The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

Shofar FTP Archive File: people/m/marzahn.norbert/1999/marzahn.9909


From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 01 17:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: urspruenge der illuminaten
Date: 01 Sep 1999 17:28:00 +0100
Message-ID: <7O1gXHLLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7NqctKtLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990831142335.29659.00002832@ng-fk1.aol.com>
Lines: 98



Vorredner: herlu@aol.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

> >Aber dann waere es doch
> >falsch, die ganze Pflanze nach einer ihrer Blueten zu benennen.
> >
>
> wollen wir lieber brotherhood (wie revelation, icke) oder cult (wie
> cisco wheeler) sagen?
> cisco sagt auch, dass das wort illuminati nicht innen gebraucht wird.

Alles schoen und gut. Lassen wir gut und boese aus dem Spiel und  
betrachten wir NUR die Struktur. Dann aergert mich an der Riesenwelle(!)  
der "Verschwoerungsliteratur, dass sie immer auf *eine* und *die*  
"Verschwoerung hinaus will. Und wenn da unterteilt wird, dann gehoeren die  
Teile weiter oben doch wieder zusammen und es ist *die* "dunkle  
Verschwoerung.

Diesen strukturellen Ansatz halte ich fuer grundfalsch. Die Logik  
verbietet die Moeglichkeit der EINEN uralten "Verschwoerung". Eine solche  
haette schon laengst all ihre Ziele erreicht und waere heute so  
unsichtbar, wie sie will. Wir einfachen Menschlein haetten keine Chance,  
ueberhaupt an sie zu denken.

Wirklichen Sinn macht das Ganze nur dann, wenn es sich um *zwei*  
"Grundverschwoerungen handelt, deren radikale Feindschaft absolut echt ist  
und deren Ziele und Methoden voellig gegensaetzlich sind, abgesehen von  
der einen Gemeinsamkeit, dass beide im Geheimen operieren und es nicht  
moegen, wenn sie betrachtet werden.

Diese beiden "Grundverschwoerungen" durchdringen sich gegenseitig, was  
eine Hauptaufgabe ihres Kampfes ist. Infiltration, Gegeninfiltration.

Das Kraefteverhaeltnis beider Ur-Gruppen ist immer ziemlich ausgewogen  
gewesen und ist es immer noch. "Substaatliche Privatkraft" zaehlt hier  
nicht weniger, als staatliche und sonstige Legalstrukturen. Das  
Durchdringenmuessen ist so fundemantal wichtig, dass z.B. auch die Guten  
oder Besseren auf jeden Fall eigene Leute in Mafiastrukturen haben  
muessen. Es geht nicht anders, den Information ist die beste aller Waffen.

Und wahrscheinlich keine uns bekannte Struktur kann wirklich "rein" sein  
fuer eine der beiden Seiten.


Es ist *eindeutig*, dass die Welle der "Verschwoerungsliteratur" aus  
aufeinander aufbauenden, abgestimmten, sich stuetzenden Buechern und  
Autoren besteht, ganz so, wie dieselbe Organisation auch hier vorgeht. Das  
aber bedeutet mit *Sicherheit*, dass diese "Verschwoerungsliteratur"  
*selbst* aus einer "Verschwoerung kommt.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Scharen der Interessierten  
erstmal zu dem Punkt kommen, dass es im Kern zwei "Verschwoerungen" sind,  
alles andere ist "drumherum", ist relatives Chaos mit Eigendynamik doch  
sozusagen mittendrin sind die beiden urigen Kernkraefte so urig, wie sie  
immer waren. Wir haben deshalb einen "Graustufenbereich" und koennen nur  
diesen sehen, aber es gibt diesen Graustufenbereich nur deshalb, weil es  
das reine Schwarz und Weiss als URSACHE auch gibt. Es gibt hier keinen  
Entscheidungszwang zwischen "Schwarz-Weiss-Sicht" und "Mischbereich", denn  
beides ist richtig.

Da aber die Verschwoerungsliteratur-Verschwoerung (das Unwort muss sein)  
sehr gern von der *einen* Verschwoerung boesester Oberer gegen liebe  
Untere schreibt, koennen wir davon ausgehen, dass diese "Forscher" luegen  
und uns nur gegen ihre Gegner programmieren wollen. Und Luege ist keine  
gute Werbung. Von der anderen Seite wissen wir nur, dass sie sich gar  
nicht aeussert, oder nicht so, dass es so offensichtlich wird.

Natuerlich muss schliesslich auch mit Inhalten gedacht werden, das ist  
letztlich unvermeidbar. Aber bemueht euch immer wieder darum, auch rein  
strukturell zu Denken, auf einer Ebene, auf der Gut und Boese erst mal  
keine Rolle spielen. Oft ist wichtiger, *wie* wir denken, als *was* wir  
denken.

Ob nun aber auf allerhoechster Ebene, man mag sie Gott nennen oder  
Naturgesetz, beide Ur-Verschwoerungen ihren gemeinsamen Sinn haben im  
Kreislauf aus Entstehen-Werden-Vergehen und also aus allerhoechster Sicht  
dann "irgendwie doch" zusammengehoeren, das ist eine weitere Anfrage, eine  
Anschlussfrage. Biblisch koennte man sagen, dass wir ja schliesslich ueber  
Gut und Boese lernen wollten, also muss fuer beides eine Ursache vorhanden  
sein. Aber das ist dann schon viel mehr Philosophie, als  
"Verschwoerungsforschung".


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 01 17:44:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 01 Sep 1999 17:44:00 +0100
Message-ID: <7O1gXhLabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37CB6653.3215F1DD@t-online.de> <37CC2323.429CDB77@hanse-net.de>
Lines: 89



Vorredner: grosse@hanse-net.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

> > > Du kannst also durchaus Norberts Interpretation anzweifeln, den
> > > Vorwurf, er taeusche seine Leser durch Zitat fragwuerdiger Herkunft,
> > > meine ich aber widerlegt zu haben.
> >
> > Das sehe ich nicht so. Wenn man ehrlich argumentieren will,
> > darf man nicht auf so fragwürdige Texte bauen.
>
> _so_ fragwuerdig ist Norberts Zitat 1 nun auch wieder nicht, immerhin
> stand es bis zur Revision von 1964 genau so in der Luther-Bibel.
>
> Ich habe noch ein wenig geblaettert und fand im Gesenius (Wilhelm
> Gesenius' hebraeisches und aramaeisches Handwoerterbuch ueber das Alte
> Testament, Berlin 1915, unv. Nachdruck 1962), dass das Verb, um das es
> hier geht,in der Hiph'il-Form  _auch_ die Bedeutung "durchs Feuer
> weihen", "als Opfer verbrennen" haben kann. Hierfuer wird u. a. auf 5.
> Mose 18,10 und 2. Koen 16,3 verwiesen.

Das ist interessant und es ist m.E. aufgrund des Gesamtkontextes die exakt  
richtige Formulierung und es war somit ein "waschechter Holocaust". Und  
nicht nur das. Die Methode war *Vorbild* fuer das NS-Morden, hinter dem  
ebenso "religioese" Urmotive steckten. In beiden Faellen hatte derselbe  
Geist die oberste Verantwortung. Und nicht nur in diesen Faellen.


> Ich bin nicht kompetent genug,
> ueber die richtige Uebersetzung zu urteilen, mir scheint eher, dass es
> sich bei _beiden_ Fassungen um _Interpretationen_ handelt, die man
> besser zugunsten einer auch im Deutschen die Bedeutung offen lassenden
> Fassung unterlassen haette.

Das ist nicht moeglich. man kann nicht uebersetzen und Bedeutung offen  
lassen. Der Uebersetzer muss sich entscheiden. Er koennte bestenfalls alle  
Uebersetzungen anbieten, die ihm moeglich erscheinen, was dann die  
offenste Loesung waere.

Es ist jedoch falsch, stur auf die eine Textstelle zu stieren und sich an  
Uebersetzungsfragen die Zaehne auszubeissen. Es sollte auch auf den ganzen  
Zusammenhang geachtet werden, aus dem sich Rueckschluesse ziehen lassen.

> > Für Marzahn jedoch ist Zitat 1 unumstößliches Gesetz! Schwarz u.
> > fettgedruckt steht da: " Dies ist eine klassische Holocaust-
> > beschreibung."
>
> Was ja fuer Zitat 1 auch keine voellig abwegige Deutung ist.
>
> >                Zitat 2 wird jedoch sinngemäß kommentiert:
> > "Dies ist eine Fälschung!"
>
> Was ich so gewiss nicht unterschreiben wuerde, zugunsten Norberts
> liesse sich allerdings anfuehren, dass mit Karl-Heinz Deschner jemand,
> der sich mit der Geschichte des Christentums seit Jahrzehnten intensiv
> befasst, es aehnlich sieht.

Was mich ein wenig aergert, denn Deschner "mag ich nicht". Ich denke, dass  
er Richtiges und Falsches und Ausgelassenes bewusst zielend vermischt.

> > Darüber hinaus kann man ja nun Marzahn alles unterstellen, nur
> > nicht, das er nicht weiß was er will. Mit seinem Buch "WAL" verfolgt
> > er genau ein Ziel, und das heißt: Der Holocaust hat seine Wurzeln im
> > AT!

Ganz *genau* formuliert - und genaue Formulierung kann wichtig sein -  
wuerde ich das so sagen:

Ich sehe die Wurzeln des NS-Mordens in einer sehr alten Geisteshaltung,  
die in grossen Teilen des Alten Testaments Spuren hinterlassen hat. Aber  
es sind doch nicht alle Teile des AT von diesem Geist verfasst worden. Es  
war urspruenglich anders und dieser Geist schrieb sich spaeter hinein,  
dies allerdings sehr massiv.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 01 21:27:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Mull of Kintyre
Date: 01 Sep 1999 21:27:00 +0100
Message-ID: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
Lines: 147

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

*Hallo Skoloten!*

Scivias !!!



Ein sehr interessantes Buch ist: "Der Tempel und die Loge" von Baigent und  
Leigh, Bechtermuenz Verlag. Untertitel "Das geheime Erbe der Templer und  
der Freimaurerei".

Ich habe noch nicht das ganze Buch gelesen, stiess jedoch soeben auf eine  
These, die mich anregte.

Vertreten wird - plausibel - die These, dass der verschwundene  
Templerschatz, die verschwundene Templerflotte und die verschwundenen  
(nicht gefassten) Templer doch nicht so ganz verschwunden sind. Das Buch  
beleuchtet die Moeglichkeit, dass Templer aus Frankreich noerdlich um  
Irland herum nach Schottland fuhren. Genauer: Nach Mull of Kintyre. Diesen  
Fluechtlingen koennten sich aus Irland und England geflohene Templer  
angeschlossen haben. In der Tat waere Schottland ein logisches Ziel, denn  
Robert Bruce, Koenig von Schottland, Ehemann von Isabel de Mar und dann  
von Elizabeth de Burgh, war gerade vom Papst exkommuniziert wurden und die  
franzoesisch-vatikanische Templerverfolgung musste ihn nicht kuemmern. Die  
Autoren vertreten die These, dass die Templer dann jene "raetselhafte  
Macht" stellten, die den Schotten den Sieg ueber die eigentlich weit  
ueberlegene englische Armee bei Bannockburn schenkten.

Die These laeuft darauf hinaus, dass die Templer in Schottland nahtlos  
weiterexistierten und also nicht untergegangen sind. Wie das Buch weiter  
geht, weiss ich noch nicht, doch ich denke mal, dass sich darin noch der  
Gedanke aufdraengen koennte, dass der "Alte Angenommene Schottische Ritus"  
(AASR) der Freimaurerei mit seinen 33 Graden seine Wurzel in den  
Tempelrittern von Mull of Kintyre hatte. Wenn dem so ist, dann haben  
speziell diese Freimaurer nach wie vor den Feind im Nacken, der Freitag  
den 13. des Jahres 1307 zunaechst in Frankreich gegen sie zuschlug. (Und  
das ist weniger der Vatikan, der damals Anhaengsel des franzoesischen  
Koenigs Phillip, der Templerschlaechter, war). Jaques de Molay, der letzte  
bekannte Grossmeister, wurde 1314 ueber kleiner Flamme zu Tode geroestet.

Schottlands Koenig Robert Bruce war uebrigens ein Gefaehrte des William  
Wallace, der kuerzlich im Film "Braveheart" geehrt wurde. Er wurde im  
Jahre 1305 sieben Kilometer von zwischen Westminster und Smithfield hinter  
einem Pferd gezogen, kastriert, aufgehaengt, noch lebend ausgeweidet und  
enthauptet. Sowas macht uebrigens die Kraft, mit der die Templer rangen,  
gern. Sie haengt ihre Gegner auch mal an Klaviersaiten auf.

(Ist Bruce Willis eigentlich ein Kuenstlername??)

Die Schotten stammen uebrigens aus dem Gebiet um die Krim noerdlich des  
Schwarzen Meeres, wo wir sie als "Skythen" kennen, damaliger Eigenname  
Skoloten.

Vor diesem Hintergrund fiel mir sofort das Lied "Mull of Kintyre" von  
Ritter Paul McCartney ein, das ich zunaechst in Englisch wiedergebe und  
dann in einem Uebersetzungsversuch. Versuch deshalb, weil manches Wort  
verschiedenartig uebersetzbar waeren. Meine Uebersetzung ist vom Brockhaus  
Woerterbuch Englisch-Deutsch getragen und ich ging dabei von einer  
bestimmten Sinnhaftigkeit in Zusammenhang mit dem eben Erwaehnten aus.

Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
rolling in from the sea               wogen her von der See
My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu sein
Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre

Far have I travelled                  Weit bin ich gereist
and much have I seen                  und vieles habe ich gesehen
Dark distant mountains                Dunkle ferne Berge
with valleys of green.                mit gruenen Taelern.
Past painted deserts                  Vergangenheitsgezeichnete Wuesten
the unset's on fire                   der unruhige (Geist) ist entflammt
As he carries me home                 wenn er mich heimtraegt
to the Mull of Kintyre                nach Mull of Kintyre

Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
rolling in from the sea               wogen her von der See
My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu sein
Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre

Smiles in the sunshine                Laecheln im Sonnenschein
an tears in the rain                  und Traenen im Regen
still take me back                    tragen mich still (dahin) zurueck
where my memories remain              wo meine Erinnerung bleibt
Flickering embers                     Flackernde Glut(en)
grow higher an higher                 waechst hoeher und hoeher
As they carry me back                 Wenn sie mich heimtraegt
to the Mull of Kintyre                nach Mull of Kintyre

Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
rolling in from the sea               wogen her von der See
My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu sein
Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre

Sweep through the heather             Wind rauscht durchs Heidekraut
like deer in the glen                 wie Hirsche (od. Rehe) durchs Tal
Carry me back                         traegt mich zurueck
to the days I knew then.              zu den Tagen von einst.
Nights when we sang                   Naechte, in denen wir sangen
like a heavenly choir                 wie ein himmlischer Chor
Of the life and the time              vom Leben und von der Zeit
of the Mull of Kintyre.               von Mull of Kintyre.

Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
rolling in from the sea               wogen her von der See
My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu sein
Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre



(1) mists laut Brockhaus Englisch-Deutsch eigentlich Nebel, aber auch in  
"mists of time" gelaeufig. M.E. eher in Richtung myths, Mythen gedacht.
Die Formulierung "rolling" (in from the sea) wird im Englischen oft in  
Verbindung mit Schifffahrt gebraucht. "rolling ship" , "schlingerndes  
Schiff". M.E. spielt Paul McCartney hier auf Mythen um die Templer und  
deren Eintreffen von der See her auf Mull of Kintyre an, dies natuerlich  
nach Art des Kuenstlers.

Was ich derzeit nicht weiss, ist, ob Paul McCartney auf Mull of Kintyre  
geboren wurde oder dort in Kindheit/Jugend sehr verhaftet war. Wenn das  
nicht der Fall war, besingt er ganz eindeutig keine eigene Erinnerung im  
herkoemmlichen Sinne, sondern eine ihn nicht weniger entflammende  
Erinnerung einer Gemeinschaft, der er angehoert. Meint er mit "nights when  
we sang like a heavenly choir" mit "we" sich und die Tempelritter?






--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 02 20:50:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 02 Sep 1999 20:50:00 +0100
Message-ID: <7O5i5GbqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Nuf$Rg5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37CE0725.FEA7DD70@t-online.de>
Lines: 101



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Vorredner: Heliopolis@t-online.de
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> > > > Wer von euch "wusste" denn, dass der Name Marx urspruenglich
> > > > Marx-Levi lautete?
> > >
> > > Das ist 1. falsch und 2. wäre es völlig egal!
> >
> > Das steht 1. im 15. Brockhaus und es ist 2. ganz und gar nicht egal,
> > sondern von fundamentaler Bedeutung. Es ist die tiefste Erklaerung
> > fuer das Projekt "Karl Marx".
>
> Genau das ist das Problem!
>
> Warum soll der Sohn eines Juden ebenfalls ein Jude sein?

Darum geht es hier nicht. "Karl Marx" war ja kein Jude mehr. Es geht  
darum, dass er ein Levi war. Allein das kennzeichnet einen Levi und nichts  
sonst. Und ein Aktiver des Stammes Levi ist ueberall ein Levi, ob im  
Judentum oder ausserhalb. "Wohnt" ein Levi im Judentum, so ist ihm das nur  
Huelle fuer seinen Zweck. Und "wohnt" er woanders, so ist es genauso.

>
> Seit wann ist Glaube erblich?

Dusslige Frage, er ist nicht im Mindesten biologisch erblich. Aber das  
System Levi ist ein Stammessystem und in diesem wird die satanistische  
lehre mit den satanistischen Tricks weitergegeben. Das hat zwar auch was  
von Erblichkeit, ist aber nicht so zwingend, wie genetische Vererbung.  
Daher koennen auch Leviten ganz ausgezeichnete Leute sein. Solche, die  
irgendwann aus dem aktiven Stamm "ausfransten" (was unvermeidbar ist),  
denn seine biologische Ausbreitung ist groesser, als die, der Struktur des  
aktiven Stammes. Doch selbst ein Mitglied des aktiven Stammes kann die  
seite gewechselt haben.

Das Problem ist nicht biologische Vererbung, sondern die Weitergabe einer  
Lehre in "familiaeren Strukturen". Mancher Sohn uebernimmt Vaters Firma,  
mancher will das nicht.

> Das es für Sie nicht egal ist, ist mir schon klar.
>
> Das genau ist ja das Thema.
>
> Sie hängen der nationalsozialistischen Herrenmenschenideologie
>
> nach, wonach sich die Bezeichnung "Jude" ausschließlich
>
> rassistisch definiert.

Der Nazi im Spiel sind sie, denn ihre Verdrehungsaktivitaet ruehrt ja  
daher, dass ich genau das Gegenteil tue. Ich fuehrte reichlich aus, dass  
es keine "juedische Rasse" gibt. Diese "Idee" stammt vom Stamm Levi und  
dient seinem Versteckspiel, seinen Ablenkungsmanoevern. Mit der Rassenidee  
ist dann engstens das Die-Denken bezogen auf unterschiedslose "Die-Juden"  
verknuepft und solche Unterschiedslosigkeit laesst ja keine Sondergruppe  
ganz fuer sich - den Stamm Levi - im Judentum zu. Der wuerde dann gar  
nicht existieren, waere nicht isoliert definierbar und denkbar und statt  
um ihn ginge es nur immer um die Die-Juden um die es aber eben nicht geht.

Er versteckt sich damit. Und darum wuerde es mich sehr wundern, wenn der  
Nationalsozialismus, der vom Stamm levi geschaffen wurde, den Stamm levi  
ueberhaupt thematisiert haben sollte. Das koennte mich fast erschuettern.  
Gelaeufig ist mir auch vom Nationalsozialismus her ganz im Langowski-Stil  
ein pauschales undifferenziertes Gerede von den Die-Juden.

Aber die Juden sind nicht mal ein Stamm, also schon gar keine "Rasse". Sie  
sind eine Stammesmischung wie wir und waeren, wenn man damit arbeiten  
will, auch dieselbe "Rasse" wie wir. Schliesslich waren Juda und Levi ja  
Geschwister, nicht wahr?

> Das Judentum ist eine Religion wie jede andere Religion auch.

Da ist was dran.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 02 21:17:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 02 Sep 1999 21:17:00 +0100
Message-ID: <7O5ieKxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Nue8GqqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37CE4FAE.75A60C5B@t-online.de>
Lines: 115



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Über Sinti und Roma haben wir noch nie gesprochen und ich habe mit
> keiner Silbe erwähnt, daß Sie den Mord an Sinti und Roma leugnen.
> Also unterstellen Sie mir doch bitte nicht, dass ich es tun würde.
> Sie leugnen den Holocaust und der Holocaust ist nun mal die
> Bezeichnung für den Völkermord an den Juden durch den
> deutschen Nationalsozialismus.

Das waere eine neuartige Definition, an der zwar seit einiger Zeit  
gebastelt wird, die aber nicht allgemein gueltig ist. Im Allgemeinen  
meinen auch die, die Holocaust sagen, das gesamte Massenmorden der Nazis  
und nicht nur einen Teil davon.

Wenn aber die Reise in diese Richtung geht, dann ist das unabhaengig von  
allen Detailfragen nur ein weiterer Grund dafuer, denn Begriff fallen zu  
lassen und z.B. "Das NS-Morden" zu sagen.

Im Uebrigen laufen meines Wissens nach die Bemuehungen um einen  
Sondernamen fuer Morde an Juden auf den Begriff "Shoah" hin und eben nicht  
auf "Holocaust".

> Auch Ihr Geheule über andere Opfer ist keineswegs redlich und
> bestenfalls ein etwas missglücktes Ablenkungsmanöver.

Unredlich ist es unzweifelhaft schon mal, sie aus dem Gesenkgeschehen  
auszuschliessen und zu "zweitklassigen" Opfern zu degradieren, denn damit  
wird die "Minderwertigkeit" neu formuliert, die frueher schon die  
Begruendung fuer das Toeten war.

Und wenn sie das Wissen um und Erinnern an diese Opfer als "Geheule"  
bezeichnen, dann teilen sie wohl dieses Minderwertigkeitsdenken. Und dann  
ist das Verweisen auf die "Minderwertigen" als ein "Ablenken" von den  
"Hoeherwertigen", ja?

Ihre Ideologie tritt doch ganz offen zu Tage.


> Schließlich sehen Sie alles ja im großem "Zusammenhang" - der
> levitisch-bolschewistischen Verschwörung,

"Levitisch-satanistisch" !!! Wer solche Propagandaverdrehung betreibt,  
zeit schon nach drei Saetzen seinen Auftrag. Und weder sie, noch Master  
Langowski werden wohl trotz sonstiger Zitiersucht von MIR den Begriff der  
"levitisch-bolschewistischen" Verschwoerung zitieren koennen, da er bei  
MIR nicht existiert.

Aber das ist eben das Typische an propagandistischer Hetze. Ist nichts  
Greifbares da, wird angedichtet und dann wird eben darauf aufgebaut.

> wie ihre vergebliche
> Spurensuche nach Hitlers Geldgeber unter den Juden beweist.

Sie stuetzen Langowski, wen wundert's? Die Suche war nicht vergeblich, ich  
fand Otto Kahn.

> > > Nehmen wir (Ihr) folgendes Beispiel:
> > > ""Aber das Volk darinnen führete er heraus, und legte sie unter
> > > eiserne Sägen, und Zacken, und eiserne Keile, und verbrannte sie in
> > > Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon."" WAL, S. 48
> > >
> > > Daraus schlußfolgern Sie:
> > > "Dies ist eine klassische Holocaust-Beschreibung" WAL, S.48
> >
> > Nun, es wird ein fuer damalige Verhaeltnisse industrieller Massenmord
> > an einem ganzen Volk beschrieben. Das ist ganz offen dargestellt und
> > muss nicht erst geschlussfolgert werden.
>
> Mir ist nicht klar, Herr Marzahn, warum Sie sich so anstellen.
> Es ist doch nicht bestritten, dass es diesen Bibeltext gibt bzw.
> gab. Ich bezweifle allerdings dessen Echtheit,

Womit sie diese Massenvernichtung unbedingt leugnen oder zumindest  
relativieren wollen. Was ist denn ueberhaupt ihr INTERESSE daran, dass es  
den Massenmord an den Ammonitern gar nicht gegeben habe?

Das Bezweifeln der Echtheit schriftlicher wie muendlicher Behauptung ist  
natuerlich Teil jeder gezielten Leugnung. Was aber nicht zum Verbot  
solcher Bezweiflungen fuehren darf, denn es gibt Luegen und Megaluegen und  
nur der Zweifel kann das aendern.


> weil der Satzbau und
> simple ökonomische Gründe dagegen sprechen. Glauben Sie wirklich
> David wäre so verwirrt gewesen ( wir setzen mal voraus, das die
> gesamte, hier erzählte Geschichte überhaupt einen realen Hintergrund
> hat), seine Kriegsgefangenen zu verbrennen, statt ihre Arbeitskraft
> durch Fronarbeit auszubeuten.
> Übrigens ist das ja alles garnicht so interessant. Wichtig ist nur
> die von Ihnen konstruierte Verbindung zum Holocaust!


Anscheinend haben sie meine Ausfuehrungen dazu uebersehen. Ich wiederhole  
diesen Teil unter eigenem Betreff: Ammoniter


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 02 21:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Ammoniter
Date: 02 Sep 1999 21:23:00 +0100
Message-ID: <7O5if0CabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
Lines: 262

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



> Nehmen wir (Ihr) folgendes Beispiel:
> ""Aber das Volk darinnen führete er heraus, und legte sie unter eiserne
> Sägen, und Zacken, und eiserne Keile, und verbrannte sie in Ziegelöfen.
> So tat er allen Städten der Kinder Ammon."" WAL, S. 48
>
> Daraus schlußfolgern Sie:
> "Dies ist eine klassische Holocaust-Beschreibung" WAL, S.48

Nun, es wird ein fuer damalige Verhaeltnisse industrieller Massenmord an
einem ganzen Volk beschrieben. Das ist ganz offen dargestellt und muss
nicht erst geschlussfolgert werden.

> 5 Zeilen später:
> "In meiner neueren Bibel heißt es jedoch bei 2. Samuel 12,31:
> "Aber das Volk darin führete er heraus und stellte sie als
> Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die
> eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten."
>
> Sehen Sie, durch Zitat 1, für das es keinen wissenschaftlich
> einwandfreien Beleg gibt (was übrigens repräsentativ für
> Ihr gesamtes Buch steht), täuschen Sie den Leser. Er soll glauben,
> daß es der Wahrheit entspricht. Untermauert wird das Ganze mit
> der geradezu grotesken Behauptung zu Zitat 2: "So werden die Spuren
> durch allmähliches Umschreiben der Bibel verwischt, und so wird ein
> Holocaust zum 'Frondienst' geschönt. Die Verantwortlichen leugnen
> den Holocaust an den Ammonitern." WAL, S.48

Sie zitieren und Bemaengeln das Fehlen einer Begruendung, zitieren aber
nicht die in WAL genannte Begruendung. Das ist eine eigenartige, aber bei
gewissen Kreisen ganz uebliche Technik.

Wissenschaftlicher Beleg fuer Zitat 1 sind physisch greifbare Bibeln des
Jahres 1833. Eine solche liegt mir vor. Derselbe Text findet sich aber
auch im Luthertext 1912 des Bibelprogramms "Bible-Workshop'97".

Dort findet sich auch der englische Text der King James Bible, Authorised
Version von 1769:

 2Sam 12,31 And he brought forth the people that [were] therein, and put
 [them] under saws, and under harrows of iron, and under axes of iron, and
 made them pass through the brickkiln: and thus did he unto all the cities
 of the children of Ammon. So David and all the people returned unto
 Jerusalem.

Die Opfer wurden also erst zerhackt, und dann in den fuer
Ganzkoerperverbrennung wohl zu kleinen Ziegeloefen verbrannt.

Wissenschaftliche Tatsache ist, dass es die alte Textform ebenso gab, wie
es die neuere gibt. Eine Textform muss falsch sein. Um festzustellen,
welche das sein muss, ist der textliche Gesamtkontext zu betrachten. Dazu
gehoert zunaechst der Satz, der sich unmittelbar an die zitierte Stelle,
auch in der neuen Form, anschliesst:

 "So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das
  ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück."

Nun stellt sich schon in diesem Gesamtkontext die Frage, was
wahrscheinlicher ist und dem Gesamttext mehr Sinn verleiht:

a) dass er in allen Staedten die Ammoniter ein wenig an den Oefen schuften
liess (jeweils einen Tag, oder wie?) und dann mit seinem ganzen Kriegsvolk
zurueckkehrte, oder

b) dass er Stadt fuer Stadt die Bevoelkerung ausrottete und dann mit allen
Kriegern zurueck kehrte.

Bei Annahme a) waere zu bedenken, dass er in jeder Stadt viele seiner
Krieger zur Bewachung der Besiegten und ihrer Zwangsarbeit haette zurueck
lassen muessen. Da er aber Stadt fuer Stadt bekaempfte ist das sehr
unwahrscheinlich und da er anschliessend mit allen Kriegern zurueck
kehrte, ist es sogar ausgeschlossen.

Desweiteren erfordert die wissenschaftliche Bearbeitung eine Betrachtung
dieses David als Person. Dazu ist eigentlich alles in WAL gesagt, was
noetig ist.

Sein Gottesbild ist hier dargestellt:

 2. Samuel 22 (Auszüge):
 "Die Erde bebte und wankte, die Grundfesten des Himmels bewegten sich und
 bebten, da er zornig war. Rauch stieg von seiner Nase und verzehrend Feuer
 von seinem Munde, Flammen sprühten von ihm aus. Er neigte den Himmel und fuhr
 herab, und Dunkel war unter seinen Füßen....Er machte Finsternis ringsum zu
 seinem Zelt und schwarze, dicke Wolken."

Das erinnert an den "Fuerst der Finsternis" und an Satanismus. Jener David
war also Satanist und bei Satanisten ist Massenmorden etwas Goettliches,
was fuer manche schwer zu verstehen sein mag. Solches Tun beruft sich bei
ihnen auf folgende Worte "Gottes":

 5. "Mo" 7,1 Wenn dich der "Herr", dein Gott, ins Land bringt, in das du
 kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her,
 die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und
 Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,

Das Ausrotten war den Anhaengern also heilige Pflicht und innerster
Wunsch.

Schliesslich sollte noch Davids sonstiges Handeln betrachtet werden, um
aus den Gesamtzusammenhaengen heraus ein sicheres Urteil darueber faellen
zu koennen, welche Textform ueber den Umgang mit den Ammonitern die
richtige ist. Und dazu koennen auch nicht mitgefaelschte Texte des
aktuellen Bibeltextes verwendet werden.

 1. Samuel 27:
 "David zog hinauf mit seinen Männern und fiel ins Land der Geschuriter und
 Girsiter und Amalekiter ein; denn diese waren von alters her die Bewohner des
 Landes bis hin nach Schur und Ägyptenland. Und sooft David in das Land
 einfiel, ließ er weder Mann noch Frau leben und nahm mit Schafe, Rinder,
 Esel,Kamele und Kleider und kehrte wieder zurück. Kam er dann zu Achis     
 und Achis sprach: Wo seid ihr heute eingefallen?, so sprach David: In das  
 Südland Judas, oder: In das Südland der Jerachmeeliter, oder: In das       
 Südland der Keniter. David aber ließ weder Mann noch Frau lebend nach      
 Gath kommen; denn er dachte: Sie könnten uns verraten. So tat David und    
 das war seine Art, solange er im  Philisterland wohnte. Und Achis glaubte  
 David."

Im Gesamtkontext wird also ersichtlich, auch im heutigen Text(!), dass
jener David tatsaechlich ein radikaler Massenmoerder und Luegner war. Und
ebenso verlogen sind natuerlich die Textfaelscher, die nach und nach
manche Stelle des Bibeltextes umschreiben und dabei aus dem Massenmord an
den Ammonitern einen "Frondienst" machten. Jedoch: Solange nicht auch
etliche weitere Textstellen umgefaelscht worden sind, steht die erfolgte
Faelschung auf toenernen Fuessen, die sofort einknicken, wenn man der
Sache auf den Grund geht.

> Ja, welche Verantwortlichen denn? Glauben Sie denn wirklich
> selbst an den Mummenschanz vom levitischen Netz?

Diesbezueglich weiss ich und muss nicht glauben. Die Textfaelschung, die
hier besprochen wurde, erfolgte erst vor kurzer Zeit und ist einer von
vielen Beweisen fuer die Existenz dieses alten Netzes. Aber wir existieren
auch, allen Bemuehungen zum Trotz.

Nachzutragen ist, dass der hier behandelte David sogar so verlogen ist,
dass er einen anderen, aelteren David ueberschatten soll, der von ganz
gegensaetzlicher Natur war. Beide sind nicht zu verwechseln! Es verhaelt
sich hier ganz aehnlich wie mit dem Kopieren des wahren Moses durch den
spaeteren Moses, der in Wirklichkeit Osarsiph hiess und vom Stamm Levi
war, siehe 2. "Mose" 6,20. Doch in absoluter Traditionstreue zu diesem
falschen und massenmordenden David stand Adolf Hitler, der ebenfalls
Satanist war. Und die Verwendung von Oefen beim Massenmorden im NS-Staat
hatte, wie sehr vieles, einen rituellen und uralten Hintergrund.

> > Holocaust: Griechisch. Uebersetzung: Ganzbrandopfer. Ein
> > alttestamentarisches Opfer.
>
> Danke, Herr Marzahn - aber in der Zwischenzeit weiß das jedes Kind.

Das gilt nun bestenfalls hier in dieser Umgebung. Ueberall sonst plappern
unzaehlige Dummkoepfe von "Holocaust", ohne zu wissen, was es in ihrer
Sprache heisst. Sie huldigen damit durch die Begriffsverwendung
nichtsahnend einem Ganzbrandopfer an Satan. Und das sind Hinterlisten, an
denen Satanisten ganz einfach "Freude" haben, das macht ihnen Spass.

> Was Sie aus der griechischen Übersetzung machen, dann ist das Problem.
> Die alttestamentarischen Opferhandlungen sind beschrieben im Levitikus,
> dem 3. Buch Moses, haben sie doch gelesen, oder?

Auch dieses grauenhafte Buch habe ich mir angetan, ja.


> Ich habe es
> gelesen und ich kann keine Verbindung zwischen dem "Holocaust" in der
> heutigen Bedeutung und dem Brandopfer der Priester (Leviten) entdecken.

 3."Mo" 6,14 In der Pfanne mit Öl sollst du es machen und geröstet
 darbringen; und in Stücken gebacken sollst du solches opfern zum süßen
 Geruch dem "Herrn". Und der Priester, der unter seinen Söhnen an seiner
 Statt gesalbt wird, soll solches tun; das ist ein ewiges Recht. Es soll
 dem "Herrn" ganz verbrannt werden;

Ich denke, sie haben das gelesen? Zwar geht es hier nicht um Menschen,
doch ist es eben satanistisches Ritual, dass Opfer an Satan eben GANZ
VERBRANNT, holocausted, werden muessen. Und das gilt auch und sogar gerade
fuer Menschenopfer, die im satanistischen Ritual sogar ganz besondere
Opfer sind. Daher wurden ja auch die "Hexen" gern verbrannt. Und die
"Beilage" der Katze, dem kleinen Loewen, durch unsere Kuenstler zu den
Hexen bedeutet, dass sich diese Verbrennung insb. gegen unseren Stamm Juda
richtete. Und das kommt immer vom Stamm Levi. Niemand anders hat dieses
Interesse, das sich aus der "Ur-Spannung" ergibt, die darauf fusst, dass
Israel in Gen. 49,5 den Stamm Levi verfluchte und den Stamm Juda fuehrend
segnete. Erst wenn keiner von uns mehr da ist und weiss und wenn alles
Wissen erloschen ist, koennen sie ihr Ziel erreichen und unsere Stelle
einnehmen, was ihnen mit der Aneignung der Bezeichnung "Juden" noch nicht
gelungen ist, die nun auch Millionen Unbeteiligte fuehren, die nicht
wissen, dass am Anfang dieser Bezeichnung der Raub unseres Stammesnamens
stand.

Sie werden ihr Ziel nicht erreichen, werden es aber bis zuletzt mit aller
Verbissenhaft und Glut und mit allen Mitteln versuchen. Und das ist nun
die Grundspannung der Welt.

> Sie sind da offensichtlich allein

Ganz offensichtlich nicht.

> esoterischen Spinnern). Und weil es hier gerade so gut passt: Die
> Leviten sind ja im ursprünglichem Sinn nicht böse sondern gut.
> Sie waren der einzige Stamm, der den Tanz ums goldene Kalb nicht
> mitmachte, was man vom Stamm Juda nicht sagen kann.

Ich dachte mir ja die ganze Zeit, dass sie fuer diese taetig sind und dies
nur sanft tarnten.

> Nicht umsonst
> wurden die Leviten von Gott erwählt, Priester oder Priester-Diener zu
> werden.

Sie wurden nicht von Gott erwaehlt. Gottes Bund mit Israel blieb bestehen
und aus dem Israelitentum schieden die Leviten nach Gen. 49,5 aus. Damit
schieden sie auch aus dem Bund aus. Und aus Protest wurden sie abtruennig
und machten einen Bund mit Satan. Die Folgen, die Jesus ihnen ankuendigte,
werden eintreten.

 Mt 12,39 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und abtrünniges
 Geschlecht fordert ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden,
 es sei denn das Zeichen des Propheten Jona.

 Mt 12,41 Die Leute von Ninive werden auftreten beim Jüngsten Gericht mit
 diesem Geschlecht und werden es verdammen; denn sie taten Buße nach der
 Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr als Jona.

 Mt 23,36 Wahrlich, ich sage euch: das alles wird über dieses Geschlecht
 kommen.

 Mt 24,34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis
 dies alles geschieht.

Aber *wenn* dies alles geschieht, *dann* vergeht es.



--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*



--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 03 15:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 03 Sep 1999 15:46:00 +0100
Message-ID: <7O9jPCTqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7qmjve$400$1@fu-berlin.de>
Lines: 233



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Hallo Norbert,
>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> > Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!
> >
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!
>
>
>
> > Ein sehr interessantes Buch ist: "Der Tempel und die Loge" von Baigent
> und
> > Leigh, Bechtermuenz Verlag. Untertitel "Das geheime Erbe der Templer
> > und der Freimaurerei".
> >
> > Ich habe noch nicht das ganze Buch gelesen, stiess jedoch soeben auf
> > eine These, die mich anregte.
> >
> > Vertreten wird - plausibel - die These, dass der verschwundene
> > Templerschatz, die verschwundene Templerflotte und die verschwundenen
> > (nicht gefassten) Templer doch nicht so ganz verschwunden sind. Das
> > Buch beleuchtet die Moeglichkeit, dass Templer aus Frankreich
> > noerdlich um Irland herum nach Schottland fuhren. Genauer: Nach Mull
> > of Kintyre.
> Diesen
> > Fluechtlingen koennten sich aus Irland und England geflohene Templer
> > angeschlossen haben. In der Tat waere Schottland ein logisches Ziel,
> > denn Robert Bruce, Koenig von Schottland, Ehemann von Isabel de Mar
> > und dann von Elizabeth de Burgh, war gerade vom Papst exkommuniziert
> > wurden und
> die
> > franzoesisch-vatikanische Templerverfolgung musste ihn nicht kuemmern.
> Die
> > Autoren vertreten die These, dass die Templer dann jene "raetselhafte
> > Macht" stellten, die den Schotten den Sieg ueber die eigentlich weit
> > ueberlegene englische Armee bei Bannockburn schenkten.
>
> Gewagte Theorie!

Aber sehr plausibel dargestellt.


> Robert Bruce brauchte aber wohl kaum Hilfe von
> Templern, denn er hatte einen guten verbuendeten im Terrain.

Das wird im Buch voellig anders dargestellt und du wirst verstehen, dass  
ich ihm erheblich eher traue, als dir. Die Tempelritter waren die  
Militaerprofis ihrer Zeit. Das Buch vermutet, dass einerseits die  
schottischen Truppen von Templern geschult wurden und das andererseits  
Tempelritter selbst jene "frische Kraft" waren, die die Entscheidung  
bewirkte.

> war der schweren Kavallerie der Englaender nicht sehr zutraeglich. Und
> es ist wohl auch schwer vorstellbar, das die Highland-Clans das
> Eingreifen einer fremden Macht lange geduldet haetten.

Dass sie Templer bei sich gedultet hatten, ist ueberhaupt gar keine Frage.  
Graeber beweisen, dass sie da waren. Es kam zur Durchmischung von Clans  
und Templern. Vieles spricht dafuer, zu allererst der Umstand, dass die  
Schotten Hilfe gut brauchen konnten. Ausserdem passten die Templer  
"ideologisch" gut zu ihnen, denn die Schotten waren noch ausgesprochen  
keltisch, obschon christlich. Und die Templer waren eine aehnliche  
Synthese.


> englischen Koenigs und damit gegen Wallace. Das Hauptproblem von William
> Wallace war naemlich, das er kein Adeliger war sondern nur ein einfacher
> Buerger. Daher nahmen ihn die Adeligen ueberhaupt nicht ernst.

William Wallace war so adlig, wie man nur sein konnte. Siehe Stammbaum auf  
S. 53.

> > Die Schotten stammen uebrigens aus dem Gebiet um die Krim noerdlich
> > des Schwarzen Meeres, wo wir sie als "Skythen" kennen, damaliger
> > Eigenname Skoloten.
>
> Du hast wirklich eine bluehende Fantasie! Die Schotten stammen mit
> Sicherheit nicht von den Skythen ab, sondern von den Scoten, die aus
> Irland kamen, zumindest der Name Schottland.

Ich habe diesbezueglich keine bluehende Phantasie. Im Buch wird daruf  
hingewiesen, dass 1320 acht Grafen und 31 andere Adlige in der  
"Deklaration von Arbroath" die Geschichte der Schotten skizzierten und sie  
mit deren Herkunft aus Skythien beginnen liessen. Im Brockhaus fand ich  
lediglich dies ergaenzend und stuetzend, dass der Eigenname der Skythen  
Skoloten lautete. Die Aehnlichkeit der Begriffe Skythen, Scoten und  
Skoloten liegt auf der Hand. So "seltsam" wie typisch ist nur, dass wieder  
einer dahergelaufen kommt, der "weiss", dass genau das ganz bestimmt nicht  
der Fall sei, was 39 zeitgenoessische Fachleute noch gemeinschaftlich  
aussagten, und zwar nicht "Historiker", sondern ausnahmslos Adlige, also  
unbestrittene Fachleute in Abstammungsfragen.

Ausserdem, und das ist wohl euer Propagandaproblem, passt es ins  
Gesamtbild jener gesamten Sued-Nord-Bewegung, zu der auch die griechische  
Besiedlung Daenemarks gehoerte, aus der die Germanen hervorgingen.  
Desweiteren waren Distanzen damals kein so grosses Problem, als spaeter in  
nun anderer Richtung die Wandalen aus Zentraleuropa in altes Heimatgebiet  
zuruecjzogen und auf ehemals Karthago ein neues Reich errichteten.

Natuerlich kamen auch Iren und Flamen nach Schottland, welches offenbar  
eine Weile beliebtes Besiedlungsland war. Aber auch die Iren muessen ja  
irgendwann nach Irland gekommen sein.

> > Vor diesem Hintergrund fiel mir sofort das Lied "Mull of Kintyre" von
> > Ritter Paul McCartney ein, das ich zunaechst in Englisch wiedergebe
> > und dann in einem Uebersetzungsversuch. Versuch deshalb, weil manches
> > Wort verschiedenartig uebersetzbar waeren. Meine Uebersetzung ist vom
> Brockhaus
> > Woerterbuch Englisch-Deutsch getragen und ich ging dabei von einer
> > bestimmten Sinnhaftigkeit in Zusammenhang mit dem eben Erwaehnten aus.
> >
> > Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
> > Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
> > rolling in from the sea               wogen her von der See
> > My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu
> > sein Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre
> >
> > Far have I travelled                  Weit bin ich gereist
> > and much have I seen                  und vieles habe ich gesehen
> > Dark distant mountains                Dunkle ferne Berge
> > with valleys of green.                mit gruenen Taelern.
> > Past painted deserts                  Vergangenheitsgezeichnete
> > Wuesten the unset's on fire                   der unruhige (Geist) ist
> > entflammt As he carries me home                 wenn er mich
> > heimtraegt to the Mull of Kintyre                nach Mull of Kintyre
> >
> > Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
> > Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
> > rolling in from the sea               wogen her von der See
> > My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu
> > sein Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre
> >
> > Smiles in the sunshine                Laecheln im Sonnenschein
> > an tears in the rain                  und Traenen im Regen
> > still take me back                    tragen mich still (dahin)
> > zurueck where my memories remain              wo meine Erinnerung
> > bleibt Flickering embers                     Flackernde Glut(en)
> > grow higher an higher                 waechst hoeher und hoeher
> > As they carry me back                 Wenn sie mich heimtraegt
> > to the Mull of Kintyre                nach Mull of Kintyre
> >
> > Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
> > Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
> > rolling in from the sea               wogen her von der See
> > My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu
> > sein Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre
> >
> > Sweep through the heather             Wind rauscht durchs Heidekraut
> > like deer in the glen                 wie Hirsche (od. Rehe) durchs
> > Tal Carry me back                         traegt mich zurueck
> > to the days I knew then.              zu den Tagen von einst.
> > Nights when we sang                   Naechte, in denen wir sangen
> > like a heavenly choir                 wie ein himmlischer Chor
> > Of the life and the time              vom Leben und von der Zeit
> > of the Mull of Kintyre.               von Mull of Kintyre.
> >
> > Mull of Kintyre                       Mull of Kintyre
> > Oh mists                              Oh Nebel (der Vergangenheit) (1)
> > rolling in from the sea               wogen her von der See
> > My desire is always to be here        Mein Wunsch ist immer hier zu
> > sein Oh Mull of Kintyre                    Oh Mull of Kintyre
> >
>
> ROTFLBTCSTCIIHO!


Du hast die typische argumentative Staerke, die meine Vermutung  
bestaetigt. Herzlichen Dank!


> Aber es ist wohl ....

Es ist wohl ..

Es muss wohl ..

Es ist wohl alles gaaaaaaanz anders, ich weiss, ich weiss, an bestimmten  
Punkten MUSS einfach verneint werden.

Aber ich hatte mir noch was aufgespart. Der Praezeptor der zu Bruce  
geflohenen Templer hatte einen interessanten Namen: *George Harris* !

Brauchst Du sehr viel Phantasie, um da an einen weiteren Beatle namens  
George Harrison zu denken?

> Keine Ahnung, ich denke, die Fab Four stammen aus Liverpool.

Sie haben zumindest ihre Jugend dort verbracht, das ist richtig. Aber je  
weniger Paul McCartney einen persoenlichen jugendlich-kindlichen Bezug zu  
Mull of Kintyre hatte, je wahrscheinlicher ist der von mir vermutete Sinn  
dieses Textes.

> Aber
> McCartney stammt dem namen nach aus Schottland.

Das auf jeden Fall. Eben.

> Vielleicht ist die Mull
> of Kyntire altes McCartney-Land?

Das wuesste ich auch gern. Aber das wuerde (auch) in den templerischen  
Zusammenhang passen.

> Auf jedenfall besitzt er jetzt dort
> einen Landsitz.

Und hat eine sehr intensive Beziehung dorthin.

Und die Schotten sind ein sehr sangesfreudiges Folk. Da


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 03 16:26:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Wissen und Wahrheit (was Re: Vernetzung ...)
Date: 03 Sep 1999 16:26:00 +0100
Message-ID: <7O9jPaHqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DjI7wUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 145



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Jakob!

> > Deren Leute versuchen dann als wahllose, nicht zielgerichtete
> > Zusammenschaltung zu erscheinen, sind aber unter anderem daran gut
> > zu erkennen, dass sie doch aeusserst zielgericht und sich
> > konsequent gegenseitig stuetzend agieren.
>
> Immer noch: Nutzung einer Struktur für konspirative Zwecke. Das
> gibt es immer. Kriminelle reisen per Bahn - da kann die Bahn
> aber nichts dafür.

Ich sage ja auch nicht, dass DAS Usenet/Internet von Uebel sei. Im  
Gegenteil: Es ist eine superphantastische Sache. Aber das erkannten  
konspirativ Geneigte mit Erfahrung, Geld und dem Wunsch nach einem  
"eigenen" Medium wohl auch. Usenet und Web muessen das erstmal ueberhaupt  
erkennen und das wird zu irgendeiner Eigendynamik fuehren. Ich denke, dass  
die Oberflaechenbedeutung organisierter Schreiber mittelfristig nachlassen  
wird.

> > Erst wenn das Internet den Umgang damit gelernt hat, kann das
> > geschehen, was Du dargestellt hast.
>
> Das Internet müsste selbst leben, ein Regulativ haben, dann wäre
> der Nutzen so hoch, dass man den Missbrauch als lästigen Neben-
> effekt sehen könnte.

In gewisser Weise lebt es ja. Es "ist" die Summe seiner Nutzer. Und es  
wird sich auch zum laestigen Nebeneffekt hin regulieren. Ich bin da recht  
zuversichtlich, denn: Ich denke, dass man davon ausgehen kann, dass die  
Durchschnittsintelligenz im Netz groesser als im Bevoelkerungsschnitt ist.

> > Und das derzeitige Tempo ist
> > atemberaubend. Was 100 Jahre dauerte, dauerte nur noch 10 Jahre und
> > kann bald eine Frage von Monaten sein. Das Tempo ist nicht
> > konstant, es beschleunigt immer weiter.
>
> Siehst du, es geht weiter. Also ist kein Ende in Sicht.

Oh doch! Beim Fassungsvermoegen der Menschen. Ich las davon, dass "Profi- 
Physiker" schon die "Top-Physiker" nicht mehr verstehen. Ein heutiger  
mensch koennte wohl sehr viel des Gesamtwissens des 15. Jahrhunderts in  
sich aufnehmen und universell gebildet sein. Heute ist das nicht  
annaehernd moeglich und es wird immer unmoeglicher. Aber damit verlieren  
wir - als Menschheit - irgendwie den Ueberblick. Es sei denn, wir passen  
das Gehirn biologisch an. Der Topf muss einfach groesser werden. Wir  
brauchen einen "Evolutionsschub".

> Gut, so entstehen, sagen wir mal Expertenzirkel. Die müssen aber
> nicht in Geheimbünden enden, beispielsweise. Sie könnten genauso
> gut alles veröffentlichen und die Verwendung des Wissens regeln.
>
> > Das fuehrt aber ins Zurueckgezogene und Geheimnisvolle.
>
> Eben nicht zwingend. Kann, aber muss nicht.

Nun ja, zu meinen Ueberlegungen kommt ja noch etwas hinzu, das nicht ins  
allgemein Theoretische passt. Naemlich die Annahme, dass es bestimmte  
Geheimnisse gibt, die vorlaeufig geheim sein *muessen*. Und ich meine ein  
ganz absolutes Muss. Nun kann man darueber streiten, ob dem auch wirklich  
so ist. Aber die Logik der Dinge sagt, dass man da von vornherein zu  
keinem sicheren Ergebnis kommen kann. Du kannst immer sagen: davon koennen  
wir nur ausgehen, wenn wir wissen, worum es sich handelt. Nur dann  
koennten wir entscheiden, ob es geheim sein muss oder nicht.

> > > Inwieweit Scientology da drin ist, vermag ich nicht zu sagen.
> >
> > Scientology ist m.E. durchaus nicht unbedeutend, ist aber auch nur
> > etwas "Aeusseres" und wird uebergewichtet.
>
> Ich kenne von dir auch andere Aussagen.

Mit uebergewichtet meine ich nicht, dass sie nun wieder unbedeutend seien.  
Aber auch die "Scientologie" ist nur ein Instrument fuer eine Macht, die  
dieses Instrument geschaffen hat. Und diese Macht hat auch andere  
Instrumente. Scientology konnte nur auf schon vorhandenen Strukturen so  
schnell so stark werden. Die Besitzer dieser schon vorhandenen Strukturen  
sind das Kernproblem und Scientology ist nur eine Folgeerscheinung, eben  
ein Mittel zum Zweck. In diesem Sinne meinte ich es.


> > Wenn man "Dianetik" gelesen hat, wird schnell klar, dass aus
> > diesem geballten Unsinn nicht so eine Macht entstanden sein kann,
> > wie sie Scientology heute ist.
>
> "Dianetik" war ja praktisch nur das "Buch zum Film". Die Gruppe
> hat sich nicht wegen den Inhalten des Buches entwickelt, sondern
> anders herum. Hubbard hat das Buch verfasst, weil eine derartige
> Gruppierung eben ein Grundsatzwerk braucht.

Parallele zu "Mein Kampf". Auch inhaltlich gibt es aspekte, die "Dianetik"  
als "Mein Kampf 2" erscheinen lassen.

> Scientology ist sicher eine Vereinigung, die auf Expansion und
> Erfolg ausgerichtet ist - wie immer das zu verstehen ist.
>
> Aber ob nun Ziel ist, die Gesellschaft zu unterwandern (sagen
> viele Gegner), oder in der Gesellschaft eine respektable Größe
> darzustellen (sagen sie selbst), vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich denke: Ja. Vor allem ueber die Wirtschaftsstruktur. Ueber diese kann  
dann politische und auch "volkserzieherische" Macht erworben werden. Aber  
das geschieht auch aus nichtscientologischen Wegen. Das Ganze ist eine Art  
Hydra und Scientology ist eben nur ein relativ bedeutender Kopf davon.

> > Alle wirkliche Macht haben nur die beiden Netze.
>
> Ich glaube nicht, dass das so einfach ist, dass es nur zwei sind.

Im Aeusseren gibt es mehrere Netze, ja. Ich meine aber das Innerste. Die  
zwei "Ur-Netze" die alle anderen Netze durchziehen. Eine Art geteiltes  
Zentralnervensystem der Soziologie.

> > Und das Desaster ist, dass es nun in Russland heissen kann, dass
> > dies unter der Herrschaft des Westens geschieht, welcher also auch
> > schuld daran sei.
>
> Ist er ja auch. Statt, wie nach dem Krieg in Deutschland, erst ein-
> mal selbst Ordnung zu schaffen, hilft man einer Bauernmiliz an die
> Macht. Größter Schwachsinn seit der Erfindung des Akkordeons.

Eigentlich versucht man das ja zu verhindern und will die UCK entwaffnen.  
Dieser Wille scheint echt. Aber es gelingt nicht, Substrukturen sind sehr  
widerspenstig. "Loesen" koennte man das wohl nur durch Entvoelkerung, also  
auf dem serbischen Weg. Das geht aber nicht. Doch anders geht es, wenn  
ueberhaupt, nur sehr langsam. Wahrscheinlich aber zu langsam.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 03 16:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Vatikan, Moral etc
Date: 03 Sep 1999 16:40:00 +0100
Message-ID: <7O9jPqLLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DKiNwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 37



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Jakob!

> Wenn ich mich als Levit bezeichne, dann
>
> 1. aus Solidarität mit Leuten, die als solche diffamiert werden
>
> 2. zur Abgrenzung, weil ich nicht zu jener Gruppe "Guten" gehö-
>    re, die jene als Leviten bezeichneten Leute ausrotten will

Sorry, aber ich kam zu dem Ermittlungsergebnis, dass es der Stamm Levi  
ist, der ausrotten will, und zwar den Stamm Juda. Der Stamm Juda wiederum  
kann, darf und will nicht gleichartig agieren. Beide verkoerpern einen  
ziemlich absoluten Gegensatz, Dualismus. Und irgendwie muss das wohl auch  
so sein, jedenfalls eine Weile.

Ohne absolute Boesartigkeit haetten wir kein Gedankenmuster fuer etwas  
absolut Gutes und somit keine Wertvorstellung davon.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 03 20:37:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Demokratie -aber wie?
Date: 03 Sep 1999 20:37:00 +0100
Message-ID: <7O9jhjPabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Nqcp3TLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37CF8676.EBD9BE1F@hotmail.com>
Lines: 180



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Norbert Marzahn wrote:
> >
> > Es handelt sich nicht um ein "flame" gegen die Demokratie. Diese
> > bleibt das Ziel soziologischer Evolution. Doch wurde offensichtlich,
> > dass eine Demokratie nicht allein mit demokratischen Politikern zu
> > machen ist, sie braucht ein intelligentes Volk. Ohne dieses wird es
> > nicht gehen. Mit einem gefraessigen Dummvolk kann es keine echte
> > Demokratie geben. Auf der anderen Seite ist es nun ganz demokratisch,
> > wenn dieses Dummvolk das bekommt, was es fuer seine Dummheit, die ihm
> > nicht aufgezwungen ist, verdient. Eine Qutittung, die nicht nur im TV
> > stattfindet.
>
> Es ist ein prinzipieller Fehler _jeglicher_ Gesellschaftsentwürfe die
> fordern, der Mensch solle sich als Ausgangspunkt für eine
> gesellschaftliche Wandlung verändern. Wenn du also ein intelligentes
> Volk forderst, mußt du beantworten auf Grundlage welcher
> gesellschaftlichen Veränderungen das Volk "intelligenter" werden
> soll.

Nun ja, ich muss gestehen, dass das Kernproblem leicht dargestellt aber  
nur schwer zu loesen ist. Leider wirft Bildung keinen unmittelbaren,  
leicht messbaren Gewinn ab.

Auf Anhieb kann ich nur erste Schritte vorschlagen. Einer waere der, dass  
Psychologie und Soziologie zumindest ab der 10. Klasse Pflichtfaecher  
werden. Das inhaltsunabhaengige Denken *selbst* muss Lehrgegenstand sein.

Die Bildungspflicht sollte nach der Schule nicht voellig enden. Manches  
kann der Mensch erst spaeter wirklich verstehen. Auch Erwachsene sollten  
vielleicht so alle 4 oder 5 Jahre fuer vielleicht 4 Wochen nochmal zur  
Schule gehen muessen, also im Schnitt ca. 1 Woche pro Jahr. Das kostet  
geld, ich weiss. Aber ich denke, dass Bildung auch wirklich die letzlich  
lohnendste Investition ist.

Die Idee mag etwas sehr kuehn sein, aber man koennte evtl. sogar die  
persoenlichen Steuerabgaben so staffeln, dass formell nachweisbare  
Bildungsaufnahme einen niedrigeren Steuersatz einbringt.

Intellektuelle sollten sich verpflichteter dazu fuehlen, auch selbst  
einzugreifen und am Denken der Gesellschaft zu arbeiten. Es muss einen  
Kontrapunkt zu jenen geben, deren "Kritik" sich mehr oder weniger darauf  
erstreckt, das Volk einzulullen und mit ihm im Chor auf irgendwelche "die  
da Oben" zu schimpfen. Schon aus didaktischen Gruenden muessen  
Intellektuelle verstaerkt das tun, was Politiker sich nicht erlauben  
koennen: Mal ordentlich auf das Volk schimpfen, den Spiegel ungeschminkt  
vor die Nase halten. Ein intellektueller Klaps auf den Po schadet nicht.

>
> Eine Gesellschaft aufbauen zu wollen, für die der Mensch oder auch "nur"
> der geforderte "hohe Anteil" dieser Menschen in der Gesellschaft "noch
> nicht" existiert, ist ein Marschbefehl in die Katastrophe.

Ich fordere ja auch eigentlich nicht. Ich stelle eher etwas resignierend  
fest, dass das Volk evtl. eine harte Folgenerfahrung braucht, also  
schlechte Erfahrungen aufgrund des schlechten Zustands, wobei ihm dabb  
begeleitend zu erklaeren waere, warum sein eigener Zustand die tiefste  
Ursache ist und warum er nicht so schlecht haette sein muessen. Das ist  
das Herbeisehnen des gerecht strafenden Schicksals.


> An dieser
> Stelle sollten wir uns doch einig darüber sein, daß die Humanität und
> Reife einer Gesellschaft an der Anzahl der von ihr produzierten Toten*
> ganz wesentlich zu messen ist.

Ja, das ist einer der wesentlichen Messfaktoren, d'accord. Aber da geht es  
schon los: Zaehlen Abgetriebene mit oder nicht?

Und wie zaehlen sozusagen geistig fast Tote? Wie zaehlen Alkoholiker,  
Drogenabhaengige?

Wie zaehlen Obdachlose?

Wie zaehlen frustrierte Arbeitslose?

Wie zaehlen die, die nicht im Rahmen ihrer Moeglichkeiten z.B. juengst  
fuer die Tuerkei spendeten, aber trotzdem demnaechst in den Fernen Osten  
fliegen?

Wie zaehlen Eltern, die ihre Kinder pruegeln, vergewaltigen, oder "nur"  
einfach verkommen lassen?

Wie zaehlen Jugendliche, die auf Auslaender oder "Linke" oder "Rechte"  
losgehen und das fuer "politisch" halten?

Wie zaehlen Menschenmengen, die bei Gewalttaten einfach zusehen?

Wie zaehlen Selbstmorde und der Konsum von Psychopharmaka?

Nicht 100%ig tot heisst eben nicht gleich auch 100%ig gesund.


> Die Weiterentwicklung des Menschen kann nur innerhalb der ihn umgebenden
> Gesellschaft erfolgen.

Ja.

> Wie unverändert die Menschen heute noch sind, wie
> ähnlich sie denken und was alles schon passiert ist und heute, zumindest
> mit hoher Wahrscheinlichkeit, wieder passieren könnte, steht ja gerade
> in der Bibel. Es muß doch klar sein, daß unter den vielen Geschichten
> wir uns auch selbst wiederfinden; unsere Probleme, die wir mal hatten
> oder haben.
>
> Das muß doch heißen, der Mensch hat sich nicht so sehr verändert; wohl
> aber die Gesellschaft, die diverse Geschehnisse nicht mehr _zuläßt_,

Ich habe so den Verdacht, dass sie eine "schlechte Substanz" lediglich auf  
einem einmal von dieser benutztem "Kanal" kaum wieder zulaesst, und dass  
diese "schlechte Substanz" einfach nur ueber einen anderen Kanal kommen  
muss, weil immer nur auf Aeusserlichkeiten geachtet wird.


> > Es erwies sich als vollkommen richtig, dass der Urgrund aller
> > Demokratie die Bildung ist. Das Versagen besteht darin, dass diese zu
> > kurz gekommen ist.
>
> Was meinst du mit "Bildung"? Eine andere Erziehung oder vorrangig eine
> Befähigung zum geistigen Arbeiten?

Eher Befaehigung zum geistigen Arbeiten. Vielleicht sollten aber zur  
Erziehung geeignete Idole mehr als bisher herausgestellt werden. Vorbilder  
koennen eine gute Sache sein. "Linker" und "rechter" Sozialismus arbeiten  
sehr intensiv und einigermassen erfolgreich mit Vorbildern, Idolen.  
Offensichtlich existiert ein Bedarf danach. Also suchen wir in der  
Geschichte nach geeigneten Vorbildern um sie aehnlich zu "vermarkten".  
Solange die Eigenstaendigkeit noch zu schwach ist, kann das eine  
Alternative sein.


> Falls dir letzteres vorschwebt, laß
> dich mal auf folgendes Gedankenexperiment ein:
>
> Du siedelst den "Klub der Klugen" (IQ > 130), den soll's wirklich geben,
> auf einer großen Insel an. Nach 50 Jahren schaust du nach, welche
> Gesellschaftsform er aufgebaut hat. Ist natürlich Spekulation, aber was,
> glaubst du, würde gesellschaftlich dort zu finden sein?

Interessante Frage. Davon ausgehend, dass sie also die massgeblichkeit des  
IQ-Tests akzeptiert haben, koennte ich mir vorstellen, dass sie es  
zumindest so versuchen, dass die mit dem hoechsten IQ eine ziemlich  
autoritaere Verwaltungsfunktion erhalten, die aber zeitlich begrenzt  
waere. evtl. wuerden sie dieser autoritaeren Macht einen Rat zur Seite  
stellen, der mit 3/4 mehrheit diese autoritaere Macht vorzeitig aufloesen  
darf, aber sonst wenig Macht hat, auser einer rein publizistischen.
Ein normaler Zyklus sollte eher laenger dauern, vielleicht 10 Jahre.

Ich denke, dass intelligente Menschen am ehesten begreifen wuerden, dass  
Macht in manchen Situationen auch ungefaellig gegen alle sein muss und  
einen Weg suchen wuerden, auf dem solche Macht den Faehigsten auch  
verliehen werden kann.

Dann wuerden sie erstmal sehen, welche Erfahrungen sie damit so machen.
Und das muesste ich jetzt auch selber wissen, um vermuten zu koennen, wie  
das nach 50 Jahren aussieht.




--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 03 20:42:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der Radikale
Date: 03 Sep 1999 20:42:00 +0100
Message-ID: <7O9jjIULbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7NaWuwSabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37cf84de.1@news.ivm.net>
Lines: 74



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7NaWuwSabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > > > Wer ist "sie"?
> > > > Das Netz, dass bereits Anschlaege auf Synagogen in Russland, auf
> > > > juedische
> > > > Kinder in den USA und auf das Bubis-Grab in Israel durchfuehren
> liess.
> > > lustig, daß du auf die jüdischen Kinder anspielst - an der
> Geschichte
> > > (und einigen anderen in der letzten Zeit geschehenen Hassverbrechen
> in
> > > den Staaten) war nämlich die Christian Identity Movement - "Kirche"
> > > nicht ganz unbeteiligt...
> > Wenn das so ist, sollte der BND "Frau Chatwin" sehr genau observieren.
>
> Aha? Nur weil sie darauf hinwies, daß deine und deren Aussagen zeitweise
> wörtlich übereinstimmen?

Nein. Weil sie so erstaunlich ueber sie informiert ist und sie  
verblueffend gern und oft "verwendet". Fast so, als ob diese Gruppe auch  
fuer solche "Verwendungen" geschaffen wurde.

Weisst Du, es ist etwas sehr Typisches und aeusserts Auffaelliges, dass  
vor allem Chatwin und Langowski sich aeusserst ungern direkt mit jemandem  
auseinandersetzen, sondern stattdessen viel lieber mit irgendwas  
"verknuepfen" und sich dann mit irgendwas "auseinandersetzen". Das ist so  
typisch, dass es wie eine allgemeine Grundstrategie erscheint. Und ich  
traue diesem System durchaus die gar nicht allzu grosse Intelligenz zu, um  
manche "Vergleichsmoeglichkeit" auch SELBST zu schaffen. Die  
entsprechenden Akteure sind dann natuerlich bestens informiert. Und  
welcher gewoehnliche Leser hier kannte "Christian Identity"? Ich  
jedenfalls nicht. Aber bei Chatwin: Ein echter Dauerbrenner.

Wer Chatwin und Langowski auf Dauer studiert hat, weiss auch, dass beide  
ein wenig sehr viel auch detaillierteste Informationen ueber allerlei  
Extremes haben. Und das eben nicht nur auf Deutschland isoliert. Sie  
wollen damit freilich als Experten "glaenzen". Aber sie glaenzen dem  
aufmerksamen Beobachter etwas sehr stark. Nun, vom BND oder so sind sie  
ganz gewiss nicht. Aber: Was sonst versorgt sie mit Informationen?

Da sie beide selbst hochextremistisch und geradezu hetzsuechtig sind,  
passen sie auffallend gut zu "den Kreisen", ueber die sie so sehr gut  
Bescheid wissen. Und das koennte ganz einfach den naheliegendsten Grund  
haben, naemlich den, dass sie schlichtweg zu der Organisation gehoeren,  
die Gruppen wie "Christian Identity" erzeugt und fuehrt.

Und weil das eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat, sollte sich der BND die  
Kontakte von Chatwin und Langowski mal genauer ansehen.

Es wuerde mich nicht wundern, wenn er es bereits tut.

--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 04 08:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 04 Sep 1999 08:13:00 +0100
Message-ID: <7ODknwoabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7qoc6q$82i$1@n.ruf.uni-freiburg.de>
Lines: 69



Vorredner: reuter@immunbio.mpg.de

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Hallo Alex!

> >Die Schotten stammen uebrigens aus dem Gebiet um die Krim noerdlich des
> >Schwarzen Meeres, wo wir sie als "Skythen" kennen, damaliger Eigenname
> >Skoloten.
>
> Gibts dafür auch Beweise ?

Wie das mit den Beweisen vieler geschichtlicher Dinge so ist: Es gibt  
historische Dokumente mit historischen Behauptungen zu denen wir uns nach  
Jahrhunderten die Frage stellen: Stimmt das denn, oder haben die sich das  
ausgedacht? In diesem Fall die Deklaration von Arbroath vom 6. April 1320,  
getragen von 39 schottischen Adligen.

Dass der Eigenname der Skythen Skoloten war, steht im Brockhaus. Skythen,  
Scottish, Skoloten -> die Tatsache dieses "Passens" muss wohl als  
stuetzendes Indiz betrachtet werden.

Uebrigens waren die Schotten, wie die Wikkinger und die "Hexen" oft  
rothaarig, was fuer eine urspruengliche Herkunft vom Mittelmeerraum  
spricht, der einst voll von Rothaarigen war.

Ueberpruefe, wieviel Gewicht das hat, und wieviel Gegenwicht die  
Gegenargumentation hat. Und: Wie immer ist nach der Motivlage zu suchen.

Welchen Grund koennte schottischer Adel gehabt haben, sich faelschlich von  
den Skythen der Krimumgebung abstammen zu lassen, obwohl es nicht stimmt?

Welchen Grund koennte jemand haben, es heute als falsch darzustellen,  
obwohl es stimmt?

Ein Kernthema auch der nationalsozialistischen Fruehgeschichtsschreibung  
war die Behauptung, dass die alten Voelker, auch die Germanen, ungefaehr  
da "von selbst entstanden" seien, wo ihre Nachfahren leben. Dahinter steht  
die Strategie, jedem Volk ein paar Zentimenter der eigenen Wurzeln zu  
zeigen und dem Volk zu sagen, wie toll und herausragend es damit sei. So  
isolieren sie die Voelker auf die momentane Bluete und ein Stueckchen  
Wurzel - und hetzen die isolierten Blueten gegeneinander.

Graebt man tiefer, so vereinigen sich in der groesseren Tiefe die  
Anfangswurzeln und diese Voelker werden zu Teilen und heutigen Blueten  
einer einzigen Pflanze. Unter diesen Umstaenden koennen sie nicht so  
leicht gegeneinander aufgehetzt werden.

Hier liegen die Motive fuer die Unterteilung in lauter von selbst  
entstandene Voelker, die von nirgendwoher kamen und nirgendwo  
zusammenhaengen.




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VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 04 11:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Vatikan, Moral etc
Date: 04 Sep 1999 11:29:00 +0100
Message-ID: <7ODko-9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DsjNwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 397



Vorredner: j.krieger@link-m.de

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Hallo Jakob!

> > Ja. Daher heisst es wohl auch: An ihren Taten werdet ihr sie
> > erkennen. Das bedeutet aber auch, dass es keinen Sinn hat,
> > grundsaetzlich gegen vorhandene christliche Organisationen zu sein.
>
> Ich erkenne sie an ihren Taten. Die Taten sind systemimmanent.
> Deshalb lehne ich sie rundweg ab.

Ich denke, dass das nicht doppelseitig genug gedacht ist. Eine  
Organisation beeinflusst das Handeln der Einzelnen. Handeln der Einzelnen  
beeinflusst die Organisation. Ueberindividuelles Denken ist ganz besonders  
traege. Das sind die Eckpunkte.

Es hat keinen Sinn, dem heutigen Nutzer einer alten Struktur das  
vorzuwerfen, was fruehere Besitzer dieser Struktur taten. Wenn wir immer  
nur in dieser Weise auf das Gestrige sehen, dann muessten wir zu Feinden  
aller Strukturen werden. Aber wir brauchen Strukturen. Und es ist absurd,  
wenn wir heute nur deshalb Fehler machen, weil frueher Fehler gemacht  
wurden. Dies umsomehr, da der Besitzer einer Struktur heute ein ganz  
anderer sein kann, als frueher. Vielleicht sogar der damalige Feind des  
damaligen Uebeltaeters.

Lass die Struktur ein Auto sein, mit dem ein Irrer viele Menschen umfuhr.  
Er kam in geschlossene Verwahrung und nun faehrt ein sorgsamer Fahrer den  
Taeterwagen.

Man muss schon beachten, wer heute wie damit faehrt.



> > Ich sage ja auch, dass es gute Anhaenger des Sozialismus geben
> > kann
>
> Oben sprachst du von den *Organisationen*, jetzt von einzelnen
> schen. Man wird sicher selbst bei den Cetniks Leute finden, die
> eigentlich Gutes im Sinn haben. Aber das tut nichts zur Sache.

Eigentlich tut auch das etwas zur Sache. Es ist immer klueger, den Irrtum  
zu bekaempfen, als dessen Traeger, der durch Aufklaerung des Irrtums vom  
Feind zum Freund verwandelt werden kann. Das hat eine viel guenstigere  
Eigendynamik.

> > > > Wie Menschen "es" nennen, das spielt gar keine Rolle, eine
> > > > Rolle spielt nur das tatsaechliche Sein.
> > >
> > > Das sieht die Kirche traditionell anders.
> >
> > Das muss sie aendern und sie ist auf dem langsamen Weg dazu.
>
> ... sehen Sie, Herr Richter, der Mandant bessert sich doch. Letz-
> tes Jahr waren es fünf Morde, dieses Jahr nur vier ...
>
> Nein, das gilt nicht.

Wir reden von Jahrhunderten. Der Mandant ist laengst tot.

> > > Insofern hast du jetzt
> > > den Beleg erbracht, dass sie dem Auftrag nicht nachkommt.
> >
> > Nicht nachkam. Aber das kann noch werden.
>
> Gibst du dir selbst auch so viel Zeit für alles?

Man sollte nicht zu langsam sein, kann aber auch nicht mehr Tempo  
erwarten, als objektiv moeglich ist. Ich selbst habe ziemlich ausgefeilte  
Theorien, die ich aber auch nicht immer sofort in eigene Praxis umsetzen  
kann, da ich auch Makel habe, wie sie alle haben und alles hat.

> > > > Aber einem Christen muesste die Bedeutung der Liebe bewusst
> > > > sein.
> > >
> > > Kaum. Wie jedes Gefühl hat Liebe eben auch eine körperliche,
> > > sinnliche Komponente.
> >
> > Das ist mit dieser Liebe nicht gemeint. Das Sexuelle entspringt nur
> > dem Sexualprogramm und ist ein notwendig gewesener Automatismus.
>
> Verdammtnochmal. Ich habe nicht von Bumsen geredet, sondern vom
> körperlichen Aspekt der Liebe, die ich jemandem gegenüber empfinde.
>
> Zum Beispiel lasse ich Nähe zu, sehe mit die Leute, die mir lieb
> sind, auch an, wende den Blick nicht ab, wie sie sich bewegen und
> so weiter. Jemanden, den ich mag, finde ich auch irgendwie ästheti-
> scher als jemanden, den ich nicht leiden kann. Und das ist, auch
> schon ohne jegliche sexuelle Komponente, einfach körperlich und
> sinnlich.
>
> Und dieses körperliche, sinnliche, was dem Menschen von Natur aus
> eigen ist, leugnet die christliche Vorstellung einfach weg, be-
> zeichnet alles Körperliche als Sünde, außer wenn es mit anschlie-
> ßendem Geben höchst monogam der Fortpflanzung dient.
>
> Oder etwa nicht?

Ja. Du benutzt den Begriff "koerperliche Liebe" sehr ausgedehnt und ich  
hatte ihn enger verstanden, so, wie er auch oft gemeint ist.

> > > Und damit hat die christliche Welt allergrößte Probleme.
> >
> > Damit wurde seitens der Kirche ebenso uebertrieben, wie heute der
> > Sexkult ernstlich uebertrieben wird. Die Menschen neigen zum
> > Pendeln zwischen den Extremen.
>
> Nein. Das wurde zum Kernpunkt der Frage erklärt, ob ein Mensch
> später mal erlöst oder verdammt wird. Dagegen ist der Sexkult
> unserer Zeit mit Wackeltitten und 0190-Nummern Piffpaff.

Auf den ersten Blick hast Du Recht. Aber wuerden die menschen ganz von  
auch geistigen Wesen zu reinen Sexmaschinen verkuemmern, so waere das ein  
langsamer Prozess, der auch mehr als ein Piffpaff ist. Wir wuerden zu  
Robotern, deren Verhalten nur noch von Reiz-Reaktions-Programmen bestimmt  
wird.

> > > Ist er aber, indem der körperliche Aspekt Sünde ist, die gerade
> > > mal verziehen werden kann, wenn es sich um einen Reproduktionsakt
> > > handelt. Fürchterlich.
> >
> > Das hat seine historischen Gruende in der richtigen Annahme, dass
> > das Sexualprogramm der Vermehrung dient.
>
> Tut es ja. Aber nicht nur das. Es dient, lassen wir den Namen
> mal stehen, eben auch der Sozialisation, dem Aggressionsabbau
> und so weiter.

Wenn wir das Sexualprogramm mal ganz nuechtern betrachten, dann kann dies  
zwar der Fall sein, aber es fuehrt nicht gerade selten auch zum Gegenteil.  
Z.B. zu aggressivem Autogebalze, absurden Hahnenkaempfen, Vergewaltigung.  
Oft ist den Menschen ja gar nicht bewusst, weiviele ihrer Handlungen nur  
ein Tribut an die Ansprueche des Sexualprogramms ist. Nicht nur bei  
Maennern.

> > Aber: Auf der Love-Parade habe ich auch einen katholischen Wagen
> > gesehen. Was sagst Du nun?
>
> Arme naive Leute, die bei der Organisation bleiben, die sie
> verdammt.

Hat sie sie verdammt?

> > > > > Ich halte auch zum HSV, wenn der gegen Bayern spielt, klar.
> > >
> > > Mit Erfolg, wie man  sieht: Nur 1 Punkt statt  der sicher ge-
> > > glaubten drei   :-)))))
> >
> > Hertha wird Meister.
>
> Nein, 1860. Wetten?

Lieber nicht.

> > Sie zeigte ja Einsicht. Der Papst entschuldigte sich ganz
> > oeffentlich in Mittelamerika.
>
> Zuerst muss das Unfehlbarkeitsdogma weg, dann kann so eine Entschul-
> digung glaubhaft werden.

Wenn es danach geht, muesstest Du die Altkatholiken moegen. Die sind wegen  
dieses Dogmas beim Alten geblieben. Natuerlich ist dieses Dogma streitbar.  
Es kam - vielleicht geht es auch wieder.

> > Du bekommst nur nicht alles mit.
>
> Niemand bekommt alles mit.

Irgendwie schade.

> Mir wären weniger menschenverachtende Traditionen lieber.

Das ist hart.

> Unsere Nazis sehen sich übrigens auch als "sehr traditionsbewusst"

Sie denken, dass sie das seien, wurden aber zu geschichtlichen und  
traditionellen Dummkoepfen geformt. Ihre Traditionssuche ist ja richtig,  
aber sie schluckten faule Koeder und haengen nun an der Angel. Doch gerade  
ueber diesen natuerlichen Appetit kann man sie vielleicht auch wieder  
wegangeln. Es sind doch keine sehr klugen Fischlein.

Der Fehler ist doch nicht die Traditionspflege, sondern viel eher der, die  
Tradition so vernachlaessigt zu haben, dass Pseudotraditionelle so gute  
Faenge machen koennen.


> > Hinsichtlich der Abtreibungsablehnung gebe ich der Kirche aber
> > recht.
>
> Ich nicht. Es gehört zu dem, wie du es nennst, 'Sexialprogramm',
> dass eine Mutter ihr Kind (auch ihr werdendes) über alles liebt.

Lass uns das jetzt nicht thematisieren, wir haben da halt unterschiedliche  
Ansichten.

> Also: Ich sage nicht "treibt ab, eh wurscht", sondern ich bin
> gegen Bestrafung, Verstoßung und Höllenandrohung gegenüber Men-
> schen, die das tun. Man darf sie nicht wie Verbrecher behandeln.

Das will ich ja auch nicht. Ich verstehe bei manchen die Lage. Nur meine  
ich, dass es fuer die problematik der Lage auch andere Loesungen gibt. Es  
ist sozusagen untraditionell, dass wir, wenn ein Leben einem anderen  
Lebensweg im Wege steht, ein Leben ausloeschen und nicht einen Kompromiss  
finden, der beide Leben ermoeglicht.

> > > Abgesehen davon, dass Propaganda keineswegs nur 'einfache
> > > Menschen' bezwingt. Überleg dir nur mal selbst, wieviel
> > > Information *du* als gewiss nicht ganz einfacher Mensch bereits
> > > ungefiltert übernimmst.
> >
> > Das ist richtig. Aber immerhin bin ich mir des Problems
> > grundsaetzlich bewusst. Das erleichtert mir das Aussondern
> > uebernommener Desinformation ganz enorm.
>
> Das habe ich auch mal geglaubt, und das Gegenteil erlebt.

Es zu wissen, heisst nicht, es auch immer zu koennen.


> > Hm. Ich halte sie fuer notwendig. Das muss m.E. bezogen auf die
> > Geschichte des Sozialismus von modernen Sozialisten ebenso
> > anerkannt werden, wie Du Anerkennungen der Kirche erwartest.
> > Vielleicht sind sich Kirchen und Sozialismus ja verdammt aehnlich.
>
> Bei den Organisationsformen gibt es Ähnlichkeiten. Und bei den
> Mitgliedern, die Weltanschauungsfragen zum unfehlbaren Dogma
> machen, auch. Leider.

Dann lass uns die Organisationen an ihren anderen Enden verknuepfen. An  
den offenen Enden.

Wenn die einen sagen: "So und so muss sozialistisch gehandelt werden" und  
die anderen "So und so muss christlich gehandelt werden" und beide  
eigentlich dasselbe Handeln damit meinen, dann besteht ja eigentlich nur  
ein Struktur- oder Sprachproblem, das nicht besonders wichtig und nicht  
wesentlich ist.

>
>
> > > Wenn Karl Marx antisemitische Äußerungen von sich gegeben hat,
> >
> > Er hat. Und zwar absolut "hitlerianisch".
>
> Pass auf, was du da sagst. Sprach er von ausrotten? Nur dann wäre
> diese Gleichsetzung erlaubt.

Auch wenn er nicht von ausrotten sprach, sagte er zum Thema Juden gleiches  
wie Marx. Und Marx sagte es vor allem mit Worten wie DER Jude, DIE Juden,  
DEN Juden. Und marx hetzte extrem.

Wenn nun heute ein "Nazi" sagt, dass DIE Juden allesamt genau das Uebel  
seien, das Marx darstellte, und dass Hitler mit seinen "gegenmassnahmen"  
nur uebertrieben haette, im Fundament aber Recht hatte und dass man sie  
also nicht ermorden, aber doch "entmachten" solle, was ist der dann? Ein  
Neo-Nazi oder ein Neo-Marxist?

Das Hitlerianische war doch erst aufgrund des Marxistischen moeglich.

Die Hauptgrundlage war das Denken in Die-Kategorien, wie DIE-Juden. Und an  
dieser Grundlage bastelte Marx.

> > > dann vielleicht deswegen, weil in seiner Zeit Antisemitismus
> > > recht allgegenwärtig war.
> >
> > Er wurde in dieser Form allgegenwaertig, weil etwas oberhalb auch
> > des Sozialismus das so wollte und den Sozialismus sozusagen als
> > Schlachtschiff dafuer einsetzte.
>
> Du verwechselst eventuell die Entmachtung des (durchaus überwie-
> gend jüdisch besetzten) Kapital- und Bankenapparats mit der Aus-
> rottung aller Leute dieser Gruppe. Das ist dann schon ein Unter-
> schied.

Ein Unterschied ist es schon. Aber Marx nahm Banker nicht isoliert aufs  
Korn, sondern zog an ihnen sein Reden von DEM Juden und DER Jude und DIE  
Juden auf. Und so kommt man vom Einen zum Anderen.

>
> > > Es beweist aber nicht, dass Sozialismus an
> > > sich anti-jüdisch sei.
>
> > > Vielmehr spricht Marx *allen* Religionen
> > > die Existenzberechtigung ab - das ist schon etwas Anderes.
> >
> > Das hat andere Gruende, die getrennt betrachtet werden muessen.
>
> Von mir aus. Bin ja gespannt...
>
> > Das Antijuedische diente dem Zwangstreiben nach Israel.
>
> Das hast du bei Marx gelesen? Echt?

Natuerlich nicht. Wieviel Erfolg haette er wohl haben koennen, wenn er  
kurz umrissen geschrieben haette: "Also ich vom altpriesterlichen Stamm  
levi und moechte, dass ein juedischer Staat in Palaestina errichtet wird.  
Da die meisten Juden aber da nicht hinwollen und auch gar keinen eigenen  
Staat wollen, bitte ich die Voelker der Welt darum, sie dorthin zu  
treiben." Haette solche Offenheit Erfolg haben koennen? Also musste er die  
Menschen anders, hintenrum, gegen DIE Juden aufbringen.

> > Der Witz dabei ist, dass
> > der ganze Sozialismus aus ganz religioesen Gruenden geschaffen
> > wurde, die aber im Hintergrund blieben.
>
> Achja?

Ja.

> > > > > Und dann noch ein paar Bibelstellen, hier die Übelste:
> > > > >
> > > > >   3. Mose 20/13
>
> > > > > Wer so Zeug als Heilige Gerechtigkeit ausgibt, ist ein
> > > > > Verbrecher, sorry. Somit erfüllt die Kirche Paragraf 129 a
> > > > > StGB.
> > > >
> > > > Aber *das* ist ja auch nicht Christentum, sondern Satanismus.
> > >
> > > Es wird als Gottes Wort von der Amtskirche verbreitet.
> >
> > Das stimmt meiner Kenntnis nach nicht.
>
> Die gesamte Bibel der offiziellen Fassung ist Gottes Wort.
> Glaubensregel nummer eins.


Das ist bei den Zeugen Jehovas so, aber nicht bei Katholiken. Zu leicht  
wird klar, dass die ganze Bibel unmoeglich insgesamt das Wort eines Gottes  
sein kann. Da sind Widersprueche, die sind sozusagen ganz  
ultradualistisch, so gegensaetzlich, wie es nur moeglich ist.

> Wie gesagt, zwischen Katholizismus und Satanismus braucht man
> die Hand nicht umzudrehen, sie entspringen der gleichen Welt-
> anschauung. Immerhin ist Satan ein abtrünniger Engel Gottes,
> der Überlieferung nach.

Ja. Und das duerfte stimmen. Aber ist denn das Abtruennige dasselbe, wie  
das, dem es abtruennig ist und dessen Gegenteil es sein will?

Wie willst Du dann jemals irgendwen von irgendeiner schlechten Sache  
abbringen? Wenn er dieser Sache abtruennig wird, ist er ja fuer Dich doch  
kein anderer als vor seiner Abwendung. Dann werden alte Fronten ewige und  
unueberwindbare Fronten und ewig ist Krieg und der kann nicht in Einigung,  
sondern nur in Vernichtung enden.

Und was im Postiven moeglich ist, das ist im Negativen ebenso moeglich.

In meiner Uebersetzung der Bibel ist es so: Satan war erst hoher  
Mitarbeiter bei den Zeit- und Schicksalsschuetzern. Dann beschloss er, die  
Zeit doch zu veraendern und wurde damit abtruennig und absoluter Feind.  
Was aber aendert das an denen, die treu blieben?


> > Gerade das 3. Buch ist reiner Schwachsinn. Hast Du es mal ganz
> > gelesen, was man da so alles machen soll, wenn man "unrein" ist?
>
> Ja.
>
> > Kein Katholik lebt heute noch danach. Es ist ihnen mal gelungen,
> > das durchzusetzen, aber das hat sich fast vollstaendig abschleifen
> > lassen.
>
> Geißelungsprozessionen gibt es heute noch.

Und Sado-Masochismus boomt.


> > Die Welt steht noch, weil es eben doch passiert. Auch.
>
> Glaub ich nicht. So viel Slivo gibt es nicht, dass sie auf die
> Idee kommen könnten, sich zu versöhnen. Sie massakrieren sich ja
> immer noch, wenn sie nur können. Und beide zusammen gegen die
> 'Zigeuner'.

Das deutsch-franzoesische Verhaeltnis war dem einst relativ aehnlich,  
beide waren nur besser getrennt. Aber es wurde besser. Langsam. Die  
geistige Traegheit des Menschen ist wie ein Naturgesetz. Mur, wenn man es  
beachtet, kann etwas erreicht werden.



--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 04 14:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Dringende Anfrage
Date: 04 Sep 1999 14:23:00 +0100
Message-ID: <7ODkp5BqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
Lines: 93

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Theoretisch koennte hier jemand zu finden sein, der weiterhelfen kann. Ich  
stiess im ueberaus faszinierenden Buch "Der Tempel und der Loge" von  
Baigent und Leigh (Bechtermuenz Verlag) auf den Astrologen Luca Gaurico  
(S. 185). Dem Buch zufolge hatte jener Luca Gaurico noch 3 Jahre *vor*  
Nostradamus den Unfalltod (im Turnier 1559) von Koenig Heinrich II.  
vorhergesagt. Gaurico habe dies 1552 in einem Buch erwaehnt und am  
5.2.1556 sei aus Rom eine Depesche von Gaurico an Heinrich II. zu dem  
Thema beim Koenig eingegangen. Richtig ernst genommen wurde das erst nach  
dem Unfall, dies natuerlich umso mehr, als wegen der bekannten Vorhersagen  
eine entsprechende Spannung ueber dem Turnier lag.

Nostradamus machte seine Vorhersage ueber den Tod des Koenigs im Jahre  
1555, also 3 Jahre nach Gaurico.

Der Koenig starb nach einem Turnierkampf mit Gabriel de Montgomery bei  
einem Unfall, der exakt zur Nostradamus-Aussage passt.

Die Autoren von "Der Tempel und die Loge" kommen nun zu folgendem Schluss:

 Wir selbst und eine Reihe anderer Kommentatoren der juengeren Zeit sind
 jedoch der Meinung, dass die Toetung des franzoesischen Koenigs durch
 Gabriel de Montgomery kein Unfall, sondern Teil eines raffinierten Planes
 war. Im Lichte des nun verfuegbaren Materials scheint die "Prophezeiung"
 des Nostradamus eher eine Art Aktionsschema oder eine verschluesselte
 Anweisung gewesen zu sein. An wen und von wem? An die Haeuser oder von
 den Haeusern Guise und Lothringen, fuer die Nostradamus offenbar als
 Geheimagent taetig war. Und wenn dies zutrifft, muss Gabriel de
 Montgomery sein Mitverschwoerer oder zumindest das von den Haeusern Guise
 und Lothringen gewaehlte Instrument gewesen sein, welches den Plan so
 ausfuehrte, dass niemandem eine verbrecherische Absicht vorgeworfen
 werden konnte.


Hier vermuten die Autoren m.E. vollkommen falsch. Erstens war der  
Todesweg, das Eindringen eines Lanzensplitters in den Helm des Koenigs mit  
schliesslich toedlicher Folge, voellig unplanbar. Man haette das ganz  
anders gemacht, so wie es in anderen Faellen des Clankrieges geschah, eben  
"normaler". Zweitens ist eine "Anweisung" per Prophezeiung vollkommener  
Unsinn. Die These ergibt keinen Sinn.

Der Schluessel zum Verstehen liegt woanders! Der Tod des Koenigs war ein  
Unfall und Nostradamus hatte es vorher gewusst. Vielleicht neigen die  
Autoren ganz einfach dem Gedanken einer so exakten "Hellseherei" nicht zu  
und suchen deshalb eine andere Erklaerung fuer das rational Unfassbare.  
Aber nach meinen Ueberlegungen war es keine Hellseherei, sondern eben  
schlicht Zukunftswissen vor dem Hintergrund realer Zeitreisen, was viel  
weniger mystisch ist. Doch warum doppelt vorhergesagt? Hatte Nostradamus  
nur bei Gaurico abgeguckt? wenn es hart auf hart kommt, wird man wohl auch  
dies behaupten. Doch denke ich, dass Nostradamus zur Zeit der Erfuellung  
eine aeusserst wichtige Rolle spielen wird, weshalb er, bzw. sein Werk,  
von denen, die den Kuerzeren ziehen werden, und die die Zeit kennen, als  
schwere Bedrohung angesehen wird. Es war jene Vorhersage des Koenigstods,  
die Nostradamus hochberuehmt machte. Ohne sie wuerden wir seinen Namen  
vielleicht nicht merh kennen. Und genau dies zu erreichen war m.E. der  
Sinn der Gaurico-Vorhersage. Sie beruht m.E. darauf, dass die negativen  
Zeitreisenden, die die Zeit um ihr Ende herum veraendern wollen, eine  
gleiche Vorhersage *vor* Nostradamus veranlassten, die Gaurico nur  
ausfuehrte ohne zu "sehen". Nostradamus sollte damit quasi verhindert  
werden, noch bevor er "gross" wurde, in dem ein Grundstein entfernt wird.  
Und wenn das nicht gelingt, dann taugt Gaurico wenigstens dazu, viel  
spaeter zu sagen, dass Nostradamus ja nur abgeschrieben habe.

Darin sehe ich den Hintergrund des Raetsels. Zu Luca Gaurico fand ich im  
Web allerlei, er war ein recht einflussreicher Astrologe. Aber ich fand  
nirgend den Text jener Prophezeiung zum Koenigsmord oder auch nur eine  
Erwaehnung davon, wobei ich die vielen italienischen Webseiten ausser Acht  
liess. Anscheinend setzten die Autoren da ein recht "geheimes" Wissen ein.

Die Frage an die Allgemeinheit lautet nun: Kennt jemand diesen Text des  
Luca Gaurico aus seinem Buch des Jahres 1552 oder den Inhalt jener  
Depesche vom 5.2.1556? Ich haette das ganz gern fuer "meine Datensammlung"  
um fuer das Kommende geruestet zu sein.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 05 08:52:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Vatikan, Moral etc
Date: 05 Sep 1999 08:52:00 +0100
Message-ID: <7OHlmPp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DKiNwUB@lm210.link-m.DE> <7O9jPqLLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OHC4kycwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 151



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Jakob!

> > Sorry, aber ich kam zu dem Ermittlungsergebnis, dass es der Stamm
> > Levi ist, der ausrotten will, und zwar den Stamm Juda.
>
> Wie auch immer. Ich glaube nicht an kollektiven Willen von Stämmen
> oder Nationen, und da kannst du sicher nachvolziehen, dass das Thema
> für mich etwas strange ist.

Es mag auf den ersten Blick etwas ungewohnt sein, denn wir lernen nichts  
darueber, dass es so sei. Doch auf den zweiten Blick, sieht es anders aus.

