The Nizkor Project: Remembering the Holocaust (Shoah)

Shofar FTP Archive File: people/m/marzahn.norbert/1996/marzahn.0696


Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Warburg-Protokolle
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 22:16:00 +0200

Es folgt in zwei Teilen der zweite Teil der Warburg-Protokolle 1931 (ich  
betitelte die letzten Teile falsch mit 33). 1933 ist dann nicht mehr viel  
und kommt demnächst. Bekannt ist, dass die Rockefeller-Gelder nun längst  
nicht alles an Fremdgeldern sind. Thyssen war "Frühfinanzierer" und im  
Zuge des Erfolges der NSDAP sprang mehr und mehr deutsches Kapital hinzu.
Dennoch waren die hier genannten Finanzierungen hoch und wesentlich. Beim  
nochmaligen Lesen der Protokolle verwundert mich die  
Selbstverständlichkeit ein wenig, mit der Hitler das Geld fordert, auch  
ist seine erwartete Gegenleistung sehr "schwammig". Ich denke nicht, dass  
ein Banker dermaßen "locker" Millionen rausrückt und nur vage  
Gegenleistungen fordert. Das könnte nun wieder manche auf die Idee einer  
Fälschung kommen lassen. Die Protokolle sind jedoch LANGE schon bekannt  
und es ist auch eine Fälschungsthese bekannt, welche im Buch "Springers  
Nazionismus" verworfen wird. Hinzu kommt die ältere NS-Fälschung, also  
ETWAS muss ja wohl gewesen sein, und das Abegg-Archiv belegt es  
zusätzlich. Ich könnte mir denken, dass es Vereinbarungen an Warburg  
vorbei gab. Schliesslich schreibt Deschner z.B. von noch anderen  
"Aktionen", so dass Warburg möglicherweise nur einer von den Hitler  
zugewiesenen Ansprechpartnern war. Genau wie sie Gelder fein auf mehrere  
Banken und viele Personen verteilten, könnten ja auch mehrere Warburgs  
tätig gewesen sein. Was Hitler also dafür zu tun hatte, wurde ihm  
möglicherweise über ganz andere Kanäle mitgeteilt. Die Anti-Frankreich-
Begründung muß daher nicht unbedingt ernst zu nehmen sein. Vieles ist halt  
weiter im Dunkel, aber ich denke, dass man heute auf alle Fälle kaum mehr  
als NICHTS weiss, und dass das, was wir "wissen" (sollen) ist erstens  
weniger als ein Kratzen an der Oberfläche und zweitens reichlich verlogen.
Wir sind halt dummes, zu führendes Volk. Offen geführt in der Diktatur,  
subtiler in der Demokratie. Dabei sind wir nicht wirklich dumm, nur dumm  
gehalten. Manchmal frage ich mich, ob Ablenkung, Unterhaltung und brave  
Annahme des Vorgedachten nicht doch besser sei. Dann kann man immerhin in  
behüteter Umgebung leben, solange es gestattet wird. Man kann glauben,  
dass alles gut ist und die Zukunft es auch sein wird. Neugier wird allein  
damit bestraft, dass einem dieser Glaube sehr, sehr schwer fällt. Die  
Geschichte ist der Schlüssel zur Gegenwart. Deshalb stimmt die offizielle  
Geschichte auch nicht. Die Rezeptur zum Backen von Kriegen hat sich nicht  
sehr verändert, deshalb wird nicht darüber geredet. Dabei sind die  
Finanzen stets der Hauptschlüssel - ist doch logisch. Doch genau darüber  
findet man fast gar nichts in "normalen" Darstellungen der Geschichte und  
der Gegenwart.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Eine Nachricht vom Fuehrer an die Na
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 13:48:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 23.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Eine Nachricht vom Fuehrer an die Na <<<<<<<<<

Hi!

> > Also: Nun sage mir dochmal, wo ich Hitler als mein grosses Vorbild
> > bezeichnet habe!
>
> Gesagt hast du es vielleicht nicht. Aber du sagst fast 100%ig, was er
> sagt.

Das ist ja interessant. Dabei habe ich von ihm gar nichts gelesen, ausser  
gelegentliche kurze Zitate. Was hat er denn alles noch so gesagt ?

>
> > Solche Arbeit ist aber was für Historiker
> > und nicht für Prügelchaoten wie Dich.
>
> Reiß dich bei deiner Wortwahl etwas zusammen, Freundchen!

Ach. Du darfst mich Nazi nennen und sontwas, paranoid, irre, einen  
"Hetzer" pipapo und *ich* darf Dich nur "lieber Bgunkel" nennen ? Das  
hättest Du wohl gern. Typisch Primitivling, *Du* gehörst in eine Neo-Nazi- 
Schlägertruppe, die wollen auch nur an Wehrlosen austeilen, Ich bin  
allerdings nicht wehrlos! Und "Wie man in den Wald hineinruft...".

>
> > Du solltest Dich einfach raushalten.
>
> Solltest _du_ vielleicht besser tun. Daß ich bestimmt schon ein ganzes
> Dutzend an Widersprüchen in deinen Postings aufgedeckt habe, beweist wohl
> zur Genüge, daß du keine Ahnung von Geschichte hast.

Es sieht so aus. als ob Du mein öffentlichen Zerreissen Deines Unsinns  
noch nicht gelsen hast. Übrigens: Ich mache mir diese Mühe *nicht* wieder,  
es war eine einmalige Demonstration. Ich verschwende meine Energie nicht  
an Leute Deines Schlages. Wundere Dich also nicht, wenn Dein Geschreibsel  
in Zukunft i.d.R. unkommentiert bleibt.

> > Also Nazi:
> > Bezeichnet einen Menschen, der sich seiner Individualität, seines Ich
> > und Selbst bewusst ist und gegen die Dogmen der Schriftgelehrten, der
> > Pharisäer und Sadduzäer auftritt, einen Menschen, der auch gegen
> > Wucher, Kapitalismus und ähnliche Finanzmethoden Stellung nimmt.
>
> Quatsch. Nazi = Nationalsozialist = deutscher Faschist. Und was deutsche
> Faschisten einmal getan haben, weiß wohl außer euch Nazis selbst jedes
> Kleinkind.

*Unsinn*!! Der Begriff ist ca. 2000 Jahre alt.

> > Sie wandten sich gegen die
> > falsche Führung ihres Volkes, gegen Lug und Betrug und Korruption. In
> > diesem Sinne war auch der Jesus von Nazareth ein Nazi
>
> Na jetzt dürftest du dir wohl den Haß einiger religiöser Menschen
> zugezogen haben, schön blöd.

Grins. Das Gegenteil ist der Fall. Das Mass der echten inneren Religiö-
sität bestimmt nämlich auch das Mass der Wahrheitsliebe. Aus Sicht des  
Jesus Christus ist die Wahrheit nämlich göttlichen Ursprungs und die Lüge  
teuflich.

> > Wenn ein Herrschermensch wie Du
>
> Erinnerung nochmal: reiß dich zusammen.

Nö.

> > mich also Nazi nennt, dann verstehe
> > ich das gern als Nazi im wirklichen Sinne - und dann darfst Du.
>
> Warum wolltest du dann mal gegen Martin Blumentritt vorgehen, weil er dich
> so bezeichnete? Oder gegen mich? Ich sage auch, daß du ein Nazi bist (im
> _negativen_ Sinne, denn das ist der einzige, den es gibt).

Das hat einen ganz simplen Hintergrund. Ich habe soviel Material, dass ich  
sehr gern zu einer gerichtlichen Überprüfung antreten möchte. Aber wie?
Irgendwer, der mich wegen meiner Wahrheitsschilderung Nazi nennt, könnte  
da der ideale Aufhänger sein. Denn dann muesste sich ja das Gericht mit  
dem auseinandersetzen, *weshalb* irgendwer mich Nazi nannte. Da ich m.E.  
sehr einwandfreie Unterlagen habe, müsste mich das Gericht bestätigen. Das  
brächte mir ein kleines "Beleidigungsgeld" vor allem aber eine  
gerichtliche Bestätigung der Aussagen! Und damit könnte ich dann ein  
freies Magazin suchen. Natürlich NICHT Focus oder Spiegel. Blumentritt  
dürfte sich dessen bewusst sein, also wird ER mir nicht den Gefallen tun.  
Er versucht mich lieber "nur" aus dem Netz werfen zu lassen. Ich dachte  
schon daran, dass sich ein mir "positiv" Gesonnener opfern müßte, mich  
also quasi gegen seine Überzeugung als Nazi beleidigt und sich "opfert".
Alternativ denke ich daran, das Land Berlin wegen Falschunterrichtung  
anzuklagen, immerhin hatte ich Geschichte-Leistungskurs am Gymnasium. Das  
aber dürfte "schwierig" sein. Ich weiss nicht, ob ich "Auslassungen" als  
quasi geistige Körperverletzung interpretieren darf. Nein, eine  
Beleidigungsklage wäre ideal.

>
> > Freidenkend und liberal, darum geht es mir und das ist natürlich
> > nichts für Dich. Der moderne, gefälschte Nazibegriff passt allerdings
> > EINDEUTIG auf Menschen DEINER Geisteshaltung.
>
> Deine Verdrehung von Tatsachen ist schon oberfrech.

Das ist keine Verdrehung, Mr. Nazi ohne es zu wissen. Du bist quasi  
Mitläufer. Aber Du deckst nunmal ganz *eindeutig* Blumentritt und diese  
ganze Truppe.

>
> > Deshalb wäre es angemessen, wenn Du beim Blick in Deine
> > Toilettenschüssel mal ausrutschen würdest...
>
> Hohes Niveau heute wieder, was?

Ich nahm mir die Freiheit, mich auf das MIR angebotene Niveau  
herabzulassen.


               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: FAQ: Van Helsing
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 14:14:00 +0200

Betreff : Kalle am 26.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: FAQ: Van Helsing <<<<<<<<<

Hi!

> > Dieses FAQ wird ab sofort in regelmaessigen Abstaenden gepostet,
> > solange bis der Spuk aufhoert. Fuer Anregungen und Ergaenzungen
> > bin ich dankbar.
>
> Ja, hier ist einer: STELL DEN SCHEISS EIN!


Aber irgnendwie ist es doch ganz witzig, wie sie jetzt schon FAQs zu  
*Büchern* "veranstalten. Ich lachte mich halbtod, als ich das sah und die  
richtigstellung war mir ein grosses Vergnügen.
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Subject: Re: FAQ: Van Helsing
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 19:50:00 +0200

Betreff : A.WAIBEL am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> FAQ: Van Helsing <<<<<<<<<

Hi!
>
> F: Was hat es mit den UFOs auf sich?
> A: Das ist ein besonderer Witz. Natuerlich muss es bei so viel
> Verschwoerungen auch die Guten geben. Angeblich hat eine gewisse
> Vril Gesellschaft waehrend des Dritten Reiches UFOs entwickelt
> und sich damit in die Antarktis abgesetzt. Bei dieser Vril
> Gesellschaft handelt es sich um die "guten" Nazis oder
> "Reichsdeutschen", die natuerlich nichts mit den Verbrechen
> Hitlers zu tun hatten (Hitler dagegen war selbst ein Agent der
> juedischen Verschwoerer).


Hier. Das meine ich. *Jüdischer Verschwöreragent Hitler*, das geht auch  
aus Deinem Logenzitat NICHT hervor. Dies war wie gesagt eine THESE  
ausschliesslich von MIR aufgrund ganz anderer Bücher, insb. zur  
Finanzierung der NSDAP von Rockefeller. Ich betrachte es nur  
Arbeitshypothese, da mir die Finanzierung zusammen mit anderen von mir  
hier genannten Eigenartigen diese Möglichkeit andeudet, und die jüdische  
Führung ja *selbst* von trojanischen Pferden sprach. Warum nicht Hitler  
selbst? Wenn nicht er, was auch möglich ist, dann andere.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 23 May 1996 22:12:00 +0200

Betreff : s.schneider am 21.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

HI!
> >Die Nazis *selbst* waren um Vernichtung dieser Spuren sehr bemüht und es
> >ist eigenartig, dass angebliche Nazi-Gegner das heutzutage decken.
>
> Tja, Norbert. Es ist bitter fuer Dich: *WIR* haben gewonnen. Setz Dich
> schnellstens ab, wir kommen Dich holen!!!
> 777 Stefan


29.5.96, 17 Uhr ginge noch.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 23 May 1996 22:19:00 +0200

Betreff : ulrich.kenter am 20.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hi!

> PS: Geh mal zum Arzt, Du kommst da alleine wohl nicht mehr
> raus.

Nun gut. Sachliche Antworten bringst Du nicht, auch der Brockhaus muss ein  
nationalsozialistisches Machwerk sein und mit solchen Statements gibst Du  
Dir selbst den Gnadenschuss. Das ist praktisch, aber natürlich höchst  
wissenschaftlich.


               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 25 May 1996 01:01:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 21.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hallo Björn!

> > Begründungs*these*:
> > Im Falle einer Madagaskar-Deportation wäre ja *dort* Israel
> > entstanden. Dieses aber sollte im Gelobten Land und sonst Nirgends
> > entstehen. Mithin wäre es eine *Katastrophe* für die Zionisten
> > gewesen, wenn es eine Madagaskar-Deportation gegeben hätte.
> > Madagaskar war vermutlich nur eine engere Wahl der deutschen
> > Verhandlungsseite.
>
> Eben, _These_. Tatsächlich war es aber so, daß die Nazis den Madagaskar-
> Plan zur Deportation entwickelten (nicht als Zusammentreibziel für ein
> Israel) und nur deswegen fallenließen, weil sie aufgrund hoher Rüstungs-
> ausgaben Geldmangel hatten.

Hast du das gelesen, oder ist Deine These ? So oder so, es ist Unsinn. Der  
Abtransport wäre billiger gewesen. Man hätte sie sicherlich überall  
hingeschickt, an jeden Punkt der Welt, Madagaskar war ja schon ziemlich  
weit, der Ort wäre ganz egal gewesen und genügend Schiffe hatten wir. Aber  
mir ist nicht bekannt, dass irgendein Land sie nehmen wollte, auch nicht  
England ins britische Mandatsgebiet Palästina, wo sie ursprünglich  
hinsollten. Weisst Du von einem Land, dass damals Ja gesagt hätte ? Das  
würde mich zur Thematik schon sehr interessieren ?

> > > abhängigen Hitlers. Welches Interesse denn sollten sie daran gehabt
> > > haben, ihr »benötigtes Volk« nicht ins »Gelobte Land« deportiert zu
> > > sehen, sondern ihrer Ausrottung zuzusehen?
> >
> > Hier muss man sich "lediglich" absolut *eiskalte*, ja höllische
> > Planer vorstellen. Aus deren Sicht gab es genug Juden für Israel.
>
> Du bist nicht sie. Also hör auf, ihnen Sachen als Tatsachen zu
> unterstellen, du nur in deiner krankhaften Phantasie existieren.

Du fragtest, "welches Interesse sollten sie gehabt haben"?, Wer fragt muß  
mit Antwort rechnen. Also dachte ich darüber nach, was die Gegenleistung  
für die Zahlungen gewesen sein könnte. Was war denn die Gegenleistung  
Deiner Meinung nach ? Natürlich, und dem Herrn sei Dank, bin ich NICHT  
sie. Das wusstest Du aber und hast trotzdem gefragt. Ich sprach klar und  
deutlich von meiner Vorstellung, das sind dann meine Tatsachen, das was  
ich denke, was ich für möglich halte. Wenn Du das nicht wissen willst,  
dann frage auch nicht. Wenn Du fragst, dann rechne mit der Möglichkeit  
einer Antwort.

> Wie ich dir übrigens bereits zweimal schrieb, wurden die Juden auch bei
> der Ausreise an der Grenze noch abgefangen, um vergast zu werden, und sie
> wurden außerdem durch die Zerstörung ihrer Wohnungen, den Boykott und die
> Zerstörung ihrer Geschäfte (bei denen die welche besaßen) und die
> Einsperrung in Ghettos ja wohl genug unter Druck für eine Ausreise gesetzt
> - nur, ausreisen durften sie eben bald nicht mehr.


Hast Du zeimal gefragt. Gut, antworte ich jetzt. Also, von  
Grenzabweisungen auf deutscher Seite weiss ich nichts. Ich hörte nur  
davon, dass die Schweiz Juden zurückschickte. Wenn das stimmt, würde es  
bedeuten, dass sie sie gehen liessen. Der Boykott, da suche ich noch nach  
Hinweisen, wer den begonnen hat. Also, Van Helsing zitiert eine Londoner  
Zeitung Daily Espress vom 24.3.33. Danach erklärten "14 Million Juden  
Deutschland den Krieg", was natürlich insofern Blödsinn ist, als dass alle  
14 Millionen gefragt worden wären, Nein, das waren irgendwelche Führer, ob  
gewählt oder nicht, ich werde mir diese Zeitung mal besorgen. Wer auf die  
Titelseite kommt, muss ja irgendwie was zu sagen haben. Ich konnte nur  
einen Hinweis auf die New York Times vom 7.8.33 prüfen, da habe ich einen  
Artikel einer Rede von Samuel Umtermyr kopiert, in der er mindestens  
fünfmal von Krieg spricht, einmal von heiligem Krieg. Er kalkulierte,  
dass, wenn die Deutschen nicht mehr exportieren können, sie auch nicht  
mehr genügend zum Leben hätten. Ob das klappte, weiss ich nicht.  
Jedenfalls wurde die Boykott schon mit sehr harten Worten erzeugt.  
Heiliger Krieg. Oh je. Ich finde das irgendwie total ausgeflippt. Nun  
fragt sich, ob die Deutschen vorher oder nachher jüdische Geschäfte  
boykottierten. Wenn der 24.3.33 für den jüdischen Boykott durch Prüfung  
des Daily Express bestätigt wird, ist dies DAS Datum. Im Moment ist für  
mich der 7.8.33 gesichert. Wenn es aber bereits am 24.3.33 in der  
englischen Zeitung stand, dann muss es ja vorher beschlossen worden sein,  
und gerade am 23.3.33 wurde Hitler per Ermächtigungsgesetz zum Führer  
ernannt. Am selben Tage auch Pilsudski (Jozef Klemens) in Polen, da gab es  
auch ein Ermächtigungsgesetz. Noch ein Führer in Polen. Die Polen mochten  
anscheinend keine Deutschen. Im Brockhaus steht zumindest, dass der Anteil  
der deutschen Bevölkerung im ursprünglich deutschen Bromberg (seit 1331 im  
Besitz des deutschen Ordens) unter polnischer Verwaltung von 1919 bis 1921  
von 71% auf 27% sank. Ich finde, das ist ganz schön viel in ganz schön  
wenig Zeit und deshalb glaube ich nicht, dass es dort sehr angenehm für  
Deutsche war. Sonst wären sie ja nicht verschwunden. Und 1939 haben sie  
laut Van Helsing, der auf "Blutsonntag in Bromberg" verweist, viele  
Deutsche einfach getötet. Aber 1933, da war es noch ein Wirtschaftskrieg.  
Irgendwann boykottierten die Deutschen auch. Ob das aber schon vor dem  
7.8.33 oder sogar vor dem 24.3.33 war ?
>
> Siehst du endlich ein, wie löchrig deine Argumentation ist? Du tust immer,
> als würdest du alles hinterfragen, aber wenn du selbst _solche_
> offensichtlichen Widersprüche übergehst, ist das ein Beweis mehr, daß du
> eben nicht alles hinterfragst, sondern doch bloß Nazi-Hetze betreibst. Und
> daran haben in dieser Newsgroup wohl nur Leute wie Jürgen Jost, Helmut Goj
> alias Jens Bergs o.ä. Interesse, also schick es denen doch bitte per PM.
>
> > Dass "Hauptermittler" Dr. Wilhelm Abegg vor den Nazis fliehen musste,
> > macht keinen gross nachdenklich.
>
> Ja, aber das ist wohl unabhängig davon passiert, ob die NDSAP-Finanzierer
> faschistische Großkapitalisten oder angeblich Zionisten waren.

Ich würde sagen, sie sind beides. Zionistisch-faschistisches Großkapital.  
Jede Negativbelegung passt. Und warum die Nationalsozialisten die  
Finanzierungspuren selbst verwischten, das machte mich stutzig. Das riecht  
immer nach Geheimhaltung von Hintermännern. Also war es wohl kein Kredit.  
Davon sagt Warburg auch nichts. Aber was war dann die Gegenleistung ? Ich  
halte es durchaus für möglich, dass die Nationalsozialisten auch eine  
gekaufte Führung hatten, also meine Theorien schliessen deren Käuflichkeit  
ein und Käuflichkeit für kriegerische oder sonstig negative Zwecke  
befürworte ich nicht, deshalb kann das schlecht Nazi-Hetze sein. Es sei  
denn, sie wurden doch nicht gekauft.
y

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 25 May 1996 02:19:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 21.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hier geht es weiter.

> > > Ich hege die Vermutung, daß Hitler von seinen Geldgebern so
> > > unterschätzt wurde wie von den damaligen demokratischen Politikern.
> > > Daß er sich also nach dem Hochhieven gemäß Goethes »die Geister,
> > > die man rief« selbständig gemacht hat und nicht mehr zu
> > > kontrollieren bzw. loszuwerden war.
>
> Na Eduard, wenn Merlin seine Widersprüche selbst nicht entdeckt, hilft man
> ihm eben auf die Sprünge, was? Nur daß diese Theorie genauso unglaubwürdig
> ist. Spätestens seit dem Hitler-Putsch wußte jeder, der nicht zur "großen
> dummen Masse" gehörte, daß Hitler einer ist, der diktatorisch alles selbst
> kontrollieren will und sich nicht kontrollieren läßt.

Ja, das wussten sie. Es war die Wahl zwischen der einen und der anderen  
Diktatur. Vielleicht war es überhauptkeine Wahl. Brüning sah es als  
negativ an, dass die Massen in der Demokratie (antiker Begriff positiver  
Natur, heute existiert nur noch der Name davon) durch Steuerung zum Hebel  
der Medien wurden. Wenn der Wille beherrscht wird, ist es ja auch keine  
Demokratie. Der ursprüngliche Gedanke der Demokratie sah vor, dass alle  
Handlungen des Staates der Mehrheit des Volkswillens entsprechen. Davon  
kam man dann irgendwann ab und heute gibt es Kriege und man gründet neue  
Oberstaaten ohne dass das Volk gefragt wird. Und sie stimmen in grossen  
Abständen nicht über Sachen, sondern Personen oder Vereine ab. Ziemlich  
viele stimmten wohl auch für Hitler, jedenfalls machte der Zustand der  
Demokratie von Weimar es möglich, dass er schliesslich an die Macht kam.
Ich glaube, dass Eduard sich irrt. Und Du Dich sowieso. Ich denke, dass  
Hitler von seinen Geldgebern NICHT unterschätzt wurde, sondern perfekt  
funtionierte. Er wirkte geschickt mit, bei der Kriegsentwicklung, und  
nicht allein, man hatte ja auch in Polen so einen Führer. Vom selben Tage  
an. Sowas machten sie doch schon lange. Beide Seiten kontrollieren. ALLES  
steuern. Wenn es so war, dann sollte nicht nochmal ein Agent so große  
Macht haben.


>
> > Ich sehe es umgedreht. ER unterschätzte die Geldgeber und deren
> > Pläne. Sie brauchten einen wie ihn, um letztlich ihn zu benutzen und
> > schliesslich zu vernichten (nach getaner Arbeit). Das soll ihn nicht
> > heilig sprechen. er war sozusagen ein "Auftragskiller" in SEHR
> > grossem Stil. ich finde es aber halt angemessen, mal über die
> > Auftraggeber nachzudenken, die sind eigentlich in meiner Denkweise
> > *noch schlimmer*. Denn ohne Auftraggeber gäbe es keine
> > Auftragsannehmer. Was aber denkst Du denn, mag die *Gegenleistung*
> > Hitlers für das Geld gewesen sein, welches er *zwingend* benötigte,
> > um überhaupt zur Macht zu gelangen ?
>
> Nochmal: lies meinen Beweis oben, warum deine Theorie absoluter Blödsinn
> ist. BTW: Sogar Eduard beweist dir, daß das, was du schreibst, einige
> logische Schwachpunkte hat und versucht dir noch helfend unter die Arme zu
> greifen, aber du cleveres Kerlchen machst sogar das nieder. Schön dumm.

Du sagtest lediglich aus, "dass Hitler einer war, der diktatorisch alles  
selbst kontrollieren wollte und sich nicht kontrollieren liess. Also  
hinsichtlich des Teils, wonach er alles kontrollieren wollte, stimme ich  
Dir zu. Ob das Gut oder Böse ist, hängt von der Absicht des Kontrolleurs  
ab. Ich denke aber, dass er sich nicht nicht kontrollieren liess. Und das  
wäre ein Indit für Lüge und das kann nie gute Absicht bedeuten. Aber was  
hast Du denn bitte bewiesen, und was ist Blödsinn ? Eduar bewies gar  
nichts. Lies nochmal nach. Er *hegte die Vermutung*, dass Hitler von  
seinen Geldgebern unterschätzt wurde. Ich vermute, *dass er nicht von*
*seinen Geldgebern unterschätzt wurde*. Fakt ist also dem hier  
geschriebenen Wort nach, dass wir beide BEIDE vermuten. Nicht wahr ? Er  
hat also gar nichts bewiesen und Du erst recht nicht. Möchtest Du nach  
dieser Vorführung, die Du ja unbedingt haben willst, vielleicht noch  
eingehender über Dummheit diskutieren ?

>
> > Bedenkenswert:
> >
> > 1935: Nünberger Rassengesetze werden beschlossen.
> > 1935: Beginn des zionistischen Terrors in Palästina.
> >
> > An Zufälle glaube ich immer weniger...
>
> Bedeutende Ausmaße nahm der Terror erst 1938 an, außerdem: wenn der
> "zionistische Terror" bereits 1935 begann und die Zionisten ja angeblich
> hinter den Nazis standen, warum brauchte man dann später noch die KZs?
> Oder umgekehrt gefragt: Warum begann der "zionistische Terror" bereits so
> früh, nach deiner These hätten doch erst die KZs den jüdischen Massensturm
> nach Israel bringen dürfen (ganz abgesehen davon, daß da die Grenzen
> bereits zu waren)?
>
> Widersprüche über Widersprüche. _Merlin, gib es auf!_

Da ist kein Widerspruch. 1935 begann der Terror in Palästina. In diesem  
Moment waren sie dort am Anfang. 1938 wurde grösserer Druck erforderlich  
und so verschärfte sich der Terror in Deutschland um England zur Gründung  
Palästinas auf brit. Mandatsgebiet zu bewegen. Ausserdem war das sicher  
Vorbereitung zur Einsammlung und Konzentration. Die Konzentration blieb  
bestehen, weil die Abgabe nach Palästina nicht funtionierte. Den  
Massensturm brachte es doch!! Die wären doch vor lauter Angst überall hin  
gegangen, auch nach Israel. Aber England wollte es ja nicht. Also blieben  
sie in den Lagern. Wie bereits gesagt las ich nur von geschlossenen  
Schweizer Grenzen. Übrigens steht im Brockhaus, dass die Zionisten eine  
Minderheit waren, während die meisten Juden Assimilierung bevorzugten. So  
kann man aber keinen Staat gründen. Also ist doch die Existenz des Staates  
Israel sogar Beweis dafür, dass die Mehrheit sich der zionistischen  
Minderheit beugte. Das macht sie (die Zionisten) für mich sehr verdächtig.  
In Deutschland gab es wohl ca. 600.000 Juden, das waren zuwenig. Deshalb  
musste der Krieg sein und deshalb musste er auch zunächst erfolgreich  
sein.

Also Deine in sich etwas wirre Frage kurz beantwortet:

A) Warum Kz's : Konzentration da Abnahme nicht erfolgte
B) Terror so früh : Auch Terror braucht seine Zeit bis zum Erfolg.
C) Massenansturm : Irgendwann war genügend Masse vorhanden, die gerne
                   gestürmt wäre, egal wohin, aber es gab immer noch kein
                   Israel und kein aufnahmewilliges Land ist mir bekannt
                   geworden.

Wo sind da die "Widersprüche über Widersprüche" ? Das ist alles ganz  
logisch.
>
> > > Was Deine Thesen zudem übersehen, ist das Feindbild in Hitlers
> > > Programm, dessen er sich seiner furchtbaren Logik nach direkt
> > > bedienen *mußte* :
> >
> > Um GANZ zu verstehen (und das ist nichts für hier) müßtest Du Dich
> > über die *tiefsten* Hintergründe des III.Reichs informieren,
> > Esoterik, Magie, Verbindung zu Tibet und Dalai Lama, tibetanische
> > Kolonien in Berlin etc.)
>
> Esoterik, Magie, ... willst du damit Dummschwatz rechtfertigen? Man kann
> Dummschwatz nicht mit sich selbst rechtfertigen.
> Um ganz zu verstehen, brauchst du nur mal den kleinen Braundenker in
> deinem Kopf abzuschalten und endlich dein Gehirn zu benutzen.

