur mein Vorgarten, aber ich plane
>schon bald die Uebernahme des Nachbargrundstuecks.

>Wer Namensvorschlaege hat, oder mir Tips geben kann, der meldet sich bei
>mir, oder postet die Antwort in NG.

Wie waere es mit "Wehrsportgruppe Eike" ?!
Ist eine "friedliche Uebernahme" des Nachbargrundstuecks
vorgesehen, oder macht der Kerle noch Probleme ?



From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 17:21:56 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Bundeswehr abschaffen
Date: 25 Jan 1998 16:21:56 GMT
Message-ID: <19980125162100.LAA20439@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6a2c73$5lv$2@news.metronet.de>
Lines: 15
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 "Robin Brocks"  schreibt:

>Keine Rohrartillerie, keine Raketenartillerie. Sondern Aufklärung mit einer
>Drohne. Ähnlich einer Rakete, kommt jedoch zurüch, hat eine Kamera eingebaut
>und macht gestochen scharfe Bilder.
>Ist fernsteuerbar, schnell und aufgrund ihrer Größe nicht einfach vom Himmel
>zu holen.

Das interessiert mich !
Da gab es doch juengst den Skandal mit den schwedischen
U-BOOTEN, die - statt den boesen Feind - nackte Maedchen
am Strand fotografierten.
Hast Du vielleicht "zufaellig" solche gestochen scharfe Bilder ?
(Antwort bitte per E-Mail  ;-))  )



From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 18:31:58 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Bundeswehr abschaffen
Date: 25 Jan 1998 17:31:58 GMT
Message-ID: <19980125173101.MAA29606@ladder01.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <69ve9f$o95$3@news02.btx.dtag.de>
Lines: 49
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Promillo@t-online.de (Frank Schaffer) schreibt:

>Da ich kein intimer Kenner des Thulenetzes bin:

                               BBZ. Aktuell
                  BBZ-Aktuell / Sonnabend, 17.Januar 1998


                        Thule-Netz mit offenem Tor

BERLIN (BBZ/Thule) - Einst galt der Name des sagenumwobenen Inselreiches,
der "Heimstatt aller Arier", als Namenspatron der fuer diverse neuvoelkische
Zirkel. Heute schmueckt sich ein nationales Computer-Netzwerk mit dem Namen
und stellt sich als "ein offenes Kommunikationsmedium" dar, das zwar "kein
Programm oder ein festgelegtes Ziel" verfolge, sich aber klar der
nationalen Opposition zuordne.

Beim Thule-Netz handelt es sich heute um "einen unabhaengigen und
ueberparteilichen Zusammenschluss von Mailboxen in Deutschland und Europa".
Entsprechend stellen sich die Betreiber auf der Internet-Seite des wohl
erfolgreichsten nationalen Projektes im Bereich der Neuen Medien vor. Der
Name wurde in Anlehnung an das Thule-Seminar gewaehlt. Man fuehlt sich den
Ideen der sogennanten "Neuen Rechten" wie Alain de Benoist oder Dr. Pierre
Krebs verbunden. Dennoch will man sich selbst nicht unbedingt als
Angehoerige derselben bezeichnen, denn: "Wir leben in einem politischen
Bruch" - noch weiss niemand genau, wohin uns die Geschichte letztendlich
treiben wird. Bezueglich des weltanschaulichen Inhaltes und politischen
Wollens des Thule-Netzes kann sich der Leser in zahlreichen Beitraegen und
Texten auf der Thule-Domaene informieren. "Richtig national" werde es
allerdings erst durch das Thule-Gate. "Dort koennen Sie nicht nur lesen,
sondern auch schreiben", verspricht der Torwaechter. Doch Vorsicht!
Info-Parasiten und linke Maulwuerfe sind im Thule-Netz nicht eben erwuenscht.

"Wer lesen will, muss auch schreiben", lautet der Grundsatz. Und wer keine
echten Informationen liefere koenne auch keine erhalten. Mit diesem neuen
Konzept will das Thule-Netz, das zuletzt in schweren inneren Turbulenzen
einen regelrechten Ueberlebenskampf fuehrte, wieder in die mediale Offensive
gehen. Jeder kann nun anonym und ohne viel Umstaende an den Diskussionen
teilnehmen. Eine Kontaktaufnahme lohnt sich allemal.

BBZ-Redaktion                            Nationaler Widerstand
http://BBZeitung.com                     http://widerstand.com

                  *BBZ - taeglich neu im Internet*

Oder anderst gesagt:

  *"Der Gott, der Eisen wachsen liess, der wollte keine Knechte!"*


From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 21:38:08 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Dresden
Date: 25 Jan 1998 20:38:08 GMT
Message-ID: <19980125203801.PAA00930@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
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Datum : 24.01.98.

Aktuelle Sondermeldung: Ueber 1.500 Nationale bei NPD-Kundgebung
in Dresden!!!

(Ausfuehrlicher Bericht folgt am Montag)

NPD-Demo: Erste linke Uebergriffe

DRESDEN (BBZ/dpa) - In einem Zug von Leipzig nach Dresden wurde heute frueh
eine Gruppe nationaler Jugendlicher von sogenannten "Antifaschisten"
angegriffen. An den dadurch hervorgerufenen Auseinandersetzungen waren etwa
250 Personen beteiligt. Sie wollten zu Kundgebungen im Zusammenhang mit der
Hetzaustellung gegen die Wehrmachts fahren. Laut Polizei gab es Verletzte.
In Dresden wurde am Vormittag der Beginn der Demonstration der
oppositionellen NPD verschoben, genauere Angaben liegen noch nicht vor.
An einem anderem Ort im Zentrum setzte sich bereits der Aufmarsch der
"Autonomen" in Bewegung. Die Polizei ist mit 3.000 Mann vor Ort. Seit zwei
Tagen werden die Zufahrtsstrassen nach Dresden kontrolliert, teilweise mit
Nagelbrett- Strassensperren. Es geht offensichtlich darum, potentielle
Teilnehmer der nationalen Kundgebung rechtzeitig abzufangen. Insgesamt
werden etwa 1.500 bis 3.000 Nationale aus ganz Deutschland erwartet,
darunter der NPD-Bundesvorsitzende *Udo Voigt*. Das von Kommunisten,
Einheitsgewerkschaft und "Antifa"-Gruppen getragene antideutsche Buendnis
drohte inzwischen unverhohlen mit Uebergriffen.

"Ob die raeumliche Entfernung von etwa 1,5 Kilometer zwischen beiden
Demonstrationen zur Verhinderung von Gewalt ausreichen wird" werde
bezweifelt, schreibt die kommunistische Tageszeitung *junge Welt*.