Der Stamm war zumindest seit Adam der wesentliche Faktor soziologischer  
Struktur. Es ist bekannt, dass es Priestergeschlechter gab, die das  
Priestertum vererben. Das gilt nicht nur fuer den Stamm Levi. Auch die  
Galli waren ein Priestergeschlecht. Oder das (wiederum levitische)  
Geschlecht Cohn. Zwischen den Geschlechtern, Staemmen, herrschte oft  
Krieg, die Stammeszugehoerigkeit legte die Front fest.

Als das Koenigtum aufkam, war es ebenfalls erblich, dynastisch. Doch mit  
der Zeit waren aus Staemmen Voelker geworden, in denen immer mehr nicht  
mehr wussten, von welchem Stamm sie eigentlich sind, wobei zu beachten  
ist, dass staendig neue Unterstaemme gebildet wurden, so wie eine Pflanze  
staendig neue Triebe, Zweige bildet. So gab es immer mehr  
Stammesunbewusste, aber es war klar, dass ein Volk irgendwo in der Tiefe  
eines Stammes sein musste, was aber noch tiefer auch fuer verschiedene  
Voelker gilt. Der Adel war jedoch unveraendert stammesbewusst und es gibg  
nun nicht mehr darum, welcher geschlossene Stamm mit welchem anderen eine  
Fehde hat, sondern nur noch darum, welcher Stamm, welche Dynastie,  
herrschte, was zuerst in Aegypten eine entscheidende Frage war, die wir,  
uns von Aegypten ausbreitend, nach ueberall mitnahmen. Das Heiraten war  
dem Adel ein entscheidender Teil der Kriegsfuehrung und in gewisser Weise  
wurden Voelker zum neutralen Potential, dass denen zur Verfuegung stand,  
die den Stammeskampf bewusst fortsetzten und also der bewusste Rest der  
Stammesfehden waren.

Auch das Koenigtum verlor an Bedeutung. Doch ist die Frage nun die, ob  
sich diese altbewusste Soziologie auch in den neuen Staatsformen an der  
Spitze halten konnte und das "alte Spiel" in neuer Umgebung fortsetzen  
konnte. Darueber mag man streiten, aber es gibt Indizien dafuer. Ohne  
ueber Zugehoerigkeiten nachzudenken, ragte manches an die Oberflaeche, was  
Zufall oder Spitze eines Eisberges sein koennte. Der Kennedy-Clan. Der  
Bush-Clan. Bush: Ein Ex-Praesident, jetzt zwei Gouverneure. Nach  
demokratischen Grundsaetzen sollte solche familiaere Ballung unmoeglich  
sein, aber es ist moeglich. Und: Keine Familie kann die Macht haben, sich  
mal eben relativ kurzfristig aus dem Nichts so hochzuboxen, das muss lange  
aufgebaut werden. Doch auch in Deutschland finden wir Spuren. Da waren  
Jochen Vogel in der SPD und Bernhard Vogel in der CDU. Da haben wir  
Wolfgang Schaeuble als CDU-Vorsitzenden und einen verwandten Schaeuble  
(Vorname entfallen) als Ministerpraesident. Unklar blieb fuer mich, ob  
Kanzler Gerhard Schroeder verwandt mit dem CDU-Gerhard Schroeder ist, der  
frueher mal Innenminister war. Im Historischen draengt sich die Frage auf,  
ob Johann Jakob Hess, Moses Heß und Rudolf Heß Verwandte waren, da sie  
doch so auf einer Linie arbeiteten. Der Name Hess/Heß blieb bedeutend. Ein  
anderer noch viel oefter auffaelliger Name ist Wilson. Und - wieder in  
Amerika - der prohitlerainische republikanische Praesidentschaftskanditat  
Pat Buchanan: Ob der ein Verwandter des George Buchanan war, der Koenig  
James VI. von Schottland erzog? Oder: Der beruehmte brit. Feldmarschall  
des 2. Weltkrieges, Bernard Law Montgomery ist ein echter Nachfahre des  
Gabriel de Montgomery, der Hauptmann der Schottischen Garde war und 1559  
versehentlich bei einem Turnier Koenig Heinrich II. toetete.

(Uebrigens erwecken meine Nachforschungen auch den ersten Anschein, dass  
Clans oft eine eigene "Zunft" weitergeben, sie es die militaerische, die  
schriftstellerische, oder die politische)


Beruecksichtigen wir etwas Unbestreitbares: Krieg besteht auch und  
vielleicht vor allem aus Infiltration und Gegeninfiltration. Dann ist es  
aber logisch, dass familiaere Strukturen, in die man ja nur geboren werden  
kann um manches "mit der Muttermilch zu saugen", das absolut sicherste  
Mittel gegen Infiltration sind - und es auch schon immer waren. Gerade  
dieser "strategische Aspekt" macht es beinahe zwingen logisch, das uralte  
Macht sich in ihren fortlebenden stammlichen Strukturen erhielt in denen  
dann auch immer viel von der Gesamtmacht geblieben ist, sei sie nun  
priesterlich, koeniglich, politisch, wirtschaftlich oder publizistisch.

Doch weil dies mit den oberflaechlich geltenden Regeln kollidiert, waeren  
alle noch wirkenden stammlichen Strukturen unabhaengig von Gut und Boese  
nicht daran interessiert, dass ihre gebliebene stammliche Macht allzu  
bekannt wird.

Stammliche Strukturen waeren im Gesamtkontext das, aus dem heraus am  
ehesten "Aeusseres" seinen Ursprung haben kann, das dann mehr oder weniger  
"verschwoererisch" erscheinen mag. Und sie passen zum damit oft  
verbundenen Alter.

> Wie auch immer. Ich glaube nicht an kollektiven Willen von Stämmen
> oder Nationen, und da kannst du sicher nachvolziehen, dass das Thema
> für mich etwas strange ist.

Aber ein absoluter kollektiver Wille ist das nicht. Man erbt das geistige  
nicht biologisch und alle Staemme "fransen aus". Kollektiver Wille kann  
nur in den erhaltenen Stammstrukturen selbst bestehen, wo er auch immer  
mit den Einzelwillen zusammen haengt. Wir alle sind irgendwann  
"Ausgefranste". Und die gibt es auch beim Stamm Levi. Aber "kollektiver  
Wille" ist ein interessantes Stichwort. Was faellt Dir dazu ein?

 "Mein Lebenswerk ist das eines Kollektivwesens, und dies Werk traegt
 den Namen Goethe."
 (Goethe brieflich an Frederic Soret lt. "Spiegel" 33/1999)

Im Grunde kannst Du doch jetzt nur raetselnd vor diesen Worten stehen,  
waehrend ich eine immerhin recht plausible Theorie fuer den Sinn habe.

> > Ohne absolute Boesartigkeit haetten wir kein Gedankenmuster fuer
> > etwas absolut Gutes und somit keine Wertvorstellung davon.
>
> Ich glaube auch weder an das absolut Gute noch an das absolut Böse,
> da dererlei Begriffe eben so gar nichts Absolutes an sich haben.

Diese Relativierung gehoert in meiner Philosophie aber wieder zum Kampf  
dieser Prinzipien. Doch auch objektiv ist es natuerlich von weit oben  
besehen richtig, dass die eigentlich boese Zerstoerung einen fuer gut  
befindbaren Aufbau ermoeglicht. Viele schoene Inseln und Berge sind nur,  
weil ein "boeser" Vulkan erstmal alles was da war, vernichtete. Ich will  
ja nicht abstreiten, dass eine Entsprechung im menschlichen Geist  
vorgesehen ist. Und natuerlich besteht auch bei mir alles aus der feinen  
Durchmischung beider Prinzipien, die aber eigentlich nur von zwei "reinen  
Sendern" her ruehren kann.

> Aber das hatten wir schon mal.
>
> Andererseits finde ich allerdings, dass unterschiedliche Anschau-
> ungen eher eine Bereicherung darstellen als ein Problem, jedenfalls
> per se.

Und die andere Anschauung kann insbesondere dann bereichernd sein, wenn  
sie herausfordert, was die sich herausgefordert Fuehlenden zu mehr Tiefe  
ihrer Gedanken zwingen kann, was Fruechte tragen kann, die keine der  
Anfangsparteien am Anfang im Sinn hatte.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 05 11:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Wissen und Wahrheit (was Re: Vernetzung ...)
Date: 05 Sep 1999 11:45:00 +0100
Message-ID: <7OHlmx7abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DjI7wUB@lm210.link-m.DE> <7O9jPaHqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OHC4ue7wUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 312



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Jakob!

> > > Immer noch: Nutzung einer Struktur für konspirative Zwecke. Das
> > > gibt es immer. Kriminelle reisen per Bahn - da kann die Bahn
> > > aber nichts dafür.
> >
> > Ich sage ja auch nicht, dass DAS Usenet/Internet von Uebel sei.
>
> Also meintest du "das Netz" nicht im Sinne einer elektrischen
> sondern einer konspirativen Vernetzung. Dann habe ich verstanden.

Ja, genau das meinte ich. Ich werde kuenftig versuchen zur Unterscheidung  
vom technischen und vom personellen Netz zu sprechen.

> > Im Gegenteil: Es ist eine superphantastische Sache.
>
> Eine Karrikatur seiner Möglichkeiten - meine Meinung. Aber es kann
> einen schon begeistern, jedenfalls manchmal.

Oh ja. Es ist Evolution.

> > Aber das erkannten konspirativ Geneigte mit Erfahrung, Geld und dem
> > Wunsch nach einem "eigenen" Medium wohl auch.
>
> Sie erkannten die Möglihkeiten weitgehender Anonymität, ja.

Ich nenne es: Simulation "der" Oeffentlichkeit zur Erzeugung einer  
Sogwirkung.

> > und das wird zu irgendeiner Eigendynamik fuehren.
>
> Ich bin immer etwas skeptisch, wenn Systeme zu "irgendeiner" Eigen-
> dynamik führen. Parallel dazu sieh dir einfach mal an, welche Eigen-
> dynamik die "Wirtschafts"maxime 'Der Markt regelt alles von allein'
> gebracht hat.

Man muss "irgendeine" sagen, weil es unmoeglich berechenbar ist. Man kann  
Vermutungen anstellen, kann sich aber nicht sicher sein. Ich nehme an,  
dass sich jenseits aller Meinungsverschiedenheiten recht allgemein der  
Gedanke durchsetzen wird, dass eine Art Lobbyherrschaft im Usenet zu  
Lasten Einzelner generell unerwuenscht ist, und dass das Usenet  
Allgemeinbesitz bleiben soll. Selbst manche "natuerlich gewachsene Klein-
Lobby" wird sich dem anschliessen. Es koennte natuerlich auch so kommen,  
dass man nur als Lobbymitglied auftreten kann und ganz Private keine  
Chance mehr haben. Aber daran glaube ich weniger.


> > Ich denke, dass die Oberflaechenbedeutung organisierter
> > Schreiber mittelfristig nachlassen wird.
>
> Nun ja, selbst wenn es 15 Leute geben sollte, die nichts anderes tun
> als dich ständig in Usenetforen schlecht zu machen, so sind diese
> Foren letztlich doch nur ein paar Inseln im weiten Ozean.


Alles faengt irgendwo klein an. Man sollte gerade bestimmte Foren nicht  
unterschaetzen. In ihnen findet das eine verbesserte Fortsetzung, was  
einst im alten Griechenland Kultur war und weitgehend verloren ging. Der  
freie Gedankenaustausch auch in unmittelbarer Konfrontation. Philosophie  
im Dialog a la Sokrates ist jetzt erst wieder moeglich. Das muss enormen  
Einfluss auf den ganzen menschlichen Entwicklungsprozess haben und wir  
stehen hier ja erst ganz am Anfang. Auf technischer Grundlage ergab sich  
eine in ihren Auswirkungen unvorstellbare Kommunikationsrevolution, die  
alle bisherigen "Revolutionen" auf technischer Grundlage weit in den  
Schatten stellen wird. Hier waechst eine neue Gehirnschicht eines  
Kollektivhirns, ganz so, wie sich das Grosshirn um das Stammhirn  
entwickelte.

> > Es "ist" die Summe seiner Nutzer.
>
> Mag sein. Aber es könnte eine dynamische Potenzierung sein statt nur
> einer Summe.

Exakt.

Ein Gehirn vermag auf "geheimnissvolle Weise" auch mehr, als die  
Nervenzellen isoliert koennten.

> > Und es wird sich auch zum laestigen Nebeneffekt hin regulieren.
>
> Darüber können keinerlei Aussagen gemacht werden, weil es völlig
> offen und planlos vor sich hin existiert.

Oder es gibt auch hier massgebliche Naturkonstanten.

> > Ich bin da recht zuversichtlich, denn: Ich denke, dass man davon
> > ausgehen kann, dass die Durchschnittsintelligenz im Netz groesser
> > als im Bevoelkerungsschnitt ist.
>
> Also du meinst, hier wird eher die geistige Elite aangesprochen oder
> ist gar hier vertreten?

Man sollte nicht so hoch greifen. Das ist *zu* elitaer. Ich meine, dass  
das statistische Mittel hier ganz einfach hoeher ist, als das allgemeine  
Mittel.

> Da habe ich ebenfalls einen völlig konträren Eindruck. Netpeople
> sind von ganz bescheuert bis ganz gescheit - alles ist vertreten.
> Nur, da man sich hier sehr gut hinter Anonymität bzw dem nicht-
> persönlichen verstecken kann, sind überdurchschnittlich viele Ge-
> störte und Hobbyidioten am Werk.


Ich denke, dass Letzteres nicht ausschliesslich aber doch ueberwiegend  
eben organisiert geschieht und einer Laehmungsstrategie folgt.

> > > Siehst du, es geht weiter. Also ist kein Ende in Sicht.
> >
> > Oh doch! Beim Fassungsvermoegen der Menschen.
>
> Der Mensch ist ein hochadaptives Wesen. Dieses erreichbare Fassungs-
> vermögen (im Sinne von Wissen speichern und verarbeiten) wächst mit
> der Notwendigkeit für eben diese Fähigkeit. Je mehr die Umwelt bietet,
> umso mehr und schneller lernen Kinder.

Du meinst, dass ungenutzes Hirnpotential "von selbst" freigeschaltet wird,  
wenn registriert wird, dass das genutzte Terrain "voll" ist? So in etwa?  
Daran dachte ich auch schon. Moeglich. Moeglich auch, dass da etwas  
gezielt nachgeholfen wird (die goettliche Variante mit identischem  
Ergebnis).


> Genau wie bei anderen Sachen. Man meint, es gibt eine Grenze, z.B.
> 100m in 10s laufen, dann kommt einer und erreicht die Grenze, der
> Nächste überschreitet sie,

Wird es ein Mensch in 5s schaffen koennen? In einer? Obwohl es immer  
besser geht, bleibt ja doch so etwas wie eine absolute Grenze sichtbar,  
man kann sie nur nicht genau festlegen.

> > Ein heutiger mensch koennte wohl sehr viel des Gesamtwissens des
> > 15. Jahrhunderts in sich aufnehmen und universell gebildet sein.
>
> Das "Gesamtwissen" war nicht mehr als sich ein paar Gelehrte merken
> konnten, da man weder über nennenswertes Schrifttum (im Sinne von
> öffentlich zugänglich) noch über besonderen Austausch über eine
> Tagesreise Entfernung heraus verfügte.

Tja. Und heute ist so, dass viel mehr Gelehrte jeweils viel mehr wissen.  
Und das ist ja wunderschoen, aber anders als frueher kann es keinen  
Gelehrten mehr geben, der so etwas wie Ueberblick hat.

> > Heute ist das nicht annaehernd moeglich und es wird immer
> > unmoeglicher. Aber damit verlieren wir - als Menschheit - irgendwie
> > den Ueberblick.
>
> Deshalb bedienen wir uns ja all der Maschinen und Merkhilfen.

Ja, hier ist der Computer als erweitertes Gehirn schon von Nutzen. Aber  
auch das nur begrenzt.

> > Es sei denn, wir passen das Gehirn biologisch an.
>
> Sagt Scientology genau so wie du jetzt.

Letzlich sagtest Du es oben mit der "Anpassung" auch. Die Frage ist  
offenbar nicht, OB es geschieht, sondern WIE. Moegliche Moeglichkeiten:

- Etwas in uns Veranlagtes "registriert", dass die Hirnnutzung nicht
  mehr ausreicht und schaltet auf genetischer Ebene neues Hirn hinzu.

- Eine intelligente Kraft (Gott?) registriert dies und tut dasselbe

- Die "Dianetik" macht das

Es gehoert zu meinen sehr speziellen Theorien, dass Scientology aus einer  
Karft stammt, die Zukuenftiges weiss - und sich darauf einstellt. Sie will  
ihr bekannte kommende Entwicklungen, die dieser Kraft schliesslich schaden  
werden, (vorher) kopieren, imminitieren und dadurch vereinnahmen, was das  
Original verhindern soll. Nur: Funktionieren wird das nicht. Das Thema  
wird doch seit laengerem besprochen: Der Neue Mensch. Bei Hitler war das  
der "Arier". Bei Nietzsche der "Uebermensch". Im Marxismus der "Neue  
sozialistische Mensch". Bei Hubbard der "Clear". Offensichtlich wird das  
sehr ernst genommen und verleitet manche dazu, "es" *selbst* machen zu  
wollen. Zumindest scheinbar. Dann waere das "erledigt" und das Schicksal  
waere "anders" erfuellt und damit geaendert. Hier liegt der Schluessel zu  
vielem. Doch vergessen wir nicht die aelteste und eben religioese  
Erklaerung dazu:

 Hesekiel 36,27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute   
 aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten     
 und danach tun.

 Hes 11,19 Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist  
 in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und     
 ihnen ein fleischernes Herz geben,

 Hes 36,26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben
 und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein
 fleischernes Herz geben.


Hier hat die Erwartung eines "Neuen Menschen" seinen Ursprung. Und, die  
ihn fuerchten, moechten es verhindern und kopieren daher. Das ist das  
ganze Geheimnis.


Und Scientology kopiert schon im eigenen Namen. Science + Kirche. Und  
tatsaechlich wird es m.E. eine verblueffende Vereinigung des kirchlich- 
religioesen und des wissenschaftlichen Denkens geben, wobei beide Seiten  
sich etwas erweitern muessen und alte Federn verlieren. Das wird ein sehr  
modernes, Science-Fiction-artiges Bild ergeben, welches Kirche und  
Wissenschaft gleichermassen revolutioniert, aber doch auch beiden in den  
Grundzuegen Recht gibt. Also: Geschehen wird das schon, nur hat  
Scientology absolut nichts mit dem realen Ereignis zu tun, wuerde es aber  
sehr gern unter eigener Regie vorabkopieren.

> > Der Topf muss einfach groesser werden. Wir brauchen einen
> > "Evolutionsschub".
>
> Erstmal muss ein besserer Koch her, dann reden wir über Töpfe, würde
> ich sagen.

Wechseldynamik! Die Menschheit ist hier sowohl Koch, als auch das  
Gekochte.


> > Du kannst immer sagen: davon koennen wir nur ausgehen,
> > wenn wir wissen, worum es sich handelt. Nur dann koennten wir
> > entscheiden, ob es geheim sein muss oder nicht.
>
> Oder ich weiß es schon längst, muss es aber geheim halten. Wäre ja
> immerhin möglich.

Das zeigt, wie durchaus brillant Du fremde Gedanken logisch durchdenken  
kannst. Ja. Theoretisch koenntest Du das Geheimnis, das Geheim bleiben  
muss, bis es schicksalskonform oeffentlich sein darf, vollstaendig kennen,  
wuerdest aber nicht sagen, weil Du es nur deshalb erhieltest, weil Du es  
zuverlaessig geheim halten wuerdest.

(Scientology)

> Warum wohl wollen Amtskatholiken denen das Wort "Kirche" verbieten?
> Weil es keine ist? Nein, gerade weil es nichts Anderes ist.

Hm.

> > Die Besitzer dieser schon vorhandenen Strukturen sind das Kern-
> > problem und Scientology ist nur eine Folgeerscheinung, eben ein
> > Mittel zum Zweck. In diesem Sinne meinte ich es.
>
> Wie stehst du zu dem Thema? Oben, bei der Sache mit dem Topf, hast
> du eigentlich ganz parallel zu deren Kernaussagen argumentiert.

Scientology argumentiert teilweise parallel zum Wirklichen um es zu sich  
hin zu biegen. Vergessen wir nicht, dass das mit dem Hinnutzungsgrad  
allgemein auf Einstein zurueck gefuehrt wird. Scientology kann daher nicht  
Eigentuemer des Themas sein. Aber: Themenaneignung im Sinne von  
Monopolisierung ist ein beliebtes Geschaeft. Es wird ja auch der Fehler  
gemacht, dass "Linke" und "Rechte" manches Monopol zu haben scheinen, das  
sie besser nicht haben sollten, weil es ihnen nur einen Sonderkanal  
schenkt, mit dem dann viel Unsinn getrieben wird.


> > Eigentlich versucht man das ja zu verhindern und will die UCK
> > entwaffnen.
>
> Ja, ja, wer's glaubt.

Ich glaube schon, dass das ernsthaft gewollt, wie uch der terror gegen  
Serben ernsthaft beendet werden soll. Aber: Es ist schwierig  
durchzusetzen.

> Die UCK wurde immer als rechtmäßige Vertretung
> der Guten Sache verkauft.

Das war ein schwerer Fehler und das wurde m.E. inzwischen besser erkannt,  
allerdings zu spaet. Sowas geschieht, wenn man leichtfertig in eine  
dynamik reinrasselt, die man nicht ausreichend studiert hat. Da kann der  
weit Groessere zum Spielball des Kleineren werden.

> > Aber es gelingt nicht, Substrukturen sind sehr widerspenstig.
>
> Mit Gewalt geht das, es ist deren Sprache.

Mehr Gewalt fuehrt wieder zwangslaeufig ins Gewaltkarussel. Bringt mehr  
Radikalismus bei den albanischen Nationalisten (wenn's gegen die geht),  
oder bei den serbischen (wenn's gegen die geht). Man facht das Feuer an,  
das man eigentlich loeschen will und kommt immer nur ans Oberflaechliche  
ran, nicht aber an die Nervenstraenge. Natuerlich ist es immer gut, wenn  
ein geheimes UCK-Waffendepot entdeckt wird. Aber: Es koennen auf vielen  
Wegen viele Waffen dorthin gebracht werden. man kann es nicht in den Griff  
bekommen. Vgl. Drogenhandel hier bei uns.

Ich fuerchte, dass es weder mit noch ohne Gewalt gehen wird. Und statt  
diesen Strudel dort zu stoppen, werden wir immer tiefer in ihn hinein  
gezogen. Hinter diesen ganzen "Braenden" steckt ein Konzept. Nordirland,  
Sued-Nordkorea, China-Taiwan, Balkan, Israelis-Araber. Ueberall muss  
muehsam entextremisiert werden, weil etwas anderes am Extremisieren  
werkelt. Gerade weil es an vielen Orten gleichzeitig geschieht, muss ein  
umfassendes Konzept dahinter stehen.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 05 19:59:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: zeitreisen
Date: 05 Sep 1999 19:59:00 +0100
Message-ID: <7OHm61FLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7qs7lv$l6g$1@news3.Belgium.EU.net> <7qti06$pk8$1@news3.Belgium.EU.net>
Lines: 42



Vorredner: olivier.hess@ping.be

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> mit "begrenztheit des raumes" meine ich natürlich nicht die stupide
> vorstellung von der unbegrenztheit (wo soll das enden...?), ich meine
> die akzeptanz des theoretischen unendlich kleine und grossen.

Nehmen wir doch ganz praktische Beispiele, die heute leicht moeglich sind.

Architekten simulieren im Computer Gebaeude. Wir spielen in virtuellen  
Raeumen.

Kraft Vereinbarung ist Raum vorhanden, aber "in Wirklichkeit" ist dieser  
Raum nicht real.

Darauf aufbauend ist die Frage erlaubt, inwieweit unser Raum evtl. nur  
kraft Vereinbarung existiert? Einer Vereinbarung, in die unsere genormte  
Wahrnehmung "verstrickt" ist, weshalb dieser Raum fuer unsere Sinne  
wirklich ist. Und ohne sie?

Interessanterweise stellt sich auch hier die Frage: Wie gross kann der im  
Computer simulierte Raum sein? Wo endet er?


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 05 20:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Das Geheimnis Gottes
Date: 05 Sep 1999 20:43:00 +0100
Message-ID: <7OHmF6BabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7N9KYL75bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7qu584$akd$1@news03.btx.dtag.de>
Lines: 87



Vorredner: sven.klipp@t-online.de

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>
> > ...
> > In diesem Falle waere Jesus im vollen Bewusstsein dort getoetet zu
> > werden nach Palaestina gegangen um die Menschheit seiner Zeit und der
> > Zeiten dazwischen zu retten und haette sich geopfert. Aber genau das
> > hat er ja eigentlich gesagt. Er waere dann ein Super-Super-Held, auch
> > in diesem ganz modernen Sinne, insofern aenderte sich wenig.
> >
> > Vor allem aber koennte er demnaechst nochmal kommen, durch eine
> > Zeitreise, die er selbst aus seiner Sicht vor seiner Reise damals
> > unternahm. Dieser Umstand der angekuendigten Wiederkehr waere dann
> > ganz rational und unmystisch nachvollziehbar.
>
> Wenn es also einmal möglich sein wird in der Zeit zu reisen, was ich
> für unmöglich halte, denn es häufen sich doch zu viele Wiedersprüche,

Nur auf den ersten eher unkomplizierten Blick.

> so wird es viele geben, die sich berufen fühlen die 'Vergangenheit'
> zu erfüllen.

Mit Selbstopfer? Haettest Du Interesse daran?

> Wer wird der richtige sein, wer hat das zu entscheiden und
> wiederum, wieviele werden sich dazu auserkoren fühlen.

Es wird exakt der der Richtige sein, der es zeitlich hinter uns war. Ob  
auch andere bereit waeren, ist unerheblich.

> Wenn das alles stimmen sollte, was wäre passiert, hätte niemand
> diese Zeitreise angetreten?

Ursache und Wirkung bleiben erhalten. Da die Wirkung da war, kann die  
Ursache nicht entfallen. Nur aus unserer Sicht sind ja 2000 z.B. Jahre  
zwischen Wirkung und Ursache, in denen es theoretisch (wie wir meinen)  
ganz anders kommen koennte. Doch massgeblich ist die Zeit der Handelnden.  
Fuer diese gilt: Sie entscheiden zuerst die Zeitreise anzutreten und  
kommen unmittelbar danach als Folge z.B. 2000 Jahre frueher an. Die 2000  
Jahre dazwischen existieren fuer sie nicht und da nur die Handelnden  
zaehlen, existiert da auch keine Zwischenzeit in der es anders kommen  
koennte. Auch diese Ursachen-Wirkungsbindung ist vollkommen unaufloeslich.  
Die notwendigen Gedanken sind eigentlich nicht so schwierig. Unser  
Gedankenproblem, unser Ausweichenwollen, beruht wohl allein auf der  
ungeliebten Schicksalhaftigkeit, mit der etwas zwingend und unausweichlich  
geschieht, das uns die Zukunft selbst ueber ihre Gegenwart oder  
Vergangenheit mitteilte.

Doch spueren wir keinen Zwang, wenn wir wissen, was Gestern geschah und es  
gibt ja auch keinen. Ist das morgen auch nur in Teilen bekannt, so ist  
auch dahinter kein Zwang, wohl aber das Gefuehl davon. Doch dann ist  
dieses Gefuehl ein Teil der Ursachenketten, die zum Unausweichlichen  
hinfuehren.


> Dann gerät diese Geschichte in Vergessenheit und wird in etwa weiteren
> 1000 Jahren gefunden...
> Diesmal heisst es aber nicht "Jesus", sondern "Sven".

Es gibt kein erstes und zweites Mal. Kein letztes Mal und kein naechstes  
Mal. Du gehst davon aus, dass die Zeit, in der Jesus aufbricht, zweimal  
stattfindet und beim "ersten Mal" er, beim "zweiten Mal" aber der Sven  
aufbricht. Mit der Fehlerhaftigkeit dieses Gedankens erschaffst Du Dir  
aber erst die Probleme, die Du mit der Zeitreise hast. Es gibt nur dieses  
eine Mal in der Zeit.


--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 05:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Weltuntergang
Date: 06 Sep 1999 05:23:00 +0100
Message-ID: <7OLmj-s5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <37D2D8D5.36F6327D@iname.com>
Lines: 33



Vorredner: shillner@iname.com

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> Hallo,
> ich hab ja hier schon oft etwas über Weltuntergänge gelesen (ich
> persönlich glaube nicht daran) und frage mich wann kommt er denn nun?
> Das mit der Sonnenfinsternis und der Casinni (die stärkste
> Vernichtungswaffe die in der Geschichte der beiden Universen gebaut
> wurde ;-) ) war ja wohl nix.

Stimmt. Und: Es gibt keinen "Weltuntergang". Hoechstens eine Phase, in der  
es etwas rumpelt und die gab es schon oft, ohne dass die Welt deshalb  
"unterging".




--
          SCHOEPFUNG. ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 15:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Dringende Anfrage
Date: 06 Sep 1999 15:07:00 +0100
Message-ID: <7OLmk0SabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7ODkp5BqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D2B474.C045FFA5@hanse-net.de>
Lines: 53



Vorredner: grosse@hanse-net.de

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> Norbert Marzahn schrieb:
>
>
> Hallo Norbert,
>
>
> ...
> > Darin sehe ich den Hintergrund des Raetsels. Zu Luca Gaurico fand ich
> > im Web allerlei, er war ein recht einflussreicher Astrologe. Aber ich
> > fand nirgend den Text jener Prophezeiung zum Koenigsmord oder auch nur
> > eine Erwaehnung davon, wobei ich die vielen italienischen Webseiten
> > ausser Acht liess. Anscheinend setzten die Autoren da ein recht
> > "geheimes" Wissen ein.
> >
> > Die Frage an die Allgemeinheit lautet nun: Kennt jemand diesen Text
> > des Luca Gaurico aus seinem Buch des Jahres 1552 oder den Inhalt jener
> > Depesche vom 5.2.1556? Ich haette das ganz gern fuer "meine
> > Datensammlung" um fuer das Kommende geruestet zu sein.
> ...
>
> ich habe keine Ahnung, was den Text betrifft. Bei dem Buch duerfte es
> sich wohl um sein "Calendarium ecclesiasticum novum" (Venedig, 1552)
> handeln, aber das besitze ich leider nicht. AFAIK verfuegt die
> Universitaetsbibliothek Muenchen ueber ein Exemplar.

Da duerfte ich Probleme mit der Sprache haben.

> Ausserdem existiert eine Biographie Gauricos von Rüdiger Plantiko
> "Lucas Gauricus - Ein Astrologe der Renaissance" (Zuerich, 1993).


Das koennte geeignet sein. Danke!


--
          SCHOEPFUNG. ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 15:57:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: satanismus und freimaurer
Date: 06 Sep 1999 15:57:00 +0100
Message-ID: <7OLmkjrqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Nqctg6abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990831145754.29659.00002852@ng-fk1.aol.com>
Lines: 234



Vorredner: herlu@aol.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Herlu!

> >Ich behauptete jedoch lediglich, dass die Freimaurerei im Rahmen des
> >Menschenmoeglichen antisatanistisch war und ist.
>
> das ist dein gutes recht. und ich behaupte, das wir hinweise darauf
> haben, dass sich ab einem gewissen initialisierungsgrad (33+) die agenta
> total aendert. risiko fuer jeden, der in so einen verein eintritt.
> im uebrigen hatten alle wilderen vereinigungen, von mc gregor mathers
> golden dawn bis zu crowleys oto, jack parsons, mandy p hall, ihre
> wurzeln genau dort. 'pillars of masonry'

Ich weiss nicht, was daran ist. Aber ich weiss Folgendes:

Die Freimaurerei ist eine ziemlich "wilde" Sache. Es gab oftmals recht  
bittere Feindschaft zwischen ihren "Stroemungen", die mal nit mit  
Feindschaften von Adlesgeschlechtern deckungsgleich scheinen (Stuarts -  
Hannoveraner), mal mit nationalen Feindschaften (Deutschland - Frankreich  
ab 1870). Es scheint eher wahrscheinlich, das hier das "andere Element"  
die Freimaurerei praegte, als umgekehrt.

Andere "Reibungen" hatten grundsaetzliche Gruende von sozusagen  
philosophisch-religioeser Natur. Konfliktstoff gab es zwischen der rein  
christlichen Freimaurerei und der sog. humanitaeren Freimaurerei, die die  
genaue Ausformung eines konfessionellen Gottes oder Gott ueberhaupt  
hintenan stellte. Dieser "Streit" scheint mir ein Missverstaendnis zu  
sein, aber das ist ein anderes Thema.

Freimaurerei war jedenfalls immer auch ein "Spiegel" ihrer lokalen  
Umgebung.

Ganz chaotisch wird es dann bei der Beobachtung, was denn nun regulaere  
Freimaurerei war und was irregulaere Freimaurerei war. Es konnte ja  
jedermann eine Loge gruenden und sie freimaurerisch nennen. Erkannte aber  
keine "etablierte" Loge die neue Loge an, so war diese irregulaer. Sie  
hatte faktisch nichts mit der uebrigen Freimaurerei zu tun. Und das ist  
noch ein einfacher Fall, u.U. erkannten manche Logen eine neue Loge an,  
andere nicht. Was dann?

Wir koennten uns hier zu zehnt oder so zusammentun und die Freimaurerloge  
"Zum huepfenden UFO" gruenden. Und schon waeren wir fuer manche Literaten  
eben Freimaurer. Aber waeren wir es wirklich?

Ueberpruefe die Angaben in diesem Sinne. Interessieren wuerde mich, aus  
welchen konkreten Gruenden Crowley OTO wirkliche Wurzeln in der Freimaurei  
gehabt haben soll.

Wichtig ist auch: Alles, was eine gewisse Bedeutung hat, wird  
unterwandert. Und einem Profi wird es nicht schwer gefallen sein,  
irgendwelchen Freimaurerlogen beizutreten und dort sogar voran zu kommen.  
Ein Profi ist jemand, der sich perfekt entsprechend verhaelt. Unter  
Umstaenden koennen solche Profis sogar Grossmeister geworden sein um  
spaeter mit dem Status des Eingeweihten "auszupacken". Das ist  
Grundstrategie! Verwendet, um Organisationen was "anzuhexen".

Solche "Enthuellungen" koennten echt sein. Aber sie koennten ebenso gut  
reine Zweckluegen sein. Die Unterscheidung ist schwierig und kann fast nur  
"mit Gefuehl" erfolgen. Die weitere Entwicklung der Person sollte beachtet  
werden.

> > Nur: Wenn es dieses
> >Gradsystem gibt
>
> darueber gibts doch genuegend informationen.
> und der initiationsritus in geheimgesellchaften ist universell.

Das ist nicht der Fall. Verschiedene Rituale und verschiedene Gradsysteme  
waren ja oft auch das problem bei gegenseitigen Anerkennungen. Teile  
moegen universell sein, was man darauf zurueckfuehren koennte, das vieles  
aus einem alten gemeinsamen Ursprung erwuchs, dessen Ganzes zerstoert  
wurde, wonach Teilchen auf gleicher Urbasis sich verschieden entwickelten.  
Es liegt nahe, hier anzunehmen, dass diese Urbasis tatsaechlich der  
Templerorden gewesen ist, aus dessen "Splittern" spaeter die Stroemungen  
der Freimaurerei wurden.


> das hat mit macht zu tun.
> lies nach auf 'revelation', (neu bei herlu, conspi), wie sich us-
> praesidenten, masons, durch ihren freimauerer- eid staerker gebunden
> fuehlen, als durch ihren amtseid.

Nach dem, was ich ueber die FM las, ist es Grundsatz, sich stets dem  
jeweiligen Staat unterzuordnen. Ich halte das fuer eine aus der Erfahrung  
geborene Ueberlebensstrategie.

> > woher willst DU dann wissen, was
> >auf diesem 33. Grad wirklich los ist?
>
> ich geh nur den links nach.

Nun, vielleicht haben die Macher der Websites ja etwas gegen Freimaurer?

> und cisco wheeler ist BLOODLINE.

Aha.

> family.
> nicht expendable.
> und sie erzaehlt nur von ihrem vater.
> der genau das war. handler von cisco.
> mason 33+.
> cult.meisterprogammierer und rechte hand von dr. greene.
>
> > Willst Du mehr wissen und
>
> wir wissen nicht mehr, als die zeugen sagen.

Vorsicht vor Zeugen. Grundsatz.

>   >schlage ich Dir vor: Werde Freimaurer und versuche in diesen Grad zu
> >gelangen.
>
> danke nein. ich lehne geheimgesellschaften ab.

So scheint es.

> >Nun weiss ich nicht, wie du
> >zum Nationalsozialismus stehst, doch im Allgemeinen koennte dessen
> >Vorgehen gegen die Freimaurerei wohl ein Indiz fuer die Guete der
> >Freimaurerei sein, oder?
>
> nein.
> fehldenk.

Aha.

> das ns- gegieme ist gegen homosexuelle vorgegangen. und sind die nun was
> besseres?

Sie sind keine Gruppe, die zu verfolgen ist. Dazu muessen sie nichts  
Besseres sein, es reicht, wenn sie "was Gewoehnliches" sind.

> gegen roma vorgegangen. und muss ich die nun moegen.

Musst Du nicht. Wie Du willst. Aber das habe ich ja auch gar nicht  
verlangt. Ich sagte nur, dass da so allerlei Gruppen radikal verfolgt  
wurden, was fuer eine ziemliche Boesartigkeit spricht (der Taeter). Und da  
koennte man auf die Idee kommen, dass die Freimaurer und andere aehnlich  
Gesinnte deshalb "Schwierigkeiten" bekamen, weil sie als potentielle  
Gegner solcher Boesartigkeit angesehen wurden. Eine rassistische  
Motivation kann ja gegen die Freimaurer nicht vorgelegen haben.

> >Und es ist zu ueberlegen, ob heutige "Kritiker"
> >nicht vielleicht aus derselben Ecke
>
> du solltest dich bremsen.

Ich meine weniger Dich, als evtl. die, die Dich informieren.

>
> >wirklich Boesen im Spiel nur Erfundenes Boeses ueber den 33. Grad
> >erzaehlen,
>
> als tochter? die mit 18 monaten von ihrem vater geschaendet wurde, um
> sie zur mpd zu zerbrechen?

Also weisst Du, ich habe mich viel mit Propaganda befasst. Und gerade  
solche Thematik ist ganz ungeheuer beliebt dabei. Fuer mein Gefuehl  
besteht da dann der Verdacht, dass aus "hoeheren" Gruenden nebenbei schoen  
dick aufgetragen wird. Und da weiss ich sogar, wovon ich rede. Als ich im  
Finanzamt arbeitete, verbreitete eine dortige "Seilschaft" massiv , dass  
ich drogenabhaengig sei, in psychiatrischer Behandlung, im Waffenhandel,  
ein Palaestinenserfuehrer, ein Schiitenfuehrer. Es war dabei nicht die  
Absicht der Ausstreuung, dass alles geglaubt wird. Das Motto ist, dass bei  
sehr dickem Auftragen schon irgendwas haengenbleibt. "Das glaube ich ja  
nun nicht ... aber IRGENDWAS muss da wohl im Busch sein." Erfahrung macht  
den Meister. Ich kenne dieses Spiel und gebe wenig auf derlei  
"Begleitargumente".

Was hast Du eigentlich mit 18 Monaten so erlebt? Ich persoenlich habe da  
erhebliche Luecken.

> > wenn er nach wie vor nicht
> >oeffentlich ist und es auch bleiben soll.
>
> warum denk ich nur, ich wuerde das besimmt nicht moegen, wenn es
> oeffentlich waere?

Weiss ich nicht.

> >Geheimes ist immer jenen suspekt, die das Geheime nicht kennen.
>
> das kannst du den opfern aber nicht unterstellen. cisco wheeler war nun
> jahrzehnte  am 'recieving end' dieses geheimsisses.
> gesteh ihr zu, dass sie das ganz genau kennt.
> als opfer.

Ich nehme mir die Freiheit, das anzuzweifeln.

Du zweifelst ja auch an, dass die Ideale der Freimaurerei gelogen seien.  
Also glaubst Du an die Moeglichkeit falscher Aussagen. Ich auch!

> >*und* ich hatte etliche
> >Kontakte mit sehr hartgesottenen Anti-Freimaurern

> hau mich mit denen nicht in eine kiste, bitte.

Meinetwegen. Wenn es da ueberhaupt eine Kiste gibt ... aber seltsam war's  
schon. Nachdem WAL draussen war, tanzte "alle Welt" hier an und wollte mir  
erzaehlen, wie boese die Freimaurerei sei. Da habe ich ueberhaupt erst  
damit begonnen, mich auch mit diesen zu beschaeftigen. Und fand keine  
Bestaetigung.

> bin nur ueber die schiene ufo - mind control - ckln - illuminati news,

Diese Schiene kann tueckisch sein.

> >Ich erwarte unter
> >dieser Adresse nichts, was mir neu waere.
> >
>
> das muss schrecklich sein. zu leben, und nichts ist einem neu.

So ist das nicht. Ich entdecke staendig Neues. Ich sagte, dass ich unter  
dieser Adresse nichts Neues erwarte.


--
          SCHOEPFUNG. ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 19:44:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Das Bleiben der Tempelritter
Date: 06 Sep 1999 19:44:00 +0100
Message-ID: <7OLmmXuqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.weltanschauung.christentum
Lines: 195

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




Es gibt in der Literatur nun manche Darstellung, wonach das zerstoerte  
Templertum ueber einen Splitter in Schottland ueberlebte und Jahrhunderte  
nach jenem Freitag, den 13. des Jahres 1307 als Freimaurerei wieder offen  
in Erscheinung trat. Jahrhunderte spaeter mag "es" nicht mehr ganz  
dasselbe gewesen sein, aber die Verwurzelung ist denkbar, die Schottland- 
Argumente sind ausgesprochen plausibel, doch will ich darueber keinen  
Vortrag halten, es gibt Literatur dazu.

Aber: Wer weiss, ob das schon alles ist?

Dieses "schottische Ueberleben" wird vor allem deshalb fuer moeglich  
gehalten, weil der Arm des Papstes (und des franzoesischen Koenigs) in  
Schottland sehr schwach war, bzw. keinerlei Staerke hatte. Der schottische  
Koenig war exkommuniziert und die schottischen Bischoefe gaben nicht viel  
auf das, was der Papst ihnen befahl. Das waren natuerlich guenstige  
Bedingungen fuer Templer, die ausserhalb des paepstlichen Dominanzgebietes  
weiter machen wollte. Wenn das in Schottland geschah, was wahrscheinlich  
ist, dann koennen wir daraus schliessen, dass das Templertum einen  
entsprechenden Ueberlebenswillen hatte und ihn dort umsetzte, wo es  
moeglich war.

Schottland war zu dieser Zeit nur oberflaechlich christianisiert. Die  
Bewohner fuehlten sich noch als Kelten und mischten keltische  
Ueberlieferung mit dem Christentum. Wenn die Freimaurer mit den Templern  
zusammenhaengen, was wahrscheinlich ist, und wir bei Templern Dinge  
finden, die heute freimaurerisch sind, dann koennen wir vielleicht auch  
umgekehrt bei den heutigen Freimaurern Dinge finden, die es schon bei den  
Templern gab. Die Freimaurerei ist ziemlich christlich und dies m.E.  
ernsthaft, aber sie geht darueber hinaus und hat auch Wurzeln in sich, die  
noch vor der Entstehung des Christentums greifen. Die Freimaurerei will  
scheinbare Gegensaetze vereinen und einen Weg des Dialogs schaffen. Das  
taten schon die Templer mit ihren Kontakten zur islamischen Welt. Es  
passt. So erscheint es moeglich, dass schon das Templertum keinen  
zwingenden Gegensatz zwischen Christentum und den Vorreligionen Europas  
sah, sondern beides unter ein Dach bringen wollte, was damals natuerlich  
"gewagt" war. Wer mein Buch WAL kennt, weiss, dass ich ein solches  
gemeinsames Dach nicht nur fuer eine Zweckkonstruktion halte, sondern fuer  
etwas auch objektiv Richtiges. Und so waeren die Templer auch unter diesem  
Aspekt fuer das damalige Schottland wie geschaffen gewesen. So mag es  
geschehen sein, dass ueber den schottischen Weg tatsaechlich der "Alte  
Angenommene Schottische Ritus" der Freimaurerei entstand, der ein Stueck  
weit auch mit dem Keltentum zu tum hat - ohne deshalb antichristlich zu  
sein. Uebrigens kommt dieses Vereinen des Alten und des Neuen auch in der  
Artus-Sage zum Ausdruck, denn Artus hatte beidem treu sein sollen. Steht  
er damit fuer die Tempelritter, die ihre eigene Geschichte und ihren  
eigenen Sinn verdichteten?

Doch fragt sich, ob der schottische Weg auch der EINZIGE Weg war. Wenn es  
templerische Strategie war, in noch recht "wildem" Gebiet sozusagen  
Symbiosen einzugehen, durch die sowohl das dortige Alte als auch die  
Templerei ueberleben konnten, dann koennte das auch woanders geschehen  
sein.

Sucht man nach Moeglichkeiten fuer solches Geschehen, so gelangt man  
zwangslaeufig auch ins spaetere Ostpreussen und zu den Pruzzen, auch  
hochdeutsch "Altpreussen" genannt, Eigenname Prusia. Von diesen nimmt man  
an, dass sie identisch mit den Aestii, Aestiern und den Guttones seien,  
von deren Leben und Bernsteinhandel Tacitus im 1. Jahrhundert berichtete.  
Denkbar, dass von diesem lateinischen Namen Stamm im Baltikum der  
Landesname Estland kommt, wie Preussen vom Eigennamen der Pruzzen, Prusia.  
Guttones duerfte von griech. Guionen kommen und zu Goten gefuehrt haben.

In Schottland hat den Untersuchungen zufolge eine biologische Vermischung  
von Templern und oertlichem Stammesadel stattgefunden. Das koennte auch  
bei den Altpreussen geschehen sein, denn das Gebiet war damals "wilder  
Osten" und der Papst hatte wenig Einfluss. Sie wurden erstmals im Jahre  
1215 christianisiert, ueberlegten es sich aber 1223 wieder anders und  
wurden dann bis 1283 vom Deutschritterorden endgueltig christianisiert.  
Vom Deutschritterorden ist bekannt, dass er Templer spaeter wohlgesonnen  
aufnahm. Die Templerzerschlagung erfolgte 1307, also nur 24 Jahre nach der  
endgueltigen Christianisierung der Prusia, die gewiss nicht weniger vom  
Alten wussten, als die Schotten zur selben Zeit. So lagen dort eigentlich  
Idealbedingungen fuer einen *zweiten* Ueberlebensweg der Templer vor. Und  
irgendwie muss es ja dazu gekommen sein, dass der Name Preussen spaeter  
ganz gross raus kam. Eine spaete Folge einer fruehen Ehe nach schottischem  
Muster zwischen Templern und prusaischem Stammesadel?

Denkbar waer's, der Rahmen passt. Die These findet eine erste schwache  
Unterstuetzung im Buch "Die Geschichte der Freimaurerei im Deutschen  
Reich". Dort ist naemlich oftmals von "den Altpreussen" in den  
Freimaurerlogen Preussens die Rede, was allerdings doppelsinnig verstanden  
werden kann. Denn "Altpreussen" war sowohl uebliche Bezeichnung der  
aelteren oestlichen Provinzen Preussens, als auch eben jenes "letzten  
Stammes". Leider erlaeutert das genannte Buch den Begriff nicht im  
Mindesten, und man kann es lediglich fuer unwahrscheinlich halten, dass  
"damalige Ossis" in den Logen eine eigene Bezeichnung trugen.

Soweit ist es nur plausibel und gut moeglich, aber schwammig. Der  
entscheidende Kaum-Zufall fuer die These liegt in der Symbolik. Denn:

Laut dem Buch "Der Tempel und die Loge" war das Banner der alten Templer  
schwarz-weiss. Und schwarz-weiss war die Fahne Preussens! Und mehr noch:  
Das gleichschenklige Kreuz der Tempelritter wurde auf der Kriegsflagge des  
Deutschen Reiches in EXAKT der Form gezeichnet, wie es auch die  
Tempelritter oft taten. Und die Tempelritter waren eine "militaerische  
Gruppe", weshalb ihr Kreuz auch am ehesten auf eine Kriegsflagge gehoeren  
wuerde. Dieselbe Form benutzt heute die Bundeswehr, also die "gespreizte",  
mithin tauchte das Kreuz hier nicht nur "einfach so" auf, sondern auch  
genau an der traditionell richtigen Stelle, naemlich in militaerischem  
Zusammenhang.

Damit ruecken zwei Dinge ins Denkbare:

1.
Preussen war ein Templerstaat mit heimlichen templerischem Bewusstsein.  
Die Gruendung des stark preussisch gepraegten Deutschen Reichs mag genau  
deshalb zum "Kulturkampf" (Virchow) mit dem Vatikan gefuehrt haben, der  
diesen Zusammenhang dann kannte. Das alte Feindbild brach sofort wieder  
auf.

2.
Die rituellen Unterschiede der verschiedenen Freimaurereien wie z.B.  
zwischen der preussischen Freimaurerei und dem Alten Angenommenen  
Schottischen Ritus haben ihre Ursache darin, dass beide gleichermassen aus  
den Splittern der alten Templer erwuchsen, die nach der Zersplitterung  
lange getrennt blieben und sich unterschiedlich ausformten, evtl. sogar am  
Anfang nur unterschiedliche Puzzleteile der zersplitterten Templer zur  
Verfuegung hatten.

Genau das wuerde die Ritualstreitigkeiten der Freimaurer um den richtigen  
Ritus ideal erklaeren, da jede Gruppe meint, das Urige schlechthin bei  
sich zu haben. Vielleicht ist es aber berechtigter, diese Teile wieder  
zusammen zu fuehren - so wie es der deutsche 99-Tage-Kaiser im Sinn hatte,  
dessen wohl zu frueh gehaltene Rede ich hier vollstaendig vorstellte.

Leider weiss ich nicht, wie der aktuelle Stand dieser Dinge ist und da ist  
wenig zu erfahren. Aber es zeichnet sich die Moeglichkeit ab, dass die  
beabsichtigte Zerstoerung der Tempelritter im Jahre 1307 ein klassischer  
Schuss nach hinten wurde, weil es nur eine Zersplitterung gab, die den  
Samen ausstreute, dessen Pflaenzchen alle gross wurden und vereint noch  
vielfach staerker sein werden, als es die Templerei je war und haette  
werden koennen. Die Templerei wurde dann dadurch nur vervielfaeltigt.

P.S.: Der Name Prusai hat wahrscheinlich einen Zusammenhang mit Koenig  
Prusias I., der etwa 230 - 182 v. Chr. das Koenigreich Bithynien regierte  
und dessen Hauptstadt Prusa, auch Brussa (lat. Borussia = Preussen) heute  
Bursa, in der heutigen Tuerkei gruendete. Prusias I. hatte dem Karthager  
Hannibal vor den Roemern Asyl gewaehrt und "Kar" ist phoenizisch und  
heisst "neu", denn "Karthago" hiess "Neue Stadt", drum heisst "Karstadt"  
auch "Karthago". Und "Hanno" war ein hochbeliebter Name der phoenizischen  
Karthager (Geschlecht der "Hannoveraner"). Als die Wandalen aus ihrem  
Stammgebiet im Oder-Warthe-Raum im Jahre 429 unter Geiserich mal eben nach  
Karthago "ruebermachten", da waren wohl die urspruenglichen Bewohner in  
ihre alte Heimat zurueckgekehrt.

Und was heisst das?

Dass die spaeter nach Ger, dem Enkel der Juda laut Bibel, 1. Chronik 4,21  
benannten Germanen, urspruenglich griech. Guionen, *nicht* hier  
"entstanden" sind, wie es (auch) die nationalsozialistische ach so  
wurzelige Geschichtsschreibung festschreiben wollte, sondern dass sie  
lediglich als Siedler aus einer spaeter verlorenen Heimat hier ihren Weg  
begonnen haben. Und das gilt auch fuer andere Altvoelker Europas.

Und deshalb passen wahres Christentum und europaeische Altreligion auch  
objektiv so gut zusammen, und eben dies koennte zu den inneren  
Geheimnissen der Templer wie der Freimaurer gehoeren, was ihre Position im  
"grossen Spiel" dann ganz logisch erscheinen laesst. Die Tempelritter,  
bzw. Freimaurer, haetten den passenden Wissensschluessel um ganz Europa  
wiederzuvereinen und alle Gegensaetze unbedeutend zu machen. Die alte  
Gegenkraft, die heute nichts mehr mit dem Vatikan zu tun haben duerfte,  
wird sich um das Gegenteil bemuehen. Hier finden sich konkrete Motive und  
Argumente fuer den entschlossenen Willen zur Einigung Europas.

Uebrigens ist es seltsam, dass das Schicksal der einstigen deutschen  
Sektion der Tempelritter bislang in allem, was ich zum Thema las, so sehr  
kurz kommt. Das ist unverstaendlich, denn z.B. im Berliner Raum waren die  
Templer sogar hochaktiv und gruendeten neue Ortschaften, wie Tempelhof.  
Mariendorf und Marienfelde, die heute zu Berlin gehoeren.

Sind die "schottischen Enthuellungen" vielleicht nur der Beginn einer  
planmaessigen Aufklaerungswelle ? Die Erwartung einer solchen Welle wuerde  
immerhin den wieder sehr aufgeflammten Aufwand fuer antifreimaurerische  
Propaganda erklaeren, denn diese Abgelegenheit ist ... verdammt heiss und  
weltbildveraendernd.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 20:55:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 06 Sep 1999 20:55:00 +0100
Message-ID: <7OLnJAqLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7O5i5GbqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D343E1.3AC4A84B@t-online.de>
Lines: 32



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert Marzahn schrieb:
>
>
>  Schliesslich waren Juda und Levi ja
> > Geschwister, nicht wahr?
>
> Brüder!

Eher Schwestern, aber zuverlaessige Anhaltspunkte habe ich da nur fuer  
Juda. Aus ganz ausserbiblischen Quellen laesst sich aber der Verdacht  
schoepfen, dass beide zusammen eine gute und eine boese Schwester waren.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 21:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 06 Sep 1999 21:58:00 +0100
Message-ID: <7OLnJz4abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7O9jhjPabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D3679D.6A3ADC2E@hotmail.com>
Lines: 240



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

> > Auf Anhieb kann ich nur erste Schritte vorschlagen. Einer waere der,
> > dass Psychologie und Soziologie zumindest ab der 10. Klasse
> > Pflichtfaecher werden.
>
> Ja. Ich würde aber Philosophie gern noch hinzufügen. Da scheint es
> ebenfalls Defizite zu geben.

Dagegen ist nichts einzuwenden.

> > Das inhaltsunabhaengige Denken *selbst* muss Lehrgegenstand sein.
>
> "Inhaltsunabhaengiges Denken" ... Kann es sein, daß du eine
> wissenschaftliche Methode des Denkens meinst, so wie die Dialektik?

Ja. Ich meine den Ursprung allen Denkens aus der Differenzierung und damit  
aus einer Polaritaet heraus, wobei Denken nie der eine oder andere Pol  
ist, sondern das "Spannungsfeld" selbst. das muss von der Struktur her  
verstanden werden, damit ein Missbrauch des Wissens darueber erschwert  
wird.


> Dann
> lies doch mal ein Meisterwerk unseres größten deutschen Philosophen,
> z. B. Hegels "Wissenschaft der Logik". Du wirst feststellen, daß Marx
> und Engels die gesamte Dialektik nur abgeschrieben (!) haben, und sie
> dabei "vom Kopf auf die Füße gestellt" haben, wie sie irgendwo mal
> sagten.

Dieses Team betrieb auch flugs den Missbrauch. Marx schuf politisch  
"links", urspruenglich den "wissenschaftlichen Sozialismus" und sein  
Kumpel aus Zeiten bei der Rhein. Zeitung in Koeln, Moses Heß, schuf  
politisch "rechts", urspruenglich "philosophischer Sozialismus". Und mit  
diesen am Reissbrett entworfenen und zuegig aus dem Boden gestampften  
Pseudopolaritaet wird noch heute ein voellig kuenstliches und  
ueberfluessiges Bewusstseinsfeld am Leben gehalten. Der Links-Rechts- 
Glaube ist noch nicht tot. Das Verstaendnis der dabei ausgenutzten und  
gefoppten Struktur des Denkens kann das Verwenden dieser und anderer  
Kunstpolaritaeten verhindern.


> Was ist denn mit den Weihnachtsansprachen unserer Bundespräsidenten?

Die nuetzen wenig, da er als Staatsoberhaupt auch mit dem ganzen  
Verwaltungsapparat im Verbund betrachtet wird. Das zieht ihn zumindest ein  
Stueck weit runter, mag er auch selbst noch so gut sein.

> > Ich fordere ja auch eigentlich nicht. Ich stelle eher etwas
> > resignierend fest, dass das Volk evtl. eine harte Folgenerfahrung
> > braucht, also schlechte Erfahrungen aufgrund des schlechten Zustands,
> > wobei ihm dabb begeleitend zu erklaeren waere, warum sein eigener
> > Zustand die tiefste Ursache ist und warum er nicht so schlecht haette
> > sein muessen.
>
> Nun gut, da wäre zunächst zu klären, wie schlecht es dem Volk wirklich
> geht. Geschichtlich gibt es sicherlich unzählige Beispiele weitaus
> größeren Elends in unserem Lande.

Vom materiellen Aspekt her mag das stimmen. Ich war nicht persoenlich in  
der Vergangenheit, habe aber den Eindruck, dass es geistig eine  
Abwaertsbewegung gab, die ungefaehr mit dem Aufkommen des Sozialismus  
begann.

>
> > Das ist
> > das Herbeisehnen des gerecht strafenden Schicksals.
>
> Also das ist mir 'ne Nummer zu masochistisch.

Notwendigkeit geht vor.


> Und noch wichtiger, was
> genau soll bestraft werden und _wer_ wird die Bestrafung vornehmen?

Bestraft werden muss die recht freiwillige und darum selbst verschuldete  
Zuneigung zu "schnellem Wissen" zugunsten des vergnueglichen Lebens.  
Wissen erfodert aber Arbeit und Muehe und Bereitschaft zur Gefahr. Es ist  
bequemer, sich nicht darauf einzulassen. Aber das fuehrt zu allgemeinem  
Unwissen und das fuehrt zu Fehlern. Diese Fehlerhaftigkeit muss ueber die  
Verursacher kommen, sonst kann es nicht besser werden. Wenn daraus gelernt  
wird, sind Fehler auf lange Sicht, ggfs. generationenuebergreifend,  
sinnvoll und Antrieb zur Verbesserung. So ein Antrieb wurde notwendig.

Wer?

Gott?
Schicksal?
Eine Gesetzmaessigkeit von Ursache und Wirkung?

Egal. Vielleicht haengen diese 3 "Angebote" auch miteinander zusammen.

>
> > > An dieser
> > > Stelle sollten wir uns doch einig darüber sein, daß die Humanität
> > > und Reife einer Gesellschaft an der Anzahl der von ihr produzierten
> > > Toten* ganz wesentlich zu messen ist.
> >
> > Ja, das ist einer der wesentlichen Messfaktoren, d'accord. Aber da
> > geht es schon los: Zaehlen Abgetriebene mit oder nicht?
> > [schnipp]
>
> Nun ich dachte erstmal an die wirklich von der Gesellschaft getöteten
> Menschen.

Ein Grundsatzproblem. Fuer mich beginnt nun mal der Weg eines Menschen im  
Moment der Befruchtung. Ich weiss, dass man darueber streitet, kann jedoch  
an keinem anderen Punkt der Entwicklung eine aehnliche Grenze ausmachen.  
Ausformen der Glieder, erste Bewegung im Mutterleib, Existenz ohne  
Nabelschnur, erste Nahrung, erste Zaehne, Geschlechtsreife, Wechseljahre,  
graue Haare, das sind fuer mich alles nur Stationen eines Flusses und der  
beginnt da, wo vieles davon genetisch festgelegt ist und die Entwicklung  
ihren Anfang nimmt. Es sind also bei mir von der Gesellschaft getoetete  
Menschen. Und es sind die unschuldigsten Opfer aller Zeiten. Jeder von uns  
lebt nur deshalb, weil andere ihn ins Leben hinein liessen. Wenn jetzt  
diese hineingelassenen Menschen trotzdem ihrerseits anderen diese Tuer  
verschliessen, die Hilfe, die das Leben braucht, kalt verweigern, dann ist  
es mein Wunsch, dass die Gesellschaft, die das moeglich machte, dafuer  
eine Quittung erhaelt. Ob von Gott, vom Schicksal oder von einer  
Gesetzmaessigkeit: Es ist das, was ich will, weil ich es gerecht finde.


> > > Die Weiterentwicklung des Menschen kann nur innerhalb der
> > > ihn umgebenden Gesellschaft erfolgen.
> >
> > Ja.
>
> Du siehst die Entwicklung der Menschheit _nicht_ in einer Verbesserung
> ihres Genotyps, sondern tatsächlich in ihrer gesellschaftlichen
> Entwicklung? ... sehr interessant.

Oh, am besten waere beides. Die Anlage ist sogar der entscheidendere  
Faktor, aber jede Anlage wird durch die Umgebung zum ihr Bestmoeglichen  
animiert, oder weit darunter herab gezogen.

> > Ich habe so den Verdacht, dass sie eine "schlechte Substanz" lediglich
> > auf einem einmal von dieser benutztem "Kanal" kaum wieder zulaesst,
> > und dass diese "schlechte Substanz" einfach nur ueber einen anderen
> > Kanal kommen muss, weil immer nur auf Aeusserlichkeiten geachtet wird.
>
> Streitest du nun jedwede gesellschaftliche Entwicklung ab?

Nein, das waere Unfug.

> Die
> Gesellschaft hat sich doch weiterentwickelt. Vergleich doch mal mit den
> Zuständen, die früher herrschten, z. B. im Mittelalter.

Da war manches schlimmer, keine Frage.


> Daß sich jedoch
> vieles, nun allerdings auf höherer Ebene wiederholt, ist der Lauf der
> Dinge (Negation der Negation). Trotzdem braucht man da nicht zu
> resignieren, wir sind schon ein paar Etagen höher ...

Man kann sich tausendmal von Negation zu Negation hangeln, ohne wirklich  
Fortschritt zu machen. Und die hoehere Ebene ist nur hoeher, weil vieles  
verborgener, versteckter ablaeuft. Statt des Negationsantriebs muss auch  
die Position ihre Bedeutung haben.

> > > Was meinst du mit "Bildung"? Eine andere Erziehung oder vorrangig
> > > eine Befähigung zum geistigen Arbeiten?
> >
> > [schnipp] Vorbilder
> > koennen eine gute Sache sein. "Linker" und "rechter" Sozialismus
> > arbeiten sehr intensiv und einigermassen erfolgreich mit Vorbildern,
> > Idolen.
>
> Was ist "linker" und "rechter" Sozialismus?

Internationaler und nationaler Sozialismus.
Marxismus und Nationalsozialismus.

> > Also suchen wir in der
> > Geschichte nach geeigneten Vorbildern um sie aehnlich zu "vermarkten".
>
> Um Demokratie zu vermarkten? Guck sie dir doch an, die Idole. Entweder
> sie sehen einfach nur "gut" aus, singen hübsch, schlagen in Filmen oder
> Shows* oder sogar in der früheren Geschichte alles kurz und klein oder
> sind einfach nur reich. Sollen diese Leute die Demokratie
> voranbringen ...???

Nein. Bessere Idole. Mutige Menschen, die fuer eine richtige Sache  
ehrenvoll eintreten. Es gibt da auch ganz gute Ansaetze in der  
Filmindustrie, die wohl der Schluessel dafuer ist. Ich denke da jetzt an  
Braveheart. Auch "Star Trek" ist ausgezeichnet. Aber es sollte eine  
staerkere historische und daher konkretere Komponente geben. Die deutsche  
Filmindustrie muss historische deutsche Helden verwerten und  
sozialistischen Helden entgegen stellen. Ein Polit-Thriller um Dr. Abegg  
waere nicht schlecht. Heinrich Bruening. Vielleicht auch Bismarck. Oder  
Luther, auch wenn der noch etwas fehlerhaft war. Aber wer war das nicht?  
Im Film kann man's ja retouchieren.

> > Interessante Frage. Davon ausgehend, dass sie also die massgeblichkeit
> > des IQ-Tests akzeptiert haben, koennte ich mir vorstellen, dass sie es
> > zumindest so versuchen, dass die mit dem hoechsten IQ eine ziemlich
> > autoritaere Verwaltungsfunktion erhalten, die aber zeitlich begrenzt
> > waere. evtl. wuerden sie dieser autoritaeren Macht einen Rat zur Seite
> > stellen, der mit 3/4 mehrheit diese autoritaere Macht vorzeitig
> > aufloesen darf, aber sonst wenig Macht hat, auser einer rein
> > publizistischen. Ein normaler Zyklus sollte eher laenger dauern,
> > vielleicht 10 Jahre.
>
> Da dies Spekulation ist, kann ich nur meine Meinung dazu kundtun: Ich
> glaube, sie würden den selben ordinären Kapitalismus aufbauen, wie alle
> anderen "Dummvölker" auch. Aber nachprüfen, können wir es freilich
> nicht.

Der Kapitalismus ist eine kluge Sache, wenn man den Zins weglassen  
koennte. Der ist der Abwuerger und Runterzieher dabei.

> Dennoch bleibt festzuhalten, daß oftmals recht kluge Menschen an
> der Spitze erfolgreicher Konzerne stehen und denen sind soziale Fragen
> und irgendwelche Skrupel oftmals fremd. _Wieso_ sollten in einem
> wesentlich verschärften Wettbewerbsumfeld, wie es eine Gesellschaft mit
> einem IQ-Durchschnitt > 130 darstellen würde, die Führungskräfte
> plötzlich humaner werden? Das ist unlogisch.

Logisch ist, dass kluge Fuehrungskraefte dahin ueberein kommen muessten,  
dass soziologische Gueter einen schwer bilanzierbaren aber um so  
bedeutenderen Kapitalwert haben. Wenn sie das nicht tun, dann sind sie  
nicht klug genug, oder zuwenige.


--
          SCHOEPFUNG. ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 22:09:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 06 Sep 1999 22:09:00 +0100
Message-ID: <7OLnK685bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7O5ieKxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D386F0.5FEEA36A@t-online.de>
Lines: 81



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


> > > Schließlich sehen Sie alles ja im großem "Zusammenhang" - der
> > > levitisch-bolschewistischen Verschwörung,
> >
> > "Levitisch-satanistisch" !!! Wer solche Propagandaverdrehung betreibt,
> > zeit schon nach drei Saetzen seinen Auftrag. Und weder sie, noch
> > Master Langowski werden wohl trotz sonstiger Zitiersucht von MIR den
> > Begriff der "levitisch-bolschewistischen" Verschwoerung zitieren
> > koennen, da er bei MIR nicht existiert.
>
> Nun, ich hatte Sie bisher so verstanden, dass für Sie
> bolschewistisch und satanistisch zwei Seiten einer Medaille
> sind. Wenn Sie das jetzt öffentlich bestreiten kann ich
> damit gut leben.


Die zwei Seiten der Medaille, die noch mehr Seiten hat, sind in dieser  
Gegend Satanismus und Sozialismus. Unter Sozialismus verstehe ich alle  
seine Varianten einschl. des Nationalsozialismus.

> > Sie stuetzen Langowski, wen wundert's? Die Suche war nicht vergeblich,
> > ich fand Otto Kahn.
>
> Langowski hat meine Stützung nicht nötig. Ebenso kein anderer,
> der gegen ihre Kahn - Theorie zu Felde zieht. Sie ist schlichtweg
> falsch, unlogisch und dazu noch irreführend.

Sie ist richtig.

> Ihr Ziel ist Ablenkung
> von den wahren Finanziers, die im deutschen Großkapital zu
> finden sind.

Nein. Deutsches Grosskapital dient zur Ablenkung von Otto Kahn und zur  
Eindeutschung der Verantwortung.

> Darüber hinaus ist es doch ziemlich erstaunlich, daß ausgerechnet
> Sie es waren, der KAHN fand.

Mag sein, dass das erstaunlich ist. Aber Erstaunliches ereignet sich eben  
auch und immer wieder.

> Immerhin sind die Hintergründe der
> Hitler - Finanzierung von weitreichender historischer Bedeutung.
> Fragen Sie sich doch mal selbst, warum Ihre These nicht einmal
> ansatzweise erörtert wird.

Die Finanzierung wurde ueberhaupt viel zu wenig eroertert. In der  
exoterischen Geschichtsdarstellung spielt sie praktisch keine Rolle. Und  
die meisten, die sie anfassten, schrieben Ablenkungen um die wesentliche  
Finanzierung aus dem Blick zu halten.

Und, obwohl das kaum zu unterbieten ist, noch weniger wurde in die  
religioesen Grundlagen gegangen.

Alles voellig oberflaechlich. Das Einzige, was stimmt, ist das  
Endergebnis, dass Hitler ein Monstrum war. Aber sonst stimmt wenig und es  
wird auch offengelassen, warum er ein Monstrum war, was seine Motive  
waren. Und was ihn ermoeglichte. In Wirklichkeit war er zehnfach  
schlimmer, als in der exoterischen Darstellung, war allerdings nicht "der  
Fuehrer", sondern nur leitender Angestellter.




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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 22:20:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 06 Sep 1999 22:20:00 +0100
Message-ID: <7OLnKulqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7NufcC0abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 99



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> >> On 29 Aug 1999 09:00:00 +0100,
> >> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> >> wrote in <7NmbeGcLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
> >>
> >> >Wer von euch "wusste" denn, dass der Name Marx urspruenglich
> >> >Marx-Levi lautete?
> >>
> >>
> >> Ich hoffe, das hat niemand außer Herrn Marzahn "gewußt". Es stimmt
> >> nämlich nicht. Hier steht mehr dazu:
>
> >Langowski luegt wie immer. Mehr dazu: 15. Brockhaus, Eintrag Marx.
> >
> >
> >Auszug:
> >
> >  ... Er war der Sohn des jued. Advokatanwalts, spaeteren Justizrates
> >  Heinrich Marx (frueherer Vatersname Marx-Levi), der 1824 mit seiner
> >  Familie zur protestantischen Kirche uebertrat....
> >
> >Und der Einschub in Klammern ist nicht von mir, sondern steht so im 15.
> >Brockhaus.
>
> Aha. Also steht dort, der Vater hätte früher Marx-Levi geheißen, und
> über Karl Marx' Namen steht da gar nichts.
>
> Ab 1808 hieß der Vater Heinrich Marx, und Karl Marx wurde 1818 als
> Sohn des Heinrich Marx geboren.

Aha. Also 1808 wurde das Levi zu Tarnungszwecken abgestossen?

> Also sagt der 15. Brockhaus _nicht_, daß Karl Marx Levi "in
> Wirklichkeit" Levi hieß. Herr Marzahn hat sich das nur ausgedacht,
> weil es so schön jüdisch klingt.

Wenn der Vater ein Levi war, dann war der Sohn auch einer. Und das Levi  
ist gerade wichtig, weil es nicht juedisch, sondern eben in herausragender  
Weise isoliert LEVITISCH klingt.

> Dies ist genau das, was Herr Marzahn als "Personenhetze" bezeichnet,
> und sie richtet sich gegen einen Mann, den Herr Marzahn als Juden
> bezeichnet - wobei Herr Marzahn mit "Jude" grundsätzlich negative
> Wertungen verbindet.

Eben das tue ich nicht. Es waren unzaehlige Male SIE, der aus dem begriff  
Jude ueberhaupt Grundsaetzliches macht, waehrend ich z.B. in die  
ephraimitische und die levitische Wurzel strikt differenziere und von der  
Masse der Juden sage, dass sie voellig ahnungslos ueber beide Wurzeln da  
irgendwo umherirren. Weder die Irrenden, noch die Ephraimiten sind  
grundsaetzlich negativ, die Ephraimiten sind sogar grundsaetzlich positiv.

Es sollte Ihnen doch eigentlich entgangen sein, dass ich mit Leviten, die  
zum aktiven Stammsystem Levi gehoeren, grundsaetzlich Negatives verbinde.  
Und dann kommen Sie immer an, und wollen aus den muehsam heraus isolierten  
wieder die Die-Juden machen. Und so wird das bleiben.

> Dagegen hat Herr Marzahn bei den katholischen und protestantischen
> Reichtstagsabgeordneten, die Hitler zum Diktator gemacht haben, noch
> nie darauf hingewiesen, daß sie "christlicher Abstammung" gewesen
> wären,

Der entscheidende Faktor ist die levitische Abstammung der elitaersten  
Taeter.

> >Und die Enyycolpaedia Britannica CD berichtet noch etwas, das im
> >Gesamtzusammenhang recht wichtig ist:
> >
> > Both parents were Jewish and were descended from a long line of
> > rabbis, but, a year or so before Karl was born, his father--
> > probably because his professional career required it--was baptized in
> > the Evangelical Established Church.
>
> Ich weiß das.

Fein.

Und wissen sie auch, dass die Leviten "ihr" Land zurueckerobern wollten  
und zu diesem Zweck Juden einsammeln und treiben liessen, die das nicht  
wollten?


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 22:35:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 06 Sep 1999 22:35:00 +0100
Message-ID: <7OLnLbs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 72



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> On 01 Sep 1999 21:27:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
>
> >Past painted deserts                  Vergangenheitsgezeichnete Wuesten
> >the unset's on fire                   der unruhige (Geist) ist
> >entflammt
>
>
> Das ist kein unruhiger Geist, sondern ein schöner, roter
> Sonnenuntergang, der die Wüste bunt malt. Das Wort heißt "sunset".
>
> "Past" steht hier nicht für die Vergangenheit, sondern es heißt
> "vorbei an" oder in diesem Fall "hinter". Die Sonne geht über der
> Wüste unter und färbt sie, und er wird daran vorbeigetragen:
>
> 	Past painted deserts, the sunset's on fire
> 	As he carries me home to the Mull of Kintyre
>
> Für "Past" könnte man hier "beyond" einsetzen, dann wird die
> Konstruktion deutlicher, und es wird klar, daß das "past" sich auf die
> Position der Sonne bezieht. Nix vergangenheitsgezeichnete Wüsten;
> diese Version hat ja auch sowieso keinen sinnvollen Satz ergeben.

Allerdings erscheint mir unset = unruhiger Geist erheblich sinnvoller, da  
sonst der naechste Satz keinen Sinn ergibt:

 As he carries me home to the Mull of Kintyre

Komplett:

Far have I travelled and much have I seen
Dark distant mountains with valleys of green.
Past painted deserts the unset's on fire.
As he carries me home to the Mull of Kintyre.

Bei "sunset" muesste es heissen: As it carries me home.

Und, wie gesagt: Ich habe noch den Ausdruck der Webpage und da heisst es  
klar: the unset's. In ihrem Sinne muesste es heissen: "The sun sets on  
fire", also sun und set getrennt, weshalb ein doppelter Fehler auf der  
Webpage sein muesste.

Im ersten Halbsatz machte ich aber wirklich einen Fehler.

Es wurde wohl das "I" weggelassen und es sollte heissen:

I past painted deserts the unset is on fire,
as he carries me home to the Mull of Kintyre.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 06 23:09:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx u. Marzahn
Date: 06 Sep 1999 23:09:00 +0100
Message-ID: <7OPo9jCLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7qo4ds$pms$1@news.vossnet.de> <7r10am$ffa$1@fu-berlin.de>
Lines: 52



Vorredner: Hfriede@advis.de

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> Hallo Norbert !
>
> Ich habe eine 17 Bändige Ausgabe von Mayers Konversationslexikon von
> 1889 da  steht nichts von deinem Blödfug wie Marx Levi drin.Ich war
> richtig perplex, daß nicht mal das stimmt was Du schreibst.

Dann geh in eine gut bestueckte Bibliothek und lass Dir den band der 15.  
Brockhausauflage geben. Schliesslich nannte ich DIESE als  
Informationsquelle und nicht Mayers, welches mir nicht zur Verfuegung  
steht.

Im Uebrigen hat Meister Langowski das Wesentliche nun selbst bestaetigt.  
Siehe:

  Empfaenger : /DE/SOC/POLITIK/MISC, /DE/ALT/PARANORMAL, /DE/ALT/UFO
  Absender   : jlangowski@gmx.de  (Juergen Langowski)
  Betreff    : Re: Marx-Levi
  Datum      : Mo 06.09.99, 19:40  (erhalten: 06.09.99)
  Groesse    : 2687 Bytes
  ----------------------------------------------------------------------

   Aha. Also steht dort, der Vater hätte früher Marx-Levi geheißen, und
   über Karl Marx' Namen steht da gar nichts.

   Ab 1808 hieß der Vater Heinrich Marx, und Karl Marx wurde 1818 als
   Sohn des Heinrich Marx geboren.



Nur dass der Herr Heinrich Marx eben bis zur Tarnung und also in  
Wirklichkeit ein Herr Heinrich Marx-Levi war.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 07:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Das Geheimnis Gottes
Date: 07 Sep 1999 07:07:00 +0100
Message-ID: <7OPogQF5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OHmF6BabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37db38b8.45111206@news.online.de>
Lines: 57



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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> HAllo,
>
> On 05 Sep 1999 20:43:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote in message <7OHmF6BabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Es gibt kein erstes und zweites Mal. Kein letztes Mal und kein
> >naechstes Mal. Du gehst davon aus, dass die Zeit, in der Jesus
> >aufbricht, zweimal stattfindet und beim "ersten Mal" er, beim "zweiten
> >Mal" aber der Sven aufbricht. Mit der Fehlerhaftigkeit dieses Gedankens
> >erschaffst Du Dir aber erst die Probleme, die Du mit der Zeitreise
> >hast. Es gibt nur dieses eine Mal in der Zeit.
>
> Was letztendlich dazu führt das wir eine Wirkung ohne Ursache haben.
> Beispiel:
>
> 1) Jesus lebt und wirkt
> 2) Sven liest das
> 3) Sven reist per Zeitmaschine in die Vergangenheit und nennt sich
> Jesus
> 4) Weiter bei 1

Es wird nicht dazu kommen koennen, dass einer Wirkung ihre Ursache  
abhanden kommt. Denn durch die ganz unmittelbare Verbindung der Momente,  
in denen ein Zeitreisender aufbricht und in seiner Relation *gleich  
danach* 2000 oder 3000 Jahre frueher eintrifft, ist es ganz  
ausgeschlossen, dass diese Wirkung und diese Ursache getrennt werden.

Es kann nichts dazwischen kommen, weil es gar kein Dazwischen gibt. Nur in  
Theorien kannst Du so eine Ursache ausfallen lassen, aber solche Theorien  
haben keine Chance auch Tatsaechliches zu werden. Ihr schafft euch die  
Paradoxien selbst, mit denen ihr auf die Unmoeglichkeit einer Zeitreise  
schliessen wollt. Doch aus unendlich vielen theoretischen Moeglichkeiten  
des "Aussehens" eines zukuenftigen Zeitpunkts X wird nur *eine einzige*  
Moeglichkeit auch Tatsaechlichkeit. Und diese ist ewig gueltig. Alle  
anderen sind nette Thesen ohne jede praktische Bedeutung.

Du wirst also keine Gelegenheit dazu haben, ein Ersatz-Jesus zu werden.

--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 16:05:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 07 Sep 1999 16:05:00 +0100
Message-ID: <7OPohGwqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7r0gm8$m2e$1@nnrp1.deja.com> <37D4573A.6FF6314@hanse-net.de>
Lines: 99

Hallo Juergen!

> > Er bezeichnete am 9.5.99 die Zahl von ca 6 Millionen Opfern
> > des Holocaust als "Nazi-Luege".
> > <7GYOOkWabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
> >
> > Und so weiter...
>
> Ich bin hier nun keinesfalls Norberts Ansicht. Wer von 6 Millionen
> Opfern des Holocaust spricht, muss nun weder ein Nazi noch ein Luegner
> sein. AFAIK steht diese Zahl - die ich von der Groessenordnung her
> nicht bezweifle - in nicht wenigen Geschichtsbuechern. Deshalb sollte
> man, wenn man sie - aus welchem Grund auch immer - fuer
> unrichtig haelt, denen, die sie fuer richtig halten, zugestehen, dass
> sie einem Irrtum erlegen sein koennten, bevor man sie als "Luegner"
> bezeichnet.

Nur zu diesem Punkt:

Ich denke, dass wir uns in der Tat auf die ordentliche Verwendung der  
Begriffe Luege und Irrtum konzentrieren sollten.

Eine Luege sollte dabei die bewusste Falschaussage sein.

Ein Irrtum ist das weiterreichen bewusster Luegen durch jemanden, der sie  
tatsaechlich fuer wahr haelt. Dies ist von der Qualitaet her weit weniger  
schlimm, als das bewusste Luegen. Dass es dennoch ein grosses Problem ist,  
dass die macht bewusster Luege staerkt, steht auf einem anderen Blatt,  
denn hier geht es um das rein Subjektive.

Ein entscheidender Unterschied zwischen dem bewussten Luegner und dem  
Irrenden wird der sein, dass der Irrende immer Ansprechpartner,  
Diskussionspartner bleiben kann, denn bei ihm kann ja etwas erreicht  
werden, naemlich das Erkennen des Irrtums. Beim bewussten Luegner wird das  
nie der Fall sein und Diskussion mit ihm ist immer eine Art Krieg.

Zu Schuldfragen:

Die groesste Schuld an den Folgen von Luegen traegt immer der bewusste  
Luegner.

Aber deshalb ist der Irrende und bewusste Luegen Uebertragende nicht immer  
voellig unschuldig. Man wird beachten muessen, wieviel Muehe er sich gab,  
um seinen Irrtum zu vermeiden. Gab er sich keine Muehe oder zu wenig, so  
liegt darin seine persoenliche Mitschuld. Was zu wenig Muehe ist, haengt  
vom Thema und dessen Kompliziertheit ab. Es kann jedoch nicht allzu  
massgeblich sein, dass irgendetwas sehr haeufig gesagt oder geschrieben  
wurde. Denn jeder Durchschnittsbuerger muesste mindestens drei Dinge gut  
wissen:

1.
"Alle Welt" hielt es fuer absolut richtig, dass die Sonne sich um die Erde  
dreht. Als wenige gegen das opponierten, was "alle Welt" sagte, lebten  
diese wenigen angefeindet und gefaehrlich. Aber sie, nicht "alle Welt"  
hatte Recht.

2.
Ueber Jahrhunderte war es sehr allgemeiner Glaube, dass es "Hexen" gibt,  
die fuer allerlei Boeses verantwortlich sind und mit dem Teufel  
Geschlechtsverkehr haben usw. Das wurde ueberall gesagt und im  
"Hexenspiegel" und im "Hexenkammer" war das ja auch nachzulesen. Es war  
dennoch falsch und viele starben an einem Massenirrtum.

3. Im isolierten Kosmos des deutschen NS-Staates war ueberall zu lesen und  
zu hoeren, dass "die" Juden ein schlimmes Uebel seien. Heute, nicht sehr  
lange danach, haelt man dies fuer allgemein ganz falsch, obwohl es damals  
ueberall gesagt und geschrieben wurde und deshalb sehr oft auch  
tatsaechlich geglaubt wurde. Auch hier war falsch, was der Masse der  
geschriebenen und gesagten Worte nach vollkommen richtig sein musste.

Da wohl fast jedem diese kollektiven Erfahrungen zur Verfuegungen stehen,  
denen etwas Grundsaetzliches aus aelterer bis in die juengste Zeit  
gemeinsam zugrunde liegt, muesste jeder Einzelne heute sehr genau wissen,  
wie gefaehrlich und falsch der blinde Glaube an das sein kann, was sehr  
oft geschrieben und gesagt wird. Jeder Durchschnittsmensch muesste wissen,  
dass auch solches einer genauen Untersuchung nicht allein deshalb  
standhalten muss, weil es Quantitaet besitzt. Jeder Durchschnittsmensch  
muesste wissen, welche konkreten Auswirkungen das 1. Gesetz von Engels  
"Objektiver Dialektik" ("Quantitaet schafft Qualitaet und umgekehrt")hat,  
und dies sogar dann, wenn er diese Formulierung gar nicht kennt.

Macht sich dennoch jemand leichtfertig zum aktiven Reflektor, so hat er  
dafuer eine Verantwortung, sei es falsch oder richtig. Aber der Grad der  
Vorwerfbarkeit ist immer dann besonders hoch, wenn er fuer seinen Glauben  
fanatisch, extremistisch, vernichtend, hassend wird. Wenn dies der Fall  
ist, dann muss gar nicht gross danach gefragt werden, ob er nun bewusst  
luegt oder nur irrt, denn selbst wenn er sogar objektiv Recht haette, ist  
er dennoch ein grundsaetzliches Problem.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 16:17:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: An Norbert...
Date: 07 Sep 1999 16:17:00 +0100
Message-ID: <7OPohd9abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <37D46504.FC86E2F3@rz-online.de>
Lines: 62



Vorredner: ublumena@rz-online.de

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> Ich vermute Du bist der Norbert aus Berlin dem damals Juni 1996 der
> Rechner beschlagnahmt
> wurde?

Ja.

> Ich wollte Dir damals immer mal Schreiben Fidonet: Ufo.ger
> aber der anschluß an das Fido-Net war immer mal zusammengebrochen.Ich
> konnte fast nur immer mitlesen.
> Du wolltes glaube ich über Löcher in der Arktis/Antarktis berichten...
> Freunde von Dir hatten die beschlagnahme(Rechner) geposted.
> Ich fand es Tapfer von Dir wie du diese Theorie verteidigt hast.

Wenn, dann geht es da um ein "Loch". Heute bin ich dieser Frage ziemlich  
neutral und habe sie als Thema fuer mich ausgeklammert. Es hat fuer mich  
keine momentane Wichtigeit, ob es nun so oder so ist.


> Auch finde ich es gut das Du die Sache in deinem Buch erwähnt hast.
> Heute wissen wir alle schon viel mehr darüber.
> Norbert weißt Du woran ich immer gute Menschen erkennt?  - An ihrer
> Menschlichkeit.
> Deine damligen Löcher-Gegner hatten nicht viel davon gezeigt.
> Selbst die Idiotischste Theorie ist diskusionswert, denn...
>
> "Nur wer sich auch mal Verirrt - hat überhaubt erstmal die Chance etwas
> wirklich NEUES kennenzulernen"

Das ist was dran. man koennte das auch weiter ausphilosophieren:

Aktives Denken ist Bewegung im Weltbild. Nur wenn sich das Weltbild  
erweitert, hat das Denken einen Sinn. Wird nur Altes gedacht, gibt es  
keinen Fortschritt, sondern Starre. Der Erstarrte stolpert nie. Nur wer  
sich zu bewegen wagt, kann ueberhaupt stolpern. Also ist auch nur der, der  
stolpert in Bewegung. Wer in Bewegung ist, kann jederzeit die Richtung  
aendern. Wer erstarrt ist, kennt keine Richtung. Der Erstarrte hasst  
Bewegung und will alles zur Starre verpflichten. Der sich Bewegende hasst  
Erstarrung und will sie in Bewegung bringen. Die Prinzipien sind dermassen  
radikal gegensaetzlich, dass kaum "Friede" zwischen ihnen moeglich ist.  
Die Prinzipien stehen sich allein dadurch im Weg, dass sie ueberhaupt  
existieren.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 19:22:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 07 Sep 1999 19:22:00 +0100
Message-ID: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.weltanschauung.christentum
Lines: 39

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


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Interessante Meldung aus der Berliner Zeitung "15 Uhr Aktuell" vom  
7.9.1999:

 Berlin. Mit "Universal Soldier" beglueckte er schon 1992 das Kino-
 publikum. Jetzt muss Jean-Claude Van Damme erneut kraftstrotzend
 und alleine gegen das Boese kaempfen. In "Universal Soldier. Die
 Rueckkehr" muss Van Damme gegen den Supercomputer S.E.T.H. vorgehen,
 der verrueckts spielt und die Macht ueber alle Soldaten uebernimmt.


Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser Supercomputer  
nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst. Vielleicht sind da interessante  
Aspekte in gefaelliger Action verkalt.

Offensichtlich habe ich nichts grundsaetzlich Neues entdeckt. Die, die  
etwas verwundert auf WAL + Ergaenzungen reagierten, moegen sich freuen,  
dass sie da schon durch sind, waehrend es bei den anderen erst noch  
anfaengt. Dornroeschen blinzelt mit den Augen ...

Das reale Seth-Programm ist hier uebrigens ziemlich aktiv.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 19:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 07 Sep 1999 19:34:00 +0100
Message-ID: <7OPozeaLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <1dxlyt2.1x4jbsa599pc0N@port60.ahrweiler.ivm.de> <7r2gji$4u0$1@newsread.f.de.uu.net>
Lines: 54



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>
> Guenter Lelarge wrote in message
> <1dxlyt2.1x4jbsa599pc0N@port60.ahrweiler.ivm.de>...
> >Frank Schaffer  wrote:
> >
> >"Aus welchen Textäußerungen Norberts schließt Du, daß »Norbert davon
> >träumt, ein Volk nach seinen eigenen Vorstellungen formen zu koennen
> das
> >ihm gehorcht und bei dem sein Wort Gesetz ist.«"??
> >
>
>
> In news:7Ne$AXSqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE schrieb Norbert Marzahn:
> "Ein wirklich guter Politiker muesste auf die "Waehlergunst" scheissen
> duerfen, denn es ist die Gunst primitiver Bestien. Aber das kann sich
> ein Politiker ja nicht leisten ..."
>
> Aus diesem Zitat laesst sich leicht ableiten, dass Herr Marzahn darauf
> abzielt, ein Volk nach seinen Vorstellungen formen zu wollen. Ein Volk
> ohne eigenen Willen, das sich blind und glaeubig auf _seine_ 'richtige'
> Weltanschauung einlaesst und seinem Willen unterwirft.

Mit Verlaub: So ganz im Allgemeinen und im Durchschnitt halte ich von  
diesem Volk nicht so viel, dass ich es ueberhaupt *haben* will. Wenn es  
irgendwann mal einen "Fuehrer" sucht, dann moege es bei Kandidaten  
anklopfen, die ganz heiss auf so einen Posten sind.

Jedoch: Gerne sage ich diesem Volk offen meine Meinung. Wenn sich dadurch  
Teile dieses Volkes voran bringen lassen - gut.

> Herr Marzahn sieht die Menschen nicht als selbst-denken-koennende Wesen,

Sie koennten schon. Aber sie tun es nur selten.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 21:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Gut und Boese
Date: 07 Sep 1999 21:39:00 +0100
Message-ID: <7OPpxOLabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7NiaTWV5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ccafdf.34433130@news.bingo.baynet.de>
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Vorredner: mopani@hof.baynet.de

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> Hallo, Norbert!
>
> > Der grosse Kampf zwischen Gut und Boese findet auch in jedem Einzelnen
> > statt, und eigentlich ist der grosse Kampf nur die Verlaengerung davon
> > auf der gesamtmenschlichen Ebene.
>
> Das ist arrogant und anmaszend.

Mag sein.

> Ich weiss nicht wie Du auf die naive
> Idee kommst es von jeden auf jeden Menschen zu transponieren. In mir
> findet kein Kampf dieser beiden Groessen statt. Wenn man naemlich dem
> Gutem, wie auch dem Boesen den gleichen Stellenwert einraeumt, so gibt
> es keine Grundlage fuer einen Kampf. Jede gegenteilige Meinung ist purer
> Unfug.

Willst Du behaupten, dass der beruehmte "innere Schweinehund", die  
Grundsaetze des Dualismus, die zwei Seelen in Goethes Brust und welche  
Ausdrucksformen auch immer es fand, reine Spinnerei seien? Du willst  
anscheinend.

"Stellenwert" ist kein gutes Wort. Aber eine in etwa gleiche Staerke der  
Prinzipien Gut und Boese ist die exakt richtige Erklaerung fuer den  
Umstand, dass gekaempft wird, solange wir uns erinnern koennen, ohne dass  
es je ein Ende gegeben haette. Es ist der Grund dafuer, dass die  
Menschheit einerseits immer wieder bluten muss und andererseits noch immer  
steht.

Offen gesagt halte ich den fuer eher verschroben, als arrogant, der  
behauptet, so gar nichts davon in sich zu haben oder gehabt zu haben.  
Keine "Stimme des Gewissens"? Nichts, zu dem sie sprechen koennte?


>
> > Handlungsrahmen auch gar nicht vorgesehen, solange wir noch ueber Gut
> > und Boese zu lernen haben.
>
> Ich habe gelernt. Fuer mich zaehlte so lange ich denken kann, dass man
> böse Dinge immer mit positivem Sinn tun muss und gute Dinge mit
> negativen Eigenschaften hinterlegt.

Richtig. Das geschieht.

> Natuerlich wird einem von jeder
> Seite vorgeworfen man waere den Anderen nicht ehrlich gegenueber. Dafuer
> ist man aber ehrlich zu sich. Das ist es, was in erster Linie zaehlt,
> denn wenn man ehrlich zu sich selbst ist, gibt es keinen Drang es
> aufgrund irgendwelcher kleinkarierten Konflikte kompensieren zu muessen,
> was wiederum bedeutet, man kommt viel besser mit seiner Umwelt und vor
> allem seinen Mitmenschen zurecht.

Ja. Wenn man sich einfach zurueckzieht. Aber von denen sprach ich ja  
nicht. Man kann sich ausklinken und irgendwo nach Idealen leben und  
hoffen, dass das Boese nie in diese kleine Idylle eindringt. Aber es  
erkennt solche Zonen leider nicht an, es ist ein absoluter Allesfresser.  
Es frisst sich nach und voran und irgendwann auch dorthin, wenn nicht die,  
die, die noetigen Voraussetzungen haben, sich in den Weg stellen statt  
auszuweichen. Du kommst da nur so lange mit Deiner Umwelt und Deinen  
Mitmenschen zurecht, wie es noch relative Schutzzonen gibt, die es lange  
nicht mehr gaebe, wenn es keinen Widerstand geben wuerde.

> Wenn jemand man anderen Menschen einreden will es faende staendig ein
> Kampf in ihm statt,

Ich sagte, dass es bei denen so ist, die fuer die aeussere  
Auseinandersetzung geschaffen wurden.