Weisst Du, weil Du zwischen Dummschwatz und Untersuchung nicht  
unterscheiden kannst, deshalb rede ich mit Dir nicht von esoterischen  
Betrachtungen. Ich gebe Dir nur einen Tip: 4.2.1962. Und mein Denken und  
Ich, wir sind untrennbar, da kann keiner irgendwen abschalten und ich  
benutze mein Gehirn ganz ausgezeichnet, es ist kein schlechtes Modell  
diesmal und entwickelt sich immer noch weiter.

> > For short: Es war (mal wieder) ein *Religionskrieg*. Deutschland war
> > bereits seit ca. 1910 auf dem Weg in den Buddhismus, und zwar
> > kräftig.
>
> Aua.

Was ist denn ? Siehst Du, es täte Dir weh, wenn ich Dir davon erzählte.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 25 May 1996 10:46:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 21.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hi!

> > Aber gut, kleiner Test :
> >
> > Wie hiess der Magier den Hitler foltern liess, damit er für ihn
> > arbeiten würde ?
>
> Weiß ich tatsächlich nicht. Aber wenn du mir die Lösung verrätst, gib doch
> bitte auch die Quelle dieser Information an, ja? Ich glaube nämlich nicht
> an "Magie" oder "Magier" (und das war jetzt doppeldeutig gemeint).

Er hiess FRANZ BARDON. Quellen : "Das Schwarze Reich", "Bevor Hitler kam"  
und "Die Geheimgesellschaften" (Jan Van Helsing). Es gibt noch mehr, aber  
die besitze ich nicht. Was Du glaubst ist egal. Nicht Dein Glaube ist  
maßgeblich für die Geschichte, sondern das, was in der Geschichte geschah.

Sieh mal : Die deutsche Führung arbeitete mit dem Dalai Lama eng zusammen,  
es gab tibetanische Kolonien in Deutschland und zum Kriegsende töteten  
sich ca. 1.000 Tibetaner in Berlin. (Für sie ist der Tod nur ein Wechsel  
des Körpers; für mich übrigens auch). Himmler pendelte Briefe auf die  
"Absichten des Schreibers aus". Die Haken des magischen Sonnenzeichens  
(Hakenkreuz, tausende von Jahren alt) wurden von ursprünglich links  
(=Geburt, Aufstieg, POSITIV) auf rechts (Tod, Niedergang) gedreht. Bis ca.  
1920 waren sie noch positiv-links. Auch Heil und Sieg ist eine alte  
magische Forme, wurde jedoch wiederum falschherum (Sieg Heil) gedreht.  
Auch das britische V (Fingerspreizen) ist ein magisches Ritual. Also, ganz  
egal was Du GLAUBST, man wendete MAGIE eindeutig an, das musst Du wohl  
oder übel akzeptieren. Aber diese Diskussionsebene ist nichts für Dich.

Übrigens: Die Katholiken wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie ein  
*kopfstehendes* Kreuz schlagen. Satanische Magie!. Wenn ich ein Kreuz  
schlage, dann ziehe ich die Hand hinunter bis ca. zum Bauchnabel, womit  
das Kreuz in alle Richtungen gleichschenklig wird. Ausserdem ziehe ich die  
Hand zuerst zur linken Schulter und benutze auch die linke Hand. All das  
ist Magie, egal was Du glaubst. Entschuldige übrigens, wenn ich an Jesus  
Christus glaube, ich bin nicht fanatisch und gönne mir bitte diese  
Religionsfreiheit - ja ?

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 20:20:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hi!

> > von ursprünglich links (=Geburt, Aufstieg, POSITIV) auf rechts (Tod,
> > Niedergang) gedreht. Bis ca. 1920 waren sie noch positiv-links. Auch
> > Heil und Sieg ist eine alte magische Forme, wurde jedoch wiederum
> > falschherum (Sieg Heil) gedreht. Auch das britische V
> > (Fingerspreizen) ist ein magisches Ritual. Also, ganz egal was Du
> > GLAUBST, man wendete MAGIE eindeutig an, das musst Du wohl oder übel
> > akzeptieren.
>
> Sag besser: man versuchte, sie anzuwenden. Denn daß sie real nicht
> funktioniert (eben höchstens als Tricks), ist ja wohl physikalisch
> eindeutig.

Mit Physik der herkömmlichen Art hat das auch nichts zu tun. Diese  steht  
aber eh vor dem Zusammenbruch ihrer allumfassenden Selbsteinschätzung.

> > Aber diese Diskussionsebene ist nichts für Dich.
>
> Nein, Magie ist für mich tatsächlich keine Diskussionsebene.

Eben. Ich weiss.


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Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 22:11:00 +0200

Betreff : weta am 30.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hi!

Diese Diskussion geht im Augenblick für diesen Ort etwas zu weit, aber:


> : Sieh mal : Die deutsche Führung arbeitete mit dem Dalai Lama eng zusammen,
> : es gab tibetanische Kolonien in Deutschland und zum Kriegsende töteten
> : sich ca. 1.000 Tibetaner in Berlin. (Für sie ist der Tod nur ein Wechsel
>
> Was haben 1000 Tibetaner in Berlin gemacht, wenn das wahr ist, dann ist
> das doch eine politische und keine "magische" Frage.

Ich kann mich kaum doch dagegen wehren, dass zu vermuten ist, dass "Magie"  
ein alltägliches Mittel der Politik und nicht nur dieser ist, aber davon  
sollen wir nichts wissen. Z.B. kannst Du Astrologie ja prima politisch  
verwenden - so sie funktioniert und man sie beherrscht.

Um es zu verstehen, muss man den Begriff "Magie" innerlich  
entmystifizieren und die Möglichkeiten als ganz "normal" betrachten, Magie  
als Wissenschaft, die lediglich von der offiziellen Wissenschaft geleugnet  
wird.


> War Deutschland mit Tibet verbuendet ?

Offenbar.

> Waere logisch, da die Chinesen
> auf seiten der Alliierten kaempften. Waren diese Tibetaner zur Ausbildung
> hier oder was ?

Eher umgekehrt! Sie bildeten (vermutlich) die SS aus. Ich las Berichte,  
wonach SS-Leute "versunken" meditierten um einen Befragten so zu  
veranlassen, die Wahrheit zu sagen...nimm's einfach mal hin.


> Im uebrigen was hat der Buddismus mit Magie zu tun, das ist doch
> eine ganz normale Religion.

Na ja. Ich bin da kein Profi. Ich sag's mal so: Das ganze Denken z.B. im  
"buddhistischen" Raum scheint wesentlich "offener" für Magie zu sein.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 13:39:00 +0200

Betreff : weta am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Pfuilologie Re: BROCKHAUS only <<<<<<<<<

Hi!

> Ja wenn die Leute daran glauben funktioniert das wunderbar, wie z.b. in
> Australien wo Todesurteile durch zeigen mit einem Knochen vollstreckt
> wurden, und der verurteilte auch wirklich daran stirbt.
> Zur unterstuetzung dieses glaubens verwendet der Magier ganz normale Tricks,
> aber auch Gifte wie z.B das Tetrodotoxin beim Voodo in Westindien.

Wir sollten das *hier* nicht vertiefen.

> : Eher umgekehrt! Sie bildeten (vermutlich) die SS aus. Ich las Berichte,
> : wonach SS-Leute "versunken" meditierten um einen Befragten so zu
> : veranlassen, die Wahrheit zu sagen...nimm's einfach mal hin.
>
> Selbst wenn es stimmt weiss ich immer noch nicht was das eigentlich
> besagen soll, bzw. wo der Bezug

DAS weiss ich auch noch nicht.
HIER kommt man vermutlich in die Nähe der wahren Gründe für die WK. Ich  
*vermute*, dass es Religionskriege waren. Und zwar in der *innersten*  
Wahrheit.
           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Aids
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 14:05:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 24.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Aids <<<<<<<<<

Hi!

> > halte ich die Diffamierung für einen grossen
> > strategischen Fehler, denn es mag zwar sein, dass "Neuleser"
> > zunächst angeschreckt werden, doch was ist mit den ca. 90.000,
> > die die Bücher HABEN ? Und was werden die ihren sagen wir
> > mal durchschnittlich 10 Freunden erzählen ?
>
> Laut Scientology wurde das Buch "Dianetics - The Modern Science Of Mental
> Health", was einen in diese Sekte hineinzieht, 15 Millionen mal verkauft.
> Trotzdem ist es auch Schund. Will sagen: Verkaufszahlen sind wohl keine
> Argumentation.

Hm. Ich begrüsse diesen Themenwechsel zwar überhauptnicht, aber dennoch  
interessiert mich : Welche Stellen sind aus welchen Gründen Schund?
Bring einfach ein paar Beispiele!

> > Was mich wundert: *Wenn* Helsing "bloss" ein Antisemit ist,
> > was er nach Lektüre eindeutig nicht ist,
>
> Eindeutig doch ist. Oder ein dummer Idiot.

Nur zur Kontrolle: Ich sprach von *nach Lektüte* nicht wahr ?

Bitte nenne mir das erste Wort auf Seite 123, Band2.

> Keine Widerlegungen? Sag mal, steh ich zufällig in deinem KillFile? Nimm
> mich da mal endlich raus, und lies dann auch meine Kommentare zu deinen
> Helsing-Postings.

Wie Du siehst stehst Du nicht in meinem Killfile. Ich machte es  
vorrübergehend etwas aufwendiger.


               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Erschreckend!
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 26 May 1996 10:36:00 +0200

Betreff : chpa am 24.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Erschreckend! <<<<<<<<<

Hi!

> Hier scheint sich wirklich braune Propaganda des Netzes zu kummulieren!!!

Was sich ändern wird.

> Ich bewundere wirklich diejenigen, die sich die Muehe machen auf solch
> einen Schwachsinn zu antworten; und das, obwohl sich die ganz uebelen
> Nazis die sich hier tummeln, wohl - leider - nie bekehren lassen.

Es gibt die, die gern Nazis genannt werden, von denen, die es sind und  
die, die es sind erhoffen mit diesem billigen Trick ewige Deckung. Immer  
weniger (wenn auch noch überreichlich) machen jedoch mit. Es ist nicht  
wichtig SIE zu bekehren, sie sind nicht sehr viele und i.d.R. unbekehrbar.  
Es geht nur darum, den "einfachen Leuten" die Wahrheit zu zeigen. Für  
diese ist es wiederum nur eine persönliche *Chance*, sie bekommen  
Hinweise, denen sie nachgehen können - oder sie lassen es und lassen sich  
weiter führen wie bisher. Die Chance aber sollten sie haben, die wird  
angeboten. Die Verantwortung trägt jeder selbst. Jeder, der die Chance  
bekam wird später NICHT sagen können : Oooch, das *wusste ich nicht*.

> Eine Sache liegt mir nun doch am Herzen: Speziell was vor einigen Tagen zu
> "Schindlers Liste" geposted wurde hat mich doch sehr gewundert.
> Diejenigen, die nicht glauben wollen, dass Schindler Juden vor dem
> sicheren Tod bewahrt hat sollten sich mal mit M. Friedmann in Verbindung
> setzten.

Es ist nicht sehr wichtig, ob Schindler's Liste nun ein Propagandafilm  
ist, oder nicht, und wenn ja, in welchem Umfang. Es geht hier nicht um  
"Glauben". Es wurde eine *Zeitung* genannt, die von den Memoiren der Witwe  
berichtete. Wer diesen speziellen Punkt erforschen will, muesste sich also  
diese Zeitung oder die Memoiren der Witwe besorgen.

Die Behauptung passt jedoch zu den Aussagen von Marlon Brando, der jetzt  
natürlich auch fertig gemacht wird.

> Er ist CDU-Bundesvorstandsmitglied (steht also nicht im Verdacht
> ein Ultralinker zu sein) und hat in Interviews immer wieder erklärt, dass
> seine Eltern Schindler ihr Leben zu verdanken haben!

Einerseits dürfte Schindler's Witwe BESSER informiert sein. Anderseits  
sind einige Bundestagsmitglieder Mitglieder der Bilderberger und der  
Trilateralen Kommission. Ich habe eine Mitgliederliste der Trilateralen  
Kommission von A-albionic-Research mit Stand 4.6.92. also nicht ganz  
frisch. Darin findet sich ein Stephen Friedmann. Das kann nun Zufall sein,  
oder nicht - sicher ist, dass Familienbande auch "verwendet" werden.  
Jedenfalls haben sie ihre Leute überall, auch in SPD und CDU. Das ist doch  
das Lügensystem, sie haben ihre Leute, auch und natürlich gerade in hohen  
Positionen, sie haben ihre "spezielle" Literatur und sind so immer  
vorbereitet, haben stets "Munition", die ihre Lügen stützt und flammt  
Wahrheit auf - dann legen sie gemeinsam los. Für den einfachen Bürger  
wirkt das schon beeindruckend.

> Ich habe uebrigens ein schoenes Zitat gefunden, welches hervorragend zu
> dem Passt, was hier wohl seit einiger Zeit ablaeuft:
>
> "Geduld mit der Streitsucht der Einfaeltigen! Es ist nicht leicht zu
> begreifen, dass man nicht begreift."
>                                         Marie von Ebner-Eschenbach

Ja, das ist schön. Du ahnst nicht, *was* Du da zitiert hast. Du kannst Dir  
nichtmal vorstellen, wie relativ pfiffig dieses Lügensystem arbeitet.

Ein Beispiel:

Manche Forscher nehmen inzwischen an, dass die "Ausschwitzlüge" von IHNEN  
selbst stammt. Pfiffige Strategie: Wenn irgendwer auf irgendwelche Zweifel  
zur Geschichtsdarstellung stösst, was JEDEM Geschichtsinteressiertem  
passieren MUSS, dann SOLL er auf dieses Thema fixiert werden.  
Möglicherweise haben sie die Zahlen mit ABSICHT von vornherein etwas  
hochgemogelt, um der selbserdachten "Ausschwitzlüge" Nahrung zu geben. So  
schafft man eine Denkfalle. Zuviele konzentrieren sich dann auf diese  
Randfrage und laufen voll ins Leere. Auf die GROSSEN Lügen stossen sie  
dann gar nicht erst.

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Erschreckend!
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 12:46:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Erschreckend! <<<<<<<<<

Hi!

> > > Hier scheint sich wirklich braune Propaganda des Netzes zu
> > > kummulieren!!!
> >
> > Was sich ändern wird.
>
> Aber nicht solange du postest.

Ich stehe hier für WAHRHEIT, das kann niemals "braun" sein, es sei denn  
"braun" wäre gut. Die Vertreter nichtguter Brauner, das sind MBl und sein  
Anhang. Deren Treiben deckst Du, vermutlich unwissend. Dennoch bist Du  
damit ein brauner Mitläufer, tut mir leid, face the facts.

> > Es gibt die, die gern Nazis genannt werden, von denen, die es sind
> > und die, die es sind erhoffen mit diesem billigen Trick ewige
> > Deckung.
>
> Krass, daß ausgerechnet die Nazis mit diesem Spruch kommen, um alle
> Antifaschisten hier abzukanzeln, wo er doch exakt auf sie zutrifft. Aber
> Merlin, das ist sowieso nutzlos, denn jeder, der deine Postings kritisch
> liest, erkennt sofort deren Hintergrund und damit deine Gesinnung.

Du bist so ziemlich der Einzige ausserhalb der Nazi-Truppe (ich vermute,  
dass DU theoretisch unabhängig bist), der sie offen deckt.

> Dann versuch erstmal die Widersprüche in deiner "Wahrheit" aufzuklären.

Da sind keine.


> Sich so festrennen tust hier nur du.
> Durch Akten wie Einwohnerregister, Familienchroniken, Stammbäume etc. ist
> die Zahl von 6 Millionen eindeutig belegt. Aber daß du hier gleich von
> einer niedrigeren Zahl ausgehst, also die begangenen Verbrechen
> herunterspielen willst, beweist _wieder einmal_, welcher Art deine
> Ideologie ist.

Ideologien sind mir gleich. Geschichte verlief *exakt* so, wie sie  
verlief. Sie wird nicht immer exakt rekonstruierbar sein, aber der Versuch  
muss in jedem Falle ohne ideologische Einfärbung unternommen werden.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Subject: Peres
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 24 May 1996 18:19:00 +0200

Einen sehr langen und sehr interessanten Artikel über Szymon Persky,  
=Shimon Peres, enthält die Berliner Zeitung vom 24.5.96. Für die NWO- 
Eingeweihten hier ein paar Auszüge:

Am 29.5. sind Wahlen und Umfragen geben ihm derzeit einen 5%-Vorsprung vor  
Konkurrent Benjamin Netanjahu. Viele Israelis halten ihn für einen  
"Integrant und Funktionärstyp".Bereits 1933 kam er aus Polen nach  
Palästina wo er sich später der jüdischen "Widerstandsgruppe" Hagana  
anschloss. (Anm.: Nette Bezeichnung für eine der grausam-blutigsten  
Terrorgruppen der Menschheitsgeschichte; Brockhauseintrag zu Hagana: "Die  
stärkste militärische Organisation der Juden im brit. Mandat Palästina,  
gegr. 1920 zum "Schutz der jüdischen Siedlungen", ging bei der Gründung  
des Staates Israel in der israel. Armee auf. geführt von einem  
Generalstab, bestand die H. aus Feldtruppe, Schutztruppe und  
Geheimdienst."...Bei *Schutztruppe klingeln ev. ein paar Glocken...

Damit dürfte klar, mit WEM man es da zu tun hat, WER Rabin da unfriedlich  
ablöste.

Weiter Berliner Zeitung :

Peres, den Namen wählte er selbst, nachdem er angeblich mal einen Adler  
erschreckte, denn Peres, das heißt neuhebräisch: Adler. Unser Adler war  
zunächst ein "Linker" und aktiv in der Gewerkschaft, doch 1953 wurde er  
Generaldirektor im Verteidigungsministerium. Mit *30 Jahren* !! Für  
Eingeweihte ist das ein SICHERES Indiz. Er kämpft seine Atompläne durch  
und läßt in der Wüste das nukleare Forschungszentrum Dimona errichten,  
wird "Vater der israelischen Rüstungs- und Atomindustrie. Zwischen Peres  
und Rabin herrschte einst *tiefe Feindschaft*. Angeblich soll Adler Shimon  
Peres der Ernennung Rabins zum Vize-Generalstabschef hintertrieben haben.  
Dank guter Beziehungen setzte Rabin sich durch und verpasste Peres das  
Etikett eines Integranten. In den folgenden Jahren gab es immer wieder  
Streit zwischen beiden und meist setzte sich Rabin dabei durch. (Anm: Bis  
ihn die Kugel traf....) Eine Zeit lang gab Peres sich dann "milde und  
weise".

Welche Politik wird Peres im Falle eines Wahlsieges verfolgen, fragt sich  
meine Zeitung ? : Manches spricht dafür, daß man sich auf einige  
Überraschungen gefasst machen muss. Sein jetziger Koalitionspartner ist  
das linke Meretz-Bündnis, das für eine strikte Umsetzung der Autonomie- 
Abkommen und Aufgabe der Siedlungen in den arabischen Gebieten plädiert.  
Dort wird mit Unbehagen und Protest das Werben von Peres um die ultra- 
nationalen und orthodox-religiösen Kräfte registriert. (Anm: Zu orthodox-
religiös kommt noch was "Nettes"). Deren Unterstützung ist aber nicht  
umsonst zu haben: Peres könnte die Siedlungen nicht auflösen, müßte ihren  
*Ausbau* sogar forcieren. Mit den Nationalen und Religiösen wären  
Verhandlungen über die Gründung eines palästinensischen Staates schwer,  
wenn nicht gar unmöglich. Dann erwähnt die Zeitung, dass Peres "scheue und  
religiöse" Frau Sonja in 51 Ehejahren noch nicht ein Interview gegeben  
hat. "Sie hasst es", meinte Peres einmal, "auf Cocktailpartys  
herumzustehen oder öffentlich aufzutreten." (Anm: Wer weiss, wie extreme  
Juden über Frauen denken, der weiss, was dahintersteckt). Das dickste Ei  
kommt am Schluss des Artikels und ist für Insider interessant : Ein Zitat  
aus seinem Buch "Shalom.Erinnerungen": "Mein Lebenswerk ist noch nicht  
beendet. An den abschliessenden und krönenden Kapiteln meiner Biographie  
wird immer noch geschrieben."

Wir ahnen, was das heisst. Oder *wissen* wir es ?

Durch das Attentat auf Rabin kam Peres zur Macht und mit ihm kam der  
Krieg. Ich bin sicher, dass mit seiner kaum zweifelhaften Wiederwahl noch  
viel mehr Krieg kommen wird, vielleicht ja tatsächlich DER KRIEG.

(Ich suche ja immer nach Informationen, die die NWO-Forscher Lügen  
strafen, aber ich finde sie ständig bestätigt.....)

Nun das "Nette" zu "orthodox-religiösen" Kräften, des "Adlers" neuen  
Freunden :

Der Talmud zum Menschsein und die Auserwahltheit der Juden:

"Das Land Israel wurde zuerst erschaffen und nachher erst die ubrige
Welt. Das Land Israel wird mit Regenwasser bewassert, die ubrige Welt
mit dem Rest" (Taanit 10a)


"Nur die Juden sind Menschen, die Nichtjuden sind keine Menschen,
sondern Tiere" (Goyim = Menschenrinder, Einzahl "Goy" Anmerk. d.Verf.
(Kerithuth 6b Seite 78, Jebhammoth 61a)

Talmud:

"Ihr Israeliter werdet Menschen genannt, wogegen die Volker der Welt
nicht den Namen "Menschen" verdienen, sondern den von Tieren"
(Talmud von Babylon, Schrift Baba Metzia, Blatt 114, Spalte 2)

"Die Kinder und Nachkommen von einem Fremden sind wie die Zucht
von Tieren" (Talmud von Babylon, Schrift Yebamoth, Blatt 94, Spalte 2)

"Die Nichtjuden wurden geschaffen, damit sie den Juden als Sklaven
dienen" (Midrasch Talpioth 225)

"Die Nichtjuden sind noch mehr zu meiden als kranke Schweine"
(Orach Chaiim 67, 6a)

"Die Geburtsrate derNichtjuden muß massiv herabgedruckt werden"
(Zohar II, 4b)

"Alle Juden sind geborene Konigskinder" (an zwei Talmudstellen
gleichlautend II / 1 / 67a, II / 1 / 128a)

"Der Mensch (Jude) muß an jedem Tage drei Segensspruche sagen,
namlich, daß Jahwe ihn nicht zu einem Goy, nicht zu einem Weibe und
nicht zu einem Unwissenden gemacht hat" (Talmud V / 2 / 43b + 44a)

"Wo immer sich die Juden niederlassen mogen, mussen sie dort die
Herren werden, und solange sie nicht die unumschrankte Herrschaft
besitzen, mussen sie sich als Verbannte und Gefangene fühlen, auch wenn
sie einige Volker schon beherrschen; solange sie nicht alle beherrschen,
mussen sie unaufhorlich rufen: Welche Qual, welche Schande!"
(Talmud von Babylon, Sanhedrin 104a, Spalte 1)


Der Talmud uber Frauen:

"Was ist eine Prostituierte? Irgendeine Frau, die keine Judin ist"
(Eben-Ha-Eser, 6 und 8)

"Einem Nichtjuden gegenuber begeht der Jude keinen
Ehebruch...Strafbar fur den Juden ist nur der Ehebruch an des Nachsten,
das heißt des Juden Weib. Das Weib des Nichtjuden ist ausgenommen"
(Talmud IV / 4 / 52b)

"Ein Eheweib gibt es fur den Goyim (Nichtjuden) nicht, sie sind nicht
wirklich ihre Weiber" (Talmud IV / 4 / 81 + 82ab)

Der Talmud uber judische Geldgeschafte:

"Wer klug sein will, beschaftige sich mit Geldprozeßangelegenheiten,
denn es gibt keine großeren Eckpfeiler in der Thora, denn sie sind wie eine
sprudelnde Quelle" (Talmud IV I 3 / 173b)

"Juden mussen immer versuchen, Nichtjuden zu betrugen" (Zohar I,
168a)

"Treibe Handel mit Nichtjuden, wenn sie Geld bezahlen sollen"
(Abhodah Zarah 2a T)

"Nichtjudisches Eigentum gehort dem Juden, der es als erstes
beansprucht " (BabbaBathra 54b)

"Wenn zwei Juden einen Nichtjuden betrogen haben, mussen sie den
Gewinn teilen " (Choschen Ham 183, 7)

"Jeder Jude darf mit Lugen und Meineiden einen Nichtjuden ins
Verderben sturzen" (Babha Kama 113a)

"Die Guter der Goyim sind der herrenlosen Wuste gleich, und jeder, der
sich ihrer bemachtigt, hat sie erworben" (Talmud IV / 3 / 54b)

"Es ist dem Juden gestattet, den Irrtum eines Nichtjuden auszubeuten
und ihn zu betrugen (Talmud IV / 1 / 113b)

"Von dem Nichtjuden darf man Wucher nehmen" (Talmud IV / 2 / 70b)


Uber den Messias:

"Sobald der Messias kommt, sind alle Sklaven der Juden" (Erubin 43b)

"Der Messias wird den Juden die Herrschaft uber die ganze Welt
geben. Und ihr werden alle Volker unterworfen werden.
(Talmud von Babylon, Schahhschrift, Seite 120, Spalte 1)

"Der Messias wird den Juden das konigliche Zepter uber die Welt
geben, und alle Volker werden ihnen dienen und alle Nationen der Welt
werden ihnen untertan sein." (Talmud von Babylon, Sanhedrinschrift, Blatt
88b, Spalte 2 und Blatt 89 und 99a, Spalte 1)

Dann behauptet die Pesachimschrift des Talmuds, daß in den Zeiten
des Messias:".....die Juden dann unendlich reich sein werden und alle
Reichtumer der Volker ihnen in die Hande fallen werden".

(Talmud von Baboylon, Pesachimschrift, Blatt 118b)

Jalqut Simeoni sagt in seiner Auslegung des Talmuds, daß in den Zeiten
des Messias:"Jeder Jude wird zweitausendachthundert Diener haben".
(Jalqut Simeoni, Blatt 56 und Bachai Blatt 168).

Und Abarbanel, einer der besten judischen Kenner von Bibel und
Talmud versichert:"Den Zeiten des Messias wird ein großer Krieg
vorausgehen, in dem zwei Drittel der Menschheit umkommen wird ".
(Abarbanel, Masmia Jesua, Blatt 49 a)

(Quelle: Direktubersetzungen aus dem hebraischen Talmud, auch
veroffentlicht in "Wußten Sie schon" von Johannes Rothkranz und
"Judische Selbstzeugnisse", Dr. Johann Pohl, Buchdienst Witten)


So. Ich finde, dass einem dabei durchaus schlecht werden kann. Und Ihr  
irrt Euch, wenn Ihr glaubt, dass orthodoxe Juden das nicht ernst nehmen.  
Ich fragte mich, wie es eigentlich kam, dass durch die gesamte  
Menschheitsgeschichte hindurch *immer wieder* und in vielen Ländern seit  
Babylon und Ägypten, ausgerechnet die Juden verfolgt wurdem. *Warum?*

Lag das an den vielen Völkern ? Hatten die alle plötzlich denselben Wahn ?  
Oder aber gab es vielleicht auch Gründe im Verhalten der Juden selbst ?

*Ich* jedenfalls finde die jüdischen Religionsgrundlagen zutiefst  
rassistisch und menschenverachtend. Und das ist mir keinesfalls  
"peinlich", oh Nein. Und während längst nicht alle Juden so *finster*  
sind, so sind es gerade die mächtigen Juden, die nach diesen Regeln leben.
Ich betrachte es als *menschlich*, dies zu kritisieren.

Übrigens:

Die "Tageszeitung" berichtete kürzlich, dass die Scientology Church in  
Russland *gewaltigen* Einfluss hätte. Wer in Bibliotheken SC-kritische  
Bücher aufstellen will, der bekäme Ärger. Weiterhin erklärte SC vor  
einigen Jahren bereits Deutschland den Krieg (War Over Germany). Um 1981  
wurde die urprüngliche SC infiltriert und aufgekauft, Käufer soll der  
khasarische Jude Bronfman gewesen sein. Weiterhin wird behauptet, dass der  
ultranationale Schirinowski ein khasarischer Jude sei. Die Juden Johannes  
Rothkranz (Die Verträge von Maastricht) und Jakov Lind (Der Erfinder)  
behaupten sogar, dass Helmut Kohl = Hennoch Kohn ein khasarischer Jude  
sei.

Aber, bestens programmiert und von TV und Unterhaltung berieselt, weigern  
sich viele Hirnlose ja überhaupt nur irgendwie innerhalb "Der Juden" zu  
differenzieren, weigern sich mal ein Buch in die Hand zu nehmen, sind zu  
faul zum Denken. Vielleicht hat der Talmud ja sogar Recht. Vielleicht ist  
die Masse der Menschen ja wirklich eine austauschbare Knetmasse für die  
jüdische Herrenrasse. Vielleicht ist Sklaverei das angemessene Los.  
Moderne Sklaverei ist die Unfähigkeit zu Denken.

Wir schalten um zur Tagesschau.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
========
Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Nazi-Fälschung: Die erfundene jüdische Kriegserklärung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 26 May 1996 14:43:00 +0200

Hi!