Angeblich soll die Hetzausstellung in den ersten drei Oeffnungstagen bereits
ueber 1.000 Besucher zaehlen, was durch die Berichterstatter nationaler
Nachrichtendienste allerdings nicht bestaetigt wurde. Allerdings wurde das
uebliche linke Panoptikum angetroffen, berichtet ein Korrespondent der
*Berlin-Brandenburger Zeitung*.

Gestern hatte die "Landeszentrale fuer politische Bildung" zu einer
Diskussion zum Thema "Reemtsma-Ausstellung: Aufklaerung oder Hetze?"
eingeladen, an dem auch der Friedensforscher *Dr. Alfred Mechtersheimer*
und der Ex-General *Dr. Franz Uhle-Wettler* als Vertreter der nationalen
Opposition teilgenommen hatten, wogegen wiederum die "Gruenen"
protestierten. Ihr rechtspolitischer Sprecher im "Bundestag",
*Volker Beck*, sagte deshalb die Teilnahme ab und der Wehrmachtsdeserteur
und Kollaborateur mit der Sowjetarmee, *Heinrich Graf von Einsiedel*,
verliess das Podium "unter Protest", weil Mechtersheimer und Uhle-Wettler
"in unertraeglicher Weise" die Soldaten der Wehrmacht in Schutz nahmen.
Inzwischen stoesst die antideutsche Hetzaustellung auch bei einzelnen
Vertretern der Lizenzparteien auf Ablehnung. Das zeigte eine von den
Kommunisten beantragte aktuelle Debatte im "Landtag".
*Volker Schimpff* (CDU) bezeichnete die Ausstellung als Propagandaschau,
die mit Geschichtsfaelschungen und kommunistischen Luegen nur so durchsetzt
sei. Durch Entstellungen und Verfaelschungen werde "zweckgerichtet und
unwissenschaftlich Schindluder" mit der deutschen Geschichte getrieben.
Die einseitige Betrachtung der historischen Wahrheit stempele die ganze
Generation unserer Vaeter und Grossvaeter zu Moerdern. Mit solchen
Aeusserungen,
erklaerte *Werner Bramke* (PDS), stelle sich Schimpff  "in direkte
Nachbarschaft zu denen, die von der Auschwitz-Luege gesprochen haben".
Das Bramke dabei selbst die Glaubwuerdigkeit der Geschehnisse in Auschwitz
auf eine Stufe mit unserioeser Propaganda stellt und somit indirekt den
Standpunkt der Revisionisten unterstuetzt, scheint er gar nicht bemerkt zu
haben. *Peter Adler* (SPD) warf dem CDU-Mann indes vor, "Halbwahrheiten und
Wahrheiten zu vermischen" und "das eigentliche Ziel der Ausstellung nicht
begriffen" zu haben. Ganz im Jargon der SED, die bekanntermassen eher
Unwahrheiten mit Luegen vermischte, erklaerte er die Wehrmacht sei
"Machtinstrument des faschistischen Staates" gewesen. Solange das Bild
dieser Armee noch nicht vollends durch den Dreck gezogen ist, solange sei
eine Ausstellung wie die in Dresden gezeigte notwendig.
Adler "bedauerte", dass die "Dokumente" nicht - wie urspruenglich geplant -
im "Landtag" gezeigt werden.

Getragen wird die Hetzausstellung von den bekannten linksextremen Kreisen.
Als "UnterstuetzerInnen" eines Aufrufs vom 1. Dezember werden unter anderem
der linke Schauspieler *Friedrich-Wilhelm Junge*,
der evangelisch-marxistische Landesbischof Volker Kress,
die PDS-Stadtchefin *Christine Ostrowski*,
der Dresdner "Jugenddezernent" und "Antifa"-Kader *Joerg Stuedemann*,
der auf Vorschlag der PDS gewaehlt wurde,
und der Meissner SPD-Unterbezirksvorsitzende *Manfred Muentjes*,
der als gemeinsamer Kandidat von SPD und PDS "Landrat" in Meissen
werden wollte.

Die Ausstellung selbst kam auf ziemlich dubiose Weise in die Stadt.
Zunaechst hatten Kommunisten beantragt, sie im "Landtag" zu zeigen, doch
das Praesidium stimmte dagegen. Die Idee des Organisators *Jens Hommel* von
der linksextremen "Heinrich-Boell-Stiftung", das Hygienemuseum zu nehmen,
lehnte die "Landsregierung" ab. Nun wird die Hetze in den "Technischen
Sammlungen" gezeigt, die dem Dezernat des "Antifaschisten" Stuedemann
unterstehen. Der Dresdner "Oberbuergermeister" *Herbert Wagner* wurde
offenbar umgangen:
"In der Dezernentenrunde wurde die Ausstellung nicht besprochen", sagte
dessen Sprecher *Ulrich Hoever*.

Die Reaktion der Sachsen auf die Ausstellung ist weitgehend ablehnend.
Ungeteilten Beifall bekommt sie nur von von der PDS, und wie im Westen
sind vor allem die organisierte "Antifas", die sich am Anblick der zum
Teil gefaelschten Bilder ergoetzen, die der ehemaligen DKP-Aktivist
*Hannes Heer* wahllos zusammengewuerfelt und wissenschaftlich unserioes in
falsche Gesamtzusammenhaenge gebracht hat.

Viele Dresdener lehnen die Propagandaschau ab und fuehlen sich an DDR-Zeiten
erinnert. Auch damals gab es "nur den siegreichen Kampf der Sowjetarmee,
die Wehrmacht waren die Faschisten, die niedergemacht werden mussten",
bringt es der der Pfarrer *Heinz Sandig* auf den Punkt. Und auf die
Verbrechen der Alliierten anspielend fuegte er hinzu:
"Es sollte heute besser diskutiert werden, wo der prinzipielle moralische
Unterschied zwischen Geiselerschiessungen und der Bombardierung von
Wohnvierteln liegt".

Auch der Dresdner "Stadrat" *Andreas Grapatin* (CDU) aeussert sich sehr
kritisch: "Wir brauchen keine westdeutschen Kommunisten", die den Menschen
in Mitteldeutschland "dasselbe von der Wehrmacht erzaehlen, was uns die
Kommunisten hier schon 40 Jahre lang vorgekaut haben".

BBZ-Redaktion                            Nationaler Widerstand
http://BBZeitung.com                     http://widerstand.com

                  *BBZ - taeglich neu im Internet*

Oder anderst gesagt:

  *"Der Gott, der Eisen wachsen liess, der wollte keine Knechte!"*

From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 21:38:09 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Der Roeder-Skandal
Date: 25 Jan 1998 20:38:09 GMT
Message-ID: <19980125203801.PAA29416@ladder01.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: 
Lines: 24
NNTP-Posting-Host: ladder01.news.aol.com
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"Stefan Schneider"  schreibt:

>> Du haelst also Kai Fischer und/oder dessen Muell (Deine
>> Worte!) fuer einen "linken Idioten" (wiederum _Deine_ Worte!) ?