> so ist es einleuchtend, dass diese Person selbst vor
> diesem Problem steht.

Es ist kein Problem, sondern hochwertige Erkenntnis.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 22:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Nostradamus und die Sonne
Date: 07 Sep 1999 22:23:00 +0100
Message-ID: <7OPpxkN5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
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Lines: 140



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> Hallo, Norbert!
>
> > Problem ist. Das Problem, welches vielleicht der tiefe Sinn der ganzen
> > Welle war, besteht darin, dass manche dieser Laechler nun zu wissen
> > meinen, dass also auch die Aussagen des Nostradamus laecherlich seien.
>
> Ich gebe Dir recht. Ich halte zwar nicht viel von Prognosen dieser Art,
> aber es stimmt, dass man die Werke von de Nostradame als Unfug wertet,
> obwohl die Kernaussage nicht verstanden wurde. Hier wurde der Fehler
> begangen, dass die Interpretationen als tatsaechliche Aussagen von
> Michel angenommen werden. Es wird also die Meinung der Interpretatoren
> als Beweis dafuer angesehen, dass er Unrecht hat.

Genau so ist es verlaufen. Wobei vermeintliche Fachleute Entsprechendes so  
lange und intensiv ausposaunten, dass es unzaehlige Plappermaeuler  
gutherig nachsprachen, bis dann "allgemein bekannt" war, dass doch der  
Nostradamus zu dieser Sonnenfinsternis einen "Weltuntergang" vorhergesagt  
habe.

Die Plappermaeuler sind nicht das Verwunderliche daran, die sind Standard.  
Eine seltsame Rolle spielten dabei die initialisierenden "Fachleute", die  
doch eigentlich ganz genau wissen muessten, dass Nostradamus keinerlei  
"Weltuntergang" vorhersagte und jene katastrophale Phase in Zusammenhang  
mit dem Begriff Sonnenfinsternis nicht fuer einen August niederschrieb  
sondern fuer einen Oktober.

> > Und: Wenn der Oktober 1999 jener Oktober ist, dann ist *genau deshalb*
> > der November des Jahres 1999 der Monat, den der zeitreisende
> > Schreckenskoenig laut Vers X,72 fuer seinen Auftritt auswaehlte, denn
> > er will vom Oktoberchaos profitieren.
>
> Ich verstehe. Kannst Du doch bitte einmal den originalen Text posten, in
> dem erwaehnt wird, dass der Schreckenskoenig ein Zeitreisender ist? Ich
> mag mich ja irren, aber hier wirkt auch Deine Privatfaszination.

Natuerlich ist das meine Privatueberlegung. Es ist meine Interpretation.  
Nostradamus hat nicht offen von einem Zeitreisenden geschrieben, sondern  
ich interpretiere das so und sage das auch so. Doch im Unterschied zu  
manchen, die sich gern hinstellen und sagen "Nostradamus hat gesagt, dass  
...." ohne ueberhaupt zu sagen, woraus und wie sie das interpretieren,  
sage ich genau, aufgrund welcher Stellen ich welche Ueberlegungen  
anstellte. Das steht in meiner 2. Ergaenzung zu WAL und ist etwas  
umfangreich.

In Kuerze geht es vor allem um X,72:

L'an mil neuf cens nonante neuf sept mois
Du ciel viendra und grand D'effrayeur
Resusciter le Grand Roy d'Angoulmois.
Avant apres Mars regner par bon heur.

Uebersetzung:

Jahre 1999, siebter Monat.
Vom Himmel kommt ein grosser Schreckenskoenig,
wiedererweckend den grossen Koenig von Angoulmois.
Vor, nach Mars, regieren zu guter Zeit.

Aber die woertliche Uebersetzung ist bei Nostradamus nach meinen  
Forschungen nicht das Wesentliche, da er des Oefteren eine  
Gleichnissprache verwendete. Das Gleichnishafte muss dann in Normaltext  
uebersetzt werden.

Die ausfuehrliche Begruendung steht in WAL, so kann ich hier nur sagen,  
dass ich zu der Auffassung kam, dass der Begriff "Himmel" nicht nur bei  
Nostradamus ein Gleichniswort fuer "aus der Zeit" ist. Als Dualismus steht  
Himmel fuer Zukunft, Hoelle fuer Vergangenheit. Ein Engel ist ein  
Zeitreisender. Ein "gefallener Engel" ist einer, der in die Vergangenheit  
"fiel", in die Vergangenheit verbannt wurde. Fuer den unteren Zeitkreis  
steht die 6, 666 fuer mehrere untere Zeitkreise ineinander. 9 steht fuer  
den oberen Zeitkreis. 8 steht fuer beide Zeitkreise zusammen (und daher  
querliegend fuer Unendlichkeit).

Daher interpretiere ich "vom Himmel her" als "aus einer anderen Zeit".  
Dies ist uebrigens auch die Erklaerung fuer die sog. Prae-Astronautik,  
Daeniken usw., nur dass dahinter keine "Ausserirdischen" stehen, sondern  
eben Zeitreisende. Und zwar zwei feindliche Gruppen davon, eine will den  
Zeitverlauf veraendern, die andere will ihn erhalten.

1999 ist Klartext. Es ist EXTREM ungewoehnlich, dass Nostradamus so offen  
eine jahreszahl nennt, evtl. ist es sogar das einzige Mal, aber da bin ich  
jetzt nicht voellig sicher. Auf alle Faelle ist es ungeheuer selten, was  
auf besondere Wichtigkeit schliessen laesst. Ich gehe davon aus, dass  
Nostradamus hier ohne Haken ganz einfach 1999 meinte. Mit dem "sept mois",  
dem siebten Monat, sieht es anders aus. Nostradamus benannte des Oefteren  
Monate einfach mit dem Namen. Da er das hier nicht tat, ist anzunehmen,  
dass da einen Haken gibt. Den Juli meinte er gewiss nicht. Etliche sagten,  
er muesse den August gemeint haben, da er den siebten Monat nach  
julianischem Kalender gemeint habe, welcher heute der August sei. Ich  
teilte diese Auffassung nicht. Heute meinen einige, es sei der September  
gemeint, dies ueber die in der Tat bessere Idee, dass das frzs. "sept"  
eben zu September fuehren soll. Diese Idee ist wesentlich  
"nostradamischer", sie entspricht seiner sprachlichen Verspieltheit.  
Dennoch teile ich auch diese Idee nicht. Es wuerde wieder einer sehr  
ausfuehrlichen Begruendung beduerfen, daher kurz: Wenn wir Nostradamus  
ernst nehmen, dann gehen wir davon aus, dass er die Zukunft sehr genau  
kannte. Dies m.E. durch konkrete Mitteilung AUS der Zukunft. Und ich gehe  
davon aus, dass er an dieser Stelle mit einer ZUKUENFTIGTEN Zeitrechnung  
arbeitet. Eine neue Zeitrechnung wuerde erforderlich werden, wenn Jesus  
erneut erscheint, denn dann koennten wir ja nicht mehr nach dem dann  
vorletzten Mal zaehlen. M.E. wird dies in einem MAI geschehen. Jesus - Je  
suis - Ich bin - I AM. Daher denke ich, dass Nostradamus das Jahr 1999  
meinte, den 7. Monat ab Mai, also: November.

Da ich den "Schreckenskoenig" als Zeitreisenden interpretiere, gilt fuer  
mich, dass er sich den Zeitpunkt seines Auftauchens frei waehlen konnte.  
Und da scheint es mir plausibel, wenn dieser sich eine recht chaotische  
Phase waehlte, wovon er Nutzen ziehen will. Unter diesem Aspekt waere es  
dann passend, dass der von Nostradamus ohne Jahr benannte "finstere  
Oktober" jenem November 1999 unmittelbar vorausgeht und also der Oktober  
des Jahres 1999 ist.

Das Erscheinen dieses zeitreisenden Schreckenskoenigs ist dann wiederum  
der Grund fuer das spaetere Erscheinen seines ebenfalls zeitreisenden  
Gegners, welcher dann vom Schreckenskoenig erloest. Dies ist m.E. mit dem  
"Wiedererwecken des Koenigs von Angoulmois" gemeint. Aufgrund der  
vorgenannten Ueberlegungen koennte dies im Mai 2000 geschehen. Der  
Schreckenskoenig haette dann ca. 6 Monate.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 07 22:26:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der "Sinn" des Wahns
Date: 07 Sep 1999 22:26:00 +0100
Message-ID: <7OPpxn$LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Ne$9wL5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d518f8.0@news.ivm.net>
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> > > "Leviten", damit meint er Juden und mit "Judäer" sind eigentlich
> > > "Arier" gemeint.
> > Noe. Mit Leviten meine ich den Stamm Levi, aber das hatten wir schon
> > etliche Male und es ist klar, dass sie es nach Langowski-Rezpet
> verdrehen
> > moechten. Aber drehen sie nur.
>
> ...und deine "Judäer" waren hellhäutig, rotblond und blauäugig, wenn ich
> mich recht entsinne, stimmt's?

Das waren ALLE Israeliten. Ganz einschliesslich der Staemme Juda *und*  
Levi.




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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 05:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 08 Sep 1999 05:23:00 +0100
Message-ID: <7OTqwh7LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <1dxrwk0.7gas7j1xvwc9nN@port53.ahrweiler.ivm.de> <37D550D0.F69CBBD7@gmx.net>
Lines: 21



Vorredner: mchatwin@gmx.net

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> Ist schon interessant, was Lelarge mit einem Begriff assoziiert.


Spricht die eifrige Leserin des NS-Blattes "Der Stuermer" ...

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 05:30:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 08 Sep 1999 05:30:00 +0100
Message-ID: <7OTqxVp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7r2ptp$cn5$1@newsread.f.de.uu.net> 
Lines: 37



Vorredner: acme@mindless.com

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> >Meinst Du wirklich, Herr Marzahn moechte uns das Wahlrecht absprechen
> >(auch Dir 'primitiver Bestie', wie er Dich zu nennen pflegt)
>
> Er moechte schon - anders kann ich diese Auesserung nicht verstehen -
> bis zu einem entsprechenden Dementi welches dann aber auch schwer zu
> glauben ist.

Das haettet ihr wohl ihr gerne, dass ich auch stets auf eure Radikalhetze  
eingehe. Aber manchmal scheint es mir ratsam, die Vorfuehrung nicht zu  
stoeren und sie einfach nur wirken zu lassen.

> ist. Daraus schliesse ich, das Norbert gern selber der gute Politiker
> sein will, aber im Moment nicht ist, der auf die "Bestie" Waehler
> scheisst.

Ganz im Vertrauen: Ich wuerde mich da nicht hinstellen wollen. Politik  
wuerde ich viel lieber als Berater im Hintergrund machen.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 05:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 08 Sep 1999 05:34:00 +0100
Message-ID: <7OTqyDIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <1dxrai2.l2zzkc1ct8268N@port21.ahrweiler.ivm.de> 
Lines: 42



Vorredner: acme@mindless.com

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> >Bis nach 1980 kennt der Große Meyer den Begriff noch nicht. Und wenn,
> >wäre es eine ausgesprochene Perversion, den antiken Begriff des
> >"Ganzbrandopfers" für die Gasopfer zu nehmen.
>
> Der Begriff ist anders besetzt worden und hat damit eine andere
> Bedeutung bekommen.

Ein frommer Wunsch der NS-Propaganda.

> Die Ursprungsbedeutung duerfte den meisten Leuten nichtmal bekannt sein.

Das laesst sich aendern.

> Aber mir scheint es eher, das durch die Gegenueberstellung der
> althergebrachten Bedeutung mit der Neubesetzung und die Einstufung
> dieses Umstandes als Perversion, diese Verbindung nur dazu benuetzt wird
> um die Leute die bei Holocaust an Schrecken des 3. Reiches denken mit
> dem Begriff Perversion in Verbindug zu bringen.


Wenn sie dadurch alle anderen Schrecken vergessen und die des NS-Staates  
auf sozusagen elitaere Opfer verengt wahrnehmen - dann *ist* das pervers.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 05:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 08 Sep 1999 05:45:00 +0100
Message-ID: <7OTqzYE5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OLnJz4abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e561e2.44228998@personalnews.de.uu.net>
Lines: 41



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> >Internationaler und nationaler Sozialismus.
> >Marxismus und Nationalsozialismus.
>
>
> Hier stehen die Marzahnschen "Begründungen" dafür, daß die Nazis
> Sozialisten gewesen wären:
>
>   http://www.h-ref.de/dk/nsdap/verrenkungen.htm
>
>
>
> Und hier steht, warum sie keine waren:
>
>   http://www.h-ref.de/dk/nsdap/sozialisten.htm
>
>
> Herrn Marzahns Reaktion darauf ist normalerweise die Löschtaste.
> Argumente hat er nicht.


Wo ist denn hier ein Argument? Ich lese nur Adressen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 15:47:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 08 Sep 1999 15:47:00 +0100
Message-ID: <7OTq-70abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OLnKulqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d5544b.0@news.ivm.net>
Lines: 39



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7OLnKulqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> [chrrr, chrrr, de Levitn, de Levitn!]
>
> Herr nörrbörrt ist uns immer noch den *BEWEIS* für die bloße *EXISTENZ*
> seiner Levitenverschwörung schuldig.


Nun, immerhin konnte ich den Versuch, die Realitaet des "Levi" in "Marx- 
Levi" zu loeschen vorfuehren. Und wo so einige scheinbar Einzelne so  
massiv am Loeschen der Fakten interessiert sind, da sollte es gar keine  
"Verschwoerung" geben? Interessante These.

Ansonsten bin ich schon wieder weiter, waehrend Du noch knabberts: Der  
Stamm Levi ist nicht mal das Hauptproblem und selbst Teile des aktiven  
Stammes koennten evtl. auf unsere Seite zurueckkehren. Dafuer draengt sich  
die Frage auf, ob es nach wie vor ein System Seth als Grundproblem ueber  
dem Stamm Levi gibt.

--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 20:16:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 08 Sep 1999 20:16:00 +0100
Message-ID: <7OTrk7-LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OLnLbs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D62823.41C67EA6@lts.sel.alcatel.de>
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> Norbert Marzahn wrote:
> >
> > Allerdings erscheint mir unset = unruhiger Geist erheblich sinnvoller,
> > da sonst der naechste Satz keinen Sinn ergibt:
> >
> >  As he carries me home to the Mull of Kintyre
> >
>
> ein unruhiger Geist = a restless creature.
>
> "unset" hab ich in keinem Wörterbuch gefunden. Hast Du das von
> "unsettle" abgeleitet?

Ich wuerde gern zunaechst die Fakten klaeren. Juergen Langowski sagt, es  
wuerde "sun set's on fire" heissen. Ich hatte die Berichte im Buch "Der  
Tempel und die Loge" gelesen, wo ich auf Mull of Kintyre in Zusammenhang  
mit Templern stiess. Dies brachte mich auf die Idee, mir den Text des  
Songs noch mal daraufhin anzusehen, ob er zur Thematik passt. Aber ich  
habe CD/Text nicht. Mit AltaVista suchte ich und stiess auf die webpage  
www.norbyhus.dk/mull.html. Dort fand ich den Text in der hier  
praesentierten Form, also mit "unset's on fire". Langowskis "sun set's"  
ergint einen anderen Sinn und es waere zu klaeren, was richtig ist. Ich  
halte "unset's" fuer plausibler, da sich das "he" in der naechsten Zeile  
ja auf etwas beziehen muss. Langowskis "sunset" , Sonnenaufgang, waere mit  
"it" anzusprechen und auf Geist wuerde das "he" passen. Allerdings: Sollte  
doch "sun" richtig sein, so koennte das "he" unter der Voraussetzung  
richtig sein, dass McCartney gemaess altem Glauben die Sonne-Gott- 
Entsprechung meint. In diesem Fall meinte er Gott und dann waere das "he"  
wieder passend.

Ich hatte schon ein Uebersetzungsproblem an der Stelle und will auf meine  
Uebersetzung gar nicht pochen. Ich beruecksichtigte, dass eine  
Uebersetzung zu dem "he" passen muesste und so hielt ich es fuer  
plausibel. Ich verwendete das Brockhaus Woeterbuch Englisch-Deutsch und  
wie Du fand ich kein Wort "unset". Auf die Idee, dass es auf der Webpage  
einen Fehler gab, kam ich gar nicht, sondern stiess auf (to) "unsettle"  
mit der Uebersetzung "durcheinanderbringen, verwirren (menschlicher  
Geist)". Dies hielt ich fuer plausibel und nahm an, dass Paul McCartney  
dieses Verb in Dichterart einfach versubstantivierte. Aber das muss nicht  
stimmen, es baut auf der genannten Webpage auf. Vielleicht kann jemand,  
der nicht zur Langowskitruppe gehoert, klaeren, was nun vom Original her  
ueberhaupt richtig ist.

Allerdings muss die Uebersetzung auch hergeben, dass die Folgezeile "as HE  
carries me home to the Mull of Kintyre" dazu passt.

> >
> > Und, wie gesagt: Ich habe noch den Ausdruck der Webpage und da heisst
> > es klar: the unset's. In ihrem Sinne muesste es heissen: "The sun sets
> > on fire", also sun und set getrennt, weshalb ein doppelter Fehler auf
> > der Webpage sein muesste.
>
> Nö, was spricht gegen einen feurigen Sonnenuntergang?

1.
Dass auf der Website eben "unset's" stand und nicht "sun sets" oder  
"sunset's".

2.
Dass ein sunset nicht mit "he" sondern mit "it" anzusprechen waere.


>
> Das sieht eher nach einem Schreibfehler aus.

Was zu klaeren waere.

> Einen Buchstaben zu
> vergessen, kann durchaus mal passieren.

Sicher.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 21:50:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 08 Sep 1999 21:50:00 +0100
Message-ID: <7OTrkZKqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OLnJz4abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D618C8.9926E39D@hotmail.com>
Lines: 430



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert Marzahn wrote:
> > Vorredner: tilostei@hotmail.com
> > > [schnipp]
> > > "Inhaltsunabhaengiges Denken" ... Kann es sein, daß du eine
> > > wissenschaftliche Methode des Denkens meinst, so wie die Dialektik?
> >
> > Ja. Ich meine den Ursprung allen Denkens aus der Differenzierung und
> > damit aus einer Polaritaet heraus, wobei Denken nie der eine oder
> > andere Pol ist, sondern das "Spannungsfeld" selbst. das muss von der
> > Struktur her verstanden werden, damit ein Missbrauch des Wissens
> > darueber erschwert wird.
>
> Ich habe inzwischen das Kapitel über die Dialektik in deinem Buch
> gelesen. Im Wesentlichen versuchst du dort deine Theorie zu erläutern,
> die besagt, die Dialektik wäre das Werkzeug zur Täuschung von Menschen.
> Und selbst in der Antwort zu meinem obenstehenden Abschnitt, wo du
> einerseits zustimmst, daß die Dialektik eine wissenschaftliche Methode
> des Denkens ist, - also eine Denkmethode für das _effektive_
> wissenschaftliche Arbeiten -, scheinst du dir deine "Mißbrauchstheorie"
> nicht verkneifen zu können. Warum? Hat die Dialektik eine "innewohnende"
> Doppelfunktion?

Nein. Folgendermassen: Die dialektische Theorie ist vollkommen richtig,  
hat allerdings nicht etwas Objektives sondern etwas Sunjektives als  
Wesensgrund, naemlich die auf Differenzierung aufgebaute Wahrnehmung und  
Denkmoeglichkeit. Beschrieben wird also nichts "an sich Existierendes"  
sondern unsere Verarbeitung. Man kann es damit vergleichen, dass ja auch  
alle Bilder, Toene etc. des Computers aus dem reinen Null-Eins-Dualismus  
plus Vereinbarung entspringen und ebenso seine Verarbeitungen, sein  
"Denken". Die Theorie ist also richtig, sie beschreibt unsere  
tatsaechliche tatsaechliche Funktionsweise.

Der Missbrauch liegt nicht in dieser Erkenntnis an sich, sondern in der  
Anwendung. Nennen wir das Dargestellte mal den "Natur-Dualismus", dann ist  
der Missbrauch der "Kunst-Dualismus". Unter Ausnutzung der menschlichen  
Denkensweise wird ein kuenstliches Bewusstsein dann nicht durch "einfaches  
Einbleuen" erzeugt, sondern durch das Einbleuen eines ganzen Widerspruchs  
mit zwei kuenstlichen Polaritaeten. Die Menschen-Programmierer nutzen also  
geschickt die Grundlagen des Denkens aus und geben gleich zwei sich scharf  
widersprechende "Ideen" vor, beherrschen aber fuer die Anwendung beide  
Polaritaeten und damit das GANZE so erzeugte Bewusstseinsfeld, das eben  
ein ganz kuenstliches ist. Dementsprechend schufen sie die politischen  
Glaubensinhalte "links" und "rechts" + Widerspruch. Da jegliches Linkssein  
oder Rechtssein jedoch als Bezeichnung fuer ein Denken oder Sein nicht nur  
eine absurde Vereinfachung ist, sondern voellig ohne realen Inhalt, ist  
das so, als haette man da die Begriffe "fluessig" und "fest" aufgegriffen  
und fuer Programmierungszwecke verwendet. Sinn des Projektes ist, dieses  
kuenstliche Bewusstseinsfeld schliesslich so aufzublasen, dass es  
schliesslich alles andere zumindest "politische" Denken verdraengt. dazu  
musste nur immer mehr ausgebaut werden, was denn also so alles "links"  
oder "rechts" ist. Ziel der programmierer ist es, dass dann ALLES nur noch  
entweder "links" oder "rechts" sein kann. Die "Mitte" als  
Identifikationsgroesse hat dabei nur einen voruebergehend Zweck und soll  
schliesslich ganz entfallen. Nach diesem Muster wurde die Weimarer  
Republik geknackt und nach diesem Muster soll das politische Denken an  
sich erobert werden. Natuerlich ist ein Mitte-Bewusstsein ebenso unsinnig,  
wie ein Links- oder Rechtsbewusstsein, denn da es keine reales Links oder  
Rechts gibt, kann es auch kein reales Dazwischen geben. Es ist alles nur  
der Versuch einer Minimierung und letzlich Ausschaltung des Denkens. Der  
Trick ist, dass mit zwei Luegen alles dazwischen zerstoert wird. Eine Art  
Zwei-Flanken-Angriff auf das Massenbewusstsein. Ein durchaus erfolgreiches  
Konzept, eben weil es die tatsaechlich vorhandene Struktur des Denkens  
voll ausnutzt, es aber mit einem nichtigen Dualismus belegt. Noch heute  
glauben viele Menschen an "links" und "rechts" im politischen Sinne und  
nehmen das ganz ernst.

Wenn man statt mit nur einem Muster mit so einem Doppelpolsystem  
programmiert, kann man damit nette Spiele machen. Dies kommt kurz und  
treffend in den 3 Gesetzen der "Objektiven Dialektik" des Engels zustande,  
die eine Art Programmierungsanleitung fuer Nutzer des Links-Mitte-Rechts- 
Glaubens sind und die der brockhaus unter Dialektik wie folgt wieder gibt:

 1. Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt.

 2. Gegenseitiges Durchdringen der polaren Gegensätze und Ineinander-
    Umschlagen, wenn auf die Spitze getrieben.

 3. Entwicklung durch Widerspruch oder Negation der Negation.


Der GANZE Sozialismus ist also erst dann besiegt, wenn der Links-Mitte- 
Rechts-Glaube an sich ueberwunden ist und Sozialismus wird immer  
beidseitig den "linken" oder "rechten" Scheinfeind haben, den er fuer  
diese Spiele braucht. Und er wird immer mehr Themen und Personen in dieses  
Schema zu integrieren versuchen, wofuer entsprechende Propagandisten im  
Einsatz sind, die festlegen, was denn so alles "links" oder "rechts" ist.  
Das geschieht derzeit verstaerkt, denn der Sozialismus ist zu einer  
weltweiten Grossoffensive angetreten.

Das Ganze hat einen noch hoeheren Hintergrund, den jedoch nur wenige  
verstehen koennen werden. Am ENDE des Programms soll "Rechts" als eine Art  
Weltsieger dastehen und "Links" hat im Endeffekt nur die Rolle des  
benoetigten Provokationsfaktors zur Aufrechterhaltung der  
Bewusstseinsspannung. Der Hintergrund dieses Ziels ist religioeser Natur,  
denn dieser schliessliche "Rechts"-Sieg soll eine ganz andere Entscheidung  
gewissermassen vorwegnehmen, ersetzen, vorher kopieren. Es handelt sich  
dabei um diese Ankuendigung:

 Mt 25,32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird
 sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken           
 scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur  
 Linken.

 Mt 25,34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her,
 ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von
 Anbeginn der Welt!

 Mt 25,41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr
 Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen
 Engeln!


Dieses religioes-christliche Rechts und Links soll durch das Programm  
gewissermassen gefaelscht, simuliert werden, in der Annahme, dass es damit  
erledigt sei. Das Sozialismus-Programm ist in seinem innersten  
Konstruktionssinn ebenso antichristlich, wie es das auch oberflaechlich  
ist.

Dieser Trick mit der am Reissbrett entworfenen kuenstlichen Polaritaet zur  
Schaffung und Beherrschung von Bewusstsein, von Denken, wird nicht nur  
ueber den Links-Mitte-Rechts-Glauben angewendet, doch ist dieser das  
imposanteste Beispiel fuer eine ganze Palette, deren kuenstliche Dualismen  
dann aber oft (nicht immer ganz offensichtlich) mit dem Links-Mitte-Rechts- 
Glauben eng verknuepft sind.

Ein weiteres prominentes Beispiel ist: Es gab *entweder* gar kein NS- 
Massenmorden *oder* eines mit vor allem 6 Millionen juedischen Todesopfern  
im absoluten Mittelpunkt. Und alles Denken und Glauben soll nur entweder  
dem Einen oder dem Anderen anhaengen. Und dieser Kunstdualismus ist dann  
gekoppelt mit dem Links-Rechts-Teil des Programms.


>
> Das man vieles schneller und besser, - oft auch überhaupt erst
> dadurch -, erfassen kann, daß man dialektisch denkt, also schon eine
> "dialektische Bestandsaufnahme" (Stand der Forschung) macht, ist doch
> richtig

Ja, natuerlich.

> und wie ich an deinen Ausführungen sehen kann, durchaus mit
> interessanten Ergebnissen verbunden. Fällt dir nicht auf, daß du mit
> dialektischer Sichtweise mehr findest, als ohne?

Natuerlich. Man muss ja erstmal die realen Grundlagen des Denkens  
verstanden haben, um dann die geschickte Ausnutzung dieses Wissens  
entlarven zu koennen.

> Das spricht doch für die Effektivität der dialektischen _Arbeitsweise_
> und nicht für eine große _Verschwörung_!

Es ermoeglicht den Einblick in die effektive Arbeitsweise einer  
Verschwoerung.

> Wenn du allerdings glaubst, daß dies alles Bestandteil eines "großen
> Plans" ist, bist du zweifelsfrei ein _idealistischer_ Dialektiker.

Auch. Aber bislang ging es um den rein wissenschaftlichen Teil, der die  
missbraeuchliche Anwendung der Dialektik zur Massenprogrammierung  
untersucht.


> Warum
> schlägst du dich dann mit Marx und Engels rum?

Weil sie noch wirksam sind.

> Die wollten doch die
> gesellschaftliche Betrachtung auf objektive, wissenschaftliche
> begründbare Fundamente stellen.

Die wollten was ganz Anderes. Etwas vielen Unvorstellbares.

> Du mußt verstehen, daß du mit dieser Ansicht relativ allein dastehst
> (unter Menschen die wissen, was Dialektik ist).

Dann wissen wie nicht wirklich viel von Dialektik, wenn sie nicht wissen,  
was man damit so alles anstellen kann.


> > Dieses Team betrieb auch flugs den Missbrauch. Marx schuf politisch
> > "links", urspruenglich den "wissenschaftlichen Sozialismus" und sein
> > Kumpel aus Zeiten bei der Rhein. Zeitung in Koeln, Moses Heß, schuf
> > politisch "rechts", urspruenglich "philosophischer Sozialismus". Und
> > mit diesen am Reissbrett entworfenen und zuegig aus dem Boden
> > gestampften Pseudopolaritaet wird noch heute ein voellig kuenstliches
> > und ueberfluessiges Bewusstseinsfeld am Leben gehalten. Der
> > Links-Rechts- Glaube ist noch nicht tot. Das Verstaendnis der dabei
> > ausgenutzten und gefoppten Struktur des Denkens kann das Verwenden
> > dieser und anderer Kunstpolaritaeten verhindern.
>
> Wer hält denn diese Polaritäten am Leben? Sind es nicht die Menschen
> selbst?

Auch. Natuerlich.

 1. Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt.

Ist die Quantitaet erstmal Qualitaet geworden (der Glaube, dass man an  
Links und Rechts glauben muesse), dann schafft diese Qualitaet durch die  
glaubenden Menschen wieder Quantitaet.


> Welche gegensätzlich wirkenden Kräfte würden denn sonst die
> Entwicklung _vorantreiben_?

Zusaetzlich wird das ganze von Spezialisten angeheizt, die eigentlich in  
Wirklichkeit ebenso ausserhalb des Links-Mitte-Rechts-Glaubens stehen, wie  
ich selbst. Nur: Sie treten als "Linke" und "Rechte" anheizend auf und  
wollen dieses Bewusstseinsfeld verbreiten und benutzen. Ich will es  
zerstoeren. Das ergibt eine viel tiefere und ernsthaftere Feindschaft, als  
es sie zwischen "Linken" und "Rechten" gibt.

> Oben und unten? Aber ist nicht die
> "Rechts-Links"-Ausprägung der Politik auch ein Abbild von "oben und
> unten"?

Sie ist schwerlich ein Abbild, denn solange sie unten sind, sind "links"  
und "rechts" im offen radikalen Bereich gleichermassen gegen "Oben", denn  
sie wollen ja Ratten fangen. Die NPD kam hier in Berlin mit dem Slogan  
"Enteignet die Bonzen". Das klingt "links". Die NPD gilt aber als  
"rechts".

> Oder glaubst du etwa, daß bei "Abschaffung der Rechts-Links-Politik"
> alle Widersprüche in sich zusammenbrechen würde

Ganz und gar nicht. Aber es koennte befreit ueber alle Fragen geredet  
werden und Du koenntest Dich bei jeder Angelegenheit ganz frei  
entscheiden, ohne in grundsaetzliche Gut-Boese-Schubladen als neue  
Variante des Hexenglaubens sortiert zu werden. Du koenntest locker 3  
Satndpunkte vertreten, die heute als "links" gelten und 3 dazu, die heute  
als "rechts" gelten. Ausserdem gaebe es keinen real wirkenden Drang dazu,  
sich ueber eine Selbstzurechnung im Links-Rechts-Schema zur Uebernahme  
ganzer Standpunktlatten verpflichtet zu fuehlen. Alle koennten frei zu  
jedem Thema denken, ohne dass es mit einem anderen Thema in Verbindung  
stehen muss. Und alles koennte ganz sachlich und nuechtern erfolgen,  
waehrend es mit dem Links-Mitte-Rechts-Glauben doch sehr haeufig ganz  
emotionalisiert, parolenhaltig und kaempferisch erfolgt. Wir wuerden mit  
dem Denken viel schneller voran kommen und auch viel tiefer dringen, als  
bisher.

> und das Paradies auf
> Erden einziehen würde?

Wir kaemen dem ein wenig naeher.


> Was wäre die resultierende Kraft für eine
> Fortentwicklung?

Rationalismus, Entemotionalisierung. Entfesselung des Denkens.

> > > Nun gut, da wäre zunächst zu klären, wie schlecht es dem Volk
> > > wirklich geht. Geschichtlich gibt es sicherlich unzählige Beispiele
> > > weitaus größeren Elends in unserem Lande.
> >
> > Vom materiellen Aspekt her mag das stimmen. Ich war nicht persoenlich
> > in der Vergangenheit, habe aber den Eindruck, dass es geistig eine
> > Abwaertsbewegung gab, die ungefaehr mit dem Aufkommen des Sozialismus
> > begann.
>
> Wie äußert sich die "geistige Abwärtsbewegung"?

In uebersteigerter Konsum- und Unterhaltungswut zu Lasten jeglicher  
geistigen Aktivitaet.


> > Bestraft werden muss die recht freiwillige und darum selbst
> > verschuldete Zuneigung zu "schnellem Wissen" zugunsten des
> > vergnueglichen Lebens. Wissen erfodert aber Arbeit und Muehe und
> > Bereitschaft zur Gefahr. Es ist bequemer, sich nicht darauf
> > einzulassen. Aber das fuehrt zu allgemeinem Unwissen und das fuehrt zu
> > Fehlern.
>
> Interessant das ausgerechnet du das sagst. Du scheinst doch ein Großteil
> deines Wissens aus dem Brockhaus zu beziehen.

Nein. Aber er ist sehr nuetzlich.

> Das ist doch gerade das
> "schnelle Wissen", das du verurteilst.

Er komprimiert meist sehr gut. Die Gesamtmenge an Wissbaren ist fuer einen  
Einzelnen zu gross. Er muss also mit Komprimiertem und mit den  
Vertiefungen arbeiten, die ihm auf seinem Weg erforderlich erscheinen.

> [Abtreibung]
> Wir klammern das hier mal aus, sonst zieht es die Diskussion nur unnötig
> in die Länge.

Gut.

> > > > > Die Weiterentwicklung des Menschen kann nur innerhalb der
> > > > > ihn umgebenden Gesellschaft erfolgen.
> > > >
> > > > Ja.
> > >
> > > Du siehst die Entwicklung der Menschheit _nicht_ in einer
> > > Verbesserung ihres Genotyps, sondern tatsächlich in ihrer
> > > gesellschaftlichen Entwicklung? ... sehr interessant.
> >
> > Oh, am besten waere beides. Die Anlage ist sogar der entscheidendere
> > Faktor, aber jede Anlage wird durch die Umgebung zum ihr
> > Bestmoeglichen animiert, oder weit darunter herab gezogen.
>
> Dieser Schluß ist dann nur folgerichtig. Den Menschen und nicht die
> Gesellschaft ändern zu wollen ist eben der Unterschied, ob man
> gesellschaftliche Entwicklung bejaht oder verneint. Vielleicht hast du
> Recht und das ist gar nicht rechts und links.

Es ist doch ganz klar, dass die Veraenderung der Gesellschaft viele  
Einzelne veraendert, wie auch das Veraendern Einzelner die Gesellschaft  
veraendert. das sind zwei echte Polaritaetsfaktoren.


>
> Nur mal so, interessehalber: Meinst du, ein Mensch von vor dreitausend
> Jahren in unserer Gesellschaft aufgezogen, würde ein "Wilder" und
> "Blödmann" sein ...?

Nein. Meine ich nicht.

Aber bei 10.000 Jahren wuerde ich nicht so leicht diese Antwort geben.

> > Man kann sich tausendmal von Negation zu Negation hangeln, ohne
> > wirklich Fortschritt zu machen.
>
> Das ist eben falsch!

Eben. Man muss frei agieren, nicht nur RE-agieren.

> > > Was ist "linker" und "rechter" Sozialismus?
> >
> > Internationaler und nationaler Sozialismus.
> > Marxismus und Nationalsozialismus.
>
> Ich weiß, daß das im Westen so gelehrt wird,

Das kann man so nicht sagen.

> aber das ist Quatsch.

Das denke ich  nicht.

> Selbst wenn in der Erscheinung gewisse Überschneidungen sichtbar werden,
> ist das Fundament auf denen diese beiden Gesellschaftsentwürfe fußen,
> völlig konträr. (Ich will das hier aber nicht diskutieren.)

Das "philosophische" Fundament besteht aus Karl Marx und Moses Heß. Und  
die waren einst Partner.

Auch das finanzielle Fundament fuehrt beidseitig in ein "Ur-Ei".

Ebenso das Sinn-Fundament.

> > > [schnipp] Sollen diese Leute die Demokratie
> > > voranbringen ...???
> >
> > Nein. Bessere Idole. Mutige Menschen, die fuer eine richtige Sache
> > ehrenvoll eintreten. Es gibt da auch ganz gute Ansaetze in der
> > Filmindustrie, die wohl der Schluessel dafuer ist.
>
> Der Schlüssel "zum besseren Menschen"? Hatte das NT nicht schon das
> gleiche Ziel? Was hat es bewirkt?

Es ist schwierig, mit dem fiktiven Zustand zu vergleichen, den wir  
haetten, wenn es das NT nicht gegeben haette. Das NT hat sehr viel Gutes  
bewirkt. Das AT sehr viel Schlechtes.

> > [schnipp] Oder
> > Luther, auch wenn der noch etwas fehlerhaft war. Aber wer war das
> > nicht? Im Film kann man's ja retouchieren.
>
> Autsch! Nun plädierst _du_ noch für Falschdarstellungen???

Ich dachte hier an die Masse, die es schnell und einfach braucht und nicht  
wissenschaftlich und korrekt will.


> > Der Kapitalismus ist eine kluge Sache, wenn man den Zins weglassen
> > koennte. Der ist der Abwuerger und Runterzieher dabei.
>
> Ja, aber dann würde doch überhaupt nichts laufen!

Dann wuerde alles ganz vorzueglich laufen. Boom ohne Ende und ganz ohne  
Zusammenbrueche, wenn die Schuldenaufnahmefaehigkeit am Ende ist.

> Das ist so, als ob
> sagstest du, das Auto ist eine prima Sache, aber daß der Tank immer
> wieder nachgefüllt werden muß, ist unerträglich.

Der Zins ist aber nicht der Sprit des Kapitalismus, sondern das  
schliessliche Streichholz im Tank. Kapitalistische Gewinnwirtschaft muss  
keinesfalls auch eine Zinswirtschaft sein.

> >           SCHOEPFUNG. ACHTER TAG
> >                CONSOLATION
>
> Schade, nun hast du dein Sigfile geändert. Laß mich bitte das alte
> kommentieren:

Das mache ich ab und zu.

> > VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
> > ERKLAERT HAETTE.
>
> Vieles hättest du verstanden, wenn man es dir erklärt hätte.

Das Zitat ist schon richtig.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 08 21:59:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: wuerd mich ja schon interessieren
Date: 08 Sep 1999 21:59:00 +0100
Message-ID: <7OTsC6WabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <37D65E17.FC1544C4@t-online.de>
Lines: 49



Vorredner: logos-wi@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> ein tooltimegruß an alle d.a.u-ler
>
> ups, nein, sollte keine anspielung sein :)))).
>
> was ich mal wissen wollte:
>
> a) wer zum himmel ist mit dem schreckenskönig gemeint der im july99
> kommen sollte. und warum hab ich bis jetzt nix von ihm gesehen? hat er
> sich verlaufen? isser garnichjt so schrecklich und niemand merkt, dass
> er da ist?

Es sollte keiner im Juli kommen. Haette Nostradamus den Juli gemeint, dann  
haette er auch Juli geschrieben. Er schrieb jedoch: 1999, siebter Monat.  
Nun ist die Frage, wo man mit dem Zaehlen beginnen muss.


> b) sonnenfinsternis.
> diese sonnenfinsternis war sogar eine doppelte, denn die sonne war nicht
> nur vom mond verdeckt, sondern zusätzlich als obermega-grauensbonus noch
> von wolken. naja, und was das bedeutet...*schauder*.

Das, was Nostradamus mit dem begriff Sonnenfinsternis verband, soll nach  
seinen *eigenen* Worten in einem OKTOBER stattfinden.

> aber im ernst, gibt es den kommi?

Wird sich zeigen. Nostradamus schrieb von einem kometen, aber er ist nicht  
auf Nostradamus-Basis zeitlich zu fixieren.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 05:22:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 09 Sep 1999 05:22:00 +0100
Message-ID: <7OXsp1z5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7r6cd9$5gn$1@unlisys.unlisys.net>
Lines: 34

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Friesen, Hallo Tiuval!

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> >Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser Supercomputer
> >nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst. Vielleicht sind da interessante
> >Aspekte in gefaelliger Action verkalt.
>
> Wer deine Basisthematik kennt, fragt sich goanix mehr, sondern weiß,
> daß es nichts Zufälliges gibt.

Nicht unbedingt nichts, aber nichts das, was manche als zufaelliges  
Zusammenkommen "verstanden" wissen moechten.

> Jaja, hast recht, aber wo ist bei einem Xpost nach
> de.soc.politik.misc, de.alt.paranormal, de.alt.ufo,
> de.soc.weltanschauung.christentum eigentlich "hier"?

Z.B. in diesen 4 Foren.

> (F'up2 wo's hingehört)

Nach d.a.u. ?? Hat's denn auch UFOs in dem Film?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 05:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: springmeier illuminati
Date: 09 Sep 1999 05:29:00 +0100
Message-ID: <7OXsqFNabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7r145k$5du$4@apans1.apa.at> <19990907092429.17419.00005843@ng-ck1.aol.com>
Lines: 40



Vorredner: herlu@aol.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> >From: "Martin Lindner" Grisureti@gmx.at
>
> >Herlu, herlu ich zweifle an deinen reinen Beweggründen....
>
> das ist dein gutes recht.
> aber gerne noch einmal deutlich: ich versuche in bezug auf diese mind
> control schweinereien oeffentlichkeit zu machen.
> die menschen, die ich erreichen kann, fuer dieses thema zu

(...)


> ich weiss nicht, was bei dir das 'es' ist, welches diese einstellung
> foerdert. aber ich sehe in bezu auf die mkultra verbrechen eher das
> gegenteil. niemand wird angeklagt.


Soll es ein Erfolg von "mind control" sein, dass es eigentlich mcultra  
heissen sollte und nicht mkultra? Wofuer steht denn "mk" ?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 05:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ich bin Nationalist - na und ?
Date: 09 Sep 1999 05:34:00 +0100
Message-ID: <7OXsqNN5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <199909042150.XAA21502@lizard.ramat-negev.org.il> <7r0h07$smf$2@fu-berlin.de> <37D624A6.EE37EE@active.ch>
Lines: 44



Vorredner: mhaug@active.ch

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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>
>
> Albrecht Kolthoff schrieb:
>
> > Typen, die man in den USA nicht haben will, sind z.B. Nazis, die bei
> > der Einreise oder Einwanderung ihre Vergangenheit verschweigen.
>
> Bedenke aber, dass in keinem anderen Land der Welt, Nazis und
> Rechtsextreme so legal schalten und walten können wie in den USA.

Zaehlt Russland schon als andere Welt?


> Vor
> knapp einem halben Jahr wurde in Florida fast der Chaf einer
> Nazi-Organisation namens "Stormfront" in den Senat gewählt.

Nun ja, vor einiger Zeit hatte immerhin 1/4 des US-Senats dafuer gestimmt,  
Deutschland wegen der "Verfolgung" von Scientologen zu verurteilen. 1/4  
war keine Mehrheit, aber auch keine verschwindende Minderheit.

Es sieht in aller Welt mehr oder weniger bedenklich aus. Es soll ja auch  
eine Weltrevolution sein.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 05:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Rassisten erstechen 20-jaehrigen in Lohfelden
Date: 09 Sep 1999 05:40:00 +0100
Message-ID: <7OXsqk$LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <199909042113.XAA21448@lizard.ramat-negev.org.il> <37D21C37.7B24@t-online.de> <380e0e06.6907953@news.alt.net>
Lines: 40



Vorredner: bugger@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> »Die Absage an die eigene Nation, die extreme Nachgiebigkeit in der
> Ausländer- und Asylantenthematik hat zweifellos dazu beigetragen, der
> extremen Rechten den Weg zu ebenen.« Peter Scholl-Latour in
> "Schlaglichter der Weltpolitik"


Die 3 Gesetze der "Objektiven Dialektik" von Engels laut Brockhaus,  
Eintrag Dialektik:


 1. Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt.

 2. Gegenseitiges Durchdringen der polaren Gegensätze und Ineinander-
    Umschlagen, wenn auf die Spitze getrieben.

 3. Entwicklung durch Widerspruch oder Negation der Negation.



Scheinbare polare Gegensaetze sind die Werkzeuge *eines* Konzepts.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 13:38:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 99-Tage-Kaiser (I)
Date: 09 Sep 1999 13:38:00 +0100
Message-ID: <7OXsywC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d69bf2.0@news.ivm.net> 
Lines: 37



Vorredner: acme@mindless.com

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> In article <37d69bf2.0@news.ivm.net>, kruge@gmx.de says...
>
> >Sprache ändert sich, auch wenn das einigen nicht paßt. War "Geil"
> >früher ausschließlich sexuell zu deuten ist es heute ein
> >Allerweltsbegriff, bei dem nicht einmal mehr Omas zucken.
> >
> >Und daß du den Begriff Holocaust pervers findest... Nunja, jeder hat so
> >seine kleinen Schweinereien, gell?
>
> Das ist normal bei denen, die sich der Vergangheit als Sklaven hingeben.
> Es gab auch schon Menschen, die hundert Prozent der Ueberzeugung waren,
> das eine Fortbewegung ueber 30 Kmh zu einem Erstickungstod fuehren
> wuerde.

War die Befuerchtung nicht die, dass das Hirn gegen den hinteren Schaedel  
gedrueckt und dadurch angequetscht wird?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 13:53:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Wahrheitssuchen
Date: 09 Sep 1999 13:53:00 +0100
Message-ID: <7OXsz$eabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OPohGwqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 75



Vorredner: acme@mindless.com

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> In article <7OPohGwqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>, n.marzahn@vision.in-
> berlin.de says...
>
> >Ein Irrtum ist das weiterreichen bewusster Luegen durch jemanden, der
> >sie tatsaechlich fuer wahr haelt.
>
> Ich hab mir diesen Satz mal, der spaeten Stunde abgesichts
> herausgegriffen.
> Ich stell dir mal die Frage, woran macht sich Wahrheit fest ?

Die Antwort ist so simpel, wie banal: Daran, dass sie eben wahr ist.  
Andere Ktiterien sind unwichtig.

> Erschoepft sich Wahrheit darin ein in sich schluessiges logisches
> Gesamtkonzept vorzustellen ?

Man kann wohl davon ausgehen, dass so sein wird.

> Ist das Erkennen von Unstimmigkeiten in logischen Gedankenkonstrukten
> und deren logische Wiederlegung ein zwingender Hinweis auf die absolute
> Wahrheit ?

Hier muss schon differenzierter gedacht werden: Wenn Unstimmigkeiten  
bewiesen sind, dann kann das an falschem Verstaendnis liegen oder eben  
daran, dass Falsches in der geglaubten Wahrheit ist. Wenn Letzteres der  
Fall ist, dann muss das fuer wahr Gehaltene deshalb aber nicht gleich  
vollstaendig unwahr sein. Vielleicht war es nur noch nicht ganz richtig.  
Natuerlich kann sich auch erweisen, dass etwas fuer wahr Gehaltenes so  
ziemlich voellig falsch war. Aber radikal voellig falsch ist selten etwas  
fuer wahr Gehaltenes.

Dass sich die Sonne um die Erde dreht:

Nachdem wir die Relativitaet der Bezugssysteme verinnerlicht haben, ist  
das immerhin dann wahr, wenn man den unbekannten Mittelpunkt des  
Universums als den Aufenthaltsort der Erde definiert und davon ausgeht,  
dass sich nicht die Erde dreht - sondern nur alles Uebrige.


> Oder ist Wahrheit ein Konsens ueber kollektive Erfahrungen ?

Dem Wahren ist es voellig wurscht, was es da fuer kollektive  
Uebereinstimmungen gibt. Das laesst das Wahre gaenzlich unberuehrt.  
Massgeblich ist es nur fuer das, was fuer wahr gehalten wird. Aber was  
fuer wahr und unwahr gehalten wird, das aendert nie etwas an der Wahrheit  
selbst.

> Kann ueberhaupt ein Mensch fuer sich in Anspruch nehmen die absolute
> Wahrheit gepachtet zu haben.

Dies darf aufgrund der Irrtumserfahrungen der Menschheit fuer ziemlich  
ausgeschlossen gehalten werden. Wie sollte ein Mensch auch die Wahrheit  
pachten? Viel interessanter ist doch die Frage, ob die Wahrheit einen  
Menschen pachten kann.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 13:56:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Umgang mit Nazis
Date: 09 Sep 1999 13:56:00 +0100
Message-ID: <7OXszr4LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7r2gf9$9cn$1@news03.btx.dtag.de> <1dxu41x.c8sweu1jlje39N@port43.ahrweiler.ivm.de> 
Lines: 43



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> In article <1dxu41x.c8sweu1jlje39N@port43.ahrweiler.ivm.de>,
> guenter@lelarge.de says...
>
>
>
> >"Ich habe da ganz andere Visionen. Gebt ihnen ein eigenes Territorium,
> >auf dem sie schalten und walten dürfen wie sie wollen. Freilich ohne
> >die Nachbar zu belästigen! Das Ganze als Hochsicherheitstrakt
> >gestaltet." (Frau Chatwin)
>
> Wenn das eines ihrer Zitate ist, dann ist sie damit auf dem Holzweg und
> macht sich selbst zur Taeterin von Taten, die sie nicht verantworten
> will.


Viel einfacher: Die fleissige stuermer-Leserin ist der typische Kz-Fan und  
der typische Nazi, nur schwach getarnt im Anti-Nazi-Kleidchen, welches so  
knapp ist, dass man die kurzen Beinchen noch immer erkennen kann.

Und sie kann und will das verantworten.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 20:59:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 09 Sep 1999 20:59:00 +0100
Message-ID: <7OXtWCR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 30



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> >Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser Supercomputer
> >nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst. Vielleicht sind da interessante
> >Aspekte in gefaelliger Action verkalt.
>
> Nur mal so eine kleine Ergaenzung. Im Film bedeutet "S.E.T.H."
> uebrigens:
>
> "Self-Evolving Thought Helix"
>  ^    ^        ^       ^

Auf gut Deutsch: Eine eigendynamische Geisteskrankheit. So kann man  
Satanismus natuerlich auch sehen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 21:26:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: ausschweifende Marzahnistik!
Date: 09 Sep 1999 21:26:00 +0100
Message-ID: <7OXtX2H5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D77772.5C6617C7@t-online.de>
Lines: 91



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

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> Norbert Marzahn schrieb:
>
> > Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser
> > Supercomputer nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst.
>
> Ihre Basismathematik ist hinreichend bekannt und
> den Zusammenhang zu WAL kann ich auch erklären:
>
> Wer WAL liest findet z.B. Marzahns Behauptung, dass Abel nicht
> von Kain erschlagen wurde, sondern von Seth, dem 3. Sohn von
> Adam und Eva. ("Nicht Kain, sondern Seth tötete Abel..." WAL)
> Das ist natürlich schon etwas lächerlich, da Seth erst nach
> diesem Todschlag geboren wurde.


Sie sollten das nicht so verkuerzt darstellen. Die Begruendung im Buch ist  
zu ausfuehrlich, um sie hier darzustellen. Jedoch steht im Buch, dass die  
namen Seth und Kain spaeter vertauscht wurden. Urspruenglich und  
tatsaechlich war also Seth der Erstgeborene und Kain der Nachgeborene.  
ganz so, wie es in der aegyptischen und diesbezueglich nicht verfaelschten  
Version ist, woe erst Seth den Ur-Mord beging und dann Horus als dessen  
Herausforderer geboren wurde.

Natuerlich ist schon die aegyptische Erzaehlung eine Verdichtung auf die  
Koeniglichen, biblisch: Die Gottessoehne und die Genesis-Version  
vereinfachte nochmals die Stellen, die im aegyptischen Text "raetselhaft"  
waren. Vor allem die "Wiederbelebung" des toten Osiris durch Isis zwecks  
Zeugung des Horus und sein sofortiges Verschwinden danach.

Mit dem, was wir heute wissen, ist es nicht mehr schwer zu erraten, dass  
bei dieser Fortpflanzung eines Ermordeten Genetik und kuenstliche  
Befruchtung im Spiel war, was eben mit der Zeit voellig unverstaendlich  
wurde. Daher wurden in der Genesis-Version aus Osiris-1 und Osiris-2 (der  
Auferstandene) Vater und Sohn, A-dam und A-bel. Und man liess kurzerhand  
den Sohn Abel getoetet worden sein, wodurch Adam "ganz normal" zur Zeugung  
des zweiten Sohnes verfuegbar blieb.

Mithin hatte auf aegyptisch Kronprinz Seth den Koenig Osiris ermordet und  
hatte den Thron bestiegen. Isis *musste* eine rechtmaessigen Osiris-Sohn  
gegen Seth haben und Seth musste versuchen, ihn zu toeten. Sie klonte  
Osiris und gebar Horus. Horus rang Seth zunaechst halb Aegypten ab. Soweit  
die mytholigische Urgeschichtsschreibung, deren Zustand dann bereits mit  
dem konkreten sog. vorgeschichtlichem Zustand uebereinstimmt, in dem von  
der vordynastischen Zeit berichtet wird, dass Aegypten geteilt war in das  
nordaegyptische Horus-Aegypten mit roter Krone und das suedaeygtische Seth- 
Aegypten mit weisser Krone. Der Kampf der Nachfahren von Horus und Seth  
endete nie und zog mit den aegyptischen Ur-Siedlern hinaus in die Welt und  
wurde Weltkampf.

Als die Satanisten mithilfe des Stammes Levi Kanaan eroberten, kamen sie  
in den Besitz der Buecher und faelschten ihren Seth unschuldig, indem sie  
die Namen Seth und kain einfach vertauschten. Tauschen wir sie wieder  
zurueck und fuehren ausserdem die nun nicht mehr notwendige Anpassung an  
das Verstaendnisfaehigkeit auf das Urspruengliche dahinter zurueck, so  
gilt in biblisch, dass Seth den Adam getoetet hatte und Eva mit dessen  
Genetik den Kain als den rechtmaessigen Erben zeugte und zur Welt brachte.  
Dieser Kain ist identisch mit dem kanaanitischen Baal, bzw. WAL. Und in  
gewisser Weise ist dieser auch Osiris. Drum hat die Kirche ja auch einen  
Kirchturm, Weiterentwicklung des Obelisken, im Ursprung der  
Bestaendigkeitspfeiler des Osiris. Und wenn auch nur im Verborgenen: Alles  
hatte den noetigen Bestand und ueberlebte bis jetzt. Und es konnte nur im  
Verborgenen ueberleben.

Damit sind dann beide Varianten derselben wahren Ereignisse wieder vereint  
und die Luege erweist sich als zu kurzbeinig. Und wenn die Luegenmacht das  
begreift, was sie allmaehlich tut, dann entfacht sie einen Weltbrand, wie  
es noch keinen gegeben hat. Und der Kreis schliesst sich so, wie es nicht  
anders sein kann.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 21:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 09 Sep 1999 21:29:00 +0100
Message-ID: <7OXtY42abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>  
Lines: 37



Vorredner: acme@mindless.com

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> In article , mico@gmx.net
> says...
>
> >Nur mal so eine kleine Ergaenzung. Im Film bedeutet "S.E.T.H."
> >uebrigens:
> >
> >"Self-Evolving Thought Helix"
> > ^    ^        ^       ^
>
> Das mag sein, ein tieferer Sinn muss dahinterstecken sonst wuerde es
> nicht zur Marzahnschen "Basismathematik" passen.


Ich hatte geschrieben: Basisthematik.

Des Pudels Kern, um es im Goethejahr goethisch zu formulieren.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 21:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 09 Sep 1999 21:39:00 +0100
Message-ID: <7OXtZ25abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7ODknwoabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7r86u1$l35$1@n.ruf.uni-freiburg.de>
Lines: 69



Vorredner: Reuter@immunbio.mpg.de

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> Im Beitrag <7ODknwoabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) schrieb:
>
> >Wie das mit den Beweisen vieler geschichtlicher Dinge so ist: Es gibt
> >historische Dokumente mit historischen Behauptungen zu denen wir uns
> >nach
>
> >Jahrhunderten die Frage stellen: Stimmt das denn, oder haben die sich
> >das
>
> >ausgedacht? In diesem Fall die Deklaration von Arbroath vom 6. April
> >1320,
>
>
> >getragen von 39 schottischen Adligen.
> >
> >Dass der Eigenname der Skythen Skoloten war, steht im Brockhaus.
> >Skythen,
>
> >Scottish, Skoloten -> die Tatsache dieses "Passens" muss wohl als
> >stuetzendes Indiz betrachtet werden.
> >
> >Uebrigens waren die Schotten, wie die Wikkinger und die "Hexen" oft
> >rothaarig, was fuer eine urspruengliche Herkunft vom Mittelmeerraum
> >spricht, der einst voll von Rothaarigen war.
>
> >Ueberpruefe, wieviel Gewicht das hat, und wieviel Gegenwicht die
> >Gegenargumentation hat. Und: Wie immer ist nach der Motivlage zu
> >suchen.

> Wenn die Namensähnlichkeit und ein solches Pamphlet alles sind, dann
> würde ich diese Theorie aber als auf mehr als tönernen Füssen stehend
> betrachten.

Es verwundert mich, dass Du den Drang hast, ein Dokument aus dem Jahre  
1320, unterschrieben von 39 Adligen, mal eben als "Pamphlet" bezeichnest.  
Wie kommst Du dazu? Muessten diese nicht damals wesentlich besser gewusst  
haben, woher und von wem sie stammen, als Du es heute zu wissen meinst?  
Waren sie als schottische Adlige nicht die "Profis" in solchen Fragen?  
Bist Du selbst von schottischem Adel, um es besser zu wissen? Und warum  
muss es ueberhaupt pamphletisch sein, wenn man von Skythen abstammt? Was  
ist daran so dramatisch?

Eine propagandistische Bearbeitung mit bestimmten Schlagworten, ein  
Pamphlet, ist doch heute eher von pronationalsozialistischen "Historikern"  
zu erwarten, denen es aeusserst wichtig ist, dass alle Altvoelker Europas  
da wo sie jetzt sind "von selbst" entstanden sind (oder wenigstens  
beinahe).


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 14:17:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 10 Sep 1999 14:17:00 +0100
Message-ID: <7OauTvILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d7c23b.1@news.ivm.net>
Lines: 47



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> [...]
>
> >  Berlin. Mit "Universal Soldier" beglueckte er schon 1992 das Kino-
> >  publikum. Jetzt muss Jean-Claude Van Damme erneut kraftstrotzend
> >  und alleine gegen das Boese kaempfen. In "Universal Soldier. Die
> >  Rueckkehr" muss Van Damme gegen den Supercomputer S.E.T.H. vorgehen,
> >  der verrueckts spielt und die Macht ueber alle Soldaten uebernimmt.
> >
> >
> > Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser
> Supercomputer
> > nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst. Vielleicht sind da interessante
> > Aspekte in gefaelliger Action verkalt.
>
> Tjaaa - dann mußt du dir den Film ja unbedingt angucken. Immerhin - du
> wirst einer der wenigen sein, die in dieses lächerliche Machwerk
> hineingehen werden...


Ich denke mal nicht, dass es sooo wenige sein werden. Und weshalb ist das  
ein "Machwerk"? Schon gesehen? Oder ist es nur wegen des Namens S.E.T.H.  
ein "Machwerk"? Hat dieser Name so grosse Bedeutung fuer Dich?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 14:21:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 10 Sep 1999 14:21:00 +0100
Message-ID: <7OauUzXqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D7537A.A89F70AE@siemens.at> <7r8nrf$bt7$1@elrond.deceiver.org>
Lines: 34



Vorredner: freitag@elrond.deceiver.org

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> Anton Strasser  writes:
>
> >'Das Focoultsche Pendel' von Umberto Eco
> >empfehlen.
>
> Noch einer, der Fiktion und Fakten nicht auseinanderhalten kann...

Auch Eco duerfte zu denen gehoeren, die man beachten sollte. Leider kam  
ich noch nicht zum Pendel, aber das wird schon noch.

Und: Auch unterhalb des Oberflaechlichen gibt es Fakten. Sogar  
Dornroeschen ist etwas ganz Faktisches in einem dichterichen Rahmen. Nur:  
Was ist Dornroeschen in der richtigen Uebersetzung ins offen Faktische?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 14:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 10 Sep 1999 14:28:00 +0100
Message-ID: <7Oau$mdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7OTrk7-LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 36



Vorredner: fb@iworld.to

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> n.marzahn@vision.in-berlin.de writes:
> >Mit AltaVista suchte ich und stiess auf die webpage
> >www.norbyhus.dk/mull.html. Dort fand ich den Text in der hier
> >praesentierten Form, also mit "unset's on fire".
>
> Es heißt "sunset's on fire", Nørbys www.norbyhus.dk/mull.html irrt.
>
>  net.se/~qzd510w/pm1977.html> weiter unten.


Gut. Einverstanden. Allerdings wundert es mich dann etwas, dass "the  
sunset" in der naechsten Zeile mit "he" statt mit "it" aufgegriffen wird.

Meinte McCartney also mit "he" etwas ganz anderes?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 21:33:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 10 Sep 1999 21:33:00 +0100
Message-ID: <7OavLu9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OTqzYE5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d8d52c.0@news.ivm.net>
Lines: 51



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7OTqzYE5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > Hier stehen die Marzahnschen "Begründungen" dafür, daß die Nazis
> > > Sozialisten gewesen wären:
> > >   http://www.h-ref.de/dk/nsdap/verrenkungen.htm
> > > Und hier steht, warum sie keine waren:
> > >   http://www.h-ref.de/dk/nsdap/sozialisten.htm
> > > Herrn Marzahns Reaktion darauf ist normalerweise die Löschtaste.
> > > Argumente hat er nicht.
> > Wo ist denn hier ein Argument? Ich lese nur Adressen.
>
> ... ähnlich wie Lelarge hat nörrbörrt nicht das geringste Problem damit
> so zu tun, als ob er *strunzblöd* wäre.
>
> Natürlich weiß er, was man mit einer Adresse macht.

Dummerle. Es gibt das Web. Dort kann man seinen Monolog installieren. Hier  
ist das Usenet. Hier sind Diskussionsforen. Herr Langowski weicht aber  
zunehmend lieber aus und weist auf seine Monologe hin. Mit Antworten auf  
seine Vortraege in Diskussionsforen hat er eben schlechte Erfahrungen  
gemacht, hier kann ergaenzt werden, was er beim zielgerichteten Stueckeln  
lieber auslaesst. Daher ist das Ausweichen das Gescheiteste, was er jetzt  
noch machen kann.

Muesste er nicht Angst vor Antworten haben, dann koennte er ja auch hier  
sagen, was er lieber dort sagt. Ich verstehe ihn ganz ausgezeichnet.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 21:37:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 10 Sep 1999 21:37:00 +0100
Message-ID: <7OavM5bqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OTrkZKqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D8EC06.C389EAC3@t-online.de>
Lines: 57



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Vorredner: tilostei@hotmail.com
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> > > Norbert Marzahn wrote:
>
>
> Also, beim besten Willen und bevor noch jemand
> denkt, Sie wüßten wovon Sie sprechen.
> Was Sie hier ablassen, ist die mit Abstand lächerlichste
> Kommentierung zur Dialektik, die ich je gehört habe.

Anscheinend verstehen sie nicht viel davon, obwohl es kein sooo  
schwieriges Thema ist.

> Zum Zweiten: Sie sagen, die 3 Gesetze regieren die Welt und sie
> meinen wirklich, dass man ihnen durch "auswendig lernen" ent-
> kommen könnte.

Sie zu kennen ist der Anfangspunkt, von dem aus sie durchdacht werden  
koennen und von dem aus die konkrete Anwendung sichtbar wird.

> Was passiert dann eigentlich, wenn man ihnen entkommen ist?

Man kann die Anwender aufs Korn nehmen. Und dann werden sie ganz unruhig  
und dadurch auch fuer andere gut sichtbar. Das ist ein Spiel, das wirklich  
Spass macht.

> Steht man dann außerhalb der Welt, oder wie hat man sich dann
> seine Existenz vorzustellen?

Man begreift vieles von der Welt, das anderen nebuloes bleiben muss. Man  
wird handlungsfaehig.

--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 22:56:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 10 Sep 1999 22:56:00 +0100
Message-ID: <7OavMS-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OTrkZKqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37D9140B.1E7CF5F3@hotmail.com>
Lines: 373



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


> > Nein. Folgendermassen: Die dialektische Theorie ist vollkommen
> > richtig, hat allerdings nicht etwas Objektives sondern etwas
> > Sunjektives als Wesensgrund, naemlich die auf Differenzierung
> > aufgebaute Wahrnehmung und Denkmoeglichkeit. Beschrieben wird also
> > nichts "an sich Existierendes" sondern unsere Verarbeitung.
>
> Alles, was wir sehen, ist Einbildung. Die physikalischen Gesetze ein
> Ergebnis unserer Sichtweise der Dinge? Nachdem wir festgestellt haben,
> daß du ein Idealist bist, scheint nun klar zu sein, ein subjektiver
> Idealist. Das erklärt zumindest, warum du Hegel meidest.
>
> Wo ziehst du die Trennlinie, was von Marx & Co eingefädelt wurde, und
> was nicht? Da die Naturgesetze zweifellos auch vor Marx gültig waren,
> können sie kein Produkt seines Teams sein, nicht wahr? Hast du bemerkt,
> daß die Gesetze der Dialektik in der unbelebten und der belebten Natur
> genau so anwendbar sind, wie in den Gesellschaftswissenschaften?

Du hast das Wesentliche dessen, was ich sagte, nicht wahrgenommen.  
Natuerlich ist die dialketische Grundlage Naturgesetz. Es ist zunaechst  
sogar unerheblich, ob und inwieweit dieses Naturgesetz ein Produkt unserer  
(biologischen)  Wahrnehmungs- und Denkensnormierung oder "der Dinge an  
sich" ist. Es ist so oder so sehr massgeblich.

Worum es ging, ist, dass aus korrekter Kenntnis der Grundlagen des Denkens  
heraus ein recht kluges Konzept entwickelt wurde, um dieses Wissen  
anzuwenden. Durch Erzeugung ganz neuer dialektisch aufgebauter  
Bewusstseinsfelder, denen aber keine natuerliche Polaritaet zugrunde  
liegt, sondern eine eigens geschaffene, eine kuenstliche.

Wir haben es also mit Naturdialektik zu tun und mit Kunstdialektik, wobei  
der Erfolg der Kunstdialektik darauf beruht, dass die natuerliche  
Denkmechanik einfach mit einer voellig neuen und nicht natuerlichen  
polaritaet gefuettert wird. Das ist der Schluessel in das Denken der  
Massen gewesen. Eine ausgesprochen intelligente Vorgehensweise, Macht  
durch Wissensvorsprung.

Und wir werden uns wohl nicht ernsthaft darueber unterhalten muessen, dass  
das "politische" Links und Rechts der Menschen eine Kunstpolaritaet ist.  
Wer die Geschichte der Erzeugung des Links-Rechts-Glaubens studiert und  
begriffen hat, der hat etwas ungeheuer Wesentliches begriffen, das ihm  
weit ueber diese bedeutende Einzelanwendung hinaus von Nutzen bleibt.


> Was sagt dir das? Das dort auch jemand die Finger drin hat? Wer? Und
> warum mischt nicht der _gleiche_ in der Gesellschaft mit? Warum mußte
> "er" auf Marx warten?

Marx als Person ist unwichtig. Er wurde gefuettert und schrieb, was  
gebraucht wurde.


>
> > [schnipp]
> > Der Missbrauch liegt nicht in dieser Erkenntnis an sich, sondern in
> > der Anwendung. Nennen wir das Dargestellte mal den "Natur-Dualismus",
> > dann ist der Missbrauch der "Kunst-Dualismus". Unter Ausnutzung der
> > menschlichen Denkensweise wird ein kuenstliches Bewusstsein dann nicht
> > durch "einfaches Einbleuen" erzeugt, sondern durch das Einbleuen eines
> > ganzen Widerspruchs mit zwei kuenstlichen Polaritaeten.
>
> Schade nur, daß du Hegel nicht kennst. Seine Aussagen zielen genau
> darauf, daß ein denkender Geist, der durchaus _nicht_ menschlich sein
> muß, was auch immer ihm vorschwebte, dialektisch Denken müßte, um
> effektiv zu Ergebnissen zu kommen.

Da hat er Recht. Aber hier ging es um den entgegengesetzten prozess:  
Mittels Dialektik Gedanken aufdraengen.

Es ist wie mit vielen Erkenntnissen: Man erlangt sie. Und bald werden sie  
angewendet. Es geht mit hier nicht um die Erkenntnis, ihre Richtigkeit  
steht ausser Frage. Es geht um die Anwendung zur Massenprogrammierung.

> > [schnipp] Da jegliches Linkssein
> > oder Rechtssein jedoch als Bezeichnung fuer ein Denken oder Sein nicht
> > nur eine absurde Vereinfachung ist, sondern voellig ohne realen
> > Inhalt, ist das so, als haette man da die Begriffe "fluessig" und
> > "fest" aufgegriffen und fuer Programmierungszwecke verwendet.
>
> Du meinst, fest und flüssig sind nur _scheinbar_ und nur in unserer
> _Wahrnehmung_ unterschiedliche Aggregatzustände?

Nein. Auch in der Natur gibt es ja tatsaechlich die Raumausdehnungen, die  
wir mit dem raeumlichen links und Rechts benennen. Es waere allerdings  
etwas eigenartig, wenn wir menschen uns nun *selbst* in "Fluessige" und  
"Feste" unterteilen und das dann fuer einen ungeheuer wichtigen  
Unterschied halten, der alles Denken ausschaltet. Und genau das ist mit  
"links" und "rechts" geschehen. Wenn Du das im oben zitierten Absatz nicht  
erkannt hast, das hat es wenig Sinn, mit mir zu diskutieren. Fuer mich ist  
das dann, als ob ich einen Vortrag im Kindergarten halte.

> > [schnipp] Es ist alles nur
> > der Versuch einer Minimierung und letzlich Ausschaltung des Denkens.
>
> Mein Eindruck ist eher gegenteilig.

Das macht ja nichts.

> > Der
> > Trick ist, dass mit zwei Luegen alles dazwischen zerstoert wird. Eine
> > Art Zwei-Flanken-Angriff auf das Massenbewusstsein.
>
> Wieso drängeln sich dann alle in der Mitte rum?

Erstens ist das nicht so, nicht weltweit und auch in Deutschland im Ex- 
Osten nur in geringerem Masse, und zweitens ist es kaum minder bescheuert,  
sich in einer "Mitte" anzusiedeln, wo es kein "Rechts" und "Links" gibt.  
Ohne "Linke" und "Rechte" gaebe es auch keine "Mitte"-Spinner und  
jegliches vorhandene Gefuehl fuer "Mitte"-Sein ist automatisch eine  
Staerkung fuer ein "Links" und "Rechts" davon, ja es ist ja nur noch eine  
fast demuetige Reaktion auf den "Links"-"Rechts"-Glauben. Diese 3 "Zonen"  
lassen sich gut mit den 3 Zonen in "1984" von George Orwell vergleichen.

Wenn sich also alle in der "Mitte" draengen wuerden, dann waere auch das  
nur ein Erfolg des Links-Mitte-Rechts-Glaubens. Aber das Konzept sieht  
soetwas nicht auf Dauer vor. Diese "Mitte" wird immer wieder von den  
Flanken her geknackt werden, wenn sich das Nicht-Links-Rechte als "Mitte"  
versteht. Was sich nur zwischen zwei voellig substanzlosen  
Scheinpolaritaeten definiert, ist erst recht substanzlos und verschwindet,  
wenn die Spannung dieses Bewusstseinsfeldes erhoeht wird.

"Links" lebt von der Negation von "Rechts"
"Rechts" lebt von der Negation von "Links".

"Mitte" lebt von gleich zwei Negationen.

Was aber nur auf Negation aufgebaut ist, kann niemals bestaendig sein. Und  
was sich nur zum blossen Rest zwischen zwei Negationen demuetigt, das  
ueberlebt nicht.

> > Ein durchaus erfolgreiches
> > Konzept, eben weil es die tatsaechlich vorhandene Struktur des Denkens
> > voll ausnutzt, es aber mit einem nichtigen Dualismus belegt. Noch
> > heute glauben viele Menschen an "links" und "rechts" im politischen
> > Sinne und nehmen das ganz ernst.
>
> Warum bekommst du überwiegend Zustimmung von einer politischen Richtung
> in dieser NG?

Das moechte ich mal erleben, denn das ist unmoeglich. Weder "links" noch  
"rechts" kann akzeptieren, was ich beiden sage. Im Uebrigen hast Du mich  
nicht verstanden. Ich habe es hier nicht mit "politischen Richtungen" zu  
tun, ich bin davon deprogrammiert. Ich habe es hier mit lauter Leuten zu  
tun.

> Warum sehen diese in dir einen von ihnen oder zumindest
> einen, der in ihrem Sinne wirkt? Ist doch höchst eigenartig, glaubst du
> nicht? Ein Mißverständnis?

Es sind die gemaessigten "Linken" und "Rechten", die vielleicht einen von  
ihnen in mir sehen, da es bei mir Einzelfauffassungen gibt, die es bei  
ihnen auch gibt. Aber im Allgemeinen koennen weder "Linke" noch "Rechte"  
viel mit mir anfangen, weil aus ihrer Sicht auch deren "Feindseite" durch  
andere meiner Standpunkte bei mir durchschimmert. Ich kann ja meine  
Standpunkte ganz frei waehlen, jeden fuer sich. Und sie meinen, dass man  
das nicht tun darf. Ueberdies haben "Linke" wie "Rechte" gleichermassen,  
vor allem eben wenn sie Extremisten sind, allergroesste Probleme mit  
meiner prochristlichen Haltung. Denn das Antichristliche war ja dem ganzen  
Links-Rechts-Glauben an beiden Polen eingeimpft, weil das den  
Projektleitern ganz besonders wichtig war, weshalb in dieser Sache auch  
nicht aufgeteilt wurde.

Dass mir in letzter Zeit eher die gemaessigte "Linke" zugeneigt ist, liegt  
allein daran, dass bei denen noch nicht alles verloren ist, aber das gilt  
auch fuer die gemaessigte "Rechte". Die Gemaessigten betrachte ich auch  
nicht als Gegner sondern als potentiell Aufklaerbare.

Ich muss beide sowohl etwas reizen, als auch bestaetigen, aber das  
versteht nur jemand, der die Dialektik versteht. Fuer beide Seiten bin ich  
wohl am ehesten eine interessante Raetselhaftigkeit.


> Welche Rolle glaubst du überhaupt zu spielen, in diesem "Programm"?

das kann nicht in wenigen Saetzen gesagt werden. Eine Aufgabe ist die  
zerstoerung von "Links" und "Rechts" als Glaubensgegenstand. In diesem  
Punkte bin ich "Liquidator". Aber da ich das Geistige bekaempfe und nicht  
die Menschen an sich, die Traeger des Geistigen sind, brauche ich Zugang  
zu beiden Gruppen.

Die Sache ist noch laengst nicht ausgestanden.

> Fürchtest du nicht durch deine unglaublichen "Offenbahrungen" schon
> längst auf der Liste der Verschwörer zu stehen? Wie steht es um deine
> persönliche Sicherheit?

Sie sind rationalistisch befaehigt. Sie tun nichts, von dem sie sich  
ausrechnen, dass es ihnen eher schadet, als nutzt. Und ihre bisherigen  
Massnahmen haben ihnen immer nur geschadet.

> Vielleicht aber bist du aber auch Teil _ihrer_ Verschwörung (wissentlich
> oder unwissentlich)? Schon mal darüber nachgedacht?

Nicht ernstlich, nur im Rahmen gedanklicher Verspieltheiten.

> > [schnipp]
> > Das geschieht derzeit verstaerkt, denn der Sozialismus ist zu einer
> > weltweiten Grossoffensive angetreten.
>
> Bitte??? Hast du die letzten zehn Jahre verschlafen?

Nein, eben nicht.

>
> > [schnipp] Der Hintergrund dieses Ziels ist religioeser Natur,
> > denn dieser schliessliche "Rechts"-Sieg soll eine ganz andere
> > Entscheidung gewissermassen vorwegnehmen, ersetzen, vorher kopieren.
>
> Eine Kraft siegt, die es eigentlich gar nicht gibt? Dann ist doch aber
> das Spannungsfeld weg.

So wird es auch sein. Sie siegt nicht und das Spannungsfeld kommt weg.

> Welchen Gesellschaftszustand sagst du nach
> diesen Rechtssieg voraus?

Es wir diesen Sieg des politisierten Rechts nicht geben. Der Kopierversuch  
wird klaeglich scheitern. Aber es wird einen Sieg des Rechts geben, von  
dem Jesus sprach.

> Frieden? Ist es das, was du mit Wal sagen
> willst?

Aber leider erst nach "Armageddon" ...

> Also, "Rechts-Links-Programme" laufen, so oder so. Das Problem ist, daß
> jemand unser Betriebssystem ausgetauscht bzw. gepatcht hat. Wieso klingt
> das in deinem Buch eher danach das dieses Programm _erstmalig_
> installiert wurde, daß heißt voher war alles in Ordnung, _ohne_
> Programm. Du drückst dich nachweislich _mehrdeutig_ aus. Warum?
>
> Wal:
> "Der Trick der Gegenseite bestand nun darin, das im materiellen Gültige
> für Verführungszwecke, also Steuerungszecke, nutzbar zu machen. Sie
> dachten sich: "Was die Natur kann, das können wir auch." Damit
> übertrugen sie den Dualismus auf einen Bereich, für den er nicht
> vorgesehen ist."
>
> Lief nun ein Programm vorher, oder nicht?

Gott und Satan. Gut und Boese. Das lief und es laeuft immer noch. Wenn Du  
fragst, ob auch das ein Kunstprogramm sei, dann lautet die Antwort: Nur  
dann, wenn man man das gesamte Diesseits als ein programm versteht,

> Gleiche Pole stoßen sich ab,

Politisch "links" und "rechts" *sind* gleiche Pole. Ihre  
Gegensaetzlichkeit und Spannung sind blosse Einbildung, aber menschliche  
Einbildung fuehrt auch zu Handlungen. Ist Dir das nicht klar?

> > [schnipp]
> > > Oder glaubst du etwa, daß bei "Abschaffung der Rechts-Links-Politik"
> > > alle Widersprüche in sich zusammenbrechen würde
> >
> > Ganz und gar nicht. Aber es koennte befreit ueber alle Fragen geredet
> > werden und Du koenntest Dich bei jeder Angelegenheit ganz frei
> > entscheiden, ohne in grundsaetzliche Gut-Boese-Schubladen als neue
> > Variante des Hexenglaubens sortiert zu werden.
>
> Also so wie in der "Vor-Marx-Ära". Ich glaube, im Mittelalter durfte man
> nicht mal pieps sagen, ohne gleich verbrannt, gekreuzigt usw. zu werden.
> Das war eine super-meinungsfreie Gesellschaft damals!

Es ist kein Fortschritt, wenn aus anderen "Gruenden" verbrannt und  
gekreuzigt wird. Diese anderen "Gruende" sind nur ein neuer Dreh derselben  
verursachenden alten Kraft.

> Warum z. B. heißt dein Buch "Wal" und nicht "Fisch"? Klar ist, daß doch
> die alten Christen, den Fisch als Symbol nutzten, gerade so wie du auch
> auf deiner Homepage. Warum? Bist du Christ? Soll Wal ein "christliches"
> (Fisch) oder "antichristliches" (Wal) Buch sein?

Christlich und ueberchristlich zugleich, aber das kannst Du nicht  
verstehen. Es heisst WAL, weiss es z.B. auch "Jonas und der WAL" heisst.
Und wegen des englischen Anagramms:

WAL
LAW
LLLL-AAAH-WWWW (einzeln vokalisiert): LOVE

WAL ist das Gesetz und das Gesetz ist die Liebe.

> (durch Unwissen) ermöglicht.
>
> > > > Der Kapitalismus ist eine kluge Sache, wenn man den Zins weglassen
> > > > koennte. Der ist der Abwuerger und Runterzieher dabei.
> > >
> > > Ja, aber dann würde doch überhaupt nichts laufen!
> >
> > Dann wuerde alles ganz vorzueglich laufen. Boom ohne Ende und ganz
> > ohne Zusammenbrueche, wenn die Schuldenaufnahmefaehigkeit am Ende ist.
>
> Alles fließt, wurde schon lange vor Marx festgestellt.

Da der Zins dafuer sorgt, dass das konkrete Geld in Forderung und Schuld  
gespalten werden muss (jede verzinste Mark muss in Haben und Soll stehen),  
fliesst das Geld nur so lange gut, wie Schuldner habergeld abnehmen  
koennen. Tritt Schuldnersaettigung ein, wird der Fluss empfindlich  
gestoert. Zinsen: Niedrig (Hohes Angenot, geringe akzeptable nachfrage).
Das Habergeld fliesst dann an die Boersen und treibt sie hoch, was nicht  
ewig geht. Sie werden explodieren. Ausserdem ist das Endstadium daran zu  
erkennen, dass das Habergeld, das keiner mehr abnehmen kann, dazu fuehrt,  
dass ein Konzern den anderen kauft und das immer gigantischer. Ich koennte  
das weiter ausfuehren, aber es muss unweigerlich zum Fiakso fuehren. Und  
das wohnt nicht dem Kapitalismus inne, dem privateigentum mit  
Gewinnerwirtschaftung, sondern es ist eine gesetzmaessig unvermeidbare  
Folge der Wahnidee Zins. Am Ende geht immer der kreislauf kaputt, weil die  
Uebergabe von Habern an Schuldner nicht mehr funktioniert.

> Daher ist der Zins folgerichtiger Ausdruck dieser allgemeinen
> Daseinsregel des Universums (!).

Unsinn.

> Daß mit dem Zins viel Schindluder getrieben wird, steht außer Zweifel.
> Aber abschaffen? Willst du als nächstes das Essen, die Atmung und den
> Tod abschaffen?

Ich prach vom Zins, nicht von den anderen Themen. Du bist kindisch.

> > > Das ist so, als ob
> > > sagstest du, das Auto ist eine prima Sache, aber daß der Tank immer
> > > wieder nachgefüllt werden muß, ist unerträglich.
> >
> > Der Zins ist aber nicht der Sprit des Kapitalismus, sondern das
> > schliessliche Streichholz im Tank. Kapitalistische Gewinnwirtschaft
> > muss keinesfalls auch eine Zinswirtschaft sein.
>
> Welchen Grund hätte bei Null-Zins jemand, seinen Kredit zurückzuzahlen,
> wenn es nicht immer mehr Zinsen werden würden? Es gäbe überhaupt keinen
> Druck.

Es gaebe keinen Kredit. Hoechtens bei groesseren Kaeufen auf Raten.

Der Rueckzahlungsdruck ergibt sich nicht aus dem Zins, sondern aus dem  
Vertragsrecht, dem Rechtsgeschaeft, welches zur Zahlung verpflichtet. Wenn  
Dir das auch nicht klar ist, was soll dann dein Gerede?

> Natürlich würde dann überhaupt niemand mehr Kredite vergeben.

Richtig. Und niemand wuerde welche brauchen.

>
> > > > VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
> > > > ERKLAERT HAETTE.
> > >
> > > Vieles hättest du verstanden, wenn man es dir erklärt hätte.
> >
> > Das Zitat ist schon richtig.
>
> Das meinte ich nicht. Ich meinte, so wie es dasteht, trifft es auf dich
> nicht zu.

Du machtest nicht gerade den Eindruck, als ob es Dir zukommt, ueber das  
Verstehen zu reden. Aber diese tun es am allerliebsten, ich weiss.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 08:00:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 11 Sep 1999 08:00:00 +0100
Message-ID: <7Oew1xp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References:  <1dxrwgh.ix9ttz2zsi4pN@port53.ahrweiler.ivm.de> <38125c36.30070707@personalnews.de.uu.net>
Lines: 24



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



> Deiner Ansicht nach müßtest du
> Herrn Marzahn als Drecksack bezeichnen,

Niedlich ist er ja manchmal schon, der Juergen Langowski.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 08:14:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 11 Sep 1999 08:14:00 +0100
Message-ID: <7Oew2XG5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OTq-70abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <38165cd6.30230286@personalnews.de.uu.net>
Lines: 50



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


> > Und wo so einige scheinbar Einzelne so
> >massiv am Loeschen der Fakten interessiert sind, da sollte es gar keine
> >"Verschwoerung" geben?
>
> Das ist ein klassischer Zirkelschluß.


Durchaus nicht.

Es verhaelt sich ja ausserdem so, dass es in Deutschland nur einige  
"linke" und "rechte" Sozialisten gibt. Die Mehrheit ist dem Sozialismus  
gegenueber ablehnend, was selbst in der Ex-DDR so ist, wo der Sozialismus  
eine groessere Anhaengerschaft hat als im Westen. Das hat psychologische  
Gruende.

Wuerde jedoch ein Mensch, der nichts vom heutigen Deutschland weiss, sein  
Bild aus einigen der deutschsprachigen Foren gewinnen, so muesste er  
denken, dass in Deutschland fast jeder ein "linker" oder "rechter"  
Sozialist sein muesse, da es in diesen Foren fast gar keine Gegenstimmen  
gegen Sozialisten gibt und Gegner als kleine Minderheit erscheinen.

Das aber liegt nicht daran, dass diese Foren repraesentativ sind, sondern  
allein daran, dass einige ausgebildete Propagandaspezialisten  
gemeinschaftlich eine "Links"-"Rechts"-Herrschaft in einigen Foren zu  
errichten trachten um diese Foren zu ihren Foren zu machen.

Dies konnte hier ausgezeichnet und nachhaltig demonstriert werden. Es  
zeigte sich sogar des Oefteren, dass sich hier viele Sozialisten in d.a.u.  
und d.a.p. tummeln, die nicht lange bei forenbezogener Rede bleiben  
koennen und bald den Sozialisten in sich zeigen, wenn sie sich in ihren  
sozialistischen Grundlagen gereizt fuehlen.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 08:17:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: springmeier illuminati
Date: 11 Sep 1999 08:17:00 +0100
Message-ID: <7Oew3M0qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7r145k$5du$4@apans1.apa.at> <7OXsqFNabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37d948e0.90401322@news.compuserve.com>
Lines: 31



Vorredner: drgresch@csi.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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>
> >Soll es ein Erfolg von "mind control" sein, dass es eigentlich mcultra
> >heissen sollte und nicht mkultra? Wofuer steht denn "mk" ?
> >

> MK steht nicht für "mind kontrolle", wie manche meinen. MK ist das
> Kürzel für die CIA-Abteilung, die mit diesem Projekt betraut wurde.

Gut. Aber wofuer steht es dann? Da ja soviele darueber Bescheid zu wissen  
scheinen, muesste doch auch bekannt sein, was "MK" heisst.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 08:19:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 11 Sep 1999 08:19:00 +0100
Message-ID: <7Oew3euLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OTrkZKqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380d5be4.29988335@personalnews.de.uu.net>
Lines: 47



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> On 08 Sep 1999 21:50:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7OTrkZKqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Wenn man statt mit nur einem Muster mit so einem Doppelpolsystem
> >programmiert, kann man damit nette Spiele machen. Dies kommt kurz und
> >treffend in den 3 Gesetzen der "Objektiven Dialektik" des Engels
> >zustande, die eine Art Programmierungsanleitung fuer Nutzer des
> >Links-Mitte-Rechts- Glaubens sind und die der brockhaus unter Dialektik
> >wie folgt wieder gibt:
> > 1. Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt.
> >
> > 2. Gegenseitiges Durchdringen der polaren Gegensätze und Ineinander-
> >    Umschlagen, wenn auf die Spitze getrieben.
> >
> > 3. Entwicklung durch Widerspruch oder Negation der Negation.
>
>
>
> Engels hat _nicht_ über die Programmierung von Menschen gesprochen,
> sondern über Naturgesetze; das habe ich in
> <37d99fe7.41384152@personalnews.de.uu.net> ausführlich nachgewiesen.
> Eine Antwort dazu steht noch aus.

Die Antwort auf ihre Nazi-Schutz-Propaganda wurde ihnen mehrfach gegeben,  
sie haben es lediglich in der ihnen eigenen Art mal wieder "vergessen".


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 08:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Rassisten erstechen 20-jaehrigen in Lohfelden
Date: 11 Sep 1999 08:23:00 +0100
Message-ID: <7Oew3vQabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <199909042113.XAA21448@lizard.ramat-negev.org.il> <7OXsqk$LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <38145c5b.30107420@personalnews.de.uu.net>
Lines: 52



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 09 Sep 1999 05:40:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7OXsqk$LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Die 3 Gesetze der "Objektiven Dialektik" von Engels laut Brockhaus,
> >Eintrag Dialektik:
> >
> >
> > 1. Umschlagen von Quantität in Qualität und umgekehrt.
> >
> > 2. Gegenseitiges Durchdringen der polaren Gegensätze und Ineinander-
> >    Umschlagen, wenn auf die Spitze getrieben.
> >
> > 3. Entwicklung durch Widerspruch oder Negation der Negation.
> >
> >
> >
> >Scheinbare polare Gegensaetze sind die Werkzeuge *eines* Konzepts.
>
>
> Ich erinnere daran, daß noch eine Antwort zu
> <37d99fe7.41384152@personalnews.de.uu.net> aussteht.

Nennen Sie bei solchen Antraegen bitte Betreff, Forum und Datum.

Im Uebrigen haben sie sich dermassen verschlissen, dass eine Beantwortung  
ihrer Propaganda nicht mehr regelmaessig erforderlich ist.


> Herr Marzahn möchte nicht diskutieren, sondern missionieren,

Ich mache das Eine durch das Andere.

--
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               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 11:35:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Pius XII.
Date: 11 Sep 1999 11:35:00 +0100
Message-ID: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 213

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Im Rahmen der globalen Spaltungs- und Extremisierungsbemuehungen ist  
erneut der Vatikan in den Mittelpunkt satanistischer Angriffe geraten.  
Zwar gab es solche Angriffe gegen Pius XII. schon oefter, doch ist das  
Bisherige mehr als "Bereitschaftskoecheln" anzusehen, waehrend nun alles  
Zubereitete mit voller Wucht in den ernsthaften, finalen Angriff des  
Satanismus geworfen wird. Ich gebe nachfolgend einen Artikel der "Berliner  
Zeitung" vom 11./12. September 1999 von Thomas Goetz vollstaendig wieder,  
ohne ihn gross zu Kommentieren, da er fuer die Linksextremisten ohnehin  
der Stoff bleiben wird, auf den ihr Wille zum Hass programmiert ist, und  
sie werden sich den Stoff nicht nehmen lassen.

Allen Uebrigen wird ohnehin klar sein, in welch schwieriger Lage sich  
damals der Vatikan befand, nicht nur deshalb, weil er seine Heimat mitten  
im mit Hitler verbuendeten Italien hatte. Papst Pius XII. war ein Feind  
des Gesamtsozialismus, also auch des nationalsozialismus, musste aber  
beruecksichtigen, dass die katholische Kirche im Nationalsozialismus noch  
existieren durfte, waehrend Kirchen im linken Sozialismus einen noch  
schlechteren Stand hatten. Natuerlich musste ihm daran gelegen sein, die  
Moeglichkeit des Katholischseins zu erhalten. Die Front war daher  
verborgener und Pius XII. stand vor einem diplomatischen Grundproblem:  
Sollte er durch "totalen Krieg" mit dem Nationalssozialismus alle  
einfachen Menschen, die sowohl dem Katholizismus und den christlichen  
Werten, als auch dem Nationalsozialismus zuneigten, zu einer Entscheidung  
zwingen? Was waere nach einer solchen Entscheidung aus jenen Katholiken im  
Nationalsozialismus geworden, die sich im offenen Kampf fuer das  
Katholische entschieden haetten? Absehbar haette Pius XII. unzaehlige  
Katholiken geopfert und das Wirken christlicher Ideen im  
Nationalsozialismus geschwaecht. Die diplomatisch richtige Ueberlegung war  
daher die, es bestehen zu lassen, dass einfache Menschen sowohl  
Katholiken, als auch Nationalsozialisten sein konnten. Dies ermoeglichte,  
dass christliches Denken auch im Nationalsozialismus maessigend auf diesen  
wirken konnte, und es schuetzte das Leben von Katholiken, die einen  
Entscheidungszwang nicht ueberlebt haetten. So wurde auch eine Basis fuer  
ein Danach erhalten, die man danach brauchen wuerde. Und  
unmissverstaendlich war die drohende Kampfmethode des Nationalsozialismus,  
der, als eine Verurteilung des Nationalsozialismus durch den Vatikan  
drohend im Raum stand, kurzerhand zahlreiche Katholiken ins  
Konzentrationslager gebracht hatte, und zwar solche, die vom Judentum zum  
Christentum konvertiert waren. Natuerlich waren diese ein besonderes  
"Greuel" fuer jene levitischen Extremisten, fuer die so ein Wechsel ein  
"Hochverrat" war. Und so hatte Pius XII. gerade ex-juedische Katholiken zu  
schuetzen, und er hatte zu erwarten, dass die Methode fuer alle Katholiken  
angewendet werden wuerde, die als Katholiken in einen ausgerufenen  
katholisch-nationalsozialistischen Kampf getreten waeren. Wir koennen  
davon ausgehen, dass das Nichtzustandekommen dieser Front die Zahl der  
Opfer jener Zeit verringert hat, denn ein Sieg der Katholiken waere  
unmoeglich gewesen.

Der Artikel:

 Rom. 10. September. Die Debatte um Papst Pius XII. und die Juden erinnert
 an den Aetna. Wie der sizilianische Vulkan bricht sie in unregelmaessigen
 Abstaenden aus und foerdert jedes Mal mehr oder weniger das gleiche
 Material zu Tage. Die juengste Eruption wurde in dieser Woche in Italien
 durch die blosse Ankuendigung eines Buches ausgeloest, von dem bisher
 nicht mehr als ein Vorabdruck in der amerikanischen Zeitschrift "Vanity-
 Fair" vorliegt. Das Buch wird "Hitler's Pope" heissen. Sein Verfasser,
 der britische Journalist und Schriftsteller John Cornwell - ein Bruder
 des Krimiautors John le Carre - behauptet, der Pontifex sei Antisemit
 gewesen und ein Freund der Nationalsozialisten.

 Nicht zufaellig erscheint das Buch in der Endphase des Seligsprechungs-
 prozesses fuer Eugenio Pacelli, der der katholische Kirche unter dem
 Namen Pius XII. von 1939 bis 1958 vorstand. Bis Jahresende moechte der
 Jesuitenpater Peter Gumpel, der als "Postulator" die Rolle des
 Anwalts in dem Verfahren uebernommen hat, das Ergebnis seiner Unter-
 suchungen und Erhebungen an die Heiligsprechungskongregation weiter-
 leiten.