> >>	24.3.33 : Daily Express bringt auf der Titelseite,
> >>	dass 14 Millionen Juden  Deutschland den
> >>	Krieg erklären (die 14 Millionen wurden
> >>	also in weniger  als 24 Stunden befragt).
>
>
> Das ist eine Fälschung durch Auslassung. Der Artikel des Daily Express
> folgt weiter unten im Wortlaut.
>
> Im ganzen Artikel wird keine einzige Quelle zitiert. Die
> "Kriegserklärung" ist somit eine Formulierung des Zeitungsschreibers,
> die NICHT durch Quellen gesichert ist.
>
> Wenn sich ein seriöser Journalist auf Quellen bezieht, dann nennt er
> sie auch.
>
> Aus dem Artikel geht hervor, daß die "Kriegserklärung" in Wirklichkeit
> ein Aufruf zum Handelsboykott war. Dieser Aufruf aber war eine
> Reaktion auf Ausschreitungen gegen Juden in Deutschland. Auch das ist
> dem Artikel zu entnehmen.
>
> Hier ist der Text.
>
> ========================
>
>
> Daily Express. London, March 24, 1933, pp. 1-2.
>
>
>   J U D E A   D E C L A R E S   W A R   O N   G E R M A N Y
>
>
>   [A composite photo with Hitler before a presumably Jewish court]
>
>
>   JEWS OF ALL THE WORLD UNITE
>
>   BOYCOTT OF GERMAN GOODS
>
>   MASS DEMONSTRATIONS
>
>   The whole of Israel throughout the world is uniting to declare
>   an economic and financial war on Germany.

Ich denke, dass Du dem Lügner Martin Blumentritt und seiner Gefolgschaft  
hiermit keinen Gefallen tatest. Dies bestätigt erneut die Korrektheit der  
Quellangaben von Van Helsing. Und es *beweist*, dass Martin Blumentritt  
*defenitiv* lügt, wenn er behauptet, diese Kriegserklärung sei eine  
"Maer". *Warum* aber lügt er ??

Zu Deinen Schlüssen :

Du bezweifelst die Echtheit der Aussagen des Daily-Express. Gut. ICH  
überprüfte die New York Times vom 7.8.33 und fand Van Helsing erneut  
bestätigt. Dort ist eine Rede von Samuel Untermyr (Untermayer)  
wiedergegeben, in der er vom *laufenden* Weltwirtschaftsboykott spricht  
und MEHRFACH von KRIEG spricht, einmal von *Heiligem Krieg*. Damit wird  
die Echtheit der Kriegserklärung laut Daily Mirror vom 24.3.33 bestätigt.

RICHTIG ist, dass es zunächst ein Wirtschaftskrieg war. Es gab ja keinen  
jüdischen Staat, der einen heissen Krieg hätte erklären können. Das  
sollten andere besorgen. Der Wirtschaftskrieg war Phase I. Wichtig ist,  
dass SIE es als KRIEG verstanden und so bezeichneten! Nehmen wir hinzu,  
dass (Überprüfung: BROCKHAUS; PILSUDSKI) es am 23.3.33 ein Ermächtigungs-
gesetz in POLEN für Pilsudski (Jozef Klemens) gab und dass dieser im  
*April 33* in Paris zwecks Präventivkrieges gegen Deutschland vorsprach,  
so erkennen wir auch die Bemühungen für die Eröffnung des heissen Krieges.  
Es dauerte nur noch etwas, aber Polen blieb ihr Schlüssel dazu.

RICHTIG ist auch, dass natürlich nicht 14 Millionen Juden Deutschland den  
Krieg erklärten, sondern *nur* deren Führung. Und diese finanzierte 29-33  
die NSDAP!! Widerspruch? Nö. Denen waren die kleinen Juden doch  
scheissegal, wir reden hier vom MONSTERN. Die Elite wollte Israel, die  
meisten Juden waren jedoch gut assimiliert und so hätte es kein Volk für  
Israel gegeben - ohne "Druck". Gerade die deutschen Juden dürften sich  
schwer über diese Kriegserklärung gewundert haben.

Wir haben also eine *erwiesene* Kriegserklärung um den 24.3.33. Wann  
begann in Deutschland das "Kauft nicht bei Juden" ? War es eine Aktion  
oder eine *Re*aktion ? Selbst als Reaktion wäre es falsch, denn die  
kleinen Juden waren unschuldig. Dennoch ändert sich das Bild beträchtlich.

Zur Frage der Kriegserklärung nehmen wir weitere Angaben hinzu :
--------------------------------------------------------------------------

Die nachste offizielle judische Kriegserklarung wurde im August 1933
von dem Prasidenten der "International Jewish Federation to combat
Hitlerite Oppression of Jewish", Samuel Untermayer, ausgesprochen.
Diese Erklarung nannte den Krieg gegen Deutschland, der nun beschlossen
sei, einen heiligen Krieg. Dieser Krieg musse gegen Deutschland bis zu
dessen Ende, bis zu dessen Vernichtung, gefuhrt werden. Durch die "New
York Times" vom 7. August 1933 wurde diese Erklarung veroffentlicht.

Im Januar 1934 veroffentlichte der Rabbiner Wladimir Jabotinski, der
Grunder der zionistischen Organisation "Mascha Rjetsch" folgende
Erklarung:"Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder
judischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen
Gewerkschaften und von jedem einzelnen Juden auf der ganzen Welt
gefuhrt. Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen
Welt entfachen... Unsere judischen Interessen verlangen die vollstandige
Vernichtung  Deutschlands. "

("Geburtswehen einer neuen Welt", S. 140)

Am 27. Juli 1935 sagte Wladimir Jabotinski in "The Jewish Daily
Bulletin": "Es gibt nur eine Macht, die wirklich zahlt, das ist die Macht des
politischen Druckes. Wir Juden sind die machtigste Nation auf der Welt,
weil wir die Macht besitzen und anzuwenden verstehen. "


Eli Ravage: "Das deutsche Volk ist als erstes zurn Tode verurteilt."


Nathan Kaufmann: "48 Millionen Deutsche sind zu sterilisieren, damit
innerhalb von zwei Generationen dasjenige zur vollendeten Tatsache wird,
was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen
kosten wurde: namlich die Ausloschung des Deutschtums und seiner
Trager. "

(Queue: beide aus "Geburtswehen einer neuen Welt" S. 142)

"Der Krieg ist eine beschlossene Sarche", außerte sich US-Botschafter
Bullit am 24.4.1939 in Paris, als die Burger in Deutschland fest an den
Frieden glaubten.

Die kanadische Zeitung "Evening Telegram", Toronto schrieb am
26.2.1940:"Der judische Welthongreß steht seit sieben Jahren mit
Deutschland im Krieg. "

Die judische Zeitung "Jewish Chronicle" schrieb am 8.5.1942:"Wir sind
mit Hitler im Krieg vom ersten Tag seiner Machtergreifung im Jahre 1933
an. "
--------------------------------------------------------------------------

ALSO:

Es gab diese Kriegserklärung *tatsächlich*. Der Krieg begann 1933 und  
nicht 1939!! Beachtlich. Und dies ist der BEWEIS für die bodenlos  
unverschämte Verlogenheit von Martin Bumentritt und seiner Truppe.

Und später ????


--------------------------------------------------------------------------

Simon Wiesenthal rief in einem Vortrag vor der judischen
Studentenschaft Zurich, am 18. November 1969, zu folgendem
Massenmord gegenuber Deutschen auf:

Etwa 7 Millionen Deutsche in der BRD, der DDR und in Osterreich
seien Morder und Verbrecher. "...die Morder von morgen würden heute
erst geboren. Diese in der Zukunft potentiellen Morder gelte es schon
heute auszurotten. Es gilt." rief Wiesenthal in Zurich aus. "potentielle
Gegner auch im Keim, ja im embryonalen Zustand, ein für allemal zu
vernichten"

(Salzburger Volksblatt", 23.1.1970, "Neue Zuricher Zeitung",
21.11.1969, ebenso die "Tat", der "Tagesanzeiger" Zurich.)

---------------------------------------------------------------------------

Also: Da sagt ein Jude, dass deutsche *Embryos* potentielle Mörder sind!

Für mich ist das *übelster Rassismus* und erneut stelle ich fest, dass es  
SOLCHE und SOLCHE Juden gibt. Und ich erlaube mir die Freiheit, GEGEN  
rassistische und rechtsradikale Juden zu sein. Nicht wenige Juden sind das  
auch. Sind die, bitte schön, antisemitisch ? Wie absurd.

Die Frage ist nur, welche "Sorte" hat wieviel MACHT ?

Und: Es stellt sich die sehr WESENTLICHE Frage: WHO WAS WHO in der NSDAP ?
1929 bis 1933 gab es eine beachtliche jüdische Finanzierung. Ziel:  
Beendigung der Assimiliesationsbereitschaft. Grund: Israel.

-------------------------------------------------------------------------

Hier vielleicht noch ein kleines Selbstgestandnis zum II.Weltkrieg wie
bereits im ersten Buch behandelt, und zwar aus der Rede des Präsidenten
des judischen Weltkongresses (Jewish World Congress) am 8. Dezember
1942 in New York:"Wir leugnen es nicht und haben keine Furcht, die
Wahrheit zu bekennen, daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung
des Judentums gefuhrt wird. Wir sagen, daß ohne uns der Erfolg der
Alliierten nicht denkbar ware. Starker als alle Fronten zusammen ist unsere
Front, die Front des Judentums. Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere
ganze finanzielle Unterstutzung. Die Sicherung des Sieges baut sich
hauptsachlich auf der Schwachung der gegnerischen Krafte, auf der
Zerschlagung in ihrem eigenen Lande, im Inneren ihrer Festung des
Widerstandes auf. Und wir sind das trojanische Pferd in der Festung des
Feindes. Tausende in Europa lebende Juden sind der Hauptfaktor hei der
Vernichtung des Feindes. "

--------------------------------------------------------------------------

Wer waren diese "trojanischen Pferde" ??? Und was bewirkten sie ???

George Washington! Gilt der nicht als ehrenwerter Mann ? Aber was für  
schlimme Sachen sagte der so ?

--------------------------------------------------------------------------

Und der amerikanische Prasident George Washington (1732-1799)
fugte dem hinzu: "Die Juden arbeiten effektiver GEGEN uns, als die
Armeen des Feindes. Sie sind hundert mal gefahrlicher fur unsere Freiheit,
und sind die große Ursache, in die wir verwickelt sind. Es ist wahrlich zu
bedauern, daß nicht jeder Staat seit langem begonnen hatte, die Juden als
eine Pest fur die Gesellschaft und die gößten Feinde, die Amerika je hatte,
zu jagen und auszurotten." (Maxims of George Washington, von
A.A.Applaton and Co., S. 125)

-------------------------------------------------------------------------

Kommen wir aber zurück auf den sehr *wesentlichen* Punkt, dass es eine  
Kriegserklärung der jüdischen Machtelite gab. Du kannst Dich noch mühsam  
aus dem Daily Express herauswinden. Was aber machst Du mit der New York  
Times vom 7.8.33 ? Und den anderen Quellen ?

Du stelltest dieses Thema unter den Titel: Nazi-Fälschung: Die erfundene  
jüdische Kriegserklärung. Waren all diese ausländischen Zeitungen etwa  
Nazi-Blätter ? Dass die Kriegserklärung *nicht* erfunden ist, betrachte  
ich als erwiesen. Nun stellt sich die Frage : Ist es zulässig, die  
*Wahrheit* als "Nazi-Propaganda" hinzustellen ? Oder dient dieses etwa nur  
als "Trick" um die Wahrheit schön unter Verschluss zu halten ? Kommt einer  
der Wahrheit zu nahe, schreit die ADL : Nazi, Nazi, Nazi und schon aus  
Gewohnheit glauben es viele. Aber: Immer weniger! Und ich sage: Die  
*echten* Nazis sind SIE!! Gerade deshalb bemühen sie sich darum, ANDERE  
die ihnen Paroli bieten, als Nazis zu bezeichnen. Nicht mit mir, das ist  
endgültig vorbei. Die Masse mag weiter deren Programm abspulen, aber  
einige stellen sich dem entgegen. Und es werden nicht weniger werden  
sondern mehr. Und IRGENDWANN sind sie WEG, die *wahren Nazis* die so gern  
andere mit ihrem eigenen Titel bezeichnen.

Kann denn Wahrheit überhaupt nationalsozialistisch sein ??????

Und:

Warum weiss denn hierzulande niemand etwas von dem Boykott und von  
"Etwas", was die jüdische Führung jener Zeit *selbst* als *Krieg* verstand  
? Und schliesslich auch zum heissen Krieg machte ?

Ich meine, wenn es "harmlos" ist, warum ist es dann den "Normalbürgern"  
unbekannt und wird im Geschichtsunterricht nicht erwähnt ? Warum ist  
dieses Wissen *unerwünscht* ???


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: FAQ-HELSING-Entlarvung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 25 May 1996 14:40:00 +0200

Betreff : A.WAIBEL am 23.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> FAQ: Van Helsing <<<<<<<<<

FAQ-KORREKTUR und ENTLARVUNG


> FAQ: Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen

Vorgegebene Fragen zur Fragekontrolle, letztlich zur Vermeidung von  
Fragen.

> zum Thema: VAN HELSING
>
> F: Ich lese hier dauernd Mails mit dem Betreff "Van Helsing".
> Wer oder was ist das?
> A: Jan van Helsing (wahrscheinlich ein Pseudonym) ist der Autor
> eines antisemitischen Buches mit dem Titel
> "Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20.Jahrhundert". In
> diesem Buch werden alle möglichen uralten Verschwörungstheorien
> von den Freimaurer-Märchen ("Illuminaten") bis zu den
> "Protokollen der Weisen von Zion" wieder neu aufgewärmt. Das
> Buch erfreut sich verständlicherweise bei Rechtsextremisten
> einer großen Beliebtheit.

Falsch ist, dass die Bücher antisemitisch sind. Der Autor zitiert in  
großem Masse kritische Juden. Kritisch zu ausgesprochen bösartigen Juden,  
welche sich hinter "Antisemitismus-Behauptungen" zu verbergen suchen. Frei  
nach dem Motto "Alle juden sind gleich lieb, also auch die  
rechtsradikalen, orthodox-religiösen unter ihnen. Diese simple Deckung  
darf der reinen Menschenverachtung des talmudistischen Judaismus nicht  
gewährt werden. Überdies sind nur ca. 5% der heutigen Juden semitisch,  
während es z.B. die Araber in viel größerem Ausmaße sind. Die Politik des  
Krieges aus Israel, seit dem Tode Rabins, ist der Antisemitismus unserer  
Zeit in Reinkultur. Das darf nicht gedeckt werden. Jan Van Helsing ist in  
der Tat ein Pseudonym. Einzige zutreffende Information. Falsch ist  
wiederum die behauptete Beliebtheit bei Rechten. Die Bücher finden auch  
bei "Linken" grosse Beachtung, vor allem aber bei solchen, die sich von  
Links-Rechts-Schablonen durch Entwicklung von Eigenständigkeit bereits  
lösen konnten. "Rechte" können die Bücher schwer akzeptieren, da sie von  
ihrem generellen Judenhass ablassen müssten, differenzieren müßten,  
zwischen der unschuldigen Masse (aller Völker) und einer allerdings  
wahrhaft menschenverachtend-rassistischen jüdischen Elite. Letztlich  
begreifen das "Linkere" noch besser als "Rechtere". Deshalb finden die  
Bücher auch bei Grünen ihren Anklang. Der Buchtitel ist wiederum korrekt  
wiedergegeben.


> F: Ist das Buch wirklich antisemitisch? Diejenigen, die hier
> diese Inhalte vertreten, streiten das ja immer ab.
> A: Der Autor kann natürlich nicht offen sagen: Die Juden sind
> an allem schuld. Dann säße er längst und das zu Recht im Knast.
> Stattdessen behauptet er, daß er die verschiedenen
> Verschwörungen ja nur darstelle und niemand angreifen wolle.
> Tatsache ist aber, daß bei allen von ihm geschilderten
> angeblichen Verschwörungen immer Juden als die Drahtzieher
> erscheinen. Sogar die plumpe Fälschung aus dem letzten
> Jahrhundert, die "Protokolle der Weisen von Zion",
> übernimmt er in seine Darstellung.

Er sagt nicht "DIE JUDEN", weil er es auch nicht denkt. Er kritisiert  
jedoch zurecht den judaistischen Rassismus des Talmud, dem orthodoxe und  
leider auch mächtige Juden folgen. Sich dagegenzustellen ist ein Gebot der  
Menschlichkeit. richtig ist, dass der jüdische Anteil an der Seilschaft  
nicht ausgeklammert wird, ebensowenig der katholizistische oder sonstige  
"Geldadel", der u.a. auch alter Echtadel ist. Die Frage, ob die  
"Protokolle der Weisen von Zion" Fälschung sind oder nicht, ist  
zweitrangig. Massgeblicher ist die Frage, ob nach den entweder gefälschten  
oder nicht gefälschten dortigen Prinzipien tatsächlich verfahren wird.  
Dies ist offenkundig der fall.

>
> F: Was hat es mit den UFOs auf sich?
> A: Das ist ein besonderer Witz. Natürlich muß es bei so viel
> Verschwörungen auch die Guten geben. Angeblich hat eine gewisse
> Vril Gesellschaft während des Dritten Reiches UFOs entwickelt
> und sich damit in die Antarktis abgesetzt. Bei dieser Vril
> Gesellschaft handelt es sich um die "guten" Nazis oder
> "Reichsdeutschen", die natürlich nichts mit den Verbrechen
> Hitlers zu tun hatten (Hitler dagegen war selbst ein Agent der
> jüdischen Verschwörer).
> Inzwischen ist der Vril-Stützpunkt in der Antarktis laut Van
> Helsing aufgeblüht, hat sogar schon Kontakt zu außerirdischen
> Zivilisationen aufgenommen und stellt eine wirksame Gegenkraft
> gegen die jüdischen Verschwörungen dar.

Das ist kein Witz. Die Vril-Technik gab es und es gibt Literatur zu diesem  
Thema. In der jüngsten Ausgabe (April/Mai 96) des Magazins 2000 ist ein  
aktueller Artikel zur erstaunlichen Technik des brillianten Physikers und  
Naturbeobachters VICTOR SCHAUBERGER zu entnehmen. Es gibt reichlich  
Veröffentlichungen dazu. Eine "Efindung" Van Helsing's liegt eindeutig  
nicht vor.

Der FAQler ist hier dummerweise voll aufgelaufen und wird seine FAQ  
demnächst korrigieren müssen. Dass Hitler ein Agent der Verschwörer war,  
sagt Helsing nämlich an keiner Stelle! Bitte ggfs. Seite benennen. Dies  
ist eine These von MIR anhand anderer Quellen. Offensichtlich kam der  
Lügenprinz hier etwas durcheinander und kennt das werk seiner Kritik gar  
nicht - oder nur oberflächlich. Peinlich, peinlich. sehr amüsant.

> F: Auf welche Quellen bezieht sich Van Helsing?
> A: Alles bei Van Helsing ist aus älteren Quellen geklaut.

Oh je. Der Verweis auf Quellen ist in der Geschichtswissenschaft absolut  
üblich. Da ein heutiger Autor nicht in der Zeit zurückreisen kann (oder  
doch?), muss er auf Literatur zurückgreifen, die er für seinen  
Kenntnisstand nachweisen kann. Quellenlose Behauptungen wären höchst  
unglaubwürdig. Die Verwendung von Quellen und deren Angabe als "Klau" zu  
bezeichnen, das ist für jeden Geschichtsforscher ein Greuel, eine  
unglaubliche Dummheit.

> Einige Sachen sind sogar uralte antisemitische Gerüchte. Vieles
> kommt aus der Giftmischküche der amerikanischen antisemitischen
> Sekte von Lyndon LaRouche (in Deutschland "Bürgerrechtsbewegung
> Solidarität"). Auch die UFO-Theorien kursieren schon länger in
> der Esoterikszene und werden dort gezielt von Nazi-Verlagen
> hineingetragen. Im wesentlichen handelt es sich um das selbe
> Gedankengut, das in der amerikanischen Miliz-Szene, die für das
> Attentat von Oklahoma City verantwortlich ist, kursiert.

Natürlich kursieren die Hinweise in der "Esoterik-Szene" und "UFO-Szene",  
Helsing hat sich das ja nicht ausgedacht. Die Gleichsetzung mit Nazis  
werden beide Gruppen jedoch mit Recht zurückzuweisen. Stattdessen mehren  
sich z.B. die Hinweise, dass z.B. der Verfassungsschutz und MOSSAD die Neo- 
Nazi-Szene fördern und kontrollieren, sie also ein Mittel im Machiavelli-
Spiel der Kontrolle beider Pole durch die Illuminaten ist. Diese Strategie  
ist weder neu noch schwer zudurchschauen. Witzigerweise versucht man, die  
Kritiker in die Nähe IHRER eigenen "Kinder" zu bringen, was natürlich  
absurd ist. Das Oklahoma-Attentat war ein Werk der von IHNEN gesteuerten  
Neo-Nazi-Szene. Es war ein Test hinsichtlich der Bewusstseinswirkung in  
der Öffentlichkeit. Es ist leider mehr davon zu erwarten, bis hin zur  
Möglichkeit einer gewaltigeren Bombe, ev. nuklear, in einer US-Großstadt,  
die zwecks Kriegssteigerung den Arabern zur Last gelegt werden soll.  
Vlielleicht Libyen, vielleicht Irak, Hamas.... man wird sehen. Van Helsing  
deckt auf, um solches zu VERHINDERN und es ist absurd, ihn in Täternähe zu  
bringen, was die Absicht des FAQlers eindeutig zur Schau stellt.

> F: Ist Van Helsing selbst Nazi?
> A: Das ist durchaus nicht gesagt. Sein Buch erscheint zwar in
> einem rechtsextremen Verlag, er selbst ist aber wohl eher ein
> Geschäftemacher, der mit der Dummheit der Leute Geld verdient.
> Aber sein Machwerk nutzt zweifellos den Nazis, weil sie so
> Einfluß auf verwirrte Menschen, die für offene Nazipropaganda
> nicht empfänglich wären, erlangen können.

Der Ewert-Verlag ist nicht rechtsextrem (kleiner Seitenhieb auf die  
Esoteriker mal wieder). Wie oben dargelegt kommt er dabei bei Neo-Nazis  
der Illuminaten nicht besonders gut an, da diese ja auf Entradikalisierung  
und Aufgabe des allgeimen Juden- und Ausländerhasses einschwenken müssten.
Umgekehrt versucht man Wahrheitsliebende in die Nähe der  
selbstgeschaffenen Neo-Nazis zu bringen, billiger, leicht durchschaubarer  
Trick. Van Helsing zahlte beim Ewert-Verlag den üblichen Eigenanteil und  
verzichtete, zwecks Wahrung seiner Anonymität, auf Honorar. Doch selbst  
wenn er Geld erhalten hätte, wäre die ein eigenartiger "Beweis" für  
Irgendwetwas. Der FAQler verlangt quasi, dass achtenswerte Bücher unter  
Honorarverzicht geschrieben werden müssen. Er möge dann mal die  
verwendbaren Bücher benennen und darlegen, wovon Autoren denn leben dürfen

> F: Ist das nicht alles harmlose Spinnerei?
> A: Durchaus nicht. Derartige Theorien haben schon zu
> zahlreichen Morden weltweit geführt, wenn irgendeine Gruppe
> meinte, das Zentrum der Verschwörung ausgemacht zu haben. Hier
> muß man an das Attentat in Oklahoma ebenso erinnern wie an die
> rechtsterroristische "Gruppe Ludwig", die ihre Ideologie aus
> den Fantasy-Literatur von Tolkien bezog.

Wie gesagt entspringt das Oklahoma-Attentat kontrollierten US-Neo-Nazis.
Nicht nur einzelne Morde, sondern ganze Kriege, Terror in jeder Form,  
Bewusstseinslenkung, Elend entstammen den finsteren Kreisen, deren Handeln  
Van Helsing beschreibt. Auch hier wird wahre Schuld einfach umgelenkt.
Z.B. im Kapitel "Die Lösung" ruft Van Helsing zur Entwicklung der eigenen  
Denkfähigkeit, zum Ausgleich, zum Ausstieg aus der Aufhetzbarkeit und der  
eigenen Instrumentalisierung aus. Die Absicht ist Entpolarisierung und  
Verhinderung jeglicher Gewalt. Diese Ziele sind nicht zu beanstanden, wenn  
man Krieg und Gewalt verhindern will. Helsing fördert Spiritualismus  
anstelle des Materialismus. auch darin kann ich keinen Fehler erkennen.

> F: Was kann man dagegen tun?
> A: Nichts, außer sie lächerlich machen. Vielleicht merkt ja
> auch der eine oder andere an diesem Beispiel zu welchem Irrsinn
> faschistisches Gedankengut führen kann. Auf jeden Fall aber muß
> man wachsam bleiben, falls die Verrückten von der
> Märchenerzählerei zur Tat schreiten.

Van Helsing's Bücher als faschistisches Gedankengut zu benennen ist für  
den, der ihn selbst las, absurd. Es ist eine verlogene Unterstellung,  
welche Neuleser von Vornherein richtig einstimmen soll. Faschisten können  
nur die sein, die solche Verzerrung aus offenkundiger Entdeckungssorge  
heraus nötig haben. Lächerlich machte sich der Autor dieser FAQ. Die "Tat"  
wäre : Weniger Materialismus, eigenständiges Denken, Eintreten für die  
Wahrheit, Widerstand den manipulierenden Lügen und Lügnern, absolute  
Entsagung an die Gewalt. Wer das als verrückt bezeichnet, kann dies nur  
von einem Standpunkt aus tun, von dem aus Lüge, Terror, Materialsimus und  
Krieg sowie Volksverdummung und Volksaufhetzung "normal" sind.

> ---------------------------------------------------------------
> Dieses FAQ wird ab sofort in regelmäßigen Abständen gepostet,
> solange bis der Spuk aufhört. Für Anregungen und Ergänzungen
> bin ich dankbar.

Ah ja. Mal wieder. Die Technik verrät die urhebende Kraft! Fragen  
vorgeben, eigenständiges Denken ausschalten. Die ADL (Anti-Defamation- 
League) ist eine aufwendig finanzierte Organisation der Geheimgesellschaft  
B'nai B'rith. Ihre Aufgabe besteht im konzertierten Angriff auf jedes  
Aufflammen der Wahrheit gegen das mühsam erbaute Lügenhaus. Diese Mühe ist  
verständlich, denn die Lüge ist wie aus Papier und brennt verdammt gut und  
schnell. Deshalb wird eine grosse Gedankenfeuerwehr unterhalten, die jedes  
Feuer der Wahrheit mit grossem Einsatz löscht, denn die Zerbrechlichkeit  
der Lüge ist den Lügnern bewusst. Doch - diese Aktion und alle anderen,  
werden den angeblich 90.000 Lesern der Bücher erheblich "eigenartig"  
erscheinen. Statt das Feuer zu ersticken, fachen sie es nur weiter an.
Es besteht also Hoffnung. Diese Klarstellung wird der Lügenverbreitung  
permanent angepasst. Sie ist eine *Reaktion* auf eine verwerfliche und  
verleumderische *Aktion*, ist also, wie immer, *defensiv* und darf sich  
daher mit Recht derselben, miesen Waffen bedienen.

Das Netz ist das freieste Medium unserer Zeit, weshalb es ja auch im Visir  
der Zensur ist. Es torpediert die Wirkung der massenlenkenden Medien.  
Deshalb ist das Netz für sie eine grosse Gefahr. Sie wissen das natürlich,  
so ist ihnen kein Aufwand zu hoch und keine Lüge zu gross. Es können  
leicht 10 oder mehr sein.

> P.S.: Ich suche noch Unterstützer für meinen Forderungskatalog:

Grins. Steht eine neue Liste ins Haus?
*An ihren Taten werdet Ihr sie erkennen. Wer mit Schlamm wird, der ist*
*in diesem wohl auch beheimatet und hat nichts Besseres zur Verfügung*

Q.E.D.

Auch in diesem Land wird es wieder FREIES Denken und MENSCHLICHKEIT geben,  
die Wahrheit kehrt ein, die Lüge zerbricht an den eigenen, kurzen Beinen,  
sie steht immer nur auf einem Bein sicher und sieht man beide, dann macht  
der Reiter Plumps.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: FAQ-HELSING-Entlarvung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 22:30:00 +0200

Meine Güte, die legen ja mit ihrer Helsing-FAQ eine unge-
wöhnlich schnelle Wiederholfolge hin. Seid Ihr SO beunru-
higt? Ich akzeptiere weder diese Verlogenheit, noch diese
bescheuerte "Technik". Aber: wenn sie diesen Unsinn wieder-
holen, werde ich jedesmal korrigieren.



FAQ-KORREKTUR und ENTLARVUNG


> FAQ: Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen

Vorgegebene Fragen zur Fragekontrolle, letztlich zur Vermeidung von
Fragen.