>Ich habe ganz bewußt keine Namen genannt. 

Brauchst Dir nicht gleich ins Hemd zu machen, Du Superdemokrat !

     Es wird hiermit bestaetigt, dass Stefan Schneider _nicht_
     explezit den Brett-Guru [Martin Blumentritt] genannt hat !

                                                           i.A.
                                                Die demokratische Rechte

 Ansonsten habe ich allerdings _nur_ Deine Worte zitiert !!
 (Ich selbst - als Demokrat - wuerde den politischen Gegner
 nicht als - Zitat Stefan Schneider - "linken Idioten" bezeichnen!
 Unabhaengig davon, ob _Deine_ Einschaetzung richtig ist
 oder nicht)

 Bevorzuge selbst lieber die Bezeichnung "Zecke" !



From eliasbbs@aol.com Sun Jan 25 22:07:21 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Antifaschistische Nachrichten aus Norddeutschland
Date: 25 Jan 1998 21:07:21 GMT
Message-ID: <19980125210701.QAA04317@ladder01.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6ag5bm$g4e$2@news.metronet.de>
Lines: 14
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"JeanPierre Hintze"  schreibt:

>Die Adresse der "Antifaschistischen Nachrichten aus Norddeutschland" wurde
>kürzlich unkorekt weitergeleitet.
>Unter http://privat.schlund.de/tirtin2929/  steht die zweite Ausgabe zur
>Verfügung.

Und hier wird Klartext gesprochen:

http://www.thulenet.com
http://www.widerstand.com
http://www.bbzeitung.com



From eliasbbs@aol.com Tue Jan 27 17:43:33 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Bundeswehr abschaffen
Date: 27 Jan 1998 16:43:33 GMT
Message-ID: <19980127164301.LAA23894@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <885803092.886339@berlin2.pop.metronet.de>
Lines: 11
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
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"andreas post"  schreibt:

>Wie war das doch? Deutschland den Deutschen, Auslaender raus?

Solch dumme Worte bleiben Dir vorbehalten !

(Wuerde selbst _niemals_ solch duemmliche Saetze schreiben, alleine
schon weil sie unrealistisch sind)




From eliasbbs@aol.com Wed Jan 28 16:40:42 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Frank Rennicke
Date: 28 Jan 1998 15:40:42 GMT
Message-ID: <19980128154001.KAA02710@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6aisj5$ccn$2@news02.btx.dtag.de>
Lines: 177
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

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Ein Brief an Frank Rennicke.
Rennicke ist ein Kuenstler, ein nationaler Liedermacher.
Und daher schwerster politischer Verfolgung ausgesetzt,
bis hin zu de facto Berufsverbot. Das vom Grundgesetz
garantierte "Freiheit der Kunst" wird hier (wie auch bei
anderen nationalen oder heimatverbundenen Kuenstlern)
elegant ausser Kraft gesetzt. Die Medien-Mafia schweigt -
also gibt es das auch nicht ! Aber _wir_ schweigen nicht
nicht mehr.

Vorlaeufiger Hoehepunkt war die versuchte Ermordung des
Kuenstlers durch sog. "Antifas" am 01.05.97. unter den
Augen der Polizei !
Dies wird hier kurz erwaehnt - ausfuehrlich kann man es
auf der Web-Seite des Liedermachers nachlesen.
Die Web-Adresse steht weiter unten.
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Lieber Frank,

unsere Zufallsbekanntschaft fuehrte zu einem Austausch unserer
Geistesprodukte. Deine Persoenlichkeit hat mich sehr beeindruckt und ich
erlaube mir daher das freundschaftliche Du. Deine Lieder sind tief
philophisch, literarisch und musikalisch gelungen. Du hast nur einen
Fehler: Du legst Dich mit dem Staat an, einem Staat der Dir dieses sehr
uebel nimmt. Wahrscheinlich wird man es auch nicht gerne sehen, dass ich
Dir diesen Brief schreibe. Aber ich moechte es wirklich wissen, ob dieses
System wirklich so ist, wie Du es in Worten und Liedern beschreibst.
Ob dieses Schreiben wohl durchschnueffelt und unser Ferngespraech abgehoert
wurde ?

Ich selber verfuege aus Korrespondenzen der DDR- und Sowjetunion-Zeiten
noch ueber solche Erfahrungen. Als medienbeschriebener "Rechtsradikaler"
muesstest Du mir ein abgrundtiefes Scheusal sein, was Du mir aber nicht
bist. Darf ich eine solche menschliche Aeusserung heute noch tun, wo doch
in den Schulbuechern, in Funk und Fernsehen, der Tagespresse, den
staatlichen und etablierten Informationsdiensten Rechtsradikale fast als
Untermenschen dargestellt werden ? Das medienveroeffentlichte Bild eines
"Rechten" als gefuehlslos, kalt, brutal, dosenbiersaufend, von flachem
Niveau und Dumpfheit passt nun gar nicht zu Dir - und fuer einen
Schreibtischtaeter und Brandstifter hast Du nicht die Verschlagenheit und
Skrupellosigkeit.

Dein Erlebnisbericht ueber den Versuch, Dich am 1. Mai 1997 in Hannoversch
Muenden durch selbsternannte Antifa-"Demokraten" umzubringen, wobei eine
groessere Polizeigruppe Dir die Hilfe verweigerte, hat mich tief
erschuettert und aufgewuehlt. Die Folge war ein Schreiben an das
Niedersaechsische Innenministerium mit Anfragen und Bitte um Aufklaerung.
Die Antwort dieser Stelle duerfte fuer Dich nicht ungewoehnlich sein - mich
hat sie erschrocken. Man koennte glauben, das Leben eines nationalen
Deutschen und fuenffachen Familienvater gilt heute nichts mehr ! Ich frage
mich, was wohl geschehen waere, ein Haufen von Rechtsradikalen haetten
einem linken Liedermacher nach dem Leben getrachtet und die Polizei haette
sich aehnlich verhalten - ob dann die etablierte Presse auch geschwiegen
und Staatsanwaltschaft und Innenministerium aehnlich reagiert haette ?
Der Inhalt Deiner Lieder moegen dem Staat und manchem Staatsbuerger ein
Aergernis sein; es ist nun aber so: Freiheit beginnt immer erst dort, wo
man politische Aeusserungen fuer nicht mehr schicklich haelt. Das ist fuer
mich Freiheit. Und genauso sehr schaetze ich Dich, ungeachtet der
politischen Gesinnung, nicht nur Deiner Persoenlichkeit, sondern auch wegen
Deines kuenstlerischen Schaffens. Warum ? Es ist erstens verbunden mit
Deinem unheimlichen persoenlichen Mut - heute bewusst einem Zeitgeist -
politisch, menschlich, kuenstlerisch - entgegenzutreten.
Dieses ist heute selten geworden.