 Dass Pius XII. unter die wuerdigen Kandidaten aufgenommen wurde, erregte
 von Anfang an den Unmut all jener, die diesem Papst vorhalten, er habe
 waehrend des Krieges zur Ermordung der Juden im Dritten Reich
 geschwiegen. Seit der Veroeffentlichung Rolf Hochhuths Drama "Der
 Stellvertreter" im jahr 1963 ist der Vorwurf nicht verstummt, der
 Papst habe nicht einmal gegen die Deportation der Juden seiner Dioezese
 Rom etwas unternommen.

 Die Kirche hielt dem stets entgegen, in aller Stille habe der Papst mehr
 getan, als er durch Worte je haette erreichen koennen. Buchautor
 Cornwell jedoch behauptet, Eugenio Pacelli sei schon in jungen Jahren
 Antisemit gewesen. Als Beleg zitiert er Briefe aus der Zeit, in der
 Kardinal Pacelli als apostolischer Nuntius in Muenchen lebte, also bis
 1929. Das Material will Cornwell aus Archiven der Jesuiten und des
 vatikanischen Staatssekretariats haben. Dort sei ihm Zutritt gewaehrt
 worden, weil er urspruenglich die Vorwuerfe gegen den Angegriffenen
 habe widerlegen wollen.

 Was er fand, schreibt Cornwell, sei ein "Schock" gewesen. Da ist einmal
 der Brief an den vatikanischen Staatssekretaer Gasparri. In dem
 Schreiben verwahrt sich Kardinal Pacelli gegen die Bitte des Muenchner
 Oberrabbiners, er moege den Vatikan um Hilfe bei der Beschaffung von
 Palmzweigen aus Italien ersuchen. Die juedische Gemeinde in Muenchen
 hatte fuer das Laubhuettenfest solche Zweige bestellt, die Intervention
 sollte deren Lieferung ermoeglichen. Pacelli nannte die Bitte "absurd"
 und schrieb: "Es waere ein schwerer fehler, die Juden bei der Ausuebung
 ihres Kultes zu unterstuetzen."

 Der zweite Brief schildert eine kommunistische Demonstration: "lauter
 Juden", schreibt Pacelli, "bleich, schmutzig, abstossend und vulgaer,
 mit leeren Blicken und intelligenten, zugleich aber verraeterischen
 Gesichtern". Die Kernthese Cornwells, die auch den Titel rechtfertigt,
 ueberspitzt den alten Vorwurf, dem kuenftigen Papst sei auch die
 Unterstuetzung der nazis recht gewesen, um den Vormarsch des Kommunismus
 aufzuhalten. Pacelli habe die katholische zentrumspartei gedraengt,
 Hitlers Ermaechtigungsgesetz vom 34. Maerz 1933 zu unterzeichnen und sich
 am 5. juli desselben Jahres selbst aufzuloesen. Das sei der Preis - so
 Cornwell - fuer die Unterzeichnung des Konkordats mit Hitler-Deutschland
 gewesen.

 In Italien wurde das Buch in erster Linie von der fuehrenden Tageszeitung
 "Corriere della Sera" propagiert. Die Vatikanzeitung "Osserbatore
 Romano" schwieg zu den Angriffen und ueberliess die Verteidigung dem
 Blatt der Bischoffskonferenz, "L'Avvenire". Dort kam ein Mann zu Wort,
 der die Dokumente wohl am besten kennt. Der franzoesische Jesuitenpater
 Pierre Blet hat mit drei weiteren Geistlichen in den Jahren 1965 bis
 1981 die Dokumente des Paepstlichen Geheimarchivs zum Zweiten Weltkrieg
 in zwoelf Baenden punliziert. In der kommenden Woche erscheint in
 Italien sein Buch "Pius XII. und der II. Weltkrieg". Der ueber
 achtzigjaehrige Kirchenhistoriker nennt Cornwells Buch "sehr konfus", und
 das nicht zuletzt aus methodologischen Gruenden. "Es fehle die
 Dokumentation zur Erhaertung seiner These", sagt Blet. Zu den
 Vorwuerfen selber meint der Jesuit: "Waere der Papst Antisemit gewesen,
 er haette kaum den roemischen Juden geholfen, die 50 Tonnen Gold auf-
 zutreiben, die Kappler (ehemaliger Gestapochef von Rom - die Red.) von
 ihnen gefordert hat. Gegen die Behauptung, der Papst habe in blinder
 Kommunistenangst die Nazis unterstuetzt, fuehrt der Jesuit an, Pius habe
 sich aktiv fuer die Achse Washington-Moskau zur Bekaempfung des Dritten
 Reichs eingesetzt.

 Auch Cornwells These vom Verzicht auf die politische Partei der
 Katholiken im Tausch gegen das Konkordat haelt Blet fuer unhaltbar.
 "Es gibt keinerlei Beweis dafuer, es scheint vielmehr, als waere Pacelli
 sehr irritiert gewesen ueber die Entscheidung, die Zentrumspartei
 aufzuloesen." Postulator Peter Gumpel laesst keinen Zweifel daran,
 dass die Attacken auf Pius XII. keinen Einfluss auf auf das Verfahren
 der Seligsprechung haben werden: "Wenn wir dem Prozess jetzt einen
 Stopp setzen, hiesse es sofort, die Katholische Kirche hat eingesehen,
 dass die Kritiker Recht haben. Und wir sind nicht bereit, das zu tun."



Der Artikel ist fuer den genauen Beobachter recht interessant, denn  
bedeutende Hinweise stecken in Bemerkungen, die wie nebenbei eingeflochten  
sind, den Kluegeren aber Hintergrundhinweise geben. Da waere der Hinweis  
darauf, dass der neue Soldat im Angriff auf den Vatikan aus dem fuer  
Massenprogrammierung wichtigen Bereich Journalismus stammt und auch dessen  
Bruder im Literaturbereich im Einsatz ist (wie uebrigens auch der hiesige  
Radikalenfuehrer Langowski). Nicht minder interessant ist der Hinweis  
darauf, dass dieser Kaempfer sich als Verteidiger des Papstes  
eingeschlichen hat um sodann "Hitler's Pope" aus ihm zu machen. Dies ohne  
wirkliche Beweise, also auf vorgefassten Willen hin. Aber das macht sich  
natuerlich gut: Da will ja einer "sogar" den Papst verteidigen und selbst  
der "entdeckt" dann, was das fuer ein arger Mann gewesen sei. Fuer die  
Primitiven ist das ganz besonders "beeindruckend".  Die hier gezeigten  
"Gruende" sind allerdings laecherlich. Denn *natuerlich* ist es absurd,  
wenn das durchaus nicht Unfaehige Judentum des Jahres 1929 ausgerechnet  
die Spitze der Katholiken um Hilfe fuer das Laubhuettenfest bittet, denn  
ein paar Palmenzweige konnte man auch leicht ohne den Vatikan besorgen. Es  
ist auch ohne abgrundtiefen und "antisemitischen" Hass seitens Pacelli  
gegen Juden absurd, denn fuer die Absurditaet reicht es bereits voellig  
aus, dass Katholizismus und Judentum eben zwei verschiedene Religionen mit  
erheblichen religioesen Differenzen sind. Wer diese Angelegenheit als  
"Grund" verwenden muss, der muss wahrlich tiefere Gruende dafuer haben.

Etwas schwerwiegender mag die Sache mit den kommunistischen Juden  
erscheinen. Doch ist hier unklar, wie eingeweiht Pacelli damals in die  
tieferen Hintergruende war. Es war damals weitaus bekannter, als heute,  
dass in der Tat aeusserts viele Juden den Kommunismus nach Oben brachten,  
es war ebenso unbekannt wie heute, dass das beim Nationalsozialismus nicht  
viel anders war, der schliesslich in der Fuehrung fast ausschliesslich aus  
"Nicht-Ariern" mit juedischen Vorfahren bestand, welche dennoch fleissig  
"Arier" und "Nicht-Arier" sortierten. Doch dass es beideitig einen so  
enormen mit dem Judentum verbundenen Organisationsgrad gab, findet seinen  
Grund zu oberflaechlich und damit faelschlich bei "den" Juden sondern  
allein darin, dass der Stamm Levi eben ein radikaler und extremistischer  
kleiner Teil des Judentums war und ist. Und das duerfte Pacelli 1929 noch  
ebenso wenig bewusst gewesen sein, wie Martin Luther Jahrhunderte zuvor.

Erkennbar wird, dass das Buch des Jesuiten Blet ein grosse Aergernis fuer  
die Leviten sein muss, weshalb sie es mit "Hitler's Pope" fruehzeitig,  
fast praeventiv kontern.

Erkennbar wird, dass der Krieg erneut schaerfer wurde und die  
Literaturgefechte sind sichere Vorboten des Kommenden.

Der Angriff wird viele einen, die jetzt noch uneins sind. Noch mehr werden  
die realen Nazis anhand ihrer taten, Methoden unter den angeblichen Anti- 
Nazis finden. Wenn wir nicht wieder alle nacheinander ausgeschaltet werden  
sollen und uns nicht wieder vor allem gegenseitig bekaempfen wollen -  
nicht aber den intelligenten wirklichen Feind - dann werden wir auch den  
Vatikan zu verteidigen haben, ganz egal, ob wir nun katholisch sind, oder  
nicht. Ein gemeinsamer Feind spaltet gern seine Gegner, aber das kann auch  
leicht gegenteilig wirken.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 11 11:53:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: China und Taiwan
Date: 11 Sep 1999 11:53:00 +0100
Message-ID: <7Oew4UAabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 47

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




"Berliner Zeitung" vom 11.9.99:

Weitere chinesische Grossmanoever in diesem Monat nahe der Taiwanstrasse.  
Die Hogkongner Zeitung "South China Morning Post" berichtete am Freitag,  
dass die chinesische Fuehrung Bill Clinton in einem Gespraech andeuten  
werde, dass China eine "begrenzte Militaeraktion" gegen von Taiwan  
kontrollierte Inseln durchfuehren werde, falls die USA Taiwan nicht im  
chinesischen Sinne beeinflussen.

Von so einer "begrenzten Militaeraktion" aus ist es nur ein kurzer Weg zum  
chinesisch-amerikanischen Krieg. Damit waeren sie USA "beschaeftigt" und  
Europa waere auf sich gestellt.

Es ist offensichtlich, dass die Angriffsstrategie darauf hinauslaeuft, die  
NATO zu ueberlasten. Vor diesem Hintergrund ist ein Engagement in Ost- 
Timor trotz aller Berechtigung des entsprechenden Idealismus nicht mehr zu  
rechtfertigen. Ganz aehnlich, wie die Angreifer die deutsche Polizei gern  
mit "links"-"rechten" Gefechten aus- und ueberlasten, funktioniert es auch  
im Weltmassstab durch Forcierung aller moeglichen Radikalisierungen, die  
berechtigt nach "Weltpolizei" rufen lassen.

Aber: Die NATO darf sich jetzt nicht in alle Welt zerstreuen lassen, denn  
diese Zerstreuung scheint nur eine strategische Vorbereitung eines  
ploetzlichen Angriffs auf Europa zu sein. Und das gilt um so mehr, wenn  
ein chinseisch-amerikanischer Krieg anzustehen scheint. Eine  
internationale Truppe fuer Ost-Timor muss daher von den Staaten dieser  
Gegend selbst gestellt werden.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 07:50:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 12 Sep 1999 07:50:00 +0100
Message-ID: <7OiwsrAabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OXtWCR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 60



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert Marzahn  wrote in article
> <7OXtWCR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> ...
>
> >> >Wer meine Basisthematik kennt, mag sich fragen, ob dieser
> >> >Supercomputer nun rein zufaellig S.E.T.H. heisst. Vielleicht sind da
> >> >interessante Aspekte in gefaelliger Action verkalt.
> >>
> >> Nur mal so eine kleine Ergaenzung. Im Film bedeutet "S.E.T.H."
> >> uebrigens:
> >>
> >> "Self-Evolving Thought Helix"
> >>  ^    ^        ^       ^
> >
> >Auf gut Deutsch: Eine eigendynamische Geisteskrankheit. So kann man
> >Satanismus natuerlich auch sehen.
>
> Wie kommst Du bei "thought helix" auf die Uebersetzung
> "Geisteskrankheit"?
>
> Im medizinischen Sinne bedeutet "Helix" jedenfalls Ohrleiste, also ein
> Teil der Ohrmuschel. Was das im Zusammenhang mit "thought" heissen soll,
> weiss ich auch nicht, aber Geisteskrankheit ist AFAIK voellig falsch
> uebersetzt.


Mit "auf gut Deutsch" wollte ich -vielleicht nicht deutlich genug - sagen,  
dass ich relativ frei uebersetze, also weniger woertlich orientiert als  
(m.E.) sinnorientiert.

Das "Thought" mit Denken zu tun hat, ist wohl klar.

Helix: Griechische "Windung", "Spirale". Auch in der Genetik verwendet,  
die Doppel-Helix.

Vor diesem Hintergrund wuerde ich woertlicher uebersetzen:

"Sich selbst entwickelnde Gedankenspirale".

Und daraus machte ich freier: Eigendynamische Geisteskrankheit.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 07:53:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx u. Marzahn
Date: 12 Sep 1999 07:53:00 +0100
Message-ID: <7Oiwto05bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7qo4ds$pms$1@news.vossnet.de> <7OPo9jCLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37fd2f4d.13139351@personalnews.de.uu.net>
Lines: 27



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Einem modernen biographischen Werk schenke ich im Zweifelsfall mehr
> Vertrauen als einem Marzahnschen Brockhaus aus den dreißiger Jahren.


Mit Verlaub: Aus dem Jahre 1932 um die hier vielleicht erforderliche  
Genauigkeit walten zu lassen. Also vor der Gleichschaltung. Und die  
Existenz eines marzahnschen Brockhaus wuerde die Welt der  
Literaturforschung sicherlich schwer erschuettern. Da sollten sie dran  
bleiben.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 08:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Stoppt Marzahns Propaganda! Re: Antisemitisches
Date: 12 Sep 1999 08:07:00 +0100
Message-ID: <7Oiwu3dqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7rdu3v$ku1$1@apans1.apa.at> <7Oe2P1PYBhB@jojo.escape.de>
Lines: 64



Vorredner: detlef@jojo.escape.de

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> (Und der im uebrigen Kollektivschuld so definiert, _dass_ es eine
> kollektive Schuld eines Volkes ist, Leuten wie Marzahn zuzusehen,
> wie sie ihre Hetze betreiben. Wenn hier ein zweiter Hitler
> aufsteht

Muesste ein solcher nicht eher ein Hitler-Anhaenger sein, als sein  
fuehrender Gegner? Ist es nicht eher so, dass ihr Schein-Hitler-Gegner und  
damit auch dessen Verschleierer, an *wirklichen* Hitler-Feinden, die ueber  
ihn aufklaeren koennen, noch viel mehr "Anstoss" nehmt, als an Hitler- 
Anhaengern, die ja nur euer eigenes Erzeugnis sind und daher nur im Rahmen  
der Notwendigkeiten der dialektischen Konstrution lautstark aber  
oberflaechlich und somit unwirksam bekaempft werden.

> und mit aller Gewalt die Freiheitlich-Demokratische
> Grundordnung des Landes zu zerstoeren trachtet

welche Gewalt?

> und hier
> ganz offen Volksverhetzung

Kann nicht vorliegen, da WAL schon seit langem ungestoert im Web ist.

> und Anstiftung zum Rassenwahn betreibt

Durch die wichtige Aufklaerung darueber, dass Juden nicht im Mindesten  
eine Rasse sind? Interessante These. Sie hat ihren Ursprung doch nicht  
etwa darin, dass ihr den Glauben, dass Juden eine Rasse waeren, aus  
naheliegenden Gruenden erhalten wollt?


> und entsprechendes Propagandamaterial auch noch im WWW feilbietet,
> gehoert der fuer mich allerschleunigst der Justiz uebergeben.

Dann mach das. Du wirst die Justiz aber wahrscheinlich nicht auf Dich  
aufmerksam machen wollen, habe ich Recht?

> Und es wurden hier in den letzten Wochen zur Genuege lange Auszuege
> aus dem Buch "WAL" gepostet, die auch ohne jeden Kommentar
> und fuer jeden Dummkopf verstaendlich machen, dass ein Norbert
> Marzahn hier ganz bewusst eine rassistische Spaltung der
> Gesellschaft herbeizufuehren versucht.


Durch welche Ausfuehrungen ueber "Rassen" soll das geschehen sein?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 19:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 12 Sep 1999 19:39:00 +0100
Message-ID: <7Oix1ot5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Oau$mdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 78



Vorredner: fb@iworld.to

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> n.marzahn@vision.in-berlin.de writes:
> >Gut. Einverstanden. Allerdings wundert es mich dann etwas, dass "the
> >sunset" in der naechsten Zeile mit "he" statt mit "it" aufgegriffen
> >wird.
> >Meinte McCartney also mit "he" etwas ganz anderes?
>
>
> Ich hab dazu mal einen amerikanischen Freund und Beatles -Experten
> befragt ( Billy King - ja, es der Typ von Mr. President))).

Toll.
"Experten" haben meist auch nur ein Gehirn von gewoehnlicher Biologie.  
Denke auch selbst!


> Billy schreibt mir:
> >Darauf habe ich keine Antwortàich gehe mal davon aus, daß er "he"
> >genommen hat, weil "it" nicht so gut klingen würde. Sowas haben Lennon
> >und Macca ab 1966 öfter gemacht, auch im Hinblick darauf, daß Fans
> >wieder irgendwas mystisches hineininterpretieren würden. Da haben die
> >sich einen Spaß draus gemacht. Anderes Beispiel: "Mother superior jump
> >the gun"à

Dass "sunset's" richtig ist, dem koennte ich mich anschliessen. Wenn ich  
den Song mal hoere, werde ich darauf achten, ob da "thi (unset's)" oder  
eben "the sunset's" gesungen wird. Die Besonderheit des "the" vor einem  
Vokal in der englischen Sprache ist da zur sicheren Klaerung geeignet.

An Spass glaube ich in diesem Lied nicht.

>
> Zu dem Hintergrund des Songs vielleicht auch ein paar Sätze von ihm:
>
> >Erstmal heißt das "the sunset's on fire", und das ist eine englische
> >Redewendung Damit ist die untergehende Sonne mit ihrer Feuer-ähnlichen
> >Farbenpracht gemeint. Mit "past painted deserts" ist die Farbe der
> >Wüste gemeint, also ein Mittelding zwischen Ocker und Gelb, so wie in
> >"ancient Egypt (?past)". Das ist ein Ausdruck von Paul's Drogenkonsum
> >(zu der Zeit wurde er auch in Asien verhaftet wegen unerlaubten
> >Rauschgiftbesitzes). In Wirklichkeit beschreibt er nämlich nur den
> >Strand von Mull of Kintyre, wo er zu der Zeit ein Anwesen hatte.


Dieses "past" bleibt etwas problematisch. Es hat eigentlich immer einen  
zeitlichen Bezug und laesst eine Uebersetzung in Richtung von  
"vergangenheitsgezeichnete Wuesten" durchaus zu. Moeglich, dass das mit  
dem alten Aegypten zusammenhaengt. Dass es ein Ausdruck eines  
Drogenkonsums seitens Knight McCartney ist, wage ich mit Sicherheit  
auszuschliessen. Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass die Queen of  
England Ritter ernennt, weil sie tolle Drogenlieder schreiben, waehrend  
Drogenstorys beliebtes Relativierungsmittel fuer Hoehergeistiges sind.  
Dein Experte mag aber gern anderer Meinung sein, was die meine jedoch  
nicht beeintraechtigen wird, nicht mal wenn es "der" Billy King ist, oder  
sogar gerade dann nicht.





--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 05:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 13 Sep 1999 05:45:00 +0100
Message-ID: <7OmyB2BLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OavLu9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e21f48.806948@personalnews.de.uu.net>
Lines: 58



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 10 Sep 1999 21:33:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7OavLu9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >
> >Dummerle. Es gibt das Web. Dort kann man seinen Monolog installieren.
> >Hier ist das Usenet. Hier sind Diskussionsforen. Herr Langowski weicht
> >aber zunehmend lieber aus und weist auf seine Monologe hin. Mit
> >Antworten auf seine Vortraege in Diskussionsforen hat er eben schlechte
> >Erfahrungen gemacht, hier kann ergaenzt werden, was er beim
> >zielgerichteten Stueckeln lieber auslaesst. Daher ist das Ausweichen
> >das Gescheiteste, was er jetzt noch machen kann.
> >
> >Muesste er nicht Angst vor Antworten haben, dann koennte er ja auch
> >hier sagen, was er lieber dort sagt. Ich verstehe ihn ganz
> >ausgezeichnet.
>
>
> Angesichts der Tatsache, daß noch einige Antworten von Herrn Marzahn
> ausstehen, ist das eine kühne Behauptung.
>
> Ich verweise etwa auf <37d99fe7.41384152@personalnews.de.uu.net>.

Herr Langowski, sie "verweisen" seit einiger Zeit *nur noch* auf solchen  
Zahlen-Buchstaben-Salat, von dem sie wissen, dass zumindest ich mit Cross- 
Point nichts damit anfangen kann. Sollten sie demnaechst mal wieder  
"verweisen" und *tatsaechlich* eine Antwort wuenschen, so verweisen sie  
doch bitte auf Autor, Betreff und Datum. Das mindert dann auch den  
Verdacht, dass sie in einer Art und Weise "verweisen" *wollen*, die ein  
Reagieren unmoeglich macht.

Unabhaengig davon sind sie hier dermassen aufgeflogen, dass ein  
regelmaessiges Reagieren auf ihre Propaganda laengst nicht mehr  
erforderlich ist. Sie werden damit leben muessen, dass ich das nur noch ab  
und zu tun werde. Ihre Chancen steigen jedoch enorm, wenn sie mit Autor,  
Betreff und Datum "verweisen". Handelt es sich um ihren eigenen Artikel,  
dann koennen sie den Autor auch gern weglassen.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 16:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Vatikan, Moral etc
Date: 13 Sep 1999 16:28:00 +0100
Message-ID: <7OmyBkBLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DKiNwUB@lm210.link-m.DE> <7OHlmPp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OiOo21cwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 199



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Jakob!

> > Doch auf den zweiten Blick, sieht es anders aus.
>
> Ich quote jetzt mal nicht deine ganze Textpassage.
>
> Hier nur ein paar Punkte dazu:
>
> - Wenn wir mal die Genesis als wahr ansehen, so bezieht sie sich
>   eindeutig und ausschließlich auf das auserwählte Volk Jahwes und
>   seiner Gefolgsleute. Im Übrigen auch die Ansicht der jüdischen
>   Glaubenslehre, dass die alleinige Übernahme des AT die Christen
>   noch lange nicht zum auserwählten Volk Gottes oder dessen Erwei-
>   terung macht. Deswegen auch die Verstimmung, wenn ein Kirchentag
>   unter dem Motto "Wir sind das Salz der Erde" abgehalten wird.


Ich bin der Auffassung, dass sich die Genesis auf den Beginn der Adamiten  
bezieht. Das ist gleichbedeutend mit den fruehen, vordynastischen  
Herrschern des alten Aegypten. Von dort zogen wir in weite Teile der Welt.  
Hier in Deutschland ist sie persoenliche Ur-Geschichte fuer praktisch  
alle.

> - Aus der Tatsache (Zufall?), dass die Mystik einiger kleiner Stämme
>   des vorderen Orients zur Grundlage des Großteils der Religionen der
>   ganzen Welt wurde, heißt nicht automatisch, dass die im AT beschrie-
>   benen Stämme tatsächlich weltumspannende Bedeutung hätten. Im Klar-
>   text: Gott Jahwe samt aller biblischer Stämme könnte durchaus sehr
>   unbedeutend sein.

Es gibt jedoch sehr konkrete und zahlreiche Indizien fuer unsere eigene  
unmittelbare stammliche Anbindung an die Staemme des AT. Und genau das ist  
ausserdem die plausibelste - wenn auch nicht zwingende - Erklaerung, fuer  
die massive Bedeutung.

> > Als das Koenigtum aufkam, war es ebenfalls erblich, dynastisch.
>
> Nicht nur bei den alten Hebräern.

Eben.

> > und in gewisser Weise wurden Voelker zum neutralen Potential, dass
> > denen zur Verfuegung stand, die den Stammeskampf bewusst
> > fortsetzten und also der bewusste Rest der Stammesfehden waren.
>
> Betrachte es mal so herum: Steigender Wohlstand (bezüglich allge-
> meiner Versorgungslage) führt dazu, dass sich die Stämme Priester-
> und Adelskasten leisten konnten (obwohl diese zur Versorgung nichts
> beitrugen) - und später von diesen Kasten regiert, ausgebeutet und
> in den Krieg geschickt wurden. Mir drängt sich da eine Parallele zu
> übermächtigen Verwaltungsapparaten unserer Zeit auf ...

Du ziehst es ins Negative. Wenn ich eine aehnliche Entwicklung mal neutral  
beschreibe, dann blieb das stammliche Bewusstsein in allen Phasen eben das  
Zentralnervensystem und Gehirn. Andere Zellen (Menschen) bildeten Organe,  
Blut, Muskeln. Eine Muskelzelle hat keine Ahnung von dem, was Nervenzellen  
so tun.

Vielleicht ist die Frage gar nicht die, ob so eine Soziologie nun gut oder  
schlecht ist, weil sie so immanent ist, wie es die Ordnung der Zellen  
Deines Koerpers ja auch ist. Das Ergebnis bist DU. Moechtest Du Deine  
Muskelzellen von ihrem Dasein in Dir befreien?

Vielleicht ist die Frage eher die, ob alles gut und zum Nutzen aller  
Zellen funktioniert. In welcher Staatsform auch immer.


> [Clans heute]

> > Doch auch in Deutschland finden wir Spuren. Da waren Jochen
> > Vogel in der SPD und Bernhard Vogel in der CDU. ...
>
> Es ist nicht ungewöhnlich, dass Brüder oder nahe Verwandte ähn-
> liche Biographien aufweisen. Die Familien Bach, Mann, Strauss
> etwa. Wenn dein Bruder Politiker wäre, wäre es kaum abwegig, dass
> auch du in dei Politik gingest. Da *muss* nicht unbedingt Filz
> dahinter stecken.

Ich sage *nicht*, dass das schlecht und zu aendern sei. Ich ueberlege  
erstens, ob es so ist, und zweitens, ob es vielleicht auch gut so ist.
Wenn mein Bruder und ich in der Politik weit voran kommen waehrend  
tausende mit gleicher Befaehigung bemueht sind, dann waere das in einem  
Fall ein denkbarer Zufall. In zwei Faellen vielleicht auch noch. Aber wenn  
man das oefter findet, dann wird es wahrscheinlicher, dass eine besondere  
Logistik dahintersteckt.

> > Ein anderer noch viel oefter auffaelliger Name ist Wilson.
>
> Etwa so selten wie der Name Schmidt.

Das stimmt schon.

> > Gerade dieser "strategische Aspekt" macht es beinahe zwingend logisch,
> > das uralte Macht sich in ihren fortlebenden stammlichen Strukturen
> > erhielt in denen dann auch immer viel von der Gesamtmacht geblieben
> > ist, sei sie nun priesterlich, koeniglich, politisch, wirtschaftlich
> > oder publizistisch.
>
> Eine Betrachtungsweise.
>
> Andere Möglichkeit: Diese scheinbare Kontinuität bedingt sich dadurch,
> dass diese Strukturen überall und immer gleich funktioniert haben.

Vielleicht eine Wechselwirkung? "Allgemeine" Strukturen und stammlich- 
familiaere Strukturen "ziehen sich an" ????

Wobei die Anziehungswirkung der stammlich-familiaeren Struktur durch ihr  
blosses Vorhandensein vorhanden ist.

> > > Ich glaube auch weder an das absolut Gute noch an das absolut
> > > Böse, da dererlei Begriffe eben so gar nichts Absolutes an sich
> > > haben.
> >
> > Diese Relativierung gehoert in meiner Philosophie aber wieder zum
> > Kampf dieser Prinzipien. Doch auch objektiv ist es natuerlich von
> > weit oben besehen richtig, dass die eigentlich boese Zerstoerung
> > einen fuer gut befindbaren Aufbau ermoeglicht.
>
> Absolute Begrifflichkeiten abstrakter Werte bringen genau dieses
> Problem mit sich, und zwar zwingend.

Ja, zwingend. Das ist wohl ein herbes Problem des philosophisch  
Angehauchten, der nur das Gute will. Aber dann hat er sich eben darauf  
ausgerichtet und arbeitet am Leben dieses Prinzips, was ja auch dann  
notwendig ist, wenn das Gegenprinzip unausloeschlich waere. Wenn alles  
davon abhaengt, dass das Gute stets das Boese ausloeschen will und davon,  
dass das Boese stets das Gute ausloeschen will und davon, dass es beiden  
Kraeften nie gelingt - dann ist das eben so. Auch dann muss man sich  
entscheiden und teilnehmen - oder eben nur noch zusehen.

> Beispiel: Wir sind uns doch wohl einig, dass das 3. Reich nicht
> unbedingt den Stempel "gut" verdient.
>
> Allerdings stellt es letztlich nichts anderes dar als die ins Ab-
> surde gesteigerte Fortsetzung der Großmachtpolitik kleiner europä-
> ischer Staaten. Am Untergang dieses Reichs erkannten die Menschen
> vielleicht erst, dass es auf ein paar Quadratkilometern Europa
> keine 4 oder 5 Weltmächte geben kann. Vielleicht konnte das geeinigte
> Europa erst nach dem Niedergang der alten Systeme im 2. Weltkrieg
> entstehen.
>
> Somit hat die 'böse' Diktatur zum Untergang des alten 'bösen' Feind-
> staatenprinzips zum 'bösen' Krieg, und damit indirekt zur Notwendig-
> keit der 'guten' Einigung geführt, wenn man so will.

Es koennte sein, dass man eine andere Art der europaeischen Vereinigung  
als auch als Fruchtziehung aus der Existenz des NS-Staates ansehen kann.  
Vielleicht wuerde es die deutsch-franzoesische Feindschaft ohne dieses  
Geschehen noch immer geben. Sicher ist was dran, an dem Spruch von der  
Kraft, die das Boese will und stets das gute schafft. Aber ich bin nun  
wohl dermassen dualistisch, dass ich annehme, dass das auch andersrum  
funktionieren wird.

> Folge: Diese absoluten Begriffe sind wertlos -

Das nicht. Sie sind ja die Ursache aller Werte und der Quell aller  
Wertemischung.

> > > Andererseits finde ich allerdings, dass unterschiedliche Anschau-
> > > ungen eher eine Bereicherung darstellen als ein Problem,
> > > jedenfalls per se.
> >
> > Und die andere Anschauung kann insbesondere dann bereichernd sein,
> > wenn sie herausfordert, was die sich herausgefordert Fuehlenden zu
> > mehr Tiefe ihrer Gedanken zwingen kann, was Fruechte tragen kann,
> > die keine der Anfangsparteien am Anfang im Sinn hatte.
>
> Genau darin sehe ich den Sinn, wenn ich so viel Zeit damit verbringe,
> mit im Endeffekt mir kaum bekannten Leuten zu diskutieren, deren
> ideologische Grundhaltung ich meist nicht teile. Sofern mir von der
> mühsam anzuerziehen versuchten Notwendigkeit einer gefestigten Ide-
> ologie überhaupt noch etwas geblieben ist.


Vielleicht ergibt sich dabei eine ganz persoenliche Ideologie. Und  
persoenliche Ideologie kann vorhandene Standardideologie vielleicht  
zumindest teilweise zerstoeren und dadurch Raum fuer Verbesserungen  
schaffen.

Wenn nur stets gleiche Ideologien sich stets bekaempfen, dann kann es ja  
keinen ideologischen Fortschritt geben.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 16:32:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Rassisten erstechen 20-jaehrigen in Lohfelden
Date: 13 Sep 1999 16:32:00 +0100
Message-ID: <7OmyBljabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <199909042113.XAA21448@lizard.ramat-negev.org.il> <7Oew3vQabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ed22b6.1685421@personalnews.de.uu.net>
Lines: 43



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



> Unter dieser Message-ID habe ich ausführlich den Unfug widerlegt, den
> Herr Marzahn über Engels' Dialektik verbreitet hat.
>
> >Nennen Sie bei solchen Antraegen bitte Betreff, Forum und Datum.
>
> Anträge? Was für Anträge?

Na ihr Antrag auf eine Antwort.

> Hier ist übrigens die Web-Seite, unter der man bei Dejanews nach
> Message-IDs suchen kann:
>
> 	http://www.deja.com/forms/mid.shtml

Wir sind hier nicht im Web, sondern in einem Diskussionsforum.

Man diskutiert, in dem man sagt, was man sagen moechte.

Das Austauschen von Web-Adressen kann schwerlich als Diskussion betrachtet  
werden.

Sie wuenschen keine Antwort, das ist alles. Und sie haben ja aus Erfahrung  
guten Grund fuer diesen Wunsch.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 19:18:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Psycho-Bomben
Date: 13 Sep 1999 19:18:00 +0100
Message-ID: <7OmyCDeqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 96

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




Erneut wurde in Moskau ein Haus gesprengt. Vor 4 Tagen wurden in Moskau 94  
Menschen durch eine Hausbombe getoetet, diesmal ist mit ueber 100 Toten zu  
rechnen. Die Hauptwirkung dieser Bomben ist nicht die physikalische  
Sprengkraft und deren unmittelbare Folgen. Die gewuenschte Hauptwirkung  
der Strategie ist die rein psychische.

Der russische Katastrophenschutzminister im TV : "Die so etwas machen,  
sind keine Menschen mehr."

Das ist schon richtig. Aber wer sind "die" ????

Moskaus Buergermeister Juri Luschkow macht tschetschenische Islamisten  
verantwortlich. Er wartet nicht auf Ermittlungsergebnisse. Es wird wohl  
auch keine erfolgreichen Ermittlungen geben. Boris Jelzin kuendigt an,  
dass Atomkraftwerke, Erdoellager und andere lebenswichtige Einrichtungen  
verstaerkt gesichert werden. Er rechnet offenbar mit mehr.

Wir kennen diese Strategie aus der Endphase der Weimarer Republik.  
Reichtagsbrand. Ein kommunistisches Parteibuch wird gefunden. Folglich  
waren es *die* Kommunisten. Sicherheitsgesetze wurden beschlossen. Und es  
wurden genuegend kommunistische Abgeordnete festgenommen, um das  
Ermaechtigungsgesetz im Reichstag durchzubringen. Die Tat selbst wurde nie  
aufgeklaert und auch damals "wussten" manche auch ohne Ermittlungen  
sofort, dass es "die" Kommunisten waren. Und daraus wurden die  
gewuenschten Fruechte gezogen.

Wie praktisch waere es doch, wenn man Terror in Auftrag gibt und mit der  
richtigen Schuldzuweisung - auch ohne Taeter - die gewuenschte Entwicklung  
in Gang bringen kann.

Man wird die Bombenleger von Moskau ebensowenig finden, wie die  
Brandstifter vom Reichstag. Die Taeter sind Profis eines weltweit  
operierenden Netzwerks, das seit einiger Zeit schon weltweit Haeuser  
sprengt, sei es mit Bomben oder durch Ausloesung von Gasexplosionen. Und  
nicht nur Haeuser sind das Ziel. Flugzeuge, Bahnen, Tunnelanlagen.  
Graeber. Alles kommt aus einer Hand und aus derselben Hand kommt ein  
"Bekennerbrief". Aber Taeter werden nie gefasst. Es ist leichter, einen  
Bekennerbrief oder Bekenneranruf zu lancieren, als eine Bombe zu  
deponieren.

Moeglicherweise sind "Sicherheitsgesetze" fuer Russland geplant.  
Moeglicherweise wird Russland nun in die Diktatur gebombt. Weitblickende  
Erwartungen aus aelterer Zeit gehen davon aus, dass aus Russland ein  
ziemlich ploetzlicher militaerischer Angriff mit drei Stosskeilen  
stattfinden wird. Einer davon nach Zentraleuropa. Mit dem Kosovo-Konflikt  
wurde die noetige Anti-NATO-Stimmung geschaffen. Ein zweiter Keil soll in  
den Nahen Osten gehen. Scheinbar islamistische Bomben koennen zum  
plausiblen Anlass ausgebaut werden. Ein chinesisch-amerikanischer Krieg  
wuerde guenstige Rahmenbedingungen schaffen. China droht mit einer  
"begrenzten Militaeraktion" gegen Taiwan. Die USA sind Schutzpatron  
Taiwans.

Es wird wohl damit zu rechnen sein, dass der Terror weltweit zunimmt.  
Profi-Terror. Vollzogen von einem Hochleistungsnetz mit enormem  
technischem und logistischen Wissen. Keine Grueppchen. EIN Feind.

Die Idealbomben zur geistigen Zersetzung Deutschlands sind einmal "rechte"  
Bomben. Das foerdert Zulauf "links". Zum anderen ebenfalls "islamistische"  
Bomben. Die sind schon wegen Moskau "plausibel" und bringen Zulauf  
"rechts". Das ergibt dann Zulauf "links" *und* "rechts" und das  
Gesamtergebnis ist mehr Radikalitaet. Das destabilisiert unser Land. Und  
das wird das Ziel sein. Zerreissen. Spalten. Radikalisieren.

Jetzt, wo man eine Friedensbewegung vielleicht mal brauchen koennte, haben  
wir keine. Aber vielleicht brauchen wir auch gar keine Friedensbewegung,  
weil sie aeussere Gefahren ohnehin nicht verringern wuerde und der  
schliessliche Angriff so oder so kommt. In diesem Fall brauchen wir NATO- 
Truppen in Polen. Vielleicht gelingt dieser Plan ja gar nicht und  
vielleicht ist diese alte Vorhersage nur ein Ausdruck eines Planes, der  
nicht gelingen wird. Aber das ist hoch gepokert und man sollte auch darauf  
vorbereitet sein, dass es anders kommen koennte.

Vielleicht schadet es nichts, die Weltlage zur Kenntnis zu nehmen und  
nachzudenken. Es muss nicht zum Weltbrand kommen. Aber wer kann die  
drohende Gefahr noch als Schwarzseherei bezeichnen? Was ergibt sich  
heutzutage ohne schwarze und ohne rosarote Brille?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 20:35:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 13 Sep 1999 20:35:00 +0100
Message-ID: <7Omymkb5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OXtZ25abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7rikkq$q9j$1@n.ruf.uni-freiburg.de>
Lines: 211



Vorredner: Reuter@immunbio.mpg.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Alex!

> Junge, mach nicht den Fehler, zu glauben, dass Du weisst, was ich denke.

Gut.

> Ich will eine Abstammung der Schotten von den Skythen ja auch
> keinesfalls als unmöglich erklären. Ich wage bloss zu behaupten, dass
> die Wissenschaft der Historik anno 1320 im schottischen Hochland eher
> wenig gelehrt wurde un d
> dass, wenn irgendjemand etwas davon gewusst hätte, das eher Mönche
> gewesen wären als Adelige. Diese Adeligen hatten sicherlich so ihre
> Geschichten, vo n
> wem sie abstammen sollten laut der Überlieferung.

Ich finde die Auffassung vollkommen logisch, dass damaliger Adel das  
besser gewusst haben muss, als heutige Wissenschaftler es jemals wissen  
koennen. Heutige Wissenschaftler koennen auch nur zur Kenntnis nehmen,  
dass damaliger Adel, hier immerhin gleich 39 Personen, es so zu wissen  
vorgab. Sie koennten gelogen haben. Dann muss der Wissenschaftler nach  
moeglichen Gruenden suchen, die es plausibel machen, dass sich 39 zusammen  
fanden, die sich eine skythische Abstammung andichteten. Was war so  
nuetzlich daran, von den Skythen abzustammen? Wo ist das Motiv?

Wenn sie nicht gelogen haben, dann erzaehlten sie das, was in ihren  
Adelsgeschlechtern ueberliefert wurde und richtig gewesen sein kann. Und  
Adel beruhte ja in der Regel auf eben alter hoher Abkunft, in diesem Fall  
von skythischen Stammesobersten, aus deren Geschlechtern dann auch viel  
schottischer Adel hervorging.


> So wie eben die Römer
> von Aeneas und Alex d. Grosse von Herakles, und ein paar olle Germanen
> werden sich sicherlich auch auf Odin zurückgeführt haben. Die einzige
> Frage ist, o b
> es ausser den Geschichtchen irgendwas handfestes gibt, also
> Sprachverwandtschaften (und ein Name reicht da eher nicht), ähnliche
> Kunstformen etc.

Die Roemer sagten, dass sie Nachfahren der Trojaner seien. Spaeter dachten  
alle, dass Troja eine reine Erfindung der Dichter der Mythologie gewesen  
sei. Aber Troja war Realitaet, das ist heute felsenfest bewiesen. Und das  
erhaertet die Behauptung der Roemer.

Allmaehlich erhaertet aber nun eine Behauptung oder These die andere, denn  
es zeichnet sich ab, dass eine morgenlaendisch-antike Herjunft der  
Altvoelker Europas nicht mal eine Besonderheit ist, sondern der ganz  
gewoehnliche Normalfall. Hier erinnere ich an meine Ausfuehrungen zu den  
"Altpreussen" = Pruzzen = Prusia im Eigennamen. Leicht erkennbare  
sprachverwandtschaftliche Beziehung zu Koenig Prusai I., Herrscher des  
Koenigreiches Bythinien auf heute tuerkischem Gebiet. Der Mann, der  
Hannibal Zuflucht gewaehrte. Hannibal aus Karthago, was Neue Stadt heisst,  
weshalb Karstadt nichts anderes als Karthago heisst. Karthago, wo sich  
Jahrhunderte spaeter die hier ansaessigen Wandalen ansiedelten, als ob sie  
meinten, eben dorthin zu gehoeren. Karthago, wo "Hanno" wie in  
"Hannoveraner" ein hochbeliebter Name war. Jener Prusai der die Hauptstadt  
Prusa, heute Bursa, damals auch Brussa erbaute, wobei Borussia das  
lateinische Wort fuer Preussen ist. Jenem Preussen, das die schwarz-weisse  
Fahne der Tempelritter hatte, die auch in Schottland als Bindeglied im  
Gespraech sind. Und das deutsche Kreuz ist ein Templerkreuz.

Auch die Etrusker kamen aus dem Morgenland.

Allmaehlich wird das zum voelligen Normalfall und es deutet sich eben an,  
dass ALLE Altvoelker Europas aus dem Morgenland kamen und von den Staemmen  
des Alten Testaments abstammen. Warum zogen die Gallier nach Griechenland  
und holten die Kunstwerke von dort nach Gallien, ganz so, wie wir  
Deutschen und die Englaender spaeter vieles aus Aegypten herholten? War  
das gallische Raublust? Oder holten sie sich, was ihre (und unsere)  
Vorfahren geschaffen hatten, weshalb sie meinten, dass es eben ihnen  
gehoerte und nicht spaeteren Eroberern des Landes? Jene Gallier, deren  
lateinischer Name "Galli" war und "Galli" war auch der lateinische Name  
der Priester der Kybele und die Kybele Kretas, auch "Idaeische Mutter"  
genannt, "Magna Mater" ("Notre Dame") hatte in der kuenstlerischen  
Darstellung die Attribute, die zur in der Bibel spaeter vermaennlichten  
Juda gehoeren, weshalb die Galli also ein Priesterstamm des biblischen  
Stammes Juda waren.

Doch fuehren ja nicht nur die Galli zum Stamm Juda. Es gibt leichte  
Abweichungen, aber unter anderem finden wir ja in der Bibel, 1. Chronik  
4,21, der Chronik des Stammes Juda, die Namen Ger (auch Er), Lada (auch  
Laeda), Lecha und Maresa (auch Maresha).

Ger
Lada
Lecha
Maresa

Und von Ger kommt "Germanen", welche aber von den Griechen "Guionen"  
genannt wurden, was auf die Koloniemutterschaft Ioniens verweist, denn  
"Gu" ist Sanskrit fuer "Heilig" und "Guionen" heisst "Heilige Ionier".  
Vermutlich sprachlicher Zusammenhang mit den Guttonen im spaeteren  
Ostpreussen, also bei den Prusia, und schliesslich mit Goten.

Und Lada ist eine Uraltfigur der polnischen Mythologie (s. 15. Brockhaus).

Und Lecha: Der alte Name der Polen ist Lechen.

Und Maresa, meine persoenliche Anbindung:

Von ihr kamen die Maresaner (mit scharfem "s"), spaeter Marsen und Marser  
als germanisches und italisches Volk. Ueberliefert im alten Marzana Turm  
im alten Etruskien, Monte Santa Maria Tiberina. Ueberliefert im "Pavillon  
de Marsan" im altfranzoesischen Schloss Les Tuileries. Ueberliefert im  
einstigen Ort und heutigen Berliner Stadtteil Marzahn. Jenem Berlin, in  
dem auch der heutige Bezirk Moabit an die biblischen Moabiter erinnert,  
was auf farnzoesische Hugenotten zurueckgeht, womit wir wieder bei den  
Galliern waeren. Jene Maresa, die bei den Slawen deren Goettin "Marzana"  
war. Aber da ja Mythologie nichts anderes als muendlich ueberlieferte  
Fruehgeschichte ist in deren Rahmen die Urahnen zu Goettern wurden, ist  
diese slawische Goettin eben doch "nur" ein Mensch, eben eine Ahnin.

Damit kommen wir mit Lada, Lecha und Maresa in die Naehe Polens. Und auch  
in die Naehe Ostpreussens.

Und Marzana gehoerte zu den letzten Ahninnen, die voruebergehend aus der  
Erinnerung schwand. Meine lieben Gegenspieler schenkten mir "freundlicher  
Weise" das "Lexikon der Goettinen" von Patricia Monoghan. Darin heisst es  
zu Goettin Marzana: "So lautete der polnische Name fuer die Goettin von  
Winter und Tod, die in Russland Marena genannt wurde. Jeden Fruehling  
wurde ein Bildnis der "Alten Frau Winter" durch das Dorf getragen und  
unter allgemeinem Freudengeschrei aus der Stadt geworfen." Klingt ja  
boese, boese fuer meine Vorfahrin, doch kam dieses Buch eben ueber die  
Gegenseite im Grossen Spiel zu mir. "Deutsche Mythologie" vom Meister des  
Fachs, Jacob Grimm, liessen sie mir nicht zukommen. Da heisst es naemlich  
im Vorwort von Leopold Kretzenbacher: "Oft genug erscheinen sie verkannt".

Und Grimm selbst stellte fest: "Also nicht ueberall stellte man sich unter
diesem ausgetriebnen Goetzenbild den abstracten Winter und Tod vor;  
zuweilen ist es noch die heidnische, dem Christentum weichende Gottheit,  
welche das Volk, in halber Trauer, unter angestimmten Klageliedern, von  
sich ausstoesst. Dlugosz und nach ihm andere berichten, auf Koenig  
Miecislaus geheiss seien alle Goetzen im Land zerbrochen und verbrannt  
worden, zur Erinnerung daran pflege man in mehreren polnischen Oertern  
jaehrlich einmal Bilder der Marzana und Ziewonia an langen Stangen  
befestigt oder auf Schleifen, traurige Lieder singend, feierlich zum Sumpf  
oder Fluss zu fuehren und zu ersaeufen, gleichsam die letzte ihnen  
erwiesene Huldigung."

Und so passen Tod und Winter in einem viel tieferen Zusammenhang schon  
sehr gut zu ihr, denn es starb die Erinnerung und es kam ein Winter auf,  
der die warmen Strahlen unserer Vergangenheit verdraengte. Es koennte noch  
erforscht werden, ob diese Frau Winter namens Marzana mit der Frau Holle  
zusammen haengt, wer weiss.

Aber die kunstvolle Einrichtung der Dinge, dass es zur Goetterdaemmerung  
genau da weitergehen muss, wo es endete, was in Marzana symbolisiert  
wurde. Und Goetterdaemmerung heisst ja, dass es uns daemmert, dass die  
Goetter unsere Vorfahren sind und eben keine Goetter im hoeheren Sinne.

Wenn ich also ganz selbst von einer Goettin abstamme, die nur den fuer  
mich undramatischen Nachteil hat, wie alle anderen Ahnen gar keine  
"richtige" Goettin zu sein und mich also selbst bis nach Kanaan im  
Morgenland zurueckverfolgen kann, und wenn man all die vielen anderen hier  
angerissenen Dinge hinzu nimmt, was sollte es mich denn da verwundern,  
wenn die Schotten also von den Skythen an der Krim abstammten und deren  
Adel das noch wusste? Das ist doch im Gesamtkontext gar kein "dolles  
Ding", sondern voellig gewoehnlich. Und das Reich der Skythen duerfte dann  
auch nur eine Zwischenstation vom Weg aus dem Morgenland bis nach  
Schottland gewesen sein.

Und bitte, betrachte nicht nur jedes Teil fuer sich allein, uebersieh  
nicht die Fuelle und das, was sie sagt.

Unser erster eigener Ort war in Kanaan. Er hiess Maresa. Er ist mehrfach  
in der Bibel erwaehnt. Auch beim Propheten Micha:

 Mi 1,15 Ich will dir, Maresa, den rechten Erben bringen und die            
 Herrlichkeit Israels soll kommen bis gen Adullam.

Oder war der Stamm gemeint? Das ist in den alten Schriften manchmal schwer  
zu differenzieren, da man ja Orte nach den Ahnen benannte.


> Davon abgesehen, sicherlich sind die heutigen Völker Europas nicht da
> entstanden, wo sie derzeit grad sitzen,

Wahr gesprochen.

> und die Indoeuropäer dürften ja
> auc h
> aus Südrussland gekommen sein, also eh Nachbarn der Skythen gewesen sein
> (gehören die Skythen zu den Indoeuropäern ? Müsste mal nachlesen),

Ja, sie gehoeren. Mit den Indoeuropaeern hat man aber nach wie vor das  
Problem, dass man weder einen klaren Ursprung in Nordeuropa findet und  
einen klaren Weg bis Indien, noch einen klaren Anfang in Indien und einen  
Weg bis Nordeuropa. Kein Wunder, denn wir kamen nicht von einem Rand und  
gingen von dort zum anderen, wir kamen ungefaehr aus der Mitte. Aus  
Aegypten und aus Kanaan. Dort hatte alles begonnen.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 13 20:51:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 13 Sep 1999 20:51:00 +0100
Message-ID: <7Omyn4sLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37DCDF04.622F0201@t-online.de>
Lines: 89



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

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> Norbert Marzahn schrieb:
>
> > Etwas schwerwiegender mag die Sache mit den kommunistischen Juden
> > erscheinen. Doch ist hier unklar, wie eingeweiht Pacelli damals in die
> > tieferen Hintergruende war. Es war damals weitaus bekannter, als
> > heute, dass in der Tat aeusserts viele Juden den Kommunismus nach Oben
> > brachten, es war ebenso unbekannt wie heute, dass das beim
> > Nationalsozialismus nicht viel anders war, der schliesslich in der
> > Fuehrung fast ausschliesslich aus "Nicht-Ariern" mit juedischen
> > Vorfahren bestand, welche dennoch fleissig "Arier" und "Nicht-Arier"
> > sortierten.
>
> Sehen Sie, und da gibt es doch Leute, die Sie nicht ernst
> nehmen, wie der von Ihnen vor einiger Zeit so benannte
> "völlig einzelne Dummkopf" Briel.
> Aber egal was Sie absondern - es führt bei Ihnen irgendwie
> immer zum gleichen Ziel, und d.h.: die kommunistischen Juden
> haben den Nationalsozialismus ermöglicht, wenn nicht gar geschaffen.
> Und wer Sie und Ihre Rassentheorie kennt, weiss inzwischen bestens:
> Jude sein ist nicht etwa eine Glaubensfrage. Nein, Jude sein
> ist erblich - das kennen wir ja schon von Marx, Moses Hess u.a..

Ihre Thesen ueber meine Entdeckungen sind natuerlich grundfalsch und  
dennoch denke ich, dass sie nachgelesen haben.

Nein, nicht "die kommunistischen Juden" schufen den Kommunismus, den  
"linken" Sozialismus. Aber die Leviten! Und die schufen auch den  
Nationalsozialismus.

Und: Die Juden sind absolut keine Rasse. Sie gehen vor allem auf die  
Staemme levi und Joseph zurueck. Und die Wurzel in Ephraim ist israeltreu  
und ehrenhaft. Die in Levi ist beides nicht. Die Masse der heutigen Juden  
weiss nichts von diesen Wurzeln und gehoert keiner der Wurzeln bewusst an,  
sie sind ahnungslos und haben nichts zu tun mit dem Treiben des Stammes  
Levi. Und: Levi und Juda waren Geschwister und von Juda stamme ich und  
viele hier ab. Wir sind also allesamt Israeliten, meine levitischen Gegner  
und ich auch. Wir sind also eines Stammes in verschiedenen der 12  
Unterstaemme, aber damit sind wir recht verwandt und eine grosse Familie.  
Wie sollten wir denn da von unterschiedlichen "Rassen" sein? Und warum  
verbreiten sie solchen Rassen-Mist nur schwach getarnt durch In-den-Mund- 
legen?

Und: Jude sein ist ganz und gar nicht erblich. Aber Levit sein, das fuehrt  
oft zu einem geistigen Erbe das fuer einen Levi allein ausschlaggebend  
ist, sei er nun Jude oder Christ oder sonstwas. Sie infiltrieren halt gern  
und schaetzen den Schutz einer Verhuellung sehr.


> Und wer noch nicht weiss, wer bei Marzahn zu Levi gehört, kann
> es in "WAL" nachlesen: Kommunisten, Sozialisten und National-
> sozialisten usw. ( bei Marzahn unter dem Sammelbegriff:
> *Sozialisten*).

Das haben sie in etwa richtig wiedergegeben. Wobei die wichtige Feinheit  
in Folgendem besteht: Sie erscheinen als "linke" und "rechte" Aufhetzer  
und "Vordenker" um eine neue Huelle fuer ihre Zwecke und Anhaenger zu  
erzeugen. Aber in diesem Rahmen sind sie ja Schauspieler und in ihrem  
Inneren sind sie selbst nicht ueberzeugte Sozialisten, sondern coole  
Massenprogrammierer, die ebenso gut den "linken" wie den "rechten"  
Sozialismus einprogrammieren koennen, das ist ihnen ganz wurscht und sie  
machen es nach Weisung so oder so, weshalb z.B. der "linke" RAF-Gruender  
Horst Mahler ganz locker heute als "Rechter" arbeiten kann. Da sind sie  
ganz flexibel, denn sie sind nicht wirklich Sozialisten, nur Anwender des  
Programma. Das Einzige, was sie wirklich hinter ihren Rollen sind: Leviten  
und Satanisten. Rebellen gegen das treue Israelitentum.





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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 06:53:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: China und Taiwan
Date: 14 Sep 1999 06:53:00 +0100
Message-ID: <7OqzumhqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew4UAabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e36d5e.13772564@personalnews.de.uu.net>
Lines: 54



Vorredner: c.heller@knuut.de

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Hallo Christian!

> >Weitere chinesische Grossmanoever in diesem Monat nahe der
> >Taiwanstrasse. Die Hogkongner Zeitung "South China Morning Post"
> >berichtete am Freitag, dass die chinesische Fuehrung Bill Clinton in
> >einem Gespraech andeuten werde, dass China eine "begrenzte
> >Militaeraktion" gegen von Taiwan kontrollierte Inseln durchfuehren
> >werde, falls die USA Taiwan nicht im chinesischen Sinne beeinflussen.
> >
> >Von so einer "begrenzten Militaeraktion" aus ist es nur ein kurzer Weg
> >zum chinesisch-amerikanischen Krieg. Damit waeren sie USA
> >"beschaeftigt" und Europa waere auf sich gestellt.
>
> Hmmm? Das klingt für mich eher so, als drohe China, Taiwan
> anzugreifen, wenn die USA es nicht schaffen, es umzulenken, aber nicht
> so, als drohe China, die USA anzugreifen. Und selbst, wenn China das
> tun würde, täte es nicht in einen chinesisch-amerikanischen Krieg
> gipfeln.

In der Regel entstehen kriege durch "Hochschaukeln". Wenn China Inseln  
Taiwans besetzt, dann ist es sehr gut moeglich, dass Taiwan dies als Krieg  
Chinas gegen Taiwan betrachtet und es also ein chinesisch-taiwanischer  
Krieg wird. Zumal China ja klar macht, dass es diese begrenzte  
Militaeraktion ja nicht wegen ein paar Inselchen erwaegt, sondern wegen  
Taiwans Politik.

Die USA sind Taiwan gegenueber mit Sicherheitsgarantien verpflichtet.  
Daher koennen die USA leicht in einen chinesisch-taiwanischen Krieg  
gezogen werden, der dann ein chinesisch-amerikanischer Krieg wird.

Natuerlich koennte es auch sein, dass China nur blufft. Wenn es aber ernst  
macht, dann koennte das ernste Folgen haben. Die USA muessten sich sehr  
gut ueberlegen, ob sie einen Verbuendeten fallen lassen um sich den  
Frieden zu erhalten, denn das wuerde ihren Ruf als Verbuendeter erheblich  
schaedigen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 17:12:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Moskau und das Netz
Date: 14 Sep 1999 17:12:00 +0100
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Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 70

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

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Textquelle: "Berliner Zeitung" vom 14.9.99


Boris Jelzin scheint recht gut zu wissen, was in seinem Land geschieht:

  "Dieser Feind habe kein Gewissen, kein Gesicht, keinen Glauben und
  keine Nationalitaet, sagt der Praesident."

Ganz anders sieht das Moskaus Buergermeister Juri Luschkow, der schon vor  
Ende der Aufraeumarbeiten "weiss", dass alle Spuren nach Tschetschenien  
fuehren. Und die Moskauer ziehen mit ihm, kaukasisch aussehende menschen  
haben es schwer in Moskau und es gab erste Anschlaege gegen Kaukasier. Wir  
kennen das aus der NS-Geschichte.

Jelzin rechnet mit moeglichen Anschlaegen grundsaetzlich ueberall, selbst  
auf Atomkraftwerke und Militaeranlagen. Massive Sicherheitsvorkehrungen.  
Nur: Wie sollten ein paar extreme Kaukasier logistisch dazu in der Lage  
sein, so eine ernste Gefahr zu sein?

Die Faehigkeiten des verantwortlichen Netzes sind verblueffend. Offenbar  
mietete dieselbe Person Raeume in beiden gesprengten Haeusern und  
deponierte dort grosse Sprengstoffmengen. Das kann in vielen weiteren  
Faellen geschehen sein.

   "Jetzt brauchen sie nur noch durch die Stadt zu fahren und hin und
   wieder auf den Fernausloeser zu druecken", sagt sarkastisch ein
   Milizionaer.


Die Zeitung schreibt:


   Das allerdings passt nicht ganz zu dem sonst ueblichen Vorgehen von
   Sprengstoffterroristen. Bei fast allen groesseren Anschlaegen der
   letzten Jahre waren die Bomben in Autos untergebracht, die kurz vor
   der Explosion an das Ziel gebracht wurden. Die neue Methode der
   "schlafenden Bomben" spricht dafuer, dass die Organisatoren weder
   ueber Geld- noch ueber Sprengstoffmangel zu klagen haben.


Es sind absolute und eiskalte Profis am Werk. Eine Organisazion, die  
unmoeglich kaukasisch sein kann. Sie bombt die Russen in den Wahnsinn und  
dieser Wahnsinn soll ihr Hebel zur Macht sein. Luschkow sollte fuer  
gefaehrlich gehalten werden. Den Ausnahmezustand wuenscht Luschkow nicht,  
dies aber wohl nur deshalb, weil es dem Praesidenten nuetzen wuerde.  
Jelzin ist offenbar ein echter Feind der Organisatoren.

Froehliche rosarote Sicht all jenen, fuer die es selbstverstaendlich keine  
Verschwoerungen gibt ....



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 19:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 14 Sep 1999 19:43:00 +0100
Message-ID: <7OqzwOPqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37DBB9F1.558F@t-online.de> <37DD82E8.719ABDD5@hanse-net.de>
Lines: 392



Vorredner: grosse@hanse-net.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Juergen!


> > Nobbi verteidigt eine Diktatur, die auf jeden Fall dazu fuehrt,
> > dass irgendwer das tut, wovon Nobbi moeglicherweise traeumt.
> > Ob er es sein muss oder nicht, ist mir irrelevant.
>
> Das ist doch so nicht richtig. Vereinfacht formuliert erklaert Norbert
> die Leviten (eigentlich genaugenommen neuerdings ja Seth) zur Wurzel
> allen Uebels. Er sagt, die Nazis seien Leviten gewesen. "Verteidigen"
> ist das doch nur sehr bedingt.

Konkret: Ich habe mit gewissen Kreisen einen heftigen "Streit" darum, AUF  
WELCHE WEISE denn der NS-Staat "richtig" anzugreifen ist, denn ablehnend  
zeigen sich sie wie ich auch. Der Streit geht um das Dahinter und die  
Schuld oberhalb der oeffentlichen Figuren.

Die Gegenseite stoert sich z.B. daran, dass ich links-rechtes Denken als  
tiefsten ideologischen Hintergrund nicht akzeptiere, sondern den NS-Staat  
als im tiefsten Wesen deshalb boesartig darstelle, weil er eine konkrete  
Erscheinungsform des Satanismus war.

Es geht also bei diesem Streit gar nicht darum, ob der NS-Staat schlecht  
und boese war, sondern vielmehr darum, WARUM er es war.

Man sollte theoretisch annehmen, dass zwischen verschiedenartigen NS- 
Gegnern eigentlich nicht mehr Feindschaft sein sollte, als zum theoretisch  
gemeinsamen Feind: Dem NS-Staat.

Aber das ist deshalb nicht moeglich, weil ich den linken Sozialismus ja  
gleich in meine Feindefintion einbeziehe, linke Sozialisten aber gern als  
der allein wahre Feind des NS-Systems gelten wollen.

Faktisch haenge ich sie ja dem NS-Staat mit an. Und sie bemuehen sich um  
gleiches mir gegenueber.

Eine der beiden Feindstellungen zum NS-System ist aber tatsaechlich eine  
ablenkende Schein-Feindschaft, die auf Sand gebaut ist und damit das  
schuetzt, aus dem das NS-System hervorgegangen ist. Aber aus Sicht der  
linken Sozialisten existiert ja sowas gar nicht. Und wenn doch, dann ist  
es "der Kapitalismus" oder der Vatikan, zumindest als massgeblich  
Mitschuldiger. Beide Thesen teile ich nicht und auch daraus ergibt sich  
Konfrontation.

> > Weil diese Dinge nur Nebenschauplaetze fuer ihn sind, die
> > Levitensache ist hingegen sein Lebenszweck. Gut, als Wissen im
> > eigtentlichen Sinn wuerde ich seine Hetze nicht bezeichnen
> > wollen, aber er macht sie gruendlich und nicht ohne eine Spur
> > von Konsequenz.
>
> Im uneigentlichen Sinn ist es IMHO aber schon "Wissen". Ich sehe auch
> nur bedingt, dass man von "Hetze" sprechen sollte. Sicher, Norberts
> Aeusserungen zu Otto Kahn, Karl Marx oder Juergen Langowski sind schon
> recht krass, wobei letzterer sich zumindest wehren kann.
>
> Aber er schreibt ja nicht gegen die bzw. alle heute lebenden Menschen
> juedischer Religion. Er raeumt, wenn ich die Postings, die ich von ihm
> gelesen habe, richtig verstanden habe, ein, dass die Mehrheit von
> ihnen zum
> "guten" Stamm der "Ephraimiten" gehoert, gegen die er ueberhaupt
> nichts hat, nur eine Minderheit gehoere zum urspruenglich "boesen"
> Stamm der "Leviten".

Ganz genau:

Die juedische Religion hat zwei ganz gegensaetzliche Wurzeln. Eine im  
israeltreuen Stamm Ephraim, eine im untreuen Stamm Levi. Beide Wurzeln  
sind sehr alt, haben aber auch heute noch bewusste Vertreter mit  
Wurzelwissen. Diese sind aber beidseitig gering an der Zahl, verglichen  
mit Millionen heutigen Juden. Aber sie sind der lebende alte  
Totalgegensatz, wobei ich Ephraim das Praedikat gut zuweise und Levi das  
Praedikat schlecht. Die Masse der Juden jedoch gehoert zu keinem der  
"reinen" Pole. Die Einzelnen dieser Masse befinden sich irgendwo in dem  
Bewusstseins- und Glaubensfeld, dass von diesen zwei Polaritaeten  
geschaffen und bestimmt ist. Naeher an Ephraim, naeher an Levi oder  
gleichmaessig von den Einfluessen durchmischt. Sie sind Menschen, die  
dieses und jenes glauben und es wirklich fuer richtig halten. Sie sind  
damit so, wie alle anderen Menschen auch, sind nicht grundsaetzlich boese,  
sondern besser oder schlechter und sie sind allesamt Ziel der noetigen  
Aufklaerung.

Nochmals wenige Worte zur innerjuedischen Polaritaet vom geachteten  
juedischen Denker Martin Buber, der ueber das Judentum schrieb:

 ..."dass sein Hoechstes an sein Niederstes gebunden ist und sein
 Erlauchtes an sein Schaendliches. Das Judentum ist nicht einfach und
 eindeutig, sondern vom Gegensatz erfuellt. Es ist ein polares
 Phaenomen ..... immer wieder werden die Gegensaetze starr und unver-
 mittelt vor einen treten, Gegensaetze, wie sie in keinem anderen
 Sozialgebilde je so ins Aeusserste getrieben nebeneinander standen:
 die mutigste Wahrhaftigkeit neben der Verlogenheit des innersten
 Lebensgrundes; der letzte Opferwille neben der gierigsten Selbstsucht.
 Kein anderes Volk hat so niedertraechtige Spieler und Verraeter,
 kein anderes Volk so erhabene Propheten und Erloeser hervorgebracht .."

Zwar meine ich, dass die Juden erstens kein Volk sind und zweitens als  
Sozialgebilde mit diesen Eigenschaften gar nicht so sehr herausragen, weil  
andere Sozialgebilde ihnen darin ganz gleich sind. Aber ansonsten stimme  
ich dem hoch geachteten Martin Buber hinsichtlich seiner  
Strukturbeschreibung vollkommen zu und mache mir seine Einschaetzung zu  
eigen, denn sie deckt sich voll mit meinen eigenen Ergebnissen. Dazu ist  
es voellig unerheblich, welcher Seite Buber sich selbst vielleicht  
zurechnet.

Fuer mich verbietet sich daher in ganz absoluter Weise jegliches Denken im  
Sinne von "DIE" Juden, "DER" Jude. Ich wuerde damit ultrapolare, absolute  
Gegensaetze, die niemals etwas Gemeinsames sein koennen, zwangsvereinigen  
und aufheben. Aber ich will diesen Gegensatz nicht aufheben, sondern  
aufzeigen. Und ich mische damit von ausserhalb in einen eigentlich  
innerjuedischen Kampf ein. Und ich benenne diese Polaritaeten mit Levi und  
Ephraim und ich beziehe Position. Ich halte es fuer moeglich, dass ich  
damit den himmlischen Juden Hilfe in ihrem Kampf mit den teuflichen Jude  
leiste und finde das vollkommen gut so.

Fuer mich ist die Zwangsverschweissung aller Juden zu einem homogenen  
Einheitsbrei Basis des "Antisemitismus", denn sie raubt den Juden jede  
Individualitaet und gesteht ihnen innere Gegensaetze gar nicht erst zu.  
Und das ist fuer mich immer Wurzel des "Antisemitismus", ganz egal ob nun  
alle Juden die heiligen und unkritisierbaren Opfer schlechthin sein  
sollen, oder ob sie alle die Boesen und Ueblen schlechthin sein sollen.  
Auch bei diesem Extremismus foerdert der eine den anderen und beide  
schaffen ein Wesentliches ganz *gemeinsam*: Das Denken in der Kategorie  
der DIE-Juden. Und aus der Basis dieses Denkens heraus allein kann nur das  
Entstehen, was allgemein unter "Antisemitismus" verstanden wird, denn  
dieser "Antisemitismus" braucht den Einheitsjuden fuer den pauschalen  
Generalhass. Wenn wir Juden hingegen Unterschiedlichkeit zugestehen, dann  
kann es gar nicht dazu kommen. Es waere schon von der Denkstruktur her  
ausgeschlossen.

Ueberdies hat sich der Stamm Levi seit einiger Zeit auch ausserhalb des  
Judentums ganz gut organisiert.

> Deine Behauptung, Norbert wisse in der alten Geschichte und im Alten
> Testament genau Bescheid, halte ich fuer ausserordentlich gewagt. M.
> W. ist Norbert beispielsweise des Hebraeischen nicht maechtig (AFAIK
> sind auch seine Kenntnisse des Aramaeischen, Griechischen, Latein, und
> Aegyptischen nicht so gewaltig).

Das stimmt. Meine alleinige Basis fuer Biblisches sind deutschsprachige  
Bibelausgaben verschiedener Zeiten. Aber ich meine, dass es weit mehr ein  
Verstaendnisproblem zu bewaeltigen gilt, als eher nachrangige  
Uebersetzungsprobleme, die jedoch nicht voellig unbeachtlich sind.


> Wir hatten hier in dspm doch vor zwei Woche oder so doch eine
> Auseinandersetzung um die korrekte Uebersetzung von 2Sam 12,31. Ich
> haette Hemmungen, mich dazu zu aeussern, ohne nicht zumindest vorher
> in die Biblia Hebraica und den Gesenius zu schauen. Wer ueberhaupt
> kein Hebraeisch kann, sollte IMHO wenigstens
> eine Interlinearuebersetzung heranziehen. Auch der Blick in den einen
> oder anderen Kommentar zum 2. Samuelbuch waere ganz nuetzlich. Man
> muss nicht auch noch die Septuaginta heranziehen, aber man kann es
> tun.
>
> Norberts Ansicht in diesem Falle stimmte tatsaechlich mit der in den
> meisten aelteren Kommentaren genannten ueberein, mit den neueren -
> denen man natuerlich keinesfalls folgen _muss_ - allerdings nicht (die
> gehen meist von einem Schreibfehler im Konsonantentext aus, ein Dalet
> statt eines Resch macht - wh`byr > wh`byd - aus dem Massenmord
> Zwangsarbeit). Ich glaube, davon ausgehen zu duerfen, dass Norbert
> _keinen_ Kommentar, _keine_ Biblia Hebraica und keines der anderen
> genannten Hilfsmittel herangezogen hat, sein Vorgehen wird wohl eher
> "intuitiv" gewesen sein.

Ich meine, dass in diesem Punkt zu sehr auf die Baeume gestarrt wird und  
der Wald uebersehen wird. Ich argumentierte mit dem Gesamtkontext und  
halte diese Argumentation fuer ziemlich schluessig. Einen Schreibfehler im  
Hebraeischen Bibeltext moechte ich ausschliessen, denn auf Schreibfehler  
wurde peinlichst genau geachtet, weil ja jeder Buchstabe als heiliges Wort  
Gottes galt. Ein mutmasslicher Schreibfehler ist eine willkuerliche  
Annahme. Da kann man natuerlich vielerlei "uebersetzen", was so nicht im O- 
Text steht, den man eben fuer falsch geschrieben erklaert.


> > Falls ja, dann sollte man aber wirklich ueber eine Einweisung
> > nachdenken. Aber jetzt wirst Du bestimmt Aerger mit Guele
> > bekommen, fuer diese Ehrabschneidende Behauptung ;-) Immerhin
> > halte ich Nobbi nicht fuer Verrueckt.
>
> "Guele" ist tuerkisch fuer "lachend". Ich riskiere aber nur Aerger mit
> "Frasch". Ich spreche keinem das Recht ab, welche Ansichten auch immer
> zu kritisieren, aber warum muss es immer gleich das Gefaengnis oder
> die Psychiatrie sein, wenn die abweichenden Ansichten sich auf die
> juengere deutsche Vergangenheit beziehen?

Weil der Typ ein typischer Nazigeist ist. Absolut typisch. Seine NS- 
Feindschaft ist reine Heuchelei, aber das wahre Wesen sitzt so fest, dass  
es nicht ganz weggeheuchelt werden kann und immer wieder durchschimmert.  
Er zuegelt sich noch, wenn er von Einweisungen traeumt. Viel lieber waeren  
ihm ganz andere Methoden.

> > Du hast etwas uebersehen, Nobbi dichtet Teile der Geschichte
> > in seinem Sinne um. (Wahre Israeliten und aehnlicher Unfug)
> > Umdichtungen, die sich wiederrum mit den Umdichtungen
> > verschiedener Naziorganisationen decken. Wer da wohl von wem
> > abgeschrieben hat?
>
> Der Zusammenhang Deines Satzes mit meinen vorhergegangen Ausfuehrungen
> ist nicht so ganz offensichtlich, da in dem von mir zitierten Posting
> Norbert als erste und zweite Gruppe der Opfer von "Juden" ganz
> eindeutig im Sinne von "Nennjuden" (NM) gleich "Juden" (FS) bzw. (JG)
> sprach. Die "Judaeer" bzw. "Echtjuden" (NM) bilden ja dir anderen
> Gruppen, bis auf Sinti und Roma, die laut Norbert gar keine "Judaeer"
> sind, wenn ich das alles richtig verstanden habe.

Ursprung des BEGRIFFS Juden: Der Stamm Juda. Von Israel gesegnet laut  
Genesis 49,8. Stamm Levi: Von Israel verflucht laut Gen. 49,5. Beide  
Staemme sind logischerweise israelitisch, da von Israel, bzw. Jakob  
gekommen.

Folge 1: Abspaltung des Stammes Levi zum rebellierenden, abtruennigen  
Israelitentum im Gegensatz zu den israeltreuen Israeliten unter Fuehrung  
des Stammes Juda.

Folge 2: Wunsch des Stammes Levi, *selbst* der fuehrende Stamm zu sein.  
Propagierung der Idee, dass die Leviten DIE ISRAELITEN seien, waehrend die  
treuen Israeliten gar keine Israeliten sind. Ausserdem: Nach aussen hin  
Abstossung des Namens Leviten und Raub des Namens des gesegneten Stammes  
Juda um dadurch in dessen Segen zu schluepfen. Daher Benennung der  
levitischen Religion/Ideologie als Judentum.

Folge 3: Eroberung des gebietes von Kanaan durch den Stamm Levi. Dort war  
der israeltreue Stamm Ephraim hauptansaessig. Kaempfe. Letztlich  
verschmolzen dann beide Staemme, ein treuer und ein untreuer in dem  
Israelitentum, das sich Judentum nennt. Es enthaelt daher israeltreue  
Ideen wie auch israeluntreue.

Ab ca. 2000 v. Chr. waren die treuen Israeliten fuehrend bei der  
Kolonisierung Europas und bildeten die europaeischen Altvoelker. Die  
Leviten kamen erst spaeter nach. Als Nachfahren der Altvoelker sind wir  
allesamt in Europa Israeliten. Sesshafte. Die vorisraelitische  
Bevoelkerung Europas war nicht sesshaft sondern wandernd. Reste dieser  
urbevoelkerung vor der Besiedlung durch uns sind die "Zigeuner", das eben  
noch lange "fahrende Volk". Aus dieser Urzeit stammt auch das  
Feindschaftsgefuehl. Prozess: Ausbreitung der Siedlungen, Weichen der  
kaempferisch-technisch unterlegenen Nomaden. Die Teilung blieb immer.  
Schliesslich waren unsere Siedlungen ueberall und das fahrende urvolk zo  
dann zwischen diesen Siedlungen umher. Nicht wir sind die Ur-Europaeer,  
wir kommen aus dem Morgenland, sondern das "fahrende Volk" stellt die Ur- 
Europaeer. Es ist urhistorisch ihr Land, so wie Amerika urhistorisch das  
der Indianer ist.

Der Stamm Levi will andere Israeliten "nur" beherrschen und ihr  
Fuehrungsstamm sein, will sie also nicht primaer toeten. Toeten will er  
allerdings alle israeliten, die den wahren Hintergrund dieser Geschichte  
und damit das Geheimnis des Stammes Levi kennen und deshalb alles  
erklaeren koennen. Zu diesem Zweck toetet der Stamm Levi auch recht  
ausschweifend alle israeliten, die es wissen KOENNTEN, denn wer es weiss,  
das weiss der Stamm Levi nicht so genau. Die Sinti und Roma wurden aus  
einem ganz anderen Grund getoetet: Weil sie eben "nicht mal" (aus  
levitischer Sicht) Israeliten sind. Sie sind aus Sicht des Stammes Levi  
eigentlich keine Menschen, eher Tiere, Ungeziefer. Deshalb toeteten sie  
sie. Die treuen Israeliten mit Grundwissen toeten sie aber, weil sie eben  
das Wissen haben - oder haben koennten.



>
> Du beziehst Dich auf Aehnlichkeiten von Norberts Thesen zum "British
> Israelism", die Margret Chatwin hier einmal meinte aufgedeckt zu
> haben. Richtig ist, dass der AFAIR um 1800 entstandene Gedanke des
> British Israelism davon ausgeht, die Angelsachsen seien Abkoemmlinge
> der "lost tribes" der Juden. Richtig ist auch, dass einige -
> keinesfalls alle - aus dem British Israelism hervorgegangen Sekten und
> Grueppchen sich in eine antisemitische und rechtsradikale Richtung
> entwickelt haben.
>
> Falsch ist aber die Annahme, jeder Anhaenger des British Israelism
> muesse antisemitisch und / oder rechtsradikal sein. Falsch ist auch
> die Annahme, _nur_ aus dem British Israelism hervorgegangene Gruppen
> wuerden behaupten, die eine oder andere Bevoelkerungsgruppe, von der
> dies gemeinhin nicht angenommen wird, sei juedischer Abstammung.
> Richtig ist vielmehr, dass es kaum ein Volk auf diesem Planeten gibt,
> von dem irgendwelche christlichen Sektierer noch _nicht_ behauptet
> haetten, es sei juedischer Abstammung.

Das Entscheidende, soweit es mich angeht, ist hierbei, dass ich selbst  
nicht aus dem "British Israelism" hervorgegangen bin und diesen nicht mal  
kannte. Was ich sage, ist aus meinen eigenen Erkenntnissen hervorgegangen  
und entsprechend ausfuehrlich und genau begruendet. An anderer Stelle  
zauberte sie die amerikanische "Christian Identity" aus dem Hut. Sie kennt  
sich verblueffend gut aus und kennt sogar alle Stuermer-Ausgaben  
auswendig. (In Wirklichkeit ist sie natuerlich an ein Info-System  
angeschlossen, das Unmengen von Literatur in EDV-Form hat und nach  
Stichworten zum Vermengen von Zielpersonen durchsuchen kann).

> Ich lebe auf dem gleichen Planeten wie Du. Insofern sehe ich schon
> eine gewisse Korrelation zwischen rechtsradikalen Einstellungen und
> Holocaustleugnung, aber es gibt Rechtsradikale, die keine
> Holocaustleugner sind und umgekehrt. Vor ein paar Jahren
> veroeffentlichte der Spiegel eine Umfrage, aus der hervorging, dass
> ca. 3 % der Bevoelkerung meinen, es habe keinen Holocaust gegeben, und
> ca. 3 %, die rechtsradikale Parteien waehlten. Von diesen war aber
> AFAIR nur ca. ein Fuenftel der Ansicht, der Holocaust habe nicht
> stattgefunden. D. h. die Mehrheit der Waehler rechtsradikaler Parteien
> nimmt an, der Holocaust habe stattgefunden, wie auch die Mehrheit
> derer, die dies nicht annimmt, keine rechtsradikalen Parteien waehlt.


Das Problem ist hier das Folgende:

Propagandisten verbreiten unermuedlich, dass Menschen "Nazis" seien und  
*deshalb* nicht an die 6-Millionen-Behauptung glauben. Aber das waere ja  
kein grosses Problem, denn es koennte keine "Nazi"-Vermehrung bewirken.

Viel gefaehrlicher ist es aber, dass Menschen, die nicht an die 6- 
Millionen-Behauptung glauben *deshalb* zu "Nazis" werden koennten. Und  
dies deshalb, weil sie massiv dazu gedraengt werden und dies bewirkt dann  
eine "Nazi"-Vermehrung.

Sicher ist, dass es hier eine voellig irrationale Politisierung gibt, eine  
Emotionalisierung und Radikalisierung, die sehr zu dem Glauben draengt,  
dass man sich da wohl nur zwischen 6 Millionen und Gar nichts entscheiden  
koennen und das jedes "Dazwischen" unmoeglich sei. Das laesst vermuten,  
dass im "Dazwischen" aber die von beiden Seiten her geleugnete und  
gleichsam eingekesselte Wahrheit liegt, die verborgen werden soll. Dies  
herauszufinden mit nuechterner, emotionsloser Begutachtung des  
Verfuegbaren ist aber wiederum beinahe unmoeglich, wenn das Thema ein  
reiner Tummelplatz fuer Extremisten der 6-Millionen-Behauptung und der Gar- 
Nichts-Behauptung gehoeren, die fuer mich in diesem "Spiel" durchaus ein  
einziger "Abwasch" und ein ganz gemeinsames problem sind. Solcher  
Fanatismus ist ganz grundsaetzlich verdaechtig, und zwar IMMER. Wo  
Irrationalismus erzeugt wird, da wird er wahrscheinlich auch gebraucht,  
weil damit etwas verborgen gehalten werden soll. Und wenn 80% der  
"Rechten" glauben, dass der Holocaust stattgefunden hat, dann muesste ein  
so Glaubender mit 80%iger Wahrscheinlichkeit ein "Rechter" sein.  
Natuerlich ist das auch mathematisch falsch, aber es ist nicht falscher,  
als die Vermengung der hiesigen Radikalen.

So eine Meinungsforschungsfrage "Glauben Sie, dass es den Holocaust gab?"  
ist aber im Uebrigen eine wirklich "beknackte" Frage. Die nachfolgenden  
Zahlen sollen mal rein willkuerlich, fiktiv fuer reine Beispielszwecke  
verstanden werden:

Nehmen wir also mal an ich halte fuer wahr, dass im und durch den  
Nationalsozialismus durch gezieltes Toeten und durch Toeten durch  
unmenschliche Vernachlaessigung starben:

550.000 Sinti und Roma
200.000 treue Israeliten
200.000 ehemals juedische Christen
200.000 antilevitische Juden, darunter viele bewusst ephraimitische
200.000 "Politische"
100.000 Kranke
 50.000 Homoxexuelle

zzgl. viele Kriegsgefangene aus Russland und evtl. weitere Gruppen,
dann hielte ich also die Ermordung von 1,5 Millionen Menschen plus X fuer  
wahr. Ich meine, dass das als nationalsozialistisches Massenmorden  
bezeichnet werden kann.

Aber wie sollte ich nun diese Frage beantworten?

Verstehe ich die Frage als Frage danach, ob ich an einen Massenmord mit  
vor allem 6 Millionen juedischen Todesopfern glaube, so muesste ich Nein  
sagen.

Verstehe ich die Frage aber als Frage danach, ob es ein  
nationalsozialistisches Massenmorden gab, so muesste ich Ja sagen.

Welche Frage, bzw. welche Antwort ist richtig? Eigentlich muesste ich  
gegenfragen: Was *genau* wollen sie wissen, was ich hinter diesem Begriff  
glaube oder nicht glaube. Doch genau diese Genauigkeit scheint allgemein  
gaenzlich zu fehlen, es ist halt selbstverstaendlich, dass man *entweder*  
an diese 6 Millionen, *oder* aber an gar nichts glaubt. Und selbst, wenn  
das 99% so sehen moegen, mir ist das voellig wurscht und ich denke, dass  
es durchaus noch anderes zu glauben gibt.

Aber es ist interessant, dass also 80% derer, die sagen, dass sie an  
keinen Holocaust glauben, keine "Rechten" sind. Ich haette das nicht so  
vermutet. Daraud muesste die hiesige Propaganda dann eigentlich ableiten,  
dass der (von mir nicht geteilte) absolute Unglaube mit immerhin 80%iger  
Wahrscheinlichkeit eben *kein* Rechter ist.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 19:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Meinungsfreiheit existiert in der BRD nun mal nicht
Date: 14 Sep 1999 19:43:00 +0100
Message-ID: <7OqzwYaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References:  <7Niaog55bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 81



Vorredner: bergerjoe@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Joe!


> > Das ist *nicht wahr*. man darf in Deutschland jede, aber auch wirklich
> > jede Meinung aeussern, einschliesslich der Meinung, dass es gar kein
> > NS- Morden gegeben haette. Was verboten ist, das ist das *Aufhetzen*
> > und oftmals wird "Meinung" genau damit verbunden. Wenn es dann
> > rechtliche Konsequenzen gibt, dann liegt das aber am Hetzen und nicht
> > an der Meinung, doch die Betroffenen geben vor, dass es wegen ihrer
> > Meinung so sei.
> >
> > So will es das Gesetz. Dumm an der Sache ist allerdings, das selbst in
> > den unteren Verwaltungsschichten manche Dummkoepfe glauben, dass
> > tatsaechlich Meinungen verboten und strafbar waeren. Die machen sich
> > dann etwas selbstaendig und liefern genau die Anlaesse, die jene
> > brauchen, die gern die Ansicht verkaufen wollen, dass wir schon mitten
> > in der Meinungsdiktatur seien.
> >
> > So eine Gesellschaft ist halt ein komplexes Gebilde voller
> > Eigendynamik.

> Hallo Norbert!
> Es gibt halt ein riesiges Problem.
> Wenn jemand behauptet das die Verbrechen der Nazis nicht stattgefunden
> haben, beziehungsweise nur ganz minimal waren stehen halt die Opfer als
> Lügner da. Wer liebt schon Lügner?

1.
Die wirklichen Mordopfer sind tot. Sie koennen nicht gelogen haben und  
dann als Luegner dastehen.

2.
Opfer sind auch Opfer von Entrechtung, Entwuerdigung, Enteignung und  
Vertreibung. Auch dann, wenn sie nicht starben.

3.
Die Behauptung, dass DIE Verbrechen der Nazis nicht stattgefunden haetten  
ist etwas schwachsinnig, aber selbst das muss erlaubt sein, wenn es nicht  
im Rahmen von Hetze geschieht (was kaum der Fall ist).

> wenn dann noch behauptet wird das die
> überlebenden das alles nur erdacht haben um Geld zu machen

Das ist z.B. dann der entscheidende Punkt, an dem es in die  
Volksverhetzung uebergeht.


> kann der
> "gerechte Volkszorn" wieder ein Mal durchbrechen.
> Daher ist es schwer zwischen aktiver Hetze und scheinbarer
> "Redefreiheit" zu unterscheiden.

Es ist eigentlich leicht.

"Ich glaube nicht an den Holocaust" ist nicht strafbar.

"Ich glaube nicht an den Holocaust und DIE Juden haben sich den nur  
ausgedacht um Geld zu machen" ist strafbare Volksverhetzung.

Meinung oder Glaube spielen dabei gar keine Rolle und Strafbarkeit liegt  
immer darin, dass Meinung nur als Mittel zum Zweck der Hetze gebraucht  
wird, was oft sogar erkennbar im Vordergrund steht.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 19:44:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 14 Sep 1999 19:44:00 +0100
Message-ID: <7Oqzwz-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ea21d7.1462659@personalnews.de.uu.net> <7rjich$5a3$3@apans1.apa.at>
Lines: 44



Vorredner: Grisureti@gmx.at

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Martin!



> Juergen Langowski schrieb:
> >Das kann nicht sein, weil es keinen linken und rechten Sozialismus
> >gibt.
>
>
> Und wieso nicht?
>
> Ein Sozialist der sagt:
> "Ich will gleichberechtigung für alle." ist ein linker sozialist.

Nicht fuer alle. Da wird nach Klassen sortiert. Und die Gleichberechtigung  
umschreibt in netter Form einen Zwang zu gleichem Denken. Da ist also mehr  
gleiche Pflicht als gleiches Recht. "Sie haben das Recht zu Schweigen".

> Ein Sozialist der sagt:
> "ich will gleichberechtigung für alle inländer." ist ein rechter
> sozialist.

Wobei auch dieser Zweig ganz international arbeitet. Er erzaehlt den  
Inlaendern vieler Laender jeweils dasselbe, naemlich dass sie eben die  
tollsten aller Zeiten sind. So werden sie gegeneinander programmiert.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 20:01:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 14 Sep 1999 20:01:00 +0100
Message-ID: <7Oq-ksCabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OauTvILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37de3cdd.0@news.ivm.net>
Lines: 33



Vorredner: kruge@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Michael!

> Hast du Universal Soldier I schon gesehen?

Nein. II auch nicht, aber das werde ich nun wohl mal tun.

> Bist du ein Fan von Van Dammes schauspielerischen Leistungen?

Nein.

> Und was SETH angeht - ich habe extra für dich auf meinem kommenden Album
> "Eclypse" das verkalte Stück "S E T I" mit dabei...

Dass ist aber nett. Willst Du mich nicht auch einkalen?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 20:06:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 14 Sep 1999 20:06:00 +0100
Message-ID: <7Oq-m86qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Oau$mdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oix1ot5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 44



Vorredner: mico@gmx.net

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Hallo Michael!



> Norbert Marzahn  wrote in article
> <7Oix1ot5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> ...
>
> >Dass "sunset's" richtig ist, dem koennte ich mich anschliessen. Wenn
> >ich den Song mal hoere, werde ich darauf achten, ob da "thi (unset's)"
> >oder eben "the sunset's" gesungen wird. Die Besonderheit des "the" vor
> >einem Vokal in der englischen Sprache ist da zur sicheren Klaerung
> >geeignet.
>
> Nicht unbedingt. In der englischen Sprache wird zur Betonung von etwas
> besonderem oftmals der Artikel "thi" ausgesprochen, obwohl
> grammatikalisch "the" korrekt waere.


Hm. Wie dem auch sei. Wenn aber "thi" gesungen wird, werde ich davon  
ausgehen, dass die Textwiedergabe "the unset's" auf der von mir gefundenen  
Webpage auch richtig ist. das passt ja dann auch zum "he". Also wuerde ich  
davon ausgehen, so mit 90% Wahrscheinlichkeit.

Im Uebrigen denke ich, dass dieser Punkt nicht sonderlich wichtig ist.

Das objektiv richtige Ergebnis ist mir in diesem Fall recht egal.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 14 20:09:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 14 Sep 1999 20:09:00 +0100
Message-ID: <7Oq-mV-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OavLu9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37de3ce4.0@news.ivm.net>
Lines: 53



Vorredner: kruge@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7OavLu9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > > Wo ist denn hier ein Argument? Ich lese nur Adressen.
> > > ... ähnlich wie Lelarge hat nörrbörrt nicht das geringste Problem
> damit
> > > so zu tun, als ob er *strunzblöd* wäre.
> > > Natürlich weiß er, was man mit einer Adresse macht.
> > Dummerle. Es gibt das Web. Dort kann man seinen Monolog installieren.
> Hier
> > ist das Usenet. Hier sind Diskussionsforen. Herr Langowski weicht aber
> > zunehmend lieber aus und weist auf seine Monologe hin. Mit Antworten
> auf
> > seine Vortraege in Diskussionsforen hat er eben schlechte Erfahrungen
> > gemacht, hier kann ergaenzt werden, was er beim zielgerichteten
> Stueckeln
> > lieber auslaesst. Daher ist das Ausweichen das Gescheiteste, was er
> jetzt
> > noch machen kann.
> > Muesste er nicht Angst vor Antworten haben, dann koennte er ja auch
> hier
> > sagen, was er lieber dort sagt. Ich verstehe ihn ganz ausgezeichnet.
>
> *Hätte* der hörr nörrbörrt auch nur ansatzweise Antworten, dann wäre es
> für ihn nicht das geringste Problem mittels Copy+Paste die
> entsprechenden Stellen bei Langowski zu zitieren.


Wenn Herr Langowski mit seinen Adressmitteilungen HIER etwas sagen will,  
waere es dann nicht SEINE Aufgabe sein Zeug zu kopieren? Soll ich  
vielleicht noch zum Zuarbeiter bei seiner Propaganda werden?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 15:55:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Liberalismus mit Islam unvereinbar
Date: 15 Sep 1999 15:55:00 +0100
Message-ID: <7Ov0uz1qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,soc.culture.german,soc.culture.turkish
References: <37e70279.2981126@news.alt.net>
Lines: 40



Vorredner: bugger@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> "... Die Unvereinbarkeit des Islam mit nichtislamischen Systemen. Es
> kann weder Friede noch Koexistenz zwischen der islamischen Religion
> und nichtislamischen gesellschaftlichen und politischen Institutionen
> geben.

Es kann.

Es kann aber sehr schwierig damit werden, wenn man die Moeglichkeit von  
vornherein wegglaubt.

Daher ist der Verzicht auf die Moeglichkeit der Anfang der Unvereinbarkeit  
und somit die gefaehrlichste Ursache.

Es gab Zeiten, da war der Islam um Lichtjahre liberaler als das  
Christentum.

Eben weil wir ziemlich viele islamische Menschen hier haben, *muss* es  
eine Vereinbarkeit geben. Die Alternative waere Selbstzerstoerung.

Die Probleme muessen jedoch auf den Tisch, denn sonst gaeren sie unter dem  
Tisch ungestoert ihrer Explosion entgegen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 16:48:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Welchen Sinn haben eigentlich Verschwoerungen?
Date: 15 Sep 1999 16:48:00 +0100
Message-ID: <7Ov0vGcqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7rl3i2$cas$1@news.nikoma.de> <19990914134542.01370.00000157@ng-ck1.aol.com> <7rnrca$l1q$2@news.nikoma.de>
Lines: 62



Vorredner: eliah@gmx.de

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Hallo Alex!

> >>>... From: "Alex" eliah@gmx.de
> >>Newsgroups: de.alt.ufo
> >>Date: Tue, 14 Sep 1999 09:
>
> >da waer ich mir nicht so sicher.
> >wir hatten zu der zeit div zig 10.000 nukes in der welt.
> >so bei 6 - -7.000 in deutschland west alleine.
> >*die* konfrontation in der form ist doch echt von unseren schultern
> genommen
> >worden.
> >das sollte man nicht vergessen.
> moin
> das ist richtig ... aber das potenzial dieser waffen ist aber auch heute
> nicht verschwunden ...
> sondern wurde nur verlagert ... alles in allem ist es sehr traurig das
> vor allem das jetzt dritte welt länder über diese waffen verfügen ...
> dafür scheien sie ja geld zu haben und die bevölkerung verhungert in der
> gosse!