> zum Thema: VAN HELSING
>
> F: Ich lese hier dauernd Mails mit dem Betreff "Van Helsing".
> Wer oder was ist das?
> A: Jan van Helsing (wahrscheinlich ein Pseudonym) ist der Autor
> eines antisemitischen Buches mit dem Titel
> "Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20.Jahrhundert". In
> diesem Buch werden alle möglichen uralten Verschwörungstheorien
> von den Freimaurer-Märchen ("Illuminaten") bis zu den
> "Protokollen der Weisen von Zion" wieder neu aufgewärmt. Das
> Buch erfreut sich verständlicherweise bei Rechtsextremisten
> einer großen Beliebtheit.

Falsch ist, dass die Bücher antisemitisch sind. Der Autor zitiert in
großem Masse kritische Juden. Kritisch zu ausgesprochen bösartigen Juden,
welche sich hinter "Antisemitismus-Behauptungen" zu verbergen suchen. Frei
nach dem Motto "Alle juden sind gleich lieb, also auch die
rechtsradikalen, orthodox-religiösen unter ihnen. Diese simple Deckung
darf der reinen Menschenverachtung des talmudistischen Judaismus nicht
gewährt werden. Überdies sind nur ca. 5% der heutigen Juden semitisch,
während es z.B. die Araber in viel größerem Ausmaße sind. Die Politik des
Krieges aus Israel, seit dem Tode Rabins, ist der Antisemitismus unserer
Zeit in Reinkultur. Das darf nicht gedeckt werden. Jan Van Helsing ist in
der Tat ein Pseudonym. Einzige zutreffende Information. Falsch ist
wiederum die behauptete Beliebtheit bei Rechten. Die Bücher finden auch
bei "Linken" grosse Beachtung, vor allem aber bei solchen, die sich von
Links-Rechts-Schablonen durch Entwicklung von Eigenständigkeit bereits
lösen konnten. "Rechte" können die Bücher schwer akzeptieren, da sie von
ihrem generellen Judenhass ablassen müssten, differenzieren müßten,
zwischen der unschuldigen Masse (aller Völker) und einer allerdings
wahrhaft menschenverachtend-rassistischen jüdischen Elite. Letztlich
begreifen das "Linkere" noch besser als "Rechtere". Deshalb finden die
Bücher auch bei Grünen ihren Anklang. Der Buchtitel ist wiederum korrekt
wiedergegeben.


> F: Ist das Buch wirklich antisemitisch? Diejenigen, die hier
> diese Inhalte vertreten, streiten das ja immer ab.
> A: Der Autor kann natürlich nicht offen sagen: Die Juden sind
> an allem schuld. Dann säße er längst und das zu Recht im Knast.
> Stattdessen behauptet er, daß er die verschiedenen
> Verschwörungen ja nur darstelle und niemand angreifen wolle.
> Tatsache ist aber, daß bei allen von ihm geschilderten
> angeblichen Verschwörungen immer Juden als die Drahtzieher
> erscheinen. Sogar die plumpe Fälschung aus dem letzten
> Jahrhundert, die "Protokolle der Weisen von Zion",
> übernimmt er in seine Darstellung.

Er sagt nicht "DIE JUDEN", weil er es auch nicht denkt. Er kritisiert
jedoch zurecht den judaistischen Rassismus des Talmud, dem orthodoxe und
leider auch mächtige Juden folgen. Sich dagegenzustellen ist ein Gebot der
Menschlichkeit. richtig ist, dass der jüdische Anteil an der Seilschaft
nicht ausgeklammert wird, ebensowenig der katholizistische oder sonstige
"Geldadel", der u.a. auch alter Echtadel ist. Die Frage, ob die
"Protokolle der Weisen von Zion" Fälschung sind oder nicht, ist
zweitrangig. Massgeblicher ist die Frage, ob nach den entweder gefälschten
oder nicht gefälschten dortigen Prinzipien tatsächlich verfahren wird.
Dies ist offenkundig der fall.

>
> F: Was hat es mit den UFOs auf sich?
> A: Das ist ein besonderer Witz. Natürlich muß es bei so viel
> Verschwörungen auch die Guten geben. Angeblich hat eine gewisse
> Vril Gesellschaft während des Dritten Reiches UFOs entwickelt
> und sich damit in die Antarktis abgesetzt. Bei dieser Vril
> Gesellschaft handelt es sich um die "guten" Nazis oder
> "Reichsdeutschen", die natürlich nichts mit den Verbrechen
> Hitlers zu tun hatten (Hitler dagegen war selbst ein Agent der
> jüdischen Verschwörer).
> Inzwischen ist der Vril-Stützpunkt in der Antarktis laut Van
> Helsing aufgeblüht, hat sogar schon Kontakt zu außerirdischen
> Zivilisationen aufgenommen und stellt eine wirksame Gegenkraft
> gegen die jüdischen Verschwörungen dar.

Das ist kein Witz. Die Vril-Technik gab es und es gibt Literatur zu diesem
Thema. In der jüngsten Ausgabe (April/Mai 96) des Magazins 2000 ist ein
aktueller Artikel zur erstaunlichen Technik des brillianten Physikers und
Naturbeobachters VICTOR SCHAUBERGER zu entnehmen. Es gibt reichlich
Veröffentlichungen dazu. Eine "Efindung" Van Helsing's liegt eindeutig
nicht vor.

Der FAQler ist hier dummerweise voll aufgelaufen und wird seine FAQ
demnächst korrigieren müssen. Dass Hitler ein Agent der Verschwörer war,
sagt Helsing nämlich an keiner Stelle! Bitte ggfs. Seite benennen. Dies
ist eine These von MIR anhand anderer Quellen. Offensichtlich kam der
Lügenprinz hier etwas durcheinander und kennt das werk seiner Kritik gar
nicht - oder nur oberflächlich. Peinlich, peinlich. sehr amüsant.

> F: Auf welche Quellen bezieht sich Van Helsing?
> A: Alles bei Van Helsing ist aus älteren Quellen geklaut.

Oh je. Der Verweis auf Quellen ist in der Geschichtswissenschaft absolut
üblich. Da ein heutiger Autor nicht in der Zeit zurückreisen kann (oder
doch?), muss er auf Literatur zurückgreifen, die er für seinen
Kenntnisstand nachweisen kann. Quellenlose Behauptungen wären höchst
unglaubwürdig. Die Verwendung von Quellen und deren Angabe als "Klau" zu
bezeichnen, das ist für jeden Geschichtsforscher ein Greuel, eine
unglaubliche Dummheit.

> Einige Sachen sind sogar uralte antisemitische Gerüchte. Vieles
> kommt aus der Giftmischküche der amerikanischen antisemitischen
> Sekte von Lyndon LaRouche (in Deutschland "Bürgerrechtsbewegung
> Solidarität"). Auch die UFO-Theorien kursieren schon länger in
> der Esoterikszene und werden dort gezielt von Nazi-Verlagen
> hineingetragen. Im wesentlichen handelt es sich um das selbe
> Gedankengut, das in der amerikanischen Miliz-Szene, die für das
> Attentat von Oklahoma City verantwortlich ist, kursiert.

Natürlich kursieren die Hinweise in der "Esoterik-Szene" und "UFO-Szene",
Helsing hat sich das ja nicht ausgedacht. Die Gleichsetzung mit Nazis
werden beide Gruppen jedoch mit Recht zurückzuweisen. Stattdessen mehren
sich z.B. die Hinweise, dass z.B. der Verfassungsschutz und MOSSAD die Neo-
Nazi-Szene fördern und kontrollieren, sie also ein Mittel im Machiavelli-
Spiel der Kontrolle beider Pole durch die Illuminaten ist. Diese Strategie
ist weder neu noch schwer zudurchschauen. Witzigerweise versucht man, die
Kritiker in die Nähe IHRER eigenen "Kinder" zu bringen, was natürlich
absurd ist. Das Oklahoma-Attentat war ein Werk der von IHNEN gesteuerten
Neo-Nazi-Szene. Es war ein Test hinsichtlich der Bewusstseinswirkung in
der Öffentlichkeit. Es ist leider mehr davon zu erwarten, bis hin zur
Möglichkeit einer gewaltigeren Bombe, ev. nuklear, in einer US-Großstadt,
die zwecks Kriegssteigerung den Arabern zur Last gelegt werden soll.
Vlielleicht Libyen, vielleicht Irak, Hamas.... man wird sehen. Van Helsing
deckt auf, um solches zu VERHINDERN und es ist absurd, ihn in Täternähe zu
bringen, was die Absicht des FAQlers eindeutig zur Schau stellt.

> F: Ist Van Helsing selbst Nazi?
> A: Das ist durchaus nicht gesagt. Sein Buch erscheint zwar in
> einem rechtsextremen Verlag, er selbst ist aber wohl eher ein
> Geschäftemacher, der mit der Dummheit der Leute Geld verdient.
> Aber sein Machwerk nutzt zweifellos den Nazis, weil sie so
> Einfluß auf verwirrte Menschen, die für offene Nazipropaganda
> nicht empfänglich wären, erlangen können.


Der Ewert-Verlag ist nicht rechtsextrem (kleiner Seitenhieb auf die
Esoteriker mal wieder). Wie oben dargelegt kommt er dabei bei Neo-Nazis
der Illuminaten nicht besonders gut an, da diese ja auf Entradikalisierung
und Aufgabe des allgeimen Juden- und Ausländerhasses einschwenken müssten.
Umgekehrt versucht man Wahrheitsliebende in die Nähe der
selbstgeschaffenen Neo-Nazis zu bringen, billiger, leicht durchschaubarer
Trick. Van Helsing zahlte beim Ewert-Verlag den üblichen Eigenanteil und
verzichtete, zwecks Wahrung seiner Anonymität, auf Honorar. Doch selbst
wenn er Geld erhalten hätte, wäre die ein eigenartiger "Beweis" für
Irgendwetwas. Der FAQler verlangt quasi, dass achtenswerte Bücher unter
Honorarverzicht geschrieben werden müssen. Er möge dann mal die
verwendbaren Bücher benennen und darlegen, wovon Autoren denn leben dürfen

> F: Ist das nicht alles harmlose Spinnerei?
> A: Durchaus nicht. Derartige Theorien haben schon zu
> zahlreichen Morden weltweit geführt, wenn irgendeine Gruppe
> meinte, das Zentrum der Verschwörung ausgemacht zu haben. Hier
> muß man an das Attentat in Oklahoma ebenso erinnern wie an die
> rechtsterroristische "Gruppe Ludwig", die ihre Ideologie aus
> den Fantasy-Literatur von Tolkien bezog.

Wie gesagt entspringt das Oklahoma-Attentat kontrollierten US-Neo-Nazis.
Nicht nur einzelne Morde, sondern ganze Kriege, Terror in jeder Form,
Bewusstseinslenkung, Elend entstammen den finsteren Kreisen, deren Handeln
Van Helsing beschreibt. Auch hier wird wahre Schuld einfach umgelenkt.
Z.B. im Kapitel "Die Lösung" ruft Van Helsing zur Entwicklung der eigenen
Denkfähigkeit, zum Ausgleich, zum Ausstieg aus der Aufhetzbarkeit und der
eigenen Instrumentalisierung aus. Die Absicht ist Entpolarisierung und
Verhinderung jeglicher Gewalt. Diese Ziele sind nicht zu beanstanden, wenn
man Krieg und Gewalt verhindern will. Helsing fördert Spiritualismus
anstelle des Materialismus. auch darin kann ich keinen Fehler erkennen.

> F: Was kann man dagegen tun?
> A: Nichts, außer sie lächerlich machen. Vielleicht merkt ja
> auch der eine oder andere an diesem Beispiel zu welchem Irrsinn
> faschistisches Gedankengut führen kann. Auf jeden Fall aber muß
> man wachsam bleiben, falls die Verrückten von der
> Märchenerzählerei zur Tat schreiten.

Van Helsing's Bücher als faschistisches Gedankengut zu benennen ist für
den, der ihn selbst las, absurd. Es ist eine verlogene Unterstellung,
welche Neuleser von Vornherein richtig einstimmen soll. Faschisten können
nur die sein, die solche Verzerrung aus offenkundiger Entdeckungssorge
heraus nötig haben. Lächerlich machte sich der Autor dieser FAQ. Die "Tat"
wäre : Weniger Materialismus, eigenständiges Denken, Eintreten für die
Wahrheit, Widerstand den manipulierenden Lügen und Lügnern, absolute
Entsagung an die Gewalt. Wer das als verrückt bezeichnet, kann dies nur
von einem Standpunkt aus tun, von dem aus Lüge, Terror, Materialsimus und
Krieg sowie Volksverdummung und Volksaufhetzung "normal" sind.

> ---------------------------------------------------------------
> Dieses FAQ wird ab sofort in regelmäßigen Abständen gepostet,
> solange bis der Spuk aufhört. Für Anregungen und Ergänzungen
> bin ich dankbar.

Ah ja. Mal wieder. Die Technik verrät die urhebende Kraft! Fragen
vorgeben, eigenständiges Denken ausschalten. Die ADL (Anti-Defamation-
League) ist eine aufwendig finanzierte Organisation der Geheimgesellschaft
B'nai B'rith. Ihre Aufgabe besteht im konzertierten Angriff auf jedes
Aufflammen der Wahrheit gegen das mühsam erbaute Lügenhaus. Diese Mühe ist
verständlich, denn die Lüge ist wie aus Papier und brennt verdammt gut und
schnell. Deshalb wird eine grosse Gedankenfeuerwehr unterhalten, die jedes
Feuer der Wahrheit mit grossem Einsatz löscht, denn die Zerbrechlichkeit
der Lüge ist den Lügnern bewusst. Doch - diese Aktion und alle anderen,
werden den angeblich 90.000 Lesern der Bücher erheblich "eigenartig"
erscheinen. Statt das Feuer zu ersticken, fachen sie es nur weiter an.
Es besteht also Hoffnung. Diese Klarstellung wird der Lügenverbreitung
permanent angepasst. Sie ist eine *Reaktion* auf eine verwerfliche und
verleumderische *Aktion*, ist also, wie immer, *defensiv* und darf sich
daher mit Recht derselben, miesen Waffen bedienen.

Das Netz ist das freieste Medium unserer Zeit, weshalb es ja auch im Visir
der Zensur ist. Es torpediert die Wirkung der massenlenkenden Medien.
Deshalb ist das Netz für sie eine grosse Gefahr. Sie wissen das natürlich,
so ist ihnen kein Aufwand zu hoch und keine Lüge zu gross. Es können
leicht 10 oder mehr sein.

> P.S.: Ich suche noch Unterstützer für meinen Forderungskatalog:

Grins. Steht eine neue Liste ins Haus?
*An ihren Taten werdet Ihr sie erkennen. Wer mit Schlamm wird, der ist*
*in diesem wohl auch beheimatet und hat nichts Besseres zur Verfügung*

Q.E.D.

Auch in diesem Land wird es wieder FREIES Denken und MENSCHLICHKEIT geben,
die Wahrheit kehrt ein, die Lüge zerbricht an den eigenen, kurzen Beinen,
sie steht immer nur auf einem Bein sicher und sieht man beide, dann macht
der Reiter Plumps.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: FAQ-HELSING-Entlarvung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 03 Jun 1996 20:06:00 +0200

Betreff : fkorf am 02.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: FAQ-HELSING-Entlarvung <<<<<<<<<

Hi!

> >wiederum die behauptete Beliebtheit bei Rechten. Die Bücher finden auch
> >bei "Linken" grosse Beachtung, vor allem aber bei solchen, die sich von
> >Links-Rechts-Schablonen durch Entwicklung von Eigenständigkeit bereits
> >lösen konnten. "Rechte" können die Bücher schwer akzeptieren, da sie von
> >ihrem generellen Judenhass ablassen müssten, differenzieren müßten,
> Behauptest Du das nur, oder kannst Du es auch irgendwie belegen?

Meine Helsing-Bücher sind momentan verliehen. Ich kann nichts quoten.
Helsing beruft sich oft auf Juden und auch die sog. Geschichts- 
Revisionisten haben Unterstützung durch Juden. Helsing wendet sich gegen  
die "Machtjuden" als beachtlicher Teil der gesamten Hintergrundmacht und  
gegen dort belegte Talmud-Ideologie, die rassistischer ist, als alles, was  
es jemals gab. Er wendet sich gegen *die* Juden, die er zitiert und diese  
Zitate lassen es einem kalt den Rücken runterlaufen. Er nennt sie  
"khasarische" Juden. Es scheint ein "innerjüdischer Kreis" zu sein, manche  
reden von "galizischen" Juden, ich nenne sie einfach Zionisten oder Nazis.

Wieviele diese finsteren Gestalten sind, weiss ich nicht. Ich glaube kaum,  
dass es mehr als nur 1% sind, aber sie haben grosse Macht. Und ich nehme  
mir die Freiheit, gegen DIESE Juden zu sein und diesen Talmud-Rassismus  
und mir wäre nicht bekannt, dass die religiös-orthodoxen z.B., die jetzt  
mitregieren werden in Israel, diese jüdische "Glaubensgrundlage" verworfen  
hätten. So verstehe ich auch Van Helsing. Und: Ich will diese Monster  
keinesfalls ermordet sehen - wohl aber gern irgendwann vor Gericht.  
Zionismus hat einen *rechstradikalen* "Arm", laut Brockhaus. Die Leute  
hier in Deutschland verstehen nicht, dass sie untereinander völlig  
verschiedene Ansichten vertreten, HIER scheinen alle Juden heilig. Wer das  
mitträgt ist im Grunde selbst "antisemitisch", er wendet sich ja gegen die  
Juden, die gegen diese Rechtsjuden und ihre Macht antreten.

Es geht um die Juden, die tatsächlich diese Weltherrschaft a la Talmud  
anstreben. Ich bin ja nun kein "Judenprofi", aber mir scheint, dass die  
Zionisten der politische Ausfluss dieser religiös-rassistischen Grundlage  
sind.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Ist der Talmud rassistisch?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 12:35:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 28.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Ist der Talmud rassistisch? <<<<<<<<<

Hi!

> Ach Helmut, bist du dir mit deiner Antwort auf Norberts Talmud-
> Geschreibsel nicht schon selbst peinlich? Als Erklärung für deinen
> Nationalismus and Antisemitismus kann er sowieso nicht herhalten.
> An den Talmud hält sich doch heute noch kaum ein Jude so streng,
> als daß er das von Norbert zitierte umsetzen würde.

Das ist DIE FRAGE. Ich bezweifle nicht, dass sehr viele Juden den Talmud  
nicht zur ideologischen Grundlage machen. Bei den Zionisten ...., und die  
"religiös-orthodoxen", die nun mit der rechten Likud in die Regierung  
gehen werden ? Ich sagte doch, es gibt *verschiedene* Juden! Deshalb ist  
"Antisemitismus" ungeeignet für die Bezeichnung von Menschen, die  
bestimmte Juden kritisieren und dies auch noch durchaus *gemeinsam* mit  
anderen Juden tun. Die "Idee" eines sich gegen alle Juden richtenden  
Antisemitismus sezzt "gleiche" Juden voraus, und dem schliesse ich mich  
*nicht* an. Ich *differenziere* und finde es berechtigt. Die Frage ist:  
Welche Juden mit welcher Ideologie haben wieviel Macht?

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Die Thesen des Norbert Marzahn
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 13:26:00 +0200

Betreff : wg am 26.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Die Thesen des Norbert Marzahn <<<<<<<<<

Hi!

> Herr Marzahn, ob sie Neonazi sind oder nicht, sie verbreiten hier die
> uebliche Volksverhetzung, die gemeinhin aus diesem Lager kommt. Ein
> kurzes Scannen der Essenz ihrer aktuellen "Wahrheitssuche" ergibt
> z.B. folgendes:

Um es nochmal *deutlich* zu sagen. ICH sehe mich quasi jenseits von "Gut"  
und "Böse", da ich nicht genau weiss, wer das in welcher Absicht so  
festlegt. Rein vorsichtshalber suche ich konkrete Wahrheit gänzlich  
unabhängig von inneren Vorabwünschen. Es ist mir sozusagen EGAL, was ich  
finde. Hauptsache es STIMMT.

> *  Deutschland sei durch eine Verschwoerung der Zionisten in
>    den II Weltkrieg gezwungen worden.

Anhaltspunkte: Finanzierung der NSDAP (Warburg-Protokolle und Abegg-
Archiv (von den Nazis *selbst* unerwünschte Spuren) und zusätzlich die  
Andeutungen des Heinrich Brüning. Geeignete Bücher: Springers Nazionismus;  
Adolf Hitler - Begründer Israels.
Weierhin "eigenartig": Der äußerst hohe Anteil an Personen jüdischer  
Abstammung innerhalb der NSDAP-Elite laut wenig bekannter  
Veröffentlichungen. Gelogen oder nicht ? *Insgesamt* müßte da eine  
Lügnerschwadron aktiv sein (einsch. New York Times und Daily Express von  
1933). Wenn wahr : Wieso konnte es eine NSDAP-Führung geben, welche  
eigentlich nach ihren eigenen Gesetzen "minderwertig" war ?

>
> *  Das "aggressive Polen" sei an dieser Verschwoerung beteiligt.

*Dringend* zu empfehlen und (hoffentlich) als tendenzfrei anerkannt:

BROCKHAUS-Einträge zu POLEN und PILSUDSKI. Übrigens ist auch BROMBERG nich  
uninteressant. Laut Brockhaus sank dort der deutsche Bevölkerungsanteil  
unter poln. Verwaltung von 1919 bis 1921 von 72% auf 27% (und dann  
weiter). *Was soll ich denn davon halten??????)*

> *  Die Angaben zur Anzahl der durch Deutsche ermordeten Juden seien
>    gefaelscht.

Das ist eigentlich unwichtig. Von der Echtheit der Vernichtungen gehe ich  
nach wie vor aus. Aber: *Wenn* die Zahlen verzerrt wurden : Warum ? es ist  
eine Randfrage. Für mich zusammenhängend mit der ganz *bewussten*  
Konstruktion der "Ausschwitz-Lüge" von denen die noch viel zu verbergen  
haben, damit sich alle *darum* streiten und so gar nicht auf die  
wesentlich klareren FAKTEN an anderen Stellen stossen. These also:  
Auschwitz-Lüge als Falle für Historiker. Beisst Euch an der Zahl fest.  
Will ich mich nicht drauf einlassen, ob 1 Million oder 6 Millionen, das  
ist zwar ein Riesenunterschied für die 5 Millionen (so sie lebten) aber  
nicht für den historischen Rückblick. Da bleibt es so oder so eine  
Massenvernichtung. Erheblich könnte nur die Feststellung sein, dass es  
überhauptkeine Massenvernichtung gab. Doch dafür habe ich nicht den  
geringsten Anhaltspunkt.

> *  Rudolf Hesz sei ermordet worden, weil er zuviel wuszte

Hierzu gibt es nunmal einige Aussagen in dieser Richtung. Ich lehne es  
nicht ab, mich damit zu beschäftigen. Ich will nicht als *Vorabwissender*  
suchen, sondern OFFEN. Also kann ich die Mordthesen nicht "einfach so"  
abtun.

> Ein auf den ersten Blick neues Element ist hierbei, Hitler oder auch
> die ganze NSDAP-Spitze zu Agenten einer zionistischen Verschwoerung zu
> erklaeren. Dies ist in Wirklichkeit aber nur naheliegend, denn der
> duemmste Rechtsradikale weisz, dasz es nicht klug ist, sich und seine
> Bewegung mit diesen Loosern zu identifizieren.

Eine These. Was aber, *wenn es genauso gewesen ist?*. Diese Möglichkeit  
wird von vornherein ignoriert. Übrigens: Ich bin kein Teil einer Bewegung,  
nirgendwo Mitglied oder assoziiert. Ich bewege mich sozusagen selbst und  
allein, vom unorganisierten Gedankenaustausch mal abgesehen.

>
> Absolut nicht neu ist ihr Ansatz, mit dem Mittel der
                        °°°°

Hey. Was heisst hier "ihr"? Falls hier eine *sachliche* Diskussion  
beabsichtigt ist: Bitte ERLÄUTERN!

> Verschwoerungstheorie zu argumentieren, der auch bei den klassischen
> Nazis ziemlich verbreitet war. Das funktioniert so: man schnappt sich
> ein paar isolierte historische Fakten, unterschlaegt die meisten
> anderen, packt ein paar abenteurliche Mutmaszungen hinzu, und
> unifiziert den ganzen Brei mit der globalen Verschwoerungstheorie.

Es ist den Verschwörungsforschern wiederum bekannt, dass die Verdecker der  
Verschwörung gegenwärtig die etwas zu Neugierigen mit Vorliebe in die  
rechtsradikale Ecke stellen. Das funktioniert ja auch gegenüber einfachen  
Gemütern. Bekannt ist aber auch, dass die Steuerung mancher  
Rechtsextremisten eigenartigerweise durch genau die "Kräfte" zu erfolgen  
scheint, die die Neugierigen als Rechte diffamieren. Könnte es etwa sein,  
dass man die Neo-Nazis genau deshalb konstruiert hat, um sie unter anderem  
in genau dieser Weise zu "verwenden" ?

> Nehmen wir z.B. einmal Ihre Ausfaelle gegen Polen. Ihre Fakten:
> zeitgleiches "Ermaechtigungesetz" fuer Hitler und Pilsudski. Ihre
> Mutmaszung: Pilsudski strebte, wie Hitler, einen europaeischen Krieg
> an. Es ist offensichtlich absurd, aus der Synchronitaet eines
> historischen Datums eine solche Schluszfolgerung zu ziehen. Aber sie
> haben ja ihren Passepartout in der Hinterhand: beide waren Agenten
> einer zionistischen Weltverschwoerung.
> Um diesen Quatsch weiter zu stuetzen, fuehren sie als Begruendung fuer
> die These des aggresiven Polens den Krieg mit Ruszland 1919-21
> an. Typisch fuer ihresgleichen, verschweigen sie mal kurzerhand 200
> Jahre polnische Geschichte: dasz der polnische Staat etwa seit
> Friedrich dem Groszen bis 1916 nicht existierte und zwischen den
> friedlichen Nachbarn im Westen, Osten und Sueden "bruederlich"
> aufgeteilt worden war. Dasz also der tatsaechlich vorhandene polnische
> Nationalismus zwischen den Weltkriegen historisch sehr viel
> schluessiger zu erklaeren ist als durch irgendwelche omnipotenten
> Weltverschwoerungen.

Ich denke, hier zeigt sich die Absicht des Autors. Ausgelassen wurde z.B.  
dass laut Brockhauseintrag zu Pilsudski dieser im April 33 in Paris zwecks  
Präventivkrieges gegen Deutschland "anklopfte". Dies ist aber doch wohl  
nicht ganz unbeachtlich für die Einschätzung Polens, der Ostkrieg gegen  
Russland ist ein weiteres Indiz, ebenso wie die polnische Beteiligung an  
der Liquidierung der Tschechoslowakei. Das gehört aber klar mit in ein  
umfassendes Bild der damaligen Lage. Nun gut, der Autor findet also z.B.  
den polnischen Vormarsch bis *vor Kiev* nicht so "dramatisch", dürfte also  
wohl ein typischer Militarist sein. Ein Pazifist begrüßt sowas weniger und  
lenkt nicht davon ab. Oder ? 200 Jahre polnische Geschichte sind  
sicherlich nicht uninteressant, doch soweit zurück wollte ich einfach  
nicht gehen, ganz einfach, weil es mir als Einzelmensch nicht möglich ist  
und ich mich etwas auf die deutsche Geschichte konzentriere. Der Autor  
verschweigt nun wiederum, dass Polen 1916 *durch Deutschland* überhaupt  
erst wieder neu entstand, nachdem es überwiegend russisch besetzt war. Das  
ist aber nicht unwesentlich!! Tja, Lügen durch Auslassung, I know that..

Noch ein Bonbon ? BROCKHAUS-Eintrag zu BROMBERG: Aus der Erinnerung:
Seit hunderten von Jahren deutsch gewesen. 1919 bis 1921 unter nun  
polnischer Verwaltung Rückgang der deutschen Bevölkerung von 72% auf 27%.  
Das ist VIEL für 3 Jahre. Danach weiter sinkend. Sorry, es steht im  
Brockhaus. Es wird Zeit für Menschen *Ihres* finsteren Schlages, endlich  
klarzustellen, dass der Brockhaus rechtsextrem ist. Sonst könnten manche  
Menschen auf den frevelhaft-ketzerischen Gedanken kommen, dass manche  
Behauptungen von *sogenannten* Rechten (Abschreckungsbennung) gar nicht  
rechtsextrem sind - sondern einfach nur wahr.

>
> Schauen wir uns ein paar andere ihrer Thesen an.
>
> * Die Story von der Kriegserklaerung der Juden anno '33 an die Deutschen.
>
>   Ein typischer Kreisschlusz.  Diese Rede -- so sie denn stattgefunden
>   -- hat nur mit ihrem Passepartout der Existenz einer juedischen
>   Weltverschwoerung Relevanz. Die Politiker reden viel, wenn der
>   Tag lang ist.
>
>   Die deutsche Fuehrung hat zwischen '41 und '43 weniger
>   geredet, sondern unter hoechster Geheimhaltung gehandelt. Die
>   Wannseekonferenz -- wo sich das eigentliche
>   Verbrechen manifestiert hat --
>   ist eine tatsaechliche und heute bestens beweisbare "Verschwoerung".