Diesem Lande fehlt es an Menschen, die Ihre Meinung bewahren und diese
oeffentlich auch vertreten, ungeachtet der Anfeindungen, der Demuetigungen,
des Ausgerenztwerdens und der Verfolgung.

Zweites weil Du die vielseitige Begabung der schlichten, aber tiefen und
bewegenden Aussage und des echten, ueberzeugenden Liedvortrags hast.
Du hast das verfuehrerische Talent, Deine Zuhoerer und Anhaenger zu tiefem
Einfinden in Gefuehle, hoechster Begeisterung, zu Kampfes und Opfermut
mitzureissen. Diese Faehigkeit duerfte wohl auch der Grund sein, weshalb
Dir Jugendschuetzer eine Gefahr unterstellen, sozialethisch zu
desorientieren und bislang zehn Deiner Werke aus dem Handel verbannten.
Dieses kommt nicht nur mir schon fast wie als Berufsverbot vor.
Die Sozialethik bedeutet laut Fremdwoerterbuch zu deutsch "die Lehre von
den Pflichten des Menschen gegenueber der Gesellschaft, Desorientierung
bedeutet Stoerung des normalen Zeit- und Raumempfindens". Seltsam - gerade
Deine Lieder sprechen doch sehr deutlich von den Pflichten des einzelnen
fuer eine Gemeinschaft. Und eine Stoerung durch Dich kann wohl auch nur so
verstanden werden, als das Du dem Zeitgeist mit Egoismus,
Kinderfeindlichkeit, Abtreibungsmord, Heimatverlust und Kommerz die
Wertvorstellungswelt eines Idealisten und Menschem mit hohem
Verantwortungsgefuehl gegenueberstellst. Du bringst dadurch den Hass Deiner
Feinde zur Raserei, weil Du sie nicht nur blossstellst, sondern
schmerzlichst geisselst. Die Maechtigen und Mitlaeufer haben zu recht
Angst, das zufriedene und traege BRD-Wahlvolk koennte bei Deiner eher
sanften Stimme und Gitarre seine Weltanschauung wechseln !

Du alleine mit Schleuder gegen die publizistische Atomkanone !
Zum Lachen, oder ?! Doch die Maechtigen haben recht - sie wissen: Ein paar
Montagsdemonstrationen in Leipzig reichten aus, die Vereinigung von West-
und Mitteldeutschland vorzubereiten - und das alles vor den Augen
"sternenkriegsbewaffneter Supermaechte" und ihren waffenstarrenden
deutschen Statthaltern. Freilich duerfte man von selbstbewussten Demokraten
mehr "Gottvertrauen" verlangen; wieso fuerchten sie ploetzlich Kunst und
Kritik ?

Was ist mit dieser Demokratie los ?

Als anst„ndiger Buerger kann ich freilich selbst darueber ein Urteil
faellen. Die Tatsache, man mutet mir als BRD-Buerger genuegend Toleranz
und sittliche Reife zu, an jeder Autobahntankstelle meterweise mit
Erotik-Magazinen und Sex-Kontaktheften leben zu muessen, jedoch einen
Frank Rennicke nicht hoeren zu duerfen, zeigt nur den Geisteshorizont und
die Gedankenwelt etlicher Staatsverantwortlicher. Ich moechte mir selber
ueber Systemausgegrenzte ein Urteil bilden. Ich kann es aber auch als
Politologe und Soziologe.
Deine *radikalkritische Einstellung zur BRD-Demokratie* teilst Du
inzwischen *mit nicht wenigen prominenten Namen,* z.B. auch aus der
politologischen Fachwissenschaft.

Ich zitiere z.B. aus der Annotierten Biographie fuer die politische
Bildung, 1 / 95 der *Bundeszentrale fuer politische Bildung,* Bonn:
Gliederung Politische Meinungs- und Willensbildung. Parteiendiktatur.
Stubbe-da-Luz, Helmut: Parteiendiktatur. Die Luege von der
innerparteilichen Demokratie. Ullstein-Verlag, Berlin 1994, 319 Seiten:
(Rezensionstext:) Die Demokratie ist in der Bundesrepublik Deutschland - so
der durchgaengige Tenor - weitgehend ausser Kraft gesetzt, die Buerger sind
entmuendigt und durch eine *Funktionaersdiktatur* (Seite 43) ersetzt worden.
Wie boesartige Kraken durchziehen die Parteien und ihre *Bonzen* (Seite 100)
den Staat und die Gesellschaft. Sie bedienen sich schamlos an oeffentlichen
Mitteln, mutieren zu Geheimbuenden fuer die politische Klasse, in denen die
breite Mitgliedschaft nichts mehr zu sagen hat.

Das sagt kein Rechtsradikaler, sondern ein *Etablierter* selbst ! Diese
Literatur wird allen in der politischen Bildung Taetigen empfohlen ! Mit
Deinen Systemkritischen Liedern kannst Du eigentlich gar nicht so falsch
liegen, zumal in einem freiheitlichen Staat (und die BRD soll ja der
freiheitlichste Staat sein, den man je kannte) die Kunst frei sein soll.
Neben mir liegt das dtv-Taschenbuch 1973 Walter Grab (u.) Uwe Friedel:
Noch ist Deutschland nicht verloren. Eine historisch-politische Analyse
unterdrueckter Lyrik von der Franzoesischen Revolution bis zur
Reichsgruendung.

Du, lieber Frank, wirst Dich einmal einreihen mit Freiheitssaengern- und
dichtern wie Schuetz, Hebenstreit, Pfau, Weerth, Hoffmann von Fallersleben,
Prutz, Harring, Fein, Gaudy, Lenau, Herwegh, Freiligrath usw. Du bist ein
Freiheitssaenger wie in der vergangenen Sowjetunion ein Vyssotzkij oder
Okudschawa. Wenn ich mit meinem Auto ueber das Land fahre, hoere ich mit
Ergriffenheit, Begeisterung, Nachdenklichkeit und Scham Deine Lieder.

Es freut mich, Deinen neuen Tontraeger "Der Vaeter Land" bereits vorab
hoeren zu koennen es ist gewiss Dein persoenlichstes Werk. Welch Freude,
heute solches noch erleben zu koennen. Das Autoradio wage ich kaum noch
einzuschalten - es groehlt, jault und bummst mir aus jedem Kolonialsender
dasselbe Genre entgegen. Deutschland ist bis auf wenige Ausnahmen im
Aether liquidiert. Welch Ironie: Der letzte deutsche Sender, so kommt es
mir taeglich vor, ist aus Burg bei Magdeburg mit den Sowjets abgezogen. Es
war die Radiostancija Volga (Gruppa Sovjeckich vojsk v Germanii). Bis
weit nach Sueddeutschland konnte ich auf Langwelle im alten Autoradio
(das ich immer wieder einbauen liess) mein "nationales, musikalisches
Kulturerbe" geniessen, z.B. Lieder aus dem Saaletal, Albert Schweizers
Orgelkompositionen auf saechsischen Silbermannorgeln usw. Jetzt habe ich
nur noch Deine deutschen Lieder in meinem Auto. Die Roemer wuerden sagen:
"Germania americana non cantat"!