Moderner Krieg ist heute vor allem Krieg nichtstaatlicher Struktur gegen  
Staaten. Hauptwaffe ist psychologische Kriegsfuehrung. Bomben sind noch  
relativ harmlos. Der Einsatz von Giften und Viren ist leicht moeglich und  
kaum angenehmer, als ein Atomschlag. Die Front kann ueberall sein. Wuerde  
es nur darum gehen, einige Personen zu kontrollieren, die Atomwaffen  
einsetzen koennen, waere das Problem viel geringer, als es ist. Nur  
Staaten koennen grosse Atomwaffen herstellen und unterhalten und wo diese  
Waffen sind, kann nicht geheim gebleiben. Im technischen Bereich ist im  
heutigen Krieg die Miniaturisierung das Problem. Kleine Atombomben von der  
Groesse eines Koffers. Kleine Raketen, mit denen ein einziger Mann von  
einem kleinen Boot aus ein grosses Verkehrsflugzeug wie TWA-800  
abschiessen kann. Dagegen kann es keinerlei Schutz geben. Darum wird auch  
so heimlich darum getan. Die Formen des Krieges haben sich immer gewandelt  
und Du denkst und fuerchtest noch in zu historischen Dimensionen, die zwar  
auch ihre Bedeutung haben, aber nicht nur. Wenn der Feind auch die Staaten  
in zwischenstaatliche Kriege treiben kann, dann ist das "nur" ein  
zusaetzliches Problem.

Die Dritte Welt koennte uns nur wenig anhaben.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 16:52:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 15 Sep 1999 16:52:00 +0100
Message-ID: <7Ov1E1bqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Oq-m86qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 35



Vorredner: fb@iworld.to

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Fritz!

> n.marzahn@vision.in-berlin.de writes:
> >Hm. Wie dem auch sei. Wenn aber "thi" gesungen wird, werde ich davon
> >ausgehen, dass die Textwiedergabe "the unset's" auf der von mir
> >gefundenen
> >Webpage auch richtig ist. das passt ja dann auch zum "he". Also wuerde
> >ich
> >davon ausgehen, so mit 90% Wahrscheinlichkeit.
> >
> >Im Uebrigen denke ich, dass dieser Punkt nicht sonderlich wichtig ist.
>
>
> Als Fakt ist er sicher unwichtig. Mir persönlich war es wichtig, weil
> ich jetzt beurteilen kann, wie Du mit Fakten umgehst.

Und wie beurteilst Du es ?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 16:55:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 15 Sep 1999 16:55:00 +0100
Message-ID: <7Ov1ETS5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Omyn4sLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37DF7C8E.6D36E116@t-online.de>
Lines: 41



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> > Nein, nicht "die kommunistischen Juden" schufen den Kommunismus, den
> > "linken" Sozialismus. Aber die Leviten! Und die schufen auch den
> > Nationalsozialismus.
>
>
> Verwirrung Herr Marzahn?
> Oder könne sie Ihre eigenen Texte nicht mehr lesen.
> Zum besseren Verständnis habe ich die entscheidenden
> Textteile noch einmal gekennzeichnet.
>
> Oder ist es etwa so, dass es sich bei den von Ihnen so
> bezeichneten "Leviten" doch um Juden handelt?

Leviten sind meistens Juden. Aber Juden sind selten Leviten. So einfach  
ist das.

> Verstehen Sie mich bitte richtig: Das ist eine Grundsatzfrage.
> Vielleicht vergleichen Sie, bevor Sie diesmal antworten, nochmal
> mit Ihren bisherigen Texten, incl. Wal.

Befolgen Sie ihre Aufforderungen auch selbst. Oder soll ich ein paar KB  
aus WAL dazu zitieren?


--
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 17:02:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Eine Frage zum vokabular
Date: 15 Sep 1999 17:02:00 +0100
Message-ID: <7Ov1EWp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7ro8s9$bvl$1@pacifica.access.ch>
Lines: 41



Vorredner: kbleuer@dplanet.ch

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Hallo Katharina!



> Liebe NG-ler,
>
> Ich lese jetzt diese NG seit einigen Tagen mit und dabei sind mir
> einige Ausdruecke aufgefallen, mit denen ich absolut nichts anfangen
> kann. Wahrscheinlich sind diese deutschland-spezifisch. Waere jemand
> so freundlich und wuerde mir die Definitionen folgender beiden
> Ausdruecke geben?
>
> - Antifaschist (woher kommt es, dass dies ein Schimpfwort ist?
> Faschismus ist doch nichts Gutes?)

Schon. Aber antifaschistischer Faschismus ist nicht besser. Doch nicht  
jeder Antifaschist muss faschistoid sein, das haengt ganz von seinem  
Fanatismus und seiner Zuneigung zu diktatorischem Antisein ab.

> - Gesinnungsschnueffler (das Wort habe ich hier in der NG das erste
> Mal gesehen, obwohl Deutsch meine Muttersprache ist)

Ist halt ein anderes Wort fuer einen stasiartigen, bzw. gestapoartigen  
Menschen. Das Usenet ist auch eine Fabrik, die gern neue Worte produziert.
--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 15:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 16 Sep 1999 15:58:00 +0100
Message-ID: <7Oz2I0t5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Omymkb5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7robal$po2$1@n.ruf.uni-freiburg.de>
Lines: 110



Vorredner: Reuter@immunbio.mpg.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Alex!

> >Hier erinnere ich an meine Ausfuehrungen zu den
> >"Altpreussen" = Pruzzen = Prusia im Eigennamen. Leicht erkennbare
> >sprachverwandtschaftliche Beziehung zu Koenig Prusai I., Herrscher des
> >Koenigreiches Bythinien auf heute tuerkischem Gebiet. Der Mann, der
> >Hannibal Zuflucht gewaehrte.
>
> Wenn ich lange genug suche, finde ich sicher auch einen Chinesen, der so
> ähnlich heisst. Das beweist absolut und überhaupt garnix.

Nenne mir den gefundenen Chinesen. Er sollte dann aber auch eine Stadt  
gegruendet haben, die (auch) Brussa hiess und damit nah an lateinisch  
Borussia fuer Preussen liegt. Es sollte also auch ein doppelter Hinweis  
mit diesem Chinesen verbunden sein.

> >Auch die Etrusker kamen aus dem Morgenland.
>
> Beweise ?

Herodot schrieb, dass sie im 9. Jh. v. Chr. ueber die See aus Kleinasien  
nach Etrurien kamen. Und Herodot war relativ nah dran, um Etliches naeher,  
als Du.

Ausserdem haben ja, wie gesagt, etliche Altvoelker Europas ihre  
morgenlaendischen Spuren.


(Gallier)

> Aha. Eine Namensähnlichkeit und die Ähnlichkeit einiger attribute führt
> als o
> zu der zwingenden Tatsache, dass die Gallier ein Stamm des alten
> Testaments sind ?


Du machts genau das, was zu erwarten war. Du versuchst an den Einzelheiten  
einzeln zu zweifeln, kannst sie aber nur in Frage stellen. Die schiere  
Menge der Einzelheiten, die ein Fakt fuer sich sind, uebersiehst Du  
geflissentlich.

Du hast also unverkennbar eine Art Sucht nach Ideen, mit denen die  
heutigen Europaeer nicht morgenlaendische Siedlernachfahren sind, sondern  
lauter hier irgendwie "entstandene" Voelker.

Das Raetselhafte (nicht fuer mich) daran ist: Warum hast Du einen  
vorgefassten Entschluss der Dich zu entsprechender Blindheit zu animieren  
scheint? Was ist denn so schlimm daran, dass wir Europaeer aus dem  
Morgenland stammen?


> >Doch fuehren ja nicht nur die Galli zum Stamm Juda. Es gibt leichte
> >Abweichungen, aber unter anderem finden wir ja in der Bibel, 1. Chronik
> >4,21, der Chronik des Stammes Juda, die Namen Ger (auch Er), Lada (auch
> >Laeda), Lecha und Maresa (auch Maresha).
> >Ger
> >Lada
> >Lecha
> >Maresa
> >Und von Ger kommt "Germanen", welche aber von den Griechen "Guionen"
> >genannt wurden, was auf die Koloniemutterschaft Ioniens verweist, denn
> >"Gu" ist Sanskrit fuer "Heilig" und "Guionen" heisst "Heilige Ionier".
> >Vermutlich sprachlicher Zusammenhang mit den Guttonen im spaeteren
> >Ostpreussen, also bei den Prusia, und schliesslich mit Goten.
>
> Yep. Und aus Heiler wird Hitler, so dass klar wird, dass Adolf seit dem
> alten Testament geplant war. Und wenn wir noch eine Vorsilbe aus der
> einen und eine Silbe aus der anderen Sprache nehmen, können wir ales
> beweisen, inklusive der These, dass Fussball von Baal kommt und eine
> altpalästinensische Kulthandlung ist.
>
> (Viel Unsinn gelöscht)

Mit Verlaub: Der Unsinn war dieser Einschub hier von Dir. Darf ich die  
Erforderlichkeit solchen Unsinns fuer Deine Zwecke als heimliche  
Zustimmung zu dem Umstand werten, dass wir Nachfahren morgenlaendischer  
Siedler sind?

Interessieren wuerde mich dabei der Grund, aus dem Dich dies so sehr  
stoert, dass Du sogar Unsinn als "Begruendung" erfindest, was ein Mensch  
mit wissentschaftlichen Argumenten ja nicht taete, schon allein wegen  
seines Rufs.


> Dazu sage ich als Wissenschaftler,

Grins.

> der es gewöhnt ist, mit Tatsachen umzugehen, besser nichts.

Ich habe durchaus Verstaendnis dafuer.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 16:44:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Das Bleiben der Tempelritter
Date: 16 Sep 1999 16:44:00 +0100
Message-ID: <7Oz2IWNqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OLmmXuqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37DFB273.A2147F5E@gmx.net>
Lines: 65



Vorredner: e-petrovic@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Norbert Marzahn schrieb:
>
> > wie Preussen vom Eigennamen der Pruzzen, Prusia.
>
> Wobei man sich auch fragen kann, ob "Prusia" "Po-Rusia", d.h.
> "Hinter-Russland", bedeutet; genauso wie "Polabia" bedeutet
> "Hinter-Labien" (das Land hinter der Elbe, vgl. Polabische
> Sprache). Also, "po" heisst im Slawischen soviel wie: hinten,
> nach. - Pruzzische oder litauische Sprachkenntnisse waeren hier
> auch sehr hilfreich.


Ja, das koennte hilfreich sein.  Unbedingt beachtet werden muss aber eben  
auch, dass jener Prusai suedlich vom heutigen Istanbul die Stadt Prusa  
gruendete, die auch Brussa hiess, und dass Borussia lateinisch fuer  
"Preussen" ist.

Zu beachten ist hier auch, dass von "Rus" (griechisch "Rhos") angenommen  
wird, dass das Wort eine uebernommene Selbstbezeichnung der Waraeger sei,  
die auf die Ostslawen uebertragen wurde. Waraeger ist eine andere  
Bezeichnung fuer die Wikinger, die u.a. als Stuetzen der kaiserlichen  
Garde in Byzanz (Miklagard) beruehmt wurden. Die Finnen nennen die  
Schweden noch heute "Ruotsi".

Doch das ist eine verhaeltnismaessig junge sprachliche Schicht. Brussa ist  
wesentlich aelter und naeher am Ursprung. Da es sich um bedeutende Stadt  
handelte, eine Hauptstadt, duerfte der ganz urspruengliche Sinn von "Rus"  
oder "Russ", "Russa" ziemlich "heftig" gewesen sein. Es handelt sich  
wahrscheinlich, wie damals ueblich, um eine Person, eine(n) Ahne/Ahnin,  
der/die zwecks Erinnerung in den Goetterhimmel kam. Ich vermute, dass "Bo"  
urspruenglich eine Hervorhebung war, moeglicherweise in Richtung "gut"  
oder "schoen" (vgl. Po-esie oder frzs. beau).

Denkbar auch eine Ueberlieferung in der Mythologie durch die "rusalki"  
(Sprachzusammenhang mit "Rusalie" und "Rosalie".

Die "Rus" waren jedenfalls noch ein konkreter Stamm in relativ junger Zeit  
und Staemmenahmen gehen eben auf Ahnen zurueck.

Beachtet werden sollte wohl auch die Stadt Rusasa am Euphrat (9.  
Jahrhundert v. Chr.) und der Umstand, dass mehrere Koenige der Chalder (im  
spaeteren Armenien, 860 bis 585 v. Chr.) "Rusas" hiessen.

Die Urspuren fuehren also wieder ins Morgenland.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 16:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Van Damme contra S.E.T.H. !!!
Date: 16 Sep 1999 16:45:00 +0100
Message-ID: <7Oz2JPkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7OPoivx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oq-ksCabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37dfbc4a.0@news.ivm.net>
Lines: 37



Vorredner: kruge@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Michael!

> > > Und was SETH angeht - ich habe extra für dich auf meinem kommenden
> Album
> > > "Eclypse" das verkalte Stück "S E T I" mit dabei...

> > Dass ist aber nett. Willst Du mich nicht auch einkalen?
>
> Oh, keine Sorge. Das *übernächste* Album wird mit an Sicherheit
> grenzender Wahrscheinlichkeit "Negation of reality by excessive
> ratiation (of) trash" heißen. Und wer weiß, vielleicht baue ich in ein
> oder zwei Stücke sogar unterschwellige Anti-WAL-Botschaften ein.

Ich wuerde mich sehr geehrt fuehlen.

> Wo wir gerade bei der Musik sind: Hast du dir "Data Transmission"
> (kostenlos bei www.mp3.com/briel ) denn schon mal angehört?

Nein. Wenig Zeit und Online kostet Geld.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 16:48:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Antifaschistische Logik (Re: Marx u. Marzahn)
Date: 16 Sep 1999 16:48:00 +0100
Message-ID: <7Oz2KJA5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.soc.politik.misc
References: <7qo4ds$pms$1@news.vossnet.de> <7rl7mt$9k0$1@nnrp1.deja.com> <3805c52d.38470810@personalnews.de.uu.net>
Lines: 55



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> On Tue, 14 Sep 1999 10:23:33 GMT,
> carla_schneider@my-deja.com
> wrote in <7rl7mt$9k0$1@nnrp1.deja.com>:
>
> >In article <37fd2f4d.13139351@personalnews.de.uu.net>,
> >  jlangowski@gmx.de (Juergen Langowski) wrote:
>
> (...)
>
> >> Zweitens: Herr Marzahn rückt mit einem Zitat aus dem Brockhaus
> >> heraus, dem man entnehmen kann, daß der Vater Marx-Levi geheißen
> >> hätte, während man dort über Karl Marx' Namen überhaupt nichts
> >> findet.
>
> >Vielleicht weil sich der Name vom Vater auf den Sohn vererbt,
> >zumindest bei ehelichen Kindern.
>
>
> Gut beobachtet.
>
> Da Karl Marx' Vater ab 1814 den Namen Heinrich Marx getragen hat, kann
> er dem 1918 geborenen Karl auch nur den Familiennamen Marx vererbt
> haben.
>
> Die Frage ist jetzt, wie wir das Herrn Marzahn beibringen. Der
> behauptet nämlich immer wieder, Karl Marx hätte "in Wirklichkeit"
> einen ganz anderen Namen getragen.


Die Wirklichkeit ist die, dass es darum geht, dass Karl Marx vom Stamm  
Levi war. Denn wann auch immer der Name Levi zu Tarnungszwecken  
fallengelassen wurde: Wenn Karlchen der Sohn dieses Mannes war, der den  
Levi lieber "fallen liess", dann war auch das Soehnchen vom Stamm Levi.  
Und die Tarnung ist doch nicht so ganz gelungen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 16:49:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 16 Sep 1999 16:49:00 +0100
Message-ID: <7Oz2KvWLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oqzwz-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380cc63a.38740115@personalnews.de.uu.net>
Lines: 36



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> On 14 Sep 1999 19:44:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7Oqzwz-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Wobei auch dieser Zweig ganz international arbeitet. Er erzaehlt den
> >Inlaendern vieler Laender jeweils dasselbe, naemlich dass sie eben die
> >tollsten aller Zeiten sind. So werden sie gegeneinander programmiert.
>
>
>
> Von wem werden die Leute programmiert? Bitte Namen nennen.


Na, Marx-Levi zum Beispiel. Nur einer von vielen. Aber gegen den Namen  
sind sie ja allergisch.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 16:51:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Marx-Levi
Date: 16 Sep 1999 16:51:00 +0100
Message-ID: <7Oz2Lf-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7NPQojs5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380cc63a.38740115@personalnews.de.uu.net> 
Lines: 38



Vorredner: acme@mindless.com

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> In article <380cc63a.38740115@personalnews.de.uu.net>, jlangowski@gmx.de
> says...
>
> >>Wobei auch dieser Zweig ganz international arbeitet. Er erzaehlt den
> >>Inlaendern vieler Laender jeweils dasselbe, naemlich dass sie eben die
> >>tollsten aller Zeiten sind. So werden sie gegeneinander programmiert.
>
> >
> >Von wem werden die Leute programmiert? Bitte Namen nennen.
>
> Von der Matrix - von wem denn sonst.
> Das dieser Film eine hilflose Mahnung ist, deren Wahrheitsgehalt keiner
> kapiert ist kaum verwunderlich.


Nur der strukturelle Anteil hat Wahrheit. Aber Gut und Boese wurden in dem  
Film einfach vertauscht.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:06:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 16 Sep 1999 17:06:00 +0100
Message-ID: <7Oz2MU-LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OmyB2BLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <3808c5ae.38600569@personalnews.de.uu.net>
Lines: 113



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> >Herr Langowski, sie "verweisen" seit einiger Zeit *nur noch* auf
> >solchen Zahlen-Buchstaben-Salat, von dem sie wissen, dass zumindest ich
> >mit Cross- Point nichts damit anfangen kann.
>
> (...)
>
> Dieser "Zahlen-Buchstaben-Salat" ist eine Message-ID. Herr Marzahn
> weiß, was eine Message-ID ist, denn:
>
> ->	Tja. Wahrhaftig. Und dann noch Deine Message-IDs ..
> ->
> ->	Message-ID: 
> ->	References: 
>
> Dies hat Herr Marzahn am 14. April 1998 in
> <1998041413372100.JAA04930@ladder01.news.aol.com> geschrieben.
>
> Aber es kommt noch schlimmer.

Geradezu entsetzlich kommt es jetzt wohl ;-)

> Am 16. August 1998 hat Herr Marzahn sich in
> <6zzSBqD5bXB@nm01.vision.IN-BRB.DE> auf einen Artikel von Herrn
> Kolthoff bezogen. Herr Kolthoff hatte eine Frechheit von Herrn Marzahn
> zitiert und dabei, genau wie ich hier, nur die Message-ID angegeben.
> Das sah so aus:
>
> 	Der "Nazi" ist Kolthoff.
> 	Message-ID: <6zA97wFqbXB@nm01.vision.IN-BRB.DE>
>
> Herr Marzahn hat dies aufgegriffen und in seiner Antwort geschrieben:
>
> 	Und Sie "vergaßen" es, das Vorhergegangene
> 	auch zu mitzuteilen:
>
> 	Empfaenger : /DE/ALT/UFO
> 	Absender   : kolthoff@gmx.net  (Albrecht Kolthoff)
> 	Betreff    : Re: Blonde - Teil zwei
> 	Datum      : Mo 03.08.98, 01:10  (erhalten: 03.08.98)
>
> Herr Marzahn zitiert ein Stück Text mit einer Message-ID, dann sucht
> er anhand der Message-ID das heraus, was seiner Ansicht nach fehlt und
> liefert es nach.


Wie Insider unschwer erkennen koennen, ist das ein Message-Kopf im  
Crosspoint-Format. Diese Angelegenheit erforderte groesseren Einsatz, denn  
sie war Gegenstand einer "Beschwerden"-Aktion des Netzes bei meinem  
Provider mit dem Ziel mich aus dem Netz zu schiessen und sie wurde auch  
Gegenstand eines Anschreibens des Rechtsanwalts von Herrn Kolthoff an  
mich, der mir einen Vertragsabschluss anbot, den ich dann nicht annahm.  
Ja, da machte ich mir die Muehe mit der Message-ID per Dejanews auch  
Datum, Forum und Betreff zu ermitteln um mich dann aus meinem Crosspoint- 
Archiv zu bedienen.

> Am 16. August 1998 war Herr Marzahn offensichtlich in der Lage, anhand
> der Message-ID einen Artikel zu finden.

Dazu bin ich immer noch in der Lage.

> Heute tut er so, als wäre er nicht in der Lage, anhand der Message-ID
> einen Artikel von mir zu finden.

Durchaus nicht.

Meine von ihnen selbst zitierten Worte:

   Herr Langowski, sie "verweisen" seit einiger Zeit *nur noch* auf
   solchen Zahlen-Buchstaben-Salat, von dem sie wissen, dass zumindest ich
   mit Cross- Point nichts damit anfangen kann.

Und sie werden mir wohl auch nicht erklaeren koennen, wie ich ueber die ID  
bei Crosspoint fuendig werden kann. Diese meine Aussage "variierten" sie  
dann in der fuer sie typischen Weise um alsdann - noch im selben Text! -  
mit ihrer eigenen Variation zu "argumentieren". Na, sie sind ja bekannt  
dafuer.


Jedenfalls bleibt es dabei:

Wenn sie *hier* etwas sagen wollen, dann tun sie das. Wenn sie sogar eine  
Antwort von mir wuenschen, dann sollten sie es sogar unbedingt tun. Was  
sie hier nicht sagen, werde ich hier auch nicht beantworten und ganz  
gewiss werde ich nicht fuer sie ihre Texte erst im Web suchen und von dort  
hierher schleppen, denn wenn sie mit diesen Texten hier etwas sagen  
wollen, dann waere das doch wohl eher ihre Aufgabe.

Das wuerde uebrigens auch dann gelten, wenn ich es schon mal getan haette,  
denn auch daraus koennten sie keine Ansprueche ableiten, die mich auf  
Dauer zu ihrer Hilfskraft machen.


Also weichen sie weiter ins Web aus - oder rollen sie hier mit ihrer  
Propaganda an. Es koennte dann sein, dass ich sporadisch darauf eingehe.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:09:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Rassisten erstechen 20-jaehrigen in Lohfelden
Date: 16 Sep 1999 17:09:00 +0100
Message-ID: <7Oz2McfabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <199909042113.XAA21448@lizard.ramat-negev.org.il> <7OmyBljabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <3809c5d7.38640889@personalnews.de.uu.net>
Lines: 37



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> >Das Austauschen von Web-Adressen kann schwerlich als Diskussion
> >betrachtet werden.
>
> Es ist völlig gleichgültig, wo die Texte stehen, die Herr Marzahn
> ignoriert. Wenn die Texte im Web stehen, spart das allerdings eine
> Menge Bandbreite.

Da ist was dran. Also wuenschen sie nicht, dass ich ihr Zeug hierher hole?

> >Sie wuenschen keine Antwort, das ist alles. Und sie haben ja aus
> >Erfahrung guten Grund fuer diesen Wunsch.
>
> Doch, ich hätte gern eine Antwort auf
> <37d99fe7.41384152@personalnews.de.uu.net>.


Ach, haetten sie gern?
Was haben sie denn dort gesagt?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:12:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 16 Sep 1999 17:12:00 +0100
Message-ID: <7Oz2Mx45bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Omyn4sLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380ac615.38702954@personalnews.de.uu.net>
Lines: 44



Vorredner: jlangowski@gmx.de

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> On 13 Sep 1999 20:51:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7Omyn4sLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Und: Jude sein ist ganz und gar nicht erblich.
>
>
> Aha - deshalb auch die penetranten Hinweise auf Hitlers angeblich
> jüdische Vorfahren und Marx' Rabbineropa.

Tja, da Leviten meist Juden oder ehemalige Juden sind, fuehrt die Spur zu  
ihnen nunmal durch das Judentum hindurch. Wenn man bayerische Staedte  
sucht, dann sollte man ja auch eher in Deutschland als in Frankreich  
suchen.

> Weil nämlich das Jüdische überhaupt nicht erblich ist, außer es
> pflanzt sich von den Vorfahren auf die Kinder fort.

Es gibt nichts Juedisches Erbliches. Aber das Stammsystem Levi vererbt  
sich von Generation zu Generation, sofern die Kinder nicht aus dem aktiven  
Stamm ausfransen oder auch bewusst austreten.

So ist das nunmal.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:18:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 16 Sep 1999 17:18:00 +0100
Message-ID: <7Oz2NEr5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OqzwOPqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380dc670.38794424@personalnews.de.uu.net>
Lines: 53



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> On 14 Sep 1999 19:43:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7OqzwOPqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
>
> >Das Entscheidende, soweit es mich angeht, ist hierbei, dass ich selbst
> >nicht aus dem "British Israelism" hervorgegangen bin und diesen nicht
> >mal kannte. Was ich sage, ist aus meinen eigenen Erkenntnissen
> >hervorgegangen und entsprechend ausfuehrlich und genau begruendet. An
> >anderer Stelle zauberte sie die amerikanische "Christian Identity" aus
> >dem Hut.
>
>
> Herr Marzahn hat Leute wie Manfred Adler oder Johannes Rothkranz
> zustimmend zitiert, und damit sind wir schon einmal bei einer
> Verbindung zwischen christlichem (und extrem antisemitischem)
> Fundamentalismus und rechtsextremistischen Ideen.

Eigentlich zitierte ich meist deren Zitate und dies nicht immer zum selben  
Zweck. Aber da haben sie mal keine Sorge. Den Rothkranz rechne ich schon  
lange zu den Literatursoldaten der Gegenseite und den Herrn Adler, nun ja,  
ihn seit Kuerzerem entweder auch, oder er war noch etwas verwirrt, wie man  
es ja auch von Martin Luther sagen muss. Ob Adler also ein bewusster Feind  
ist, da will ich mich nicht festlegen.

Jedoch: Gerade die Akteure der Gegenseite luegen ja keineswegs nur,  
sondern vermischen Wahres mit Auslassungen und Falschem. Das Wahre hat  
eine Art Ankerfunktion und ist oft nuetzlich zur eigenstaendigen  
Weiterverarbeitung.

Auch Adler habe ich - wie Luther - laengst weit hinter mir gelassen, ganz  
egal, ob es sich nun so oder so mit ihm verhaelt.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:24:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 16 Sep 1999 17:24:00 +0100
Message-ID: <7Oz2NO05bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <380fc71c.38966706@personalnews.de.uu.net>
Lines: 56



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 11 Sep 1999 11:35:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Es war damals weitaus bekannter, als heute,
> >dass in der Tat aeusserts viele Juden den Kommunismus nach Oben
> >brachten, es war ebenso unbekannt wie heute, dass das beim
> >Nationalsozialismus nicht viel anders war, der schliesslich in der
> >Fuehrung fast ausschliesslich aus "Nicht-Ariern" mit juedischen
> >Vorfahren bestand
>
>
> Frei nach der Melodie: Ich habe zwar nichts gegen Juden, aber sie
> waren auf jeden Fall am Hitler-Regime selbst schuld.

Nicht "sie" Herr Langowski. Das ist mal wieder ihre "These", die sie immer  
wieder gern aufstellen und die Juden damit zu einem Einheitsbrei  
degradieren.

Und immer wieder sage ich ihnen dazu, dass die Leviten und die Juden  
absolut keine identischen Gruppen sind. Es sind ja auch nicht alle  
Deutschen "Nazis", bloss weil es einige deutsche "Nazis" gibt. Oder?

Und: Zwar sind die meisten Duesseldorfer Deutsche, aber nur wenige  
Deutsche sind auch Duesseldorfer.

Sie verstehen, was ich meine, werden aber dennoch weiterhin Leviten den  
Juden insgesamt gleichsetzen und den Leviten damit eine Verhuellung  
erhalten, nicht wahr?

Ist schon witzig. Ich holte sie muehsam aus der Huelle heraus und  
Langowski will sie wirklich wie ein Verrueckter ganz unbedingt wieder in  
der Huelle einpacken und unsichtbar machen.

Warum ist das nur so?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 17:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Meinungsfreiheit existiert in der BRD nun mal nicht
Date: 16 Sep 1999 17:46:00 +0100
Message-ID: <7Oz2NdR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References:  <7OqzwYaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 94



Vorredner: bergerjoe@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Joe!

> > > wenn dann noch behauptet wird das die
> > > überlebenden das alles nur erdacht haben um Geld zu machen
> >
> > Das ist z.B. dann der entscheidende Punkt, an dem es in die
> > Volksverhetzung uebergeht.

> Wenn jemand, siehe weiter oben, ganz "unschuldig" behauptet das es keine
> Verfolgung oder keine Morde gab sagt er ja damit das alles andere eine
> Lüge ist und daher diese Leute fiese Lügner und "Abzocker" sind. Ganz
> ohne es direkt zu sagen.

Das ist richtig. Die Behauptung, dass es KEINE Morde gab, keine Lagertoten  
steht aber gar nicht zur Debatte, wenn es darum geht, WIEVIELE Opfer es  
gab und wer genau diese waren.

Wer also von KEINEN Morden ausgeht, der koennte in der Tat angeklagt  
werden, allerdings nicht wegen Volksverhetzung (wenn keine Hetze damit  
verbunden sind), sondern wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.  
Hier waere dann jeder klageberechtigt, der eine persoenlich nachweislich  
durch das NS-Regime gestorbene Person in der Verwandtschaft hat. Das ist  
richtig.

> >"Ich glaube nicht an den Holocaust und DIE Juden haben sich den nur
> > ausgedacht um Geld zu machen" ist strafbare Volksverhetzung.
> >
> > Meinung oder Glaube spielen dabei gar keine Rolle und Strafbarkeit
> > liegt immer darin, dass Meinung nur als Mittel zum Zweck der Hetze
> > gebraucht wird, was oft sogar erkennbar im Vordergrund steht.

> Aber oft steht es eben nicht im Vordergrund und ist trotzdem Hetze und
> dagegen müssen wir uns eben alle wehren.

Ob Hetze in Verbindung mit der Auffassung nun im Vorgergrund oder im  
Hintergrund steht, ist wiederum einerlei. Auch im Hintergrund ist Hetze  
ggfs. strafbare Volksverhetzung. Hier ist keine Differenzierung  
erforderlich.

Keine Volksverhetzung und Strafbarkeit liegt jedoch stets dann vor, wenn  
nur die reine Glaubens- oder Meinungsaeusserung vorliegt, denn diese zu  
verbieten, das verbietet das GG und das StGB laesst es auch ausdruecklich  
nicht zu. Man kann da auch nicht hineininterpretieren, dass ein gedachter  
Hintergrund hetzender Art vorliegt, denn nur gedachte Hetze waere kein  
Problem, nur geaeusserte Hetze kann ueberspringen und wirken. Gedanken  
koennen nie strafbar sein. Daher muss auch nicht ermittelt werden, ob  
hinter purer Sachverhaltsauffassung hetzende Gedanken stehen oder nicht.


> Natürlich nicht mit Gewalt aber
> zumindest mit lauter Stimme. Und wo ein Gesetz verletzt wird lassen wir
> eben die Behörden mitkämpfen, Diese sind auf unserer Seite. Wenn sie
> übertreiben lassen wir eben die Gerichte entscheiden. Wenn ich Dich im
> RL verleumde hast Du ja auch die Möglichkeit mich anzuzeigen oder zu
> klagen.Das Gericht wird dann entscheiden ob ich die Wahrheit gesagt habe
> oder ob ich Dich verleumdet habe. Dazu muss ich einen Wahrheitsbeweis
> erbringen sonst geht es mir schlecht.



> Warum sollten einige Fanatiker
> eine ganze Gruppe verleumden können ohne einen Solchen zu erbringen? Das
> währe sicher nicht meine Idee eines gerechten Staates.

Wenn sie eine ganze Gruppe verleumden, dann liegt ja auch ein Klagegrund  
vor. Aber das hat dann, wie gesagt, nichts mit dem Volksverhetzungsgesetz  
zu tun. Und wenn jemand sagt, dass es KEINE Todesopfer gab, dann sind eben  
ALLE klagefaehig, die ein verwandtes Opfer als konkrete Person nachweisen  
koennen. Dieser Fall ist einfach. Sagt er aber, es seien (z.B.) exakt  
100.000 Juden umgekommen, so wird die Sache ziemlich schwierig. Er hat ja  
damit keinen PERSOENLICH verleumdet und bei der Verleumdungsklage ist die  
Persoenlichkeit Grundbedingung. Ich weiss nicht mal, ob es da eine  
Verurteilung geben koennte, wenn nun 100.001 konkrete Todesopfer  
nachgewiesen werden, denn wer sollte denn da nun der EINE sein, der also  
damit verleumdet wurde?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 19:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: UFO-Meldung London
Date: 16 Sep 1999 19:46:00 +0100
Message-ID: <7Oz2O7vabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
Lines: 52

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Artikel aus der Zeitung "15 Uhr Aktuell", Berlin, vom 16.9.99:



  Ufos ueber London gesichtet

  London. Ein Ufo ist von zwei Verkehrspiloten in der Naehe des
  Flughafens Heathrow gesichtet worden, teilte die Luftfahrtbehoerde
  in London mit. Die beiden Piloten einer Linienmaschine berichteten,
  sie haetten kurz nach dem Start in einer Hoehe von 914 Metern ein
  metallisch-graues Objekt aus den Wolken auftauchen sehen. Es sei
  in einer Entfernung von etwa 50 Metern an dem Flugzeug vorbeigerast.

  Der kapitaen hatte ueber Funk mitgeteilt: "Eine Leuchtkugel ist
  gerade an unserer Maschine vorbei gefegt." Der Co-Pilot berichtete
  von einem hellen Licht, das ganz nah war und wie ein Kampfflugzeug
  aussah. "Es hat sich rasend schnell an uns vorbei bewegt", so der
  geschockte Pilot.

  Der Bericht wurde ueberprueft: nach den Angaben der Luftfahrtbe-
  hoerde konnte auf den Radarschirmen kein Luftfahrzeug in der
  Naehe der Linienmaschine festgestellt werden.



Das ist ein wenig verwirrend. Denn: Ein metallisch-graues Objekt passt
nicht zur Beschreibung "Leuchtkugel". Zur Beschreibung "wie ein  
Kampfflugzeug" passt es hingegen.

Wenn die Piloten sahen, was sie behaupten, dann war das offenbar ein  
ungewoehnliches Kampfflugzeug mit ausgezeichneten Stealth-Eigenschaften  
und mit einiger Wahrscheinlichkeit war es etwas irdisches rund 900 Meter  
ueber London.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 20:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 16 Sep 1999 20:13:00 +0100
Message-ID: <7Oz3I3BqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Oau$mdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oq-m86qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 69



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Michael!

> >> Nicht unbedingt. In der englischen Sprache wird zur Betonung von
> >> etwas besonderem oftmals der Artikel "thi" ausgesprochen, obwohl
> >> grammatikalisch "the" korrekt waere.
> >
> >
> >Hm. Wie dem auch sei. Wenn aber "thi" gesungen wird, werde ich davon
> >ausgehen, dass die Textwiedergabe "the unset's" auf der von mir
> >gefundenen Webpage auch richtig ist. das passt ja dann auch zum "he".
> >Also wuerde ich davon ausgehen, so mit 90% Wahrscheinlichkeit.
>
> Umgekehrt wird wohl eher ein Schuh draus: Wenn "the" gesungen wird, dann
> kanst Du Dir sicher sein, dass es "sunset's" heisst. Anders herum
> funktioniert es nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, wie Du
> richtig schreibst (obwohl ich nicht weiss, wie Du ausgerechnet auf 90%
> kommst, ich wuerde 50:50 vorziehen).

Das liegt daran, dass "thi" korrekt fuer "unset's" waere. Ein "thi" bei  
"sunset's" waere es den Regeln nach nicht - kuenstlerische Freiheiten  
unbenommen. Und ich sehe das eben auch in Kombination mit dem "he" der  
folgenden Zeile, dass zu einem "unset's" (interpretiert als "unruhiger  
Geist") bestens passt, zu einem "sunset's" jedoch nicht.

> Aber das scheint Dir ja vollkommen wurscht zu sein, wie man an den
> folgenden 2 Saetzen erkennen kann:
>
> >Im Uebrigen denke ich, dass dieser Punkt nicht sonderlich wichtig ist.
> >
> >Das objektiv richtige Ergebnis ist mir in diesem Fall recht egal.

Nun, es kam halt ein Gespraech darueber auf, obwohl mir dieser Punkt nicht  
sonderlich wichtig war. Er war anderen zumindest etwas wichtig und ich  
beteiligte mich ganz einfach an der Diskussion, obwohl mir das Thema nicht  
sonderlich wichtig ist. Wo ist das Problem?

> Gehst Du immer _bewusst_ so vor, dass Du objektiv korrekte Ergebnisse
> irgnorierst?

Wir haben kein objektiv korrektes Ergebnis, da noch nicht mal geklaert  
ist, ob an dieser Stelle nun "thi" oder "the" gesungen wird. Wuerde "thi"  
gesungen werden, dann hielte ich "the sunset's" fuer objektiv betrachtet  
wahrscheinlich falsch und "the unset's" fuer wahrscheinlich richtig, so  
wie es auf der genannten Webpage auch geschrieben steht.

Objektiv schwer zu verstehen ist aber die Wichtigkeit dieser laecherlichen  
Angelegenheit fuer manche hier, die selbst sowas zum Anlass dazu nehmen,  
nicht nur ueber die Sache zu reden, sondern die Sache aufgreifen um mit  
ihr - krampfhaft - gegen die Person zu polemisieren. Das laesst es fuer  
objektiv richtig erscheinen, dass die das irgendwie muessen, wenn sogar  
die Frage "sunset's" oder "unset's" dafuer herhalten muss.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 17 06:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Stoppt Marzahns Propaganda! Re: Antisemitisches
Date: 17 Sep 1999 06:39:00 +0100
Message-ID: <7P23ubc5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7KpBUyC5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oiwu3dqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E15857.5152@t-online.de>
Lines: 71



Vorredner: promillo@t-online.de

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> Norbert Marzahn wrote:
> >
> > Vorredner: detlef@jojo.escape.de
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> > > (Und der im uebrigen Kollektivschuld so definiert, _dass_ es eine
> > > kollektive Schuld eines Volkes ist, Leuten wie Marzahn zuzusehen,
> > > wie sie ihre Hetze betreiben. Wenn hier ein zweiter Hitler
> > > aufsteht
> >
> > Muesste ein solcher nicht eher ein Hitler-Anhaenger sein, als sein
> > fuehrender Gegner? Ist es nicht eher so, dass ihr Schein-Hitler-Gegner
> > und damit auch dessen Verschleierer, an *wirklichen* Hitler-Feinden,
> > die ueber ihn aufklaeren koennen, noch viel mehr "Anstoss" nehmt, als
> > an Hitler- Anhaengern, die ja nur euer eigenes Erzeugnis sind und
> > daher nur im Rahmen der Notwendigkeiten der dialektischen Konstrution
> > lautstark aber oberflaechlich und somit unwirksam bekaempft werden.
>
> Aber koennte es nicht ebenso sein, dass Du nur ein
> Scheinhitlergegner bist? Wer garantiert uns, dass Du es
> wirklich so meinst und das nicht nur sagts, damit es den
> Vorstellungen der Justiz entspricht?

Wer soll schon fuer sich selbst garantieren? Wuerde ich gern luegen, dann  
koennte ich muehelos Ja sagen.

Das Problem ist vielleicht auch, dass Hitler fuer viele auf zu einfache  
Art und Weise das Boese sein soll, und fuer diese Einfachheit schlucken  
sie dann bereitwillig dessen eigene Selbstdarstellung, dass er ein oder  
der "Fuehrer" sei. Die Aufgabe scheint leicht geloest, wenn er Nichts  
ueber sich hatte und wenn seine Ideologie und der ganze Sozialismus  
sozusagen elternlose Kinder der Zeit gewesen waeren.

Manche hassen wohl gar nicht die andere Art der Hitler-Gegnerschaft,  
sondern sind ganz einfach nur ueber den ihr innewohnenden Vorwurf wuetend,  
dass ihre einfache Gegnerschaft ein unwirksames Ergebnis ihrer  
Bequemlichkeit im Denken ist. *Das* ist es, was sie nicht gerne hoeren.

Jedoch: Es passt wirklich sehr schlecht zusammen, Hitler einerseits fuer  
das absolute Boese in Person zu halten, aber andererseits jedes seiner  
Worte fuer die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu halten, als ob er  
irgendwie doch ein Edelmann gewesen sei.

Fuer viele ist es einfach nur Kult. Ob so oder so, ob Pro ob Contra. Und  
es ist ja auch Kult, aber eben anders.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 17 15:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: 1848: Dem Volke ein Liedlein
Date: 17 Sep 1999 15:58:00 +0100
Message-ID: <7P24GZgLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 60

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Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Eine Prise 1848 gaebe der Suppe vielleicht mehr Wuerze. Vorsichtshalber.


    Die Gedanken sind frei (Volkslied um 1800)


    Die Gedanken sind frei,
    wer kann sie erraten?
    Sie fliehen vorbei
    wie naechtliche Schatten.
    Kein Mensch kann sie wissen,
    kein Jaeger erschiessen,
    es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei.

    Ich denke, was ich will
    und was mich begluecket,
    doch alles in der Still
    und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch, mein Begehren
    kann niemand mir wehren,
    es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei.

    Und sperrt man mich ein
    im finsteren Kerker;
    das alles sind rein
    vergebliche Werke;
    denn meine Gedanken
    zerreissen die Schranken
    und Mauern entzwei:
    Die Gedanken sind frei.

    Drum will ich auf immer
    den Sorgen absagen
    und will mich auch nimmer
    mit Grillen mehr plagen.
    Man kann ja im Herzen
    stets lachen und scherzen
    und denken dabei:
    Die Gedanken sind frei.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 17 20:18:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 17 Sep 1999 20:18:00 +0100
Message-ID: <7P253fBabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz2I0t5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7rtadf$dfb$1@n.ruf.uni-freiburg.de>
Lines: 198



Vorredner: Reuter@immunbio.mpg.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Hallo Reuter!

> >Ausserdem haben ja, wie gesagt, etliche Altvoelker Europas ihre
> >morgenlaendischen Spuren.
>
> Wofür ich immer noch gerne einen klaren Hinweis hätte

Alle Hinweise waren klar.

> >Du machts genau das, was zu erwarten war. Du versuchst an den
> >Einzelheiten
> >einzeln zu zweifeln, kannst sie aber nur in Frage stellen. Die schiere
> >Menge der Einzelheiten, die ein Fakt fuer sich sind, uebersiehst Du
> >geflissentlich.
>
> Eine Summe von wackeligen Behauptungen und an der Glatze herbeigezogenen
> Ähnlichkeiten wird durch ihre Anzahl nicht glaubhafter.

Die menge der Einzelheiten ist so gewaltig, dass aus ihnen ein Bauwerk  
entsteht, wie es wackelfreier nicht sein koennte. Eben deshalb pieselst Du  
an den Steinchen herum "Das ist gar kein richtiger Stein ... oder  
zumindest ist er anzweifelbar" und ignorierst mit erstaunlicher  
Gelassenheit, dass all die Steine dieselbe Sprache sprechen und perfekt  
zu- und ineinander passen, wie sich das bei einem soliden Gebaeude  
gehoert.

Aber welches Gebaeude kannst Du vorzeigen? Das sind doch nur Fetzen ohne  
Sinn und Zusammenhang.

> >Du hast also unverkennbar eine Art Sucht nach Ideen, mit denen die
> >heutigen Europaeer nicht morgenlaendische Siedlernachfahren sind,
> >sondern
> >lauter hier irgendwie "entstandene" Voelker.
>
> Blödsinn. Ich habe doch garnicht geleugnet, dass wir nicht von hier
> stammen .

Gut. Immerhin. Wenigstens muesstest Du dann eine gewisse Offenheit fuer  
die Frage kamen, wie unser Weg hierher verlief und wo er begonnen hat. Das  
ist doch das, was uns am meisten daran interessiert. Wer wir eigentlich  
sind.


> Unterstell mir doch nix, was ich garnicht gesagt hab.Ich halte nur Deine
> "Argumente", dass wir aus dem "Morgenland" stammen, für extrem wenig
> wahrscheinlich und nachvollziehbar.

Meinetwegen.

> >Das Raetselhafte (nicht fuer mich) daran ist: Warum hast Du einen
> >vorgefassten Entschluss der Dich zu entsprechender Blindheit zu
> >animieren
> >scheint? Was ist denn so schlimm daran, dass wir Europaeer aus dem
> >Morgenland stammen?
>
> Meine "vorgefertigte Meinung" ist die offizielle Lehrmeinung zu dem
> Thema,

Offizielle Lehrmeinungen *sind* vorgefertigte Meinungen. Sie waren schon  
da, als Du dazu gekommen bist. Leider gibt es da eine gewisse Traegheit,  
was historisch gut bewiesen ist. Studiere mal die Geschichte vom Beginn  
bis zum Durchbruch der Theorie der Plattenthektonik. Dann weisst Du auch,  
was Lehrmeinung ist. Sie ist erzkonservativ, selbstherrlich, schleichend  
langsam und stellt eine einzige Geschichte des Bremsens dar. Wenn Du  
wirklich etwas lernen willst und schneller sein willst, dann musst Du Dich  
frei davon bewegen koennen und diese Leute eher laecherlich finden, als  
wirklich bedeutend.

> und die stützt sich auf die Verbreitung von Urnenfelder- und
> Schnurkeramik-kultur, Sprachähnlichkeitsstudien und die Einwanderung von
> Indoeuropäern nach Indien und Europa, wonach deren Stammheimat wohl eben
> an besagtem Kaspischen oder Schwarzen Meer gelegen haben soll. Das ist
> übrigen s
> näher am Morgenland als an Mitteleuropa.

Ja, das ist naeher. Es mag auch eine Erkenntnis in die richtige Richtung  
sein. Es ist nah dran und bereits ungefaehr in der Mitte.

> Und an einer morgenländischen Abstammung ist garnix schlimm, und ich
> werde diese These mit Wonne verteidigen, wenn Du irgendwelche Beweise
> oder zumindest ernstzunehmende Hinweise bringst, die einer Nachprüfung
> standhalten, und keine abgeänderten Namen.

Ich aendere nicht ab, alle verwendeten Namen sind in der Literatur  
dokumentiert. Und oftmals sind eben auch Varianten dokumentiert. Das  
Verschieben gehoert zur lebenden Sprache, dies kannst Du bereits gut  
erkennen, wenn Du deutsche Literatur aus dem letzten Jahrhundert liest.  
Und gerade hatten wir eine Rechtschreibreform.

Leo Tolstoi sagte:

 "Die Zunge des Menschen ist der Schluessel zu einer Schatzkammer.
 Solange die Tuer verschlossen bleibt, weiss niemand, was drinnen
 ist."

Irgendwie fiel mir ein Teil dieser Schatzkammer zu und obwohl es der  
geringste Teil ist, weiss ich bereits, wie wahr dieser Ausspruch ist. Und  
es heisst auch nicht ohne Grund: Nomen ist Omen. Vielleicht fehlt Dir ganz  
einfach die innere Anlage dafuer und Du neigst mehr zu den anfassbaren  
Dingen der Ausgrabung. Doch ueber kurz oder lang wird beides zum selben  
Ergebnis fuehren. Du kennst doch die gefundenen Mumiengruften in Aegypten?  
Aegypten, von wo der Sarkophag kam? Warst Du schon einmal in der  
Hohenzollerngruft im Berliner Dom? Untersucht vor allem den Kult der  
Obersten, denn die wussten schon immer am meisten.

> Das ist mir zuwenig. Ich sage
> nicht, dass es unmöglich ist, aber es reicht nicht aus, um eine
> derartige These vernünftig zu begründen.

Die Begruendung ist m.E. erschlagend vernuenftig. Vielleicht erlebst Du  
noch, dass das auch offiziell eingesehen wird.

Wir sind Aegypter. Deren Eigenname war: Menschen. Adamiten und Menschen  
ist ein und derselbe Begriff. Es gab damals auch andere Menschen nach  
*heutiger* Begriffsverwendung, doch Adam war der erste Adamit. Und Adam  
war Osiris. So begann unser Weg. Ihr werdet einen Urpunkt finden, von dem  
euch schon immer gesagt wurde, dass es der Urpunkt ist. Jedoch ist es  
tatsaechlich eure notwendige Aufgabe, genau herauszufinden, warum es so  
ist. Ich wusste es vorher, auf Wegen die nicht herkoemmlich  
wissenschaftlich sind, und so war es mir leichter, die Linien, die roten  
Faeden zu finden.

Es gibt da so einen Sinnspruch, der sagt in etwa:

  Wenn die Wissenschaftler schliesslich muehsam den Gipfel des Wissens
  erklommen haben, dann werden sie dort ein paar grinsende Theologen
  sehen, die auf sie gewartet haben.

Und das ist dann die Vereinigung von Wissenschaft und Kirche nach  
Jahrtausenden der notwendigen(!) Trennung.



> > >Doch fuehren ja nicht nur die Galli zum Stamm Juda. Es gibt leichte
> > >Abweichungen, aber unter anderem finden wir ja in der Bibel, 1.
> > >Chronik 4,21, der Chronik des Stammes Juda, die Namen Ger (auch Er),
> > >Lada (auch Laeda), Lecha und Maresa (auch Maresha).
> > >Ger
> > >Lada
> > >Lecha
> > >Maresa
> > >Und von Ger kommt "Germanen", welche aber von den Griechen "Guionen"
> > >genannt wurden, was auf die Koloniemutterschaft Ioniens verweist,
> > >denn "Gu" ist Sanskrit fuer "Heilig" und "Guionen" heisst "Heilige
> > >Ionier". Vermutlich sprachlicher Zusammenhang mit den Guttonen im
> > >spaeteren Ostpreussen, also bei den Prusia, und schliesslich mit
> > >Goten.
>
> Soweit ich weiss, hat der gute Julius Caesar den Begriff Germanen zum
> ersten Mal verwendet. Und der könnte das genausogut von dem Wurfspeer
> der Germanen , eben dem Ger, abgeleitet haben. Erscheint mir wesentlich
> wahrscheinlicher.

Diese These ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern vollkommen  
schwachsinnig. Die Vorfahren hatten ein enormes Ahnenbewusstsein und  
nannten sich immer nach Ahnen. Nicht nach Gegenstaenden, aber umgekehrt:  
Auch ein Gegenstand konnte den Namen wichtiger Ahnen erhalten.

Wir selbst nannten uns in unserer Gesamtheit nie Germanen. Dies tat nur  
ein Stamm in der Gegend des heutigen Belgien. Dieser lag im Frontgebiet  
zum Roemischen Reich. Also nahm Caesar deren Namen und weitete ihn auf  
alle Staemme aus. Wir haben das selbst nie uebernommen. Bis heute nicht.  
Nur im Ausland sind wir "Germans", aber auch "Allemand" und "Tedesco".

Jedoch fuehrt Ger i.V.m. mit Lada und Lecha und Maresa, die alle in 1.  
Chronik 4,21 beieinander stehen zum Stamm Juda und alle 4, die in der  
Bibel zusammen stehen, finden wir auch hier zusammen. In Mitteleuropa.
4:0.

Doch nimm stattdessen den aelteren griechischen Namen der Germanen:  
Guionen. Gu = Sanskrit = Heilig. Heilige Ionier. Ionien: Tuerkei. Dort war  
z.B. das lydische Reich. Und das war das juedische Reich. Aber: Juedisch  
im Sinne von Juda und mit Null Zusammenhang mit der gleichnamigen  
Religion.

Alle Wege fuehren zum selben Punkt. Aber Du willst sie nicht gehen. Dann  
wuehle Dich durch die Erde, Du wirst auch so an diesem Punkt ankommen.  
Irgendwann.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 07:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AW: Mull of Kintyre
Date: 18 Sep 1999 07:58:00 +0100
Message-ID: <7P65foN5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7O1gcx$abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz2I0t5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7ruck3$f4t$1@fu-berlin.de>
Lines: 64



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Hallo Norbert,
>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7Oz2I0t5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> >
> >
> > Vorredner: Reuter@immunbio.mpg.de
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> >
> >
> > Nenne mir den gefundenen Chinesen. Er sollte dann aber auch eine Stadt
>
> > gegruendet haben, die (auch) Brussa hiess und damit nah an lateinisch
>
> > Borussia fuer Preussen liegt. Es sollte also auch ein doppelter
> Hinweis
> > mit diesem Chinesen verbunden sein.
> >
>
> also, da Brussa so aehnlich klingt wie Borussia, ist es gleichzusetzen?

Gib doch dieses alberne Spielchen auf, immer nur das Eine allein zu sehen.
Waere da nur "Brussa" und "Borussia", dann waere es weniger. Aber die  
Stadt wurde auch Prua geschrieben und ihr Erbauer war Prusia I. und der  
Eigenname der Preussen war: Prusia.

Die Dynamik der Sprachen ist zum einen Teil ein Problem. Aber sie schafft  
auch den Vorzug, dass sie mehrere Wege geht und so das auf einem Weg als  
moeglich Erkannte unterstreicht. Das Unterstrichene hat einen aeusserst  
hohen Wahrscheinlichkeitsgrad.

Nun kannst Du Dir wieder etwas Zweifelndes zu Prusai und Prusia und Prusa  
ausdenken und nur das betrachten. Dann erinnere ich wieder an Brussa und  
Borussia.

Nun denke ich ja, dass der Zweifel ein noetiges Prinzip zum Ermitteln des  
Richtigen ist. Aber als einziges Prinzip allein ohne das Prinzip des  
Erkennen wollens ist er zu wenig nuetze.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 08:44:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 18 Sep 1999 08:44:00 +0100
Message-ID: <7P65gQdqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OavMS-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7rub4i$sk8$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 167



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Tilo!

> > > Daher ist der Zins folgerichtiger Ausdruck dieser allgemeinen
> > > Daseinsregel des Universums (!).
> >
> > Unsinn.
>
> Klare Antwort.
>
> Bedenke jedoch, alles vergeht: deine Zimmerpflanzen, (der Tag kommt an
> dem du sie nicht mehr umtopfen wirst), deine Fische, wenn du sich nicht
> fütterst (und der Tag kommt an dem du sie nicht mehr füttern wirst) und
> deine Freundschaften, wenn du sie nicht pflegst (und der Tag kommt an
> dem du deine Freunde nicht mehr besuchen wirst).
>
> Schon im Aufblühen, im Aufbau, im Wachstum ist der Verfall inbegriffen:
> Ein Säugling stößt schon alternde Hautzellen ab. Bosch hielt es in
> seinen Zeichnungen fest: Selbst im Paradies gab es Raubtiere. Wo gelebt
> wird, wird gestorben. Nichts bleibt, wie es ist; alles verändert sich
> und vergeht schließlich.
>
> ... und so auch dein Geld. Der Wert sinkt, wenn du dich nicht d'rum
> kümmerst.
>
> Mit den Pflanzen, Fischen, Freunden, Säuglingen und Raubtieren verstehst
> du's doch noch, oder? Aber beim Geld hakt es aus, richtig?
>
> Die Philosophie kann dir die Antwort geben, sofern du eine Antwort haben
> willst ...

Die philosophische Betrachtung der Prinzipien Aufbau und Niedergang  
nuetzen Dir wenig, wenn Du nicht auch erkennst, dass sich aus beiden  
Prinzipien wieder ein Aufbauprinzip hoeherer Art ergibt. Denn Entstehen  
und Zerfallen sind sozusagen nur die Werkzeuge des hoeheren Aufbaus.

Aber mit dem Zins hat das wenig zu tun, denn er ist kein Naturgesetz. Wir  
Menschen haben ihn selbst erdacht und nicht alles, was Menschen erdenken,  
ist auch richtig und von philosophischem Wert. Wenn Du mit den  
Naturgrundsaetzen kommst, dann sage mir auch, wo es in der Natur etwas  
gibt, das dem Zinsprinzip entspricht.


> Du kannst den Zins nicht abschaffen, weil du damit das wirtschaftliche
> Leben töten würdest. Der Vergleich mit dem biologischen Leben ist daher
> nicht "kindisch", sondern angebracht.

S.o.

Das Ende des Zinses toetet das wirtschaftliche Leben nicht im Geringsten.  
Im Gegenteil:

Der Zins hat das zyklische Wirtschaftstoeten bereits in sich angelegt, er  
wird gesetzmaessig zum radikalen Vernichtungsfaktor wenn der Geldfluss vom  
Haber zum Schuldner "verstopft". Dann muss es ein grosses Verlieren von  
Haben und Schulden geben und das geschieht in Form eines Desasters. Danach  
geht es wieder ein Weile ganz gut.

> > Der Rueckzahlungsdruck ergibt sich nicht aus dem Zins, sondern aus dem
> > Vertragsrecht, dem Rechtsgeschaeft, welches zur Zahlung verpflichtet.
>
> Und da fallen natürlich keinerlei Kosten an!

Du hattest die These, dass nur der Zins den Rueckzahlungsdruck bewirkt.  
Ich sagte, dass diese These falsch ist. Nun kommst Du mit einem anderen  
Thema.

> Man würde genau das
> zurückzahlen, was man geborgt hat.

Das musst Du auch heute bei zinsfreien Krediten, die es manchmal gibt.  
Zinsfreiheit entbindet nicht von der Rueckzahlungspflicht.

> Meinst du das im Ernst? Wo ist die
> Marktwirtschaft? Woran erkenne ich, wer "besser" und wer "schlechter"
> ist? Sollen alle gleich sein oder eine zentrale Stelle dieses regeln?

Das regelt sich von selbst. Fuer die Wirtschaft ist der Zins vor allem  
auch ein Mittel der Geldansammlung fuer grosse Projekte. Natuerlich muss  
es solche Ansammlungsmoeglichkeit auch weiterhin geben und es kann sie  
geben. Die Bank vermittelt dann eben Geld direkt in Unternehmensprojekte,  
statt Zins erhaeltst Du Deinen Anteil an Gewinn und Verlust. Der  
Unterschied ist, dass alles auf reiner Habenbasis moeglich ist und keine  
Geldspaltung in Haben und Schulden noetig ist. Du kannst entweder selbst  
entscheiden, in was fuer ein Projekt dein Geld geht, oder Du laesst das  
die Bank regeln. Natuerlich kostet die Leistung der Bank Geld und Du musst  
dafuer bezahlen.

> Willst du:
>
> Sozialismus? Staatliche Allmacht?

Weder noch. Ich spreche mich fuer die zinsfreie Boomwirtschaft aus. Fuer  
den totalen Kapitalismus, der ganz automatisch allgemeinnuetzig sein wird.

> Nein? Aber, wie nennst du dann das Geld, das du mehr zurückzahlst; das
> Geld, das sich unter einzelnen Anbietern unterscheidet?
>
> "Aufwandsentschädigung"?

Du zahlst gar nicht mehr zurueck, weil Kredite praktisch aussterben. Sie  
waeren nur noch in zwei Faellen denkbar. Bei Grossanschaffungen, die dann  
eben immer auf Raten gezahlt werden. Manche Autokonzerne haben das ja fast  
realisiert mit 0,9% und so. Der andere Fall ist die dann seltene  
persoenliche Notlage. Hier waere die Gesellschaft Kreditgeber (ohne Zins),  
so wie es das Sozialamt auch jetzt in bestimmten Faellen realisiert.

Aber das wuerde seltenst erforderlich werden, denn alle haetten Arbeit mit  
gutem Lohn und alle waeren gut versichert.

Man koennte uebrigens wahrscheinlich sogar die Steuern abschaffen, denn  
die zinsfreie Marktwirtschaft wuerde dermassen boomen und neue Werte  
schaffen, dass der Staat staendig groessere Geldmengen schaffen muesste um  
eine Deflation zu vermeiden. Dieses Geld koennte er dann fuer seine  
Unkosten ausgeben und so in Umlauf bringen. Dass Steuerreduzierung von  
Vorteil fuer das Wirtschaftsgeschehen ist, duerfte Dir ja bewusst sein.

> PS. Wer einen Link auf "Wal" über einen "Fisch" legt, hat von Biologie
> und Christentum nichts verstanden, es sei denn, er verdreht
> absichtlich.

Die Menschen benannten das groesste Lebewesen nach Gott: WAL.
Und weil das so ist, war der Fisch das Geheimzeichen der Christen.
Der Zinsausstieg ist uebrigens eine alte auch christliche Forderung.

> Gleiches gilt für jemanden, der behauptet, daß "Law" im Englischen die
> deutsche Schreibweise von "love" wäre.

Das habe ich nicht behauptet. Das ist Anagrammtechnik.

WAL
LAW

LAW einzeln vokalisiert: LLLL - AAAH - WWWWW. Ergibt LOVE.

Gesamtinhalt des Anagramms: WAL ist das Gesetz und das Gesetz ist die  
Liebe.

L und J gehoeren zum Ursprung I (Schluessel) und duerfen im Code getauscht  
werden, Buchstaben duerfen gedreht werden. Daher ist WAL auch MAI. MAI ist  
ein Anagramm des Schluessels I AM = ICH BIN = JE SUIS (JESUS) (Schluessel  
I ergaenzen zum Aufschliessen).

Ganz korrekt lautet das ausgepackte Anagramm also:

Ich bin das Gesetz und das Gesetz ist die Liebe.


Und da kannst Du gar nichts dran aendern.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 15:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Star Wars
Date: 18 Sep 1999 15:23:00 +0100
Message-ID: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
Lines: 68

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




"Episode 1" ist interessantes Kalanderwerk. Nebst der Anagrammtechnkik ist  
es beliebt, den konsonatischen Kern eines Wortes zu belassen und die  
Vokale zu variieren. Das geht auf aegyptische Zeiten zurueck, in denen  
auch nur die Konsonanten geschrieben wurden.

"Episode 1" vertieft das Zentralthema: Die nahe Verwandtschaft der  
fuehrenden Guten und der fuehrenden Boesen. Dies in der Form, dass der  
junge noch nicht zum Boesen entschiedene Anakin Skywalker, der spaeter  
Darth Vader sein wird, ein Bruder des fuehrenden Guten Luke Skywalker ist.

Damit wurde aufgegriffen, dass der gute und von Israel gesegnete Stamm  
Juda (kein Zusammenhang mit der Religion aehnlichen Namens) natuerlich  
engstens verwandt mit dem boesen und von Israel verfluchten Stamm Levi  
ist. Die Urfiguren beider Staemme waren Geschwister.

Auf aelterer aegyptischer Ebene findet sich gleiches in Form des Boesen  
Seth, dem Satan und seinem Bruder Horus, der als Nachgeborener Seth  
bezwang.

Dasselbe Thema tauchte auch juengst bei "Star Trek" in "Der Aufstand" auf,  
wo sich die Boesen und die Guten ebenfalls als alte Verwandte entpuppen.

Das Interessante bei "Episode 1" ist der dualistische Perfektionismus,  
denn Anakin Skywalker ist sogar eine Jungfrauengeburt und vielleicht  
Erloeser, noetig zur Herstellung des Gleichgewichts. Zwei  
Jungfrauengeburten? Zwei Erloeser? Einmal boese, einmal gut? Wenn der  
Dualismus perfekt ist, wovon man ausgehen sollte, dann ist die Annahme  
eines Gegenstuecks logisch. Und auch das Boese geht aus der Ueberlegenheit  
hervor, welche die Macht verleiht und die zunaechst eine Unentschiedenheit  
hat, die erst spaeter der Seitenzugehoerigkeit Platz macht. Das hat  
durchaus eine philosophische Tiefe.

Natuerlich wird laengst jeder beim Begriff "Jedi-Ritter" an den Stamm Juda  
denken. Interessant nun, dass deren an Faehigkeit absolut ebenbuertige  
dunkle Feinde den Namen "Sith" tragen. "Sith" = Stamm Seth? Das duerfte  
der gemeinte Hintergrund sein. Damit wird aber eine Ebenenkreuzung  
vorgenommen, denn Seth ist aelteres Schicht und Juda ist neuere Schicht.  
Allerdings ist die Kreuzung berechtigt, denn der Stamm Juda blieb der  
Seite Baal, bzw. WAL treu, waehrend der Stamm Levi aufgrund seiner  
Verfluchung zum Seth-Kult uebergelaufen war. Geistig ist das also in  
Ordnung.

Interessant auch der Planet, auf dem Anakin (Anspielung auf "Anunaki"?)
gefunden wird. Hier habe ich nur eine akkustische Erinnerung und fand  
keine Schreibweise, es klang im Film wie "Outer Rem". Dieser Begriff liegt  
aber verblueffend nah an "Outremer", dem franzoesischen Begriff fuer  
unsere letzten Gebiete, die wir in der alten Heimat noch hatten (vor allem  
das Koenigreich Jerusalem der Kreuzfahrer).


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 22:36:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Hitler nur ein Werkzeug ... (OCR)
Date: 18 Sep 1999 22:36:00 +0100
Message-ID: <7P66SM0qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
References:  <7P5ZuAIswUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 49



Vorredner: j.krieger@link-m.de

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Hallo Jakob!



> *** QUOTE: /DE/ALT/UFO
> - Hitler nur ein Werkzeug ... (OCR)
> - 18.09.99 - by Marcel@Richter.org
>
>
> > »Führer«  höchstselbst nur Durch-Führer, ein Instrument der
> > Generalität?
>
>
> Ein Uralt-Pseudoargument der Verharmloser, Leugner und sonstiger
> NS-Epigonen.


Die harmlosere Version ist doch die, dass der "Fuehrer" ganz allein  
hochkam und alles fuehrte und dann war's vorbei.

Dass der Mann ein Angestellter einer uebergeordneten Kraft war, die  
weiterexistierte und und verschiedene Muster und Figuren einsetzen kann,  
ist doch wesentlich weniger harmlos, als die These des grossen  
Selbermachers.

Aber ein Instrument einer ganz boesen Generalitaet war er auch nicht, dass  
ist nur ein Ersatzhintergrund der ablenken soll, weil absehbar ist, dass  
der Mythos vom grossen Fuehrer nun eh zerbricht. Und bevor das Wahre  
dahinter zum Vorschein kommt, muessen andere Hintergruende installiert  
werden.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 22:56:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Liberalismus mit Islam unvereinbar
Date: 18 Sep 1999 22:56:00 +0100
Message-ID: <7P66TAE5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,soc.culture.german,soc.culture.turkish
References: <37e70279.2981126@news.alt.net> <7Ov0uz1qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <3806b7a2.13825890@news.alt.net>
Lines: 61



Vorredner: bugger@gmx.net

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> On 15 Sep 1999 15:55:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote in Message <7Ov0uz1qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >Eben weil wir ziemlich viele islamische Menschen hier haben, *muss* es
> >eine Vereinbarkeit geben. Die Alternative waere Selbstzerstoerung.
>
> Muss - klingt schon wie in der Kirche :=))
>
> Warum müssen wir dann immer mehr islamische Menschen bei uns aufnehmen

Das muessen wir wiederum nicht. Aber wir muessen zu einem Konsens mit den  
islamischen Menschen kommen, die bereits hier sind. Und das wird ihnen und  
uns ein Stueck Willen dazu abverlangen.

> >Die Probleme muessen jedoch auf den Tisch, denn sonst gaeren sie unter
> >dem Tisch ungestoert ihrer Explosion entgegen.
>
> Sie werden von MultiKultis aber unter den Tisch gekehrt.

Was heisst hier "MultiKultis"? Ein bescheuertes Unwort. Aber: Natuerlich  
ist es nicht hinnehmbar, wenn seltsame Charaktere jegliche Kritik am  
Verhalten von Auslaendern als "Nazitum" darstellen.

> Die Explosion wird kommen, wenn wir nicht bald entschieden handeln -
> deswegen muss das Thema endlich auf die Tagesordnung ! Die Türkei
> gehört nicht in die EU !!

Eine problematische Frage. Dein Standpunkt koennte richtig sein. Oder man  
vereinbart einen Sonderstatus, der die Teilnahme an der Freizuegigkeit  
ausschliesst, aber ansonsten alles erfuellt.

> »Der Eintritt in die Europäische Union ist verbunden mit der
> Niederlassungsfreiheit. Die Türken, mit denen ich spreche, sind
> Menschen aller Couleur. Wenn ich sage, daß im Falle der EU-Aufnahme
> fünf Millionen Türken nach Deutschland zuwandern würden, lachen sie
> und meinen, wir müßten eigentlich mit zehn Millionen rechnen. Die
> deutsche Haltung ist hier eindeutig verlogen. « Peter Scholl-Latour

Dass das eine Katastrophe waere, ist wohl jedem klar. Also wird es nicht  
so kommen.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 19 16:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Der 7. Monat
Date: 19 Sep 1999 16:07:00 +0100
Message-ID: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
Lines: 75

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Nostradamus, Vers X,72:


  Im Jahre 1999, siebenter Monat
  kommt vom Himmel ein grosser Schreckenskoenig,
  wiedererweckend den den grossen Koenig von Angoulmois.
  Vor nach Mars, regierien zu guter Stunde.


Es ist diese bei Nostradamus extrem seltene Nennung eines Jahres, die 1999  
auch zum "Nostradamus-Jahr" machte. Sicher ist, dass nicht der Juli  
gemeint sein kann, da N. an anderen Stellen Monate offen nannte, weshalb  
die Zaehlung Teil einer gewollten Verraetselung ist. Viele neigten dazu,  
im 7. Monat den Monat August zu sehen. Derzeit wird gern angenommen, dass  
der September gemeint sei, da es im frzs. Original "sept mois" heisst, was  
als Hinweis auf September verstanden wird.

Ich teile die Septemberthese nicht. In der 2. WAL-Ergaenzung machte ich  
Ausfuehrungen dahingehend, dass Nostradamus ab dem Monat Mai gerechnet  
haben koennte und also der November gemeint sei. Fuer den Schreckenskoenig  
hatte ich insbesondere den 9.11.99 im Blick. Ich will von dieser  
Moeglichkeit nicht abruecken, muss sie jedoch um eine weitere, nah daran  
liegende Moeglichkeit ergaenzen.

Ich stiess erst kuerzlich auf einen Hinweis, dass im Mittelalter das Jahr  
auch gern von Pfingsten zu Pfingsten gerechnet wurde. Nostradamus schrieb  
im Mittelalter. Es ist daher auch moeglich, dass er diesen "Brauch" in  
Vers X,72 verwendete. Man kaeme damit zu einem aehnlichen, aber noch etwas  
nach hinten verschobenem Ergebnis. 1999 lag Pfingsten am 23./24. Mai.  
Sollte also damit die von Nostradamus gemeinte Zaehlung beginnen, dann  
begann am 23. oder 24. Mai der 1. Monat der Zaehlung. der 7. Monat wuerde  
dann am 23./24. November beginnen und bis 23./24. Dezember 1999 dauern,  
also bis Weihnacht. Weihnacht koennte fuer den Schreckenskoenig ein ebenso  
verfuehrerisches Datum sein, wie der 9.11.

Die Pfingstthese wuerde den 9.11. ausschliessen und den Zeitraum zwischen  
Ende November und Ende Dezember fixieren. Sie wuerde damit wesentlich  
besser zu den bekannt gewordenen Mobilmachungsplaenen in England, Kanada  
und USA zum Jahresende passen, die offiziell wegen dem Y2K-Computerproblem  
erfolgen. Die Alternative zum offiziellen Anlass waere die, dass "man"  
genau weiss, was auch Nostradamus wusste und in Vers X,72 ausdrueckte,  
naemlich dass am Jahresende der "Schreckenskoenig" angreift und man sich  
fuer die Abwehr bereit macht.

Damit will ich die Moeglichkeit des 9.11. zwar nicht ganz fallenlassen,  
doch erscheint mir die Pfingstthese mindestens ebenso plausibel, wenn  
nicht mehr. Alle Erwartungen vor November 1999 halte ich fuer verfrueht.  
Vielleicht liegt ein besonderer Witz darin, dass alle Welt den Vers falsch  
interpretiert und terminiert, und dass er sich ganz am Ende des Jahres  
1999 doch erfuellt.

Diese Pfingstthese ist mir als Ergaenzung wichtig, ich bitte sie an  
bekannte Leser von WAL weiterzuleiten, da ich deswegen keine 3. Ergaenzung  
schreiben werde.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 16:35:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Hitler nur ein Werkzeug ... (OCR)
Date: 20 Sep 1999 16:35:00 +0100
Message-ID: <7PE7IvkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
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References:  <7P5ZuAIswUB@lm210.link-m.DE> 
Lines: 56



Vorredner: fb@iworld.to

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> j.krieger@link-m.de writes:
> >Ein Uralt-Pseudoargument der Verharmloser, Leugner und sonstiger
> >NS-Epigonen.
>
> Was wird denn dadurch verharmlost und / oder geleugnet ?


Als Verharmlosung kann es dann betrachtet werden, wenn man meint, dass  
Hitler der "ultimative" Fuehrer und Alleinmacher war. Denn wenn das so  
wahr, dann wird er ja verharmlost, wenn man ihm zum Showman degradiert,  
der "das Boese" zwar vertrat, aber eben doch nicht so allein und fuehrend  
verkoerperte. In diesem Sinne wuerde Hitler verharmlost, er wuerde  
ersetzbar und letztlich fast unbedeutend und kann nicht mehr der Focus  
aller Betrachtungen sein.

Nicht verharmlost wird das Thema an sich. Es geht ja nur um die Frage, ob  
nun Hitler der Ursprung der NS-Zeit und ihrer Folgen schlechthin war, oder  
ob der Ursprung ueber ihm liegt. Beide Seiten gehen von Ursprung und  
Verantwortung aus, suchen jedoch nicht an der selben Stelle.

Wenn es sich jedoch so verhaelt, dass Hitler ein fuer seine Zwecke  
begabter (Redner) Angestellter war, wenn dies also die objektive Wahrheit  
sei, dann ist es natuerlich so, dass die Hitler-Zentralisierung ein  
fruehzeitiges Abschneiden der Untersuchung ist, die seinen Hintergrund im  
Nebel belaesst und also diesen verharmlost. Dieser Hintergrund koennte  
ungestoert weiter agieren und wenn das ganze "Nazitum" dabei nur eines von  
vielen moeglichen Gesichtern war, dann kann derselbe Hintergrund auch in  
ganz anderer Gestalt aktiv werden.

Die Annahme eines fuehrenden Hintergrundes ist nicht grundsaetzlich  
"rechts". Eigentlich dies am allerwenigsten, weil gerade "rechts" der  
"Fuehrer" ja eben der "Fuehrer" bleiben soll und in diesem Rahmen  
persoenliches Idol. Die Hintergrundthese ist traditionell eher "links" und  
geht in Richtung "die Kapitalisten". Das ist aber auch nur Wischi-Waschi  
und eine andere Form der Ablenkung.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 21:32:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 20 Sep 1999 21:32:00 +0100
Message-ID: <7PE85Lx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7s2g03$l7j$1@news.nikoma.de>
Lines: 220



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Alex!


> >"Episode 1" ist interessantes Kalanderwerk. Nebst der Anagrammtechnkik
> >ist es beliebt, den konsonatischen Kern eines Wortes zu belassen und
> >die Vokale zu variieren. Das geht auf aegyptische Zeiten zurueck, in
> >denen auch nur die Konsonanten geschrieben wurden.
> >
> Es ist ein Kinderfilm. Ich kenne leider die deutsche Fassung noch nicht.

Auf den ersten Blick schon. Aber auf den ersten Blick sind auch Maerchen  
fuer Kinder. Aber auch in vielen Maerchen steckt mehr. "Star Wars" und  
mehr ist nahtlose Fortsetzung dessen, was es schon in Form der Mythologie,  
Sage und Maerchen gab. Der heutige Tummelplatz ist Science-Fiction.  
Dahinter stehen uralte Kraefte. Es muss so gemacht werden, dass es fast  
allen gefaellt. Etwas witzig und mit Geballer usw. Doch, derart dem  
Geschmack dieser Zeit angepasst, wird mehr vermittelt, das Anpassen ist  
nur das Einstellen der "richtigen Frequenz" in die heutigen Hirne.

Ich sag' Dir was. Beim interessanten Weltbild-Verlag erstand ich kuerzlich  
eine Neuausgabe des alten Buchs "Odin" von A. Kayser-Langerhannß,  
urspruenglich 1881. Dort ist in Anmerkung 15 eine Erwaehnung, die Dir  
freilich albern erscheinen muss, die es aber ganz und gar nicht ist:

 "Urds Brunnen verjuengt. Da er nach der aeltesten Norne Norne benannt
 ist, werden wir daran erinnert, dass das Volksleben aus der Ver-
 gangenheit erfrischt werden muss. Die Geschichte muss dem Volk, wenn
 auch nur in Gestalt der Sage gegenwaertig bleiben, es muss ein
 geschichtliches Bewusstsein bewahren, wenn es nicht fruehzeitig altern
 soll."

Und "Star Wars" ist Saga. Es ist die moderne, heutige Form. Und Lucas ist  
ein grosser Meister. Und: Es ist ja der besondere Zauber dabei, dass Dir  
gar nicht bewusst sein muss, dass Dir Konkretes in Dein muedes Hirn  
gehaucht wird. Du musst das nicht wissen, daher kannst Du ruhig faseln,  
dass es doch nur ein Kinderfilm sei. Hauptsache Du hast es gesehen und mit  
Dir Dein Unterbewusstsein. Dein Bewusstsein ist doch voellig  
nebensaechlich.

Und noch einmal Yale-College President Timothy Dwight, 1801:

 "Were it a war of arms, we would have little to dread. It is a war
 oft arts, of enchantments."

Und es ist mir wirklich nicht wichtig, ob Du das verstehst.

>
> >"Episode 1" vertieft das Zentralthema: Die nahe Verwandtschaft der
> >fuehrenden Guten und der fuehrenden Boesen. Dies in der Form, dass der
> >junge noch nicht zum Boesen entschiedene Anakin Skywalker, der spaeter
> >Darth Vader sein wird, ein Bruder des fuehrenden Guten Luke Skywalker
> >ist.
> Gott du beleidigst jeden Star Wars Fan !!! Der Vater ... nicht der
> Bruder und die Kernausahe ist das das böse in ihm steckt und das wissen
> alle außer einem !

Mag sein, dass er der Vater ist. Es aendert nichts.

> In erster Linie ist es ein Film ( Märchen ) Episode1 wirklich nur ein
> Kinderfilm mit Gut
> gegen Böse ( leider, ich war sehr enttäuscht )ohne jeden tieferen Sinn!

Du hast keine Ahnung, wie real Gut und Boese sind. Auch in beidseitig sehr  
reiner Form. Und doch bringt eins das andere zur Welt. Aus Osiris erwuchs  
Seth. Aus Israel erwuchs Levi. Aber aus Levi wird auch wieder ein gutes  
Gegenteil hervorgehen. Der Dualismus ist perfekt. Absolut perfekt.

> >Dasselbe Thema tauchte auch juengst bei "Star Trek" in "Der Aufstand"
> >auf, wo sich die Boesen und die Guten ebenfalls als alte Verwandte
> >entpuppen.
>
>
> Toll das Du es auch merkst !! Das ist die Kernausage von sogut wie jedem
> Film
> Gut gegen Böse !!!

Ich sprach nicht von diesem Kern. Ich sprach von der engen Verwandtschaft.

> Bei Star Trek gebe ich Dir allerdings Recht, zumiendest Copperhead mit
> seiner ersten Serie hat versucht
> Star Trek eine Mission, eine Kernaussage zu verleihen, ob das heute auch
> noch so ist wage ich zu bezweifeln, aber der neue Film zeigt sicherlich
> Konflikte die gut zu interpretieren sind
> wenn man sich die Mühe macht.

Fang an, es zu versuchen. Als offenbarer "Fan" mit mehr genauem Wissen  
darueber, als ich habe, bist Du gut geruestet. Achte immer auf die Namen.  
Aber Dir fehlt das Gegenstueck dazu. Das passende aus Geschichte und  
Mythologie. Und so hast Du mit Deinen Kenntnissen einen Schluessel in der  
hand, weisst aber nicht, dass es einer ist und suchst auch kein Schloss,  
in den er passt. Ich weiss nicht, wie alt Du bist, aber vielleicht bist Du  
jung und es aendert sich noch.

Ueber SF findet etwas Geniales statt. Den Massen wird ein in ihnen  
schlafendes Muster eingepraegt. Es muss dann nur noch erklaert, ins  
Konkrete gebracht und dadurch aktiviert werden.

> >Das Interessante bei "Episode 1" ist der dualistische Perfektionismus,
> >denn Anakin Skywalker ist sogar eine Jungfrauengeburt und vielleicht
> >Erloeser, noetig zur Herstellung des Gleichgewichts. Zwei
> >Jungfrauengeburten? Zwei Erloeser? Einmal boese, einmal gut? Wenn der
> >Dualismus perfekt ist, wovon man ausgehen sollte, dann ist die Annahme
> >eines Gegenstuecks logisch. Und auch das Boese geht aus der
> >Ueberlegenheit hervor, welche die Macht verleiht und die zunaechst eine
> >Unentschiedenheit hat, die erst spaeter der Seitenzugehoerigkeit Platz
> >macht. Das hat durchaus eine philosophische Tiefe.
> >

> Richtig ist, das ein Jedi erwartet wird der dem Universum den Frieden
> bringen soll
> und das die Jungfraungeburt an die Bibelgeschichte angelehnt ist, kann
> man nicht leugnen.

Nun ja. In Episode 1 klang es so, als ob Anakin den *Ausgleich* bringen  
soll. Hoertest Du je vom aegyptischen Ma'at? Aber das zieht sich durch  
alle Kultur. Die gleich starken Kraefte. Das war auch Lehre der Katharer  
z.B.

Findest Du es gut, dass es das Gute gibt?

Es gibt das Gute aber nur, weil es auch das Boese gibt. Das Boese ist der  
Faktor, der ein von ihm differenzierbares Gutes ueberhaupt erst moeglich  
macht. Gaebe es nur Gut, so waere es mangels Differenzierbarkeit gar nicht  
wahrnehmbar und deshalb nicht vorhanden. Und es sind die Luegen, die  
Wahrheit zu einem WERT macht.

Nehmen wir an, jemand hat das verstanden und ganz verinnerlicht. Sein  
purer Verstand steht dann jenseits von Gut und Boese. Einfach oberhalb. Er  
sieht den Zusammenhang der Gegenteile. Und nun kann er sich frei  
entscheiden.

Er kann fuer das Gute antreten. Aber: Ist das nicht etwas eitel? Der  
bejubelte gute Held sein zu wollen, das hat was von "boeser" Eitelkeit.  
Wer diese Eitelkeit nicht hat, also eigentlich besser ist, der waehlt  
vielleicht die dunkle Seite des Wissens und der Macht und wird ein Boeser.  
Aus Liebe zum Guten, das er durch die Fortexistenz des Boesen erhalten  
will. Seine Liebe zum Guten ist so enorm, dass er sogar auf den Ruhm der  
guten Seite verzichtet und an der anderen Seite arbeitet, die ihm nur Anti- 
Ruhm einbringen kann. Waere solche Selbstopferung nicht sehr edelmuetig?

Aber es gibt noch einen anderen Weg, der vielleicht noch nie gegangen  
wurde, den niemand zu denken wagte: Die bewusste Abschaffung von Gut und  
Boese. Das Vernichten dieser Polaritaet an sich. Der Durchbruch der Ratio.  
Spock. Spock = rueckwaerts fuer Gott!

Der Dualismus bekennt, dass die Zerstoerung erforderlich ist, um Raum fuer  
neuen Aufbau, fuer Entwicklung zu schaffen. Also warum denn nicht Gut und  
Boese gemeinsam zerstoeren? Dann ist dieser alte Apfel eben gegessen und  
verdaut. Im frei gewordenen geistigen Raum wird dann Neues wachsen. Er  
wird nicht leer bleiben.

Aber etliche wollen den Gut-Boese-Dualismus erhalten, sie halten ihn fuer  
absolut unverzichtbar und fuer den tiefsten Sinn der Welt. Bislang hatten  
sie auch Recht damit, doch nichts waehrt ewig. Aber wer diesen  
Zentraldualismus zerstoeren will, der hat dummerweise die fuehrenden Guten  
und die fuehrenden Boesen auf dem Hals und zu Feinden. Das aber ist eine  
ausgesprochen reizvolle Herausforderung.


> Zumindest in diesem Bezug nicht, aber wo ist die zweite
> Jungfrauengeburt?

Ich wuesste selbst gern, wie das weitergeht.

> >Natuerlich wird laengst jeder beim Begriff "Jedi-Ritter" an den Stamm
> >Juda denken. Interessant nun, dass deren an Faehigkeit absolut
> >ebenbuertige dunkle Feinde den Namen "Sith" tragen. "Sith" = Stamm
> >Seth? Das duerfte der gemeinte Hintergrund sein. Damit wird aber eine
> >Ebenenkreuzung vorgenommen, denn Seth ist aelteres Schicht und Juda ist
> >neuere Schicht. Allerdings ist die Kreuzung berechtigt, denn der Stamm
> >Juda blieb der Seite Baal, bzw. WAL treu, waehrend der Stamm Levi
> >aufgrund seiner Verfluchung zum Seth-Kult uebergelaufen war. Geistig
> >ist das also in Ordnung.
>
>
> sith kommt aus dem englischen und steht für since than , since
> (Webster's College Dictionary , Langenscheidt)


Verzeih, aber wenn Jedi fuer Juda steht und wenn Van Damme in "Universal  
Soldier 2" gegen einen boesen Computer namens S.E.T.H. antritt, dann steht  
dieses "Sith" unter Garantie fuer Seth.

> Alles in allem würde ich sagen Du hast den Film gesehen aber kennst die
> Story die dahinter steht nicht.

Ich kenn einiges aus der alten Mythologie und *das* ist die Story, die  
dahinter steht!

> Das die Sar Wars Serie sicherlich Biblische elemente hat, wie fast jeder
> Film im weitem Sinne das ist nicht zu leugnen.
> Aber ob er wirklich auf derartige Dinge bezug nimmt wage ich zu
> bezweifeln! Das Du es versuchst trifft mich im Herzen, als
> eingefleischten Fan!

Es muss sein.


> Aber das Du Luke zum
> Bruder von Anakin machst kann ich Dir nicht verzeihen !!! Du stiehlst
> mir meine Jugend !!! :)

Verzeih den Irrtum.
--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 21:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 20 Sep 1999 21:43:00 +0100
Message-ID: <7PE85tDqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <937742611.560987@server.gh.wh.uni-dortmund.de>
Lines: 54



Vorredner: H.Isenberg@ping.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Holger!

> * Am Ende des Films wir Amidala eine leuchtende Kugel ueberreicht, die
>   auch als "Kugel/Globus der Isis" bekannt ist und ein Geheimnis
> bewahrt.

Interessant.

> * In Episode IV bewahrt R2-D2 eine geheime Datenbank auf, die zum
> Ueberleben   der gesamten Republik notwendig ist und wird von C3-PO
> begleitet.
>
>    R2                   D2
>    C3                   PO
>   -------------------------------------------
>    Rose                 2O = 20.Jahrhundert
>    Cross 23             D.P. = Defenders ?
>    = Rosenkreuzer
>
>    D.P.20 hatte ich schon einmal einen Text gelesen, finde den zur Zeit
>    aber nicht.
>
> P.S.
>   Wer Episode 1 fuer einen Kinderfilm haelt meint wahrscheinlich
>   auch, dass "Eyes Wide Shut" von Kubrick, ein Pornofilm ist oder
>   dort das Thema Treue in der Partnerschaft, behandelt wird.


Dass hinter R2D2 und C3PO etwas steckt, denke ich auch, weiss aber nicht,  
was.

Ansonsten denke ich, dass wir gemeinsam die Koepfe rauchen lassen sollten  
und weniger um Kleinigkeiten streiten. Wer sich dran stoert, koennte sich  
einfach raushalten uns sein Ding ebenso ungestoert durchziehen.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 21:57:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Deutschland und das Ende des 2. Weltkriegs
Date: 20 Sep 1999 21:57:00 +0100
Message-ID: <7PE86MkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: 
Lines: 52



Vorredner: Marcel@Richter.org

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Norbert M. hat ja schon mehrfach Indizien dafür veröffentlicht, daß
> das 3. Reich und sein "Untergang" geplant waren ...
>
> Diesbezüglich wundert es mich auch wie die Alliierten damals
> Deutschland besiegen konnten.


Ich denke heute, dass der Plan doch etwas anders aussah, als die  
Ereignisse dann verliefen.

Geplant war m.E. dass Deutschland seine Rolle fuer die Errichtung des  
Staates Israel zunaechst ausfuehrt, aber nach Liquidierung des "rechten"  
Sozialismus vollstaendig vom "linken" sowjetischen Sozialismus geschluckt  
wird.

Daher grosse Anstrengungen im Westen in Form des Atlantikwalls und des  
Westwalls. Daher im Westen die Ardennen-Offensive 1944. Aber:  
Militaerischer Unfug im Osten. Die Westalliierten sollten am liebsten nur  
bombardieren, denn Deutschland sollte so gut wie moeglich zertruemmert  
werden, doch die Reste sollten eigentlich sozialistisch bleiben.

Deutschland sollte maximal zerstoert werden und der Rest sollte ganz ein  
Teil des Sozialismus sein, um so Nostradamus-Vers X,31 verhindern zu  
koennen. Aber das ist nicht verhinderbar und deshalb kann kein derartiger  
Plan ganz gelingen.

Die deutsche Zerstoerungspolitik in Russland hatte dabei den Hintersinn,  
dass Russland als alleinige Besatzungsmacht entsprechend mit Deutschland  
verfahren sollte. Steuerung durch Provokation.

Insgesamt klappte der Plan nur halb oder so. Aber halb reicht eben nicht.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 22:18:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: China und Taiwan
Date: 20 Sep 1999 22:18:00 +0100
Message-ID: <7PE87JmqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew4UAabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7OqzumhqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37eabaa8.3877065@personalnews.de.uu.net>
Lines: 67



Vorredner: c.heller@knuut.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Christian!

> Fast alle Kriege mögen durch Hochschaukeln entstehen, aber nicht alle
> Krisen werden zu Kriegen.

Schon richtig. Aber man kann vorher nicht sicher wissen, dass aus einer  
Krise nichts Groesseres wird, nur weil das Groessere unvernuenftig  
erscheint. Vielleicht ist es ja oft so, dass vorhandene Vernunft eben in  
kleinen Schritten in eine Ereignisspirale gezogen wird.

>
> >Die USA sind Taiwan gegenueber mit Sicherheitsgarantien verpflichtet.
> >Daher koennen die USA leicht in einen chinesisch-taiwanischen Krieg
> >gezogen werden, der dann ein chinesisch-amerikanischer Krieg wird.
>
> Der Frieden mit China wäre den USA gewiß wichtiger als einige
> unwichtige Verträge mit einigen kleinen Inselchen.

Was uerden dann aus den uebrigen Garantien der USA werden? Was waeren die  
fuer die kleinen Partner noch wert? Genau so koennten Verantwortliche der  
USA dazu denken. Und: Ich glaube, dass die USA in solchen Dingen nicht als  
leicht vertragsbruechig bekannt sind.

Zumal die USA denken koennten, dass ihnen die Chinesen gar nicht viel  
anhaben koennen. Deren Milliarde Menschen nuetzt ja gegen die USA in der  
Tat nicht viel. Und die Atomwaffen? Die USA koennten darauf spekulieren,  
dass China seine wenigen nicht einzusetzen wagen wuerde, weil die USA mehr  
davon haben. Die chinesische Menschenmasse, Chinas Trumpf, waere dem  
wehrlos ausgesetzt. So koennten die USA denken. Und sie koennten denken,  
dass so ein Krieg den Sturz der chinesischen kommunistischen Fuehrung  
ermoeglichen koennte.



> >Natuerlich koennte es auch sein, dass China nur blufft. Wenn es aber
> >ernst macht, dann koennte das ernste Folgen haben. Die USA muessten
> >sich sehr gut ueberlegen, ob sie einen Verbuendeten fallen lassen um
> >sich den Frieden zu erhalten, denn das wuerde ihren Ruf als
> >Verbuendeter erheblich schaedigen.
>
> So einen kleinen Kratzer an ihrem sowieso nicht allzu guten Ruf würden
> sie einem Krieg mit China wahrscheinlich vorziehen.

Da bin ich nicht so sicher, wie Du.

Es koennte ja so sein, wie Du vermutest. Aber koennte es nicht auch so  
kommen, wie ich befuerchte? Betrachte es ganz nuechtern und frei von  
Wuenschen.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 23:11:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 20 Sep 1999 23:11:00 +0100
Message-ID: <7PI8vHgabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7P65gQdqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7s3k49$8om$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 202



Vorredner: tilostei@hotmail.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Hallo Tilo!

> > Aber mit dem Zins hat das wenig zu tun, denn er ist kein Naturgesetz.
> Wir
> > Menschen haben ihn selbst erdacht und nicht alles, was Menschen
> erdenken,
> > ist auch richtig und von philosophischem Wert. Wenn Du mit den
> > Naturgrundsaetzen kommst, dann sage mir auch, wo es in der Natur
> etwas
> > gibt, das dem Zinsprinzip entspricht.
>
> Natürlich! Da gibt es beispielsweise die Symbiose - das Zusammenleben
> zweier verschiedener Lebensformen zum gegenseitigen Vorteil. Beide
> Lebensformen entziehen einander "Lebensstoff" (formuliere hier mal
> absichtlich abstrakter als die Biologie es zuläßt), geben aber einander
> mehr "Lebensstoff" zurück, als sie genommen habe, so jedenfalls, daß
> beide einen Vorteil genießen, sonst wären sie ja diese Gemeinschaft
> nicht eingegangen.


Dieses biologische Mehr ist mir nicht gelaeufig, es muesste m.E.  
produziert werden. Doch unabhaengig davon schafft der Zins keinerlei Mehr.  
Nimm ganz einfache Kleinmodelle, 9 Geldgeber, einer nimmt's als Kredit und  
baut eine Fabrik. Erst diese Fabrik schafft das Mehr. Und das taete sie  
auch, wenn sich diese 10 mit dem Geld als Unternehmergemeinschaft zusammen  
gefunden haetten. Der Zins macht es vom Organisatorischen her etwas  
einfacher. Aber diese Bequemlichkeit wird mit einem sehr hohen Preis  
bezahlt, einem zyklisch auftretenden Tornado der etliches von dem  
einreisst, was aufgebaut worden ist. Nach meinen Erwartungen muss das  
diesmal so gewaltig wie nie kommen, weil das Kapital so global wie nie  
ist. Da kann man zwar noch etwas hin- und herschieben, aber dann knallt es  
irgendwann richtig und ueberall.