*Keine* Widerlegung. Stattdessen: Themawechsel. Die jüdische  
Kriegserklärung 1933 hat *defenitiv* stattgefunden und dafür kann *ich*  
nun überhauptnichts und da es nunmal wahr ist, hat mein Hinweis darauf  
auch nichts damit zu tun ob ich rechts oder links oder sonstwas bin. Oder  
sind knallharte Fakten irgendwie automatisch rechtsexrtem ? Oder soll es  
nur aussehen ? (Quellen dazu habe ich hier genannt, brauche ich nicht  
wiederholen).

>
> * Mord an Hesz, weil der angeblich zuviel wuszte: laecherlich. Andere
>   Nazigroeszen, wie etwa Albert Speer, hatten ebenfalls genug
>   Einblick in die inneren Kreise, und durften sogar ihre
>   Memoiren veroeffentlichen.

Woher wissen Sie den WER nun WAS wusste ? Hellseher ? Und: Da es innerhalb  
der Nazi-Führung schwere Kämpfe gab, fragt sich ja nun WER auf WELCHER  
Seite stand.

> Herr Marzahn, letzlich ist es ziemlich egal, ob sie hier bewuszt
> Propraganda unter dem Narrenkaeppchen betreiben oder ob sie aber nur
> ein Fall fuer den Psychiater sind. Das was sie hier von sich geben,
> ist mit Sicherheit Volksverhetzung der uebleren Art.


*Ihr* Machwerk ist Volksverhetzung.Nach *meiner* Defintion kann Wahrheit  
nicht verhetzend sein, sie ist einfach nur wahr und daurch wiederum  
Jenseits von Gut und Böse. *Propaganda*, das ist z.B. das bewusste  
Unterdrücken von Wahrheit. Ausfälle in Richtung Psychiater sind ein  
typischer Hinweis für einen Notstand an Gegenargumenten, deshalb betrachte  
ich solche Versuche stets als Bestätigung, da ich selbst ja genau weiss,  
wie gut oder schlecht meine geistige Verfassung ist. Mein IQ liegt  
übrigens bei 125.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Die Erde ist eine Scheibe
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 28 May 1996 21:36:00 +0200

Betreff : H.GOJ am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Die Erde ist eine Scheibe <<<<<<<<<

Hi!

>
> Nein, wenn Du gegen die MKG bist - auch die Innereheliche -
> dann wandere doch bitte aus zu den bedrohten Voelkern des
> Amazonas-Gebietes, denn die praktizieren noch die Rassereinheit.
> Nimm Dir aber Deine weisse Frau mit dahin.


Also, Moment mal! Zwar zählt der Grossraum Deutschland/Benelux zu den  
dichtbesiedelsten Gebieten der Erde, aber schliesslich ist es in Holland  
*noch* dichter als hier, deshalb muessen die Leute alle HIERHER und nicht  
etwa in die USA, wo es pro Nase x-fach mehr Platz gäbe. Also: Auswandern  
erst, wenn HIER die unschlagbare Topdichte erreicht ist! Solange irgendein  
Fleck dieser Erde NOCH dichter besiedelt ist (Grosstädte ausgen.) müssen  
wir Einwanderungsland bleiben.
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Nazi-Faelschung: Die erfundene juedisc
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 12:51:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Nazi-Faelschung: Die erfundene juedisc <<<<<<<<<

Hi!

> > Natuerlich ist die "Kriegserklaerung v. 24.3.33" wieder eine
> > Faelschung. Genau wie die Protokolle der Weisen von Zion.
> > Komisch, immer wenn die Juden und ihre Lakaien ertappt werden,
> > schreien sie Faelschung, Faelschung. Alte Masche, zieht nicht mehr.
>
> Es ist kein Geschrei, sondern Tatsache, daß es eine Fälschung ist.


*Erkläre*, weshalb die Zeitungen vom 24.3.33 und 7.8.33 *Fälschungen*  
gewesen sind! Wo ist der *Beweis* ?? Wo ist der *Beweis*, dass die Warburg- 
Protokolle, das Abegg-Archiv, Brüning's Aussagen, gefälscht oder unwahr  
sind ?

Wenn ich richtig las, hast Du *nichtmal* jenes "beweisende" Buch zu den  
Prot. d. Waisen v. Zion gelesen. Trotzdem "weisst" Du, dass es ein Beweis  
ist. Sehr bemerkenswert. Automatisches Wissen. Praktisch.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Subject: Re: Nazi-Faelschung: Die Protokolle der W
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 12:58:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Nazi-Faelschung: Die Protokolle der W <<<<<<<<<

Hi!

> > Das ist ja alles schoen und gut. Wenn aber Hitler selbst zur
> > Illuminati gehoerte, musste er ja zustimmen, dass es eine
> > Faelschung sei.
>
> Warum hat er sie dann aber in der Öffentlichkeit nicht als Fälschungen
> (die sie ja sind) dargestellt? Mit der Darstellung als wahr hätte er sich
> selbst, wenn er angeblich von den Zionisten eingesetzt gewesen wäre, ja
> wohl verraten, oder? Also ein kleiner Denkfehler in deiner Logik. Wenn
> Hitler angeblich ein Zionist war, hätte er doch nicht seine Vertrauten
> belügen müssen, sondern das Volk!

Tja, da bin ICH noch völlig unschlüssig. War Hitler ein Agent oder nicht?  
Ich will mich da *nicht* festlegen, aber angenommen er war es (These) :

dann waren die gefälschten Protokolle sozusagen "Hetzmaterial" um gegen  
"Die Juden" zu hetzen. Simples Prinzip: Ich nehme einen wahren Kern  
(Herrschaft *einiger* Juden in Banken, Kommunismus, Medien etc.) zum  
Anlass und um diesen wahren Kern herum baue ich dann eine Ideologie gegen  
ALLE Juden. Dies ist dann das "Material" zur Massensteuerung und Basis für  
eine "grossflächige" Judenverfolgung, welche den Zionisten WESENTLICHE  
Grundlage für die Gründung des Staates Israel wird. In diesem Sinne  
*hätte* Adolf Hitler das Volk belogen. Und zwar so, wie es der Plan  
verlangte.
y
           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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Subject: Re: Bgunkel nervt
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 13:19:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Bgunkel nervt <<<<<<<<<

Hi!

> Ich bemüh' mich ja schon, die Zahl zurückzuschrauben, aber bei den frechen
> Postings von Deppen wie HeGo, Jost, Merlin etc. kann ich einfach nicht
               °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
> anders, sorry.
> Naja, ich werd mich mal bemühen, meinen Postumfang stark zu kürzen, ok?

Einer von unzähligen, möglichen Beweisen!

> > Mein Reflex jedenfalls bei lauter "bgunkel" Postings ist: skip them.
>
> Schade.

Selbst schuld!

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Subject: Re: *Die illuminatisch-zionistische Weltverschwoerung*
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 14:11:00 +0200

Betreff : m.blumentritt am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> *Die illuminatisch-zionistische Weltverschwoerung* <<<<<<<<<

Hi!


> _Die Juedische Weltverschwoerung_
>
> Da es ja nun heraus ist, ich entlarvt bin als Verschwoerer der
> illuminatisch-zionistischen Weltverschoewrung, muss ich ja
> nun auch das Programm der Verschwoerung bekannt geben. Schliesslich
> wird ja behauptet, wir stuenden kurz vor der Machtergreifung.
>
> Da wir dank Norbert Marzahn das Geheimnis ein offenes ist, bin ich
> nun gezwungen das Geheimpapier zur Machtergreifung zu
> veroeffentlichen. Die zu bildende vorlaeufige Weltregierung hat sich
> nach folgenden Grundsaetzen zu konstuieren:
>
> _Das Hundertageprogramm der illuminatisch-zionistischen_
> _Weltverschwoerung_

Ich erspare mir einen Kommentar, wie ich mir i.d.R. überhaupt Kommentare  
zu Martin Blumentritt erspare, es sei denn, ich halte es ausnahmsweise für  
unbedingt erforderlich. Übrigens würde ich zutiefst begrüssen, wenn das  
Grundgesetz vollständig angewendet werden würde!

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Protokolle der Weisen von Zion
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 19:40:00 +0200

Betreff : Mueller.stolpen am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Protokolle der Weisen von Zion <<<<<<<<<

Hi!


> In dieser Newsgroup und in der Literatur findet man immer wieder
> Bezugnahmen auf die "Protokolle der Weisen von Zion".
>
> Kann mir jemand erklaeren, was man unter diesen ominoesen Protokollen
> versteht, gibt es Infos ueber Entstehungszeitraum, Verfasser usw.?

Eine Anleitung, wie man Menschen und Staaten manipuliert und kontrolliert.
Über Entsehung und Verfasser gibt es div. Theorien. Gängig ist, dass sie  
gefälscht wurden. Beachtlich ist, unabhängig davon, dass man sehr leicht  
den Eindruck haben kann, dass ganz genauso von "Irgendwem" verfahren wird.


> Gibt es irgendwo eine Textfassung dieser Protokolle?


Ja. Aber ich glaube, dass ihre Öffentlichmachung verboten ist. Sowas macht  
mich grundsätzlich misstrauisch. Zu allen Zeiten wurden nur unerwünschte  
Wahrheiten verboten. Das ist im Grunde die Basis meiner Annahme, dass sie  
sehr wohl echt sein könnten.

Auszüge davon wagte Van Helsing in "Die Geheimgesellschaften" Band1 zu  
bringen. Diese Bücher sind, glaube ich, zwar nicht offiziell verboten,  
aber im Inland nicht mehr erhältlich. Ich telefonierte selbst mit dem  
Ewert-Verlag, die haben noch welche, liefern aber nicht mehr aus, da es  
"Jemand" nicht will. Genaueres war nicht zu erfahren. Jedenfalls weiss ich  
nun, dass ich in einem Land lebe, in dem es Bücherverbote gibt, was man  
anscheinend inoffiziell regelt. Ist ja auch geschickter.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Warburg-ProtokolleII
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 22:10:00 +0200

Es folgen, in zwei Portionen, die Warburg-Protokolle 1931, bzw. insgesamt  
die erste Hälfte davon. 1931 II kommt dann später und 1933 noch später,  
1933 ist nicht sehr lang. Schwere OCR-Fehler habe ich korrigiert, aber es  
fehlen fast grundsätzlich die Doppelpunkte über ä,ü,ö. Wird nicht so  
schlimm sein. Ich empfehle dennoch dem Geschichtsinteressierten das Buch  
"Springers Nazionismus", Marva-Verlag Genf, ISBN 3 85800 006 X

Selbst verwende ich ein anderes Buch, das zum Scannen besser geeignet ist,  
doch obiges Buch enthält die Protokolle in deutsch und im Original- 
Holländisch plus *wichtige* Zusatzinformationen, diverse Zitate, Teile des  
Abegg-Archivs, etwas Heinrich Brüning und mehr. Ach ja: Einer bemühte sich  
ja hier, diese Protokolle als Fälschung abzutun. *Überraschung:* Die  
Fälschung existiert bereits!!! Das Original wurde kurz nach Erscheinen aus  
dem Verkehr gezogen (in Holland). Gänzlich ohne Prozess, die meisten  
Bestände wurden aufgekauft oder eingestampft, genaueres weiss ich darüber  
noch nicht, es soll ein Anwalt im Auftrage der Warburgs tätig gewesen  
sein. Die Fälschung erfolgte später durch die holländische NS-Bewegung  
unter dem Titel "De geheime Geldbronnen" statt "De Geldbronnen van het  
Nationall-Socialisme". Diese Fälschung glänzt mit wesentlichen  
Auslassungen usw. Oder sollte es umgekehrt sein ? Ist DAS hier die  
Fälschung und das NS-Produkt das Original ? Wie dem auch sei, ich bringe  
das interessante Material im Folgenden. Die "Netzbelastung" bitte ich zu  
entschuldigen, es *ist* wichtiges Geschichtsmaterial mit Wirkung bis heute  
und für viele ist es interessant.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: WP33AA
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 22:12:00 +0200

1931




Ich hatte versprochen, daß ich rnich nicht mehr uber internationale Finanzverhaltnisse
verbreiten wollte. Dieses Versprechen war voreilig. Ich muß trier noch einige
Geschehnisse erwahnen, die sich arn Londoner und New Yorker Markt abspielten,
zum besseren Verstandnis dessen, was noch folgen soll. Das ist nichts Romantisches,
verehrte Leser, aber beschweren Sie sich lieber bei jenen, die Geschichte machen, und
nicht bei mir.

Im September 1931 gab die Bank von England den Goldstandard auf. Das bedeutete
schon etwas fur ein Land, das in der Finanzwelt stets des Gold als Basis fur sein
gesarntes Geldsystem betrachtet und in der Praxis die Goldtheorie konsequent ange-
wandt hatte. Mit einer kurzen Unterbrechung von 1915 bis 1921 hielt England seit den
Tagen des großen Penn des Gold fur den Eckstein seines Geldsystems. Die prinzipielle
und praktische Veranderung in England hatte auch große Folgen fur Amerika. Die
Bedeutung der enorrnen Goldvorrate der Federal Reserve Banken wurde dadurch
deutlich verringert. Aber am New Yorker Markt war das nicht die Hauptsorge.
Arnerika erkannte vielmehr die Gefahr, die auch fur den Dollar entstehen konnte. So
wie es dem Pfund Sterling erging, wurde es auch, befurchtete man, dem Dollar ergehen.
Die arnerikanische Finanzwelt wußte, daß die Schwachung des Pfund Sterling in erster
Linie die Folge der franzosischen Taktik war, die darauf spekulierte, London finanziell
zu schwachen und so dessen Hilfeleistungen an Deutschland umnoglich zu machen. Die
New Yorker Lage war 1931 nicht allzu sehr verschieden von der Londoner Situation
um 1929 und 1930, deswegen furchtete man in Amerika, daß man durch dieselbe
franzosische Strategie bloßgestellt werden sollte, wie es mit London geschehen war. Die
franzosischen Finanzsachverstandigen haben seit 1926 bewiesen, daß sie gewiefte
Strategen sind, Poincare ist das großte Finanzgenie dieser Zeit. Fruher sahen
amerikanische und englische Financiers und Sachverstandige mit einer gewissen
Geringschatzung auf ihre franzosischen Kollegen herab. 1926 und 1931 und alles, was
dazwischen liegt, haben uns gelehrt, daß wir in finanziellen Dingen in Paris durchaus
noch in die Lehre gehen konnen. Spater werde ich dies dem zweifelnden Leser vielleicht
noch beweisen. Das liegt aber eigentlich nicht in der Absicht dieses Buches. ln New
York herrschte Spannung. Die Spannung wurde zur Unruhe - wie es in früheren Jahren
in London geschehen war-, als nun Goldverschiffungen von New York zu europaischen
Stadten anliefen und alles darauf hindeutete, daß diese Lieferungen zum großten Teil für
Frankreich bestimrnt waren. Ganz gewiß ist das nicht. Anfanglich sahen wir die
Goldverschiffungen selbst gern, denn wir hatten schon lange unseren Glauben an die
finanzielle Legende verloren, daß große Goldbestande auch wirklichen Wohlstand fur
des Land bedeuteten. Das franzosische Volk glaubte noch an dieses Marchen. Aber als
dann, gegen Ende September und zu Beginn des Oktober 1931, innerhalb von drei
Wochen zwischen 650 und 700 Millionen Dollar in Gold nach Europa verschifft worden
waren, begann die Aktion uns zu beunruhigen. Es ging hier zunachst um sogenannte
private Verschiffungen. Die Gold-Vorrate der franzosischen Regierung lagen noch bei
den Federal Reserve Banken. Zum Ende Oktober wurden sie auf 800 Millionen Dollar
geschatzt. Falls diese aber auch angefordert wurden, was dann? Naturlich waren wir in
der Lage, diesen Betrag abzugeben, aber des hätte in den Staaten eine Panik auslosen
konnen, dann wurde die Dollarflucht zur Tatsache werden. Folglich: Eigentlich hatte
Frankreich den Schlussel zum Dollar in den Handen.

Kehren wir wieder einige Wochen zuruck. Hoover hatte in diesen Tagen einem
Redakteur der Chicago Tribune ein Interview genehmigt. Ungewollt handelten Hoover
und der Redakteur im Sinne Frankreichs. Nur wenige führende Personlichkeiten haben
Einsicht in internationale Finanzen. Wußten Sie, daß ein Rockefeller, ein Wannamaker,
ein Harding, der Sohn des verstorbenen Prasidenten, und - das kann ich ruhig
behaupten - selbst Hoover auf diesem Gebiet kindlich unbeholfen und naiv sind? Ich
kenne auch Fuhrungspersonlichkeiten in europäischen Ländern, die genauso wenig von
internationalen Finanzen und Wirtschaft verstehen. Das ist durchaus kein spezifisch
amerikanisches Phanomen.

Gehen wir weiter. Hoover bedeutete dem Redakteur seine Absicht, daß er demnachst
im Zusammenhang mit den Wiedergutmachungen Deutschlands und der Regelung der
Kriegsschulden aller Staaten einschneidende Vorschlage machen werde. Man konnte
aus den Mitteilungen dieses Redakteurs sogar schließen, daß es nicht unmoglich sei,
daß einer von Hoovers Vorschlagen die Annullierung der Wiedergutmachungen sein
konnte. ln Amerika waren die meisten von diesen Vorschlagen begeistert. Aber
Frankreich war auf dem Quivive. Ich weiß nicht, ob Hoover aus eigener Initiative Laval
eingeladen hat, im Oktober 1931 nach Washington zu kommen, oder ob Laval sich hat
einladen lassen. In den Finanzkreisen der Wall Street behauptete man, daß letzteres der
Fall gewesen sei. Laval sollte also nach Washington kommen. Aber unerwarteterweise
trafen zwei franzosische Sachverstandige bereits am 15. Oktober in New York ein, am
selben Tag, an dem sich Laval nach den Staaten einschiffte. Die franzosischen
Sachverstandigen waren Farnier, Gouverneur-Abgesandter der Bank von Frankreich,
und Lacour-Gayet, fruherer Finanzattache der franzosischen Gesandtschaft in
Washington. Sie setzten sich unmittelbar mit den Fuhrungskraften der Federal Reserve
Banken in Verbindung, die ihrerseits sofort zwei Vertreter des Finance Departments
hinzuzogen. Noch immer wird uber alles, was bei dieser beruchtigten Zusarnmenkunft
besprochen wurde, viel geratselt. Von Carter weiß ich, was in der Hauptsache
behandelt wurde. Uber Details wollte er sich nicht auslassen. Wohl konnte ich
feststellen, daß die Besprechungen nicht gerade sehr freundlich verlaufen waren. Die
Franzosen waren nach New York gekommen, um mit den Federal Reserve Banken zu
beraten, was in New York vorging. Sie behaupteten, daß die franzosische Regierung
durch den Sturz des Pfund Sterling und die Aufgabe des Goldstandards durch London
einige Millionen verloren habe. Die unsichere Dollar-Position haste in Paris Unruhe
erregt, und sie wollten verhindem, daß sie am Dollar ebenso große oder gar hohere
Verluste wie im Pfund Sterling erlitten. Deshalb wollten sie wissen, was untemomrnen
werde, um den Dollar zu stutzen. Naturlich kamen die enormen Goldverschiffungen nach
Europa zur Sprache, sowie selbstredend die großen Depositen auf franzosische
Rechnung bei den Federal Reserve Banken. Die Franzosen erklarten sich bereit, einen
Betrag von mehr als zweihundert Millionen Dollar, der auf franzosische Rechnung bei
amerikanischen Privatbanken ausstand, an die Federal Reserve Banken zu
uberschreiben, wodurch deren Position gestarkt werden sollte. Aber die Franzosen
stellten auch Forderungen. An erster Stelle mußten die Federal Reserve Banken einen
Minimalkurs des Dollars füir die franzosischen Summen, die in Amerika ausstanden,
garantieren; zum zweiten sollte der Zinsfuß dieser Betrage auf 4,5% erhoht und zum
dritten sollte ein Minimalbetrag festgelegt werden, den Frankreich standig in den Staaten
ausstehen lessen konne. Da die Amerikaner nicht sofort bereit waren, auf diese
Forderungen einzugehen, teilten die Franzosen noch gewissermassen "en passant" mit
(obwohl dies tatsachlich ihr Hauptanliegen war), daß eine Übereinkunft, die sie, Farnier
und Lacour-Gayet, mit den Federal Reserve Banken treffen wurden, Bestandteil eines
allgemeinen Abkommens werden mußte, des Laval einige Tage spater in Washington mit
Hoover abschließen wollte. Damit war die Katze aus dem Sack. Es war offensichtlich,
daß Hoover durch Laval von seinen Planen bezuglich der Wiedergutmachungen und
Schuldenregelungen abgebracht werden sollte; und daß Laval die notwendige Stützung
des New Yorker Geldmarktes durch die franzosischen Reserven als Druckmittel
einsetzen wurde, um den Prasidenten zur Aufgabe seiner Plane zu zwingen. Niemand
vermag zu sagen, was bei diesen Besprechungen - sowohl in New York als auch in
Washington - als Resultat herauskam. In New York widersetzte die Bankwelt sich
hartnackig dem Gedanken, daß sich die Staaten wegen einer Surnrne von 800 Millionen
Dollar - soviel betrug der in Amerika ausstehende franzosische Betrag - an die
internationalen Interessen der Franzosen verkauft haben sollten. Dennoch ist es eine
Tatsache, daß Hoover Laval des Versprechen gegeben hat, daß er im Zusammenhang
mit der Reparationsfrage oder der Schuldenregelung nichts untemehmen wurde, ohne
sich vorher mit der französischen Regierung daruber zu beraten. Als dies an der Wall
Street bekannt wurde, verlor Hoover dort mit einem Schlag sein Prestige. Das wirkte
noch in den Prasidentschaftswahlen nach, und viele behaupten, daß es diesem Umstand
zuzuschreiben gewesen sei, daß Hoover nicht wiedergewählt wurde. Allerdings vergißt
man dabei, daß Hoover zwischen zwei Feuern stand: einerseits die amerikanische
Bankwelt mit den Federal Reserve Banken an der Spitze, die den Standpunkt vertrat,
daß Amerika auf die franzosischen Depositen durchaus verzichten konne, falls diese
durch Frankreich rnißbraucht wurden, um im Bereich der internationalen Politik
moralischen Druck auf die Regierung der Staaten auszuüben; andererseits des Finance
Department, dessen Führungskräfte auf des englische Vorbild verwiesen und unter allen
Umstanden einer Panik wegen der Situation des Dollars zuvorkommen wollten.

Im Oktober 1931 war die Situation in der Wall Street gedruckt und die Stimmung
duster. Ende des Monats erhielt ich aus Berlin folgenden Brief von Hitler:
"Unsere Bewegung wachst in ganz Deutschland mit einer Schnelligkeit, die große
Anspruche an die Finanzierung stellt. Ich habe den Betrag, der mir von Ihnen besorgt
wurde (sic), zum Ausbau der Partei gebraucht und erkenne nun, daß ich in absehbarer
Zeit festsitzen werde, falls keine neuen Einkunfte gefunden werden. Ich verfuge nicht,
anders als unsere kommunistischen und sozialdemokratischen Feinde, uber die großen
Geldquellen der Regierungen, sondern bin ausschließlich angewiesen auf die Beitrage
aus der Partei selbst. Vom erhaltenen Betrag ist nichts mehr ubrig. Kommenden Monat
muß ich die letzte große Maßnahme beginnen, die uns in Deutschland an die Macht
bringen soll. Dafur ist viel Geld notwendig. Ich ersuche Sie, rnir umgehend mitzuteilen,
mit wieviel ich von Ihrer Seite rechnen kann."

An diesem Brief fielen nur zwei Dinge auf. Zum erstenmal gebrauchte Hitler mir
gegenuber den Begriff "Partei", und sein Ton war mehr der eines Fordernden denn der
eines Bittstellers. Der Brief war zwar in Berlin datiert, erreichte mich aber in einem
Urnschlag mit amerikanischer Briefmarke und war in New York abgestempelt. Also
hatte Hitler schon einen Vertrauensmann in den Staaten, genauer gesagt in New York.
Tags darauf war ich bei Carter und uberreichte ihm den Brief. Carter war Fuhrer der
Oppositionspartei gegen die, wie er es nannte, Altweiber-Haltung der Regierung im
Zusammenhang mit den franzosischen Forderungen. Der Bericht uber Hoovers ge-
anderte Haltung hatte ihn dermaßen aufgeregt, daß er zu jeder Gelegenheit vor allen, die
es horen wollten, seiner Wut auf Frankreich lauthals Ausdruck gab. Carter ist ein
jahzorniger Mann. Er las Hitlers Brief und begann zu lachen, dann fluchte er und schalt
sich selbst einen großen Dummkopf. Mir sagte er: "Was fur Esel sind wir doch allesamt,
seit 1929 haben wir nicht mehr an "that man" Hitler gedacht. Die ganze Zeit hatten wir
des Mittel zur Hand, Frankreich in die Knie zu zwingen, und wir haben es nicht gesehen.
Warten Sie, noch heute mussen wir hier zusammenkommen, und ich werde versuchen,
Montagu Norman von der Bank von England, der gerade in New York ist, zu
erreichen. Wenn er kommen sollte, dann machen wir Nagel mit Kopfen. Sie kommen
naturlich auch."

Die Versamrnlung in den Buros der Guarantee Trust war vollzählig. Ich kann das nur
durch den Urnstand erklaren, daß der angespannte Zustand des New Yorker
Finanzmarktes die Anwesenheit der Fuhrungskrafte dort notwendig machte, und Carter
sie deshalb alle ziemlich leicht erreichen konnte. Die Meinungen waren unterschiedlich.
Rockefeller, Carter und McDean waren, wenn ich so sagen darf, die Hitlerianer, die
anderen hegten Zweifel. Montagu Norman mußte erst uber des, was sich 1929
abgespielt hatte , informiert werden . Er befand einen Betrag von zehn Millionen Dollar
zur Finanzierung einer politischen Bewegung fur ziemlich hoch, eine Ansicht, die die
anderen nicht begriffen, zumal es doch bekannt ist, daß politische Parteien in England
große Surnmen fur ihre Propaganda verbrauchen. Glean von der Royal Dutch teilte
Montagu Normans Meinung. Er erwahnte desweiteren, daß er in den
Veroffentlichungen bezuglich Hitlers Aktion wenig Agressivitat gegen Frankreich
feststellen konnte. Er hatte den Eindruck, daß Hitler ein großer Maulheld sei, aber daß
es nie zu Taten kommen werde. Auch fiel ihm auf, daß Hitler seine "Bewegung"
offensichtlich in eine "Partei" umgewandelt habe und dadurch seine parlamentarischen
Absichten in den Vordergrund traten. Glean beendete seine Ausfuhrung und meinte, daß
da genug geschwatzt werde, in Deutschland sicherlich mehr als anderswo, und daß ein
Mann wie Hitler, wenn er erst einmal irn Reichstag sei und seine Anhanger die Mehrheit
hatten, sich daran beteiligen wurde, ohne auch nur ein Fitzelchen an den tatsachlichen
Zustanden zu andem. Carter und Rockefeller bestritten dies und außerten, auch wenn
Hitler eine Mehrheit im Parlament bekommen sollte, wurde ihn dies nicht von seinem
Programrn und seinen Verpflichtungen gegenuber dem deutschen Volk entbinden, und
daß er schon wahrmachen wurde, was er in Wort und Schrift immer als alleiniges Mittel
zur Bewaltigung der Schwierigkeiten kundgetan habe. Neben seiner parlamentanschen
Aktivitat musse er auch mit seinen Leuten auf die Straße gehen, wolle er den großen
Anhang in Deutschland nicht verlieren. Endlich kam man zu der Entscheidung, daß Hitler
prinzipiell weitere finanzielle Unterstutzung gewährt werden solle, es aber, bevor ein
Betrag festgelegt wurde, notig sei, daß jemand sich des Zustandes in Deutschland
vergewissern und die Hitlerpartei aus der Nahe uberprufen solle. Man fragte mich, ob
ich bereit sei, diese Untersuchung durchzufuhren und an Carter eine Summe zu
telegraphieren, die von meinen Erkenntnissen abhing; nach Europa sollte der gleiche
Weg wie 1929 benutzt werden.