*Aber Germania libera cantat, das freie Deutschland singt trotz alledem!*

                                                     Mit herzlichem Gruss
                                                           Dein Sigurd

---------------------------------------------------------------------

V.i.S.d.P.: Frank Rennicke. Copyright  1997
                                ##

Anmerkung: Liedproben dieses Kuenstlers kann man auf seiner
Web-Seite hoeren. Benoetigt wird ein kostenloser "Real-Player"
(http://www.real.com)

Der nationale Liedermacher Frank Rennicke
http://207.230.34.4/frankrennicke/


From eliasbbs@aol.com Wed Jan 28 18:48:46 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Dresden
Date: 28 Jan 1998 17:48:46 GMT
Message-ID: <19980128174801.MAA17668@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6aisj5$ccn$2@news02.btx.dtag.de>
Lines: 70
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

         *Bericht zur Demonstration des Nationalen Widerstandes*
     *gegen die Wehrmachtsausstellung am 24. Januar 1998 in Dresden*


Die Demonstration wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres durch
die NPD angemeldet. Ein Verbot war schnell ausgesprochen, welches erst am
22.1. durch das Verwaltungsgericht Dresden aufgehoben wurde. Die Stadt
Dresden legte Beschwerde ein; und so kam es erst am Nachmittag des 23.1. zu
einer rechtssicheren Lage - also weniger als 24 Stunden vor Demobeginn.

Mit Sicherheit waere die Teilnehmeranzahl noch wesentlich hoeher ausgefallen,
wenn die Rechtssicherheit zu einem frueheren Zeitpunkt gegeben gewesen waere. 

*Das Vorspiel* 

Waehrend der Anreise kam es zu Stoerungen durch militante Antifaschisten.
Eine Gruppe von Kameraden aus Wurzen wurde im Regionalzug von Leipzig nach
Dresden von etwa 120 Linksextremisten angegriffen. Die Linken stoppten den
Zug mit der Notbremse, stiegen schleunigst aus, bewaffneten sich mit
Schottersteinen und bombardierten den Waggon, in dem die Kameraden sassen,
von beiden Seiten. Einige Linksterroristen drangen in den Waggon ein und
verletzten einen Kameraden durch Messerstiche. Auch durch die Steinwuerfe
kam es zu Verletzungen bei einigen Kameraden. 

*Die Demonstration* 

Der Demonstrationszug formierte sich um kurz nach 12 Uhr mit - zu diesem
Zeitpunkt - 600 Teilnehmern. Zu einer Gegenkundgebung hatte mal wieder ein
breites Spektrum von SPD, Deutscher Gewerkschaftsbund bis hin zu PDS und
Antifagruppen aufgerufen. Die Teilnehmerzahl dieser Kundgebung ist bisher
nicht von Augenzeugen bestaetigt. In Rundfunkmeldungen wurden Zahlen von
400 ueber 1000 bis hin zu 1500 angegeben.

Die nationale Demonstration verlief - wie erwartet - stoerungsfrei.
Die Polizei war mit 3000 Beamten im Einsatz. Einzelne Antifa-Spinner
versuchten mit Schneeballwuerfen von Bruecken zu provozieren.
Zur Abschlusskundgebung auf dem Theaterplatz waren etwa 800 Teilnehmer
versammelt; zuzueglich eines beachtlichen Presseaufgebots.
Der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt hielt eine Rede. Als Antifas hinter der
Polizeikette mit Sprechchoeren stoerten, wollten viele Teilnehmer Paroli
bieten, was durch einen Appell von Udo Voigt, doch einfach Ruhe zu
bewahren, abgewendet wurde. Die Demonstrationsteilnehmer bewiesen - genau
wie in Muenchen - eine vorbildliche Disziplin. Als negativ empfunden
wurde das schwaechliche Vortragen der deutschen Nationalhymne am Abschluss.  

*Das Fazit* 

Als Wiederholung des glanzvollen Erfolges vom 1. Maerz 1997 in Muenchen
kann diese Demonstration nicht gewertet werden, denn dafuer fehlten einige
tausend Teilnehmer. 

Dafuer das das Verbot der Demo erst einen Nachmittag vorher endgueltig
aufgehoben wurde, sind 800 Nationalisten aber eine positiv zu bewertende
Anzahl. Auffaellig und als Erfolg fuer die nationale Opposition zu werten
ist jedoch, dass die Zahl der Gegendemonstranten ungefaehr gleich war,
obwohl ein extrem breites Buendnis dazu aufgerufen hatte. Es laesst beinahe
den Schluss zu, dass die NPD und die freien Strukturen des nationalen
Widerstandes auf der Strasse so stark ist, wie SPD, DGB und PDS zusammen,
von der politisch ausgelutschten und nur noch militanten Antifa mal ganz
zu schweigen.

Da die Mehrheit der Teilnehmer aus Sachsen kam und die bundesweiten Kraefte
eher schwach vertreten waren, kann diese Aktion vor allem als Erfolg fuer
die Sachsen gewertet werden. Die NPD wird durch die gelungene Veranstaltung
ihren staerksten Landesverband Sachsen vermutlich noch weiter verstaerken
koennen.

Quelle   : _Perspektive_
Internet : http://www.widerstand.com


From eliasbbs@aol.com Thu Jan 29 06:43:26 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Radio Germania
Date: 29 Jan 1998 05:43:26 GMT
Message-ID: <19980129054301.AAA08282@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6ak284$me9$2@jupiter.NIC.DTAG.DE>
Lines: 17
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

*Radio Germania wieder auf Sendung*

Am 30. Januar 1998 um 15:00 Uhr ist Radio Germania nach ueber einem
Jahr Zwangspause wieder auf Sendung. Endlich gibt es wieder monatlich
60 Minuten nationale Musik und etwas andere Informationen fuer die
Hauptstadt.
Gesendet wird es vom "Offenen Kanal Berlin" auf 92,6 MHz im Kabelkanal.

Radio Germania wird auch weiterhin alle Moeglichkeiten zum Senden nutzen.
Alle bisherigen Sendungen von den Berliner Radioprojekten koennen bestellt
werden ueber

             Postfach 82 01 21 in
             12503 Berlin.