>
> So sollte auch die ideale Partnerschaft zwischen Kreditgeber und
> -nehmer
> aussehen. Der Kreditnehmer kann eine Unternehmung aufbauen, die er
> aufgrund seiner gegenwärigen Finanzlage (seiner gegenwärtigen
> "Lebensstoff"-lage -> GELD) nicht hätte in Angriff nehmen können. Der
> Kreditnehmer macht mit der neuen Unternehmung einen Haufen Gewinn und
> zahlt freudestrahlend das Geld an den Kreditgeber samt Zins zurück, der
> sich natürlich auch freut. (Wie schön.)

Ja, ja. Eine Weile geht das ganz gut. Aber das finale Problem kommt  
unausweichlich:

Weil es den Zins gibt, muss Geld immer irgendwie rentabel sein.
Damit das Geld zirkuliert, muessen Haber es an Schuldner uebergeben.
Jede gehabte und verzinste Mark muss auch eine geschuldete sein.

Das Haben kann theoretisch unbegrenzt anwachsen, wenn man es so ganz  
isoliert betrachtet. Aber die Schulden koennen nicht ewig mitwachsen. Und  
wenn diese nicht mehr wachsen koennen, dann verstopft diese wichtige  
Uebergabestelle.

Da das Geld aber rentabel sein muss, geht es dann vermehrt andere Wege,  
die eigentlich nicht wirklich zur Wirtschaft gehoeren. Es stroemt an die  
Boersen und weil es das tut, ist es dort sehr rentabel. Konzerne kaufen  
sich gegenseitig, statt Neues zu erschaffen. Und so laeuft alles aus dem  
Ruder. Die Boerse kann nicht ewig als Auffanglager fuer Geld fungieren,  
das keine Schuldner mehr findet.

Das Problem ist vollkommen unloesbar.


> > Der Zins hat das zyklische Wirtschaftstoeten bereits in sich
> angelegt,
> er
> > wird gesetzmaessig zum radikalen Vernichtungsfaktor wenn der
> Geldfluss
> vom
> > Haber zum Schuldner "verstopft". Dann muss es ein grosses Verlieren
> von
> > Haben und Schulden geben und das geschieht in Form eines Desasters.
> Danach
> > geht es wieder ein Weile ganz gut.
>
> Das "Pulsieren" des Wirtschaftlebens, die zyklische Negation seiner
> eigenen Entwicklung, ist der kapitalistischen Wirtschaft tatsächlich
> auf
> die Stirn geschrieben. Es mutet schon fast befremdlich an, dich darauf
> hinweisen zu müssen (?), daß Marx("-Levi") ;-) diese Wirkprinzipien
> _offengelegt_ hat.

Er war ja auch nicht bloed und er waere bloed gewesen, wenn er NUR gelogen  
haette. Es gehoert zu dieser "Kunst" mit Richtigen einen Anker ins Hirn zu  
werfen und allerlei Unfug daran aufzuhaengen.


> > Der
> > Unterschied ist, dass alles auf reiner Habenbasis moeglich ist und
> keine
> > Geldspaltung in Haben und Schulden noetig ist. Du kannst entweder
> selbst
> > entscheiden, in was fuer ein Projekt dein Geld geht, oder Du laesst
> das
> > die Bank regeln. Natuerlich kostet die Leistung der Bank Geld und Du
> musst
> > dafuer bezahlen.
>
> Doch Zins???

Nein, durchaus nicht. Es ist eine Bezahlung fuer eine konkrete  
Dienstleistung.

> > > Sozialismus? Staatliche Allmacht?
> >
> > Weder noch. Ich spreche mich fuer die zinsfreie Boomwirtschaft aus.
>
> Gegenwärtig mußt du dich an den USA messen. Diese Wirtschaft zeichnet
> sich ja geradezu prinzipiell durch _Schuldenmachen_ aus, was bis in den
> kleinsten Haushalt reinreicht (!). Bedenke, die mußt du mit deinem
> "Wirtschaftsmodell" schlagen!

Das kann ich gar nicht, weil es nur so ziemlich weltweit funktionieren  
wuerde. Und ich denke, dass man das erst dann versuchen wird, wenn man  
nochmal ordentlich auf die Nase gefallen ist und darueber nachdenkt, warum  
das so kam.

Aber soweit ich weiss, haben die USA seit 2 Jahren einen  
Haushaltsueberschuss. Klingt ja toll. Aber gerade das ist auch eine  
Katastrophe, denn damit fiel ein bedeutender Geldabnehmer aus. Das ueber  
die USA-Neuschulden in den Wirtschaftskreislauf geflossene Habergeld muss  
nun auf anderen Wegen fliessen.

Und so ziemlich alle Staaten wollen kaum noch neue Schulden aufnehmen.

Und da liegt das Problem: Mehr Schulden sind katastrophal, aber ein  
Beenden der Geldabnahme ist es auch.


> > > Nein? Aber, wie nennst du dann das Geld, das du mehr zurückzahlst;
> das
> > > Geld, das sich unter einzelnen Anbietern unterscheidet?
> > >
> > > "Aufwandsentschädigung"?
> >
> > Du zahlst gar nicht mehr zurueck, weil Kredite praktisch aussterben.
>
> Du willst gegenwärtige Besitzverhältnisse für alle Ewigkeit
> zementieren?
> Kein einziges junges Genie wird mehr die Chance haben, ein eigenes
> Unternehmen aufzubauen, wenn Papa nicht das Geld dazu hat? Willst du
> _das_?

Es wuerde nichts zementiert. Im Gegenteil. Alle Geldhaber wuerden merken:  
"Hoplla. Mein Geld arbeitet ja gar nicht mehr". Und damit sie also Gewinn  
machen, muessten sie eine reale Moeglichkeit suchen. In der konkreten  
Wirtschaft. Und gerade dann wuerde das junge Genie vielleicht seinen Weg  
gehen koennen, weil einer dieses Genie kauft. Um Gewinn zu machen.  
Waehrend dieses Genie jetzt vielleicht gar nichts machen kann, weil keine  
Bank Geld gibt, wo nicht schon welches ist und weil in den Banken nicht  
immer Leute sitzen, die so ein Genie erkennen koennen. Wenn aber ETLICHE  
Geldhaber nach Investitionsmoeglichkeiten suchen muessten, einige davon  
risikobereiter, dann muesste das genie wohl nicht lange warten.

Im Grunde macht Zinslosigkeit Kreativitaet zur Pflicht. Das ganze  
Kreativitaetspotential wird ueberhaupt erst freigesetzt, denn das geld  
MUSS Ideen suchen, wenn es Gewinne geben soll.

Und wer nicht investieren will, der wuerde wohl Teile seines  
Ueberschussgeldes ganz einfach konsumieren. Und das ist auch nicht  
schlecht fuer die Wirtschaft. "Taler, Taler, Du musst wandern". Je besser  
und schneller er wandert, je bluehender die Wirtschaft.

Auf Dauer wuerde uebergrosser Geldbesitz kleiner werden, wenn Geld allein  
gar nicht rentabel ist. Und die Investitionsnotwendigkeit wuerde  
Vollbeschaeftigung bringen und die Armut wuerde geringer. Auf lange Sicht  
gaebe es eine Annaeherung statt weiterer Polarisierung. Und dies ganz ohne  
Revolution. Der allgemeine Wohlstand vernichtet wiederum die  
Kriminalitaet. Der Staatssektor wuerde ganz erheblich schrumpfen.


> > Ich bin das Gesetz und das Gesetz ist die Liebe.
>
> Zu deinen wüsten Sprachsprüngen vom alten Griechisch ins heutige
> Französisch kann nur sagen, daß sie bar jeder linguistischen Grundlage
> sind. Jesus, beispielsweise, war ein ganz normaler Vorname. Was
> zeigt man durch sowas, Einfallsreichtum?

Ach, lassen wir dieses Thema hier einfach, es gehoert gar nicht hierher.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 20 23:20:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mull of Kintyre
Date: 20 Sep 1999 23:20:00 +0100
Message-ID: <7PI8vcv5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7Oau$mdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz3I3BqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 69



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


Hallo Michael!

> >> >Im Uebrigen denke ich, dass dieser Punkt nicht sonderlich wichtig
> >> >ist.
> >> >Das objektiv richtige Ergebnis ist mir in diesem Fall recht egal.
> >
> >Nun, es kam halt ein Gespraech darueber auf, obwohl mir dieser Punkt
> >nicht sonderlich wichtig war. Er war anderen zumindest etwas wichtig
> >und ich beteiligte mich ganz einfach an der Diskussion, obwohl mir das
> >Thema nicht sonderlich wichtig ist. Wo ist das Problem?
>
> Das Problem ist, dass es sich so anhoert, als ob Dir das korrekte
> Ergebnis grundsaetzlich egal sei. Wenn sich Deine Quellen dann als
> falsch herausstellen, wird das Thema fuer Dich ganz ploetzlich ziemlich
> unwichtig.
>
> Ich kann mich bei dieser betrachtungsweise aber auch irren.


Es ist in diesem Falle ganz einfach: In einem Buch stiess ich auf "Mull of  
Kintyre" in Zusammenhang mit den Templern. Da fiel mir das Lied wieder  
ein. Aber ich habe es nicht hier. Also suchte ich mit AltaVista im Web und  
stiess auf diese norwegische Seite mit "unset's". Ich kam nicht auf die  
Idee, die Richtigkeit der dortigen Wiedergabe anzuzweifeln und suchte also  
beim Uebersetzen einen passenden Sinn. Dann kam es zu der Streiterei.

Aber vielleicht hat sich dieser Norweger ja geirrt - vielleicht auch  
nicht. Und ob nun so oder so: Diese Stelle aendert rein gar nichts daran,  
dass ich den Text Liedes recht interessant finde und einen moeglichen  
Bezug zu der Templersache sehe. Egal ob mit "unset's" oder "sunset's",  
denn UM DIESES EINE WORT ging es mir nicht, sondern um den ganzen Text.

Daher ist es mir recht schnurz. Aber: Wenn da "thi" gesungen wird, dann  
denke ich trotzdem, dass dieses "unset's" mit dem "he" richtig ist und  
wenn "the" gesungen wird, denke ich das nicht. Und das sagte ich, weil ich  
das so sehe, obwohl es mir nicht wichtig ist, ob es nun so oder so ist.


> Ich werde mich mal umhoeren, ob ich dieses Lied irgendwo her bekomme.
> Ein Bekannter hat eine recht umfangreiche Plattensammlung. Vielleicht
> ist da was bei. Kannst Du mir zufaellig sagen, auf welchem Album "Mull
> of Kintyre" zu finden ist?

Nein, aber das muesste man ueber das Web rausfinden koennen.

> Dann sollte hoffentlich zu klaeren sein, ob es "sunset" oder "unset"
> bzw. "the" oder "thi" heisst.

Na ja. Es ist schon hoechst erstaunlich, welche Aktivitaet sowas ausloesen  
kann. Aber jetzt interessiert es mich halt auch.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 06:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 21 Sep 1999 06:40:00 +0100
Message-ID: <7PIAEK85bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e5f789.0@news.uni-X.net>
Lines: 24



Vorredner: nerys_macleod@bielefeld.netsurf.de

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> Nein, von SW läßt Du bitte Deine Flossen!

Wieso? Ist's Deins?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 06:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Anschlaege in Russland
Date: 21 Sep 1999 06:43:00 +0100
Message-ID: <7PIAEsXabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: 
Lines: 28



> Die Anschläge in Rußland werden garantiert nicht von Terroristen,
> sondern von gewissen "westlichen Kräften" durchgeführt!


Unsinn.

> Falls es Terroristen wären, hätte es in ähnlichen Fällen schon in
> anderen europäischen Städten Bombenanschläge dieser Art gegeben.
> Denn falls Terroristen so profimäßig diese Aktionen durchführen
> könnten, würden sie es auch zur Destabilisierung von
> Deutschland (z.b. Kurden, Türken, Serben), England (IRA) etc.
> verwenden!

Es gab etliche Anschlaege in anderen Gebieten.

Dieses substaatliche Netz ist nirgends so stark, wie in Russland.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 06:48:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Meinungsfreiheit existiert in der BRD nun mal nicht
Date: 21 Sep 1999 06:48:00 +0100
Message-ID: <7PIAFFj5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References:  <7OqzwYaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e5ed7b.1@news.ivm.net>
Lines: 34



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7OqzwYaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > "Ich glaube nicht an den Holocaust und DIE Juden haben sich den nur
> > ausgedacht um Geld zu machen" ist strafbare Volksverhetzung.
>
> Also ist Horst Kleinsorg deiner Definition nach ein krimineller
> Volksverhetzer, stimmts?


Wenn er das so durchzieht: Ja. Aber dann nur nach deutschem Recht und er  
ist in den USA, wo es wieder ganz anders aussieht.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 06:57:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Lafontaine+PDS= ER WIRD BUNDESKANZLER & PDS loest SPD BUNDESWEIT ab
Date: 21 Sep 1999 06:57:00 +0100
Message-ID: <7PIAFRO5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: 
Lines: 57

> On Mon, 20 Sep 1999 09:24:16 +0200, Ellen Fink  wrote:
>
> >> Das koennte Euch so passen:
> >> Einen Angloamerikanischen Agenten durch einen anderen zu ersetzen.
> >> Der dritte im Bunde, Biedenkopf, ist ja gottseidank schon zu alt,
> >> um Bundesklanzler zu werden.  Nein, es wird Lafontaine,
> >
> >Und wie bitte, soll das erreicht werden?? Nach seinem Rücktritt als
> >Finanzminister und seinem Rückzug in
>
> Szenario:
>
> Oskar wird PDS-Mitglied & Kandidat ...
> (entweder als Bundeskanzlerkandidat für die PDS bei der nächsten
> Bundestagswahl oder PDS Kandidat für den Ministerpäsidentenposten in
> einem WEST-BRD-Bundesland ...)
> Die PDS setzt sich auch im Westen endgültig durch ...
> und löst die SPD BUNDESWEIT als "Linke bzw. soziale Partei" ab!
> Die SPD kommt in den nächsten Wahlen (2-3) überall nur noch auf
> einstellige %-Beträge  bevor sie endgültig ganz aus Deutschland
> verschwindet und sich zu Ihrem Auftraggaber und Bezahler in die
> USA verdrückt!

Szenario:

  BND:

  Herr Lafontaine, wir haben durch die Zusammenfuehrung der Stasi-Daten     
  der USA und unserer eigenen Daten ermittelt, dass sie ein hochrangiger    
  IM sind. In ihrem Fall haben wir kein Interesse daran, das an die grosse  
  Glocke zu haengen, da es zu erschuetternd fuer die Waehler ist. Wir       
  fordern sie aber dazu auf, ihre Aemter sofort niederzulegen. Denken sie   
  sich bitte eine Begruendung aus, Differenzen mit dem Kanzler, oder so.

  Lafontaine: Das Herz schlaegt links.


Aber wie kommst Du auf einen SPD-Auftraggeber in den USA ????

> Okay, der letzte Schritt wird ein wenig anders aussehen, aber
> Lafontaine könnte mit der PDS wieder zurückkommen und die PDS
> könnte mit ihm die SPD endgültig bundesweit ablösen!!!

An dieser Ueberlegung koennte was dran sein. Er koennte aber auch eine  
neue SPD gruenden.

Eine USPD.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 14:38:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Vatikan, Moral etc
Date: 21 Sep 1999 14:38:00 +0100
Message-ID: <7PIAFhSqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DsjNwUB@lm210.link-m.DE> <7ODko-9qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7P9a9rwcwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 305



Vorredner: j.krieger@link-m.de

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Hallo Jakob!

> > Eine Organisation beeinflusst das Handeln der Einzelnen. Handeln
> > der Einzelnen beeinflusst die Organisation.
>
> Genau den Rückschluss bezweifle ich. Der Einzelne ist in einem
> durchorganisierten System ziemlich machtlos.

Der Einzelne fuer sich meist schon. Die langsame Bewegung vieler Einzelner  
aber nicht. Aber auch "Solisten" koennen bewegen. Z.B. der umstrittene  
Martin Luther, mit dem ich nun doch meinen Frieden machte. Er bewegte das  
Christentum ja ganz massiv, allerdings auch nur deshalb, weil weitere  
Einzelne diese Bewegung ebenfalls fuer noetig hielten. Und die kath.  
Kirche ist gewiss nicht mehr dieselbe, wie vor 500 Jahren oder so.

> > Ueberindividuelles Denken ist ganz besonders traege.
>
> Reduzierung aller Dinge auf das Individuum ist ein Fehler.

Ich denke, dass es da keinen Entscheidungszwang gibt. Individuen wirken  
auf das Ganze, das Ganze wirkt auf die Individuen. Mann muss da nicht denn  
Henne-Ei-Streit entfachen. Es ist auch eine Form von Dualismus. Nimm die  
Biologie: Die Zellen ermoeglichen das Leben des Koerpers, der Koerper  
ermoeglicht das Leben der Zellen.

> > Es hat keinen Sinn, dem heutigen Nutzer einer alten Struktur das
> > vorzuwerfen, was fruehere Besitzer dieser Struktur taten.
>
> Nicht, solange die Strukturen funktionieren wie damals. Ich halte
> die Strukturen für stärker.

Es ist fuer mich weniger wichtig, wie alt und stark die Struktur ist,  
sondern was heute mit ihr bewirkt wird.

> > Wenn wir immer nur in dieser Weise auf das Gestrige sehen, dann
> > muessten wir zu Feinden aller Strukturen werden.
>
> Hat eine Logik, ja. Viellleicht reicht es aber aus, Strukturen
> stets zu hinterfragen. Nicht alle Strukturen sind schlecht.

Ich denke, man sollte nach Betrachtung der Struktur vor allem Willen und  
Absicht des/der Benutzer hinterfragen, aber vielleicht meinst Du das.

> Das, was uns hier vergleichsweise frei und gut leben lässt, ist
> ebenfalls eine Struktur.

Es wird durch die vorhandene Struktur beguenstigt, wie auch - gemessen am  
Ziel - begrenzt. Die Struktur sehe ich da als Faktor, das Leben als  
Ergebnis der Faktoren.

> Es kommt darauf an, was die Struktur bezweckt, ob sie für den
> Menschen da ist oder nur für ihre eigene Macht.

Eine Struktur ist m.E. etwas Neutrales und kann nichts bezwecken. Das kann  
nur der Benutzer. Ist wie mit dem Messer. Das Brot damit schneiden?  
Toeten? Das Messer ist unschuldig und einfach nur da - die Struktur  
ebenso. Es kann eine ganz entsetzliche Demokratie geben und es kann eine  
vorzuegliche Monarchie geben. Eine sehr autoritaere Macht ist dann eine  
gute Sache, wenn sie intelligent und gutwillig ist und sich mit Macht  
gegen Gegenteiliges durchsetzen kann. Dieselbe Struktur kann aber auch zum  
Schlechten verwendet werden. Also ist die Verwendung das Problem.

> > Eigentlich tut auch das etwas zur Sache. Es ist immer klueger, den
> > Irrtum zu bekaempfen, als dessen Traeger, der durch Aufklaerung des
> > Irrtums vom Feind zum Freund verwandelt werden kann. Das hat eine
> > viel guenstigere Eigendynamik.
>
> Organissationen, die Negatives bezwecken, gehören weg und können
> nicht reformiert werden. So sehe ich das.

Es ist die eine methode, dass Organisation gegen Organisation kaempft.  
Eine andere und vielleicht nicht schlechte Methode ist die, eine  
Organisation eben zu infiltrieren und zu uebernehmen. Das koennte  
wesntlich unblutiger und wirksamer sein.

Es geht auch darum Anhaengerschaften zu schonen und sich den Zugang zu  
ihnen zu erhalten.

> > Wir reden von Jahrhunderten. Der Mandant ist laengst tot.
>
> Sehe ich anders. Die Kirche hat immer noch das Dogma der Unfehlbar-
> keit aller bisher amtierenden Päpste,

Nun gut. Aber dies hat sie jetzt gerade mal 128 Jahre. Und das ist kaum  
ein Augenzwinkern der Geschichte. Man kann sogar sagen, dass es eigentlich  
egal ist, ob nun EINER, oder zwanzig oder eine demokratische Mehrheit das  
"letzte Wort" haben. Denn alle diese "Formen" koennen Recht haben, oder  
sich irren. Und die Irrtuemer sind doch das groesste Problem.

> > > Nein. Das wurde zum Kernpunkt der Frage erklärt, ob ein Mensch
> > > später mal erlöst oder verdammt wird. Dagegen ist der Sexkult
> > > unserer Zeit mit Wackeltitten und 0190-Nummern Piffpaff.
> >
> > Auf den ersten Blick hast Du Recht.
>
> Na immerhin  ;-)
>
> > Aber wuerden die menschen ganz von auch geistigen Wesen zu reinen
> > Sexmaschinen verkuemmern, so waere das ein langsamer Prozess, der
> > auch mehr als ein Piffpaff ist. Wir wuerden zu Robotern, deren
> > Verhalten nur noch von Reiz-Reaktions-Programmen bestimmt wird.
>
> Ich glaube nicht, dass sich er Mensch auf einen einzigen Aspekt
> reduzieren lässt (ok, mit einzelnen Individuen kann man so etwas
> machen, aber nicht mit der ganzen Menschheit), genauso wenig wie
> man einzelne essenzielle Aspekte seines Wesens negieren kann.

Der Mensch im Allgemeinen ist auch noch nicht so reduziert. Aber ich  
finde, dass der Trend, der Durchschnitt, in die Richtung geht. Die  
Menschheit ist heute ziemlich ungeistig, kuemmert sich aber sehr um die  
sexualwirksamen Signale. Bis hin zu Lippen- und Busenchirurgie usw.  
Solarium. Aber 50% lesen weniger als 1 Buch pro Jahr. Und was dann gelesen  
wird, das wird oft ein Konsalik oder so sein. Das sind nur Beispiele fuer  
einen allgemeinen Trend mit vielen Symptomen. Ich will ja da kein scharfes  
Entweder-Oder, meine aber, dass wir aus dem richtigen Gleichgewicht  
geraten.

Und das muss Folgen haben.

> > Wenn wir das Sexualprogramm mal ganz nuechtern betrachten, dann
> > kann dies zwar der Fall sein, aber es fuehrt nicht gerade selten
> > auch zum Gegenteil. Z.B. zu aggressivem Autogebalze, absurden
> > Hahnenkaempfen, Vergewaltigung. Oft ist den Menschen ja gar nicht
> > bewusst, weiviele ihrer Handlungen nur ein Tribut an die Ansprueche
> > des Sexualprogramms ist. Nicht nur bei Maennern.
>
> Kann es sein, dass ich von 80% spreche und du von 20%?

Da will ich mich nicht festlegen. Und ich denke, dass weit mehr Verhalten  
ein Tribut an das Sexualprogramm ist, als bewusst wird.

> Andersherum gesagt: Was du ansprichst, sehe ich eher als Folgen der
> Verdrängung eines Aspekts des menschlichen Wesens und eben nicht
> als immanenten Teil desselben.

Also eine Verdraengung des Sexuellen kann ich in dieser Gesellschaft  
wirklich nicht erkennen.


> > > > Hertha wird Meister.
> > >
> > > Nein, 1860. Wetten?
> >
> > Lieber nicht.
>
> Wir hätten auch beide kaum Chancen zu gewinnen.

Wahrscheinlich nicht. Aber bei Hertha weiss man nie.

> > > Unsere Nazis sehen sich übrigens auch als "sehr
> > > traditionsbewusst"
> >
> > Sie denken, dass sie das seien, wurden aber zu geschichtlichen und
> > traditionellen Dummkoepfen geformt.
>
> Schon klar, aber sie behaupten das dennoch von sich.

Was leider dazu fuehrt, dass sie von manchen als Eigentuemer des Themas  
angesehen werden. Und das fuehrt dann dazu, dass jedes  
Traditionsbewusstsein als "nazihaft" gilt - bei manchen. Und dadurch  
werden sie dann Eigentuemer.

Aber: Traditionsbewusstsein ist extrem aelter, als der  
Nationalsozialismus.

> Insofern gehen
> bei mir Alarmsignale los, wenn ich Worte wie 'Traditionspflege'
> höre.

Siehst Du. Das liegt an einer uebersteigerten Nazi-Fixierung. Man sieht  
zum Teil das, was man sehen will.

> > Nur meine ich, dass es fuer die problematik der Lage auch andere
> > Loesungen gibt.
>
> Einverstanden - wer das erreichen will, muss aber Lösungen ent-
> wickeln statt das Strafrecht oder die Höllendrohung zu bemühen.
> Darum geht es mir bei diesem Thema.

Die Loesung liegt doch auf der Hand: Absolut unproblematische Weggabe des  
Kindes. Aber endgueltig und sofort. Die Belastungszeit fuer die Frau  
betraegt etwa 3 Monate. Die Empfaenger des Kindes wuerden gewiss gern die  
Kosten dieser Zeit decken. Und so eine Weggabe muss allgemeine Akzeptanz  
finden und darf nicht geaechtet sein.

> > Wenn die einen sagen: "So und so muss sozialistisch gehandelt
> > werden" und die anderen "So und so muss christlich gehandelt
> > werden" und beide eigentlich dasselbe Handeln damit meinen, dann
> > besteht ja eigentlich nur ein Struktur- oder Sprachproblem, das
> > nicht besonders wichtig und nicht wesentlich ist.
>
> Das Problem liegt in der Organisationsmaschinerie, die dem Menschen
> sagen will, wie er zu handeln und zu werten hat.

Es liegt in der Traegheit der Feindbilder denke ich. Und die kommen aus  
der Maschinerie. Aber mir wurde klar, dass ein Ex-DDR-Mensch aufgrund  
seiner Erziehung kaum anders christlich sein kann, als eben als Sozialist.  
In der Ecke liegt der Loesungsansatz denke ich. Und da musste ich mich  
auch erst hinknabbern.


> > > > > Wenn Karl Marx antisemitische Äußerungen von sich gegeben
> > > > > hat,
> > > >
> > > > Er hat. Und zwar absolut "hitlerianisch".
> > >
> > > Pass auf, was du da sagst. Sprach er von ausrotten? Nur dann wäre
> > > diese Gleichsetzung erlaubt.
> >
> > Auch wenn er nicht von ausrotten sprach, sagte er zum Thema Juden
> > gleiches wie Marx. Und Marx sagte es vor allem mit Worten wie DER
> > Jude, DIE Juden, DEN Juden. Und marx hetzte extrem.
>
> Hitler hat den Judenhass nicht erfunden, Marx auch nicht.
>
> Nur bleibt der Unterschied, dass H. selbigen bis zum Massenmord
> gesteigert hat. Insofern ist jeder Vergleich sinnlos.
>
> Nochmal die Frage: Hast du bei Marx gelesen, dass er die Juden aus-
> rotten wollte? Wenn ja, dann ist der Vergleich zulässig.

Auch Hitler schrieb davon nichts in seinem "beruehmten" Buch, ausser einer  
Andeutung, die von manchen gern so verstanden wird. Ein wesentlicher Punkt  
ist doch der, dass die Anhaenger des NS keine Mordwelle erwarteten oder  
wollten. Dass ihnen "die" Juden suspekt waren, ist richtig, aber deshalb  
hatten sie nicht das im Sinn, was kam. Aber diese Suspektheit mit dem Die- 
Denken war der Hebel. Und an diesem Hebel hat auch Marx gewerkelt. Von  
Nichts kommt Nichts und es war ein mehrstufiges Projekt, in dem eine Stufe  
auf die andere gesetzt wurde.

> Dass Marx die Juden als die Ausführenden des ihm verhassten kapita-
> listischen Systems sah, weiß ich auch. Aber das ist eine ganz andere
> Baustelle, ob jemand ein System stürzen will oder Massenmord begehen.

Es geht um Bewusstseinsmanipulation. Und da gehoeren Fundamente mit zur  
Baustelle.


> > Das Hitlerianische war doch erst aufgrund des Marxistischen
> > moeglich.
>
> H. hat überall geklaut. Mit der Bezeichnung National'sozialismus'
> wollte man lediglich die Arbeiter ködern - mit Erfolg.

Er konnte auf dem aufbauen, was schon erzeugt worden war. Ohne die  
jahrzehnte zuvor haette er nichts erreichen koennen.

> > Aber Marx nahm Banker nicht isoliert
> > aufs Korn, sondern zog an ihnen sein Reden von DEM Juden und DER
> > Jude und DIE Juden auf. Und so kommt man vom Einen zum Anderen.
>
> Wenn ich 'die Christen' ablehne, tue ich womöglich dem einen oder
> anderen Idealisten Unrecht.

Sicher. Die-Denken ist eigentlich absurd.

> Aber der Punkt ist doch, ob ich sie
> allesamt den Löwen vorwerfen will oder nicht.

Aber weil Du das Erstere denkst und viele das tun, hat es vielleicht eine  
Sogwirkung, so dass es oft gedacht wird. Und das kann dann die Plattform  
sein, aus der dann eine Stufe der Moerder hervorgeht, auch wenn Dir das  
nicht passieren kann. Diese Moerder sind von Grund auf moerderisch, es  
gehoert ganz ohne Ideologie und Politik zu ihrem Grundwesen. Und nun  
bekommt dieses Grundwesen Richtung und Ziel. Weil es das Die-Denken gibt.  
Und alle Die-Denker bilden da den Focus mit, auch wenn sie nie morden  
wuerden. Aber die Moerder finden sich.

> Marx stammte aus dem Bürgertum und aus einer jüdischen Familie.
>
> Und er hasste beides. Das ist *sein* gutes Recht.

Ich betweifle, dass er diesen Hass hatte. Ich halte das von ihm erzeugte  
Bewusstsein ja nur fuer ein Kunstprodukt, das er selber nicht inhaltlich  
ernst nahm. Es wurde fuer andere geschaffen, die gesteuert werden sollten.

> > das Wort eines Gottes sein kann. Da sind Widersprueche, die sind
> > sozusagen ganz ultradualistisch, so gegensaetzlich, wie es nur
> > moeglich ist.
>
> Mir ist das klar, aber der gewöhnliche gläubige Katholik hat
> nicht das Recht, hier herumzuzweifeln.

Ich fand auch Katholiken, mit denen man gut darueber reden kann. Die  
kennen die Bibel oft kaum, sind aber am Inhalt durchaus interessiert.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 20:16:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Wissen und Wahrheit (was Re: Vernetzung ...)
Date: 21 Sep 1999 20:16:00 +0100
Message-ID: <7PIAFncLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7O98DjI7wUB@lm210.link-m.DE> <7OHlmx7abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7P9aNZecwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 243



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Jakob!

> > Man muss "irgendeine" sagen, weil es unmoeglich berechenbar ist.
>
> Eben. Ein System, das künstlich geschaffen ist ohne Selbstregu-
> lativ, kann böse gegen den baum gehen.

So kuenstlich finde ich Usenet und Web gar nicht. Beides ist ein Produkt  
der "Kommunikationssucht". Als die Technik vorhanden war, musste der  
natuerliche Kommunikationswille sie sich zu Nutze machen. Und so entsteht  
eine neue Evolutionsstufe der Kommunikation.

Das natuerliche Selbstregulativ ist das, was in der Summe der  
teilnehmenden Geister angelegt ist.

> > Alles faengt irgendwo klein an. Man sollte gerade bestimmte Foren
> > nicht unterschaetzen.
>
> Manche kleine Dinge wachsen, andere bleiben klein. Kann man nicht
> voraussagen.

Nein, kann man nicht. Aber ich vermute, dass wir hier am Anfang von etwas  
Gigantischem stehen. So gigantisch, dass ich das Ausmass der Bedeutung  
auch selbst nicht ganz erkennen kann. Die "Industrielle Revolution" ist  
ein Witz dagegen, ein Nichts.

> > Ich meine, dass das statistische Mittel hier ganz einfach hoeher
> > ist als das allgemeine Mittel.
>
> Nun ja, es sind interessierte Leute, die nicht nur konsumieren.
> Insofern ja.

Das meine ich. Es gibt zwar auch andere, aber im Allgemeinen ist es so.


> > wenn registriert wird, dass das genutzte Terrain "voll" ist?
> > So in etwa?
>
> In etwa.
>
>
> > Moeglich. Moeglich auch, dass da etwas gezielt nachgeholfen wird
> > (die goettliche Variante mit identischem Ergebnis).
>
> Es ist möglich, durch Nachhelfen auf ein ähnliches Ergebnis zu
> kommen - ganz ohne Gentechnik und so Zeug.

Aber eben auch mit. Du kennst ja meine Grundthesen. Ich halte es fuer  
denkbar, dass neue Hirnfaehigkeiten genau dann eingeschaltet werden, wenn  
die alten Faehigkeiten nicht mehr ausreichen. Dann gibt es einen Sprung  
und keine langsame Entwicklung. Da aber die neue "Sprunggenetik" sozusagen  
eingestreut wird, existiert sie parallel mit der alten und durchmischt  
sich mit ihr. So bekommt alles auch etwas Entwicklungsartiges und der  
Sprung faellt gar nicht so auf.

Kuerzlich wurden mittels Gentechnik kluegere Maeuse erzeugt. Die neue  
Maeuseart wurde "Doogie" genannt. Sie haben eine deutlich hoehere  
Erinnerungsfaehigkeit als das Vormodell. Sie sind ein Sprung. Aber wenn Du  
nun einige von denen in eine herkoemmliche Maeusepopulation aussetzt, dann  
verbreitet sich dort die Genetik der Uebermaus allmaehlich und Du siehst  
eine Entwicklung. Aber die Initialisierung dieser Entwicklung ist ein  
Sprung.

Wir koennten das mit uns selbst machen. Und wir koennten das - per  
Zeitreise - schon immer mit uns selbst und mit der uebrigen Natur gemacht  
haben. Dann waren waren ganz irdische Wissenschaftler die Goetter und  
nicht Ausserirdische.

> > > Genau wie bei anderen Sachen. Man meint, es gibt eine Grenze,
> > > z.B. 100m in 10s laufen, dann kommt einer und erreicht die
> > > Grenze, der Nächste überschreitet sie,
> >
> > Wird es ein Mensch in 5s schaffen koennen? In einer? Obwohl es
> > immer besser geht, bleibt ja doch so etwas wie eine absolute Grenze
> > sichtbar, man kann sie nur nicht genau festlegen.
>
> Nun ja, die Ergebnisse konvergieren. In 1 s wird es niemand schaf-
> fen. Aber sicher geglaubte Grenzen werden immer wieder überschritten.

Eigentlich ist das eine sehr interessante Betrachtung. Sie zeigt, dass es  
keine Grenze gibt und dass es doch eine gibt. Ich liebe es, wenn man das  
noetige Doppeldenk so auf den Punkt bringen kann. Die Grenze ist da, aber  
niemand kann sie festlegen. Sie ist wie Pi und Phi.

> > Tja. Und heute ist so, dass viel mehr Gelehrte jeweils viel mehr
> > wissen. Und das ist ja wunderschoen, aber anders als frueher kann
> > es keinen Gelehrten mehr geben, der so etwas wie Ueberblick hat.
>
> Nicht in jedem Detail, aber ein gewisser Überblick muss schon sein.

Dieser ist nur dann moeglich, wenn es viele gut erzeugte sehr  
konzentrierte Extrakte gibt. Es muesste dann noch ein gesondertes Studium  
solcher Extrakte geben. Ziel dabei waere nicht die maximale  
Detailbetrachtung sondern der maximale Ueberflug. Das erzeugt voellig neue  
Perspektive.

Ich vergleiche das mal mit moderner Archaeologie. Die "Buddler" sind die  
Detatailarbeiter. Aber heute fliegen Spezialisten mit Flugzeugen die  
Gegend ab und erkennen aus der Hoeher fern der Details oft sehr gut, WO  
man graben muss, was von der Erde aus nicht zu erkennen waere. So aehnlich  
muss es mit den rein geistigen Dingen sein.

Und da koennten Politische Wissenschaft, Kunstgeschichte,  
Religionswissenschaft, Wissenschaft und Geschichte allgemein zu einem  
Studiengang verschmolzen werden, den man vielleicht noch mit Informatik,  
Schrift- und Sprachwissenschaft und Biologie anreichern sollte. Zwar kann  
so kein absoluter Profi des einzelnen Fachs entstehen, aber dennoch  
jemand, der sehr nuetzlich sein kann und Dinge erkennt, die nur aus seiner  
Perspektive erkannt werden koennen.


> > Moeglichkeiten:
> >
> > - Etwas in uns Veranlagtes "registriert", dass die Hirnnutzung
> > nicht   mehr ausreicht und schaltet auf genetischer Ebene neues
> > Hirn hinzu.
>
> Würde eher sagen: Das Hirn entwickelt sich entsprechend der Anfor-
> derungen, die die Umwelt stellt. Insgesamt, nicht Teil für Teil.

Und ich denke eher, dass das Gehirn an den noetigen Punkten entwickelt  
WIRD. Von wem auch immer.


> > Es gehoert zu meinen sehr speziellen Theorien, dass Scientology aus
> > einer Karft stammt, die Zukuenftiges weiss - und sich darauf
> > einstellt.
>
> Gar nicht so speziell. Lies mal bei meinen Ewert-links nach
> (freezone.de), die vertreten Ähnliches - und präzisieren noch alles
> mit Aussagen über Grays, die letztlich dahinter stehen sollen.

Ich kenne Teile davon.

> Dort heißt es, Dianetik sei die Religion der Grays.

Freezone ist auch Scientologie. Ich halte das Spalten fuer unecht und fuer  
intelligentes Hydraprinzip. Viele Arme fangen mehr.

> > Das Thema wird doch seit laengerem besprochen: Der Neue Mensch.
>
> Ich denke, der Ansatz stimmt nicht: Der Mensch entwickelt sich
> fließend, nicht stufenweise.

Und ich denke, dass das stufenweise geschieht. Ich koennte darauf pochen,  
dass die Funde bislang fuer mich sprechen, denn ein wirklicher Fluss  
konnte noch nicht aufgezeigt werden, wohl aber etliche Spruenge. Mit Fluss  
meine ich eine Wandlungskette, bei der man soviele Einzelbilder hat, dass  
anhand des Ausgegrabenen so ein Verwandlungsfilm erstellt werden koennte,  
wie wir das aus den Tricks der Filmindustrie kennen. Man *denkt* sich  
immer gern, dass noch was zwischen den vorhandenen Stufen waere. Aber das  
heisst nicht, dass es auch so ist. Man muesste ja inzwischen irgendeinen  
Teil der ganzen Evolution als "richtigen Fimfetzen" nachweisen koennen, in  
dem keine Spruenge mehr auftauchen sondern tausend ganz winzige  
Miniveraenderungen.

Und unklar bleibt: Wie kommt es, dass bei geschlechtlichen Wesen die  
geistige sexuelle Reizmustererkennung genau passend mit "mutiert"? Ich  
meine passend zur physischen Veraenderung. So eine Primatin wuerde kaum  
ein heutiger Mann fuer sexuell reizvoll halten. Irgendwann wuerde die  
physische Entwicklung die Entwicklungslinie aus dem Reizerzeugungsprogramm  
ausklinken und die Linie wuerde aussterben. Es sei denn, dass  
"Empfangsprogramm" mutiert zufaellig mit der physischen Reizsendung genau  
abgestimmt immer mit. Aber welcher Zufall sollte dies ermoeglichen?


> > Bei Hubbard der "Clear".
>
> Gefährlich, den Leuten zu suggerieren, sie könnten durch irgend-
> welche Methoden etwas besseres werden als ihre Artgenossen.
>
> Hier hört bei mir der Spaß auf.

Hubbard schrieb sogar, dass am Besten nur noch "Clears" waehlen sollten.  
Und dass man Kinder bzw. Jugendliche vor allem dann von ihren Eltern  
trennen sollte, wenn diese nicht auch "claer" werden wollen. Andernfalls  
aktivieren naemlich gerade solche Eltern "boese Engramme".

> >  Hesekiel ...
> >
> > Hier hat die Erwartung eines "Neuen Menschen" seinen Ursprung. Und,
> > die ihn fuerchten, moechten es verhindern und kopieren daher. Das
> > ist das ganze Geheimnis.
>
> Und es war schon damals genauso falsch wie verführerisch.

Ich glaube, dass die Ankuendigung schlichtweg sachlich war und dass das  
Angekuendigte auch kommt.


> [Kosovo]
>
> > > > Aber es gelingt nicht, Substrukturen sind sehr widerspenstig.
> > >
> > > Mit Gewalt geht das, es ist deren Sprache.
> >
> > Mehr Gewalt fuehrt wieder zwangslaeufig ins Gewaltkarussel.
>
> Nicht, wenn man die vom Spiel ausschließt. Und es soll ja nicht
> für ewig sein. Eine Demokratie muss sich nach so langer Diktatur
> nun mal leider erst entwickeln.

Dazu passt das Gleichnis aus "Das 5. Element". Die "Kugel des Boesen" soll  
beschossen werden, sagt der Militarist. Der Priester warnt. Es wird doch  
geschossen: Die Kugel WAECHST.

Mit der Gewalt fuehrt man einem bestimmten Prinzip IMMER Energie zu. Und  
auch wenn man lokal erfolgreich ist, wurde das Prinzip staerker und  
irgendwann kommt die vermehrte Energie wie ein Bumerang zurueck. Und es  
breitet sich auf.

Da ist viel Wahres dran. Selbst wenn das Handeln der Amerikaner eigentlich  
ganz richtig ist - kurzfristig betrachtet - finden wir die Mehrenergie  
z.B. in Russland. Und von dort kann die "Antwort" kommen. Die logische  
frucht, die man nicht will.

Ich verstehe Dich. Und es sind Faelle denkbar, in denen ich ebenfalls der  
richtigen Theorie zum Trotz fuer Gewalteinsatz waere. Das ist dann wieder  
"Doppeldenk".

Irgendwie habe ich beides in mir und es nuetzt mir gar nichts, dass ich  
weiss, dass es sich widerspricht. Es "spricht" dennoch eben beides in mir.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 20:27:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Stefanie Limmer
Date: 21 Sep 1999 20:27:00 +0100
Message-ID: <7PIAGMJLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 47

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Vor ca. 2 Jahren starb die Berliner Polizeibeamtin Stefanie Limbert durch  
Selbstmord, nachdem sie an eine mysterioese Verschwoerung innerhalb der  
Polizei geraten war. Eine Untersuchungskommission (nicht nur zu diesem  
spektakulaeren Fall) legte jetzt ihren Bericht vor. Noch ist wenig  
oeffentlich geworden.


In ihrem eigenen Ereignisprotokoll berichtete Frau Limmer, dass man ihr  
angekuendigte ihr "die Beine wegzuhauen und das Leben schwer zu machen".  
Und dass noetigenfalls mindestens zehn Kollegen "jederzeit was auch immer  
bezeugen" wuerden. Gegen sie.


Das zeugt von einem hohen Organisationsgrad. Es geschah im Ex-Osten  
Berlins, wo alte Seilschaften am staerksten sein duerften.

Ich kann jeoch bezeugen, dass es die wahrscheinlich gleiche Organisation  
auch im Ex-Westen der Stadt in der Finanzverwaltung gibt. Und dass die  
Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen widerrechtlich ablehnte. Dies  
aber wahrscheinlich nicht wegen eigener Zugehoerigkeit, sondern deshalb,  
weil die StA sich kurzfristig von dieser Organisation fuer diese  
Organisation einspannen liess und nach Erkennen dieses Umstandes von  
alledem nichts mehr wissen wollte, wobei dann Jeder Jeden deckte.







--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 20:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Andreas Nachama
Date: 21 Sep 1999 20:39:00 +0100
Message-ID: <7PIAGaCqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
Lines: 46

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Juedischen Gemeinde Berlins, ist im  
Gespraech als Nachfolger fuer Ignatz Bubis als Vorsitzender des  
Zentralrats der Jude in Deutschland.

Ich denke, dass Herr Nachama ein ganz ausgezeichneter Kandidat ist und  
fordere zu dessen Unterstuetzung auf. Auf gar keinen Fall sollte Michel  
Friedmann die Nachfolge antreten.

Interwiewfrage an Herrn Nachama:

 Anlaesslich von Bubis' Beerdigung hat Eser Weizman gesagt, er koenne
 nicht verstehen, wie Juden in Deutschland wohnen koennen.

Seine Antwort:

 Dasselbe sagt er auch den Juden in Amerika. Nur nehmen die es
 sportlicher. Hier hat die Frage eine andere Dimension.


Deutsche Juden: Wenn Ihr in Deutschland bleiben wollt und wollt, dass auch  
Juden in anderen Staaten in diesen Staaten bleiben koennen, dann  
unterstuetz Dr. Andreas Nachama und nicht einen Kandidaten, der vielleicht  
ein Guenstling von den Kreisen sein koennte, fuer die Eser Weizman  
spricht.

Es gibt Interessenten bei Euch selbst, die Euch wieder gern zwangssammeln  
und aus den Laendern heraus haben wollen.

--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:10:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 21 Sep 1999 21:10:00 +0100
Message-ID: <7PICYZfqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7JznNw5XIqDjJ1cqsXsBYF9Y1TwG@4ax.com>
Lines: 103



Vorredner: SwamiPremShunyam@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 19 Sep 1999 16:07:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote:
>
> >Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!
> >
> >
> >Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!
> >
> >Scivias !!!
> >
> >
> >
> >
> >Nostradamus, Vers X,72:
>
> >Es ist diese bei Nostradamus extrem seltene Nennung eines Jahres, die
> >1999 auch zum "Nostradamus-Jahr" machte. Sicher ist, dass nicht der
> >Juli gemeint sein kann, .......
>
>
> Hallo,
>
> ich frage mich nach Sinn und Zweck dieses Postings. Ist es nur
> deswegen geschrieben um auf das Buch des gleichnamigen Verfassers zu
> verweisen? enthält es (das Posting) doch keinerlei Substanz als nur
> *Panikmache*, ja es zeigt noch nicht einmal Lösungen (sollte es denn
> überhaupt welche geben) auf.
>
> Ängstliche, schwache und leichtgläubige Menschen können (obwohl
> Nostradamus sehr vielen bekannt ist) derart verunsichert werden, da
> diese Art der *Panikmache* ihr Leben aus der Bahn werfen kann.


Ich sehe da keinen Grund zur Panik. Auch mag ich keine Paniker. Und wenn  
dieser "Schreckenskoenig" im Jahr 1999 kommt, dann werde *ich* nicht in  
Panik verfallen. Gerade weil ich es vorher fuer denkbar hielt. In Panik  
koennten eher jene verfallen, die davon ueberrascht wuerden.

Im Uebrigen besteht nur begrenzter Anlass zu Panik. Denn wenn Nostradamus  
mit dieser Ankuendigung Recht hatte, dann wird er auch damit Recht haben,  
dass dieser "Schreckenskoenig" bald ueberwinden wird. Die Kernbotschaft  
waere also Hoffung und Trost, nicht Panik.

> Schon einmal dieses Jahr mussten *Leichtgläubige* aus ihren gebauten
> Bunkern herauskommen und feststellen, daß das Leben nach der
> Sonnenfinsternis nicht nur für *Wenige*, sondern für alle Menschen
> weiterging. Und je berühmter deren Namen um so erniedrigender die Häme
> die sie einstecken mußten.

Ein wirklich eigenartiges Geschehen war das. Denn es heisst ja im  
Nostradamusbrief an Koenig Heinrich II. vom 27.6.1558:

  Dies wird vor einer Sonnenfinsternis gluecken, der dunkelsten und
  schwaerzesten, die es seit Erschaffung der Welt bis zum Tod und
  Leiden Jesu Christi und bis hier und heute gegeben hat. Es wird
  in einem Monat Oktober sein, dass es zu einer "grande translation"
  kommt, dies derart, dass man denken wird, die Erde sei habe ihre
  natuerliche Bewegung verloren und sei in ewige Finsternis
  gesunken.

Erstens liegt die von ihm gemeinte Sonnenfinsternis nach SEINEN Worten  
klar in einem Oktober. Und da ist es schon seltsam, dass "Fachleute" sie  
fuer einen August propagierten.

Zweitens wird beim aufmerksamen Lesen deutlich, dass gar keine  
astronomische Sonnenfinsternis gemeint, da man aufgrund ungewaehnlicher  
Umstaende ja nur DENKEN werden, dass die Erde in ewige Finsternis gesunken  
sei. Nostradamus benutzte die Gleichnissprache auf aegyptischer Basis, wo  
die Sonne ein Symbol Gottes war. Mit "Sonnenfinsternis" meint er  
"Gottesfinsternis", also eine Phase, in der man denken werde, dass Gott  
die Erde nicht mehr schuetzt. Das klaert dann auch auf, warum denn eine  
Sonnenfinsternis BESONDERS dunkel und schwarz sein kann, mehr als je  
zuvor.

Es tut mir ja leid, bzw. eigentlich nicht, aber genau SO hat es  
Nostradamus SELBST geschrieben.

> Überhaupt sollte man mit Datumsangaben vorsichtig sein (der 30.Mai war
> ja auch ein Reinfall).

Ja, man sollte vorsichtig sein und nicht gleich soweit gehen, dass man ein  
Datum sicher zu wissen meint.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 21 Sep 1999 21:29:00 +0100
Message-ID: <7PICZjRabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990921120227.07331.00000128@ngol04.aol.com>
Lines: 45



Vorredner: xadanacx@aol.com

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> Im Artikel <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) schreibt:
>
> >
> >  Im Jahre 1999, siebenter Monat
> >  kommt vom Himmel ein grosser Schreckenskoenig,
> >  wiedererweckend den den grossen Koenig von Angoulmois.
> >  Vor nach Mars, regierien zu guter Stunde.
> [....]
>
> Naja, wenn man noch ne weile weiter hin und her philisofiert fallen mir
> noch 365 andere Tage im Jahr ein (und noch 2000 weitere Jahre), trotzdem
> Kopf hoch ist immer wieder interressant was du so schreibst. ;-)


Nun ja, wenn 1999 das ganz konkrete Jahr ist und der "7. Monat" das  
Versteckspiel in diesem, dann schwimmt man mit dem Tag einigermassen, aber  
nicht mit dem Jahr. Aber man sollte bis Ende 1999 abwarten, bevor man  
urteilt, denn es gibt durchaus plausible Gruende, die jene 7 bis ganz ans  
Jahresende fuehren lassen.

Eine Abkehr von der Bedeutungshaftigkeit dieses Verses kommt fuer mich  
jedenfalls erst dann in Betracht, wenn bis Ende 1999 niemand kommt, der  
als aussergewoehnlicher Schreckenskoenig gelten koennte.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:30:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Deutschland und das Ende des 2. Weltkriegs
Date: 21 Sep 1999 21:30:00 +0100
Message-ID: <7PICZqQLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PE86MkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990921120229.07331.00000129@ngol04.aol.com>
Lines: 39



Vorredner: xadanacx@aol.com

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> Im Artikel <7PE86MkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) schreibt:
>
> >
> >Geplant war m.E. dass Deutschland seine Rolle fuer die Errichtung des
> >Staates Israel zunaechst ausfuehrt, aber nach Liquidierung des
> >"rechten" Sozialismus vollstaendig vom "linken" sowjetischen
> >Sozialismus geschluckt wird.
>
>  ;-). Tut mir Leid aber das kann doch nicht dein Ernst sein, oder ? Wer
> sollte das geplant haben und dazu noch in dieser Zeit?


Die Erzeuger und Benutzer beider "Flanken" des Sozialismus, die heute  
"links" und "rechts" heissen.

Die Satanisten, bzw. der Stamm Seth, unter kraeftiger Mitwirkung des  
Stammes Levi.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:31:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Das Bleiben der Tempelritter
Date: 21 Sep 1999 21:31:00 +0100
Message-ID: <7PIC$9KqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7OLmmXuqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz2IWNqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E7AF0E.CD1F75CE@gmx.net>
Lines: 60

> > Zu beachten ist hier auch, dass von "Rus" (griechisch "Rhos")
> > angenommen wird, dass das Wort eine uebernommene Selbstbezeichnung der
> > Waraeger sei, die auf die Ostslawen uebertragen wurde. Waraeger ist
> > eine andere Bezeichnung fuer die Wikinger, die u.a. als Stuetzen der
> > kaiserlichen Garde in Byzanz (Miklagard) beruehmt wurden. Die Finnen
> > nennen die Schweden noch heute "Ruotsi".
>
> Ja, laut Brockhaus ist das so.
>
> Die Ungarn nennen noch heute die Serben "Rats", und einer der
> alten serbischen Staaten hiess Raszien mit der Hauptstadt Rasa
> (sieh Meyer Lexikon). Der Zusammenhang zu "Rus" ist eindeutig, was
> allerdings gegen obige Waraeger-These sprechen wuerde, da man wohl
> keinen Zusammenhang zwischen Wikinger und Serben annehmen kann.
> Interessant ist hierbei auch, dass die Selbstbezeichnung der
> Etrusker "Rasenna" oder "Rasna" war. Und dann gibt es noch ein
> regionales Volkslied in Ost-Serbien, etwa so: "Rotes Haar hast du
> Maegdlein ...". Fuer "rot" steht "russe" (und da schliesst sich
> wohl dein Kreis von rothaarigen und blonden Morgenlaendern. ;-)



Interessante Ergaenzung.

Um es noch tiefer zu spekulieren:

In sehr alter Zeiten existierten die Horiter. Man weiss, dass ihr Weg von  
spaeter babylonischem Gebiet nordwaerts fuehrte in heute tuerkisches  
Gebiet. Von dort ist es nur ein Sprung auf spaeter slawisches, russisches  
Gebiet. Sieh hatten uebrigens eine spaete Hauptstadt an einem "Vansee" und  
das koennte der Namensursprung fuer den Berliner "Wannsee" sein.

Man weiss, dass jene Horiter schon um 3000 v. Chr. zu den Chaldaeern  
kamen. Aber wo kamen sie her? Meiner Auffassung nach aus Aegypten, denn  
ich denke, dass der Name Horiter vom aegyptischen Gott Horus stammt. Horus- 
Aegypten war in vordynastischer Zeit das noerdliche Aegyueten. Und die  
Krone Horus-Aegyptens war ROT.

Vielleicht schliesst sich der Kreis erst da.
Vielleich haengt Po-Rus und Bo-Rus zusammen mit Ho-Rus. Und vielleicht  
heisst Ho-Rus in etwa "Der grosse Rote" oder "Der starke Rote". Also "Rus"  
als eigentlicher Name und "Ho" als Attribut.

Jedoch bin ich der Ansicht, dass der Gott Horus im Ursprung ein echter  
Mensch und Koenig war und die Horiter dessen ganz konkrete Nachfahren,  
also ein Stamm und weniger eine Glaubensgemeinschaft. Aber Ahnenerinnerung  
wurde Kult und Religion.

In de/etc/sprache/misc bin ich nicht anwesend, daher zusaetzlich Antwort  
im Ursprungsforum de/alt/paranormal und ufo.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:38:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 21 Sep 1999 21:38:00 +0100
Message-ID: <7PIC$vIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz2NEr5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <381c88c3.18365822@personalnews.de.uu.net>
Lines: 57



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 16 Sep 1999 17:18:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7Oz2NEr5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
>
> >Auch Adler habe ich - wie Luther - laengst weit hinter mir gelassen,
> >ganz egal, ob es sich nun so oder so mit ihm verhaelt.
>
>
> Herr Marzahn hat in WAL den Holocaust-Leugner J. G. Burg zitiert und
> darunter dies hier geschrieben:
>
>
> 	(Entnommen beim sehr empfehlenswerten
> 	M. Adler, »Weltmacht Zionismus«)


Ist schon richtig. Aber ich bin mir nicht mehr so sicher, ob Adler so  
empfehlenswert ist. Er ist mir doch zu sehr auf den Begriff Zionisten  
fixiert und das war ich auch mal, halte es aber heute fuer noch zu einfach  
und oberflaechlich.

Das heisst nicht, dass Adler bewusst ablenkend geschrieben haben muss,  
vielleicht kam er einfach nicht tiefer, so wie es luther ja auch noch an  
der vollendenden Tiefe fehlte.

Uebrigens heisst es, dass J.G. Burg Jude sei. ist das falsch?

> In den Ergänzungen zu WAL finde ich keine distanzierende oder
> relativierende Stellungnahme zu diesen Punkten - im Gegenteil. Herr
> Marzahn bezeichnet die sechs Millionen jüdischen Opfer der Nazis heute
> noch als Lüge.

Richtig, das tue ich. Konkreter: Als Nazi-Luege aus dem Taeterschoss.  
Genauso verlogen, wie die Null-Luege und beides wurde geschaffen, um das  
Wahre von zwei Flanken her wegzupolarisieren. Standard-Methode.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 21 21:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 21 Sep 1999 21:45:00 +0100
Message-ID: <7PICa8yqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7Oz2NO05bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E70CA8.739C3C4A@t-online.de>
Lines: 56



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


> > Und immer wieder sage ich ihnen dazu, dass die Leviten und die Juden
> > absolut keine identischen Gruppen sind.
>
>
> Das kommt darauf an, wie Sie identisch definieren.
> Mir persönlich genügt ihre Aussage vom Mittwoch:
> "Leviten sind meistens Juden."
>
> Damit ist klar: Wenn Sie Leviten sagen, meinen Sie Juden.
> (meistens jedenfalls)

Warum "zitieren" so selektiv nur die eine Haelfte, obwohl meine  
Gesamtaussage auch insgesamt so kurz war, dass sie nicht weiter verkuerzt  
werden muss.

Ich sagte:    Leviten sind meistens Juden, aber Juden sind nur selten  
Leviten.

Folglich sagte ich, dass ich Leviten meine, wenn ich Leviten sage.

Ich koennte auch sagen:


Bremer sind meistens Deutsche, aber deutsche sind selten Bremer.

Wuerden sie dann auch daher kommen und zurechtstueckeln, dass ich mit  
Bremern regelmaessig Deutsche meinen wuerde und als "Beweis" "zitieren":

"Bremer sind meistens Deutsche".  ???


  "Leviten sind meistens Juden, aber Juden sind nur selten Leviten."


Wenn man diese Kuerze noch halbieren muss, dann muss wohl ein besonderer  
Verzerrungswille am Werke sein, nicht wahr?



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 15:59:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 22 Sep 1999 15:59:00 +0100
Message-ID: <7PMDE$LabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7s8nln$5k1$5@news.rz.uni-karlsruhe.de>
Lines: 55



Vorredner: s_guenth@studsun1.informatik.uni-karlsruhe.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Hallo Edwin!


> In de.soc.politik.misc Norbert Marzahn 
> wrote:
>
> > auch zum "Nostradamus-Jahr" machte. Sicher ist, dass nicht der Juli
> > gemeint sein kann,
>
> weil Deine Methoden, mit deren Hilfe Du Deine Erkenntnisse entwickelst,
> ja ansonsten versagt haetten.

Oh Nein. Ich sagte schon VOR Juli, dass der Juli 1999 m.E. NICHT der 7.  
Monat mit dem "Schreckenskoenig" ist. Vgl. WAL, 2. Ergaenzung. Ich sagte  
auch, gegen den allgemeinen Trend, dass es ebenso wenig der August ist.  
Ich sagte zunaechst, dass es der November sei. Nun korrigierte ich mich  
selbst, da ich erst jetzt auf einen Hinweis stiess, wonach im Mittelalter  
gern von Pfingsten zu Pfingsten gerechnet wurde. Wenn diese Gewohnheit der  
Schluessel ist, was ich fuer gut moeglich halte ohne mir dessen sicher  
sein zu koennen, dann ist der 7. Monat 1999 die Zeit vom 23./24.11. bis 23/ 
24.12 1999.

Wenn bis Ende 1999 nichts Passendes geschehen sollte, dann waren meine  
Methoden selbstverstaendlich untauglich und dann wuerde sich fuer mich die  
Frage stellen, ob aus Nostradamus ueberhaupt etwas heraus zu holen ist.

Dass dies moeglich ist, war aber natuerlich eine Grundannahme von mir,  
denn sonst haette ich mich kaum mit den Versen beschaeftigt. Und ausgehend  
von dieser Grundannahme erschien es mir von Anfang an sicher, dass der 7.  
Monat ganz unmoeglich der Juli sein konnte, weil Nostradamus dann auch  
Juli geschrieben haette. Ich gehe davon aus, dass Nostradamus zwar das  
Jahr offen mitteilen wollte, aber den genauen Zeitpunkt im Jahr  
"verstecken" wollte. Davon ausgehend, dass Nostradamus wirkliche  
Zukunftskenntnisse besass, ist diese Annahme eigentlich keine Methode,  
sondern ganz einfach logisch, denn an anderen Stellen benannte Nostradamus  
Monate mit ihren Namen, weshalb er einen Grund dafuer gehabt haben muss,  
es an dieser Stelle nicht zu tun.
--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 16:06:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 22 Sep 1999 16:06:00 +0100
Message-ID: <7PMDx-uqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E8987D.29B7AFF2@siemens.at>
Lines: 49



Vorredner: anton.strasser@siemens.at

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> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Nostradamus, Vers X,72:
> >
> >   Im Jahre 1999, siebenter Monat
> >   kommt vom Himmel ein grosser Schreckenskoenig,
> >   wiedererweckend den den grossen Koenig von Angoulmois.
> >   Vor nach Mars, regierien zu guter Stunde.
> >
> > Damit will ich die Moeglichkeit des 9.11. zwar nicht ganz
> > fallenlassen, doch erscheint mir die Pfingstthese mindestens ebenso
> > plausibel, wenn nicht mehr. Alle Erwartungen vor November 1999 halte
> > ich fuer verfrueht. Vielleicht liegt ein besonderer Witz darin, dass
> > alle Welt den Vers falsch interpretiert und terminiert, und dass er
> > sich ganz am Ende des Jahres 1999 doch erfuellt.
>
> Und wenn diese Daten auch wieder vorbeigehen, ohne dass etwas passiert,
> wirds sicherlich wieder eine neue Deutung geben die genauso plausibel
> ist;-)

Nein. Ich gehe davon aus, dass er 1999 meinte. Waere auch hier irgendwie  
"versteckt" worden, dann gaebe es keinen Anhaltspunkt den Vers zeitlich  
sinnvoll zu fixieren.

> PS: Hast du schon 'First Wave' jeden DI 20:15 auf VOX gesehen. Ist sehr
> amüsant und könnten deine Thesen sicherlich noch untermauern.

Nein, habe ich noch nicht gesehen. Warum Untermauerung?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 16:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 22 Sep 1999 16:13:00 +0100
Message-ID: <7PMDybMqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PE85Lx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 50



Vorredner: mico@gmx.net

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Hallo Michael!

> >[...]
> >Aber es gibt noch einen anderen Weg, der vielleicht noch nie gegangen
> >wurde, den niemand zu denken wagte: Die bewusste Abschaffung von Gut
> >und Boese. Das Vernichten dieser Polaritaet an sich. Der Durchbruch der
> >Ratio. Spock. Spock = rueckwaerts fuer Gott!
> >[...]
>
> "Spock" ist uebrigens der einzige Charakter in der alten Star Trek
> Serie, der aus dem ersten Pilotfilm, "The Cage", beibehalten wurde.
>
> Da dieser erste Pilotfilm von den Fernsehbossen nicht akzeptiert wurde,
> wurde er auch nicht ausgestrahlt und eine neue Pilotfolge wurde gedreht.
> Dabei wurden alle Charaktere bis auf Spock ersetzt. Dieser war Gene
> Roddenberry, dem Erfinder von Star Trek, wohl zu wichtig, als das er ihn
> auch einfach verschwinden lassen konnte.


Wobei ich noch zu mir selbst zu Ergaenzen habe:

Natuerlich kaeme auch ein finaler Sieg des Guten ueber das Boese einem  
Ende dieser Polaritaet gleich und damit des Wertes Gut. Das Gute bliebe  
zwar, wuerde aber etwas Undifferenzierbares und damit nicht mehr  
Wahrnehmbares. Der menschliche Geist wuerde sich folglich nicht mehr mit  
Gut und Boese "plagen" und der so entstandene Leerraum wuerde von Gedanken  
erfuellt werden, die wir heute nicht kennen und nicht erraten koennen.

Ich denke, man muss Schluss machen mit der Grundidee, dass wir das Boese  
ja brauchen, um Gut als Wert zu behalten. Es geht auch anders. Eben  
weniger emotional.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 16:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 22 Sep 1999 16:40:00 +0100
Message-ID: <7PMDzdL5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PE85Lx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sacb0$nm7$13@news.nikoma.de>
Lines: 144



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

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Hallo Alexander!

> > "Urds Brunnen verjuengt. Da er nach der aeltesten Norne Norne benannt
> > ist, werden wir daran erinnert, dass das Volksleben aus der Ver-
> > gangenheit erfrischt werden muss. Die Geschichte muss dem Volk, wenn
> > auch nur in Gestalt der Sage gegenwaertig bleiben, es muss ein
> > geschichtliches Bewusstsein bewahren, wenn es nicht fruehzeitig altern
> > soll."
>
>
> gut aber alte sagen nordischer mythologie haben nicht viel mit star wars
> gemein,

Sagt Dir der Zwerg Alf aus Alfheim etwas?


> sich will ich dir nicht widersprechen das in star wars elemente
> aus sagen, märchen, der bibel locker vermischt wurden, das ist bei den
> meisten filmen so,

Eben.

> es bietet ja auch ein ungeheueres potenzial,


Es ist die zeitgemaesse Fortfuehrung einer alten Kunst. Die der Kalander.

> das lukas ein meister seines faches ist, da hast du vollkommen
> recht!

Aber was ist sein eigentliches Fach? Vielleicht ist das, was Du fuer sein  
Fach haelts, nur scmueckendes Beiwerk der Kunst, auch den heutigen  
Menschen in Massen zugaenglich zu halten, was sie in den alten Formen  
nicht mehr ansprechend finden.

> >Und noch einmal Yale-College President Timothy Dwight, 1801:
> >
> > "Were it a war of arms, we would have little to dread. It is a war
> > oft arts, of enchantments."
> >
> >Und es ist mir wirklich nicht wichtig, ob Du das verstehst.
> >
> dafür hast du ne menge geschrieben! :)

Stimmt, das erscheint irgendwie paradox. Aber ich denke, dass eine gewisse  
Verliebtheit in die Kommunikation bei mir ist.

> >Mag sein, dass er der Vater ist. Es aendert nichts.
> >
> ein vorschlag !! hol dir erstmal die "ersten" drei teile aus der
> videotek und schreib dann weiter !

Es ist in der Tat lange her, dass ich sie sah und ich werde das wohl mal  
tun.

> mag ja sein ... aber aus wem erwuchs dann anakin?

Bislang muss er als Jungfrauengeburt gelten. Ob daraus noch eine  
kuenstliche Befruchtung der bewusstlosen Mutter wird, wird sich zeigen.

Ziehen wir doch mal einen Vergleich mit Sara und Isaak:


Die eine Version:

 Gen 17,17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in      
 seinem Herzen: Soll mir mit hundert Jahren ein Kind geboren werden, und    
 soll Sara, neunzig Jahre alt, gebären?
 Gen 17,18 Und Abraham sprach zu Gott: Ach daß Ismael möchte leben bleiben vor
 dir!
 Gen 17,19 Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären,
 den sollst du Isaak nennen, und mit ihm will ich meinen ewigen Bund aufrichten
 und mit seinem Geschlecht nach ihm.
 Gen 17,21 Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären
 soll um diese Zeit im nächsten Jahr.


 Gen. 18,10 Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe,  
 dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm,   
 hinter der Tür des Zeltes.
 Gen 18,11 Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt, so daß es
 Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise.
 Gen 18,12 Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll
 ich noch der Liebe pflegen, und mein Herr ist auch alt!
 Gen 18,13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst
 du, daß es wahr sei, daß ich noch gebären werde, die ich doch alt bin?
 Gen 18,14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder
 zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.


 Gen 21,1 Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und tat an    
 ihr, wie er geredet hatte.

Aber *was* tat er an ihr, dass die 90jaehrige, die auch keine Regel mehr  
hatte, ein Kind zur Welt brachte? Und: Ob Abraham wirklich der biologische  
Vater war?


> >Aber es gibt noch einen anderen Weg, der vielleicht noch nie gegangen
> >wurde, den niemand zu denken wagte: Die bewusste Abschaffung von Gut
> >und Boese. Das Vernichten dieser Polaritaet an sich. Der Durchbruch der
> >Ratio.
>
>
> den du jetzt gehen willst das kreuz geschultert?

Warum nicht? Ich habe vielleicht grad nichts Besseres vor.

> >"Universal Soldier 2" gegen einen boesen Computer namens S.E.T.H.
> >antritt, dann steht dieses "Sith" unter Garantie fuer Seth.
> >
> das ist aber nur deine interpretation und außer deiner meinung gibt es
> nichts was das belegen könnte!

Die Belege sind die Ereignisse. Warum "belegst" Du nicht mal, dass die  
Zusammenhaenge gar keine sind, sondern nur verschwoererische Zufaelle?

> >Ich kenn einiges aus der alten Mythologie und *das* ist die Story, die
> >dahinter steht!
>
> aber wie gesagt darum geht es ja, denn diese mythologie hast du ja erst
> darein interpretiert !

Das ist ja gar nicht noetig. Sie steckt doch schon drin und ich muss nur  
noch darauf aufmerksam machen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 19:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 22 Sep 1999 19:28:00 +0100
Message-ID: <7PMD-UaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <1dxq9yw.1kapdk9r471nnN@port31.ahrweiler.ivm.de> <37f23ecf.8301196@personalnews.de.uu.net> 
Lines: 61



Vorredner: mico@gmx.net

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Hallo Michael!



> Juergen Langowski  wrote in article
> <37f23ecf.8301196@personalnews.de.uu.net> ...
>
> >Würdest du es für wünschenswert halten, wenn man Holocaust-Leugnern
> >wie Herrn Marzahn nicht mehr widerspricht und ihre Lügen und
> >Verdrehungen nicht mehr bloßstellt? Ich hoffe nicht.
>
> Ich wuerde es fuer wuenschenswert halten, wenn man die Geschichte
> endlich mal ruhen lassen wuerde. Und zwar von beiden Seiten.
>
> Mir persoenlich ist es ziemlich egal, ob es nun 4 oder 6 Millionen Juden
> oder wie viele auch immer waren, die unter der Nazi-Diktatur
> abgeschlachtet wurden. Jeder Einzelne ist einer zuviel, egal wie viele
> es insgesamt waren.

Diese Egal-Haltung erscheint mir zwar etwas zu gleichgueltig, aber gut,  
lassen wir das Thema.

> Ausserdem ist die ganze Sache jetzt ~60 Jahre her. Waere es nicht
> langsam mal an der Zeit, dass man der heutigen Generation, die nun
> wirklich ueberhaupt nichts mehr damit zu tun hat, endlich mal nicht mehr
> die Fehlern ihrer Grosseltern unter die Nase bindet?

Keinem von Heute ist Schuld von Damals zuzuweisen. Das waere Unsinn. Aber  
es koennte die Schuld zuweisbar werden, Aehnliches von Neuem kommen  
gelassen zu haben, weil kein Interesse fuer das Damals vorhanden war und  
die Taeter nicht besiegt wurden.

Es ist unsere Pflicht, herauszufinden, wieviele Opfer es gab, und wer  
genau diese Opfer waren.

Juergen Langowski wird immer wieder mit dem Thema anrollen. Er glaubt, es  
sei eine nuetzliche Waffe fuer ihn. Aber: Im "Nahkampf" hat er die Klinge  
dann schnell selbst am Hals, daher verucht er ab und zu von Weitem damit  
zu spucken.

Er deckt die Taeter und gehoert zu ihnen. Er ist heute lebender Teil der  
Kraft, die damals verantwortlich war.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 19:32:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 22 Sep 1999 19:32:00 +0100
Message-ID: <7PMD-ZTLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990921120227.07331.00000128@ngol04.aol.com> <7sacar$nm7$2@news.nikoma.de>
Lines: 29



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> und die erdbeben in letzter zeit sowie die zunahme an kriegen auf der
> welt und ein sehr kranker rußischer präsident inmitten einer schweren
> kriese sollte zumindest beachtet werden ... und nichts auf diesem
> planeten passiert zufällig !!


Ich halte es fuer moeglich, dass die Erdkruste dem Innendruck nun nicht  
mehr lange standhalten kann und dass die verkrusteten Plattengrenzen bald  
an einigen Stellen bis zur Krustenoberflaeche reissen. Da wird dann sehr  
viel Feuer sein.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 22 20:05:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 22 Sep 1999 20:05:00 +0100
Message-ID: <7PMEBxoabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37e688bb.201617208@news.alphacom.de>
Lines: 53



Vorredner: leo@tmt.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> [Crosspostings eingeschränkt]
>
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) wrote:
>
> >Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!
> >
> >
> >Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!
> >
> >Scivias !!!
> >
> >
> >
> >
> >"Episode 1" ist interessantes Kalanderwerk.
>
> "Episode 1" ist von George Lucas, einem guten Freund von Herrn
> Spielberg. Deine Meinung zu letzterem ist ja bekannt.
>
> George Lucas schrieb übrigens auch das Drehbuch für den ersten
> Indiana-Jones-Film, bei dem Steven Spielberg Regie führte (Suche nach
> der Bundeslade). Dito für die anderen beiden Teile der Reihe.
>
> Aber das nur am Rande.


Dass muss nicht viel bedeuten. Paul McCartney und John Lennon spielten  
lange in einer Band.

Aber vielleicht meint es Spielberg auch gar nicht uebel und schlampt  
einfach nur dermassen, dass der Eindruck entsteht, dass eine tueckische  
Absicht dahinter steckt.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 19:32:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 23 Sep 1999 19:32:00 +0100
Message-ID: <7PQEqmIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PMDE$LabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sbb6v$h8l$7@unlisys.unlisys.net>
Lines: 37


Vorredner: d.brueggmann@gmx.de


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> Zu Norbert Marzahn vom 22 Sep 1999 15:59:00 +0100:
>
> >Wenn bis Ende 1999 nichts Passendes geschehen sollte, dann waren meine
> >Methoden selbstverstaendlich untauglich und dann wuerde sich fuer mich
> >die Frage stellen, ob aus Nostradamus ueberhaupt etwas heraus zu holen
> >ist.
>
> Ob das Normarz aber deswegen seinen Wahrheitsfindungsbetrieb
> einstellen würde?

Kaeme mir das gelegen?
Du wirst verstehen, dass ich Niemanden unter keinen Umstaenden eine solche  
Einstellung empfehlen wuerde. Es kann keinen legitimen Grund dafuer geben.

Wenn Nostradamus sich als so (fuer mich) unbrauchbar erweist, dann werde  
ich lediglich meine Beschaeftigung mit der Zukunft einschraenken und mich  
auf die handfestere Vergangenheit und Gegenwart konzentrieren.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 19:42:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 23 Sep 1999 19:42:00 +0100
Message-ID: <7PQEr17abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PICYZfqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 62



Vorredner: SwamiPremShunyam@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Swami!

> >> Ängstliche, schwache und leichtgläubige Menschen können (obwohl
> >> Nostradamus sehr vielen bekannt ist) derart verunsichert werden, da
> >> diese Art der *Panikmache* ihr Leben aus der Bahn werfen kann.
> >
> >
> >Ich sehe da keinen Grund zur Panik. Auch mag ich keine Paniker. Und
> >wenn dieser "Schreckenskoenig" im Jahr 1999 kommt, dann werde *ich*
> >nicht in Panik verfallen. Gerade weil ich es vorher fuer denkbar hielt.
> >In Panik koennten eher jene verfallen, die davon ueberrascht wuerden.
>
>
>
> Hallo Norbert,
>
> man kann auch dazu *Angst* sagen. Wenn Du das Wort *Panik* auch nicht
> magst, dann lass mich daraus *panische Angst* machen.


Nennen wir Angst eine fruehere Station auf der einen Strecke, die auch zur  
Panik fuehrt.

Angst ist genauso unbrauchbar. Sie laehmt nur, macht handlungsunfaehig.  
Aber Vorsicht ist kein Ergebnis von Angst (die evtl. die Augen  
verschliesst) sondern von nuechterner Berechnung der Moeglichkeiten.

> Aber was rätst Du Deinen Lesern?

Aengste ueberwinden.

Eine katastrophale Phase fuer moeglich, aber nicht fuer sicher halten.  
Doppelgleisig arbeiten. Ohne Entscheidungszwang, ob es nun "oberhart"  
kommt, oder ob alle Befuerchtungen Bloedsinn sind fuer beide Faelle  
vorbereitet sein. Nicht die eigene Existenz, allen eigenen Glauben von der  
Frage abhaengig machen. Sich fuer beide Faelle wappnen. Also z.B. nicht  
wegen Katastrophenerwartung "Haus und Hof verkaufen" und irgendwohin  
fliehen wollen etc. Aber fuer den Fall, dass was geschieht: In leicht  
verkraftbarem Umfang Vorraete an Konserven und Wasser einlagern ohne  
dafuer ein Vermoegen auszugeben. Es gibt Konserven, die bis ca. 2002  
halten und die koennte man nach und nach verfuttern, wenn bis Mitte 2000  
oder so rein gar nichts zu Kommen scheint. Das waere z.B. eine unpanische  
Vorsichtsmassnahme, bei der man auch gut faehrt, wenn nichts passiert.  
Wenn aber was passiert, koennte man erhebliche Vorteile haben.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 19:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 23 Sep 1999 19:46:00 +0100
Message-ID: <7PQErRAqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sbjsq$ver$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 39



Vorredner: carla_schneider@my-deja.com

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Hallo Carla!


> In article <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>,
>   n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) wrote:
>  [...]
> > Es ist diese bei Nostradamus extrem seltene Nennung eines Jahres, die
> 1999
> > auch zum "Nostradamus-Jahr" machte.

> War es nicht auch Nostradamus der 1991 als das
> "Jahr der brennenden Lampenschale"    benannte ?
> Ich erinnere mich daran dass das im Fernsehen erwaehnt wurde
> angesichts der der brennenden Oelquellen in Kuwait.

Davon weiss ich nichts. Mag sein.

Aber grundsaetzlich meine ich, dass jeder sagt, dass Nostradamus Dies und  
Das gesagt habe, auch sehr konkret mitteilt, WO Nosti das selbst sagte,  
bzw. wo es so interpretiert wird.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 20:26:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 23 Sep 1999 20:26:00 +0100
Message-ID: <7PQEs2C5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PI8vHgabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sbfi1$s9n$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 165



Vorredner: tilostei@hotmail.com

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> Hallo Norbert!
>
> Norbert Marzahn wrote:
> > Vorredner: tilostei@hotmail.com
> >
> > [schnipp]
> >
> > > > Wenn Du mit den
> > > > Naturgrundsaetzen kommst, dann sage mir auch, wo es in der Natur
> > > etwas
> > > > gibt, das dem Zinsprinzip entspricht.
> > >
> > > Natürlich! Da gibt es beispielsweise die Symbiose - das
> Zusammenleben
> > > zweier verschiedener Lebensformen zum gegenseitigen Vorteil. Beide
> > > Lebensformen entziehen einander "Lebensstoff" (formuliere hier mal
> > > absichtlich abstrakter als die Biologie es zuläßt), geben aber
> einander
> > > mehr "Lebensstoff" zurück, als sie genommen habe, so jedenfalls, daß
> > > beide einen Vorteil genießen, sonst wären sie ja diese Gemeinschaft
> > > nicht eingegangen.
> >
> > Dieses biologische Mehr ist mir nicht gelaeufig, es muesste m.E.
> > produziert werden.
>
> Als ich das schrieb, befürchtete ich schon, daß der sehr abstrakte
> Begriff "Lebensstoff" einer Erklärung bedarf. Ich verstehe
> darunter einerseits materielle "Dinge", wie Nahrung, Vitamine und
> andere, dem Partner wertvolle, chemische Verbindungen. Andererseits
> aber auch, ein Plus an Lebensqualität, z. B. durch Stellen einer
> Behausung oder Putzen eines Symbiosepartners oder aber einen bloßen
> Zugewinn an Sicherheit.

Das hat aber nichts mit Zins zu tun, denn da wird konkret produziert. Eine  
Symbiose im Sinne von Arbeitsteilung zum gegenseitigen Nutzen, bzw. "Ich  
helfe Dir und Du hilfst mir" ist ohne Zins machbar und hat nichts mit ihm  
zu tun.

> Dies alles würde ich im Begriff "Lebensstoff" zusammenfassen: Alles
> was das Leben oder die Fortpflanzung nachhaltig verbessert und
> damit das individuelle oder artbezogene Leben verlängern bzw.
> erweitern hilft.

Aber der Zins bewirkt langfristig das Gegenteil: Eine massive Vernichtung  
des Geschaffenen und der Menschen. Er tut dies, obwohl er zunaechst und  
kurzfristig betrachtet den Aufbau ermoeglicht. Denn kurzfristig betrachtet  
ermoeglicht er es, dass grosse Kapitalmengen fuer grosse Projekte ueber  
das Haben-Schulden-Prinzip moeglich werden. Kurzfristig ist das eine  
praktisch erscheinende Vereinfachung. Aber das "Geschenk" ist ein  
teuflisches. Der schliessliche Schaden uebersteigt den Nutzen und es waere  
klueger, die Kapitalvereinigung anders und ohne Zins zu regeln, auch wenn  
das zunaechst unbequemer erscheint.

Du blendest immer wieder aus, dass die Idee Zins den Preis hat, dass man  
glaubt, dass "das Geld arbeiten muss". Daher MUSS es rentabel sein. Jeder  
Doedel will gern seine Zinsen fuer seine paar Kroeten und ist froh  
drueber, obwohl er auch als mittlerer Geldhaber weit mehr Zinsen zahlt,  
als er bekommt. Dies ueber die Zinsen im Preissystem und ueber die  
Staatszinsen in seinen Steuern. Aber das ginge ja noch. Doch es ist  
absolut unabwendbar, dass das Zinssystem eine "Oberkante" hat, aber der es  
seinen Zweck zunehmend nicht erfuellt, weil schlichtweg die Schuldner  
ausgehen. Da beginnt ein Geldstau auf der Habenseite, der auch trotz  
guenstiger Zinsen nicht mehr aufzuloesen ist. Das habergeld findet nicht  
genug Abnehmer. Aber das Geld MUSS ja "arbeiten", es MUSS von selbst an  
Wert gewinnen. Also stroemt es in die spekulative Anlage, vor allem in die  
Aktienmaerkte, die einen irrealen Boom erleben. Eine Weile koennen die  
Boersen das Ueberschussgeld aufnehmen, aber dieser Ersatz ist definitiv  
endlich. Im Prinzip werden die Boersen gefaehrlich aufgeblasen um  
irgendwann zu platzen. Und Konzerne kaufen Konzerne, statt neue  
Wirtschaftsstruktur zu schaffen. Das kostet Arbeitsplaetze und bringt uns  
nicht voran. Richtig gefaehrlich wird es, wenn in so einer Endphase das  
Habergeld, das keine Schuldner findet, in die Rohstoffmaerkte fliesst. Die  
grosse suchende Geldmenge kann dort ebenso "aufblasen", wie an den Boersen  
und wenn das beginnt, erscheint es lukrativ und immer mehr Geld stroemt  
nach, das einfach nur gut angelegt sein will/soll, aber leider die Preise  
ohne wirtschaftlichen Grund explodieren laesst, was die Wirtschaft  
abwuergt und zu Massenelend fuehrt.

Die Gesetze verlangen eine Problemloesung und die kommt auf die harte  
Tour. Die Schulden muessen weg, also muss gleichwertig Haben weg. Das  
geschieht ueber Waehrungszusammenbrueche, die Staatsanleihen, Guthaben in  
Geld, Versicherungsguthaben entwerten, ausserdem loesen sich viele  
Aktienwerte ganz oder fast in Luft auf. Im Zuge dieser Habenstornierung  
kann dann auch Schuld storniert werden. Und dann geht es von vorne los und  
es funktioniert wieder fuer viele Jahre.

Leider ist das Elend der Umbruchphase furchtbar. Menschen verrecken,  
Kriminalitaet nimmt zu. Soziale Unruhen, Revolten, akute Not und  
schlechter Instinkt paaren sich. Viele, viele Tote. Reichere. Aermere.
Und die vielen mittleren Geldhaber verlieren viel mehr, als sie je an  
Zinsen kassiert haben. Fast alle zahlen drauf.

Und deshalb ist der Zins nicht wirklich von Nutzen. Nicht mal fuer die  
Reichen selbst. Aber da ja auch die Kleinen ihre Zinsen doch bitte schoen  
haben wollen, sollen sie auch ruhig die Schlussrechnung mitbezahlen, sie  
sind nicht im Mindesten zu bedauern, wenn ihr "hart Erarbeitetes"  
pulverisiert wird. Sie selbst wollten die Ursachen dafuer und wer nicht  
hoeren, nicht denken will, der soll fuehlen. Dann und nur dann lernt er  
vielleicht. Daran ist nichts Ungerechtes und hier ist nicht "das Boese der  
Reichen" am Werk sondern die Bloedheit, Einfalt und Gier der Massen  
selbst. Die Summe der Kleinzinsen der Masse ist gewaltig und wiegt mehr,  
als der Zinsfluss an Reiche. Darum hat niemand ein Recht nach  
sozialistischem Motto auf "die Reichen" und "die Bonzen" zu schimpfen. Was  
auch nur der Gier entstammt.

Ich will jetzt kein neues Wirtschaftsystem. Ich weiss, dass sie die  
erfahrung machen MUESSEN. Daher will ich es nur erklaeren, damit sie  
vielleicht leichter lernen, wenn die Lehrstunde geschlagen hat.

> Um zu deiner Eingangsbemerkung zurückzukehren, was also das "Mehr"
> in, beispielsweise, dem "Mehrwert" macht, wie dann auch die
> "Mehrwertsteuer" ermittelt wird, die von jeder Wertschöpfungsstufe
> abgeführt werden muß, die u. U. gar nicht "produziert" (!), diese
> Erklärung hätte ich doch von dem unvergleichlich guten,
> freiheitlich-demokratischen,  wertegemeinschaftlich-humanem und
> liberal-tolerantem Bildungssystem, daß dich Genie unterrichtet hat,
> erwartet. Wie kann das nur sein, daß du das nicht weißt? Zumal sich
> gerade dein Hauptangriff auf Grundelemente der Funktionsweise der
> gegenwärtigen Wirtschaftsordnung (z. B. Zins) richtet.

Ich greife nicht an, ich decke auf. Zwar zeige ich den Menschen damit  
auch, wie bloed sie sind, und DAS aergert sie, weshalb sie "protestieren",  
aber was kuemmert mich das? Ich weiss ja, dass ich Recht habe und es ist  
im Grunde sehr leicht, das zu verstehen. Wenn Du aber sagst, Du wuesstest  
es nicht, was soll ich dann noch dazu sagen, wenn Du meinst, dass ich  
etwas nicht verstanden haette. Meinetwegen meines es.

> Kann es sein, daß du eine Wirtschaftsordnung kritisierst, deren
> Funktionsprinzip dir völlig verschlossen ist?


Du weisst offenbar von den Gesetzen unserer Wirtschaftsordnung nur soviel,  
wie jemand etwas von der Fuehrung eines Kraftfahrzeugs weiss, der es auf  
gerader Strecke schnurstracks gegen die Wand karrt die er nicht sehen  
kann, sich aber unterwegs gern damit bruestet, wieviel er doch vom Fuehren  
und Fahren eines Kraftfahrzeugs versteht.

Ich weiss, dass viele wissen, wie eine Zinsmarktwirtschaft funktioniert  
solange sie funktioniert. Dolle Leistung, echt herausragend. Ich weiss  
auch, dass sie eine Weile funktioniert und ueber DIESE Phase brauchen wir  
uns nicht zu unterhalten. Sie ist auch gar nicht mein Thema. Aber sie ist  
offenbar das einzige Thema, dass Du in Zusammenhang mit Zins sehen kannst.  
Was erwartest Du? Soll ich mich nun ueber Dich amuesieren? Du bist aber  
nicht selten genug, um damit erheiternd zu sein.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 21:00:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 23 Sep 1999 21:00:00 +0100
Message-ID: <7PQFt6-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PMDzdL5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ea6347.1@news.ivm.net>
Lines: 80



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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PMDzdL5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> [...]
>
> > > mag ja sein ... aber aus wem erwuchs dann anakin?
> > Bislang muss er als Jungfrauengeburt gelten. Ob daraus noch eine
> > kuenstliche Befruchtung der bewusstlosen Mutter wird, wird sich
> zeigen.
>
> Einzig Norbert Marzahn bringt es fertig und schaut sich einen Film an
> wobei er mindestens 3/4 verpaßt und/oder falsch versteht. Anakin wurde
> durch die Mitochloriden (oder wie diese dämlichen Mikroorganismen auch
> immer heißen) "gezeugt", er ist somit ein "Kind der Macht".

Schlaumeier. Diese werden als mikroorganismische Wesen vorgestellt, die in  
Symbiose mit uns leben. Wir bewegen uns in der Filmwelt, die sich um gute  
GLEICHNISSE bemueht.

Im Konkreten koennte es mit Genetik zu tun haben. Eine Genetik, die ein  
hoeheres Denken ermoeglicht, dies in mehr oder weniger starkem Umfang.  
Aber diese Faehigkeit waere so neutral, wie das gewoehnliche Denken auch.  
Zum Guten wie zum Boesen zu gebrauchen. Und dieses Denken ist auf jeden  
Fall dualistisch, es ist ein Beherrschen des "Doppeldenk". Das ist zwar  
schulbar, aber nur dann erlernbar, wenn die Anlage dafuer vorhanden ist.  
Zu der Anlage gehoeren "zwei Pole" im eigenen Geist. Diese ringen erst IM  
Betroffenen. Solange sie ringen, ist er noch nicht festgelegt. Irgendwann  
wird sein innerer Kampf entschieden. Dann ist er festgelegt. Und dann wird  
er zum "Element" einer der beiden Kraefte in ihrem Kampf auf der  
naechsthoeheren Ebene. Der besiegte Pol ist als "Anschauungsmaterial" in  
ihm. Deshalb kennt er denn Gegner, bei dem die Seite siegte, die in ihm  
verlor. Das gilt fuer beide Seiten und so sind sie sich ebenbuertig, doch  
gegenseitig polarisiert. Alle anderen, die das nicht in sich hatten/haben,  
koennen nicht bewusst teilnehmen und koennen nicht wissen, was da  
geschieht.

Nur die Betroffenen koennen sich auf dieser Ebene auseinandersetzen. Das  
Gleichnis dafuer ist das Lichtschwert der Jedi und der Sith.

  Offb 1,16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus      
  seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein         
  Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.

Was kannst Du mit einem Schwert, dass aus dem MUND kommt anfangen? Ist Dir  
bewusst, dass in der englischen Sprache der Engel SWORD ein Anagramm von  
WORDS ist?

Ehrlich, DU solltest wirklich die Finger von Gleichnissen lassen. Du wirst  
nie ein Sith sein, sondern nur ein kleiner, dummer Statist.

Und obwohl die Mitochloriden die BESONDERHEIT in Aniken Skywalker  
erzeugten, solltest Du vielleicht auch mitbekommen haben, dass seine  
Mutter ihn zur Welt brachte. Er ist von herkoemmlicher Biologie und seine  
Besonderheit ist etwas Zusaetzliches. Wie die Mutter nun befruchtet wurde,  
das ist eine offene Frage. Gut moeglich, dass die dunkle Seite der Macht  
ihm seine Genetik verpasst hat und vielleicht ist auch der Ausgang seines  
inneren Kampfes darin schon festgelegt.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 21:02:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 23 Sep 1999 21:02:00 +0100
Message-ID: <7PQFtbSqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PMDx-uqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ea6349.3@news.ivm.net>
Lines: 40



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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PMDx-uqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > Und wenn diese Daten auch wieder vorbeigehen, ohne dass etwas
> passiert,
> > > wirds sicherlich wieder eine neue Deutung geben die genauso
> plausibel
> > > ist;-)
> > Nein. Ich gehe davon aus, dass er 1999 meinte.
>
> Im schlimmsten Fall kannst du ja einfach auf Lallis Illig-Zug mit
> aufspringen, damit hättest du dann weitere 300 Jahre Luft. Aber bestimmt
> plant ihr das schon längst über Email, gell?


Derartiges habe ich nicht vor. Denn was in 300 Jahren ist, das kuemmert  
mich heute ziemlich wenig. Das waere mir keinen Aufwand wert.

Du weisst ja, die Wette laeuft bis Mai 2000.

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 21:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 23 Sep 1999 21:46:00 +0100
Message-ID: <7PQFuHtabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PMD-ZTLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sd0ce$dof$1@unlisys.unlisys.net>
Lines: 121



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> Norbert Marzahn wrote:
>
> > Ich halte es fuer moeglich, dass die Erdkruste dem Innendruck nun
> > nicht mehr lange standhalten kann und dass die verkrusteten
> > Plattengrenzen bald an einigen Stellen bis zur Krustenoberflaeche
> > reissen. Da wird dann sehr viel Feuer sein.
>
> Geologen sind da sicher anderer Meinung, aber die haben das ja auch
> nur studiert.

"Fachleute" waren auch ganz anderer Meinung als Alfred Lothar Wegener, der  
die Kontinentalverschiebungstheorie vertrat und dafuer von den  
"Fachleuten" ausgelacht wurde. 1930 starb er und erst in juengerer Zeit,  
Jahrzehnte spaeter, erfuhr seine Kontinentalverschiebung wissenschaftliche  
Anerkennung, weshalb sie heutigen "Fachleuten" sogar gelehrt wird!

Und was sagt uns das ueber studierte Fachleute? Dass sie immer das  
glauben, was ihnen gerade gelehrt wird, und dass sie an erster Stelle  
stehen, wenn es darum geht, zu verhindern, dass man WEITER VORAN kommt.

Fachleute sind meist nur Wiederkaeuer, denn eigenstaendiges Denken ist  
nicht lehrbar, sondern angeboren.

Und es gibt immer wieder eine Unvollstaendigkeit in der Wissenschaft, eine  
Erweiterung bisheriger Modelle. Und immer wieder werden sich zuerst die  
"Fachleute" dagegen straeuben und erst wenn die herrschenden Fachleute  
gestorben sind, werden andere Fachleute den verbesserten Input aufnehmen.

Du berufst Dich also auf eine Kraft, die nachweislich traditionell dem  
Fortschritt massiv entgegensteht.

Herlichen Glueckwunsch!

Es gibt zwar keine ernsthaften Gegenargumente. Aber wenigstens gibt es ja  
noch unbewegliche Fachleute. Darauf ist Verlass. Immer schon.