Ich konnte mich nicht sofort von meinen eigenen Verpflichtungen frei machen und reiste
erst einige Tage spater nach Europa.
Seit 1929 haste sich in Deutschland viel verandert. Die nationalsozialistische Bewegung,
deren "Fuhrer" mich damals in einem Munchener Braukeller empfing, war nun an die
Oberflache getreten und hatte in derselben Stadt ein Hauptquartier in einem der
schonsten Gebaude in bester Umgebung. In anderen Stadten, in Berlin, Hamburg,
Frankfurt, Dusseldorf, Koln hatten die Nationalsozialisten ebenfalls eigene Hauser, vor
denen wie vor einer Kaserne jeweils zwei Posten in Uniform Tag und Nacht Wache
standen. Ich sah zahlreiche Passanten die Wachen mit einer Armbewegung grußen, die
viel Ahnlichkeit mit dem faschistischen Gruß hatte, dabei riefen sie sich gegenseitig "Heil
Hitler!" zu. Es waren tatsachlich nicht viele Studien notig, um zu erkennen, daß Hitlers
Anhang seit 1929 enorm gewachsen war. Meine Reise durch Deutschland konnte ich
abkurzen, denn uberall sah ich des gleiche Bild. Samstagnachmittags und an den
Sonntagen trug die Mehrheit der Jugend in den meisten Stadten Uniform und zog in
Forrnationen herum, die sich durch nichts von rnilitarischen Gruppen unterschieden.
Zwar gab es Unterschiede in den Uniforrnen, aber Braun und Schwarz uberwogen
doch. Hakenkreuze - das Emblem der Hitlerpartei - sah man uberall, selbst Frauen
trugen Hakenkreuze auf Täschchen aufgenaht. Die Verkauferin in dem Berliner
Zigarrengeschaft, in dem ich regelmaßig meine Einkaufe tatigte, trug eine große Swastika
an einem schmalen Collier. Die Absicht war nicht sinnlose Verzierung, sondern ein
deutliches Bekenntnis aus Uberzeugung. In Hamburg hatte ich ein Gesprach mit einem
Bankdirektor, den ich noch von fruher kannte. Er war sehr eingenomrnen von Hitler und
gestand, daß er zuvor viel mehr Vertrauen in die Deutsch-Nationale Partei gehabt hatte,
aber er zweifelte am Erfolg dieser Bewegung, weil die Monarchisten da das Sagen
hatten und beim deutschen Volk der Verrat der kaiserlichen Familie im Jahre 1918 noch
nicht ganz vergessen war. Da er Jude ist, fiel es mir schwer, seine Meinung ernst zu
nehmen. Ich brauchte Erklarungen und fragte ihn, wie es moglich sei, daß er als Jude mit
der Hitlerbewegung sympathisierte. Er lachte. "Hitler ist ein starker Mann, und den hat
Deutschland notig. Mit der Ziellosigkeit und den Kompromissen muß es endlich einmal
fur alle Zeit ein Ende haben. Das deutsche Volk ist nicht reif  fur die Demokratie.
Damals, als ein Kaiser, wenn auch vielleicht sehr schlecht, des Land regierte und er allein
ansprechbar war fur den Lauf der Dinge, wurde nicht gemurrt. Jeder erfullte seine
Aufgabe und verstand seine Pflicht. Die deutsche Mentalitat ist wesentlich anders als die
der Englander und der Amerikaner. In Deutschland muß es jemand sein, zu dem sie
aufsehen konnen, dann tun sie, was befohlen wird, weil es letztendlich von dem starken
Mann kommt, der an der Spitze steht. Fur einen Ebert haben sie im Grunde nichts
anderes als Spott ubrig gehabt, selbst die Sozialdemokraten nicht. Und was Hindenburg
betrifft, fur ihn haben sie viel Respekt bedauern es aber, daß er nicht als Regierender im
wahren Sinne des Wortes handeln kann. Seit 1918 hatten wir burgerliche Kanzler, die
durch die Politik die hochste Sprosse der Leiter erklommen hatten. Vor denen hatte man
keinen Respekt. Ein Prinz von Adel, in Opposition zum Kaiser, hatte ein guter
Reichskanzler sein konnen.  "Ich merkte an, daß Hitler doch auch burgerlicher Herkunft
sei. "Selbstverstandlich, aber das ist etwas ganz anderes, Hitler arbeitete sich selbst
hoch, kriecht nicht in eine politische Partei, um sein Ziel zu erreichen, sondern stampft
eine eigene Partei aus dem Boden. Sie werden sehen, Hitler kommt. Es kann noch ein
Jahr dauern, aber dann ist er der Mann in Deutschland. Er hat im Schutzengraben
begonnen und wird als Diktator enden." Wieder stellte ich meine Frage, wie mein
Gesprachspartner als Jude Anhanger der Hitlerpartei sein konnte. Er tat es als
unwesentlich ab. "Mit Juden meint Hitler die galizischen Juden, die nach dem Krieg
Deutschland verseuchten. Die Juden von altem deutschen Geblut erkennt er als absolut
ebenburtig mit den anderen Deutschen an und wird, wenn seine Zeit kommt, uns
durchaus nicht zur Last fallen. Auch durfen Sie nicht vergessen, daß in der
sozialdemokratischen und in der kommunistischen Partei der Ton von Juden angegeben
wird. Die wird er wohl ergreifen, nicht weil sie Juden, sondern weil sie Kommunisten
oder Sozialdemokraten sind." Ich stellte noch eine weitere Frage: "Aber Hitler ist doch
auch gegen das judische Bankkapital, ich darf wohl sagen, gegen das Bankwesen
uberhaupt." Mein Gesprachspartner fand mich sehr naiv. "Hitlers Programm ist nicht in
allen Punkten durchfuhrbar", sagte er, "und das weiß Hitler auch sehr gut. Aber um die
Masse fur seine Bewegung zu gewinnen, muß er auch Wunschbilder in den Vordergrund
stellen, die nicht zu verwirklichen sind; gerade dieser Punkt ist wohl das geringste,
woruber wir uns aufregen sollten. Wenn Hitler erst einrnal an der Macht ist, braucht er
sich nicht mehr nach der Menge zu richten, weil er dann stark genug ist, um seinen
eigenen Willen durchzusetzen."

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: WP33AB
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 27 May 1996 22:14:00 +0200

Zwei Tage spater sprach ich mit einem Großindustriellen in Berlin, auch er  
war
Anhanger des Nationalsozialismus. Desweiteren las ich alle Zeitungen, und als ich
endlich einen allgemeinen Uberblick uber die politischen Stromungen in der deutschen
Presse gewonnen hatte, mußte ich zu dem Schluß gelangen, daß die
nationalsozialistische Partei in Deutschland die großte Aktivitat an den Tag legte und
gewiß in allen Schichten der Bevolkerung festen Fuß gefaßt hatte, wahrend die
Gegenwehr der Kommunisten, Sozialdemokraten und anderer Parteien lau und
bestenfalls unzureichend war.

Ich gelangte mehr und mehr zu der Uberzeugung, daß Hitler nicht expenmentierte
sondern ein deutlich urnrissenes Ziel in Ubereinstimmung mit der Mehrheit des
deutschen Volkes erreichen wollte. Da es nun fur mich an der Zeit war, mich mit Hitler
in Verbindung zu setzen, schrieb ich aus dem Hotel Adlon, in dem ich logierte, an die
Berliner Adresse, die ich von ihm hatte. Am nachsten Tag wurde ich, als ich gerade in
der Hotelhalle Zeitungen kaufte, ans Telephon gerufen. Eine Stimme, vermutlich die
einer Frau, fragte mich, ob ich abends in meinem Hotel zu sprechen sei und bezog sich
auf ein Schreiben, das ich an den "Fuhrer" gerichtet hatte.

In meinem Zimmer empfing ich von Heydt und einen Neuling. Er wurde mir als
Lutgebrune vorgestellt. Nach einer kurzen Einfuhrung von Heydts ergriff Lutgebrune
das Wort. Es schien, als ob er eine vorher festgelegte Rede hielt, von Zeit zu Zeit sah er
auf ein Bundel Notizen.

"Unsere Aktion bei den Arbeitslosen ist uber alle Erwartungen erfolgreich, kostet aber
viel Geld. Unsere Organisation ist militarisch und dadurch auch wieder nicht billig. Die
Hauser in den verschiedenen Stadten sind als Kasernen eingerichtet, unsere Manner
schlafen und essen da, alles auf Kosten der Partei. Uniformen werden durch uns
vergeben. Wer bezahlen kann, kauft die Uniforrn, aber die Arbeitslosen durfen durch
die Kosten ihrer Ausrustung nicht abgeschreckt werden. Von daher sind wir
verpflichtet, unseren arbeitslosen Mitgliedern Uniform und Ausrustung gratis zu
besorgen. Unser Fuhrpark ist zum Teil Eigentum von Parteimitgliedern, aber wir mußten
auch Lastkraftwagen und andere Transportmittel auf eigene Kosten anschaffen,
besonders in den Gebieten, in denen wir noch nicht stark genug sind. Es gibt
Parteimitglieder, die ihre Frachtautos nicht der Bewegung zur Verfugung stellen durfen,
weil sie befurchten, daß ihnen die Kunden ausbleiben. Dann sind da noch die Waffen.
Wir mussen unsere Waffen von Schmugglern kaufen, und die stellen hohe Forderungen.
An den Grenzen zu Österreich, Holland und Belgien haben wir unsere Einkaufsstellen,
aber die Waffen werden oft von den Behorden beschlagnahrnt. Dabei gehen Tausende
verloren, und wir mussen wieder von vorn anfangen. Zu direkten Verbindungen mit
Waffenherstellern sind wir noch nicht gekommen, gerade mal mit der F.N.-Fabrik in
Belgien haben wir jetzt einen Vertrag, aber die uns garantierte Lieferrnenge ist zu klein.
Unsere Sturmtruppen sind unzulanglich ausgerustet. Maschinengewehre konnen wir
noch nicht kaufen, Revolver und Karabiner reichen nicht aus, um auf die Strasse zu
gehen. Dabei ist in etlichen Stadten der Zustrom der Arbeitslosen gewaltig, und jeder
neue Mann kostet uns Geld."

In diesem Tenor fuhr Lutgenbrune noch einige Zeit fort. Nun ergriff von Heydt wieder
das Wort und teilte rnir mit, daß der ,"Fuhrer" mich arn morgigen Vormittag um elf Uhr
im Haus Fasanenstraße 28 empfangen wurde. Ich solle dem Dienstmadchen nur meinen
Namen angeben. Die Fasanenstraße 28 ist ein durchschnittliches Herrenhaus. Von
außen konnte ich nicht erkennen, daß hier der "Fuhrer" Hof hielt: keine braunen
Uniformen, keine Ehrenbezeugungen. Ein einfacher Besuch bei einem einfachen Burger.
In den zwei Jahren, die ich ihn nicht mehr gesehen hatte, war Hitler gealtert. Allerdings
fand ich ihn weniger nervos, würdiger, auch besser gestellt in außerlicher Erscheinung
und Kleidung; ich wurde sagen, daß er selbstbewußter geworden war. Das
Wiedersehen mit mir schien ihm Gefallen zu bereiten, denn er fragte mich mit
Anteilnahme nach allerlei Kleinigkeiten, die mich personlich betrafen. Dann kam er
ubergangslos, diese Gewohnheit hatte er imrner noch, zur Sache.

"Ich habe nicht viel Zeit. Lutgebrune durfte Sie bereits uber alles informiert haben. Was
sagt man denn jetzt in Amerika? Gebt uns noch ein Jahr, und wir halten die Macht in
den Handen. Liest man dort die Berichte des Reichstags? Was hält man bei Ihnen von
unserem dortigen Auftreten? Wenn sich einer unserer Abgeordneten erhebt, lauschen
sie allesamt, und die rote Bande zittert und bebt. Wir kriegen diesen Abschaum noch.
Sie haben das deutsche Volk verraten und verkauft, dafür werden wir sie bestrafen.
Wir haben einen Mobilmachungsplan parat, der hervorragend funktionieren wird. Einer
meiner besten Mitarbeiter ist Goring. Den habe ich damit betraut. Unsere
Mannschaften konnen in zwei Stunden im ganzen Land bereit sein, um auf die Straße zu
gehen. Wir haben zunachst die Sturmabteilungen, ihre Aufgabe ist es, die Gebaude zu
besetzen, die politischen Fuhrer gefangenzunehmen und die Regierungsbeamten, die
nicht kooperieren wollen, dazu; dann kommen unsere anderen Leute, die die Gebaude
permanent besetzen, und dann wird unsere Organisation ausgebaut. Falls Blut fließen
muß, dann soll eben Blut fließen. Eine Revolution macht man nicht mit einem
Taschentuch. Ob dieses Taschentuch rot oder weiß ist, spielt keine Rolle. Nur mit
Gewalt kann man die Verrater Mores lehren."

Hier wollte ich wissen, wie das Verhaltnis zum Ausland werden sollte. Hitler stand auf
und lief mit großen Schritten durchs Zimmer. "Das Ausland teilen wir in zwei Lager,
unsere Feinde und unsere Konkurrenten. Unsere Feinde sind in erster Linie Frankreich,
Polen und RuBland, unsere Konkurrenten sind England, Amerika, Spanien, die
skandinavischen Lander und Holland. Mit dem Rest der Welt haben wir keine
Rechnung offen. Die Bevolkerung von Elsaß-Lothringen muß zum Aufstand kommen,
das gleiche in Schlesien. Das ist unser erstes Ziel, sobald wir an der Macht sind. Wenn
Frankreich es auf einen Krieg ankommen lassen will, dann eben Krieg. Die Vertrage
von Versailles und andere erkennen wir nicht an. Ich will Deutschland und das deutsche
Volk frei sehen. Wir durfen uns nicht offen bewaffnen. Dann tun wir es eben heimlich.
Alle deutschen Regierungen haben sich von Frankreich in die Karten blicken lassen.
Das machen wir nicht mit. Unsere Abteilungen sind keine Regimenter. Unsere Waffen
sind kein Kriegsmaterial. Binnen zwei Jahren schaffe ich eine deutsche Armee, die stark
genug ist, um Frankreich anzugreifen. Ich werde die chemische Industrie fur
Kriegszwecke ausbauen. Mit unseren Konkurrenten liegt die Sache noch wesentlich
einfacher. Ohne Deutschland konnen sie weder arbeiten noch leben. Ich werde
Forderungen stellen. Uberall, wo deutsche Produkte durch hohe Einfuhrzolle behindert
werden, werde ich verkunden, daß sie Deutschland notig haben. Die Landwirtschaft
muß zu einer noch nie gesehenen Produktivitat angekurbelt werden. Das deutsche Volk
muß seine Nahrung im eigenen Land erzeugen konnen. Und geht es nicht allein mit
Frankreich, dann hole ich Rußland mit dazu. Die Sowjets konnen auf unsere
lndustrieprodukte noch nicht verzichten, wir geben Kredit, und wenn ich Frankreich
nicht allein kleinkriege, dann sollen die Sowjets mir dabei helfen."

Ich muß hier eine kleine Anmerkung machen. Nachdem ich in mein Hotel zuruckgekehrt
war, habe ich dieses Gesprach wortlich notiert, meine Notizen liegen vor mir, ich bin
daher nicht verantwortlich fur das Unzusamrnenhangende und Unverstandliche daran;
wenden Sie sich an Hitler, falls Sie seine außenpolitischen Ansichten ungereimt finden.
Ich berichte weiter. "Stalin hat einen Plan gemacht, der funktionieren wird, weil das
russische Volk dafur gewonnen wurde. Auch ich werde einen Plan machen und mich
strikt daran halten, und was die Russen konnen, konnen die Deutschen zweimal so
schnell und so gut. In Deutschland wird es unter meiner Regierung binnen eines Jahres
keine Arbeitslosen mehr geben. Alle Juden werden ausgewiesen. Alle Kommunisten
auch. Alle Sozialdemokraten. Die Lager, in denen ich sie gefangensetzen werde, sind
bereits vorhanden. Die Reichswehr steht bis auf den letzten Mann auf unserer Seite. Die
Regierung erkennt das nicht, ich gonne ihr diese Eigensinnigkeit, ich bin mir meiner
Sache sicher. Goring, Goebbels, Streicher und von Heydt sind verschiedene Male in
Rom gewesen und haben mit Mussolini, Rossi, Dumini und anderen faschistischen
Führern die Gesamtorganisation dortzulande besprochen. An unsere Verhaltnisse
angeglichen, bauen wir auch unsere Organisation auf. Mussolini und Stalin sind die
einzigen Fuhrer in der Welt, die ich respektiere, den ersten mehr als den zweiten. Alle
anderen sind ein Haufen alter Weiber. Stalin ist Jude, das ist bedauerlich. Hat Ihnen von
Heydt mitgeteilt, wieviel wir brauchen? Nach lhrem Schreiben haben wir alles
genauestens berechnet . Haben die in Amerika uberhaupt eine Vorstellung davon , was
wir hier fur Schwiengkeiten haben? Als alles den normalen politischen Weg ging, war es
einfach, es gibt keine Stadt in Deutschland, in der ich nicht mit Jubel empfangen werde.
Politische Stimmenmehrheit erringe ich sicher. Aber das Volk muß Angst haben, daß,
falls meine parlarnentarische politische Aktivität nicht ausreicht, die nationalsozialistische
Partei auch nicht vor einer anderen Aktion zuruckschrecken wird, um mein Ziel zu
erreichen. Diese Angst erzeugen wir nur durch die Zur-Schaustellung unserer Macht,
und dies ist nur moglich mit Uniformen und Waffen. Wenn ein paar Kommunisten von
einer Gruppe Braunhemden totgeschlagen werden, dann ist das fur unsere Partei von
ebenso großem Propagandawert wie eine personliche Ansprache von mir. Mussolini hat
eine neue Ara im politischen Leben eingelautet, er ist der erste gewesen, der Innenpolitik
mit etwas anderem als großen Worten und parlamentarischen Antragen
gemacht hat. Kurzum, der gesamte Apparat, der die Macht unserer Partei nach außen
hin sichtbar macht und das Volk einschuchtert, der kostet Geld. Ich habe Ihnen damals
geschrieben, weil die Zeit drangt und nun der Augenblick da ist, um die Sache
wiederum tatkraftig anzupacken. In einigen Fallen waren wir schon gezwungen,
Arbeitslose abzuweisen. Das ist fur die Bewegung sehr zu bedauern, denn mit
Arbeitslosen kann man alles machen, wenn wir ihnen nur Uniforrn und Essen geben
konnten. Kennen Sie unsere Kasernen? Ich werde Sie hier in Berlin eines dieser Hauser
besichtigen lassen. Ich bin nicht angewiesen auf die Gutsituierten, die, wenn es darauf
ankomrnt, doch nur um ihren Hals furchten; den gewonlichen Arbeiter, den Proletarier,
die haben wir notig; die haben doch nichts zu verlieren. Haben Sie auch mit Lutgebrune
gesprochen? Der ist Rechtsanwalt, aber ein Intellektueller von der guten Sorte, im
allgemeinen kann ich die sonst auf den Tod nicht ausstehen. Sie kommen standig mit
Wissenschaft und historischen Beispielen. Was haben sie erreicht rnit ihrer
Wissenschaft? Nichts. Jetzt sind wir an der Reihe, laßt nun Faust und Schwert
sprechen. Arbeiten und kampfen, daraus besteht doch das ganze Leben. Traumereien
und Geschwatz haben noch niemals etwas zu Wege gebracht. Haben Sie auch
Verbindungen zur Reichsbank? Das wird auch ein Gepfusche sein. Wenn ich dran bin,
werde ich da schon Hausputz halten. Schacht scheint nur noch der beste aus der ganzen
Bande zu sein, aber er ist Doktor, das gefallt rnir nicht, meistens sind diese Leute
vertrauensunwurdig geworden durch ihr Lavieren mit der Wirklichkeit des Lebens. Das
viele Studieren und die Traumereien mussen endlich beendet werden. Die Jugend muß
aufs Land und an die Arbeit und so stramm wie notig gedrillt werden, um sich bewahren
zu konnen."

Sein Urnhergelaufe im Zimmer machte mich nervos. Es kann auch sein, daß seine
scharfen Worte und das Fehlen einer Linie in seinem Gesprach mich ermudeten. Doch
Hitler fuhr fort.

"Wenn ich in Amerika lebte, wurde ich mich nicht mit Politik abmuhen, denn da ist das
Volk wirklich frei, und Amerikaner zu sein, ist ein Vorrecht. Deutscher zu sein, ist in
den letzten Jahren zur Schande geworden. Wir werden dafur sorgen, daß es wieder zur
Ehre wird. Wußten Sie, daß sie mir diesen Schandnamen nicht geben wollten? Ich bin
in Osterreich geboren und deshalb kein Deutscher. Lachhaft. Auf den Knien werden sie
mich anerkennen, nicht als einen der Ihren, sondem als ihren Fuhrer. Die Kommunisten
werden angstlich, die Juden denken, daß es schon nicht so schnell gehen wird, und die
Sozialdemokraten glauben immer noch, daß sie ihre Haut retten konnen mit
Parlamentsgeschwatz und Antragen. Hier in Berlin haben wir die besten Leute bei den
Kommunisten, die Fuhrer klagen ihre Not nach Moskau und bitten um Hilfe. Aber sie
wissen nicht, daß Moskau nicht helfen kann. Sie mussen sich selber helfen, und dafur
sind sie zu feige. Die schwierigste Entscheidung ist nun das Verhalten gegenuber den
Kirchen. Die Lutherisch-Deutsche Kirche macht mir keine Probleme, die anderen
protestantischen Kirchen werden wohl auch rechtzeitig beidrehen, aber die Katholiken.
Sie wissen doch, daß ich katholisch bin. Das Zentrum ist eine tuchtige Partei und kann
mit Hilfe der bayrischen Parteien viel erreichen. Diese Partei mussen wir in Ruhe lassen,
bis wir die Starksten sind. Ich bin mir daruber im klaren, daß sie dort auch Luder
haben, aber die lasse ich mal vorlaufig links liegen. In manchen Distrikten stellen sich die
Bischofe gegen die Nationalsozialisten, es gibt Priester, die Nationalsozialisten keine
Absolution erteilen und ihnen die Kommunion verweigern. Eine ordentliche Tracht
Prügel sollte das andern konnen, aber das ist hier nicht die richtige Taktik. Wir mussen
warten.

Von Heydt hat keinen Betrag genannt. Lutgebrune auch nicht. Nein, das kann er nicht,
er weiß den Betrag nicht. Schauen Sie, wir haben alles prazise ausgerechnet und
uberlassen die Entscheidung Ihren Auftraggebern. Es gibt zwei Moglichkeiten.
Entweder gehen wir auf die Straße, sobald unsere Sturrnabteilungen vollstandig
organisiert sind, das ist eine Frage von drei Monaten, nachdem wir das Geld erhalten
haben, oder wir arbeiten mit Wahlen, eine nach der anderen, und halten unsere Truppen
in der Hinterhand, um einzugreifen, falls notig. Den ersten nennen wir den
Revolutionsplan, den zweiten den "Staatsumstellungsplan". Wie ich bereits sagte, ist der
erste eine Frage von drei Monaten, der zweite eine Frage von drei Jahren. Wie denken
Sie selbst darüber?"

Ich konnte nicht mehr tun, als durch ein Schulterzucken meine Unwissenheit
einzugestehen.

"Naturlich kennen die Amerikaner die Zustande hier nicht. und es ist schwierig zu
sagen, welcher der Wege, den wir beschreiten werden, der beste ist.

Aber was denken Sie, was Ihre Auftraggeber sagen wurden?"


               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Van Helsing und der European Kings C
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 12:29:00 +0200

Betreff : Bgunkel am 28.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Van Helsing und der European Kings C <<<<<<<<<

Hi!

> > Betreff : m.blumentritt am 25.05.96 zum Thema :
> > >>>>>>>>> Re: Van Helsing und der European Kings Club <<<<<<<<<
> >
> > > Aufgewaermt wird die Maer, dass "das Judentum" Deutschland im
> > > Maerz 1933 den Krieg erklaert habe,
> >
> > Da haben wir den BEWEIS!!!!!
> >
> > Maer ??? Ach ?
> >
> > Jedem, der die WAHRHEIT wissen will sage ich NOCHMAL: Besorgt Euch
> > die New York Times vom 7.8.33 aus einem Archiv. Diesen
> > Helsing-Hinweis habe ich PERSÖNLICH überprüft, eine Kopie der Rede
> > von Samuel Untermyr aus der NYT nahm ich mit. Es wird *1933*
> > mehrfach!! von KRIEG gesprochen (damals noch in Form eines
> > Weltwirtschaftsboykotts).
>
> _Nur_ in Form eines Wirtschaftsboykotts. Und _nur_ als Reaktion auf
> deutsches Vorgehen gegen Juden. Das haben dir hier aber schon ein Dutzend
> User gesagt.

Ja. RICHTIG! Aber : Wusstest Du das schon, erzählte man davon im  
Schulunterricht, in den TV-Serien zum Thema ?? NEIN.

Und Meister MBl *dementierte* es oben. Sie (die jüdische *Führung* selbst)  
verstand es als KRIEG und nannte es auch so! Damit ist *BEWIESEN*, dass  
Martin Blumentritt *lügt*. Nicht rausmogeln, weil es erstmal nur ein  
Wirtschaftskrieg war, die *Kriegserklärung* dazu, die GAB ES!

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Nazi-Fälschung: Der Leuchter-Bericht (3/3)
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 18:46:00 +0200

Betreff : 100273.3352 am 28.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Nazi-Fälschung: Der Leuchter-Bericht (3/3) <<<<<<<<<

Hi!
>     Von der Endlösung der europäischen Judenfrage sind ungefähr 11
> Millionen
>     Juden betroffen. Sie verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Länder:
>
>     Altreich [Deutsches Reich von 1938]         131.800
>     Österreich                                   43.700
>     Ostgebiete                                  420.000
>     Generalgouvernment [besetztes Polen]      2.284.000
>     ..
>     Niederlande                                 160.800
>     ..
>     Rumänien inklusive Bessarabien              342.000
>     ..
>     Ungarn                                      742.800
>     UdSSR                                     5.000.000
>     Weißrussland außer Bialystok                446.000
>     [aus Platzgründen wurden viele Länder
>      ausgelassen]
>                                   SUMME über 11.000.000
>
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> Die Behauptungen von Holocaust-Leugnern bezüglich der angeblichen
> Auswanderung von Juden sind lächerlich. So gab es z.B. 1937 rund 370.000
> Juden in Palästina, 1948 waren es 600.000. Die Vermißtenzahlen des
> Anglo-Amerikanischen Komitees für das Studium des Holocauts sehen wie folgt
> aus:
>    (Abschlußbericht des Anglo-Amerikanischen Komitees zur Aufklärung des
>     Genozids durch die Nazis an den europäischen Juden, länderspezifische
>     Detailübersicht)
>
>    Vermißte Juden (Vorkriegsbevölkerung - Nachkriegsbevölkerung)
>
>    Deutschland        195.000
>    Österreich          53.000
>    Tschechoslovakei   255.000
>    Dänemark             1.500
>    Frankreich         140.000
>    Belgien             57.000
>    Luxemburg            3.000
>    Norwegen             1.000
>    Niederlande        120.000
>    Italien             20.000
>    Jugoslavien         64.000
>    Griechenland        64.000
>    Bulgarien            5.000
>    Rumänien           530.000
>    Ungarn             200.000
>    Polen            3.271.000
>    UdSSR            1.050.000
>
>    abzüglich 308.000 Flüchtlinge in verschiedensten Ländern
>
>    Anzahl der vernichteten Juden:   5.721.000
>    ------------------------------------------

1. Die Holocaust-Leugnung an sich vermute ich als falsch.
2. Die Frage nach dem wirklichen Warum betrachte ich als offen. Ich habe
   genügend Indizien für wenig bekannte Hintergründe und *dort* sollte
   geforscht werden.
3. Die Zahl der Opfer ist sekundär. Dennoch, *falls* die Zahl der           
   jüdischen Opfer deutlich hochgedreht sein *sollte* stellt sich zwingend
   die Frage nach dem Grund.

4. Wie sicher sind obige Zahlen überhaupt? Da hier mit Zahlen gearbeitet
   wird, wird es leider etwas kalt. Dennoch: Man errechnete einen           
   "Anfangsbestand" und daraus den späteren "Fehlbstand". Da habe ich nun
   bereits ein Problem mit dem "Anfangsbestand".

   Gepostet wurde hier der Daily Express v. 24.3.33. Darin erklären (was
   so natürlich NICHT stimmen kann), alle 14 Millionen Juden Deutschland
   den Krieg. Oben sind davon 11 Millionen um 1942 in Europa und der
   UdSSR. Bei einer zwischenzeitl. Vermehrung um 1 Million wären dann
   max, ca. 4 Millionen ausserhalb gewesen, was mir recht wenig erscheint.
   Insbesondere mit Blick auf die USA. Hinzukommt, dass mein Brockhaus
   von permanenter Judenverfolgung und -vertreibung in der UdSSR spricht,
   von ca. 1880 - in die 20er.
   Die Rede ist davon, dass man in Rußland der Ansicht war, dass die Er-
   mordung des Zaren Alexander II ein jüd. Anschlag gewesen sei. Dies
   führte seit 1882 zu zu schweren Ausschreitungem, Progromen, wiederkeh-
   rend bis 1921. Da erscheint die fast zu 100% jüdische bolschew. Revolu-
   tion übrigens wie ein Gegenschlag.

   Jedenfalls scheinen mir obige 5 Millionen für
   die UdSSR recht hoch, denn mein Brockhaus spricht von einer massiven
   Westwanderung. Und die weggelassenen Länder hätte ich mal doch gerne.


5. Ich stiess auf eine "Eigenartigkeit" in der New York Times vom           
   11.11.44. Auf Seite 5 werden grausige deutsche Verbrechen angeklagt,
   O-Text:
   "It was provoked by the proposal by George R. Strauss, metal             
   manufacturer turned Laborite, that the category of war criminals should  
   be widened to include those responsible for crimes inside Germany        
   against *German nationals*. He recalled the 7.000 Socialists, Liberals
   and other Anzi-Nazis who where murdered in the Buchenwald conventration
   camp."