Jede MC kostet 9 DM + Porto.. (Vorkasse)


From eliasbbs@aol.com Thu Jan 29 16:06:22 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Frank Rennicke
Date: 29 Jan 1998 15:06:22 GMT
Message-ID: <19980129150601.KAA26295@ladder03.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6mk1qABiNfB@mechko.jena.thur.de>
Lines: 33
NNTP-Posting-Host: ladder03.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

Mirko.Swillus@mechko.jena.thur.de (Mechko) schreibt:

>Also, kleiner Freund ohne Namen, 

Also, grosser Freund mit Namen Mirko,

>du hast anscheinend vor lauter
>Demokratieverstaendnis vergessen, mal eine kleine Discographie deines
>Helden mit zu veroeffentlichen

 Waere dann der Mordversuch verstaendlicher ?

> (so genau weiss ich das nicht, denn ich bin
>nicht ueber die ersten zehn Zeilen hinweg gekommen). 

 Das dachte ich mir...

>Denn ich erinnere mich noch an Lieder von solchen Leuten mit sehr
>eindrucksvollen Titeln wie  "Morgen Polen wirds was geben" 

 Dieses Lied ist mir unbekannt.

>Aber du hast (bist) recht, blonder Noname- 
>mann, ich verstehe auch nicht warum man einem Menschen mit solch einem  
>gesunden Menschenverstand an den Kragen will...

 Kann beim besten Willen keinen moralischen Unterschied
 zwischen Dir und den Nazis des III. Reiches erkennen.

>Mach die Augen auf.

 Ja.


From eliasbbs@aol.com Thu Jan 29 16:06:24 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Frank Rennicke
Date: 29 Jan 1998 15:06:24 GMT
Message-ID: <19980129150601.KAA14777@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: 
Lines: 8
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

"Stefan Schneider"  schreibt:

>Das muß ein ungeheuer kurzes Treffen gewesen sein

 Kuemmer´ Dich nicht darum.
 



From eliasbbs@aol.com Thu Jan 29 16:06:25 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Dresden
Date: 29 Jan 1998 15:06:25 GMT
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Lines: 13
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Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

"Stefan Schneider"  schreibt:

>[70 Überflüssige Zeilen gelöscht]

>> Internet : http://www.widerstand.com

>So hätte es auch gereicht.

_Du_ bist doch der *groesste Dummschwaetzer* weit und breit,
wie die "Hitparade" eines Teilnehmers (Robin) eindrucksvoll
gezeigt hat.



From eliasbbs@aol.com Thu Jan 29 19:10:54 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Das letzte Testament
Date: 29 Jan 1998 18:10:54 GMT
Message-ID: <19980129181000.NAA16800@ladder03.news.aol.com>
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yehuda1000@aol.com (Yehuda1000) schreibt:

>In der  germanischen Mythologie wird geschildert, wie der Gott Odin neun Tage
>lang am Weltenbaum "Hangagott" kopfunter hängt und dabei im geistigen
>Bereich,
>im Pneuma, eine Einweihung erlebt haben mag. "Ich weiß, daß ich hing am
>windigen Baum Neun Nächte lang". (aus der Edda)

             _ODINS RUNENLIED_

Ich weiss, dass ich hing am windigen Baum
Neun lange Naechte,
Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,
Mir selber ich selbst,
Am Ast des Baumes, dem man nicht ansehn kann
Aus welcher Wurzel er spross.

Sie boten mir nicht Brot noch Met;
Da neigt ich mich nieder
Auf Runen sinnend, lernte sie seufzend:
Endlich fiel ich zur Erde.

Hauptlieder neun lernt ich von dem weisen Sohn
Boelthorns, des Vaters Bestlas,
Und trank einen Trunk des teuern Mets
Aus Odhroerir geschoepft.
Zu gedeihen begann ich und begann zu denken,
Wuchs und fuehlte mich wohl.
Wort aus dem Wort verlieh mir das Wort,
Werk aus dem Werk verlieh mir das Werk.

Runen wirst Du finden und Ratestaebe,
Sehr starke Staebe,
Sehr maechtige Staebe,
Erzredner ersann sie, Goetter schufen sie,
Sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen, den Alfen Dain,
Dwalin den Zwergen,
Alswid aber den Riesen; einige schnitt ich selbst.
Weisst Du zu ritzen? Weisst Du zu erraten?
Weisst Du zu finden? Weisst Du zu erforschen?
Weisst Du zu bitten? Weisst Opfer zu bieten?
Weisst Du wie man senden,
weisst wie man tilgen soll?

Besser nicht gebeten, als zu viel geboten:
Die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nicht gesendet, als zu viel getilgt;
so ritzt es Thundr zur Richtschnur den Voelkern.
Dahin entwich er, von wannen er ausging.
Lieder kenn ich, die kann die Koenigin nicht
Und keines Menschen Kind.
Hilfe verheisst mir eins, denn helfen mag es
In Streiten und Zwisten und in allen Sorgen.

Ein andres weiss ich, des alle beduerfen,
Die heilkundig heissen.

Ein drittes weiss ich, des ich bedarf
Meine Feinde zu fesseln.
Die Spitze stumpf ich dem Widersacher;
Mich verwunden nicht Waffen noch Listen.
Ein viertes weiss ich, wenn der Feind mir schlaegt
In Bande die Bogen der Glieder,
So bald ich es singe, so bin ich ledig,
Von den Fuessen faellt mir die Fessel,
Der Haft von den Haenden.

Ein fuenftes kann ich: fliegt ein Pfeil gefaehrdend
šbers Heer daher,
Wie hurtig er fliege, ich mag ihn hemmen,
Erschau ich ihn nur mit der Sehe.

Ein sechstes kann ich, so wer mich versehrt
Mit harter Wurzel des Holzes:
Den andern allein, der mir es antut,
Verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.

Ein siebentes weiss ich, wenn hoch der Saal steht
ueber den Leuten in Lohe,
Wie breit sie schon brenne, ich berge sie noch:
Den Zauber weiss ich zu zaubern.

Ein achtes weiss ich, das allen waere
Nuetzlich und noetig:
Wo unter Helden Hader entbrennt,
Da mag ich schnell ihn zu schlichten.

Ein neuntes weiss ich, wenn Not mir ist
Vor der Flut das Fahrzeug zu bergen,
So wend ich den Wind von den Wogen ab
Und beschwichtige rings die See.

Ein zehntes kann ich, wenn Zaunreiterinnen
Durch die Luefte lenken,
So wirk ich so, dass sie wirre zerstaeuben
Und als Gespenster schwinden.

Ein elftes kann ich, wenn ich zum Angriff soll
Die treuen Freunde fuehren.
In den Schild fing Ichs, so ziehn sie siegreich
Heil in den Kampf, heil aus dem Kampf,
Bleiben heil wohin sie ziehn.