Die Erde ist ein Koerper, der regelmaessig waechst.
Das Wachstum ist nicht linear.
Das Wachstum vollzieht sich in periodischen Schueben.
Das permanent und gleichmaessig wachsende Erdinnere wird von der Erdkruste
umschlossen.
Das stetige Wachstum des Erdinneren erhoeht stetig den Innendruck auf die  
Erdkruste.
Irgendwann riss die Erdkruste erstmals auf und es entstanden die ersten
Kontinentalplatten.
Wenn der Innendruck nach Jahrtausenden stark genug ist, reisst die  
Erdkruste wieder auf.
Sie reisst vorzugsweise an frueher schon gerissen Nahtstellen auf, also  
zwischen den Kontinentalplatten.
Wenn die Platten wieder geloest sind, nimmt das Erdinnere sehr schnell die  
Groesse an, die ihm ohne Gegendruck einer Kruste moeglich ist.
Dann ist die erste ein Stueck groesser geworden.
Die offenen Stellen verkrusten wieder. Magma erkaltet.
Die wieder geschlossene Erdkruste bietet dem kontinuierlich weiter  
wachsenden Erdinneren fuer einige Jahrtausende genuegend Widerstand, bis  
es wieder soweit ist.
Sporadisch aktive Vulkane sind noch nicht ganz fest verschlossene alte  
offene Stellen.
Landplatten sind dicker und halten laenger stand.
Unter dem Meer ist die Kruste einige Kilometer duenner.
In einer Aufreissphase brechen die sich von Innen hocharbeitenden Risse  
zuerst am Meeresgrund durch. Dadurch wird das Meerwasser dort enorm  
erhitzt, es entstehen Waermespruenge wie bei El Nino.
Es dringt durch Wasser gepufferte Energie in die Athmosphaere.
Energie wird in Polaritaet gespeichert. Daher der kalte Strom El Nina.
In der Luft fuehrt die Mehrenergie ebenfalls zu mehr Polaritaet und zu  
mehr Wetterdynamik. Staerkere Stuerme, mehr Regen, groessere Duerren. Eben  
von allem mehr. Dabei langsame Durchschnittserwaermung.
Nicht lange nach den ersten Rissen am Meeresgrund wird der Reissvorgang  
auch an Land erkennbar. Erdbeben nehmen zu. Sie sind Folgen davon, dass  
die Platten AUSEINANDER gezogen werden. Daher auch die vielen Nachbeben,  
es sind nicht bloss "Spannungen verkanteter Platten" die sich mal  
entladen.
Da es immer mehr Meeresgrundrisse gibt, nimmt die Waerme und Wetterdynamik  
binnen weniger Jahre enorm zu.
Schliesslich reissen auch die vernarbten Stellen an den relativ wenigen  
Plattengrenzen an Land auf. Es ist moeglich, aber weniger wahrscheinlich,  
dass es auch neue Erstrisse an Land gibt.
An den aufgerissenen Landstellen entstehen gigantische Lavameeren, bzw.  
werden sichtbar. Enorme Waermemengen dringen ungepuffert in die Luft. Es  
wird sehr, sehr heiss.
Begleitend werden die aktiven Vulkane aktiv. Auch als erloschen geltende  
Vulkane koennen aktiv werden.
In unserer Gegend ist der gesamte Mittelmeerraum hauptgefaehrdet, die  
Hauptgefaehrdungslinie geht dann am suedlichen Rand der eurasischen Platte  
entlang. Tuerkei, Irak, Iran, Indien. Auch Taiwan liegt an einer  
Plattengrenze.
Wenn es erkennbar wird, kommt die Hauptkrise ziemlich schnell.
Denn je mehr die Erdkruste zum Nachgeben gezwungen ist, je geringer wird  
auch ihr Gesamtwiderstand, der schliesslich gegen Null geht, wenn lange  
Risse sich vereinen und das Erdinnere die Platten ungehindert  
auseinanderschieben kann.
Wenn wir Glueck haben, geschieht das Meiste davon unterseeisch.
Es muessen nicht alle alten Plattengrenzen wieder aufreissen.
Es erscheint den Menschen extrem katastrophal, aber es ist ein ganz  
gewoehnlicher und regelmaessig wiederkehrender Naturprozess, den die  
Menschheit an sich stets ueberlebt hat.
Es ist kein "Weltuntergang".
Aber es ist eine harte Zeit.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 21:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Pius XII.
Date: 23 Sep 1999 21:58:00 +0100
Message-ID: <7PQFueuqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7Oew47ELbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PICa8yqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EA0492.C187A114@t-online.de>
Lines: 73



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> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Vorredner: Heliopolis@t-online.de
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> > > > Und immer wieder sage ich ihnen dazu, dass die Leviten und die
> > > > Juden absolut keine identischen Gruppen sind.
> > >
> > >
> > > Das kommt darauf an, wie Sie identisch definieren.
> > > Mir persönlich genügt ihre Aussage vom Mittwoch:
> > > "Leviten sind meistens Juden."
> > >
> > > Damit ist klar: Wenn Sie Leviten sagen, meinen Sie Juden.
> > > (meistens jedenfalls)
> >
> > Warum "zitieren" so selektiv nur die eine Haelfte, obwohl meine
> > Gesamtaussage auch insgesamt so kurz war, dass sie nicht weiter
> > verkuerzt werden muss.
>
> Ich habe einen vollständigen Satz zitiert!

Mag sein. Aber die VOLLSTAENDIGE AUSSAGE war:

  Leviten sind meistens Juden. Aber Juden sind nur selten Leviten.

Warum "zitieren" sie ganz zielbewusst an der AUSSAGE vorbei, um damit das  
ganze Gegenteil der Aussage "nahe zu legen", wonach nach meinen Aussagen  
Juden und Leviten identische Gruppen seien? Denn wie koennen sie nach  
meinen Worten identisch sein, wenn Juden nur selten Leviten sind?

> Wenn sie nicht in der Lage sind, es treffender zu
> formulieren, wenn sie etwas anderes meinen, dann
> ist das nicht mein Problem.

Es ist treffend, es in zwei kurzen Saetzen zu formulieren. Aber sie  
muessen einen besonderen GRUND dafuer haben, dass die gemachte Aussage  
zerreisen, obwohl sie kurz genug ist, um GANZ zitiert werden zu koennen.

Ihr Problem ist ganz einfach, dass Sie genau wissen, was ich meine, aber  
gerne das Gegenteil daraus machen moechten. Wenn sie aber mit solchen  
Manipulationen die Gesamtheit der Juden zu Leviten deklariert sehen  
moechten, dann sind sie ein "Antisemit", denn das ist eine hoechst  
boesartige Aussage ueber die Juden. Etwa so, als wuerde man alle Deutschen  
zu "Nazis" erklaeren, weil einige von denen hier rumlaufen und Deutsche  
sind. Und diese Anwendung dieser Technik gibt es ja auch.





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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 23 22:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Meinungsfreiheit existiert in der BRD nun mal nicht
Date: 23 Sep 1999 22:13:00 +0100
Message-ID: <7PQFuuOLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References:  <7PIAFFj5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ea6348.0@news.ivm.net>
Lines: 68



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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PIAFFj5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > > "Ich glaube nicht an den Holocaust und DIE Juden haben sich den
> nur
> > > > ausgedacht um Geld zu machen" ist strafbare Volksverhetzung.
> > > Also ist Horst Kleinsorg deiner Definition nach ein krimineller
> > > Volksverhetzer, stimmts?
> > Wenn er das so durchzieht: Ja.
>
> Achguck! Endlich mal 'ne definitive Aussage! Daß ich *das* noch erleben
> darf!

Ich mache keine definitive Aussage zu ihm, weil ich seine Texte fasst nie  
lese. Aber ich weiss, dass er nicht davon zu ueberzeugen war, dass Hitler  
ein radikal antideutscher Scheisser war und der Nationalsozialismus ein  
mieses sozialistisches Produkt zur Massenanbindung. Er verteidigt beides.  
Und da scheint es nichts dran zu aendern zu geben. Er ist ueberzeugter  
Nationalsozialist oder er spielt den ueberzeugten Nationalsozialisten hier  
konsequent durch.

Dass er die These vertritt, dass "die" Juden den "Holocaust" erfunden  
haetten, um uns damit zu erpressen, ist gut moeglich, wuerde passen, kann  
aber nicht von mir defintiv bestaetigt werden. Wenn er das tut, dann waere  
das in Deutschland Volksverhetzung, waehrend es in den USA voellig legitim  
ist. So ist die Rechtslage.

Man kann also keine objektive Betrachtung darueber anstellen, ob er ein  
krimineller Volksverhetzer ist, denn da wo er lebt, ist er es nicht und in  
Deutschland, wo er es waere, lebt er nicht.

Das Usenet ist wiederum kein nationaler Raum. Es ist nicht Deutschland.  
Nur ein von Deutschland aus hier Schreibender kann unter deutsches Recht  
fallen. Eigentlich bedeutet dass, dass er kein krimineller Volksverhetzer  
ist, solange er sich an deutsches Recht haelt, wenn er in Deutschland ist.  
In den USA duerfte er eine Waffe tragen. Hier duerfte er es nicht. Er  
koennte nicht in Deutschland verurteilt werden, weil er in den USA eine  
Waffe traegt.

Fazit: Er koennte ein Volksverhetzer sein, aber kein krimineller.

Ich muss also obige Aussage korrigieren:

Wenn er das von Deutschland aus so durchzieht: Ja.

Ich denke, dass es so juristisch einwandfrei ist.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 24 07:01:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 24 Sep 1999 07:01:00 +0100
Message-ID: <7PUGIKgqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EAB73E.5EF44A89@rz.uni-karlsruhe.de>
Lines: 55



Vorredner: unea@rz.uni-karlsruhe.de

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> Norbert Marzahn wrote:
> >
> > Nostradamus, Vers X,72:
> >
> >   Im Jahre 1999, siebenter Monat
> >   kommt vom Himmel ein grosser Schreckenskoenig,
> >   wiedererweckend den den grossen Koenig von Angoulmois.
> >   Vor nach Mars, regierien zu guter Stunde.
> >
> > Es ist diese bei Nostradamus extrem seltene Nennung eines Jahres, die
> > 1999 auch zum "Nostradamus-Jahr" machte. Sicher ist, dass nicht der
> > Juli gemeint sein kann, da N. an anderen Stellen Monate offen nannte,
> > weshalb die Zaehlung Teil einer gewollten Verraetselung ist. Viele
> > neigten dazu, im 7. Monat den Monat August zu sehen. Derzeit wird gern
> > angenommen, dass der September gemeint sei, da es im frzs. Original
> > "sept mois" heisst, was als Hinweis auf September verstanden wird.
>
> Mars heisst doch Maerz, davon ausgehend passt doch September als 7.
> Monat ganz gut.


Ja, man kann das als passend ansehen. Trotzdem halte ich die  
mittelalterliche Pfingstrechnung fuer wahrscheinlicher, die dann zum  
Zeitraum 23./24. November bis 23./24. Dezember fuehrt. Das passt dann auch  
zu den Mobilmachungsplaenen fuer diese Zeit, die offiziell wegen dem Y2K- 
Problem bestehen.


> Hat nach der Zeitsprungtheorie, die in einem anderen
> Thread vertreten wird, Nostradamus nicht in den 300 Jahren gelebt,
> die es gar nicht gegeben hat? Dann waeren ja alle seine Vorhersagen
> irgendwie gefaelscht.

Ich halte diese Theorie nicht fuer richtig.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 24 15:47:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Puttemacht!
Date: 24 Sep 1999 15:47:00 +0100
Message-ID: <7PUGPca5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7sf29p$68a$1@unlisys.unlisys.net>
Lines: 32



Vorredner: didi@detebe.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Nun haben die bösen Marsbewohner doch schon wieder eine Sonde
> abgeschossen!
>
> Allmählich sollten wir ihnen mal den thermonuklearen Krieg erklären.


Zwecks ernsthafter Behandlung:

Gibt es eine Liste gescheiterter Marsmissionen? Ich meine nur zu wissen,  
dass das verblueffend haeufig schief geht. Ist Zufall die notwendige  
Erklaerung?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:19:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 25 Sep 1999 00:19:00 +0100
Message-ID: <7PYHOHvabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQFt6-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <1dymp4w.2rkatf1iy1sz1N@n35-49.berlin.snafu.de>
Lines: 30



Vorredner: aaargh@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Holger!

> Norbert Marzahn  wrote:
>
> > [Gelichnisse, Anagramme und dergl.]
>
> worauf willst du hinaus, Norbert?


Du musst ein wenig stehen lassen, damit ich weiss, worauf sich Deine Frage  
bezieht.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:20:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 00:20:00 +0100
Message-ID: <7PYHOzqqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7secdi$tg5$1@elrond.deceiver.org> 
Lines: 33



Vorredner: str@metrodix.de

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Hallo Sven!

> >Anton Strasser  writes:
> >
> >>Schau's dir einfach mal an, dann wirst du wissen was ich meine.
> >
> >Bist Du bescheuert?
>
> Nee, ist er nicht.
> Die Serie könnte tatsächlich von Herrn Marzahn geschrieben sein.
>     :-))

Kann mir nun mal jemand etwas konkreter sagen, warum diese Auffassung  
besteht? Muss ich mir am Dienstag wohl mal ansehen.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:22:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 00:22:00 +0100
Message-ID: <7PYHPiTqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQErRAqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EB4E61.DDBBDBF3@t-online.de>
Lines: 35



Vorredner: logos-wi@t-online.de

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> >
> > > War es nicht auch Nostradamus der 1991 als das
> > > "Jahr der brennenden Lampenschale"    benannte ?
> > > Ich erinnere mich daran dass das im Fernsehen erwaehnt wurde
> > > angesichts der der brennenden Oelquellen in Kuwait.
> >
> > Davon weiss ich nichts. Mag sein.
>
> ähm, da war mal ein krieg in der ecke. halt so mit panzer und soldaten.
> bekannt?
> junge werd mal real.

Mit "davon weiss ich nichts" bezog ich mich auf die angebliche Aussage von  
Nostradamus dazu.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:25:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 00:25:00 +0100
Message-ID: <7PYHQVX5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQFtbSqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37eb6e43.0@news.ivm.net>
Lines: 31



Vorredner: kruge@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> > > Im schlimmsten Fall kannst du ja einfach auf Lallis Illig-Zug mit
> > > aufspringen, damit hättest du dann weitere 300 Jahre Luft. Aber
> bestimmt
> > > plant ihr das schon längst über Email, gell?
> > Derartiges habe ich nicht vor. Denn was in 300 Jahren ist, das
> kuemmert
> > mich heute ziemlich wenig. Das waere mir keinen Aufwand wert.
>
> Ach was, nur weil *du* es nicht mehr erleben wirst ist dir der Kampf Gut
> gegen Böse nicht mehr wichtig genug?

Ich denke, er findet auch jetzt statt. Und es koennte zweckmaessig sein,  
sich da auf die derzeitigen und nahen Dinge zu konzentrieren.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:38:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 25 Sep 1999 00:38:00 +0100
Message-ID: <7PYHR40LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <1dxq9yw.1kapdk9r471nnN@port31.ahrweiler.ivm.de> <7PMD-UaqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 53



Vorredner: mico@gmx.net

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Hallo Michael!

> >Keinem von Heute ist Schuld von Damals zuzuweisen. Das waere Unsinn.
>
> Das wird aber scheinbar denoch gemacht.

Dann nimm es nicht ernst. Es ist klar, dass das Unfug ist.


> Oder warum sonst fordert Isreal
> in regelmaessigen Abstaenden immer "Wiedergutmachungsgelder" von uns?
>
> Jedenfalls machen sie es richtig, solange wir Deutschen bloed genug
> sind, immer wieder zu zahlen...


Soweit ich weiss, bekommt Israel keine Wiedergutmachungsgelder mehr und  
fordert auch keine. Aber abgesehen davon:

Genau hier und in Deiner verstaendlichen Auffassung liegt das Problem:

"Steuerung durch Provokation" bedeutet auch, dass die Vorwuerfe gegen  
Deutschland und die Welt (andere Staaten, Vatikan, Firmen) so lange  
intensiviert werden, bis es alle immer mehr ankotzt. Dahinter steckt eine  
boesartige und psychologisch durchdachte Strategie. Es ist Mittel zum  
Zweck um "Antisemitismus" zu erzeugen. Allein deshalb geschieht es. Es mag  
Dich verwundern, dass einige Juden selbst massiv daran arbeiten. Aber das  
ist nicht verwunderlich sondern ein altes "Spiel". Es sind Extremisten vom  
Stamm Levi. Diese haben das religioese Ziel, moeglichst alle Juden der  
Welt in Israel zur goettlichen Volkssammlung zu sehen. Da die meisten  
Juden in der Welt kein Interesse daran haben, wuenschen diese Extremisten  
Zwang, Druck. Und dazu inszenieren sie Dinge, die "Antisemitismus"  
foerdern.


Es ist ein vollkommen simpler Trick.
--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 00:53:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 00:53:00 +0100
Message-ID: <7PYHRUmLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQFuHtabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37eb5f3a.5173799@news.online.de>
Lines: 62



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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Hallo Reinhard!

> >Die Erde ist ein Koerper, der regelmaessig waechst.
>
> Falsch. Zumindest so wie du das darstellst.
> Wolltest du nicht mal deine Beobachtungen belegen das die Erde wächst,
> und/oder welche Ursache dieses 'wachsen' haben könnte?

Ich meine, dass man das aus dem Zustand der Erde wie aus einem Buch  
ablesen kann. Der endgueltige Beweis fuer ein periodisches  
"Sprungwachstum" der Erde liegt vor, wenn es gerade so eine Periode gibt.  
Ich meine gute Chancen zu haben, das noch erleben zu koennen, nur habe ich  
dummerweise keinen Grund, darueber richtig gluecklich sein zu koennen,  
denn es waere recht unangenehm.

> Ich bin sicher Wegener hat seinen Theorien mit Beobachtungen stützen
> können. Es steht dir frei die auch zu tun.

Es ist auch aus der Beobachtung der gegenwaertigen Erdvorgaenge  
abgeleitet. Dabei ist eine Grundannahme die, dass die Waeremzunahme im  
Wesentlichen NICHT auf menschlichen Einfluessen beruht, sondern auf dem  
zunehmenden Durchdringen erdinnerer Waerme durch die Erdkruste, dies  
zunaechst vor allem am Meeresgrund.

Fuer Extremwetter wurde allenthalben El Nino verantwortlich gemacht. Fein.  
Aber WARUM kam es zu dem El Nino Phaenomen? Meine Theorie integriert es  
perfekt. Und sie harmoniert mit zunehmendem Vulkanismus und zunehmender  
Erdbebenaktivitaet.

Mir ist bewusst, dass man uns gern einreden moechte, dass es gar nicht  
mehr starke Erdbeben gibt und dass der Eindruck nur taeuscht. Ich habe  
Verstaendnis dafuer und gehe davon aus, dass man guten Willens ist und  
nicht moechte, dass wir ueber die Ursachen nachdenken, denn das koennte ja  
zu meinem Ergebnis fuehren. Und das ist ein Ergebnis, das leider aeusserst  
unangenehm ist und allein deshalb moechten viele lieber zu anderen  
Ergebnissen kommen. Ich verstehe auch das. Psychologie ist mir nicht  
fremd.

Meine Auffassung ist jedoch die: Keine Gefahr ist es wert, nicht gesehen  
zu werden. Jede Gefahr ist durch Vorbereitung in ihrer Auswirkung  
reduzierbar.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 01:04:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 01:04:00 +0100
Message-ID: <7PYHRb-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQFuHtabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sg09r$ap6$4@unlisys.unlisys.net>
Lines: 50



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Damals war es eine Idee ohne die Möglichkeit, sie durch Messungen zu
> verifizieren. Diese Möglichkeiten haben wir jetzt und es gibt sehr
> genaue Einsichten in den Aufbau der Kontinentalplatten.


Das Erdwachstum ist momentan nicht messbar. Dies aus dem einfachen Grund,  
dass die Erde eben nicht waechst, solange die Kruste noch haelt. Erst wenn  
die Kruste nachgeben muss, gibt es einen kleinen Wachstumssprung. Und dann  
kannst Du messen.

> >Fachleute sind meist nur Wiederkaeuer, denn eigenstaendiges Denken ist
> >nicht lehrbar, sondern angeboren.
>
> Es gibt gesichertes Wissen, auf das man sich stützen und verlassen
> kann.

Man kann es sich auch drauf bequem und gemuetlich machen.

> Das ist ja interessant. Da du mit diesen Behauptungen ja sämtliche
> wissenschaftliche Erkenntnisse über den Haufen zu werfen drohst, wirst
> du doch sicher auch Belege für diese gewagte Theorie haben.
>
> Trotz einem satten Interesse an den Forschungen über unseren Planeten
> habe ich bisher nämlich davon noch nie etwas gehört.

Dann kennst Du Dich offenbar nicht damit aus. Zwar habe ich die Theorie  
unabhaengig entwickelt, aber sie ist nicht neu. Wir hatten diese  
Diskussion hier schon vor einiger Zeit und damals wurde hier bekannt, dass  
u.a. sowjetische Wissenschaftler die Erdwachstumstheorie vertreten haben.  
Sie wurde aber wieder fallen gelassen. Aber sie hatten Recht. Fest steht,  
dass also unabhaengig voneinander verschiedene Koepfe zu dieser Erkenntnis  
gelangt sind.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 01:06:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 25 Sep 1999 01:06:00 +0100
Message-ID: <7PYHRxRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 24



Vorredner: jeamy@geocities.com

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> .ich empfehle totzdem "die matrix", viel besser für interpretationen
> geeignet.


Wir haben hier schon darueber gesprochen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 01:10:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Demokratie -aber wie?
Date: 25 Sep 1999 01:10:00 +0100
Message-ID: <7PYHS265bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQEs2C5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37eb38d8.8429060@news.cis.dfn.de>
Lines: 46



Vorredner: valgard@gmx.de

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> Hallo Norbert!
>
> >On 23 Sep 1999 20:26:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> >Marzahn) wrote:
>
> Alles Schnipp!
>
> Wenn Du scheinbar für alles eine Lösung oder auch nur ansatzweise
> hast!?
> Warum läßt Du dich nicht als Bundeskanzler wählen!?
>
> Dann könntest Du Deine Thesen beweisen!


1.
Man kann nur ueber eine Partei und Lobby Bundeskanzler werden.

2.
Auch ein Bundeskanzler koennte richtige Loesungen nicht durchsetzen,
wenn die Umgebung nicht so weit denken kann.

3.
Die Position interessiert mich nicht. Ich bin gern unabhaengig und moechte  
tun und lassen koennen, was ich will.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 09:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 09:28:00 +0100
Message-ID: <7PYHr6CqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQFuHtabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sh2am$o2q$1@fu-berlin.de>
Lines: 117



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

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Hallo Gunnar!


> Du willst Dich und Deine Ideen doch wohl nicht mit Alfred
> Wegener und der Kontinentalverschiebung vergleichen?

Ich erweitere seine Entdeckung, es ist also nicht dieselbe Idee, sondern  
die Fortfuehrung. Aber es gibt Parallelen.

> Ausserdem war Wegener unfaehig, einen Mechanismus zu
> benennen, der in der Lage ist, einen ganzen Kontinent zu
> verschieben. Die Theorie wurde als Plattentektonik (eine
> Weiterentwocklung der Kontinentalverschiebung) weltweit
> anerkannt, als die Datengrundlage besser wurde. So entdeckte
> mann die Mittelozeanischen Ruecken und die Tiefseegraeben.
> Mit diesen Grundlagen waere wohl auch Wegener nicht
> ausgelacht worden.

Ich denke, man wird bald entdecken, dass die Kruste reisst und die Erde  
sich ein Stueck ausdehnt.

Uebrigens war es damals nicht erforderlich, auch den Mechanismus zu  
kennen, denn was Wegener sah, sah man schon aus dem Bild, das die Erde  
zeigt. Wenn etwas offensichtlich ist, ist es real. Auch dann, wenn man  
nicht weiss, warum es so ist. Aber hier ist wohl das Kernproblem  
bestimmter Menschen genannt: Was sie nicht verstehen, das wollen sie auch  
nicht sehen. Es soll nur das sein, was sie verstehen, alles andere ist  
"Unsinn". Der Mensch hat grosse Angst davor, etwas zu erkennen, das er  
nicht versteht. Das trifft fuer sehr viele Menschen zu, fuer einfache  
Buerger wie fuer Wissenschaftler. Es ist ein rein psychologisches  
Phaenomen, das weder mit der Plattentektonik noch mit dem Erdwachstum zu  
tun hat.

Ausnahmen gibt es nur in Extremfaellen. Z.B. wurde die Gravitationstheorie  
allein aus der Beobachtung heraus anerkannt, ohne dass man einen blassen  
Schimmer davon hatte, wie Gravitation entsteht. Dies deshalb, weil niemand  
uebersehen konnte, wie Gegenstaende zu Boden fallen.


> Falsch. Die Fachleute lehnten Wegeners Theorie IMNHO zu
> Recht damals ab, da er keinen Mechanismus liefern konnte.

Es war absurd, auch einen Mechanismus zu verlangen. Da wird falschrum  
gedacht. Richtig gedacht ist: Wenn etwas geschieht/geschah, dann muss es  
auch einen entsprechenden Mechanismus geben.


> Es
> war schlicht keiner bekannt, der in der lLage war, ganze
> Kontinente zu bewegen. Sobald dieses Problem geloest war,
> konnte sich die Theorie als Plattentektonik durchsetzen. Das
> hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Ueberzeugen.

Ueberzeugen und Glauben sind zwei Seiten einer einzigen Muenze.

> Man sollte eben nicht gleich jede neue Idee bejubeln,
> sondern sie erstmal auf Herz und Nieren pruefen. Wenn das
> neue Modell gute Vorhersagen liefert, wird es sich ueber
> kurz oder lang durchsetzen.

Wohl wahr. Leider kann ich nicht scharf darauf sein, es zu erleben.

> Du laeuftst bestimmt *jeder* neuen Idee hinterher, solange
> sie nur genug abgedreht erscheint.

Ich laufe nicht hinterher, ich entwickelte die Idee selbst.  
Schlimmstenfalls laufe ich mir selbst hinterher, was ich nicht schlimm  
finde. Aber was ist denn "abgedreht" an der Idee, dass die Erde ein  
wachsender Koerper ist? Viel "abgedrehter" ist doch wohl die Idee, dass in  
der Natur etwas nicht waechst. Alles wird groesser, bis es zerfaellt.

> Und ohne jeglichen
> Bewegungsmechanismus erschien den Geologen damals die
> Theorie von Wegener als euine sollche abgedrehte Idee.

Dann waren sie also ziemlich dumm. Und Wegener war es nicht.
Das Zusammenpassen der Kontinentgrenzen und andererer Grenzen war ja  
vollkommen offensichtlich. Geologen sahen das nicht, weil sie es nicht  
sehen WOLLTEN, denn das man es KONNTE, das bewies Wegener. Fuer mich sind  
die Menschen Toelpel, die lieber wegsehen, wo etwas durchaus sichtbar ist  
und lediglich der Grund der Sichtbarkeit fehlt. Bei denen ist dann auch  
immer vieles "Zufall".

> Hast Du irgebndwelche Belege fuer Deine These? Gibt es
> irgendwelche ungeloesten Probleme, die durch die
> herkoemmliche Plattentektonik nicht erklaert werden? Besteht
> Bedarf an einer  (Deiner) neuen Theorie?

Es fehlen Erklaerungen dafuer WARUM es die Platten ueberhaupt gibt. An  
dieser Stelle fragen die Fachidioten NICHT nach dem Warum. Ich kann es  
erklaeren.

Die Plattentektonik liefert bislang keine Erklaerung fuer die  
Waermezunahme und Wetterveraenderung, auch nicht fuer El Nino, der bislang  
eine Ur-Ursache ohne eigene Ursache ist. Diese Phaenomene sind nicht zu  
leugnen und man dachte sich andere Erklaerungen aus (Emissionen). Meine  
Erdtheorie erklaert diese Phaenomene bestens aus der Natur heraus.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:09:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 25 Sep 1999 23:09:00 +0100
Message-ID: <7PbInw4abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
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Lines: 80



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

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>
> Norbert Marzahn schrieb in Nachricht
> <7PMDzdL5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>...
> moin Norbert
>
>
> >Sagt Dir der Zwerg Alf aus Alfheim etwas?
> >
> Ja ist mir bekannt, Alfheim, Welt der Alben, Freys Götterwohnung.
> Alf ... kenne ich aber nur aus dem Tv und der kam meines Wissens von
> Melmak oder so
> ob der da jetzt aus einem Alfheim kommt weiß ich nicht ,
> aber was hat Alf mit Star Wars zu tun.

Nun, wie kommt es, dass quer durch die hochmoderne Science-Fiction-Welt  
wie seit Jahrhunderten durch ganz andere Umgebungen immer noch die alten  
Wesen unterwegs sind? Da liegt eine Gemeinsamkeit vor, die in Zufall keine  
Erklaerung findet.

> >Es ist die zeitgemaesse Fortfuehrung einer alten Kunst. Die der
> >Kalander.

> Kalander ist eine Maschine, diese Technik ist sicherlich sehr alt aber
> ich erkenne da keinen Zusammenhang?

Es geht nicht um die Maschine, sondern um die Kuenstler, deren Kunst das  
Kalen, also wandeln ist. Sie wandeln seit langem immer Dasselbe in die  
gerade zeitgemaessen Formen. Man kann auch sagen, dass sie Zeitgemaessheit  
erst erzeugen.

> >Stimmt, das erscheint irgendwie paradox. Aber ich denke, dass eine
> >gewisse Verliebtheit in die Kommunikation bei mir ist.
> >
> und Selbstdarstellung

Kommunikation beinhaltet fast immer auch Selbstdarstellung, da jeder ueber  
den Ausschnitt kommt, den er hat und der er ist.

> >Aber *was* tat er an ihr, dass die 90jaehrige, die auch keine Regel
> >mehr hatte, ein Kind zur Welt brachte? Und: Ob Abraham wirklich der
> >biologische Vater war?
> >
> In der Bibel ist das mit dem Alter eh so ne Sache, gerade im alten
> Testament werden die Menschen teilweise mehrere Hundert Jahre alt.
> Vielleicht auf eine andere Zeitrechnung zurück zu führen,
> oder die wurden wirklich so alt (Halbgötter?!), wie dem auch sei, wären
> 90 Jahre nicht all zu alt.

Es wird aber im Text ausserdem deutlich, dass Sara keine Regel mehr hat  
und dass sie und Abraham schon lange keinen Sex mehr haben. Das passt zu  
der Annahme, dass sie so alt waren, dass sie den Gedanken an eine Zeugung  
voellig laecherlich fanden. Die Altersbegrenzung von mehreren Hundert  
Jahren auf nur noch ca. 120 Jahre war zur Zeit von Abraham und Sara  
bereits in Kraft und das ist die bis heute gueltige Grenze. Sie hatten  
also dasselbe biologische Alter, das man heute mit 100 und 90 Jahren hat.  
Und sie reagierten auf die Ankuendigung eines Kindes so, wie es heute ein  
Paar in diesem Alter tun wuerde.




--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:24:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Akten ueber Hitler!
Date: 25 Sep 1999 23:24:00 +0100
Message-ID: <7PbIoUvLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: 
Lines: 52


Hallo Marcel!


> Besonders Hobbyforscher wie Norbert M. könnten an den über 740 (!!)
> Seiten (Akten-Kopien) im PDF-Format große Recherche und Analyse-Touren
> machen. Ich habe sie mal kurz durchgeschaut:
> Es stehen dort schon glaubhafte Augenzeugenberichte,
> Analysen etc. drin. Die Amis versuchten ja die Wahrheit zu finden ...
> * Völlig legales tlw. zensiertes US-FOIA Material!


Ich nehme an, dass die im Web veroeffentlichten FBI-Akten sind, die bis in  
die 70er Hinweise zum Verbleib Hitlers aufnahmen. Der Inhalt dieser Mengen  
duerfte nicht sonderlich interessant sein. Interessant ist eigentlich nur,  
dass es soviele Hinweise gab und dass es ein Interesse dafuer gab. Die  
Hinweise selbst werden m.E. in der Regel bewusste Desinformation gewesen  
sein und in seltenen Faellen von Spinnern stammen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Hinweis darunter ist, der  
in die richtige Richtung weist.

Ich halte es fuer moeglich, dass die Amerikaner schon 1945 entdeckten,  
dass Hitler durch einen Zeittunnel verschwunden war. Wenn das so war, dann  
konnten sie moeglicherweise auch ermitteln, welche Zielzeit er hatte. Und  
dann waeren sie vorbereitet, was der wahre Grund der Mobilmachungen Ende  
1999 in USA, Kanada und England sein koennte.

Doch auch das hitlerfeundliche Netz wuerde den Ankunftszeitpunkt kennen  
und Vorbereitungen treffen. In diesem Rahmen machen dann die erzaehlungen  
vom "letzten Batallion" in der Antarktis durchaus Sinn: Denn geplant ist  
ein Riesen-Bluff mit Pseudo-Ausserirdischen und die Inszenierung sieht  
nicht vor, dass von Zeitreise geredet wird. Es musste also eine andere  
Erklaerung fuer das Auftachen einer nationalsozialistischen UFO-Flotte  
gefunden werden, die nach ueber 50 Jahren noch rumschwirrt, als die, dass  
sie eben auch lediglich durch einen Zeittunnel kam. Um eine andere  
Erklaerung parat zu haben, erfand man kurzerhand eine geheime Station in  
der Antarktis. Aber die gibt es nicht.

Diese Antarktis-Story ist demnach zwar unwahr, aber nicht so sinnlos  
bloed, wie es manche annehmen.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:27:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Puttemacht!
Date: 25 Sep 1999 23:27:00 +0100
Message-ID: <7PbIoXZqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7sf29p$68a$1@unlisys.unlisys.net> <7PUGPca5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7shuka$1k6$5@unlisys.unlisys.net>
Lines: 39



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Zu Norbert Marzahn vom 24 Sep 1999 15:47:00 +0100:
>
> >Gibt es eine Liste gescheiterter Marsmissionen? Ich meine nur zu
> >wissen, dass das verblueffend haeufig schief geht. Ist Zufall die
> >notwendige Erklaerung?
>
> Wie wäre es, wenn der GReaZ (Größter Rechercheur aller Zeiten) sich
> mal selber auf die Sucher macht und uns eine solche Zusammenstellung
> hier präsentiert?

Du scheinst uebersehen zu haben, dass ich danach fragte, ob jemand bereits  
ueber eine Liste verfuegt.

Deine Bemerkung scheint anzudeuten, dass Du sagen moechtest, dass Du keine  
hast.

Vielen Dank fuer die Auskunft. Es muss jetzt aber nicht jeder Nein sagen,  
der keine hat. Es genuegt, wenn sich nur Leute ruehren, die etwas haben.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:36:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 23:36:00 +0100
Message-ID: <7PbIoucabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PYHRb-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sibsf$hej$3@fu-berlin.de>
Lines: 43



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> > u.a. sowjetische Wissenschaftler die Erdwachstumstheorie
> vertreten haben.
> > Sie wurde aber wieder fallen gelassen. Aber sie hatten
> Recht. Fest steht,
> > dass also unabhaengig voneinander verschiedene Koepfe zu
> dieser Erkenntnis
> > gelangt sind.
>
> Die Theorie der wachsenden Erde wurde mal kurzfristig
> durchdacht. Aber aufgrund der Faktenlage weitgehend wieder
> verworfen. Das Hauptproblem ist, das es lkkeinen bekannten
> Mechanismus fuer ein Groessenwachstum gibt, und keinerlei
> Hinweise.


Ah ja, verstehe. Der *Hauptgrund* gegen die Theorie ist also derselbe, der  
gegen die einst falsche und heute richtige Theorie von Wegener angefuehrt  
wurde. Interessant.

Sag mal, stell Dir vor, wir gehen auf Gleisen spazieren. Ich sehe einen  
Zug kommen und sage Dir das. Bleibst Du auf den Gleisen, nur weil ich Dir  
nicht sagen kann, WOHER der Zug kommt und WARUM der losgefahren ist?

Es gibt hier natuerlich einen Unterschied: Wir kommen nicht von den  
Gleisen runter.

--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:38:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 23:38:00 +0100
Message-ID: <7PbIp3g5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PYHRUmLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7siljb$5nj$1@unlisys.unlisys.net>
Lines: 39



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

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> Zu Norbert Marzahn vom 25 Sep 1999 00:53:00 +0100:
>
> >> >Die Erde ist ein Koerper, der regelmaessig waechst.
> >>
> >> Falsch. Zumindest so wie du das darstellst.
> >> Wolltest du nicht mal deine Beobachtungen belegen das die Erde
> >> wächst, und/oder welche Ursache dieses 'wachsen' haben könnte?
> >
> >Ich meine, dass man das aus dem Zustand der Erde wie aus einem Buch
> >ablesen kann.
>
> Das ist so falsch, wie es fälscher nicht sein kann.
>
> Die Erdkruste besteht aus Platten, die sich gegeneinander verschieben.


Meine Theorie erklaert auch, wie diese Platten entstanden sind. Was sagt  
denn Deine Theorei zu dem Thema?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 23:49:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 25 Sep 1999 23:49:00 +0100
Message-ID: <7PbIpHM5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PYHRb-5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7siljc$5nj$2@unlisys.unlisys.net>
Lines: 56



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

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> Zu Norbert Marzahn vom 25 Sep 1999 01:04:00 +0100:
>
> >Das Erdwachstum ist momentan nicht messbar. Dies aus dem einfachen
> >Grund, dass die Erde eben nicht waechst, solange die Kruste noch haelt.
> >Erst wenn die Kruste nachgeben muss, gibt es einen kleinen
> >Wachstumssprung. Und dann kannst Du messen.
>
> Wunderbar! Und wie kommst du dann überhaupt auf diese Theorie, wenn es
> keine Anzeichen für sie gibt?

Die gibt es ja. Meereserwaermungen und atmosphaerische Folgeerwaermung mit  
entsprechender Wetterdynamik zeigen an, dass es schon zu verstaerktem  
Waermeaustritt am Meeresboden kam. Nach meiner Theorie ist die Kruste dort  
auch duenner und es gibt ja dort mehr Altrisse, also beginnt es auch dort.  
Etwas spaeter wird da auch an Land spuerbar, durch Erdbeben und  
zunehmenden Vulkanismus. Alles hat EINE Ursache: Der Erdinnendruck wurde  
zu stark, als dass die Kruste noch lange gegenhalten koennte, sie reisst  
an einigen Stellen von Innen nach Aussen. Aber noch haelt sie, folglich  
ist die Erde noch nicht gewachsen.

Du scheinst nur aeusserst unaufmerksam gelesen zu haben, was ich schrieb.  
Ich sagte, dass das sprunghafte Erdwachstum immer erst dann stattfindet,  
wenn Risslinien sich vereinen und die Kruste ihren Widerstand ganz  
aufgeben muss. Erst in diesem Moment dehnt sich das Erdinnere schnell aus,  
was die Risse entsprechend weitet. Und dann ist bereits wieder Ruhe und  
der Erkaltungs- und Verkrustungsprozess beginnt. Dann ist eine  
Erdvergroesserung messbar, aber die Anzeichen fuer das Geschehen sind  
schon vorher zu beobachten.

> Ich bitte nochmals um Belege und keine Glaubensbekenntnisse eines
> Wesens, das von dem Wunsch beseelt ist, die Erde möge demnächst
> aufreißen und alles Böse in ihrem Feuerschlund verschlucken.

meine Wuensche spielen dabei keine Rolle. Es ist so, weil es immer so war,  
auch als es noch gar keine Menschen gab.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 09:12:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 09:12:00 +0100
Message-ID: <7PbJ5pp5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sic45$c7b$2@news.nikoma.de> <7sjgoi$iq8$4@unlisys.unlisys.net>
Lines: 39



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

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> Geologen (Geophysiker usw.) geben selber zu, daß es bis jetzt keine
> zuverlässige Möglichkeit gibt, Erdbeben hinreichend genau
> vorherzusagen.
>
> Aber sie wissen immerhin, warum die Erde bebt: Nicht wegen eines
> mystischen Innendrucks, sondern weil die Kontinentalplatten sich
> verschieben.

Am Erdinnendruck ist nichts Mystisches. Hast Du zufaellig mal gesehen, bis  
in welche Hoehen ein offener Vulkan seine Fontaenen treibt? Ist bei Dir  
eine andere Kraft als Druck dafuer verantwortlich?

Die Geologen machen den kleinen Denkfehler, dass sie halt fuer sich  
beschlossen haben, dass die Platten immer nur ueber- und ineinander  
draengen, sich dabei verkanten, Spannung aufbauen und diese entladen.  
Ihnen entging, dass sich auch beim allmaehlichen Auseinanderreissen der  
Platten der Platten Spannung entladen kann. Beim letzteren Vorgang gibt es  
deshalb sehr viele Nachbeben, weil jede Rissverstaerkung unterhalb der  
Oberflaeche die Risszone weiter destabilisiert und sich kleine Folgerisse  
bilden bis die Lage noch einmal fuer kurze Zeit stabil wird, aber labiler  
als vorher ist.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 09:22:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 09:22:00 +0100
Message-ID: <7PbJ648abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PYHRUmLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f06414.13155766@news.online.de>
Lines: 52



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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Hallo Josef!

> >Dabei ist eine Grundannahme die, dass die Waeremzunahme im
> >Wesentlichen NICHT auf menschlichen Einfluessen beruht, sondern auf dem
> >zunehmenden Durchdringen erdinnerer Waerme durch die Erdkruste, dies
> >zunaechst vor allem am Meeresgrund.
>
> Die Energiemenge und Energieproduktion im Erdinneren ist doch
> konstant. Warum diese plötzlich Ansteigen sollte mußt du noch mal
> erklären.

Zwischen konstanter Menge und konstanter Produktion besteht schon mal ein  
Unterschied.

Ich gehen von konstanter Produktion aus. Dies erhoeht permanent den  
Innendruck, dem die Kruste abler lange standhalten kann. Solange die  
Kruste weitgehend geschlossen dicht ist, ist sie ein Isolator (beim Bohren  
wird's ja in der Tiefe immer waermer). Wenn immer mehr Risse auf dem  
Meeresboden auftreten, verringert sich die Isolierung, weil durch die  
offenen Stellen nun mehr Waermeenergie in das Meerwasser kommt, als zuvor.

Ich gehe dabei davon aus, dass es auf dem Meeresgrund immer schon offene  
Stellen gab an denen Magma austritt, was die Warmwasserstroeme die wir  
kennen ausloest. El Nino ist ja an sich nicht neu. Als er aber ueberwarm  
wurde, da hat er eben mehr Waermeenergie bekommen, weil es mehr Austritt  
aus der Kruste gab.

An der Erdoberflaeche ergibt sich eine gewisse Ploetzlichkeit, weil durch  
zunehmendes Oeffnen der Erdkruste im Verlauf weniger Jahre deutlich mehr  
Waermeenergie durch die isolierende Kruste austreten kann.





--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 09:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 09:29:00 +0100
Message-ID: <7PbJ6VR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sic45$c7b$2@news.nikoma.de> <37f1642e.13181684@news.online.de>
Lines: 42



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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> >und in dem bezug erinnere ich an das beben in der türkei und die
> >schlauen sprüche dieser geologen danach.nur noch ein paar nachbeben
> >dann ist alles vorbei !! solche erdbeben sind gnz normal und passiern
> >eben ... und dann kam griechenland, hatte damit auch überhaubt nix zu
> >tun, war noch immer alles ganz normal, dann sanfransisco(war nur ein
> >leichtes beben ), thailand ... ist sich alles ganz normal ...
>
> Wenn du damit behaupten willst das diese Erbeben zusammenhängen, dann
> solltest du dir mal klarmachen das die z.T. Wochen auseinander liegen.
> Wie soll also das Beben in der Türkei das in Taiwan ausgelöst haben?
> Hat sich die Bebenenergie mal eben irgendwo zwischengeparkt? In einer
> kleinen Pension im Himalaja? Mit dem Jeti als Schankwirt? nenene


Es ist nicht so, dass da das eine Beben das andere ausloest. Es ist so,  
dass hinter den Beben die gemeinsame Ursache steht, dass entlang den  
Plattengrenzen der Innendruck zunehmend zur Geltung kommt. Wir koennen  
wohl davon ausgehen, dass die Bebengebiete die Grenzregionen aufzeigen,  
die das schwaechste Glied in den Krustennaehten rund um die Erde sind und  
als erste schliesslich bis zur Erdoberflaeche aufreissen werden.

Wenn die Menschheit das erkennen will und den Hautptgefaehrdeten helfen  
will, dann muss sich die Menschheit allmaehlich zusammenraufen und an eine  
Evakuierung grosser Gebiete denken.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 09:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Mein Kampf - gegen Die Gruenen
Date: 26 Sep 1999 09:34:00 +0100
Message-ID: <7PbJ6Z4LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <37ED2EC0.6A38843B@t-online.de>
Lines: 25



Vorredner: netstory@t-online.de

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> Ich hoffe, zu dem Abstieg der Grünen mit jeweils 0,1 % beigetragen
> zu haben. Den Rest besorgt Auschwitz-Fischer. Ich werde weitermachen,
> bis entweder die Strasse dauerhaft gesperrt oder die Grünen weg sind.


Was bitte ist der Hintergrund der Wortschoepfung "Auschwitz-Fischer" ?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 12:55:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 12:55:00 +0100
Message-ID: <7PbJI4x5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PQEr17abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 69



Vorredner: SwamiPremShunyam@gmx.net

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Hallo Swami!

> Gesetzt der Fall, daß im Oktober - Dezember die Erde kippen könnte,
> das genaue Datum und die Uhrzeit noch strittig ist, wie will man da
> Prävention betreiben? In diesen Monaten nicht das Haus verlassen, also
> nicht zur Arbeit gehen und seinen Job riskieren und und und.....?

Letzteres natuerlich nicht. Denn das waere ja in dem Fall schaedlich, dass  
nichts passiert. Deshalb rate ich ja zu gelassener Zweigleisigkeit.

> Wenn ein *Schreckenskönig* kommt so sagt mir das Wort *König*, daß es
> eine sehr sehr schlimme Sache sein muss.

Ja, das sehe ich auch so. Hier ist vor allem psychologische Vorbereitung  
noetig, denn der Schrecken wird m.E. auch in grosser Taeuschung und  
Verfuehrung bestehen. Er wird sich natuerlich als ein "ganz Toller"  
verkaufen wollen und dabei viel Hilfe erhalten.


> Was nutzen Vorräte zu Hause ( im Auto und/oder am Arbeitsplatz) wenn
> dieses Ereignis dann eintritt, wenn Du zum Zeitpunkt der Stunde ganz
> woanderst bist.

Bezogen auf den Schreckenskoenig spielt das keine grosse Rolle. Bezogen  
auf Naturkatastrophen denke ich, dass wir fruehzeitig genug noch  
deutlicher erkennen werden, wo da was abgeht. Zumindest ungefaehr. Aber  
wenn das dann alle so sehen, dann wird es schwierig sein, sich noch  
Vorraete anzulegen. Wenn alle das wollen, dann geht es nicht mehr. Und  
wegen der Unwaegbarkeit der Dinge empfehle ich gar keine penible  
Praevention, sondern nur eine grobe, lockere. Es ist das Uebertreiben im  
Vorbeugen, dass schaedlich sein wird, wenn gar nichts geschieht oder aber  
zu anderer Zeit und an anderem Ort, als erwartet. Auf Genauigkeit und  
Perfektion sollte man sich da nicht einlassen.

> Ich denke, Prävention kann sich nur der unabhängige Mensch leisten,
> der gewillt ist die ganze Zeit (bis zum Eintritt des Ereignisses und
> klar darüber hinaus) in einer einsturzsicheren Behausung zu verbringen
> ohne auch nur einen Schritt nach draußen zu riskieren (denn da könnte
> es ja gerade geschehen).

Ich halte das weder fuer erforderlich noch fuer sinnvoll. Wie waere es mit  
ein wenig Vertrauen in das eigene Schicksal?


> Ich glaube, daß wenn *Etwas* passiert, es den trifft, den es treffen
> soll. Das liegt nicht in unseren Händen.


Da koennte was dran sein. Ebenso, wie an dem Sinnspruch: "Hilf Dir selbst,  
dann hilft Dir Gott".


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 13:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 26 Sep 1999 13:07:00 +0100
Message-ID: <7PbJISZ5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37eb6e46.0@news.ivm.net> 
Lines: 37



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Kruge  wrote in article
> <37eb6e46.0@news.ivm.net> ...
>
> >Schade, schade, schade, dar die Laserschwerter nicht "Lightswords",
> >sondern "Lightsaber" heißen.
>
> LightsabRE

"sabaod" = Heerscharen. Langenscheidt Altgriechisch-Deutsch.

Lateinisch "sabelli": die kleinen mittelitalienischen Voelkerschaften  
sabrinischer Abstammung (Marser, Paeligner, Vestiner, Marruziner).

Sabazia: Fest zu Ehren des Sabazius (Bachus).

Sabbataria: Juedin.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 13:16:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 13:16:00 +0100
Message-ID: <7PbJIz5LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7siljb$5nj$1@unlisys.unlisys.net> 
Lines: 53



Vorredner: mico@gmx.net

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Hallo Michael!

> >An manchen Stellen reißen sie auseinander (z.B. Mittelatlantischer
> >Rücken), an den gegenüberliegenden Stellen (z.B. östlicher
> >Pazifikrand) schieben sie sich untereinander. Der Durchmesser der Erde
> >bleibt dabei gleich.
>
> Im Focus der letzten Woche ist ein kurzer Bericht in dem steht, dass die
> Meere auf lange Sicht moeglicherweise verschwinden werden, da das Wasser
> zwischen den Kontinentalplatten ins Erdinnere vordringen wuerde.


Keine grundsaetzlich neue Ueberlegung.

 Offb 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der      
 erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht
 mehr.


Wenn man das aegyptische Wissen hinzuzieht, das im Platon-Bericht ueber  
Atlantis enthalten ist, dann gibt es ZWEI wesentliche Varianten der  
Erdumgestaltung, die abwechselnd kommen.

In der einen Variante kommt sehr viel Wasser ueber die Erde. Schlechte  
Zeit fuer Kuestenbewohner, in den Bergen sieht es besser aus.

In der anderen Variante kommt viel Feuer ueber die Erde. Der Bericht sagt,  
dass es dann in den Bergen schlecht aussieht, aber an den Kuesten besser.

Ich denke, dass eine Feuerphase dran ist. Wenn aber in der anderen Phase  
sehr viel Wasser ueber die Erde kommt, dann mag es sein, dass in der  
Feuerphase viel Wasser verschwindet, und dass es eine Trockenphase und  
eine Meeresphase gibt.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 13:21:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 26 Sep 1999 13:21:00 +0100
Message-ID: <7PbJJK1LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7shuk8$1k6$3@unlisys.unlisys.net> 
Lines: 27



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

> >Ey, irre! Eine Privatrevolution der Rechtschreibung!
> >
> >Was kommt als nächstes?
>
> .vor jeden Satzt muesen punkte gesetzte werde.


.Statt Schifffahrt darf es auch Schi3fahrt heissen



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 19:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 26 Sep 1999 19:46:00 +0100
Message-ID: <7PbK48ZabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbInw4abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <1dyqvbe.1x057qc7bwfdoN@n34-170.berlin.snafu.de>
Lines: 32



Vorredner: aaargh@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo!


> Moeglicherweise hilft Dir eine Aeusserung von Lucas selbst. Falls Du
> wert darauf legst, suche ich den originalen Wortlaut nochmal raus, aber
> sinngemaess sagte er (im Vorfeld des Deutschlandstarts von Episode 1),
> dass Leute, die fuer den Film neue Welten zu erschaffen haben, dies
> immer tun, indem sie sich an alten Welten orientieren.
>
> Aber was ist daran ein Problem?


Ich sehe kein Problem. Probleme sehen eher jene, die Sinnhaftigkeit  
hassen.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 20:02:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 26 Sep 1999 20:02:00 +0100
Message-ID: <7PbK4a3LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <1dxq9yw.1kapdk9r471nnN@port31.ahrweiler.ivm.de> <7PYHR40LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 59



Vorredner: mico@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



Hallo Michael!

> >Es ist ein vollkommen simpler Trick.
>
> Vielleicht ist der Trick ganz simpel, um "Antisemitismus" zu erzeugen,
> aber ich sehe leider noch nicht ganz den Sinn hinter dieser Aktion.
>
> Gehst Du etwa davon aus, dass ein Hass den Juden gegenueber aufgebaut
> wird, damit diese letztenendes gezwungen werden, das Land zu verlassen,
> um nach Isreal "zurueck"zukehren?


Das ist der Sinn. Es ist natuerlich boesartiger Sinn, aber es hat seine  
ganz rationale Logik. Der pauschale Judenhass ist nur bei den  
Ausfuehrenden irrational und wahnhaft. Bei den Erzeugern ist er ein  
nuechtern kalkuliertes Instrument und diese Erzeuger koennen nicht als im  
herkoemmlichen Sinne wahnhaft und irrational betrachtet werden. Sie sind  
in der Lage dazu, die Anlaesse zu produzieren, die den Naehrboden fuer  
Ablehnung gegenueber Juden bilden. Und die Wirksamkeit liegt darin, dass  
levitische oder gekaufte und ehrlose Juden eben als Juden entsprechend  
aktiv werden, was dann als Handeln DER Juden vermarktet wird und  
schliesslich im Rahmen des Die-Denkens auch DEN Juden zum Verhaengnis  
wird, obwohl die allerwenigsten von ihnen daran beteiligt waren. Vieles,  
was derzeit geschieht, geschieht im Rahmen dieser Provokationsstrategie.  
Die Basis der Abwehr besteht darin, dass das Die-Denken auch in Bezug auf  
Juden beendet wird. Die Juden im Allgemeinen sind als gewoehnliche  
Menschen in die Menschheit einzugliedern und haben das Recht - wie alle  
anderen soziologischen Gebilde auch - sowohl sehr gute, als auch sehr  
schlechte und jede Menge irgendwo dazwischen liegende Vertreter ihrer  
soziologischen Gruppe vorweisen zu koennen. Erst damit wird die wahre  
Emanzipation der Juden beendet und dem "Antisemitismus" die Grundlage  
entzogen sein.

Juden sind weder insgesamt heilige, unkritisierbare ewige Opfer noch ewig  
unheilige Drahtzieher des Boesen. Beide Pauschalisierungen stehen ihrer  
Normalitaet gleichermassen im Wege und es handelt sich hier erneut um ein  
falsches und kuenstliches Entweder-Oder.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 20:25:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Die Erde
Date: 26 Sep 1999 20:25:00 +0100
Message-ID: <7PbK5T2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
Lines: 47

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




 Ps 60,3 Gott, der du uns verstoßen und zerstreut hast und zornig warst,    
 tröste uns wieder; der du die Erde erschüttert und zerrissen hast, heile   
 ihre Risse; denn sie wankt.



Zur wissenschaftlichen Betrachtung des geologischen Geschehens gehoeren  
auch bekannte Daten aus alter Zeit, die das sich gegenwaertig Abzeichnende  
nur stuetzen und deshalb von Glaubensfanatikern ausgeblendet werden.

Wenn die Erde laut den Aufzeichnungen der menschlichen Erinnerung schon  
mal riss und wankte, wenn auch Platon dazu Passendes aus alter Zeit  
ueberlieferte und auch, dass das regelmaessig geschieht, dann haben wir  
davon auszugehen, dass es ein gewoehnlicher Naturprozess ist, der in nach  
menschlichem Massstab groesseren Zeitabstaenden regelmaessig auftritt.

Wissenschaftler, die Daten kurzerhand ausblenden und sich ihr geologisches  
Weltbild nach Geschmack vorzugweise rosa einrichten, sind keine  
Wissenschaftler sondern pseudogelehrte Schwachkoepfe, die schon immer den  
Ruf der Wissenschaft geschaedigt haben.

Wissenschaftler sind oft so sehr damit beschaeftigt, den Bestand dessen,  
was fuer Wissen gehalten wird, zu studieren, dass sie oft am  
allerwenigsten dazu geeignet sind, voran zu denken. Eine ihrer  
Hauptfunktionen ist ja auch die, den Bestand zu pflegen und  
weiterzureichen und praktische Arbeiten mit ihm auszufuehren. Ein  
Wissenschaftler ist mehr ein Handwerker, als ein Denker.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 20:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Puttemacht!
Date: 26 Sep 1999 20:28:00 +0100
Message-ID: <7PbK5tW5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7sf29p$68a$1@unlisys.unlisys.net> <7PUGPca5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7slele$oui$3@news.nikoma.de>
Lines: 32



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Alexander!

> >Gibt es eine Liste gescheiterter Marsmissionen? Ich meine nur zu
> >wissen, dass das verblueffend haeufig schief geht. Ist Zufall die
> >notwendige Erklaerung?
> moin
>
> Zufall ist nie eine Erklärung!
> Aber noch nicht ausgereifte Technik, eine große Entfernung, viel Schrott
> im All, das vielleicht schon.

Die Steuerungstechnik sollte man fuer ziemlich ausgereift halten duerfen,  
Mars ist derzeit sehr nah und viel Schrott duerfte sich nicht im Marsorbit  
befinden.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 26 23:00:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 26 Sep 1999 23:00:00 +0100
Message-ID: <7PfKJcRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PYHr6CqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37ef7e62.3920447@news.online.de>
Lines: 34



Vorredner: reinhard@doberstein.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Reinhard!

> >Aber was ist denn "abgedreht" an der Idee, dass die Erde ein
> >wachsender Koerper ist? Viel "abgedrehter" ist doch wohl die Idee, dass
> >in der Natur etwas nicht waechst. Alles wird groesser, bis es
> >zerfaellt.
>
> Nenne er doch Beispiele.
> Für die unbelebte Natur ist das einfach falsch.

Die Erde ist aber nicht unbelebte Natur. Sie brachte unzaehlige  
Lebensformen hervor und ist selbst als Lebewesen zu verstehen, das voller  
komplexer Vorgaenge ist. Wir stehen zu ihr in einem Verhaeltnis, wie  
Mikroorganismen in uns zu uns.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 05:36:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Abschaffung von Geld
Date: 27 Sep 1999 05:36:00 +0100
Message-ID: <7PfKfXw5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <37ee6516_1@news.ecore.net> <37EE900D.599C4F73@t-online.de> <37EEAAA2.1020D73A@mail.blinx.de>
Lines: 31



Vorredner: dogumo@mail.blinx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> > Weil Beamte nach obiger Definition nichts leisten, können sie ihre
> > Leistung nicht gegen etwas, das irgendeinen Gebrauchswert besitzt,
> > tauschen. Für Nichts gibt es Nichts.
> > Deshalb kann Geld nicht abgeschafft werden, solange es Beamte gibt.
>
> Ich hoffe einfach mal, daß die Beamten der Berufsfeuerwehr das nächste
> mal, wenn es bei Dir brennt oder Du den Rettungswagen brauchst, gerade
> damit beschäftigt sind ihre Wache nicht zu verlassen.

Sie muessten auch gar nicht loeschen, wenn sie eine Theorie entwickeln,  
wonach durch den Brand eigentlich Nichts passiert ist. Und nach der  
vorliegenden These koennten sie ja ohnehin Nichts ausrichten.
--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 14:45:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 14:45:00 +0100
Message-ID: <7PfKfoyLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbJ648abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37efb3bd.17578716@news.online.de>
Lines: 92



Vorredner: reinhard@doberstein.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Reinhard!

> >Zwischen konstanter Menge und konstanter Produktion besteht schon mal
> >ein Unterschied.
>
> Natürlich, deshalb hab ich sie separat aufgeführt.

Du nanntest etwas Unterscheidbares und ich sagte, was meine Entscheidung  
dabei ist.

> >Ich gehen von konstanter Produktion aus.
>
> Ich auch. (Bezogen auf Menschliche Zeiträume)
>
> >Dies erhoeht permanent den
> >Innendruck,
>
> Falsch, da diese Energie durch die Erdkruste, über das Ökosystem,
> letztendlich in den Weltraum abgestrahlt wird.

Gestrahlt werden kann z.B. Waerme, nicht Druck. Der kann nur entweichen  
oder eben nicht.

> Übrigens müßte man doch diesen Druck, bzw. die Erhöhung Messen können.
> Gibt's da was reelles?


Natuerlich koennte man - theoretisch. Theoretisch koennte man auch den  
Pazafischen Ozean wiegen. Es gibt da technische Probleme. Wenn wir das mal  
mit einem Fahrradschlauch vergleichen: Da koennte am den Innendruck  
messen, in dem man von Aussen nach Innen drueckt und den Widerstand misst.  
So macht man es aber nicht. Mann misst den Druck direkt am Ventil.

Fuer die Erde steht keine der beiden Moeglichkeiten zur Verfuegung, es sei  
denn, man bohrt ein sehr tiefes Loch und vergleicht ueber laengere Zeit,  
weiss dann aber nicht, wie gesamtbedeutend die Verhaeltnisse an der einen  
Stelle sind.

Ich denke, dass wir den Innendruck nur grob an den Naturereignissen  
ablesen koennen. Also an Vulkanismus und Erdbeben und an der globalen  
Waeremzunahme, welche m.E. auf Meereserwaermung zurueckgeht, die wiederum  
auf unterseeischen Vulkanismus zurueck geht, auf erhoehte Magmafreisetzung  
durch eben hoeheren Druck. Aber diese Indikatoren akzeptierst Du ja nicht,  
da sie anders als mit Erdinnendruck erklaert sehen willst. Wenn Du das  
Moegliche derart ausschliesst, dann haben wir keine Messmoeglichkeit.

> >dem die Kruste abler lange standhalten kann.
>
> Druck Konstant->Platten habe keine Probleme.

Dann haben wir da doch ein Missverstaendnis. Ich meine, dass die  
Druckproduktion im Erdinneren konstant ist, nicht jedoch der Druck. Der  
Druck steigt immer und staendig langsam an aufgrund der konstanten  
Produktion. Aber sehr lange haelt die Kruste stand, bis der Druck zu stark  
geworden ist. Und dann haben die Platten Probleme. Sie werden  
auseinandergerissen, das Erdinnere dehnt sich etwas aus, dann erkalten,  
verkrusten die offenen Stellen und die wieder weitgehend geschlossene  
Kruste hat laengere Zeit keine Probleme.


>
> >Solange die
> >Kruste weitgehend geschlossen dicht ist, ist sie ein Isolator (beim
> >Bohren wird's ja in der Tiefe immer waermer).
>
> Die Kruste besteht ja wohl hauptsächlich aus Stein und Mineralien
> (verbessere mich wenn das falsch ist) also kein guter Isolator.
> Lediglich die Dicke von mehreren km macht das wett.

Natuerlich ist es die Dicke. Aber egal, wie gut oder schlecht die Kruste  
als Isolator der erdinneren Waerme funktioniert: Sie funktioniert genau  
so, wie es ist und sie haelt tausende von Grad im Erdinnern von der  
Oberflaeche fern.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 14:52:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 14:52:00 +0100
Message-ID: <7PfKg6$5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbJ6VR5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f0b7db.18633223@news.online.de>
Lines: 42



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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Hallo Reinhard!

> >dass entlang den
> >Plattengrenzen der Innendruck zunehmend zur Geltung kommt.
>
> Die Platten 'schwimmen' doch regelrecht. Wenn der Druck wirklich
> steigen würde, dann würden die Platten sich einfach anheben, bis der
> Druck ausgeglichen ist. Das gäbe es zwar auch Erdbeben und
> Vulkanausbrüche, aber bestimmt kein Aufreißen des Erdmantels.

Bei Nord-Indien beruehren sich z.B. die euro-asiatische und die indisch- 
australische Platte. Und da passt nichts zwischen, das ist dicht. Von den  
mittelozeanischen Ruecken her kommt staendig Magma und Neuland, was durch  
Wegtauchen anderer Plattenbereiche ausgeglichen wird. Das funktioniert  
ziemlich lange. Mit zunehmendem Druck ist dieser Ausgleich aber nicht mehr  
moeglich. Eine Beule wuerde nur wenig Neuraum verschaffen und die "finale  
Ueberdruckloesung" kann nur das voruebergehende Aufreissen von  
Krustennaehten sein. Aber ich halte es fuer denkbar, dass es in so einer  
Phase auch zu "Beulungen" kommt, zu Hebungen und Senkungen der Kruste, und  
zwar flott, nicht allmaehlich. Ich nehme an, dass so auch Atlantis (heute  
das Unterseeplateau Bermudaschwelle) versank.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
               CONSOLATION
    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:17:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Erde
Date: 27 Sep 1999 15:17:00 +0100
Message-ID: <7PfKgLCLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PbK5T2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 95



Vorredner: bergerjoe@hotmail.com

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Hallo Joe!

> Hallo Norbert!
> Es währe natürlich möglich das die Erde anders funktioniert als es sich
> unsere Wissenschaftler denken. Da es aber momentan keine Anzeichen einer
> erhöhten Aktivität auf unserem Planeten gibt weis ich nicht was Du damit
> sagen willst. Das es in den letzten Wochen einige furchtbare
> Katastrophen gab ist ja bekannt, aber die gibt es pausenlos, auch wenn
> nicht immer so vie le Menschen darunter leiden, OK dann sind es eben
> keine Katastrophen. Was ich aber damit sagen wollte ist das es momentan
> nicht mehr Erdbeben gibt als immer. Noch vor wenigen 100 Jahren währe
> die Sache in Taiwan "gar nicht passiert", d.h. wir im Westen hätten
> keine Ahnung davon gehabt und daher währen wir der Meinung gewesen das
> eh nix los war. Selbst die türkische Tragödie währe weitgehend unbekannt
> geblieben. Aus dem Umstand das wir heute alles unmittelbar erfahren
> sollten wir nicht schließen das mehr passiert. Solltest Du aber andere
> Daten haben, bitte informiere und doch, wenn möglich mit Quellenangaben.

Wir hatten vor ca. 1 Jahr hier dieselbe Diskussion. Auch damals wurde  
behauptet, dass es kein Mehr an Beben geben wuerde. Die dies behaupteten,  
legten dann hier eine Bebenstatistik vor und sagten, dass das ein Beweis  
waere. Die Statistik hatte Jahresspalten von Anfang der 90er bis 1997 und  
in den Zeilen wurde die Bebenanzahl unterteilt nach den Stufen in  
Einerschritten ausgewiesen. Auf den ersten Blick sah das einigermassen  
konstant aus. Ich rechnete jedoch nach und multiplizierte fuer jede Zahl  
die Bebenzahl mit dem Mittelwert der Stufe (also mit 0,5; 1,5; 2,5) usw.  
und addierte die Spalten pro Jahr. das ergab dann einen  
Jahresaktivitaetswert, der leicht zu ermitteln war. Ergebnis der  
Berechnung war, dass sich die Aktivitaet binnen weniger Jahre in etwa  
verdoppelt hatte. Fuer eine tiefere Aussage waeren noch die Werte der 80er  
guenstig gewesen, aber es langte schon.

Dann kam als Gegenargument: Diese klare Zunahme taeusche, da sie lediglich  
darauf zurueck zu fuehren sei, dass man mehr Messgeraete aufgestellt habe  
und also in den letzten Jahren mehr Beben gemessen worden seien, als  
Anfang der 90er. Nun, dagegen kann man nicht angehen und muss es als  
Behauptung stehen lassen, da man nicht mit dem Wert Anfang der 90er  
vergleichen kann, denn man mit gleicher Messgeraeteanzahl gehabt haette.

Kurz: Diejenigen, die die Zunahme nicht sehen wollen, koennen sich immer  
auf unueberpruefbare Moeglichkeiten berufen. Aber witzig war es schon: Sie  
legten ja die Statistik urspruenglich vor, um unmittelbar (mit dem ersten  
Eindruck) nachzuweisen, dass es keine nennenswerte Zunahme gab. Da ich  
jedoch mit genauer und nicht anzweifelbarer Methode nachwies, dass diese  
Statistik das ganze GEGENTEIL bezeugt (eine Aktivitaetsverdoppelung) wurde  
dann gesagt, dass die Statistik eigentlich gar nicht brauchbar sei.

Du muesstest das mit Dejanews finden. Suche nach dem Begriff "Erdwachstum"  
in diesem Forum, evtl. gekoppelt mit "Statistik".


Es gibt jedoch aktuell noch mehr zu beachten: Heute meldete Videotext,  
dass es in Taiwan bislang 8000(!!!) Nachbeben gab. Auch in der Tuerkei  
waren es schon am uebernaechsten Tag fast 1.000, den aktuellen Wert weiss  
ich nicht. Allein das an nur diesem einen Ort in so kurzer Zeit ergibt  
einen Wert, der frueher ein voller Jahreswert fuer die ganze  
Erdoberflaeche gewesen waere. Das ist absolut gigantisch. Waere die  
Durchschnittsstaerke bei Taiwan 3,0 dann waere der Wert 8000 mal 3 =  
24.000. Und einige der Nachbeben waren schon wieder "richtige" Beben.  
Aehnlich in der Tuerkei und beides zusammen duerfte bereits einen neuen  
Jahresrekord ergeben - ohne alle anderen Beben.

Nun erklaerte man Nachbeben immer gern damit, dass eine "Plattenspannung"  
sich mit dem Erstbeben noch nicht ganz geloest hatte. Das ist schon mal  
etwas unlogisch, denn dann muesste es auch oefter zuerst kleine Beben und  
dann das hauptloesende grosse geben. Aber bei bislang 8000 (!!) Nachbeben  
muss das ein schon eine enorme Verkantung sein.

In meiner Theorie sind die unterirdischen Risse schon so umfangreich und  
der Druck so stark, dass sich die Lage nach einem groesseren Riss in der  
Tiefe kaum noch stabilisieren, beruhigen kann. Der Riss reisst Stueck fuer  
Stueck weiter und Seitenrisse kommen hinzu. Vielleicht kommt es nochmal  
zum Stillstand, aber ich wuerde es sogar fuer denkbar halten, dass das da  
jetzt permanent so weiter geht. Und wenn nicht: Irgendwann werden irgendwo  
die Risse bis Oben durchdringen. Das sind keine "Spannungen", das ist ein  
Reissen. Es duerfte klar sein, dass ein Reissen ebenso zu Beben fuehrt.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 15:23:00 +0100
Message-ID: <7PfL1qcqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
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Lines: 31



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> > Es fehlen Erklaerungen dafuer WARUM es die Platten ueberhaupt gibt. An
> > dieser Stelle fragen die Fachidioten NICHT nach dem Warum. Ich kann es
> > erklaeren.
>
> Dann tu es doch, statt nur mal wieder geheimnisvoll herumzufaseln.

Das tat ich. Und dies ganz und gar nicht geheimnissvoll.

Die Platten entstanden aus der Ur-Oberflaeche durch Risse, welche  
notwendig waren, als der Erdinnendrck erstmalig zu stark wurde fuer die  
erste Kruste. Aber nicht alle Plattengrenzen muessen schon beim ersten Mal  
entstanden sein.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:26:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 15:26:00 +0100
Message-ID: <7PfL2FP5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sh871.3vvo1f7.1@kajott.snafu.de> <37EF2C1F.BE674428@fh-duesseldorf.de>
Lines: 33



Vorredner: schmid@fh-duesseldorf.de

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> > Von Plattentektonik vetsehst du genauso viel wie vom enträtseln von
> > Nostradamus!
>
> LOL.
>
> Gibt es denn überhaupt irgendwas, von dem Nobbi was versteht?


Argumentation scheint nicht eben zu Deinen Staerken zu gehoeren, womit Du  
Dich hier in einer seltsam lautstarken Gesellschaft befindest, die kaum  
etwas Sachliches hinkriegt, aber pausenlos am Bloeken ist.

Aber das ist doch voellig kontraproduktiv. Ist das wegen der Erfahrung mit  
der Erdbebenstatistik vor einem Jahr?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 27 Sep 1999 15:34:00 +0100
Message-ID: <7PfL2T15bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PbK4a3LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 54



Vorredner: fb@iworld.to

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> n.marzahn@vision.in-berlin.de writes:
> >Juden sind weder insgesamt heilige, unkritisierbare ewige Opfer noch
> >ewig
> >unheilige Drahtzieher des Boesen. Beide Pauschalisierungen stehen ihrer
> >Normalitaet gleichermassen im Wege und es handelt sich hier erneut um
> >ein
> >falsches und kuenstliches Entweder-Oder.
>
> Klingt vernünftig und ist so sicher auf jede Gruppierung von Menschen
> anzuwenden.
>
> In jeder Gruppe von Menschen gibt es ein Spektrum von "Böse" bis "Gut".
> Mache jetzt noch den letzten Schritt, und sieh Deine Leviten genauso an,
> und schon haben wir eine weit rationalere Grundlage für interessante
> Gedankengänge.


Oh Nein. Die Leviten und der dahinter stehende Sethismus (als Urquell)  
sind ja genau der Faktor, der fuer den Negativpol im Judentum sorgt, aber  
auch im Christentum und im Politischen.

Die Einschraenkung liegt darin, dass es nicht kraft Geburt fuer  
ausnahmslos jedes Mitglied des Stammes Levi gilt, da dieser nach  
ausserhalb der Stammesorganisation ausfranst und auch Stammesorganisierte  
diesem bewusst den Ruecken drehen koennen und Nachkommen haben. Aber das  
aktive Stammsystem setzt unablaessig sein Rebellentum gegen das  
Israelitentum fort und gehoert deshalb zu den Faktoren, die die Polaritaet  
"Boese" des Spektrums massgeblich verursachen. Wenn sie das nicht mehr  
tun, dann wird es z.B. auch keinen "Antisemitismus" mehr geben, weil es  
dann kein Interesse mehr an diesem Steuerungsinstrument geben kann.

Inzwischen neige ich aber zu der Einschaetzung, dass davon unabhaengig das  
noch darueber rangierende Problem Seth bliebe.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:37:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Schreckenskoenig erschienen!!
Date: 27 Sep 1999 15:37:00 +0100
Message-ID: <7PfL2XpabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <37EF3059.C889B12B@fh-duesseldorf.de>
Lines: 33



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Hallo Joachim!



> Seit gestern ist der Schreckenskönig da! Zumindest sieht es die SPD so.
> Lafontaines Memoiren sind bei Econ erschienen.

Das zaehlt wohl nicht.

> P.S.: Naja, da hat er sich wenigstens den passenden Verlag ausgesucht.

Da hat er sich in der Tat einen bemerkenswert bedenklichen Verlag  
ausgesucht. Das spricht fuer bedenkliche Verbindungen und es wirft ein  
sehr dunkles Licht auf Lafontaine. Ich dachte erst, ich lese wohl nicht  
richtig, als ich las, dass er ueber ECON veroeffentlicht. Aber es ist so.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Star Wars
Date: 27 Sep 1999 15:39:00 +0100
Message-ID: <7PfL2wa5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7P65hCILbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbJJK1LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 40



Vorredner: mico@gmx.net

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> Norbert Marzahn  wrote in article
> <7PbJJK1LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> ...
>
> >> >Ey, irre! Eine Privatrevolution der Rechtschreibung!
> >> >
> >> >Was kommt als nächstes?
> >>
> >> .vor jeden Satzt muesen punkte gesetzte werde.
> >
> >
> >.Statt Schifffahrt darf es auch Schi3fahrt heissen
>
> .ka2n man das auch mit do2pelbuchstaben machen, oder so2lte man das
> be2ser sein la2sen?

.bei nur 2 Buchstaben besteht Wahlfreiheit, aber bei 3 Buchstaben besteht  
Rationalisierungspflicht




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 15:43:00 +0100
Message-ID: <7PfLVWkabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PfKJcRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f15bf6.7099598@news.online.de>
Lines: 36



Vorredner: reinhard@doberstein.com

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Hallo!


> HAllo,
>
> On 26 Sep 1999 23:00:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote in message <7PfKJcRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
> >> Für die unbelebte Natur ist das einfach falsch.
> >
> >Die Erde ist aber nicht unbelebte Natur.
>
> Ist aber lieb von dir, das du genau den Satz löschst, mit dem ich dann
> dein Argument ad absurdum führe.


Ein derartiger Satz war mir nicht aufgefallen.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 15:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Selber Zeitreisender?
Date: 27 Sep 1999 15:46:00 +0100
Message-ID: <7PfLV-lLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <15ruNxuL7GXeU=1Kiv92=g2AGhv2@4ax.com> <19990927083513.03110.00002997@ng-fz1.aol.com>
Lines: 37



Vorredner: herlu@aol.com

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> >From: Franz Kuehl mestima@hof.baynet.de
>
> >Die Grundlage der Zeit ist nicht Linearitaet und somit sind Paradoxen
> >unmoeglich.
>
> david deutsch ist da in 'physik der welterkenntnis' weniger zimperlich.
> und parodoxien loesen sich auf, wenn man von div. unterschiedlichen
> universen ausgeht, so deutsch.

Die loesen sich auch auf, wenn man von nur einem Universum ausgeht. Sie  
werden aber bis zuletzt hoffen, in einem Paralleluniversum zu sein, in dem  
"es" anders kommen kann als beim vermeintlich ersten Mal. Und sie werden  
diese Hoffnung dann mit an den Anfang zuruecknehmen und bis zum Schluss  
halten. Dadurch sind sie im unteren Zeitkreis 6 gefangen.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 21:19:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Erde
Date: 27 Sep 1999 21:19:00 +0100
Message-ID: <7PfM8zeqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PbK5T2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7snu1s$j3$3@unlisys.unlisys.net>
Lines: 56



Vorredner: didi@detebe.de

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> Norbert Marzahn wrote:
>
> > Wissenschaftler sind oft so sehr damit beschaeftigt, den Bestand
> > dessen, was fuer Wissen gehalten wird, zu studieren, dass sie oft am
> > allerwenigsten dazu geeignet sind, voran zu denken. Eine ihrer
> > Hauptfunktionen ist ja auch die, den Bestand zu pflegen und
> > weiterzureichen und praktische Arbeiten mit ihm auszufuehren. Ein
> > Wissenschaftler ist mehr ein Handwerker, als ein Denker.
>
> Jawollo, wenn man keine belegbaren und nachprüfbaren Argumente mehr
> hat, fängt man an, alles zu beschimpfen!


Die Soziologie der Wissenschaftler ist nicht gross anders. In der  
Menschheit setzt sich stets das Mittelmass durch. Nicht das Duemmste und  
nicht das Kluegste. Es regiert das Mittelmass. Und das ist vollkommen  
logisch, denn im Mittelbereich besteht die groesste personelle Ballung,  
die groesste menschliche Quantitaet. Und aus dieser Mitte heraus definiert  
sich die Menschheit das, was sie gerade verstehen kann. Es ist ein  
Uebereinkommen und es hat Macht durch Masse. So war es und so blieb es.  
Aber es gibt natuerlich eine untere und obere Abweichung. Naturgemaess  
wird die obere Abweichung dem Mittelmass kaum verstaendlich sein, obschon  
es fuer ein dunkles Ahnen reichen kann, dass da was dran ist. Aber das  
reicht nicht und bewirkt wenig. Tieferes Denken, das Denken von Morgen,  
kann unmoeglich aus dem Standardbereich des Mittelmasses kommen. Das ist  
eine Tatsache und es hat keinen Sinn, dagegen aufzubegehren. Und so  
erhaelt die Menschheit immer wieder Farbtupfer von Vordenkern, auf die sie  
spaeter stolz und ehrend zurueckblickt und die sie in ihrer Gegenwart  
immer wieder genau so vernichten will, wie es immer war. Doch gerade das  
macht ja diese Leute fuer die Zukunft so besonders interessant.

Aber einige Eurer Wissenschaftler (ganz besonders aus dem Bereich der  
Historik) sind nunmal Pfeiffen, auch wenn sie dem gegenwaertigen Standard  
entsprechen moegen. Bildet Euch nur nicht ein, dass Ihr diesmal einen  
ewigen und festgefrorenen Standard habt.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 21:25:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 21:25:00 +0100
Message-ID: <7PfM91rabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PfKJcRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7so2vj$oso$2@fu-berlin.de>
Lines: 44



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

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> Hallo Norbert,
>
> Norbert Marzahn  schrieb in
> im Newsbeitrag: 7PfKJcRqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> .
> > >
> > > Nenne er doch Beispiele.
> > > Für die unbelebte Natur ist das einfach falsch.
> >
> > Die Erde ist aber nicht unbelebte Natur. Sie brachte
> unzaehlige
> > Lebensformen hervor und ist selbst als Lebewesen zu
> verstehen, das voller
> > komplexer Vorgaenge ist. Wir stehen zu ihr in einem
> Verhaeltnis, wie
> > Mikroorganismen in uns zu uns.
>
> Anspielung auf Lovelocks *Gaia-Hypothese*?


Den kenne ich nicht. Jedoch erscheint mir die These, dass die Erde ein  
totes Ding sei, schlichtweg laecherlich. Aber fuer mich ist auch eine  
Wiese kein totes Ding und auch kein Wald.


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   *incl. neuer 2. Ergaenzung Mai 1999*





From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 21:39:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 27 Sep 1999 21:39:00 +0100
Message-ID: <7PfM9HdLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PfL1qcqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EF9DDE.13EE10BE@fh-duesseldorf.de>
Lines: 76



Vorredner: schmid@fh-duesseldorf.de

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> Norbert Marzahn bot mal wieder Lachstoff:
> >
> > Die Platten entstanden aus der Ur-Oberflaeche durch Risse, welche
> > notwendig waren, als der Erdinnendrck erstmalig zu stark wurde fuer
> > die erste Kruste.
>
> Aha. Flächige Platten entstehen aus langgestreckten Rissen?? Da muss ich
> wohl mal wieder meine Geometriekenntnisse erneuern.
>
> Gemeint ist sicher: Die Platten entstanden, als eine ursprünglich
> geschlossene Erdkruste infolge Innendrucks aufbrach.

Werde nuechtern!

Die Teile des urspruenglich Ganzen entstanden dadurch, dass das  
urspruenglich Ganze von Rissen durchzogen wurde. Stelle Dir einfach eine  
Ur-Erde vor ohne Platten und durch die kruste geht ein Riss einmal  
ringsum: dann hast Du durch den Riss zwei Platten.

Warum rede ich nur so oft mit solchen Hypomentalen?

> Dummerweise funktioniert sowas nur, wenn
> a) dieser Innendruck enorme Werte annimmt

Er muss dann gar nicht so enorm sein, wenn der Widerstand der Kruste nicht  
so enorm ist.


> > Aber nicht alle Plattengrenzen muessen schon beim ersten Mal
> > entstanden sein.
>
> Gegen diese Behauptung sprechen b) und c). Denn sobald einmal ein
> solcher Riss (oder ein Vulkan) da ist, könnte dort der gesamt Überdruck
> entweichen, und es wäre Essig mit weiterer Plattenbildung.


Bevor Du Dich darum bemuehst, darueber nachzudenken, was ich sage,  
solltest Du zunaechst korrekt verarbeiten, was ich sage. Und ich sagte,  
dass das Krustenreissen durch erdinneren Ueberdruck REGELMAESSIG geschieht  
und nicht nur ein einziges Mal geschah.

Folglich koennen beim zweiten, dritten, vierten nten Mal neue Risse und  
somit neue Plattengrenzen entstanden sein, die es beim ersten Mal noch  
nicht gab und der Urkontinent zerriss nach und nach. Es ist aber  
wahrscheinlich, dass alte vernarbte Risszonen mit hoeherer  
Wahrscheinlichkeit bei Ueberdruck wieder reissen, als dass es weitere neue  
Risse innerhalb der bestehenden Platten gibt.


> Ich würde dir, bevor du weiterfaselst,

Du solltest nicht zur Schau stellen, dass Du das, was Du faseln nennst,  
nicht mal im Ansatz begriffen hast.




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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Mon Sep 27 21:42:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Nosti
Date: 27 Sep 1999 21:42:00 +0100
Message-ID: <7PfM9Y0qbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.alt.paranormal
Lines: 33

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


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Michel Nostradamus im Brief an Caesar Nostradamus:


   .... Denn Veraenderung hat als Ursache Vergangenheit, Gegenwart
   und Zukunft ....
   (1. Maerz 1555)







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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:05:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Lichtnahrung: Hoert auf mit diesem  Sekten-Irrsinn!
Date: 28 Sep 1999 15:05:00 +0100
Message-ID: <7PjMuR5LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.naturheilkunde,z-netz.alt.esoterik,de.alt.paranormal
References: <1dyt8bo.3u47og1pq9csgN@gmx.de> <37fafa06.10710704@news1.ewetel.de>
Lines: 36



Vorredner: renate.ratlos@bigfoot.com

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> On Mon, 27 Sep 1999 22:39:28 +0200, arnage@gmx.de (Arno Zopf) wrote:
>
> >Dieser Artikel und andere (z.B. FOCUS etc.) sind auch auf der
> >Aufklärungsseite zur sogenannten "Lichtnahrung" nachzulesen:
> >
>
> Das ändert nichts daran, daß Sie lebensgefährliche Lügen verbreiten
> und propagieren.


Wer ist jetzt "Sie" ? Die Lichtnahrungsleute oder Arno Zopf ?

Wir wollen doch annehmen, dass man ohne Wasser und Nahrung sehr schnell  
stirbt und dass die "Lehre" der Lichtnahrung absolut kein Spass ist,  
sondern versuchter Mord.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 28 Sep 1999 15:07:00 +0100
Message-ID: <7PjMumVqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbJI4x5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> 
Lines: 48



Vorredner: SwamiPremShunyam@gmx.net

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> On 26 Sep 1999 12:55:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote:
>
>
> >Bezogen auf den Schreckenskoenig spielt das keine grosse Rolle. Bezogen
> >auf Naturkatastrophen denke ich, dass wir fruehzeitig genug noch
> >deutlicher erkennen werden, wo da was abgeht. Zumindest ungefaehr. Aber
> >wenn das dann alle so sehen, dann wird es schwierig sein, sich noch
> >Vorraete anzulegen. Wenn alle das wollen, dann geht es nicht mehr. Und
> >wegen der Unwaegbarkeit der Dinge empfehle ich gar keine penible
> >Praevention, sondern nur eine grobe, lockere. Es ist das Uebertreiben
> >im Vorbeugen, dass schaedlich sein wird, wenn gar nichts geschieht oder
> >aber zu anderer Zeit und an anderem Ort, als erwartet. Auf Genauigkeit
> >und Perfektion sollte man sich da nicht einlassen.
>
>
> Hallo Norbert,
>
> natürlich kann es bei dem Schreckenskönig eine personifizierte
> Situation sein.


Davon gehe ich nicht aus. Ich gehe davon aus, dass Nostradamus mit dem  
"Schreckenskoenig" eine Person meint. Eine Person, die mit dem Begriff  
"Antichrist" identisch ist.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Erde
Date: 28 Sep 1999 15:13:00 +0100
Message-ID: <7PjMvFx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PbK5T2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PfKgLCLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37efb566.0@news.ivm.net>
Lines: 65



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PfKgLCLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> [...]
>
> > Wir hatten vor ca. 1 Jahr hier dieselbe Diskussion. Auch damals wurde
> > behauptet, dass es kein Mehr an Beben geben wuerde. Die dies
> behaupteten,
> > legten dann hier eine Bebenstatistik vor und sagten, dass das ein
> Beweis
> > waere. Die Statistik hatte Jahresspalten von Anfang der 90er bis 1997
> und
> > in den Zeilen wurde die Bebenanzahl unterteilt nach den Stufen in
> > Einerschritten ausgewiesen. Auf den ersten Blick sah das einigermassen
> > konstant aus. Ich rechnete jedoch nach und multiplizierte fuer jede
> Zahl
> > die Bebenzahl mit dem Mittelwert der Stufe (also mit 0,5; 1,5; 2,5)
> usw.
> > und addierte die Spalten pro Jahr. das ergab dann einen
> > Jahresaktivitaetswert, der leicht zu ermitteln war. Ergebnis der
> > Berechnung war, dass sich die Aktivitaet binnen weniger Jahre in etwa
> > verdoppelt hatte. Fuer eine tiefere Aussage waeren noch die Werte der
> 80er
> > guenstig gewesen, aber es langte schon.
>
>
> Grundgütiger! Daß für eine solche Statistik Werte aus den letzten
> zwanzig, gerne auch hundert Jahren nicht brauchbar sind ist dir schon
> klar?


Eine Statistik seit Anfang der 90er halte ich schon fuer brauchbar.

Aber: Wenn wir nicht mal eine brauchbare Statistik haetten, weil es erst  
seit kuerzerer Zeit viele Messstationen gibt: Worauf soll dann die  
"Weisheit" beruhen, dass wir gar keine verstaerkte Bebentaetigkeit haetten  
und dass das nur so scheine, wenn wir gar keine Vergleichsdaten dafuer  
haben? Und wenn wir keine Vergleichsdaten haetten, dann haetten wir nur  
unseren Eindruck verbunden mit der eigenen Erinnerung. Es waere ueberhaupt  
keine Basis da, auf der seltsame Gestalten gegen diesen Eindruck vorgehen  
koennten und es stellte sich um so mehr die Frage, warum sie es ueberhaupt  
tun.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:16:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Schreckenskoenig erschienen!!
Date: 28 Sep 1999 15:16:00 +0100
Message-ID: <7PjMvOnLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <37EF3059.C889B12B@fh-duesseldorf.de> <7PfL2XpabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37efcdec.5152042@news.nacamar.de>
Lines: 40



Vorredner: sperling@dialup.nacamar.de

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> On 27 Sep 1999 15:37:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote:
>
> [snip]
>
> >Da hat er sich in der Tat einen bemerkenswert bedenklichen Verlag
> >ausgesucht. Das spricht fuer bedenkliche Verbindungen und es wirft ein
> >sehr dunkles Licht auf Lafontaine. Ich dachte erst, ich lese wohl nicht
> >richtig, als ich las, dass er ueber ECON veroeffentlicht. Aber es ist
> >so.
>
> Deine "Deep Oskar"- Gespinste waren schon lustig.


Aufgrund seines heutigen Verhaltens und aufgrund seiner erstaunlichen  
Zusammenarbeit mit ECON liegen neue und wichtige Daten fuer seine  
Beurteilung vor. Die Beurteilung muss auf Basis der heutigen Daten  
erfolgen. Fuer mich wiegt dabei das Veroeffentlichen bei ECON noch weit  
mehr, als das Extreme in seinem Handeln.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 28 Sep 1999 15:28:00 +0100
Message-ID: <7PjMveKabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PbIp3g5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sokei$94q$3@news.nikoma.de>
Lines: 65



Vorredner: A.Labrenz@GMX.Net

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>
> Norbert Marzahn schrieb in Nachricht
> <7PbIp3g5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>...
> moin
> >> Die Erdkruste besteht aus Platten, die sich gegeneinander
> >> verschieben.
> >
> >
> >Meine Theorie erklaert auch, wie diese Platten entstanden sind. Was
> >sagt denn Deine Theorei zu dem Thema?
> moin
> richtig und aderlass ist einer höchst wertvolles mittel der medizin ...
> das schlimme ist du hast nur theorien !

Ich "habe" auch das reale Erdgeschehen. Andere haben andere Theorien dazu.  
Aber niemand fragt sie, wie sie mit ihrer Treibhaustheorie zu mehr  
Vulkanismus und mehr Erdbeben kommen.

> man darf nichtmal was sagen !
> aber ich erkenne nicht die basis deiner theorien... ( ich weiß steht
> alles in der bibel )

Sie begruendet nur im sekundaeren Bereich, der gar nicht erforderlich,  
aber gleichwohl vorhanden ist. Erinnerungen sind Daten.

> wenn die erde sich außdehnt muß das ja einen grund haben... z.b. sie
> erwärmt sich !
> dann kannst du recht haben das sie sich außdehnt ... aber dafür fehlt
> jeder anhaltspunkt

Es ist richtig, dass ich die Motorik der Ausdehnung nicht benennen kann.  
Aber auch alle uebrigen Theoretiker koennen ihre Grundannahme, dass die  
Erde nicht periodisch waechst, nicht beweisen. Wir wissen noch nicht genug  
vom Inneren der Erde und haben den Mittelpunkt noch nicht erreicht, er ist  
uns ziemlich verborgen.

Ein Wachstum koennte auf 2 Ursachen beruhen:

1. Ohne Zufuehrung von Energie/Materie von Aussen finden im Erdinneren
   Prozesse statt, die eine dichte Urmaterie allmaehlich entdichten, was
   zu mehr Volumen fuehrt.

2. Im Erdinneren wird eine schon bekannte oder noch unbekannte Strahlung
   teilweise aus dem All aufgefangen und in Materie gewandelt.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 15:35:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Abschaffung von Geld
Date: 28 Sep 1999 15:35:00 +0100
Message-ID: <7PjMvlB5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <37ee6516_1@news.ecore.net> <7PfKfXw5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EFC936.E103B79@t-online.de>
Lines: 64



Vorredner: netstory@t-online.de

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> Norbert Marzahn wrote:
> >
> > Vorredner: dogumo@mail.blinx.de
> >
> > Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!
> >
> > Scivias !!!
> >
> > > > Weil Beamte nach obiger Definition nichts leisten, können sie ihre
> > > > Leistung nicht gegen etwas, das irgendeinen Gebrauchswert besitzt,
> > > > tauschen. Für Nichts gibt es Nichts.
> > > > Deshalb kann Geld nicht abgeschafft werden, solange es Beamte
> > > > gibt.
> > >
> > > Ich hoffe einfach mal, daß die Beamten der Berufsfeuerwehr das
> > > nächste mal, wenn es bei Dir brennt oder Du den Rettungswagen
> > > brauchst, gerade damit beschäftigt sind ihre Wache nicht zu
> > > verlassen.
> >
> > Sie muessten auch gar nicht loeschen, wenn sie eine Theorie
> > entwickeln, wonach durch den Brand eigentlich Nichts passiert ist. Und
> > nach der vorliegenden These koennten sie ja ohnehin Nichts ausrichten.
>
> Rührend, wie Deutsche Ihre Beamten lieben ... Reichsblockwartsyndrom?
> Jawoll, Herr Hauptwachtmeister! Wird erledigt!

Ich muss sie nicht "lieben" um diese groteske Geld-Beamten-Story als den  
blanken Unfug zu erkennen, der sie ist.

> Als ob alle Beamten bei der Berufsfeuerwehr wären...
> Da gibt es noch: das Strassenbauamt, das Strassenverkehrsamt,
> etliche Staatshochbauämter ( je Stadt >500.000 E) , Hunderte von Ämtern
> in den Bezirks- und Landesregierungen... Überall werden Brände gelöscht
> oder was?

Wir koennen natuerlich auch auf diese Dienstleistungen verzichten, lassen  
jeden eine Strasse bauen, wo und wie er will und verzichten auch auf  
Regeln und Beaufsichtigung beim Hochbau. Was koennte wohl dabei  
herauskommen? Ein recht wildes Bauen, so wie in der Tuerkei? Wo bis zu  
20.000 Menschen unter den Truemmern starben?