   Dies ist wiederum für jeden dort nachlesbar und (ich suchte eigentlich
   was ganz anderes) ich stutzte nicht schlecht, weil *keine Rede* von
   Juden war.

6. Die Lösung ist leicht:

   a)
   Bitte, benennt mir zeitgenössische Zeitungen jener Zeit, in denen vom
   Massenmord an Juden die Rede ist. Ideal wäre die NYT, oder eine andere
   amerikanische Zeitschrift, da ich diese leicht einsehen kann. Es muss
   eine Zeitung VOR Kriegsende sein, um sicherzustellen, dass nicht ev.
   später hinzuerfunden wurde, was ich der jüdischen Oberleitung nach
   dem Talmud *sehr wohl* zutrauen würde. Ich verspreche nüchterne Beur-
   teilung der mir genannten Zeitungshinweise. Wenn die hervorragende
   alliierte Spionage von Buchenwald wusste, dann kann ihr ja die           
   Ermordung von 6 Millionen Juden schlecht entgangen sein. Also, wo
   finde ich "zeitgenössische Spuren" ?

   b)
   Sehr simpel: Man bräuchte Lexika von z.B. um 1933 und 1950. Zumindest
   im Brockhaus wird immer eine Gesamtzahl der jüdischen Weltbevölkerung
   mitgeteilt. Ideal wären mehrere. Ich glaube, dass in der Berliner
   Staatsbibliothek mehrere und auch ältere rumstehen und werde das mal
   gelegentlich prüfen.

Mit diesen 2 *einfachen* Methoden kann das ganze technische Gesülz locker  
erledigt werden.

Was bei alledem jedoch völlig übersehen wird, ist, dass Eichmann, der  
schlimmste "Judenjäger" selbst jüdisch war und Himmler auch. Zumindest  
habe ich dies aussagende Literatur. Ich finde, das sollte etwas mehr  
Beachtung finden! Denn: Man könnte statt "Die Deutschen haben die Juden  
umgebracht" dann sehr gut sagen, die "einen Juden haben die anderen Juden  
umgebracht". Stimmt nämlich genauso. Und da frage ich mich, warum sollten  
sie das gemacht haben ? Haben sie überhaupt ? "Eigenartigkeiten" gibt es  
genug. Was, wenn "nur" politische Gegner umgebracht wurden?



               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Bilderberg Meeting in TORONTO  5/30-6/2/96 (fwd)
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 28 May 1996 21:45:00 +0200

Es folgt ein aktueller Text zu den Bilderbergern. Falls dort noch nicht  
angekommen, bitte ich um Weiterleitung nach conspiracy und illuminati und  
was so in Betracht kommt.

Ach ja: Wie offenbar bei ALLEM, was sich mit der entweder tatsächlichen  
oder aber eingebildeten Verschwörung befasst, wird auch vom SPOTLIGHT  
behauptet, er sei rechts.

Schade, dass sich die Bilderberger unten über "linke" und "liberale"
Widerständler beklagen.




>THE SPOTLIGHT                           300 lNDEPENDENCE AVENUE S.E.
>                                        WASHINGTON, D.C. 20003


>                 BILDERBERG -- THE FINANCIAL
>        AND POLITICAL ELITE OF THE WORLD -- TO MEET
>                    SECRETLY IN TORONTO

>       WILL MAJOR MEDIA AGAIN BLACK OUT CONFERENCE?

>                                  CONTACT: Trisha Katson
>FOR IMMEDIATE RELEASE             202-546-3645/Fax:202-546-4583


>WASHINGTON -- The highest level of the global financial and political
>elite, the Bilderberg, will meet May 30-June 2 to secretly make economic
>and political plans profoundly impacting the future of Americans and the
>worldwide population. The major media in the U.S. is expected to black out
>the event as it has In the past.

>     The Bilderberg, named after the hotel in Holland where the powerful
>group has deliberated, will meet at the Canadian Imperial Bank of Commerce
>Leadership Center on the outskirts of King City, a Toronto suburb. The
>CIBC Center has been dubbed "the Bohemian Grove of Canada" after the
>California retreat frequented by financial and political elites.

>     Global control of the air, water and public health will be discussed
>at the meeting, as well as the possible multi billion dollar sale of the
>Canadian government-owned utility Ontario Hydro, producer and distributor
>of electricity, according to informed sources.

>     A primary subject of concern is expected to be the escalating attack
>on world planning organizations by liberals, an entirely unwelcome
>development for Bilderberg. About 50 leftist groups held a conference in
>Washington May 10-12 directed against international banks and economic
>globalization.  Leading liberal environmentalists, economists and
>activists from around the world spoke.

>     High officials of the White House. State and Defense Departments,
>former heads of state, and bankers and industrialists involved in
>international finance capitalism, attend Bilderberg meetings each year.
>Decisions are later implemented as economic and political policy by world
>leaders.


>Bilderberg meeting                    Contact: Trisha Katson
>page 2                                202-546-3945/Fax:202-546-4583


>     Each year the mainstream press blacks out news of Bilderberg
>conferences. Prominent representatives of the electronic and newsprint
>media, including the major TV networks, The New York Times, and Katharine
>Graham of The Washington Post, have attended past meetings but have been
>sworn to secrecy.

>     Since 1976 only one national newspaper -- the populist newsweekly,
>The SPOTLIGHT -- has annually reported on Bilderberg meetings.

>     "If 120 film stars or sports celebrities were to spend three days
>behind locked, guarded closed doors, members of the press would break
>their necks trying to find out what was going on," said investigative
>reporter Jim Tucker, who has covered Bilderberg meetings for The SPOTLIGHT
>for the last 20 years.  "Why then no curiosity when 120 of world's most
>powerful men and women gather under cover of darkness and in secret?"

>     "If Bilderberg is doing good, and not evil, it should enjoy the
>sunshine instead of seeking out the dark corners of the world in which to
>hide," said Vince Ryan, chairman of the Board of Policy of Liberty

>Lobby, publisher of The SPOTLIGHT.

>     In 1995, Bilderberg attendees met atop a high mountain containing
>three huge luxury hotels in Burgenstock, Switzerland, arriving and
>departing by helicopter from the Zurich airport. Participants were guarded
>by the Swiss army, police, their private security and attack dogs.

>     The Trilateral Commission, which shares interlocking leadership with
>the Bilderbergers, recently met in Vancouver, British Columbia.

>Both groups oppose the rising tide of nationalism In the U.S. and Europe,
>and are working to complete a common currency for the European Union. This
>will help establish a European superstate to gain momentum for an American
>Union and Asian-Pacific Union. These steps are critical to the groups'
>goal of world government.

>     In 1991, Bilderberg threw its support behind Bill Clinton -- a member
>of both groups -- for president. Clinton attended the 1991 Bilderberg
>conference (held in Baden-Baden, Germany) when he was then a little-known
>governor of Arkansas.






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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Splitter
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 29 May 1996 15:45:00 +0200

Splitter aus der Berliner Zeitung (NICHT Springer-BZ) v. 29.5.96.

Jerusalem

Nach Meinungsumfragen liegt Peres ca. 3% vor Herausforderer
Netanjahu vom rechtsgerichteten Likud-Block. Die syrische Re-
gierung erklärte, ein Sieg Netenjahus's werde alle Chancen auf
Frieden zunichte machen. Für "einige Überraschung" sorgte
gestern ein Aufruf der orthodoxen religiösen Partei "Degel
Hatora" für Benjamin Netanjahu zu stimmen. Die palästinen-
sischen Gebiete sind vollständig abgeriegelt. Die Grenzen
zwischen dem Westjordanland und Jordanien, sowie zwischen
dem Gaza-Streifen und Ägypten wurden ebenfalls gesperrt.

(Anm: Sie scheinen gar keine Wahl zu haben. Kürzlich zitierte
ich einen Artikel, der von der Hinwendung Peres' zu den rechten
religiös-orthodoxen Nazis sprach. So oder so - Krieg!!)


Seoul

Nordkorea trifft nach Angaben eines nach Südkorea übergelau-
fenen nordkoreanischen Piloten Vorbereitungen für einen "Blitz-
krieg" gegen den Süden. Das Regime in Pjöngjang wolle Seoul
innerhalb von 24 Stunden und den Rest des Landes innerhalb
einer Woche besetzen. Der Minengürtel an der Demarkationslinie
sei im April entfernt worden, um den Vorstoß von Bodentruppen
zu ermöglichen.

(Anm: Wer beeinflusst Pjöngjang? Ein solcher Angriff wäre selbst-
mörderisch. Allein gegen Südkorea und die USA? In der Vergangen-
heit waren Meldungen aus der Region ähnlich eigenartig, wie solche
um Kuba und Irak. Es ist möglich, dass der Norden angreift. Es er-
scheint mir aber nicht ausgeschlossen, dass es propagandastisch
so gedreht wird, dass der Süden sich nur verteidigt. Wie wird China
reagieren?)


Athen

Im Streit um einige unbewohnte Inseln in der Ägäis zwischen den
NATO-Partnern Türkei und Griechenland ist es erneut zu einem Zwi-
schenfall gekommen. Griechenland warf der türkischen Marine vor,
mit einem Kriegsschiff bei Imia (Kardak) ein griechiches Patrouillen-
boot gerammt zu haben.



Die Lage wird m.E. täglich gefährlicher. Alles bestätigt die Verschwö-
rungsforscher, bzw. die NWO-Planung.


Und:

Bonn (Berliner Zeitung)

JU-Deutschlandtagung ohne Kohl

Angeblich aus Termingründen findet der JU-Bundeskongress *erstmals*
ohne Helmut Kohl statt.

Könnte das auch andere Gründe haben?


Ungesicherte Mitteilung:

Gadhaffi soll einen propagandistischen Gegenangriff auf die USA gestar-
tet haben. Ich meine dies nicht abwertend. In einer Mitteilung aus den
USA war von 3 Billionen Dollar (was für uns verm. 3 Milliarden heisst)
die Rede, die er arabischen Kräften in den USA zur informellen Gegenof-
fensive bereitgestellt habe. Verschiedene Hinweise aus den USA deuten
auf anhaltend hohe Bürgerkriegsgefahr hin. Die einen sagen, spätestens
in 3 Jahren, andere sagen: Früher.


Mein Wunsch an unsere Politiker: Zurückholung *jedes einzelnen* deut-
schen Soldaten nach Deutschland! Insbesondere aus Bosnien. Aussetzung
der NATO-Mitgliedschaft, oder Ausschluss der USA.
Hauptsache: *Strikte* Abtrennung von den USA und nötigenfalls auch
von der UNO, falls diese kriegstreibend mitwirkt. Lieber Isolation und
Selbstbestimmung, als Teilnahme an drohenden Kriegen. Annulierung
aller Bundestagsmandate für Mitglieder von Bilderberg und Trilateraler
Kommission. Überprüfung aller Verdachtsmomente bzgl. Logenmitglied-
schaften der Politiker.
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Nochmal van Helsing.
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 15:26:00 +0200

Betreff : H.GOJ am 31.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re^2: Nochmal van Helsing. <<<<<<<<<

Hi!

> Im FOCUS stand auch was.
>
> Heute habe ich mir von Gary Allen "Die Insider" gekauft.
> Der schreibt doch im Prinzip dasselbe.
> _Koennen sich zwei Menschen irren?_
>
> Bin mal gespannt, wann die Endkunden die Buecher an die
> Staatsanwalt ausliefern muessen und bestraft werden, falls
> sie darin gelesen haben.

Kommst Du folgende Bücher irgendwie ran:

"Geburtswehen einer neuen Welt" (zitiert Helsing gelegentlich)

"Im Angesicht des Galgens"  von Hans Frank.

Ich hatte keinen Erfolg..... in Bibliotheken habe ich's noch nicht  
versucht.

Gibt es "Spezialisten" für schwer zu beschaffende Bücher ?

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Angriff bald?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 16:11:00 +0200

HOLBROOKE WILL KARADZIC

Wer die Saat gelegt hat, will auch ernten. Die Erntezeit
scheint nahe. Einige Auszüge aus einem Artikel der "Ber-
liner Zeitung" vom 30.5.96 (NICHT Springer-BZ):

"Der frühere US-Bosnienbeauftragte Richard Holbroke hat
gestern nicht ausgeschlossen, *dass militärische Gewalt*
*nötig werden könnte*, um eine Auslieferung des bosnischen
Serbenführers Radovan Karadzic und seines Armeechefs Ratko
Mladic zu erreichen."

"Der Weltsicherheitsrat hielt der jugoslawischen Regierung
unterdessen vor, nicht mit dem UN-KriegsverbrechertribunaL
zusammenzuarbeiten."

"Gespräche zwischen Serbiens Präsident Slobodan Milosevic
und der Führung der bosnischen Serben über das Schicksal von
Radovan Karadzic haben offenbar keine Entscheidung gebracht.

-------------------------------------------------

An einer Stelle muss ich Van Helsing aufgreifen. Er beschreibt,
dass die anfängliche Serbenoffensive (früher maL...) regelrecht
genehmigt und finanziert wurde. Ich habe keine Zeit für nähere
Erläuterungen, die "Hintermänner" verschwanden nach Israel.
Offenbar sagte "man" den Serben: "O.K., ihr dürft. Die Gelegen-
heit ist günstig." Es erinnert zu sehr an die Strategie gegenüber
Irak und auch an die "Verwendung" Polens 1939. (Wer redete
denen damals nur ein, dass sie "in drei Tagen in Berlin wären"?)
Doch die Hintergrundmächte sind ihren "Freunden" nur "treu",
wenn sie wollen. Diesmal wollen sie nicht, das Ganze ist ja nur
Anhäufung von Konfliktpotential gewesen. Nachdem nun ausreichend
Truppen da sind, und die Wetterlage es her gibt, wird wohl bald
"gehandelt" werden. Selbstverständlich "im Namen der Menschen-
rechte". Wie immer. Es geht gar nicht darum, ob und wieviel Ver-
brechertum Karadzic vorzuwerfen ist. Fakt ist, dass dort unten sehr
viele auf allen Seiten zu Tieren wurden. Und auch zu "angesehenen
Persönlichkeiten" gäbe es manches zu sagen. Ob Ihr es nun glaubt,
oder nicht: Dort handeln Verbrecher unter sich, aber nur, wer aus
Gründen der Massenbeeinflussung und Pseudorechtfertigung als solcher
betrachtet werden *soll*, wird auch so präsentiert. Ich schrieb vor
Wochen hier, dass der Krieg kommt, wenn das Wetter es zulässt.
Nun wird es nicht mehr lange dauern. Oh, um der Menschlichkeit
willen wird man zwei Verbrecher in einem hochehrenhaften Kreuz-
zug jagen. Den Preis zahlen einfache Soldaten und Zivilisten, wie-
viele Tote und Verstümmelungen und Zerstörungen sind zwei gera-
de als aktuell deklarierte Verbrecher eigentlich wert ?
Na ja, die hohen Herren zahlen ja nicht selbst. Also ist der Preis
doch eigentlich sekundär. Leider steht fest, dass die bosnischen
Serben zu diesen Verbrechern stehen. Belgrad würde sie möglicher-
weise gern opfern um dem Krieg zu entgehen. Doch sowohl Pale,
als auch Belgrad werden dem Plan kaum entgehen können. Ich
denke, dass sie stolz sind, die Serben, sie fühlen sich nun verfolgt,
nach der Krajina, nach Sarajevo, nach grossen Gebietsaufgaben in
Bosnien. Alles "altserbisches" Gebiet. Sie werden nicht noch mehr
geben. Wenn sie erkennen, dass sie nicht ausweichen können, dann
werden sie eben erbittert diesen Krieg führen. Was sollten sie auch
sonst tun? Das Allerschlimmste ist, dass sie propagandistisch darauf
eingestimmt sind, uns Deutschen die Hauptschuld zu geben.

Ihre Medien machten sie antideutsch, unsere machten uns antiser-
bisch. Wie praktisch. Und Kinkel tat sich ja bei der "Karadzic -
Initiative" jüngst besonders hervor. Ich würde ja gerne mal die ser-
bische Presse dazu sehen.... die englische hetzt ja bereits, weil WIR
natürlich Schuld am Rindfleischplobem sind.

Was werden die Serben also tun?
Im Untergangskampf Terror nach Deutschland bringen?
Vielleicht erreichen ihre Raketen Süddeutschland. Und natürlich werden
wir Deutschen dann "richtig böse". Alles nach Plan. Zwei Raketen auf
München und kein Deutscher hätte Berdenken, nun erst recht und richtig
die Bundeswehr loszuschicken. Ist ja nur Verteidigung! So verteidigen
sich die Dummgemachten allesamt! Alles Opfer. Und die Lenker mit den
Fäden grinsen und sind in Sicherheit. Besonders traurig ist, dass die
russisch-serbische Bindung zum Tragen kommen dürfte. Ein Krieg ist
so leicht gemacht. Krieg wegen Karadzic und Mladic? Wegen *nur*
zwei Personen? Nun ja, wievele Personen kamen beim Attentat in Sara-
jevo 1914 um ? Wenn alles gut vorbereitet ist, dann braucht man nur
noch das Schlüsselereignis. Und wenn's dann ungefähr gleichzeitig in
Palästina, Korea und der Ägäis losgeht (und sonstwo), dann ist das
Chaos perfekt. Man hätte es nicht besser planen können und es kann
einfach nicht alles nur Zufall sein. Mir fällt jetzt der Name nicht ein,
aber da war doch ein US-Admiral oder General, der angeblich mit einer
Zeitung einen Termin hatte und kurz vorher angeblich Selbstmord beging,
tot ist er wohl. Was wollte der der denn nur erzählen?

Ich hätte ja so gern das unerschütterliche Vertrauen der vielen, die da
meinen, dass alles "schon in Ordnung sei".... aber es gelingt mir ein-
fach nicht.

Es gibt keine Verschwörung? Wieviel Scheisse brauchen die Leute ei-
gentlih, bis sie es überhaupt nur für möglich halten, dass auch tat-
sächlich geschissen wird?

Zum Schluss noch eine Kleinigkeit aus der Berliner Zeitung von heute,
zum Thema Israelwahl (ürigens dürfen ca. 2 Millionen  Palästinenser
nichtmal mitwählen, ca. 1/3 der theoretisch wahlber. Einwohnwer des
Gebietes, für das gewählt wird. Beachtlich. Äußerten sich die wahren
Brettnazis um MBl nicht für das Ausländerwahlrecht hier? Irgendwie wit-
zig, hier sollen eindeutig Zugereiste wählen, und ich will mich gar nicht
unbedingt dagegen äußern, aber in Israel lassen sie die nichtisraelischen
Palästinenser NICHT wählen, obwohl das UREINWOHNER sind. Toll.
Hoffentlich kann Arabien sich einigen.)

Ach so, die Kleinigkeit, Zitat:

"Die einzigen, die klare Zukunftsprognosen wagen (Anm.: Zur Israel-
Wahl), sind einige verwirrte Propheten, die in der Fussgängerzone
von Jerusalem Posten bezogen haben. Erik, ein zu den Wahlen ange-
reister Jude aus New York, prophezeit den Zusammenbruch der Welt-
wirtschaft binnen weniger Zage, ein Mann in schwarzem Kaftan die
bevorstehende Ankunft des Messias."

Tja. Die Sache mit der Weltwirschaft scheint mir gar nicht so un-
wahrscheinlich. Der Messias wird aber nicht echt sein.



               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Angriff bald?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 03 Jun 1996 19:48:00 +0200

Betreff : Kalle am 02.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Angriff bald? <<<<<<<<<

Hi!

> Ich moechte Dir doch mit Deiner Aussage konfrontieren, dass Du den
> Krieg USA-Kuba als Reaktion auf den Abschuss eines Flugzeugs
> "prophezeit" hast.
> Und was ist? Nischt...ueberhaupt nix!
> Vielleicht solltest Du Deine Kristallkugel einmal putzen.

Abwarten. Anstelle "nischt..." erinnere ich mich an das "Burton-Gesetz"  
(oder ähnlich), dass nichts anderes als Wirtschaftskrieg ist. Anlass war  
die Flieger-Finte. Also: Erst provozieren - dann zuschlagen. Jüngst führte  
das zu "Spannungen" zwischen EU und USA, da die die EU offenbar nicht  
recht spuren will, wodurch ihr selbst Handelskrieg droht. Es scheint, dass  
Du schlecht informiert bist, und Wirtschaftskrieg (der zu richtig echten  
Toten führt, so auch im Irak) nicht als Krieg betrachtest und Hungertod  
vielleicht als human. Abgesehen davon, dass aus nichtwirksamen  
Wirtschaftskrieg dann schnell ein "heisser" Krieg wird, gehörst nach  
meinen Moralvorstellungen *Du* in die von Dir erwähnte Behandlung, unter  
anderem auch deshalb, weil Du Deinen Hass und Deine Bösartigkeit auch noch  
so ungeniert zur Schau stellst. An den Worten erkennt auch mancher Laie  
den Geisteszustand.

Ende und Aus.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Angriff bald?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 09 Jun 1996 09:38:00 +0200

Betreff : Kalle am 08.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Angriff bald? <<<<<<<<<

Hi!

> Potzblitz! Da wuerde mir doch glatt der Kitt aus der Brille fallen, truege
> ich eine. Sitzt da doch in Berlin ein Jemand Tag fuer Tag am Rechner,
> schreibt 100kb Artikel ueber den Untergang der Welt, Verschwoerungen wohin
> das Auge reicht, Ufos deutscher Produktion, die jedem Erich von Daeniken
> das Wasser im Munde zusammen laufen lassen - und dieser jemand empfiehlt
> dann noch den Psychiater, den er sicherlich selbst am noetigsten haette.

Ich habe Dir keinen Psychiater empfohlen (hier hast Du wohl aus meinem  
Einsatz deine Technik gemacht), sondern ich sagte, dass ich in der Lage  
bin, am Hasston eines Textes, am "Drumherum", den Geisteszustand des  
Verfassers zu erkennen - mehr nicht. Um das zu ändern, brauchst Du keinen  
Psychiater, sondern einfach nur Ruhe, Entspanntheit, etwas  
Verinnerlichung, vielleicht ein paar gute Bücher, fortschrittliche  
Menschen um Dich herum. Kurz gesagt: Positives denken. Erst dann erkennst  
Du überhaupt das Negative. Dass dieses existiert, das ist leider nicht zu  
bestreiten. Dafür kann ich nichts, aber man sollte ihm nicht auch noch  
*dienen*.


> Jung, was Dir fehlt ist eine Portion Humor und mehr Kontakt zur Aussenwelt.
> Hass und Boesartigkeit?

Ich nehme an, dass mein Kontakt zur Aussenwelt wesentlich intensiver ist  
als Deiner, wobei es für mich eher eine Frage der Qualität als der  
Quantität ist. Gut, wenn ich 8 mal im Monat in die Disco gehe oder ins  
Fitneßstudio, dann bin ich in der Außenwelt und da sind auch andere, aber  
da läuft nicht viel, nur Oberflächlichkeit. Humor zeige ich da, wo ich es  
für richtig halte. Gegenüber den Verteidigern von Lüge, Haßstrukturen,  
Terror und Krieg finde ich Humor völlig unangemessen.


> Wie soll ich denn sonst jemanden nennen, der nach
> gesundem Menschverstand zu urteilen einem Angstkomplex anheim gefallen ist,

Du setzt hierbei voraus, dass keine Kriegsgefahr besteht. Ich sehe das  
anders. Hier verwende ich eine simple Logik: Besser vor einem gar nicht  
kommendem Krieg warnen, als einen doch kommenden Krieg ignorieren. Die  
Menschen glaubten schon oft, es würde keinen Krieg geben und es gab ihn  
dann doch. Manchmal nehme ich mir ganz einfach die Vergangenheit zu Herzen  
und leite aus ihr ab.

> der sich ueberall verfolgt sieht und die Schuld bei "Illuminaten" sucht?
> Wie soll jemand beurteilt werden, dessen Newszeiten taeglich bei 8:45
> beginnen und sich bis 23:00 nachts ueber den Tag verstreut hinziehen?

Ich bin nicht der Einzige. die Berichterstattung ist gewaltig. Doch,  
natürlich, die Warner waren stets winzig von der Wirkung gegenüber den  
Medien und sie wurden stets zuwenig beachtet und ich nehme an, dass es  
diesmal nicht anders ist. Ich habe keine allzu grosse Angst mehr davor,  
wenn die Menschen so sind, dass sie nichts tun, dann haben sie diese  
Kriege auch verdient, da ihre Passivität und Leichtgläubigkeit sie  
mitverursacht. Meine Systemuhr steht übrigens noch auf Winterzeit. Du hast  
allerdings Recht, ich lasse mich in letzter Zeit zuviel auf unsinnige  
Diskussionen ein, was mich auch im Lesen zu sehr beschränkt. Die  
Diskussionen bringen mir auch nichts, also werde ich meine Antworten  
einschränken. Da ist nur *ein* Problem: Wenn jemand irgendwelchen Müll  
antwortet, denn ich mühelos beseitigen könnte, dann habe ich den dummen  
Drang, es auch zu tun, weil ich denke, der würde sonst denken, ich hätte  
nichts zu erwidern und sich bestätigt fühlt. Aber - ich werde, aus reinen  
Zeitgründen, einigen dieses Bestätigungsgefühl lassen müssen.

>
> Ach Scheisse....mir ist das  jetzt auch zu bloede, ich geh jetzt
> schwimmen.....mach das auch mal, bringt einen auf andere Gedanken.
>
> > Ende uns Aus
>
> Eben!.....und tschuessss.....
>
>
>      -cj


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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: WV u. Seilschaft
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 16:12:00 +0200

Ach so.

Irgendwer äußerte, dass er und ein Freund ja auch mal "angetan"
waren von dem Gedanken an eine steuernde Verschwörung, ich sage
lieber: Seilschaft. Aber - das könne ja nun nicht sein, wegen der
Wiedervereinigung Deutschlands. Das Gegenteil ist der Fall.
Durch die Wiedervereinigung wurde Deutschland nicht etwa stärker,
sondern zu beiden Ex-Seiten schwächer. Sie war ein idealer und
bestens getimter Stoss. So konnte man die Schuldenspirale wirklich
SEHR ordentlich in Schwung bringen und das geeinte Land in den
Kollaps führen. Jetzt ist er da, wo kam er her ? Natürlich musste
man dafür sorgen, dass das Projekt NICHT gelingt. Hier verweise
ich auf (wieder mal) Van Helsing, der auf das Buch "Mythos RAF"
verweist. Rohwedder und Herrhausen hatten gute Pläne, die Verei-
nigung zu bewältigen, der tödliche Umtauschkurs wurde seinerzeit
von klugen Leuten kritisiert. Aber der Todesstoß kam, sowohl durch
den Umtausch, was nur der Anfang war, als auch durch die Ermordung
der zu gefährlichen Personen Rohwedder und Herrhausen, was man der
nicht mehr existierenden RAF in die Schuhe schob. Schäuble überlebte,
und "kocht", gemeinsam mit exzellenten Wirtschaftswissenschaftlern,
aber für deren Rettungspläne ist es täglich mehr zu spät. Tja, so
konnten wunderschön Milliarden in den Sand subventioniert werden,
Bremer Vulkan war nur das letzte Beispiel für die kriminelle Vorge-
hensweise, die wir für Dummheit halten sollen. Deutschland wurde
regelrecht abgeschossen. Ausserdem schaffte man eine in der
Machiavelli-Strategie stets willkommene zusätzliche innere Porali-
sierung. Weiterhin konnte man das Ausland wunderbar gegen das
viel zu starke Deutschland aufhetzen, vom "Vierten Reich" war sogar
die Rede, dabei krebst das Land in den Abgrund. Die Vereinigung als
Gegenbeweis? Lachhaft. Wenn man es klug geregelt hätte, dann käme
Nachdenklichkeit in Betracht. So aber war es ganz im Sinne der Pla-
nung. Van Helsing nennt sein Kapitel dazu : "Gemeinsam in den Un-
tergang". Aber dazu muss man nicht Van Helsing gelesen haben.
Gestern las ich im Videotext, dass Deutschland in der Liste der
"Top-Wirtschaftsstandorte" auf Platz 21 abgerutscht ist.

Ehrlich gesagt würde ich mich nicht wundern, wenn der Kanzler sich
eines Tages absetzt. Nach Israel? Es ist sehr gut möglich, dass
Spitzen aller Parteien zu der Seilschaft gehören, einschl. PDS und
Grüne. Nicht jedoch die Mehrheit der MdB.  Zumindest theoretisch
könnte eine parteiübergreifende Initiative der MdB jederzeit eine
Bilderbergerunabhängige Regierung wählen.
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: WV u. Seilschaft
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 07:50:00 +0200

Betreff : hk am 31.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: WV u. Seilschaft <<<<<<<<<

Hi!

> > Nicht jedoch die Mehrheit der MdB.  Zumindest theoretisch
> >könnte eine parteiübergreifende Initiative der MdB jederzeit eine
> >Bilderbergerunabhängige Regierung wählen.
> >
> Hier liegt noch eine , wenn auch sehr geringe Moeglichkeit, das
> Ruder herum zu werfen.
> Dann wird aber wieder der Aufschrei " Nazis" usw. kommen.