Ein zwoelftes kann ich, wo am Zweige haengt
Vom Strang erstickt ein Toter,
Wie ich ritze das Runenzeichen,
So kommt der Mann und spricht mit mir.

Ein dreizehntes kann ich, soll ich ein Degenkind
In die Taufe tauchen,
So mag er nicht fallen im Volksgefecht,
Kein Schwert mag ihn versehren.

Ein vierzehntes kann ich, soll ich dem Volke
Der Goetter Namen nennen,
Asen und Alfen kenn ich allzumal;
Wenige sind so weise.

Ein fuenfzehntes kann ich, das Volkroerir der Zwerg
Vor Dellings Schwelle sang:
Den Asen Staerke, den Alfen Gedeihn,
Hohe Weisheit dem Hroptatyr.

Ein sechzehntes kann ich, will ich schoener Maid
In Lieb und Lust mich freuen,
Den Willen wandl ich der Weissarmigen,
Dass ganz ihr Sinn sich mir gesellt.

Ein siebzehntes kann ich, dass schwerlich wieder
Die holde Maid mich meidet.
Dieser Lieder, magst Du, Loddfafnir,
Lange ledig bleiben.
Doch wohl Dir, weisst Du sie,
Heil Dir, behaeltst Du sie,
Selig, singst Du sie!

Ein achtzehntes weiss ich, das ich aber nicht singe
Vor Maid noch Mannesweibe
Als allein vor ihr, die mich umarmt,
Oder sei es meiner Schwester.
Besser ist was einer nur weiss;
So frommt das Lied mir lange.

Des Hohen Lied ist gesungen
In des Hohen Halle,
Den Erdensoehnen not, unnuetz den Riesensoehnen.
Wohl ihm, der es kann, wohl ihm, der es kennt,
Lange lebt, der es erlernt,
Heil allen, die es hoeren.
                         ##

  *"Der Gott, der Eisen wachsen liess, der wollte keine Knechte!"*


From eliasbbs@aol.com Fri Jan 30 15:54:53 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Dresden
Date: 30 Jan 1998 14:54:53 GMT
Message-ID: <19980130145401.JAA24009@ladder02.news.aol.com>
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Lines: 24
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Stefanie Teufel  schreibt:

>> _Du_ bist doch der *groesste Dummschwaetzer* weit und breit, wie die
>> "Hitparade" eines Teilnehmers (Robin) eindrucksvoll gezeigt hat.

>Joschi, benutz Deinen Realnamen 

 Du kennst doch den Namen (allerdings schreiben gelegentlich
 auch andere Personen ueber diesen Account.)

 Stoeren Dich diverse andere Pseudos nicht ??
 Da habe ich noch nie etwas von Dir gelesen !?

>und hoer mit dem Spammen von Deinem
>nationalen Mist auf, ehe Du hier andere User anpoebelst.

...Du hast doch ein Killfile.

>Stefanie

Welchen Platz hattest Du in Robin´s "Hitparade
noch gleich ?



From eliasbbs@aol.com Fri Jan 30 15:54:55 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Der Roeder-Skandal
Date: 30 Jan 1998 14:54:55 GMT
Message-ID: <19980130145401.JAA05718@ladder03.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <34d0bbd6.33365954@news.lrz-muenchen.de>
Lines: 41
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Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

mchatwin@gmx.de (Margret Chatwin) schreibt:

>>K.Fischer@odessa.bonbit.org (Kai Fischer) schreibt:
>>
>>>Roeder war wegen verschiedener Verbrechen zu einer langjährigen  
>>>Freiheitsstrafe verurteilt, wurde natürlich vorzeitig wieder  
>>>freigelassen - und jetzt stellt sich heraus, daß die Führungs(!)- 
>>>Akademie der auf die Verfassung vereidigten Bundeswehr nichts  
>>>Eiligeres zu tun hatte, als diesen Verfassungsfeind als  
>>>Referenten einzuladen!

>>Hochschule: Die Ex-Terroristin Inge Viett diskutiert mit Studenten
>>                   *Ein Lob fuer die Genossin*
[...]


>Recht willkommen in rechten Zirkeln ist allerdings der gelaeuterte
>Ex-Terrorist Horst Mahler, 

Dieser Mann ist mir nicht bekannt.
Bei dem Viett-Posting ging es darum zu zeigen, dass sich
sog. "Antifas" genau so verhalten wie sie es ihren (vermeintlichen)
Gegnern unterstellen.

Die politische Einstellung der Inge Viett kann ich hingegen
teilweise nachvollziehen (vor allem ihre Zweifel an den Selbstmorden
von Stammheim).

[Mahler]
>der in den langen Gefaengnisjahren die
>nationale Frage entdeckte.

Wie gesagt, dieser Mann ist mir nicht bekannt.
Der Ex-Ehemann von Ulrike Mainhof (oder wie die
heisst) hat eine aehnliche Entwicklung durchgemacht.
Abgesehen davon dass Roehl kein Terrorist war.

>Margret Chatwin

j.


From eliasbbs@aol.com Fri Jan 30 15:54:56 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Frank Rennicke
Date: 30 Jan 1998 14:54:56 GMT
Message-ID: <19980130145400.JAA24014@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: 
Lines: 26
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

"Stefan Schneider"  schreibt:

>>  Kuemmer´ Dich nicht darum.

>Das würde ich ja tun, wenn Du Dich dazu entschließen könntest, 
>als newsticker 
[...]

Deine Argumentation ist "an und fuer sich" richtig.
Wenn....ja, wenn...

Das faellt Dir immer dann ein wenn es gegen vermeintlich
"Schwaechere" geht die sich kaum wehren koennen.

Bei Linksextremisten und sog. "Antifaschisten" bekommst
Du hingegen (aus Angst?) das Maul nicht auf !

Daher kann ich Deine [im Grunde berechtigte] Kritik
nicht akzeptieren. Erst recht nicht wenn Du Gewalt
gegen Menschen stillschweigend gutheisst.

(In dem Posting ging es u.a. um einen Mordversuch
von sog. "Antifaschisten" an einem nationalen Kuenstler)




From eliasbbs@aol.com Sat Jan 31 17:30:23 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Frank Rennicke
Date: 31 Jan 1998 16:30:23 GMT
Message-ID: <19980131163001.LAA18234@ladder02.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: <6mo2re1yNfB@mechko.jena.thur.de>
Lines: 76
NNTP-Posting-Host: ladder02.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

Mirko.Swillus@mechko.jena.thur.de (Mechko) schreibt:

>>  Waere dann der Mordversuch verstaendlicher ?

>Nein. Aber dann haettest du ein vollstaendiges Bild von deinem Frankyboy  
>gegeben und nicht so ein geist- und kritikloses Geschwafele.  

 Der Hinweis auf den Mordversuch ist "kritikloses Geschwafel" ?
 Weil die Gewalttaeter sog. "Antifaschisten" waren/sind ?