Wir koennen die, die derzeit auf soziale Leistungen angewiesen sind, sich  
selbst ueberlassen und abwarten, was dann passiert.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 16:05:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Der Begriff "3. Reich"
Date: 28 Sep 1999 16:05:00 +0100
Message-ID: <7PjNkky5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7NXUqBK5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E157CE.21FD@t-online.de> <7sqb4r$15e$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 49



Vorredner: carla_schneider@my-deja.com

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> > > Gab es das 3.Reich wirklich ? Oder wurde dieser Begriff erst nach
> > > 1945  erfunden. Ich weiss es nicht.
> >
> > Ach, frag Nobbi, der wird Dir einiges erklaeren ;-)


Der Begriff wurde eindeutig schon vor 1945 verwendet. Woher er kam, konnte  
ich nicht ermitteln. Als Bezeichnung fuer das Deutsche Reich wurde er 1939  
von Hitler verboten.

Die Bemuehungen, die Zaehlung auf 3 auf Deutschland anzuwenden, sind sher  
unbefriedigend.

Aber es gibt ein 3. Reiches, welches tatsaechlich im Verlauf des  
Geschehens entstand: Israel.

Zionisten zaehlten das Reich nach David/Salomon mit dem 1. Tempel als 1.  
Reich; das Reich nach Esra/Nehamia nach der Rueckkehr aus Babylon mit dem  
2. Tempel als 2. Reich. Das 3. Reich ist fuer Zionisten der Staat Israel.  
Es gibt Plaene fuer den Bau des 3. Tempels.

Es ist anzunehmen, dass der Begriff nie fuer Deutschland gedacht war, aber  
sozusagen auf Deutschland "ueberschwappte". Hitler wollte mit dem Verbot  
des Begriffs wahrscheinlich eine Spur des wirklichen Hintergrundes seines  
Handelns verwischen, hatte aber damit keinen Erfolg.

Die Spur blieb.






--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 20:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 28 Sep 1999 20:40:00 +0100
Message-ID: <7PjOCv0abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjMumVqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f0f958.0@news.ivm.net>
Lines: 105



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PjMumVqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > Davon gehe ich nicht aus. Ich gehe davon aus, dass Nostradamus mit dem
> > "Schreckenskoenig" eine Person meint. Eine Person, die mit dem Begriff
> > "Antichrist" identisch ist.
>
> Was denn nun? Zweifelst du so langsam an Nostradamus oder dann doch
> nicht?


Ich zweifle weder langsam, noch doch nicht.


> Falls seine Aussagen (und deine hineingedeuteten Ereignisse) nun
> völliger Quatsch sind (Hitler 2000 und so) -

Meine Deutung kann falsch sein. Wir werden sehen. Ein Abruecken von  
Nostradamus werde ich erst in Erwaegung ziehen, wenn bis ENDE 1999 kein  
"Schreckenskoenig" da ist.


> in wiefern wirst du einsehen, daß du *insgesamt* in den letzten Jahren    
> haufenweise Unnfug verzapft hast?

Dummerle, Du wirst nie einsehen, dass dein "Ein-Teilchen-Fuers-Ganze-
Denken" ausschliesslich nur bei einem Hirnzustand wie bei Dir notwendig  
(und evtl. subjektiv richtig) ist. Du brauchst es eben gaaaaanz simpel.  
Aber ich habe keinen Anlass dazu, mich an Deinem einfachen Denkmuster zu  
orientieren.

Wenn Du mal einen hellen Moment hast, wirst Du vielleicht in der Ferne  
erahnen, dass Ermittlungen ueber Zukuenftiges wesentlich schwieriger sind,  
als ueber Vergangenes und Gegenwaertiges. Dementsprechend ist mein  
Selbstanspruch.

Weisst Du, ich weiss ja auch zum Beispiel, dass ich beim Baecker frische  
Broetchen bekomme. Und auch wenn Du die Wette gewinnen solltest (was ich  
durchaus fuer moeglich, aber fuer weniger wahrscheinlich halte), werde ich  
dort weiterhin die Broetchen kaufen.

Du bist dermassen dusslig, dass Dir nicht mal bewusst ist, dass ich im  
Kapitel "Engel Nr. 7" selbst klarstellte, dass ich mir durchaus nicht  
vollkommen sicher bin. Und deshalb bin ich auch nicht abhaengig von den  
kommenden Ereignissen. Ich habe eben nie den Anspruch erhoben, ein  
"Hellseher" zu sein und Du hast das nie kapiert. Aber das wundert mich  
nicht, es liegt ganz im Rahmen meiner Berechnungen.


> Immerhin ist Nostradamus einer deiner Eckpfeiler in WAL,
> und mit Nostradamus' Wegfallen würde das Buch praktisch seiner Grundlage
> beraubt... Was DANN?

Das Buch ruht auf einigen Grundlagen. Nostradamus hat dabei einige  
Bedeutung, das ist richtig, aber die Hauptgrundlage ist jemand anders. Du  
solltest es einfach mal lesen, ach Nein, Du wuerdest eh nicht verstehen.

Aber ich attestiere Dir hiermit, dass ich begriffen habe, dass Du  
irgendwas Wahnhaftes gegen Irrtuemer hast. Ich gehe davon aus, dass das  
bei Dir tatsaechlich so ist. Und damit scheidest Du Dich selbst laut und  
offen aus der Gilde der Denker aus und es kuemmert Niemanden, was Du zum  
Denken beizutragen hast. Ausgenommen Deines Gleichen natuerlich.

Wenn *ICH* einen Irrtum feststelle, dann versuche ich, es besser zu  
machen. *Weil* ich wegen Irrtuemern *nicht* aufgebe, bin ich ueberhaupt  
soweit gekommen. Und weil Dir entsprechende Grundeigenschaften aufgrund  
Deiner eigenen Selbstdarstellung fehlen muessen, bist Du nie voran  
gekommen, kein Stueck, und musst so ein kleiner, dummer Klaeffer bleiben.

Aber auch das hat seinen Unterhaltungswert und wenn man es mal braucht,  
dann kann sich daran ein wenig erheben. Und so wird das - ganz unabhaengig  
von den Ereignissen - auch im Jahr 2000 sein und 2010 und 2050 ....

Fast wuensche ich mir jetzt, dass ich mich irre, nur um Deinen Aerger zu  
geniessen, wenn Du siehst, wie wenig mich ein Irrtum aus der Bahn wirft.  
Denn im Gegensatz weiss ich Einiges um das Denken und also auch um den  
Irrtum.

Ich koennte Dir nun Aussagen hochgeschaetzter Personen zum Irrtum um die  
Ohren hauen, aber auch das wuerde nichts nuetzen. Ich glaube nicht, dass  
Irgendetwas Dich aus Deinem Loch herausholen kann. Und solche wie Du sind  
auch noetiges Salz in der Suppe. Also bleibe, wie Du bist. Selbst das hat  
seinen Sinn.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 20:43:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Erde
Date: 28 Sep 1999 20:43:00 +0100
Message-ID: <7PjODCpLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PbK5T2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjMvFx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f0f959.0@news.ivm.net>
Lines: 41



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PjMvFx5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> > > Grundgütiger! Daß für eine solche Statistik Werte aus den letzten
> > > zwanzig, gerne auch hundert Jahren nicht brauchbar sind ist dir
> schon
> > > klar?
> > Eine Statistik seit Anfang der 90er halte ich schon fuer brauchbar.
>
> Inwiefern?

8 Kilometer.

> Man darf allerdings aus Überlieferungen schließen, daß Erdbeben heute
> genauso wie früher in unregelmäßigen Zeiträumen stattfanden. Das ist die
> *einzige* belegbare Aussage, welche derzeit zu diesem Thema möglich ist.

Und das bestaetigt meine These. Insbesondere wenn es periodische  
Haeufungen gibt.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 20:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 28 Sep 1999 20:46:00 +0100
Message-ID: <7PjODOxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjMveKabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f0f959.1@news.ivm.net>
Lines: 53



Vorredner: kruge@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PjMveKabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> [...]
>
> > Ein Wachstum koennte auf 2 Ursachen beruhen:
> > 1. Ohne Zufuehrung von Energie/Materie von Aussen finden im Erdinneren
> >    Prozesse statt, die eine dichte Urmaterie allmaehlich entdichten,
> was
> >    zu mehr Volumen fuehrt.
> > 2. Im Erdinneren wird eine schon bekannte oder noch unbekannte
> Strahlung
> >    teilweise aus dem All aufgefangen und in Materie gewandelt.
>
> Schon gut, du darfst jetzt aufhören - du hast zu genüge bewiesen, daß du
> von Physik nicht die geringste Ahnung hast...


1. Stoffe, die ihre Dichte verringern, nehmen mehr Volumen an.
   Dadurch koennen sie Druck ausueben.

   Experiment: Pack eine bis zum Anschlag mit warmem Wasser
   gefuellte Flasche ins Tiefkuehlfach.


2. Materie ist in der heutigen Physik eine Form von Energie.


Ich glaube, Du solltest nicht ueber Physik reden ....




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 14:28:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 14:28:00 +0100
Message-ID: <7PnP1rc5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PYHr6CqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990928141137.08286.00001329@ngol07.aol.com>
Lines: 103



Vorredner: xadanacx@aol.com

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> >Ich denke, man wird bald entdecken, dass die Kruste reisst und die Erde
> >sich ein Stueck ausdehnt.
>
> Denken ist zwar immer der erste schritt aber ganz davon abgesehen sollte
> man solch Stammtischthesen dann auch Beweisen oder zumindest ausreichend
> erklären und nicht bei einer willden und willkürlichen Theorie bleiben,
> die Yellow Press status hat.

Da kann ich ja ganz locker bleiben. Die nahe Zukunft wird den Beweis  
erbringen und dann erst ergibt sich das richtige und dauerhafte Urteil der  
Menschheit darueber, wer in unserer Zeit blind war und wer nicht. Ich habe  
mehr diese Dauerhaftigkeit im Blick, als die Geschmacksfragen  
gegenwaertiger Schlaumeier.

> > Aber hier ist wohl das Kernproblem
> >bestimmter Menschen genannt: Was sie nicht verstehen, das wollen sie
> >auch nicht sehen. Es soll nur das sein, was sie verstehen, alles andere
> >ist "Unsinn".
>
> Daraus schließe ich, weil du es ja zu wissen denkst, daß du kein Mensch
> bist?

Menschen koennen ziemlich verschieden sein. Ich sprach von bestimmten  
Menschen.

> >Es war absurd, auch einen Mechanismus zu verlangen. Da wird falschrum
> >gedacht. Richtig gedacht ist: Wenn etwas geschieht/geschah, dann muss
> >es auch einen entsprechenden Mechanismus geben.
> >
>
> Richtig, aber _welcher_ war die Frage (kann ja jedem mal passieren)

Diese Frage konnte voellig offen bleiben, denn das Sichtbare war ja Beweis  
genug. Und damit war es klar, dass es eine Mechanik geben *musste*. Wie  
diese funktioniert, musste Wegener nicht auch noch erklaeren, aber seine  
hoehere Erkenntnisfaehigkeit wurde ein Motor dafuer, sie zu suchen. Die  
Genies haben die richtigen Ideen, die Handwerker besorgen den Rest.

> >> Man sollte eben nicht gleich jede neue Idee bejubeln,
> >> sondern sie erstmal auf Herz und Nieren pruefen. Wenn das
> >> neue Modell gute Vorhersagen liefert, wird es sich ueber
> >> kurz oder lang durchsetzen.
> >
> >Wohl wahr. Leider kann ich nicht scharf darauf sein, es zu erleben.
>
> Tja jeder macht sich seinen Horror selber.

So ein Horror ist es nun auch nicht, jedenfalls nicht fuer mich. Und: Ich  
habe die Erde auch nicht gemacht.

> >Ich laufe nicht hinterher, ich entwickelte die Idee selbst.
>
> Das wäre mir(ich glauben anderen auch) eine Menge wert, wenn du deine
> Theorienfindung mal gründlich darlegst.

Das tat ich. Warum sollte ich es nochmals tun? Einmal reicht.

> Vielleicht bist du uns ja Jahre vorraus?

So scheint es.

> >Dann waren sie also ziemlich dumm. Und Wegener war es nicht.
> >Das Zusammenpassen der Kontinentgrenzen und andererer Grenzen war ja
> >vollkommen offensichtlich. Geologen sahen das nicht, weil sie es nicht
> >sehen WOLLTEN, denn das man es KONNTE, das bewies Wegener. Fuer mich
> >sind die Menschen Toelpel
>
> Stimmt du bist ja ein Geschöpf welches sich von der Rasse Mensch
> deutlich abhebt.

Bekanntlich findet eine Evolution statt.

> >Die Plattentektonik liefert bislang keine Erklaerung fuer die
> >Waermezunahme und Wetterveraenderung, auch nicht fuer El Nino, der
> >bislang eine Ur-Ursache ohne eigene Ursache ist.
>
> Weil sie damit nicht zusammenhängen, und selbst wenn gibt es sicher eine
> plausiblerere Lösung als das Zerplatzen der Erde.


Kindchen, es gibt in meiner Theorie keine zerplatzende Erde. Nur eine  
gelegentlich aufreissende Erdkruste. Muss ich Dir noch die allersimpelsten  
Unterschiede erklaeren, wie einem Vorschueler? Warum sollte ich mir die  
Muehe machen mich auch noch um den Allerduemmsten zu kuemmern?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 14:40:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ein Kryptofascho und der Fuehrer, was: Re: Der 99-Tage-Kaiser (IV)
Date: 29 Sep 1999 14:40:00 +0100
Message-ID: <7PnP2EpabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PYHR40LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <19990928141138.08286.00001330@ngol07.aol.com>
Lines: 79



Vorredner: xadanacx@aol.com

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> Im Artikel <7PYHR40LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn) schreibt:
>
> >
> >"Steuerung durch Provokation" bedeutet auch, dass die Vorwuerfe gegen
> >Deutschland und die Welt (andere Staaten, Vatikan, Firmen) so lange
> >intensiviert werden, bis es alle immer mehr ankotzt. Dahinter steckt
> >eine boesartige und psychologisch durchdachte Strategie. Es ist Mittel
> >zum Zweck um "Antisemitismus" zu erzeugen. Allein deshalb geschieht es.
> >Es mag Dich verwundern, dass einige Juden selbst massiv daran arbeiten.
> >Aber das ist nicht verwunderlich sondern ein altes "Spiel". Es sind
> >Extremisten vom Stamm Levi. Diese haben das religioese Ziel, moeglichst
> >alle Juden der Welt in Israel zur goettlichen Volkssammlung zu sehen.
> >Da die meisten Juden in der Welt kein Interesse daran haben, wuenschen
> >diese Extremisten Zwang, Druck. Und dazu inszenieren sie Dinge, die
> >"Antisemitismus" foerdern.
> >
>
> Das hört sich ganz plausibel an aber wo sind deine Quellen. Ich würde
> mich gerne ausführlicher damit beschäftigen.

Die Hauptquelle ist die Plausibilitaet, die Logik, in der alle Teile  
perfekt zusammen passen.

Buecher gibt es nur bis in den Grenzbereich, aber nicht bis ins Zentrum.  
In Grenzbereichbuechern sind DIE Zionisten die massgebliche Kraft, also  
juedische Rechtsradikale. Aber auch das ist noch nicht Durchbruch genug  
und es ist letztlich nur eine Ablenkung auf zielnaher Ebene. Aber es wird  
immer noch die kernverantwortliche Kraft nah an der Wahrheit abgedeckt,  
sozusagen die letzte Huerde, die zu nehmen ist.

Dahinter ist dann der Zionsimus eine Parallelschoepfung zum  
Nationalsozialismus und beides zusammen ein typisch dialektisches System  
aus einer Hand. Auch der Zionismus ist darin nur ein Erzeugnis, nicht aber  
die Ebene der Regie.

Regie fuehrten Satanismus und der Stamm Levi und um einen eigenen Staat  
machbar zu machen, erzeugten sie auch juedischen Nationalsinn. Deshalb  
schufen sie den Zionismus. Natuerlich gab es in diesem einige levitische  
Fuehrer, aber die meisten waren blosse Anhaenger. Der ebenfalls  
erschaffene moderne "Antisemitismus" sorgte fuer die Gegenreaktion und  
damit fuer Zulauf zum Zionismus. Radikale Zionisten sorgten mit ihrem  
provokativen Geschrei von der "Ueberlegenheit der Juden" fuer  
"Antisemitismus". Ein typisches dialektisches Spielfeld, in dem die  
Leviten beide Pole beherrschten. Und daher ist die Ebene Zionismus nicht  
die Ebene der Ursachen, sondern immer noch Folgeerscheinung.

Du wirst nur Buecher finden, die bis zum Zionismus reichen. Sie dienen dem  
"linken" etwas eingeschraenkten "Antisemitismus". Somit unterstuetzen sie  
die ebenfalls kuenstliche Links-Rechts-Polaritaet. Und sie verdecken die  
verantwortung des Stammes Levi oberhalb von Nationalsozialismus-Zionismus  
und Links-Rechts.



> PS:  de.alt.ufo ?

Weniger. Daher Ende.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 14:41:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 14:41:00 +0100
Message-ID: <7PnP2M9abXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjMveKabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sr0p0$36c$1@unlisys.unlisys.net>
Lines: 38



Vorredner: d.bruegmann@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Zu Norbert Marzahn vom 28 Sep 1999 15:28:00 +0100:
>
> >Ein Wachstum koennte auf 2 Ursachen beruhen:
> >
> >1. Ohne Zufuehrung von Energie/Materie von Aussen finden im Erdinneren
> >   Prozesse statt, die eine dichte Urmaterie allmaehlich entdichten,
> >   was zu mehr Volumen fuehrt.
>
> Was für eine dichte Urmaterie? Bitte etwas genauere Angaben?
>
> (Du wirst sie nicht liefern können.)

Warum dann die Frage?

Natuerlich kann nicht Materie der Erdmitte beschaffen oder untersuchen.  
Und das ist auch gar nicht noetig.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 16:06:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Der Hintergund
Date: 29 Sep 1999 16:06:00 +0100
Message-ID: <7PnP2alabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.alt.ufo
References:  <7PbIoUvLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F12518.EC637767@hanf.all.de>
Lines: 245



Vorredner: canna@hanf.all.de

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> geistiger Brandstifter Norbert Marzahn schrieb:
>
> > Ich halte es fuer moeglich, dass die Amerikaner schon 1945 entdeckten,
> > dass Hitler durch einen Zeittunnel verschwunden war. Wenn das so war,
> > dann konnten sie moeglicherweise auch ermitteln, welche Zielzeit er
> > hatte. Und dann waeren sie vorbereitet, was der wahre Grund der
> > Mobilmachungen Ende 1999 in USA, Kanada und England sein koennte.
>
> Esoterische Ufologie und ihre rechtsextreme Schlagseite
>
> Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs mehren sich die Berichte über
> sogenannte "UFO-Sichtungen". Nicht identifizierbare Flugobjekte regten
> und regen immer wieder die Phantasie vieler Menschen in aller Welt an.


Dieser nette Bericht doktort in den Phaenomenen herum, ohne ihren  
Hintergrund und Sinn auch nur anzukratzen.

Richtig ist, dass das Ausserirdischen-Bewusstsein enormen Anklang fand und  
von einer gigantischen Bewusstseinsmaschine geschaffen wurde. Aber: Es  
gibt keine Ausserirdischen, was um so mehr die Frage nach dem Sinn der  
Aktion aufwirft. Dieser Riesenaufwand geschah nicht nur zum Spass.

Das neue Bewusstsein ist pyramidenartig aufgebaut. Am Anfang stehen die  
lieben, netten Ausserirdischen. Aus den Anhaengern dieser Stufe werden  
dann Geeignete gezogen, denen die Existenz guter und boeser  
Ausserirdischer gelehrt wird. Diese sind dort auch die guten und boesen  
Goetter. Auf der naechsten Ebene handelt es sich dann um ausserirdische  
gute und boese Rassen. Und schliesslich haben beide Seiten dann hier auf  
der Erde "ihre" Menschen geschaffen. Die boesen Ausserirdischen schufen  
dumme Sklavenmenschen, die guten Ausserirdischen schufen aber gute  
Herrenmenschen, die von den anderen maechtig bedroht sind und sich von  
ihnen befreien muessten.

Jede Stufe ist Unsinn und ist Basis der naechsten Stufe. Das Zielergebnis  
ist eine Neuauflage fuer die Erforderlichkeit eines grossen Kampfes. Eine  
moderne Version im alten Spiel. Mit grosser Macht und Beharrlichkeit  
aufgebaut.

Hinzu kommt eine direktere Anbindung ans "Rechtsradikale". Dies in der  
Weise, dass auf auch irdische UFOs verwiesen wird, die im NS-Staat  
hergestellt wurden. Diese Flugscheibentechnologie gab es tatsaechlich, was  
das Thema ansprechend macht. Sie und anderes waren die wirklich geheimen  
Wunderwaffen. Aus der UFO-Anhaengerschaft werden damit spezialisierte  
Anhaenger gezogen, die glauben, dass "die Reichsdeutschen" zum "Endkampf  
um die Erde" (Schrift des Oesterreichers Norbert Juergen Ratthofer)  
wiederkommen und diesen Kampf gewinnen. Dazu gehoeren zwei Elemente:

1.
Nazi-UFOs hielten die ganze Zeit einen Stuetzpunkt in der Antarktis.
(Das "letzte Batallion")
2.
Nazi-UFOs holten Verstaerkung von der "guten ausserirdischen  
Schoepferrasse", die gerade einen intergalaktischen Krieg gewann, als der  
Hilferuf ankam. Sie (meist Aldebaraner) waren zur Hilfeleistung bereit und  
ihr Anflug zur Erde dauert wegen Zeitrelativitaet fuer uns ueber 50 Jahre.  
Aber sie muessten bald hier sein.

Beides kombiniert soll die gute Flotte im grossen Endkampf sein.



Wahr daran ist, dass es die geheimen Wunderwaffen gab. Sie waren so  
eindrucksvoll, dass sie selbst Goebbels schaudern liessen, der nicht  
wirklich eingweiht war und glaubte, dass sie auch fuer den damaligen  
Einsatz bestimmt waren. Aber das waren sie nicht. Und wahr ist ausserdem,  
dass es diesen Endkampf bald geben wird. Den Kampf zwischen den  
Heerscharen der Finsternis und denen des Lichts. Aramageddon. Das Spiel  
der finsteren Kraefte besteht natuerlich darin, ihre Seite licht und gut  
erscheinen zu lassen und entsprechende Anhaenger zu gewinnen.

Unwahr ist das Erzaehlen von der reichsdeutschen Antarktis-Basis und der  
ausserirdischen Hilfe. Dennoch werden ordentliche UFOs aufkreuzen und auch  
beweisende Ausserirdische. Diese sind allerdings keineswegs ausserirdisch,  
sondern Ergebnisse der Genforschung der NS-Zeit. Es sind Laborerzeugnisse  
auf der Basis Mensch, geschaffen fuer den Mega-Betrug, bei dem sie als  
Ausserirdische praesentiert werden. Deshalb gilt in der Ausserirdischen- 
Religion auch der Leitsatz, dass Ausserirdische nur so aehnlich wie wir  
aussehen koennten. Also mit Kopf, zwei Beinen, zwei Armen. Zu mehr hatte  
das verwendbare Genetikwissen nicht gereicht.

Was den rechtslastigen UFO-Gemeinden und auch allen Anhaengern des  
heutigen allgemeinen Ausserirdischen- und UFO-Bewusstseins ist der  
entscheidende und zentrale Schluessel zum Verstaendnis des wirklichen  
Geschehens hinter der kommenden und schon bestens vorbereiteten Show:
Die Zeitreise und das Zeittunneln.

Der Angriff erfolgt in Wirklichkeit nicht von fernen Planeten aus und von  
der Antarktis aus. Beides sind nur Ersatzerklaerungen fuer die Wahrheit  
hinter dem Bluff. Diese Wahrheit ist, dass der Angriff aus einer anderen  
Zeit heraus erfolgt. Aber eben das kann nicht gesagt werden, da es die  
Anhaengerschaft reduzieren wuerde. Beim Zeittunneln kann man sich fuer  
viele Ueberlegungen die Zeit wie gewoehnlichen Raum vorstellen, in dem man  
sich in der Raumzeit bewegt. Schon im NS-Staat wurde mit beachtlicher Hoch- 
Technologie gebaut und die Erzeugnisse nehmen Teil am Angriff in der
damaligen Zukunft. Als Ersatzerklaerung wurde eben dafuer die Theorie von
der Antarktisbasis geschaffen, wo die Objekte die Jahrzehnte "normal"  
ueberdauert haetten und vereint mit den "Ausserirdischen" dann am Angriff  
teilnehmen. Neuere Ergebnisse sprechen dafuer, dass es aber ueberdies noch  
groessere Produktionsstaetten in fernerer Vergangenheit gab, die dann vor  
Jahrtausenden wahrscheinlich im suedlichen Afrika geschaffen wurde. In  
dieser Raumzeit duerfte das Hauptkontigent der Waffen entstanden sein, die  
- durch einen Zeittunnel hindurch - an der Endzeitschlacht teilnehmen  
werden und als eben "ausserirdisch" vorgestellt werden. Aber auch dies ist  
rein irdisch.

Als das "letzte Batallion" 1945 verschwand , aber nicht in die Arktis,  
sondern aus der Raumzeit heraus, blieb ein grosses Netz der Gegenseite  
natuerlich in unserer Zeit und begann sofort mit der Vorbereitung des  
Plans von hier aus, begann also sofort mit der Schaffung des heutigen UFO-  
und Ausserirdischen-Bewusstseins. Ziel war und ist die Erzeugung von  
Anhaengerschaften fuer diese kommenden Angreifer, die als "Befreier"  
gefeiert werden sollen. Dieser Teil der Vorbereitung ist bekanntlich gut  
fuer die Gegenseite gelaufen und trug Fruechte. Ein anderer Teil der  
Vorbereitung des Netzes erstreckte sich auf eine maximale Destabilisierung  
der Erde insgesamt. Zu diesem Zwecke arbeitete das Netz mittels  
Provokationssteuerung an Destabilisierungen aller Art auf der gesamten  
Erde, wobei die potenten Staaten im Mittelpunkt standen. Gefoerdert wurde  
und wird Terror und es werden Entwicklungen herbeiprovoziert, die nach  
Moeglichkeit die Staaten oder Voelker in Kriege gegeneinander verwickeln.  
Daran wird weiter gearbeitet und der Hoehepunkt soll kurz vor Eintreffen  
der zeitgetunnelten Einheiten erreicht werden, damit die Erde insgesamt  
zum Zeitpunkt dieses Eintreffens so chaotisch und geschwaecht wie irgend  
moeglich ist. Das gesamte Netz arbeitet jetzt mit maximalem Hochdruck  
daran. Da die Gegenseite sich frei durch die Zeit bewegen konnte, waehlte  
sie den Zeitpunkt ihres Angriffs mit taktischer Ueberlegung. Gewaehlt  
wurde eine Zielzeit kurz nach sehr drastischen Naturkatastrophen, da vor  
allem diese die Abwehrkraft der Erde schwaechen und das Chaos den Angriff  
erfolgstraechtiger machen. Die Bemuehungen um Terror, Sabbotage und Kriege  
sind "nur" zusaetlich zur Verstaerkung.

Um die ganze UFO-Ideologie schaffen zu koennen, wurden auch einige  
Flugscheiben an verschiedene Zeitpunkte der letzten Jahrzehnte  
zeitgetunnelt, was wesentliche Basis war. Diese machten hier und in der  
zeit "Faxen" und kehrten zu ihrer Ausgangszeit zurueck.

Der Angriff steht dann unmittelbar bevor, wenn Naturkatastrophen groessten  
Ausmasses geschehen oder gerade geschehen sind. Der Zeitpunkt dafuer  
zeichnet sich sichtbar ab, ist jedoch nur schwer zu fixieren. Es ist  
moeglich, dass der Angriff bereits im November oder Ende Dezember 1999  
(wahrscheinlicher) erfolgt, was aber voraussetzen wuerde, dass die  
schweren Naturkatastrophen noch vorher eintreten muessen. Wenn das nicht  
geschieht, dann findet der Angriff erst spaeter statt, wenn es geschieht,  
ist das ein sicheres Signal.

Der Angriff koennte ganz im Stile des US-Films "Independence Day"  
ablaufen, von dem ich mich frueher distanzierte. Diese Distanzierung muss  
ich gaenzlich umkehren und den Film als ganz ausgezeichnet und als gut  
vorbereitend bezeichnen. Die Amerikaner unter General Patton hatten 1945  
die geheimen Anlagen in Thueringen erreicht und haben dort mit hoechster  
Wahrscheinlichkeit auch ein Ende eines Zeittunnels entdeckt. Sehr  
wahrscheinlich wissen sie daher seither auch, wann genau der Angriff  
stattfindet und bereiten sich (und andere) geschickt vor. Und hier wird  
ein Ende 1999 zu erwartender Angriff massiv dadurch bestaetigt, dass von  
Kanada und England eine gigantische Mobilmachung Ende 1999 geplant ist,  
fuer die USA ist eine Mobilmachung der Nationalgarde bekannt. Die Kanadier  
trainieren das gesamte Jahr 1999 hindurch dafuer. Da dies nicht geheim  
bleiben konnte wurde eine Vorwandsbegruendung geliefert: Das Y2K-Problem  
zum Jahrtausendwechsel, mit dem Horror-Erwartungen verknuepft wurden, die  
nun Anlass der Mobilmachungsplaene sind. Wahrer Anlass ist das Wissen um  
den Angriff. Die Geheimhaltung war wiederum deshalb erforderlich, weil die  
Gegenseite nichts oder moeglichst wenig von Vorbereitungen zur  
Verteidigung wissen sollte und sich in der Sicherheit des  
Ueberraschungseffekts wiegen sollte.

In der UFO- und Ausserirdischen-Ideologie werden von der Gegenseite aus  
logischen Gruenden nur zwei Haltungen zu den "Nazi-UFOs" zugelassen:

 1. Es gibt sie, und sie sind eine tolle Sache, sie "befreien" uns
 und muessen unterstuetz werden. (Begleitend wurde revolutionaeres
 Anti-Die-Da-Oben-Bewusstsein durch die Verschwoerung der
 Verschwoerungsliteraten geschaffen).

 2. Das ist alles Bloedsinn.

Alles soll nur einer dieser beiden "Ansichten" zutreiben. Jedoch wird es  
nun Zeit fuer die *dritte* und richtige Auffassung:

 3. Es gibt sie, sie werden kommen und sie sind Feinde, die besiegt
    werden muessen.


Diese 3. Variante wird von den unzaehligen Blaettern und "Forschern" und  
Schriftstellern praktisch gar nicht vertreten, muss nun aber ziemlich  
schnell die Oberhand gewinnen.

Die Anhaenger von Variante 1 sind unerfreulich, weil sie den Angreifern  
zujubeln und sie, angeschlossen an entsprechende Netzstrukturen, nach  
Kraeften unterstuetzen werden.

Die Anhaenger von Variante 2 sind unerfreulich, weil sie im Moment des  
Angriffs voellig baff und sprachlos sein werden und vor lauter  
Sprachlosigkeit und Vorbereitungslosigkeit dazu neigen werden, den Unsinn  
mit den fernen Helferwelten im All und den Ausserirdischen zu schlucken.  
Diese, die sich jetzt fuer so vernuenftig halten, werden dann nur um so  
schneller und gruendlicher durchknallen.

Daher foerdert das Netz nur die Varianten 1 und 2, da ihm beide nuetzen.  
Beide muessen daher nun Ziel unseres Angriffs sein. Auch hier wird  
klassische Trickdialektik angewendet.

Es wird sehr hart werden, aber es ist sicher, dass wir schliesslich siegen  
werden. Und dann kann die Erde wahrhaftig ihren Independence-Day feiern.  
Wir haben Verbuendete in der Zukunft und was hier bald geschieht, ist  
deren Vergangenheit, die sie erhalten und nicht aendern wollen. Und das  
werden sie durchsetzen.

Der Hintergrund vieles Goettlichen sind nicht Ausserirdische sondern  
Zeitreisende.

Goetterkriege finden zwischen verfeindeten Zeitreisenden statt.

Goetterdaemmerung ist, wenn wir beginnen, das zu verstehen.



Vor diesem Hintergrund ist der ganze Artikel meines Vorredners zu sehen,  
der mit guter Wahrscheinlichkeit ein Mitarbeiter des "rechtsradikalen"  
Netzes ist. Daher sein ausgezeichneter Informationsstand, der aber ohne  
die Kernwahrheiten dargereicht wird. Er moechte verkaufen, dass auch die  
Abwehr des "rechtsradikalen" Plans "rechtsradikal" sei und am besten gar  
nicht stattfinden sollte ....




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 16:14:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 16:14:00 +0100
Message-ID: <7PnPoyIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjODOxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7ssjk2$ne9$1@newsread.f.de.uu.net>
Lines: 35



Vorredner: klaus.lenhardt@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




>
> Norbert Marzahn  wrote in message
> news:7PjODOxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> >
> > 1. Stoffe, die ihre Dichte verringern, nehmen mehr Volumen an.
> >    Dadurch koennen sie Druck ausueben.
> >
> >    Experiment: Pack eine bis zum Anschlag mit warmem Wasser
> >    gefuellte Flasche ins Tiefkuehlfach.
>
> Warum _warmes_ Wasser?


Berechtigter Einwand. Kaltes waere natuerlich besser.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 16:21:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Die Quittung
Date: 29 Sep 1999 16:21:00 +0100
Message-ID: <7PnPpF85bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum,de.soc.politik.misc
Lines: 34

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




Ein Professor einer angesehenen amerikanischen Universitaet aeusserte  
kuerzlich oeffentlich, dass Euthanasie an behinderten Kleinstkindern  
vertretbar sei. Diese haetten eh kein richtiges Bewusstsein.

Das ist die planmaessige Phase II. Eingehandelt habt ihr sie euch damit,  
dass ihr ueberhaupt damit begonnen habt, lebenswertes und lebensunwertes,  
bzw. "unrichtiges" und "richtiges" Leben zu definieren. Ihr habt den  
entscheidenden Punkt am Ende des 3. Schwangermonats definiert.

Damit war der Einstieg geschafft. Jetzt muss der Punkt nur noch langsam  
verschoben werden.

Und deshalb hat der Papst mit seiner konsequenten Haltung in diesem Punkt  
vollkommen Recht. Er wehrte den Anfaengen und er blieb dabei.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 19:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 19:34:00 +0100
Message-ID: <7PnQKuSqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.paranormal,de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37EAB73E.5EF44A89@rz.uni-karlsruhe.de> <7PmsKeKNwUB@lm210.link-m.DE>
Lines: 39



Vorredner: j.krieger@link-m.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> *** QUOTE: /DE/ALT/PARANORMAL
> - Re: Der 7. Monat
> - 24.09.99 - by unea@rz.uni-karlsruhe.de
>
>
> > Hat nach der Zeitsprungtheorie, die in einem
> > anderen Thread vertreten wird, Nostradamus nicht in den 300 Jahren
> > gelebt, die es gar nicht gegeben hat? Dann waeren ja alle seine
> > Vorhersagen irgendwie gefaelscht.
>
> Klasse! Danke für diese Enthüllung.
>
> Experte Lelarge ist also gefragt ...


Obwohl diese Theorie falsch ist: Wenn sie richtig waere, dann wuerden die  
Jahre VOR dem Jahr 1000 fehlen. Und Nostradamus wuerde nicht in den  
ausgefallenen Zeitraum fallen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 19:36:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 19:36:00 +0100
Message-ID: <7PnQLHGLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PjODOxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7stf7f$g68$1@fu-berlin.de>
Lines: 27



Vorredner: gunnar_ries@gmx.de

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> > 2. Materie ist in der heutigen Physik eine Form von Energie.
>
> Und doch geschieht die Ueberfuehrung einer Form on die andere IMHO nur
> unter bestimmten Bedingungen. Und die liegen im Erdmantel und im Kern
> nicht vor.

Oha. Du warst im Erdkern? Dolle Sache. Warst Du auch schon mal in einem  
Schwarzen Loch?



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 19:41:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 29 Sep 1999 19:41:00 +0100
Message-ID: <7PnQLa4LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7ssjk2$ne9$1@newsread.f.de.uu.net> <7stej7$9sm$1@nnrp1.deja.com>
Lines: 58



Vorredner: promillo@my-deja.com

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> In article <7ssjk2$ne9$1@newsread.f.de.uu.net>,
>   "Klaus Lenhardt"  wrote:
> >
> > Norbert Marzahn  wrote in message
> > news:7PjODOxLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> > >
> > > 1. Stoffe, die ihre Dichte verringern, nehmen mehr Volumen an.
> > >    Dadurch koennen sie Druck ausueben.
> > >
> > >    Experiment: Pack eine bis zum Anschlag mit warmem Wasser
> > >    gefuellte Flasche ins Tiefkuehlfach.
> >
> > Warum _warmes_ Wasser?
> >
> >
>
> Also, manchmal ist Nobi richtig suess, er will damit
> bestimmt nur etwas helfen, weil wir doch immer so frieren,
> in seinem Kuehlschrank.
> Also, in dem Sinne:
> Zu diesem Versuch muss ausschliesslich WARMES Wasser
> verwendet werden, nicht zu heiss, man will sich ja
> nicht verbrennen und nicht zu kuehl, sonst wirkt es nicht.


Nein, es muss in der Tat kuehles Wasser verwendet werden, da es weniger  
Volumen hat und es so den groessten Volumenvergroesserungseffekt bei der  
Vereisung gibt. Aus eben diesem Grund habe ich ja auch ziemlich heisses  
Wasser in Flaschen abgefuellt. Bis zum Rand voll und verschlossen. Beim  
Abkuehlen deutlicher Rueckgang des Wasserspiegels im Hals und der rest  
muesste jetzt relatives Vakuum sein.

Mit warmen Wasser wuerde es (das Experiment) zwar auch funktionieren, aber  
mit kuehlem Wasser funktioniert es am sichersten. Es ging darum, dass es  
auch ohne Zufuegung von Materie zu Volumenvergroesserung kommen kann.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 19:46:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der Vorwand
Date: 29 Sep 1999 19:46:00 +0100
Message-ID: <7PnQLr35bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo,de.soc.politik.misc
References:  <7PnP2alabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F251A2.1588DAF4@hanf.all.de>
Lines: 54



Vorredner: canna@hanf.all.de

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Scivias !!!




> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Vorredner: canna@hanf.all.de
>
> > Vor diesem Hintergrund ist der ganze Artikel meines Vorredners zu
> > sehen, der mit guter Wahrscheinlichkeit ein Mitarbeiter des
> > "rechtsradikalen" Netzes ist.
>
> nobbi ;) levitenhasser nobbi :)
> canna der rechtsradikale :)
>
> willst du damit spuren verwischen?
>
> kein fussbreit den faschisten, nationalisten, rassisten und
> zeitreisenden

Reine Mascher. Der Typ ist ausgebildeter Polarisierer und Ueber-Nazi.

> missachtet autoritäten und labertaschen!

Und wurschtelt am revolutionaeren Jugendprofil zweckes Destabilisierung.

>
>
> 9/1998
>
> Jüdische Weltverschwörung und neue SA Nation & Europa 4/98

Es gibt keine juedische Weltverschwoerung. Diese Thesen und das ganze Pro  
und Contra dazu soll nur von der satanistisch-levitischen  
Weltverschwoerung ablenken. Und die gibt es allerdings und das seit  
langem.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 19:58:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Bestimmt dauert es nicht mehr lange...
Date: 29 Sep 1999 19:58:00 +0100
Message-ID: <7PnQMTULbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.soc.arbeit,de.soc.wirtschaft
References: <37F1D7CA.8F2562F1@gmx.net> <37F2250A.1E38875F@t-online.de> <37F25A7B.8B04207D@t-online.de>
Lines: 49



Vorredner: netstory@t-online.de

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> Adolf Spaeth wrote:
> [---]
> > Einrichtungen mit einer populistischen Aufgabe wie der BdSt
> > lassen sich besser verkaufen als zwischenmenschlich
> > regulierende Verwaltungen. Denen glaubt man eben alles und
> > mit Hilfe ihrer 'ach so bodenlosen Fälle' kann man so schön
> > auf die verhassten öffentlichen "Dienstleistungsbetriebe"
> > wettern.

> Für einen Beamten unfassbar: die gänzlich Beamtenfreien "öffentlichen
> Dienstleistungsbetriebe" in den USA machen sogar Gewinn!!!!
> Die in zu Tränen rührender Weise erzählte Geschichte von der selbst-
> verständlich korrekten und lediglich zu Unrecht verfolgten Beamtin
> ( da Beamte unkündbar sind, wäre es eh' egal) soll wohl von der
> Verschwendung ablenken. Daraus wird nichts. Diesmal muss es
> Massenentlassungen von Beamten geben, ohne Pensionsanspruch.
> 60 Milliarden DM sind kein Pappenstiel, das ist Betrug am Volk der
> Deutschen.

Das bedeutet: Revolution, Aufstand. Also nur eine weitere, laecherliche  
Nummer der hiesigen Programmschreiber fuer die Zersetzung des Staates.

> Wir brauchen eine AntiBeamtenPartei.
> Beamte müssen weg!

Schwachsinn.
Wir brauchen ein paar Beamte, die in der Lage sind, euch sicher zu  
verwahren.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 29 21:13:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Statistik zu Erdbeben
Date: 29 Sep 1999 21:13:00 +0100
Message-ID: <7PnQM-fabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
Lines: 104

Si Vales, Bene Est, Ego Quidem Valeo!


Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Friesen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!





Ich habe noch mal die Statistik vorgekramt, mit der vor ca. 1 Jahr  
urspruenglich bewiesen werden sollte, dass es gar nicht mehr  
Erdbebenaktivitaet geben wuerde:


> Ist das United States Geological Survey National Earthquake
> Information Center kompetent genug?

...

> Tabelle 2 - Anzahl der weltweiten Erdbeben 1987 - 1997,
> festgestellt von o.g. Center
>
> Stärke     87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97
> 8.0-9.0     0    0    1    0    0    0    1    2    3    1    0
> 7.0-7.9    11    8    6   12   11   23   15   13   22   21   18
> 6.0-6.9   112   93   79  115  105  104  141  161  185  160  124
> 5.0-5.9  1437 1485 1444 1635 1469 1541 1449 1542 1327 1223 1099
> 4.0-4.9  4146 4018 4090 4493 4372 5196 5034 4544 8140 8794 8522
> 3.0-3.9  1806 1932 2452 2457 2952 4643 4263 5000 5002 4869 4537
> 2.0-2.9  1037 1479 1906 2364 2927 3068 5390 5369 3838 2388 2448
> 1.0-1.9   102  118  418  474  801  887 1177  779  645  295  392
> 0.1-0.9     0    3    0    0    1    2    9   17   19    1    4
> n/a      2369 3575 4189 5062 3878 4084 3997 1944 1826 2186 3680
>
> Total [von mir reformatiert, da sonst der Bildschirm zu breit würde]:
>
> 87 - 11290
> 88 - 12711
> 89 - 14585
> 90 - 16612
> 91 - 16516
> 92 - 19548
> 93 - 21476
> 94 - 19371
> 95 - 21007
> 96 - 19938
> 97 - 20824



Wenn man die Bebenzahl pro Kategorie mit dem Mittelwert der Kategorie  
(1,5; 2,5 etc.) multipliziert und diese Werte pro jahr addiert, ergeben  
sich folgende Jahresaktivitaetswerte (berechnet ab 1,5 aufwaerts):

1987: 36.437,5
1988: 37.549,5
1989: 40.888,0
1990: 42.269,0
1991: 47.369,5
1992: 57.957,0
1993: 61.821,0
1994: 62.181,0
1995: 73.391,0
1996: 70.959,5
1997: 67.922,0

(Wer Lust und Zeit hat, moege mal nachrechnen, ich rechnete nur einmal  
ohne Pruefrechnung durch)

Sowohl in Quantitaet als auch in Qualitaet hat es also im Messzeitraum  
eine ungefaehre Verdopplung gegeben. Und das ist der Zeitraum vor dem Jahr  
1998, das dann in den Medien DAS Jahr der Katastrophen und auch Erdbeben  
wurde. Zahlen fuer dieses Jahr waeren zu ergaenzen. Denkbar, dass es  
wieder einen Sprung gab, wie insb. 1992 und 1995.

Allein in Taiwan wurden bis Gestern ca. 8000 Beben gezaehlt, dies also  
binnen 1 Woche auf einem Inselchen. Der Durchschnittswert dieser 8000  
Beben ist mir nicht bekannt, gestern kamen 6,1. Wenn wir den Durchschnitt  
mal ganz bescheiden bei nur 2,5 ansetzen, dann ergaebe sich 20.000 allein  
dafuer.

Witzigerweise wurde obige Statistik eigentlich *gegen* die Feststellung  
einer medienmaessig empfundenen Erdbebenzunahme 1998 angefuehrt. Dann  
entkraefteten diese schlauen Leute, die es besser wussten, als der  
angebliche Anschein "ihre" damit, dass man ja nur mehr Messgeraete  
aufgestellt habe. Jetzt, ein Jahr spaeter, wollen sie rein gar nichts mehr  
von Statistik wissen und operieren ohne Statistik gegen den boesen  
taeuschenden Anschein erhoehter Erdbebenaktivitaet. Man muesse das ueber  
die Jahrzehnte und Jahrhunderte und mehr sehen. Nun gut, da hatten wir  
noch keine Messgeraete. Eigenartig ist nur diese Sucht, etwas sowohl  
medienmaessig als auch statistisch deutlich Erkennbares ganz unbedingt  
unsichtbar machen zu wollen.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:05:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 30 Sep 1999 15:05:00 +0100
Message-ID: <7PrR5$x5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PYHr6CqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PnP1rc5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f24f9c.0@news.ivm.net>
Lines: 78



Vorredner: kruge@gmx.de

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Scivias !!!




>
> Norbert Marzahn  schrieb in im
> Newsbeitrag: 7PnP1rc5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
>
> [...]
>
> > > Das wäre mir(ich glauben anderen auch) eine Menge wert, wenn du
> deine
> > > Theorienfindung mal gründlich darlegst.
> > Das tat ich. Warum sollte ich es nochmals tun? Einmal reicht.
>
> Wo?

Hier.

> Also, ich behaupte jetzt mal, der mond ist aus Käse.

Fein.
Ich behaupte etwas anderes.

> Und wenn mich
> jemand nach Beweisen für diese Aussage fragt, dann sage ich auch einfach
> mal, ich hätte das alles schon länst erklärt.

Ich erklaerte lang und breit die "irdische Mechanik", die auf  
kontunuierlichem Anwachsen des Innendrucks der Erde beruht, der periodisch  
die Erdkruste an einigen Stellen wieder aufreisst, was zu voruebergehend  
offenen Zonen fuehrt, die allmaehlich erkalten und verkrusten, wodurch die  
Kruste wieder geschlossen wird und fuer lange Zeit dem weiter wachsenden  
Innendruck gut standhaelt. Ich erklaerte ferner, dass so ein Aufreissen  
der Kruste zuerst am Meeresboden stattfindet, da die Kruste dort duenner  
und labiler ist (und zum Teil eh immer offen), was zu ploetzlichen Sonder-  
Erwaermungen von Meeresstroemungen fuehrt (wie El Nino), was  
Klimaveraenderungen zur Folge hat. Ferner erklaerte ich, dass sich, wenn  
es bereits soweit ist, in Kuerze die Erdbeben vermehren und der  
Vulkanismus zunimmt, beides wiederum aufgrund des hohen Erdinnendrucks,  
dem die Kruste nicht mehr lange standhalten kann und der sich, wo  
moeglich, zunaechst ueber die noch nicht erloschen Vulkane entlaedt. Ich  
erklaerte, dass schliesslich auch fuer erloschen gehaltene Vulkane  
ausbrechen koennen und Plattengrenzen auf Landflaeche schliesslich reissen  
koennen, wobei aber zu erwarten ist, dass die meisten grossen Risse am  
meeresboden sein werden und nicht an Land. Doch auch dadurch wird es  
schnell zu weiterer Erwaermung und extremerem Wetter kommen. Gigantische  
Wassermengen werden verdampfen und extreme Hitzewellen werden ebenso  
auftreten, wie extreme Niederschlaege.

So, nun kannst Du mit Deinem Kaesemond kommen und Dein kindisches  
Geplaerre vertiefen.


> > Bekanntlich findet eine Evolution statt.
>
> ... dann warst du wohl gerade nicht da, als sie bei dir geklingelt hat?


Vielleicht klingelte sie ja bei mir in dieser Runde sogar zuerst?  
Allerdings war das dann weniger ein Klingeln, als ein Schwirren.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:21:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Bestimmt dauert es nicht mehr lange...
Date: 30 Sep 1999 15:21:00 +0100
Message-ID: <7PrR5z75bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.soc.arbeit,de.soc.wirtschaft
References: <37F1D7CA.8F2562F1@gmx.net> <7PnQMTULbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F2BC0C.FA9DFA74@t-online.de>
Lines: 64



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> Norbert Marzahn schrieb:
> >
> > Das bedeutet: Revolution, Aufstand. Also nur eine weitere,
> > laecherliche Nummer der hiesigen Programmschreiber fuer die Zersetzung
> > des Staates.
>
> Uiialala! Doch nicht schon wieder diese Laier!
>
> > Schwachsinn.
> > Wir brauchen ein paar Beamte, die in der Lage sind, euch sicher zu
> > verwahren.
>
> Nobbi, halt dich da raus. Du bist da geistig aufgrund deiner
> vergangenen Vita etwas sehr eng befangen.


Durchaus nicht. Gerade als Ex-Beamter kann ich nuechtern ueber das  
Beamtensystem urteilen, denn ich habe Kenntnisse und Distanz. Es gaebe da  
Bedenkliches, wie Erhaltenswertes zu benennen. Ein Problem ist oft auch  
die ganz persoenliche Psychologie und nicht nur das Systematische.

Doch ganz unabhaengig davon ist voellig klar, dass es einen oeffentlichen  
Dienst geben muss, der Dieses und Jenes zu erledigen hat. Ob dieser nun  
aus Beamten oder Angestellten besteht ist zweitrangig.

Und ob dieser Radikale da nun Angestellten ihre Renten klauen will oder  
Beamten ihre Pensionen, ist kein nennenswerter Unterschied. Der Typ will  
nur Charaktere ansprechen und mobilisieren, die eben gern ein wenig auf  
Raubzug gehen und auch gerne mal Pkws zertruemmern oder Wartehaeuschen von  
Bushaltestellen. Eben den uebelsten Mob, dem moechte er gern Form und Ziel  
geben.

Und natuerlich ist das Revolutionspropaganda, denn der Beamtenstatus ist  
grundgesetzlich verankert und der Radikale ist offen grundgesetzfeindlich.  
Der Staat als solcher hat seinen Beamten die Versorgung auch im Alter  
garantiert. Wenn diese Garantie gekippt wird und das Grundgesetz, dann  
gibt es keinerlei Garantien fuer irgendetwas mehr und Staat, das waere nur  
noch ein Gebilde der Willkuer.

Radikaler als dieser fuer das Usenet eingesetzte Hetzer kann man seinen  
Staatszerstoerungswillen kaum ausdruecken. Und bevor derartige Elemente  
Anhaenger erzeugen und neue Faschisten an die Macht bringen, sollten sie  
ermittelt und dingfest gemacht werden.


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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:27:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 30 Sep 1999 15:27:00 +0100
Message-ID: <7PrRWWYabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PnQLa4LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F30DAD.6845FC@fh-duesseldorf.de>
Lines: 33



Vorredner: schmid@fh-duesseldorf.de

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> > Mit warmen Wasser wuerde es (das Experiment) zwar auch funktionieren,
> > aber mit kuehlem Wasser funktioniert es am sichersten. Es ging darum,
> > dass es auch ohne Zufuegung von Materie zu Volumenvergroesserung
> > kommen kann.
>
> 1. Du hast immer noch nicht begriffen, dass sich Wasser anders als Magma
> verhält


1. Du hast immer noch nicht begriffen, dass Stoffe ohne Zufuehrung          
   weitere Materie ihr Volumen aendern koennen.

Oder Du tust so, als ob es um etwas anderes ginge, also uebliches  
Abdriften zu anderen Themen.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:31:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 30 Sep 1999 15:31:00 +0100
Message-ID: <7PrRWpZabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PnPoyIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7sv625$gmq$1@newsread.f.de.uu.net>
Lines: 44



Vorredner: klaus.lenhardt@gmx.de

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>
> Norbert Marzahn  wrote in message
> news:7PnPoyIqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE...
> > > >
> > > >    Experiment: Pack eine bis zum Anschlag mit warmem Wasser
> > > >    gefuellte Flasche ins Tiefkuehlfach.
> > >
> > > Warum _warmes_ Wasser?
> >
> > Berechtigter Einwand. Kaltes waere natuerlich besser.
>
> O.k., war auch nur so dahingestellt, und Eis hat sicherlich auch ein
> groesseres Volumen als warmes Wasser. Es ist ja allgemein bekannt,
> dass sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt. Ist es aber nicht so, dass
> Wasser der einzig bekannte Stoff ist, der sich mit abnehmender
> Temperatur ausdehnt (Anomalie des Wassers)? Meines Wissens nach sollte
> sich das mit dem Erdinneren anders verhalten.

Metalle z.B. dehnen sich bei Erwaermung aus. Aber entscheidend ist hier  
nur, dass Stoffe eben ihr Volumen veraendern koennen. Wenn Derartiges im  
Erdinneren geschieht, dann kann es zu einem Druckanstieg kommen, ohne dass  
es einer Zufuehrung von Materie bedarf. Das ist das Grundsaetzliche. Alles  
andere waeren Details.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:48:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Quittung
Date: 30 Sep 1999 15:48:00 +0100
Message-ID: <7PrRX595bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7PnPpF85bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F318B5.DA2C819D@t-online.de>
Lines: 60



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

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> Der Papst kann sich äussern wie er will und auch
> Herr Marzahn kann sich äussern wie er will.
> Beide werden hoffentlich niemals schwanger und darum
> steht ihre Meinung auch nicht zur Debatte.
> In erster Linie sollten die Frauen nämlich selbst
> entscheiden, ob sie ein Kind wollen oder nicht.

Das koennen sie ja. Sie haben die volle Entscheidungsgewalt darueber, ob  
sie befruchtet werden. Und sie haben, zumindest hierzulande, die noetigen  
Kenntnisse. Aber locker rumbummsen und dann killen, das kann nicht  
akzeptiert werden.

Ob das Toeten innerhalb einer Gesellschaft legal ist oder nicht, das ist  
immer eine Entscheidung der gesamten Gesellschaft. Niemand darf sich sein  
eigenes Recht machen.

Wenn die Gesellschaft aber das Morden legitimiert, dann ist auch die  
gesamte Gesellschaft schuldig daran und muss es sich anrechnen lassen.

Wenn ein Mann seine Ex umbringt, weil er den Laufpass nicht verkraften  
kann, dann ist das ja auch nicht seine Angelegenheit, die uns uebrige  
nichts angeht. Wir sagen, dass er das nicht darf, obwohl es seine Ex war  
und nicht die unsere. Es interessiert uns auch nicht, dass es ihm sein  
Leben vielleicht leichter machte, da er es nicht verkraftet haette, seine  
Ex bei jemand anderem zu wissen.

Doch unabhaengig davon, welche Toetungsgesetze eine Staatsgemeinschaft  
fuer sich beschliesst: Auf gar keinen Fall kann eine Kirche an einem  
buerokratisierten und technisierten Massenmord mitwirken und sich  
weiterhin christlich nennen.


> Ich finde, der Papst könnte etwas zu Verbesserung der
> sozialen Bedingungen auf der Welt tun. Dann gäbe es mit
> Sicherheit auch weniger Schwangerschaftsabbrüche.


Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Aber mit dieser Logik koennte man  
auch Arbeitslose toeten und bei Protest darauf verweisen, dass man doch  
besser die Arbeitslosigkeit bekaempfen solle, bevor man ein Ende des  
Toetens von Arbeitslosen verlangt.



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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 15:51:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Quittung
Date: 30 Sep 1999 15:51:00 +0100
Message-ID: <7PrRXjz5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc,de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7PnPpF85bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F318B5.DA2C819D@t-online.de>
Lines: 27



Vorredner: Heliopolis@t-online.de

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> > kuerzlich oeffentlich, dass Euthanasie an behinderten Kleinstkindern
> > vertretbar sei. Diese haetten eh kein richtiges Bewusstsein.
> >
> > Das ist die planmaessige Phase II. Eingehandelt habt ihr sie euch
> > damit,
>
> Wer ist ihr?

Alle, die es akzeptierten.
Die Mehrheit der Gesellschaft.

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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 20:54:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 30 Sep 1999 20:54:00 +0100
Message-ID: <7PrRYjuqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PnQLa4LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37F30DAD.6845FC@fh-duesseldorf.de>
Lines: 50



Vorredner: schmid@fh-duesseldorf.de

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> > Aus eben diesem Grund habe ich ja auch ziemlich heisses
> > Wasser in Flaschen abgefuellt. Bis zum Rand voll und verschlossen.
> > Beim Abkuehlen deutlicher Rueckgang des Wasserspiegels im Hals
>
> Das muss aber schon ein sehr dünner Hals gewesen sein, damit da etwas
> Sichtbares passiert. Ich glaube eher, du faselst genauso wie Mallits von
> nie stattgefundenen Experimenten.

Der Hals ist nicht sehr duenn, sondern voellig gewoehnlich. Eigentlich ist  
gar kein nennenswerter Hals vorhanden. 1-Liter-Flaschen, die Aldi fuer  
Mineralwasser und Fassbrause verwendet. Ich habe Fernwaerme und bekomme  
sehr heisses Wasser direkt aus der Leitung. Fuellung bis zum Rand.  
Schraubverschluss fest verschraubt. Nach Abkuehlung war der  
Fluessigkeitspegel in den Flaschen zwischen 2,5 und 3 cm gesunken.

Kann kinderleicht ausprobiert werden.

> > und der rest
> > muesste jetzt relatives Vakuum sein.
>
> Schon wieder daneben. Der Rest wäre Wasserdampf!
> Schon wieder daneben. Der Rest wäre Wasserdampf! Bei Unterdruck sinkt
> nämlich der Siedepunkt des Wassers merklich.

Dummkopf.
Da waere ist uninteressant, da *ist* kein Wasserdampf entstanden. Es  
duerfte wohl ganz aehnlich wie beim Einwecken sein. Das Wasser war zwar  
heiss, aber wohl noch ein gutes Stueck vom Siedepunkt entfernt.  
Andernfalls haette ich mir ja die Haende verbrueht.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 21:20:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Statistik zu Erdbeben
Date: 30 Sep 1999 21:20:00 +0100
Message-ID: <7PrSf4jabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PnQM-fabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <4z7zN1MxIoX3LL+2kkBpmbfq9AVk@4ax.com>
Lines: 54



Vorredner: A_Kursawe@gmx.de

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> On 29 Sep 1999 21:13:00 +0100, n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert
> Marzahn) wrote:
>
>
> >Wenn man die Bebenzahl pro Kategorie mit dem Mittelwert der Kategorie
> >(1,5; 2,5 etc.) multipliziert und diese Werte pro jahr addiert, ergeben
> >sich folgende Jahresaktivitaetswerte (berechnet ab 1,5 aufwaerts):
>
> Berücksichtige bitte daß die Erdbebenskala logarithmisch ist. Wenn du
> die durch Erdbeben freigewordene Energie mit der Zeit korrelierst dann
> wird es noch viel beängstigender. Also wenn du die Leute schon kirre
> machst, dann bitte richtig.

Ich will niemanden kirre machen und wer zur Kirrheit neigt, sollte sich  
nicht mit mir beschaeftigen. Ich selbst werde davon nicht kirre, sondern  
sehe das Problem relativ gelassen und kann vielleicht eben deshalb locker  
mit ihm umgehen. Ich bin von Natur aus nicht aengstlich und kann nicht  
dafuer, wenn andere es sind. Ich halte es fuer grundsaetzlich  
schwachsinnig, eine moegliche Gefahr nicht sehen zu wollen, sich deshalb  
nicht vorzubereiten und sie daurch womoeglich nur noch schlimmer zu  
machen. Wahrscheinlich bin ich im Verhaeltnis zum Durchschnitt ueberhaupt  
weniger emotionsgesteuert und das wirkt sich auch an diesem Punkt aus.

So.

Nun interessiert mich, was Du damit gemeint hast, denn das ist mir nicht  
ganz klar geworden.

Anzumerken ist, dass soeben ein 7,4-Beben in Mexiko gemeldet wurde. Erste  
Berichte gaben an, dass es UNGEWOEHNLICH lange Erdstoesse von ca. 3  
Minuten gab. Die Stosslaengen sind in der Statistik natuerlich nicht  
erkennbar, muessen aber auch als wichtiger Faktor der wirkenden Energie  
betrachtet werden.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 21:22:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der 7. Monat
Date: 30 Sep 1999 21:22:00 +0100
Message-ID: <7PrSfP2LbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.alt.ufo
References: <7PA6TKFabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <7PnQLHGLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37f34f2f.0@news.ivm.net>
Lines: 28



Vorredner: kruge@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!



> Warst *du* denn scon im Erdkern?

Noe.

> Und was das schwarze Loch angeht: wer von uns hatte denn nun Kontakt zu
> Thekla - *wir* oder *du*?

Viel interessanter: Wer hatte sie geschickt?


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 21:47:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Werwolf
Date: 30 Sep 1999 21:47:00 +0100
Message-ID: <7PrSfzKabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <37f36610@netnews.web.de> 
Lines: 75



Vorredner: IfdG@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 30 Sep 1999 15:30:56 +0100, "Klaus Domschke"
>  wrote:
>
> >
> >Ein besonders abscheuliches in der Öffentlichkeit kaum bekanntes ANTIFA
> >Nachkriegskapitel ist der Massenmord an Jugendlichen  in der ehemaligen
> >SBZ/DDR. In dieser antifaschistischen Besatzungszone erfolgte im Jahre
> >1946 eine zusätzliche Maßnahme, die besonders die Geburtsjahrgänge 1927
> >- 1931 betraf. Unabhängig von den in anderen (bis 1950) durchgeführten
> >Verschleppungen von Personen wurden hier ganz gezielt junge Männer
> >eigentlich noch Kinder, dieser Jahrgänge festgesetzt
> >Ihrem Alter entsprechend waren diese jungen Leute beim Machtantritt
> >Hitlers noch nicht einmal schuld-
> >fähig und bei Kriegsende kaum volljährig.
> (....)
>
> Und dazu noch etwas was die heutigen Deutschen gerne
> vergessen:
>
> ----------------------------------------------------------------------
> "Ich habe es selbst erlebt" von Ludek Pachmann
> -----------------------------------------------
>
> Wenn es die Hölle auf Erden gibt, dann gab es sie nach dem
> 5. Mai 1945 in Prag.

Ich will nicht sagen, dass man Derartiges vergessen sollte. Aber es  
scheint so, als ob manche gar keine guten Absichten mit dem Erinnern  
verbinden. Und das gerade jetzt, wo fast alle Taeter von allen Seiten tot  
sind.

Da steckt doch nicht etwa eine dialektische Strategie hinter, dass man von  
der einen Seite her die Deutschen nach ueber 50 Jahren wieder massiv mit  
Vorwuerfen ueberhaeuft und ihnen von der scheinbar anderen Seite her die  
deutsche Opferzeit zeigt.

Es entsteht der Eindruck, dass damit keinesfalls gemahnt und versoehnt  
werden soll, sondern dass ganz im Gegenteil der Friede der Nachgeborenen  
damit zerrissen werden soll.

Ich glaube, dass die deutschen Opfer von Prag Dich nicht als ihren  
Interessenvertreter akzeptieren wuerden. Und Gleiches duerfte fuer  
unzaehlige Opfer und viele heutige Interessenvertreter scheinbar  
verschiedener Seiten gelten, die so offensichtlich an einem Strang ziehen.
Du bist nur eine andere Form einer Lea Rosh. Ihr betreibt dasselbe  
Geschaeft.

Aber die Opfer sind tot und koennen sich nicht wehren.

Wir leben!






--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 30 22:02:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Nobelpreistraeger spendet an Roma und Sinthi
Date: 30 Sep 1999 22:02:00 +0100
Message-ID: <7PrSgMZabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.politik.misc
References: <7t05uq$496$1@news.wolfsburg.de>
Lines: 51



Vorredner: Bytus@wobline.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Ich fasse es nicht der Nobelpreisträger Günter Grass spendet einen
> Großteil seines Preises in Höhe von Ca.2 Millionen DM an Roma und
> Sinthi.

In der Zeitung stand, dass in - ich glaube es war Tschechien - eine Mauer  
um ein Wohnviertel der Sinti und Roma gebaut wird.

> Da gibt es doch bestimmt wichtigeres z.b  Krebsforschung oder
> Umwelt als es diesem  Verbrecherpack in den Arsch zu schieben.

Wieviel hast Du fuer die Krebsforschung oder die Umwelterhaltung  
gespendet? Niemand wird sich beklagen, wenn Du dort spendest.

Aber Du klagst.

Und nebenbei machst Du sie zum "Verbrecherpack".

> Man müsste ihm seinen Preis sofort wieder wegnehmen.

Man muesste Dich abschieben. Nur wohin?


P.S.
Die Zustaende hier mit dieser Uebermacht an Radikalen verschiedener  
Stroemungen sind nicht repraesentativ. Hier schreiben fast nur  
Organisierte. Sie sind Profis in Sachen Polarisierung und Radikalisierung,  
was unter einer Regie mit "linken" wie "rechten" Darstellern erfolgt.  
Aendern kann das nur die Internetgemeinde selbst. Wenn sich nichts  
aendert, wird das Usenet bald nur noch in moderierter Form stattfinden  
koennen. Das waere unerfreulich.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 09 13:29:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ich bin ein Wurm
Date: 09 Sep 1999 13:29:00 +0100
Message-ID: <7OXsrQdabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7r6dht$pqe$1@news06.btx.dtag.de>
Lines: 142



Vorredner: hdolle@t-online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Wurm!



> 9. September
> Ich bin ein Wurm und kein Mensch. Psalm 22, 7.
> Die heilige Schrift ist Gottes Wort, geschrieben und in Buchstaben
> gebildet, gleichwie Christus, das ewige Gotteswort, in die Menschheit
> verhüllt ist. Wie nun Christus in der Welt gehalten und behandelt ist,
> so geht es dem schriftlichen Gottesworte auch. Es ist ein Wurm und kein
> Buch, gegen andere Bücher gerechnet. Denn solche Ehre mit Studieren,
> Lesen, Betrachten, Behalten und Gebrauchen geschieht ihm nicht viele
> anderer Menschen Schrifttum; wird es ihm gut, so liegt es unter der Bank
> usw. die anderen zerreißen, kreuzigen, geißeln dasselbe und legen ihm
> alle Marter an, bis sie es auf ihre Ketzerei, Sinn und Mutwillen deuten
> und dehnen, zuletzt gar verderben, töten und begraben, daß es aus der
> Welt verstoßen und vergessen wird. Aber es muß doch wieder aufkommen; er
> hilft kein Hüten und Wehren. Darum ist das ein gut Zeichen, wem die
> teure Gabe und geschenkt ist, daß er Liebe und Lust zur Schrift hat, sie
> gern liest, hoch und wert hält. Den Wert Gott gewiß wieder ehren.


Ich bin kein Wurm, sondern ein Mensch. Geschaffen nach dem Ebenbilde  
Gottes und mein Gott ist kein Wurm. Und als Mensch sage ich, dass die Gabe  
nicht in der Erkenntnis besteht, dass DIE Bibel DAS Wort Gottes ist,  
sondern darin, dass der gegebene goettliche Verstand durch gewissenhaftes  
Lesen in ihr die Siegel bricht und das als das Heilige darin erkennt, was  
zwischen allerlei Schlamm verborgen und auf den ersten Blick kaum sichtbar  
ist.

Wer die Bibel fuer wirklich bedeutend ist (was sie auch ist), der wird sie  
eines Tages ganz lesen und dann vielleicht ein zweites Mal. Er wird  
erkennen, dass da nur aeuserst selten ein Wort Gottes zu finden ist. In  
der Regel erzaehlen Menschen von Menschen. Manchmal erzaehlen Menschen,  
was Gott fuer richtig und falsch halten wuerde, doch es bleiben Menschen,  
die das tun. Und deren Wort kann nicht das Wort Gottes sein. Nur sehr,  
sehr selten, finden wir Worte Gottes in der Weise, dass sie als eigene  
Rede Gottes dargestellt sind, die Menschen nur niederschrieben. Ich komme  
gleich zu Beispielen. Sehr viel vom Denken Gottes sagte uns Jesus, und  
Jesus sparch aus sich selbst heraus das, was Walvater zu sagen hat und war  
kein "Telefon", wie es die etlichen heutigen "Channel-Medien" sein  
moechten. Und das, was Jesus sagte, steht schon mal in ganzem Gegensatz zu  
vielem, was im Alten Testament als Gottes Wille und Rede galt, weshalb  
unmoeglich das ganze Alte Testament *und* das Neue Testament gemeinsam das  
Wort Gottes festgehalten haben koennen.

Doch selbst *im* Alten Testament stoesst der goettliche Verstand auf  
direkte goettliche Reden, die so krass gegensaetzlich sind, dass sie ganz  
unmoeglich von EINEM Gott stammen koennen.

Beispiel:

 5."Mose" 5,9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der  
 Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter        
 heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich   
 hassen,

Dieser "Gott" fragt also nicht viel nach persoenlicher Schuld und  
Unschuld, sondern verfolgt kurzerhand bis ins dritte und vierte Glied.  
Basta.

Dem steht gegenueber:


 Hes 18,19 Doch ihr sagt: »Warum soll denn ein Sohn nicht die Schuld        
 seines Vaters tragen?« Weil der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt und     
 alle meine Gesetze gehalten und danach getan hat, soll er am Leben         
 bleiben. Denn nur wer sündigt, der soll sterben. Der Sohn soll nicht       
 tragen die Schuld des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Schuld
 des Sohnes, sondern die Gerechtigkeit des Gerechten soll ihm allein
 zugute kommen, und die Ungerechtigkeit des Ungerechten soll auf ihm
 allein liegen. Wenn sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen
 Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Gesetze und übt Recht und
 Gerechtigkeit, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben. Es soll an   
 alle seine Übertretungen, die er begangen hat, nicht gedacht werden,       
 sondern er soll am Leben bleiben um der Gerechtigkeit willen, die er       
 getan hat. Meinst du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen,         
 spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich bekehrt von   
 seinen Wegen und am Leben bleibt? Und wenn sich der Gerechte abkehrt von   
 seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Greueln, die der  
 Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit,    
 die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern in seiner             
 Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben.
 Und doch sagt ihr: »Der Herr handelt nicht recht.« So höret nun, ihr vom
 Hause Israel: Handle denn ich unrecht? Ist's nicht vielmehr so, daß ihr    
 unrecht handelt?


Dieser Gott interessiert sich nur fuer die ganz persoenliche Schul und  
Unschuld und bei ihm haften Kinder nie fuer ihre Eltern.

Diese laut Bibel direkten Worte Gottes koennen ganz unmoeglich von ein und  
derselben Person stammen, und erst diese Erkenntnis ermoeglicht das  
Brechen der Siegel der Bibel zur Entnahme des Heiligen darin. Denn nur  
einer von beiden ist Gott. Der andere moechte zwar auch gerne Gott sein  
und nennt sich auch so, ist aber der, der den Christen der Satan ist.

 5Mo 7,1 Wenn dich der Herr, dein "Gott", ins Land bringt, in das du        
 kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her,
 die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und    
 Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn
 sie der Herr, dein "Gott", vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so      
 sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen
 schließen und keine Gnade gegen sie üben und sollst dich mit ihnen nicht   
 verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre
 Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. Denn sie werden eure Söhne  
 mir abtrünnig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des
 Herrn Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. Sondern so sollt  
 ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale
 zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer   
 verbrennen.

So spricht der gefaelschte Gott und so handeln seine Anhaenger. Und es  
sind vor allem seine Anhaenger, die sich wie Wuermer zu verhalten haben um  
als solche das perfekte Gegenstueck zur goettlichen Schoepfung zu sein.  
Und so haben wir die freie Wahl, auch mit der Bibel in der Hand, was eben  
noch lange keine Entscheidung ist, da die Bibel nur die Moeglichkeit einer  
Entscheidung offeriert.

 Genesis 1,27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde        
 Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib.

Und die Wuermer schuf er ganz extra.



--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Fri Sep 10 14:34:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Kirche eine Luege?
Date: 10 Sep 1999 14:34:00 +0100
Message-ID: <7Oaua1LabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <373a221c.49968631@news.btx.dtag.de> <7h6p12$31h$1@news03.btx.dtag.de> 
Lines: 55

>
> Was wird das hier, ein Crossposting-Wettbewerb?  Und eine der wenigen
> Newsgroups, wo es ontopic wäre, ist nicht mal mit drin:
> F'up de.soc.weltanschauung.christentum
>
>
> Andreas Brietzke wrote:
> ..
> > Dieser Allmächtige, den Du ja so verehrst ist doch
> > die größte Lüge der Menschheit. Die Kirchen haben
> > sich Geschichten ausgedacht und sich an den Menschen
> > bereichert. Durch die Kirche und ihren Huldigungen
> > sind mehr Menschen gestorben, als jedes politische
> > System an Tote hervorbrachte. Die Kirchen und ihre
> > Versprechen haben die Menschen lang genug gequält.
> ..
>
> Du übersiehst, daß die Ursprünge des christlichen Glaubens in
> völliger Macht*losigkeit* liegen.

Ausserdem uebersieht er, wieviele Tote "politisches Denken" allein in  
diesem Jahrhundert hervorgebracht hat.

Uebertraegt man seine Logik, so muesste er feststellen, dass man auch die  
Politik und politisches Denken bannen sollte - denn es kostete Millionen  
Tote.

Am Ende muessten wir wohl jede Plattform des Denkens raeumen. Die  
religioese, die philosophische, die politische.

Oder liegt es gar nicht an den Ebenen an sich, sondern an den menschlichen  
Fehlern, die auf jeder Ebene zum Tragen kommen?

Dann muessten wir statt der unschuldigenen Ebenen ganz rahmenunabhaengig  
diese Fehlerhaftigkeit in den Mittelpunkt der Kritik stellen und damit den  
Menschen selbst.

Aber es ist vielleicht bequemer, eine "boese Ebenene" als Ersatz herhalten  
zu lassen.


> Den schwarzen Peter mußt Du also jemand anderem zuschieben.

Andere sind immer gut. Da fuehlt man sich doch gleich als was Besseres.



--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 08:16:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Ich bin ein Wurm
Date: 12 Sep 1999 08:16:00 +0100
Message-ID: <7OiwuxcLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7r6dht$pqe$1@news06.btx.dtag.de> <7OXsrQdabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37db6162.25962071@personalnews.de.uu.net>
Lines: 65



Vorredner: jlangowski@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> On 09 Sep 1999 13:29:00 +0100,
> n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
> wrote in <7OXsrQdabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>:
>
>
> [Der eine Gott:]
>
> >Dieser "Gott" fragt also nicht viel nach persoenlicher Schuld und
> >Unschuld, sondern verfolgt kurzerhand bis ins dritte und vierte Glied.
> >Basta.
>
> (...)
>
> [und der andere Gott:]
>
> >Dieser Gott interessiert sich nur fuer die ganz persoenliche Schul und
> >Unschuld und bei ihm haften Kinder nie fuer ihre Eltern.
> >
> >Diese laut Bibel direkten Worte Gottes koennen ganz unmoeglich von ein
> >und derselben Person stammen, und erst diese Erkenntnis ermoeglicht das
> >Brechen der Siegel der Bibel zur Entnahme des Heiligen darin. Denn nur
> >einer von beiden ist Gott. Der andere moechte zwar auch gerne Gott sein
> >und nennt sich auch so, ist aber der, der den Christen der Satan ist.
>
>
> Die Stellungnahme ist eindeutig. Herr Marzahn hält den Blick auf
> persönliche Verantwortung für die positive und das Verfolgen "bis ins
> dritte und vierte Glied" für die negative Variante.


Genau. Und wenn ein Levi die im Stamm weitergereichte Lehre uebernimmt,  
dann hat er durch diese Uebernahme auch die persoenliche Verantwortung.  
Tut er das nicht, hat er keinerlei Verantwortung fuer das, was der Stamm  
Levi tut. Aber dann gehoert er dem Stammsystem auch nicht mehr an und ist  
aus diesem "ausgefranst". Vielleicht wechselt er sogar die Seite.

Daher sagte ich, dass man Hinweise auf eine levitische  
Stammeszugehoerigkeit, die im Namen liegen koennen, nur als Indiz  
anzusehen hat, welches erst durch Betrachtung der Taten die notwendige  
Erhaertung dafuer findet, dass die Person fuer den Stamm Levi und nicht  
fuer das Judentum oder irgendetwas anderes handelt.

Aber das haben wir ja schon oft genug besprochen, sie haben es ja nur mal  
wieder "vergessen".


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 12 19:59:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: AT und Christentum ,wie passt das...
Date: 12 Sep 1999 19:59:00 +0100
Message-ID: <7Oix2EyLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7rfhid$vo0$1@news04.btx.dtag.de>
Lines: 88



Vorredner: cuzco@T-Online.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




> Hallo ,
>
> Was mir nicht so recht einleuchted,wieso wird von den christlichen
> Kirchen dem AT soviel Stellenwert wie dem NT beigemessen.

Von der Lehre her hat das NT den weitaus hoeheren Stellenwert fuer das  
Christentum.

Das At hat jedoch zwei bedeutende Funktionen:

1. Es erklaert, wogegen Christus seine Lehre setzte. Nur in diesem Kontext  
kann Christus ganz verstanden werden.

2. Es enthaelt noch Reste der urspruenglichen guten alten Schriften, die  
jedoch massiv von der Gegenseite sozusagen vollgeschissen wurde. Die  
verbliebenden Reste des Urspruenglichen gehoeren jedoch noch zu den  
Wurzeln des Christentums.

> Das die Glaube sich ja Christentum nennt,mussten eigentlich ja nur die
> Lehren aus dem NT relevant sein.

Fuer die reine Lehre reicht das NT auch aus. Nicht jedoch fuer Aspekte der  
Geschichte und Entwicklung.


> Das AT ist ja eigentlich orginär Jüdischer Glauben.

Diese behauptung ist voelliger Unsinn. Das AT war in seinem originaeren  
Zustand adamitischer und israelitischer Glaube. Du beziehst Dich hier auf  
das veraenderte Alte Testament spaeterer Zeit, das reichlich Einschuebe  
und Verfaelschungen des Stammes Levi enthaelt, welcher zwar auch  
israelitisch war und ist, aber eben von Israel verflucht wurde und sodann  
abtruenniges Israelitentum schuf. Dabei wurde das AT entsprechend zurecht  
gebogen, doch in diesem stark veraenderten Zustand war es natuerlich alles  
andere als noch originaer.


> Natürlich weiss ich
> das sich Jesus auch auf das At in vielen Fragen bezog,aber wenn
> Christentum nicht nur eine große jüdische Sekte ist müsste es doch dem
> NT die absolute Priorität einräumen.

Das Christentum ist keine grosse, juedische Sekte, es raeumt heute endlich  
dem NT Prioritaet ein, hat aber auch keinen Grund dazu, den im AT  
sichtbaren Bestand an Vergangenheit zu annulieren, da dort Gruende zu  
finden sind und eben Reste des Originaeren, das zum Christentum gehoert.

Die Abweichung wurde das Judentum. Das Christentum sollte die Rueckkehr  
zum Originaeren und zum (treuen) Israelitentum werden. Und es wird diesen  
Weg auch vollenden.

Das Originaere steckt jedoch durch den Stamm Ephraim auch noch im  
Judentum. Somit sind Judentum und Christentum in einer ganz aehnlichen  
Lage. Beides enthaelt noch Israeltreue, hat aber erhebliche Anteile des  
israelabtruennigen Levitentums aufgenommen. Auf eben dieser Basis kann es  
nun zu einer Vereinigung der Religionen kommen, ohne dass sich eine von  
der anderen geschluckt fuehlen muss, wenngleich es ein wenig nach einem  
christlichen Sieg aussehen mag, weil Jesus als Koenig des Stammes Juda und  
der Israeliten und als Messias anzuerkennen ist.

Diese Vereinigung ist im Buch Hesekiel klar angekuendigt und die  
Ankuendigung muss sich nun vollziehen.

Deine Gegensatzbildung ist daher nicht nuetzlich und anachronistisch. Es  
besteht kein zwingender Gegensatz zwischen Christentum und Judentum sobald  
beide ihre eigene levitische Verdunklung abgesprengt haben. Da beide davon  
belastet sind, gibt es auf beiden Seiten denselben Aufklaerungsbedarf, der  
die Aufhebung der Trennung zur dann logischen Folge haben wird.

--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Wed Sep 15 16:07:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Goettliches "Versteckspiel"
Date: 15 Sep 1999 16:07:00 +0100
Message-ID: <7Ov0vFyabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <37df5cd6.0@news.hkn.de>
Lines: 45



Vorredner: dobrovka@hkn.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Peter!

> Wieso ist der Atheismus eine so weit verbreitete Weltanschauung?
> Viele religiös denkenden Menschen geben sich schnell und gerne mit der
> Antwort zufrieden, daß die Atheisten von Gott ja gar nichts wissen
> wollen. Dazu gibt es dann 1001 Begründung, warum das so sein könne.
> Gerne verdrängt und nur selten zugegeben wird hingegen, daß sich Gott
> nicht blicken läßt und es eigentlich zunächst mal völlig natürlich ist,
> nicht an seine Existenz zu glauben.
> Nun ist es so, daß Menschen über Gotteserfahrungen berichten, die sie
> zum wahren Glauben bekehrt haben sollen.



Die Abfolge ist im Grunde ganz logisch:

1. Annahme des vorgesagten Gottes. Das ist Glaube. Pure Reflexion.

2. Persoenliche Auseinandersetzung und Verwurf Gottes durch den Verstand.

3. Persoenliches Erkennen Gottes durch den Geist. Das ist Wissen.


Jede Stufe kann nur aus der vorherigen kommen. Man kann auf Stufe 1 oder 2  
haengen bleiben. Das Zerstoeren des nur abgespeicherten Gottes der Phase 1  
durch Phase 2 ist unverzichtbar, um den freien Raum fuer Phase 3 zu  
schaffen, der von Phase 1 belegt wurde.


--
          SCHOEPFUNG: ACHTER TAG
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    *Buch WAL: http://www.wal3.de*
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Thu Sep 16 20:24:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Goettliches "Versteckspiel"
Date: 16 Sep 1999 20:24:00 +0100
Message-ID: <7Oz3IfZabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <37df5cd6.0@news.hkn.de> <7Ov0vFyabXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE> <37E0C35A.7BA31228@siemens.at>
Lines: 45



Vorredner: anton.strasser@siemens.at

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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Hallo Toni!


> > Die Abfolge ist im Grunde ganz logisch:
> >
> > 1. Annahme des vorgesagten Gottes. Das ist Glaube. Pure Reflexion.
> >
> > 2. Persoenliche Auseinandersetzung und Verwurf Gottes durch den
> > Verstand.
> >
> > 3. Persoenliches Erkennen Gottes durch den Geist. Das ist Wissen.
>
> Das hat nichts mit Wissen zu tun, sondern ist höchsten ein Rückfall in
> Stufe 1.


Glaube und Wissen schliessen sich gegenseitig aus. Und zwar vollkommen.
Geglaubt wird ggfs. *weil* nicht gewusst wird. Nichtwissen ist Bedingung  
des Glaubens.

Wenn gewusst wird, dann kann es an dieser Stelle unmoeglich noch etwas zu  
Glauben geben.

Wenn Du Stufe 3 nicht erreicht hast, dann kannst Du nur glauben, wie sie  
zu beurteilen ist. Dies auf Basis der Dinge, die Du auf Stufe 2 wissen  
kannst. Daher ist es fuer Dich auch logisch, fuer Dich existiert gar keine  
Stufe 3. Das ist nicht ungewoehnlich.

--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 18 22:47:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Islam und Christentum in Sachen Jesus..
Date: 18 Sep 1999 22:47:00 +0100
Message-ID: <7P66SlY5bXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.sci.philosophie,de.sci.theologie,de.soc.weltanschauung.misc,z-netz.forum.religion
References: <37ca1ed4.0@pfaff.ethz.ch>  
Lines: 56



Vorredner: guido.wegener@gmx.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!

Hallo Guido!

> > Ich habe als Christin kein Problem damit, Mohammed als Propheten
> > anzuerkennen. Nur geht das am Kern des Problems kilometerweit vorbei.
>
> Naja, das wird doch wohl etwas eng. Ein Prophet, der christlichen
> Grundsaetzen widerspricht? Zaehlt Buddha auch zu Deinen Propheten?


Eigentlich sollte es christlicher Grundsatz sein, dass das, was Menschen  
so fuer christliche Grundsaetze halten, nicht sehr wichtig ist.

Denn:


  Mt 7,22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben     
  wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen     
  böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder   
  getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt;     
  weicht von mir, ihr Übeltäter!

Und:

  Mt 12,32 Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es          
  vergeben; aber wer etwas redet gegen den heiligen Geist, dem wird's       
  nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.


Das bedeutet, dass ein "ueberchristliches Christentum" von Bedeutung ist,  
das nicht deckungsgleich mit dem menschlichen Christentum ist, bekennende  
Christen verwerfen muss und Nichtchristen, sogar Gegner von Jesus  
Christus, akzeptiert.

Im Prinzip koennen mithin auch Buddhisten oder Moslems oder Atheisten im  
hoeheren Sinne weit bessere Christen sein, als bekennende Christen. Auf  
die Verpackung kommt es wohl nicht gross an dabei. Es heisst ja auch, dass  
man sie an ihren Taten erkennt. Das wurde wohl gesagt, weil Lippenbekennt-
nisse und Gehabe und Getue weniger geeignet sind.


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sat Sep 25 01:20:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Inquisition
Date: 25 Sep 1999 01:20:00 +0100
Message-ID: <7PYHSIaLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7rsvpo$8or$1@news.nikoma.de> <7POtbfLxzTB@fsippel.soemtron.de>
Lines: 30



Vorredner: f.sippel@soemtron.de

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

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> Hallo Alex,
>
> > ich finde es einfach ein bisschen einseitig die christen an der
> > inquisition zu messen.
>
> Gibt es ueberzeugende Gruende dafuer, dass die Kirche mit dieser
> doch sehr langen Tradition dauerhaft gebrochen hat?

Gibt es eine duemmere Frage als diese?


--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Tue Sep 28 20:03:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Die Relativitaet aller Dinge
Date: 28 Sep 1999 20:03:00 +0100
Message-ID: <7PjNkzWqbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.christentum
References: <7sot8m$lgk$1@news.rz.uni-karlsruhe.de>
Lines: 65



Vorredner: melanthios@gmx.net

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!


> Ein paar naive Zusatzfragen:
> a) Sind diese Gedanken total bescheuert?

Nein. Dennoch gibt es die totale Wahrheit. Ob wir sie fassen koennen, das  
ist allerdings eine ganz andere Frage, die Du nicht gestellt hast.

> b) Falls nein, gibt es evtl. irgendwo ähnliche gedankliche Strömungen,
> historische oder moderne?

Die Freimaurerei.

> PS:
> Ihre bewundernswerten, bibeltreuen Christen, die ihre fest im Glauben
> (!) seid, bitte zitiert zur Stellungnahme keine Bibelverse. Ihr könnt
> euch hoffentlich vorstellen, warum diese für mich in diesem Zusammenhang
> keine Bedeutung haben.

Auch dann nicht, wenn die Bibel Deine Ueberlegungen zur Relativitaet der  
Relegionen und Glaubenssysteme bestaetigt? Wenn die Bibel selbst den Stoff  
enthaelt, der zur Ueberrelegion fuehrt, zum ueberschristlichen  
Christentum? Offenbar kennst Du nicht, was Du nicht zur Kenntnis nehmen  
willst.


Christus ueber Christen:

 Mt 7,22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir  
 nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse     
 Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir,
 ihr Übeltäter!

Christus ueber Andere:

 Lk 12,10 Und wer ein Wort gegen den Menschensohn sagt, dem soll es         
 vergeben werden; wer aber den heiligen Geist lästert, dem soll es nicht    
 vergeben werden.



Mithin ist es unerheblich, ob jemand fuer oder gegen Christus steht. So  
sagt es jedenfalls die Bibel. Nicht unerheblich ist das Verhaeltnis zum  
Heiligen Geist. Dieser steht zwar sicherlich in engster Beziehung zu Jesus  
Christus, nicht aber nur und immer mit dem menschlichen Christentum.




--
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From n.marzahn@vision.in-berlin.de Sun Sep 05 20:23:00 1999
From: n.marzahn@vision.in-berlin.de (Norbert Marzahn)
Subject: Re: Der Sinn des Lebens ?
Date: 05 Sep 1999 20:23:00 +0100
Message-ID: <7OHm6YWLbXB@nm01.vision.IN-BERLIN.DE>
Newsgroups: de.sci.philosophie
References:  <37D1C196.312CAF91@gmx.net> <37D239B7.F2AF6B04@fab.com>
Lines: 103



Vorredner: zzz@fab.com

Hallo Aegypter, Hochlaender, Highlander, Guionen, Hallo Tiuval!

Scivias !!!




>
> Wozu bin ich - oder die Frage nach dem Woher und Wohin...
>
> Woher komme ich? Wohin gehe ich?
> Fragen, die seit jeher die Menschheit beschäftigen.
> Erwächst die Frage nach dem "Woher" aus der reinen Neugierde nach dem
> Ursprung aller Dinge und allen Lebens, so gründet sich die Frage nach
> dem "Wohin" vielmehr auf das menschliche Unvermögen, ein absolutes Ende
> zu akzeptieren. So ist der Mensch durchaus bereit einzuräumen, daß es
> womöglich kein "Vorher" gab, aber die Möglichkeit, daß es auch kein
> "Danach" geben könnte, ist für ihn völlig undenkbar und ruft in ihm
> nahezu traumatische Existenzängste aus. Kann es das schon gewesen sein?
> Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß sich diese Ansicht quer durch
> alle Gesellschaftsschichten zieht. Sollte man doch annehmen, daß jenen,
> die vom Leben reichlich beschenkt wurden, ein abruptes Ende
> schmerzlicher erscheinen sollte, als denen, die von jeher am
> Existenzminimum lebten, dem Tode oftmals näher als dem Leben.
> Dennoch klammern sich beide gleichermaßen ängstlich an das Leben, in der
> Furcht, ihnen könne etwas genommen werden, das ihnen ohnehin nie
> gehörte.
> In dieser irrationalen Angst vor der Vergänglichkeit wurzelt auch der
> Wunsch nach einer höheren Instanz, einem Gott, der unser aller Geschick
> lenkt.

Dieses als Philosophie aufgemachte Plaedoyer gegen einen Gott auf Basis  
der Standardmethode, dass Gott nur eine Wunschreflektion sei, hat einen  
Haken.

Denn:

Nur dann, wenn es keinen Gott gibt, kein Vorher, kein Nachher, nur dann  
wird es logisch, sich stark an dieses Leben zu klammern, denn auf genau  
dieser Basis ist das Leben alles, was man hat. Daher wuerde im Tod alles  
verlieren und Nichts sein. Angst vor Vergaenglichkeit ist also Folge des  
Nichtglaubens an Begriffe wie Gott, Jenseits und Seele.

Wer hingegen zur gegensaetzlichen Ueberzeugung gelangt, kann gar nicht  
erst in eine solche Angstsituation kommen, auf die er mit einem  
angstmindernden Wunschdenken reagieren koennte.

Nur wer von Gottlosigkeit ausgeht, kann in die Wunschnotwendigkeit geraten  
und wird etwas paradox, wenn er dann an Gott glaubt, weil er es eigentlich  
nicht tut.

> Nur zugern übertragen wir die Verantwortung, die schwer auf
> unseren Schultern lastet, einem höheren Wesen, um uns von ihrem Ballast
> zu befreien, in der Hoffnung, das Leben nun unbeschwerter "erleben" zu
> können.

Warum heisst es dann: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!" ?

Und warum uebertraegt Gott Verantwortung auf den Menschen selbst, wenn der  
Mensch sich Gott nur ausdachte, um Verantwortung los zu werden? Das  
Wunschdenken waere da etwas unlogisch und kontraproduktiv.


> Der Mensch begreift sich selber gern als einen Teil eines höheren Plans,
> denn wenn ihn etwas mehr ängstigt als die Vergänglichkeit der Dinge,
> dann ist es die mögliche Bedeutungslosigkeit all dieser Dinge, denn mit
> der Erkenntnis einer generellen Belanglosigkeit unseres Seins stellt
> sich automatisch gar nicht mehr die Frage nach dem "Woher" und "Wohin",
> da einer Antwort keine Bedeutung mehr zukäme.
> Der letztendliche Schluß, der sich daraus ergibt, ist zwangsläufig, daß
> erst unsere Unwissenheit bezüglich der drei Grundfragen nach dem
> "Wohin", "Woher" und "Wozu" unsere Existenz ermöglicht.

Nicht die Fragen ermoeglichen die Existenz, sondern die Existenz  
ermoeglicht die Fragen! Was nicht existiert, wird schwerlich fragen haben.

Der eigentliche letztendliche Schluss deines Plaedoyers ist der, dass wir  
eigentlich gar nicht existieren und eben bedeutungslos, nichtig sind.  
Radikalnihilismus. Auf dieser Basis muss natuerlich auch gedacht werden,  
dass wir auch vorher nicht existierten und nachher nicht existieren  
werden, denn das Jetzt existiert ja auch nicht. Du "loest" die alten  
Fragen nach dem Vorher und Nachher der Existenz ganz simpel durch  
Verneinung der Existenz.

Deiner Vermutung, dass der Gottglaeubige den Gott nur aufgrund eines  
Wunsches erdenkt, ist uebrigens die Frage entgegenzusetzen, welche  
Wuensche Deine Idee bewirken, dass es keinen Gott geben koenne. Welche  
Wuensche fallen Dir dazu ein?

--
VIELES HAETTE ICH VERSTANDEN, WENN MAN ES MIR NICHT
ERKLAERT HAETTE. (Stanislaw Jerzy Lec)

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