 Und - _was_ verstehst Du unter "vollstaendigen Bild" des
 Kuenstlers ??
Hatte doch ausdruecklich betont das es unter der Web-Adresse

                   http://www.207.230.34.4/frankrennicke

 sowohl Liedproben gibt, als auch ausfuehrliche Infos zu
 dem Mordversuch durch sog. "Antifaschisten".
 Ausserdem gibt es dort auch Infos zu dem Leben & Schaffen
 des nationalen Kuenstlers.

>> >Denn ich erinnere mich noch an Lieder von solchen Leuten mit sehr
>> >eindrucksvollen Titeln wie  "Morgen Polen wirds was geben"

>>  Dieses Lied ist mir unbekannt.

>Gut gesprochen.

 Gut oder nicht gut - ich kenne dieses Lied nicht.
 (woher kennst Du es eigentlich ?)

>>  Kann beim besten Willen keinen moralischen Unterschied
>>  zwischen Dir und den Nazis des III. Reiches erkennen.

>Das mag ich so an euch Typen, ihr habt immer Vergleiche drauf, die  
>mindestens auf fuenf Beinen hinken. 

 Wer zuerst "Fascho" schreit hat gewonnen...

>Ich weiss das dir dein Held eigentlich  
>genug Loesungsvorschlaege fuer solche Konfrontationen gibt, 

 Es ist nicht "mein Held" - es ist ein nationaler Liedermacher
 dessen Kunst ich sehr schaetze.
 Wie auch im Falle des kommunistischen Liedermacher Hannes Wader
 oder gar Bob Dylan.

>aber  moeglicherweise kommst du weiter, wenn du mal versuchst eigene
>Meinungen  zu entwickeln, und nicht die von irgendeinem gitarrespielenden  
>Pseudonationalisten zu kopieren.

 Was ist denn ein "Pseudonationalist" ?

 Frank Rennicke hab ich mal persoenlich kennen gelernt.
 Er ist ein bekennender [gitarrespielender] heimatverbundener
 Nationalist. Ist ja auch nicht verboten, nicht wahr.

>> >Mach die Augen auf.

>>  Ja.

>*grins*

Die Augen, Mirko ! Die Augen !
Nicht den Mund...

>Gibt es einen speziellen Grund warum du nicht mit deinem Namen fuer deine  
>Meinung bzw. die Meinung, die man dir beigebracht hat einstehst? Das  
>erklaert naemlich so einiges.

 Ueber diesen Account schreiben mehrere Personen.
 Meist ist es Joschi - aber nicht immer (aber immer oefter).

      *"Der Gott, der Eisen wachsen liess, der wollte keine Knechte!"*



From eliasbbs@aol.com Sat Jan 31 17:30:25 1998
From: eliasbbs@aol.com (ELIAS BBS)
Subject: Re: Frank Rennicke
Date: 31 Jan 1998 16:30:25 GMT
Message-ID: <19980131163001.LAA29635@ladder03.news.aol.com>
Newsgroups: de.soc.politik.deutschland
References: 
Lines: 80
NNTP-Posting-Host: ladder03.news.aol.com
Organization: AOL Bertelsmann Online GmbH & Co. KG http://www.germany.aol.com

"Stefan Schneider"  schreibt:

>> Bei Linksextremisten und sog. "Antifaschisten" bekommst
>> Du hingegen (aus Angst?) das Maul nicht auf ! [...]

>Nach  längerem Nachdenken fällt mir dazu nur ein, 
 [...]

> was von Adressen wie etwa "*@gosch*" oder  *@CL*

 Zum Beispiel. Allerdings bei "CL" nur deswegen weil diese
 Newsgroups frei verfuegbar sind. Es werden hier also
 Newsgroups (teilweise) in andere Newsgroups kopiert.

 ["@gosch"]
>Was die von mir gekillten Domains anbelangt: Ich würde 
>auch nichts dazu sagen, wenn ich sie noch sehen würde.
>Die gosh ist mit verspielten Kindern bestückt, die die 
>Segnungen eines Modems entdeckt haben, 

 Naechtliche Anrufe bei _unbeteligten_ Personen sind
 Deiner Meinung "verspielte Kinder" ?
 Mordaufrufe gegen Menschen ist Deiner Meinung von
 "verspielten Kindern" ?
 Tumper, frauenfeindlicher Sexismus ist Deiner Meinung
 von "verspielten Kindern" ?
 Verhoehnung von Unfallopfern [zu Lebzeiten mehr oder
 weniger Nationalisten] sind Deiner Meinung "verspielte Kinder" ?

>während aus der 
>Nickelnetzecke irgendwelche verträumten Spinner ihren 
>merkwürdigen Ideen so etwas wie den Status einer Reli-
>gion zu verschaffen versuchen.

 Mag sein. Nur ! Solange sie das friedlich machen -
 ist das ihr gutes Recht ! (Im uebrigen auch vom Grundgesetz
 garantiertes Recht)

 Abgesehen davon sind mir persoenlich (linke wie rechte)
 "vertraeumte Spinner" zuweilen lieber als die sogenannten
 "Realisten der Mitte" - deren Demokratieverstaendnis vor
 allem (nur ?) mit ihren persoenlichen Pfruenden und Privilegien
 harmoniert.
 Dazu kommt dass die "politische Mitte" sehr, sehr oft als Alibi
 fungiert um die Unfaehigkeit zu kaschieren.
 Beliebt ist in diesem ZUsammenhang wohl auch die
 "liberale Einstellung".

>> Daher kann ich Deine [im Grunde berechtigte] Kritik
>> nicht akzeptieren. Erst recht nicht wenn Du Gewalt
>> gegen Menschen stillschweigend gutheisst.

>Das hatten wir doch schon mal.

 Ja ! Es ist auch wahrlich nicht die erste Gewalttat der
 sog. "Antifaschisten".

> Das ist einfach eine ab-
>surde Behauptung, die Du auch mit nichts begründen kannst.

 Wenn die Behauptung - "die Deutschen seien durch Wegsehen,
 durch Schweigen zu Mittaeter an den NS-Opfern geworden" -
 richtig ist, dann begruende ich meinen Vorwurf an Dich durch
 Wegsehen, durch Schweigen.

>Wie war noch mal 
>gleich der Titel eines dieser hochintellektuellen Lieder 
>des von Dir so gepriesenen Frank Rennike? 

 Ob seine Lieder, seine Kunst gefaellt oder nicht
 gefaellt ist voellig irrelevant.
 Oder muss Kunst neuerdings der "Antifa" gefallen ?

 Meiner Meinung muss sie weder der "Antifa", noch Dir oder
 mir gefallen. 

 Bist Du in diesem Punkt anderer Meinung ?

joschi



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