Ich denke, es gibt Hoffnung, dass die Grünen wachwerden. Ob man diese dann  
"Nazis" nennen wird, das wage ich zu bezweifeln. Parteigrenzen spielen  
verm. eine geringere Rolle, als das Alter. Es könnte sein, dass die V-MdB  
isolierbar sind. Wenn die Mehrheit der MdB bemerkt, dass "jemand" verdeckt  
hineinregiert, könnte es ein gemeinsamer Wunsch sein, dies zu beenden. Man  
muss halt konstruktive Hoffnung haben.
           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: WV u. Seilschaft
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 07:30:00 +0200

Betreff : wg am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: WV u. Seilschaft <<<<<<<<<

Hi!

> >Durch die Wiedervereinigung wurde Deutschland nicht etwa stärker,
> >sondern zu beiden Ex-Seiten schwächer. Sie war ein idealer und
> >bestens getimter Stoss. So konnte man die Schuldenspirale wirklich
> >SEHR ordentlich in Schwung bringen und das geeinte Land in den
> >Kollaps führen.
>
> Kollaps? Sie sollten nicht so sehr an die Propaganda gewisser Kreise
> dieses steinreichen Landes glauben, deren verschwoererische Ziele
> gewisse sozialpolitische Veraenderungen sind ...

Oh, ich bin sicher, dass diese Kreise nicht darunter zu leiden haben  
werden. Aber, es geht ihnen nicht um Geld, denn Geld haben sie und damit  
ködern sie nur die, die noch etwas davon vertragen könnten. Ihnen geht es  
um Macht und das Geld ist nicht Ziel, sondern Mittel. Ja, das Ziel sind  
sozialpolitische Veränderungen. Arbeitslosigkeit und Notstand, Zerstörung  
eines unabhängigen Staatswesens. Die Frustrierten werden radikalisiert,  
Gegenpol diesmal: Ausländer. Das Ganze dient der Destabilisierung. Und  
während wir uns zu Tode sparen (muessen?) verschenken wir U-Boote an  
Israel für den Heiligen Krieg. Wir schenken's Bremer Vulkan, wir  
schenken's in div. "Subventionsprogrammen", Hauptsache, es laesst sich  
irgendwie Geld möglichst sinnlos "um die Ecke bringen".

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: ZGram - May 29, 1996 "New Columnist"
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 30 May 1996 16:46:00 +0200

## Nachricht vom 29.05.96 weitergeleitet
## Ursprung : merlin@normarz.snafu.de

Hi!

Ich leite diesen Text mal weiter. Ich verstosse zwar ein wenig gegen die  
Copyright-Bedingungen, hoffe aber auf Verständnis dafür. Schliesslich sind  
wir hier in Deutschland.

-------------------------------------------------------------------------

I recently added a magnificent columnist to the XXXXXXXXXXX former career
diplomat now living in retirement in Canada, Ian Macdonald.  Every once in
a while, when I am short on time, I will use one of his submissions as
fillers.  They are a real treat!

Here's one:

"Vilification of a Nation

During World War I, in order to bolster support for the war effort, the
British public was inundated with stories of atrocities allegedly committed
by the "barbarous Hun".  There were "eye witness" reports of the
bayonetting of Belgian babies, the crucifixion of Allied prisoners and the
boiling of soldiers' corpses to make soap.

Several years after the war, a commission was established by the British
Government to investigate the charges.  The commission found the stories to
be untrue.

After World War II, there was no such impartial investigation.  Instead,
the anti-German propaganda was further embellished and intensified.  Far
from being exposed as fraudulent, the atrocity stories were given credence
through repetition and the Nuremberg Trials (described by one prominent
American jurist at the time as "nothing more than a high class lynching
party").  In order to conceal the truth, hearsay was accepted as
"evidence", confessions were obtained through brutal torture and trickery,
critical documents were withheld from the defense, effective
cross-examination was not permitted and the basic principles of Western
justice violated in order to gain convictions.

The orchestrated Trials became an instrument of vengeance for the viciously
unscrupulous refugees from Naziism who constituted most of the staff.  The
judges were all drawn from the ranks of the victors, prompting a prominent
anti-Nazi German to comment that "only God can save him who is judged by
his accusers".

Some day, of there is indeed a God in Heaven, the truth about the origin
and events of World War II will emerge.  It will not be a happy day for the
diabolical schemers who defamed the German nation and contrived the
fratricide among Christians so serve their own selfish purposes.  It will
however be a happy day for mankind, and Germans will no longer need to
apologize for doing the right thing."

This is a man who once served proudly in the Canadian Air Force, fighting
against Germany, engaged in what he thought to be a just and righteous war.
There aren't many like him with the courage to say:  "We were wrong."



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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: ZGram - May 29, 1996 "New Columnist"
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 07:39:00 +0200

Betreff : wg am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: ZGram - May 29, 1996 "New Columnist" <<<<<<<<<

Hi!

> Das stand doch schon mindestens 33 mal im Spiegel. Geht ihnen die Luft
> aus, "finden" Sie nichts wirklich neues mehr?

Doch, ständig. Vor lauter entdeckten Neuigkeiten und Lügen geht mir  
allerdings manchmal die Luft aus.

> >This is a man who once served proudly in the Canadian Air Force, fighting
> >against Germany, engaged in what he thought to be a just and righteous war.
> >There aren't many like him with the courage to say:  "We were wrong."
>
> Bitte belaestigen sie diese Gruppe nicht weiter mit den
> neo-pubertaeren Aha-Erlebnissen irgendwelcher ungebildeter Cand-Amis.

Ah ja. Unerwünschte Erkenntnisse sind

a) Belästigung
b) neo-pubertär (warum nicht neo-faschistisch, wieso diese Milde?)
c) ungebildet

Wenn es jemand wagt, die Dinge anders zu beurteilen, dann hauen wir am  
besten dreimal mit der Standardbewaffnung zu. Ich weiss, dies folgt der  
These, dass die Masse nicht denken will und sich lieber von Emotionen,  
also auch von emotionsfördernden Sprüchen leiten läßt, als von Argumenten,  
Fakten, emotionslosen Aussagen. Aber wer weiss. Es funktioniert sicher
nicht immer.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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                           "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: ZGram - May 29, 1996 "New Columnist"
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 14:09:00 +0200

Betreff : wg am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: ZGram - May 29, 1996 "New Columnist" <<<<<<<<<

Hi!

> >Doch, ständig. Vor lauter entdeckten Neuigkeiten und Lügen geht mir
> >allerdings manchmal die Luft aus.
>
> Obs' mit der mangelnden Atemversorgung nicht vielleicht doch eher
> daran liegt, dasz die beruehmt-beruechtigten Killer-Telephaten der
> Illuminaten sich bereits Ihrer angenommen haben? Bei den brisanten
> Neuigkeiten, die Sie hier verbreiten, werden Sie zunehmend zu einer
> Gefahr, Herr Marzahn! Ohne professionellen (etwa tibetanischen)
> medialen Schutz kann es ungemuetlich werden fuer Sie.

Tja, dann verlasse ich mich wohl am besten darauf, dass ich diesen Schutz  
habe. Kann denn das Lesen alter Zeitungen sooo gefährlich sein ?
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: fanatisch (Re: Nochmal van Helsing.)
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 21:46:00 +0200

Betreff : j.ingwersen am 30.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> fanatisch (Re: Nochmal van Helsing.) <<<<<<<<<

Hi!

> > _Ich hasse unsere Demokratur!_
> >
> > _Ich will kein programmierter Sklave werden._
> > _Ich will frei sein und werde alles tun, um_
> > _diejenigen, die uns die Freiheit des Denkens_
> > _nehmen wollen, in die Unfreiheit fuehren,_
> > _damit sie selbst erkennen, dass Freiheit das_
> > _hoechste Gut des Menschen ist._
>
> Tod allen Fanatikern!


Tod oder Freiheit! (Die Toten Hosen)




               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Subject: Re: Horst Kleinsorg: Waffen-SS
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 13:29:00 +0200

Betreff : hk am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Horst Kleinsorg: Waffen-SS <<<<<<<<<

Hi!

> Wer ist _wir_? Die Mossad? das  Wiesenthal Center, Nizkor  oder
> das BfV oder wer?
> Wie die mich, stellvertretend durch Leute wie Du, behandeln ist
> mit voellig  WURSCHT.


Hey, ich stelle fest, dass wir ähnliche "Verdachtsmomente" haben. Mehr als  
Indizien kriegen wir aber nicht. Also Beweise in Form von Mitgliedslisten  
oder Ausweisen werden wir nicht erhalten. Wir muessen sie über ihre  
Verlogenheit überführen. Ich wünsche Dir viel erfolg mit deinen Fallen.

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: ZGram May 30, 1996 "Revisionism catching on?"
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 21:17:00 +0200

Here is another sensational development.  Revisionism continues to catch
people as though it were an outbreak of the measles - the latest being some
truly high caliber people in England.

Imagine this headline, written by Bernard Josephs, {Jewish} followed by
excerpted text quoting Sir Leon Brittan {Jewish} and Michael Howard
{Jewish}  in the Jewish Chronicle, May 10, page 9:

"Brittan opposes Euro-law against Holocaust denial.

European commissioner Sir Leon Brittan has lined up with the British
government in opposing moves to make Holocaust denial a criminal offense
throughout Europe.

Addressing an audience of Jewish communal leaders, european diplomats and
MPs in London last week, Mr. Brittan warned that such legislation would
endanger freedom of expression.

"If we have a law to stop people saying things, even though they are
palpably untrue, then God help us," he said. . .

"It is one thing to incite hatred and another to express views, however
disagreeable, on historical events."

The comments of the former Home Secretary were in keeping with those of
Prime Minister John Major and Home Secretary Michael Howard following the
government's refusal to join in EU counterparts in declaring Holocaust
denial a criminal offense.

In a letter to Board president Eldred Tabachnik, Mr. Major had argued that
such a move would be tantamount to "suppression of opinion."

And, even further down:

Asked about the need to protect Jewish interests in Europe, the
commissioner (Britton) said his impression was that "the issues on Jewish
representation is needed are important, but limited."

The article then goes on to say:

"If the freedom of speech means anything at all, it includes the right to
be wrong and tendentious, and the right even to cause offense.  And if we,
as Jews, now live in comparative security, it is largely because we have
the good fortune to live in societies where such freedom is taken for
granted.

The whole process of historiography is one of revision, not only because
new facts and documents come to light, but also because even established
facts can be reassessed and reinterpreted, for one generation rarely sees
events through the perspective of another.

To demand laws that the received wisdom surrounding the Holocaust should
forever be insulated from the process goes against every dictate of reason.

Such laws are wrong in principle and are ineffective and possibly harmful
in practice ."

And, commenting on Revisionist work, the article writer opines-listen to this:

"Any attempt to stifle their work, however, will always lay one open to the
suspicion that one has something to hide.  And nothing such people can say
is quite as damaging as the suppression of their right to say it."

I have often thought that we ought to promote an experiment:

Pick 100 of the brightest, most articulate people from all nationalities,
their only criteria being that they have a public record of respect for
science and reason, put them in a glass bubble for two weeks, and give them
our finest writings with all access possible to double-check the facts-and
let them do nothing but read.

And then take a poll and see how many of them would come out as
Revisionists.  I'd take my chance.  Would you?

Ingrid

Thought for the Day:  "Anyone who has begun to think places some portion of
the world in jeopardy."  (John Dewey)





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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Menschenrechte
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 21:24:00 +0200

Menschenrechte auch fur Deutsche
Presse-Mitteilung
Gunter Deckert Freedom-Committe
c/o G.Coletti
P.O. Box 61221
Pasadena, CA 91106  USA


Das Gunter Deckert Freedom Committee wendet sich an alle demokratischen
Regierungen der Welt, an alle Menschenrechtsor
ganisationen, an die Kirchen und an alle Menschen mit demokratischer Gesinnung
mit der Bitte, moralischen Druck auf Deutschlandauszuuben. um dort die  
Menschenrechte wieder herzustellen.
Das Gunter Deckert Freedom Committee ist eine lose Verbindung von Demokraten aus
den USA und anderen Teilen der Welt, die fur die strikte Einhaltung der
Menschenrechte streiten.
Warum der Name Gunter Deckert Freedom Committee? Die meisten unserer Aktivisten
teilen nicht die politischen Ansichten von Gunter Deckert.  Aber sie streiten
dafur, das er seine Meinung frei sagen darf.  Allerdings weist die Verfolgung
von Gunter Deckert derart gravierende Menschenrechtsverletzungen auf, die den
Kampf fur die Menschenrechte unter seinem Namen zwingend machten.
Gunter Deckert wurde bereits 1992 vom Landgericht Mannheim wegen
"Volksverhetzung" zu einer Haftstrafe von einem Jahr (auf Bewahrung) verurteilt,
Was hatte, Deckert getan? Er ubersetzte den Vortrag des amerikanischen
Gaskammer-Konstrukteurs Fred Leuchter im Zusammenhang mit dessen Gutachten uber
die Gaskammern von Auschwitz.
Das Gericht warf Deckert vor, er hatte durch seine Ubersetzertatigkeit den
Holocaust geleugnet und sich deshalb der Volksverhetzung schuldig gemacht.
Allerdings verwarf der Bundesgerichtshof Karlsruhe in seiner
Revisionsentscheidung das Mannheimer Urteil.  Begrundung: dieLeugnung der  
Gaskammern alleine erfulle nicht den Tatbestand der
Volksverhetzung.  Volksverhetzung sei nur dann gegeben, wenn  
ergleichzeitig den Juden ihr Lebensrecht abgesprochen hatte.
Diese Begrundung loste einen weltweiten Sturm medialer Entrustung aus, sodas
sich die deutsche Justiz genotigt sah, die Karlsruher Entscheidung den
internationalen Erwartungen anzupassen.  Im Juni 1994 wurde Deckert vom
Landgericht Mannheim erneut verurteilt, wieder wegen Volksverhetzung. Die
Volksverhetzung, d.h., den Juden das Lebensrecht absprechen, sahen die Richter
von Deckert dadurch verwirklicht, das er das Wort Holocaust mit "Holo" einmal
abkurzte und zu einem anderen Zeitpunkt wahrend der Ubersetzung lachelte [!].
Das Strafmas beliesen die Richter bei einem Jahr Haft auf Bewahrung.  Aber die
Richter begrundeten ihr Urteil zu seiner Person objektiv, was fur Gunter Deckert
fatale Folgen haben sollte.  Sie schrieben in ihr Urteil (6) KLs 6192):
"Nicht auser Acht gelassen wurde die Tatsache, das Deutschland auch heute noch,
rund funfzig Jahre nach Kriegsende, weitreichenden Anspruchen politischer
moralischer und finanzieller Art aus der Judenverfolgung ausgesetzt ist, wahrend
die Massenverbrechen anderer Volker ungesuhnt blieben, was, jedenfalls aus der
politischen Sicht des Angeklagten, eine schwere Belastung des deutschen Volkes
darstellt ... Der Angeklagte hat in der Hauptverhandlung einen guten Eindruck
hinterlassen Es handelt sich bei ihm um eine charakterstarke,
verantwortungsbewuste Personlichkeit mit klaren Grundsatzen."
Aufgrund dieser Urteilspassage wirbelte eine Art Medien-Feuersbrunst um den
gesamten Globus.  Nur ein Schrei war noch zwischen Tel Aviv, Bonn und Washington
zu horen,.  Exempel statuieren.  Deckert ins Gefangnis.  Und so kam es, wie es
auf Wunsch der Medien und der Politik kommen muste.  In einer weiteren [dritten]
Verhandlung vor dem Landgericht Karlsruhe wurde Deckert fur das Wort "Holo" zu
zwei Jahren Gefangnis ohne Bewahrung verurteilt.
Revisionisten durfen sich bei Prozessen vor deutschen Gerichten zu
zeitgeschichtlichen Fragen nicht mit Beweisen fur ihre Behauptungen verteidigen.
Damit wird ihnen das Recht auf Selbstverteidigung und rechtliches Gehor
genommen, was eine Verletzung der Menschenwurde. darstellt.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am 8. Marz 1994 unter dem Aktenzeichen I
StR 179/93 im Fall Deckert folgendes festgelegt: "Die Strafkammer (Landgericht
Mannheim) ... hat zu Recht angenommen, der Massenmord an den Juden, begangen vor
allem in den Gaskammern von Konzentrationslagern wahrend des 2. Weltkrieges, sei
als geschichtliche Tatsache offenkundig: eine Beweiserhebung daruber sei deshalb
uberflussig."
Die Doktorarbeit des judischen Forschers Daniel Goldhagen, die als Buch
("Hitlers willige Henker") derzeit die Hitlisten der Weltbestseller anfuhrt,
kommt laut Spiegel Nr. 21/1996, S. 77, zu einem neuen Forschungsergebnis:
"Vergasen war eine Nebenerscheinung des Abschlachtens der Juden durch die
Deutschen."
Gemas deutschem Auschwitz-Gesetz muste Goldhagen bei Einreise nach Deutschland,
was im Rahmen seiner Buchprasentation bald bevorsteht, verhaftet und (wie
Deckert) abgeurteilt werden.
Auch er leugnet die vom Bundesgerichtshof festgeschriebene  offenkundige
Tatsache", das Juden  vor allem in den Gaskammern" ermordet wurden.  Zumindest
verharmlost" er diese  Tatsache" (bis zu 5 Jahre Haft).
Wenn Volksverhetzung, dann betreibt sie Goldhagen.  Gemas FAZ vom 30.4.1996 auf
Seite 42 sagt Goldhagen uber die Deutschen folgendes:  "Deutschland ist
fundamental antisemitisch und hat den Judenmord willig und mit innerer
Zustimmung vollzogen.  Hatte  das Land die Moglichkeit dazu gehabt, ware die
Vernichtung der Juden bereits im 19.  Jahrhundert durchgefuhrt worden.  Besase
es  ein anderes politisches System, ware es auch heute wieder zum Genozid
fahig."  Die grose britische Tageszeitung, THE OBSERVER, beurteilte am 21. 4.
1996 Goldhagens Buch wie folgt:   " Und somit ist dieses Buch eine Hymne des
Hasses gegen die Deutschen."
Nun steht Gunter Deckert (und nicht Goldhagen) am 14.  Juni 1996 wiederum vor
Gericht. Das Amtsgericht Weinheim hat ihn in drei Fallen der Volksverhetzung
angeklagt.  Er habe durch den Verkauf von zwanzig Buchern (Gauss: Grundlagen zur
Zeitgeschichte) durch die Organisation eines Vortrages fur den britischen
Historiker David Irving (1990) sowie durch sein Dokumentarwerk uber seinen
Prozes (Der Fall Gunter Deckert) den Mord in Gaskammern heruntergespielt.
In Deutschland mus wieder die Vernunft einkehren.  Die Hexenverfolgungen des
Mittelalters haben gereicht.  Schreiben Sie nach Bonn an das :
Justizministerium   D-63113 Bonn



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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Israel
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 22:13:00 +0200

(Ich habe noch nicht reingeschaut, aber offenbar, laut Anzeige,
ist unter http://www.BerlinOnline.de u.a. ein Archiv der
Berliner Zeitung verfügbar)



Die Berliner Zeitung vom 31.5.96 geht ausführlich auf die
Israel-Wahl ein. Stärkste Partei wird Peres Arbeitspartei,
doch ist mit einer Koalition der rechten Likud-Partei und
den gestärkten, noch rechteren Randparteien zu rechnen, zu
denen auch religiös-orthodoxe Horrorgruppen zählen. Israel
wird also ganz offen zum Faschismus übergehen. Noch immer
offen ist die Direktwahl des Ministerpräsidenten. Der "Falke"
Netanjahu liegt derzeit 20.000 Stimmen vor "Adler" Peres,
doch ca, 145.000 Stimmzettel von Soldaten und im Ausland
lebenden Wahlberechtigten sind noch nicht ausgezählt. Man
bedenke, dass dieser Weg in den Faschismus nur möglich war,
weil 1/3 der Bevölkerung, palästinensische Ureinwohner NICHT
wahlberechtigt war!

Netanjahu wurde am 27.10.49 in Jerusalem geboren und wuchs
in den USA auf. Immer, wenn es "nötig" war ging er nach Israel
zurück. Nit 17 nahm er 1967 am 6-Tage-Krieg teil. 1973 unter-
brach er sein Studium in den USA um am Jom-Kippur-Krieg teil-
nehmen zu können. In den folgenden Jahren trat Netanjahu immer
stärker als Hardliner auf. 1993 wurde er Likud-Vorsitzender.

Tagesthema-Kommentar der Berliner Zeitung :

ENTTÄUSCHUNG UND PESSIMISMUS
GIPFELTREFFEN IN JORDANIEN

Unter den arabischen Israelis herrscht tiefe Enttäuschung: Fast
90% von ihnen haben Shimon Peres votiert. Wenn Netanjahu
Premier wird und seine Partei, der Likud, mit den nationalen und
religiösen Parteien zusammengeht, wird sich ihre Lage verschlech-
tern: Deren Wahlkampf war von antiarabischen Parolen begleitet.
"Das israelische Volk hat sich ganz klar gegen den Frieden entschie-
den", so der arabische Politiker und Kandidat für das Parlament,
Azmi Bishara. Ohne die arabischen Stimmen betrage der Vorsprung
von Netanjahu elf Prozent. Ebenso entäuschend sei das Votum für die
nationalen und religiösen sowie auf ethnischer Grundlage basierenden
Parteien. Bishara kommt aus Nazareth, einer von Arabern bewohnten
Stadt. Hier hatte sich während der Regierung der Arbeitspartei viel
für die Bewohner verbessert. Der Ausbau der über vier Jahrzehnte ver-
nachlässigten Infrastruktur konnte in Angriff genommen werden, Projekte
zur Stadtsanierung wurden gestartet. Von einer Likud-Regierung wird
erwartet, daß sie sofort die Zahlungen einstellt.
Mit Sorge sieht Bishara auch die Zukunft des Friedensprozesses. "Die
Israelis votierten gegen den Friedensprozess, der den Palästinensern
ohnehin nur minimale Zugeständnisse macht. Was wollen sie?" fragt
Bishara sarkastisch. "Wollen sie Krieg?"
Salah Abdu Shafi, der wie alle in Gaza seit Monaten wegen der Absper-
rung das Autonomiegebiet nicht verlassen konnte, ist nicht enttäuscht.
Er hat weder große Hoffnungen auf die Arbeitspartei gesetzt, noch setzt
er sie gar auf Likud. "Die Verhandlungen werden nicht abgebrochen. Aber
weder werden die Siedlungen reduziert, noch die Autonomieabkommen
umgesetzt. Neue Konflikte sind vorprogrammiert."

(Ab jetzt nur noch Auszüge aus den Artikeln):

Der Leiter der palästinensischen Vertretung in Bonn, Abdullah Franghi,
zeigte sich gestern enttäuscht über das Ergebnis und warnte vor einem
Rückfall in eine Politik der Konfrontation. Diese würde "mit Sicherheit
sehr blutig", sagte er.

Bei israelischen Künstlern, Studenten und Akademikern ist die Stimmung
gedrückt.

Fassunglos über das Abschneiden der National-Religiösen, Orthodox-
Religiösen Shas und der russischen Einwandererpartei sind Liz und Rafi,
Miriam und Dany. "Es ist eine Schande, eine Schande", stöhnt Rafi.
"Über fünfzig Prozent der Wähler haben sich eindeutig gegen den Friedens-
prozess entschieden.

Peres wird - wenn er denn siegt und die Arbeitskraft stärkste Kraft wird -
die religiöse Shas in die Koalition nehmen müssen. Die Shas aber wird sich
ihre Unterstützung teuer erkaufen: Mit der Durchsetzung religiöser Vorschrif-
ten im Alltag, die nicht nur das Alltagsleben der orthodoxen, sondern auch
der säkularen Juden verändern.

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Alle friedliebenden Juden sollten nun Israel verlassen!
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Nazis
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 22:13:00 +0200

These:

Zunehmend erhärtet sich der Verdacht, dass die heutigen "Neo-
Nazis" nichts, aber auch rein gar nichts mit dem alten National-
sozialismus zu tun haben, sondern von z.B. Verfassungsschutz
und Mossad gesteuert werden. Dies würde dann bedeuten, dass
man ein abschreckendes Produkt schuf, um mit diesem Produkt
ganz andere Menschen zu vergleichen und zu diffamieren, oder
aber sogar in die Falle zu locken. Es wäre so genial wie simpel.
Ich finanziere/infiltriere einige Organisationen, diese treten
rechtsradikal, rassistisch und gewalttätig auf. Kommen nun ganz
andere historischen Wahrheiten zu nahe und entdecken "Ungereimt-
heiten" in der deutschen Vergangenheit, dann kann ich diese mit
meinem Produkt gleichsetzen und prima verfolgen, wobei ich mein
Produkt ganz oberflächlich ein paar der Wahrheit ähnelnde Töne
verkünden lasse (zur Kriegsschuld z.B.), aber natürlich ohne den
geringsten Beweis, und dann lasse ich mein Produkt noch reich-
lich spinnen und Terror treiben. So erreiche ich dann ganz einfach
eine allgemeine Versiegelung gegen die Wahrheit, oder erschwere
den Zugang zumindest erheblich. Eigentlich ist so ein simples Sche-
ma die einzige Erklärung für das, was geschieht. Das aber würde
bedeuten, dass Gewalt, Hetze und Lüge von höchsten Stellen er-
wünscht sind, Friedfertigkeit und Wahrheit aber nicht. Die schreck-
liche Saat geht auf, wie man an den sich Anti-Nazis nennenden
Wahrheitsleugnern mit ihrer offenkundigen Hetz-, Beleidigungs-
und Agressionswut erkennen kann. Wobei ich annehme, dass deren
Mehrzahl auftragsgemäß handelt, was mir angesichts der irgendwie
professionell wirkenden mindestens drei Helsing-Verdreher als Ver-
mutung sehr nahe liegt. Wer die Bücher gelesen hat, weiss was ich
meine. Es entspricht in etwa dem, was Emil Carlebach aus Heinrich-
Brüning's Memoiren gemacht hat. Diese Leute sind die, die ich als
Nazis im Sinne des heutigen Verständnisses ansehe und die mit den
gesteuerten Neo-Nazis ja auch am selben Strang ziehen. Die wenigen,
die nicht im Auftrag handeln, erkenne ich an der wesentlich weniger
professionalen Art, relativ naiv-dümmlich, die den Nazis auf ihren
widerlichen Leim gehen.

In den USA soll inzwischen "jeder jeden einen Nazi nennen". Jetzt weiss
ich auch warum! Ist doch vollkommen logisch.
               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Nazis
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 16:14:00 +0200

Betreff : A.WAIBEL am 31.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Nazis <<<<<<<<<

Hi!

> Wie praktisch: Wer Norberts Thesen halbwegs fundiert kritisiert, handelt
> "auftragsgemaess", wer das weniger fundiert tut, geht den anderen auf den
> Leim. Aber lieber Norbert, leider musst du folgenden Sachverhalt
> erklaeren: Ich habe im Juni 1995, als du dieses Buch noch gar nicht
> kanntest, einen dir inzwischen bekannten Artikel veroeffentlicht, in dem
> der Inhalt des Buches wiedergegeben wird. Damals war deine Paranoia noch
> im Anfangsstadium und du hast hier nur darueber spekuliert, ob HEGO und
> MBl Bestandteil einer Links-Rechts-Simulation im Netz sind. Das bedeutet,
> dass deine laecherlichen Aktivitaeten hier offenbar nicht der Grund fuer
> meine Beschaeftigung mit dem Thema waren.

Ich hätte diesen Artikel gerne als PM nochmal. Dieses Paranoia-Gesabbel  
mag Aussenwirkung haben, nicht jedoch auf mich selbst, Du kannst also  
ungeniert weitermachen, viel Vergnügen. Natürlich bin *ich* nicht der  
Grund. War Dir das Buch vorher bekannt, so war *das* natürlich der Grund.

Mir ist völlig klar, dass, *wenn* die Helsing-Bücher auch nur halbwahr  
sind, gewisse Kreise dagegen vorgehen muessen. Gerüchteweise wurden sie  
inzwischen verboten, Fakt ist, dass der Verlag nicht mehr liefert.  
Aktivitäten "gewisser Kreise" sind also deutlich sichtbar. Ob Du nun zu  
diesen Kreisen gehörst, oder nur verwirrt bist - beides ist möglich.

Wie hast Du es überhaupt geschafft, den Inhalt *zweier* Bücher wieder-
zugeben, welche schon extrem "dicht" sind und m.E. nicht weiter  
verdichtbar? Die Bücher sind ja bereits ein dichter Extrakt aus  
nachprüfbaren Quellen, einschl. Zeitungen. Alle von mir durchgeführten  
Prüfungen waren O.K. Eine "Generalüberprüfung" ist nicht möglich, nicht  
für eine Einzelperson. Aber eine Inhaltswiedergabe hier - das wäre ja ein  
echtes Kunststück.

*Ich* fand bislang nur Deine lächerliche Helsing-FAQ und die trotz Anfrage  
nicht weiter nachgewiesene Behauptung Deinerseits, Helsing hätte eine  
Verbindung zum European Kings Club. Beides ist das absolute Gegenteil  
einer *inhaltlichen* Auseinandersetzung. Die *Methode* wirkt auf mich  
jedoch "professionell", weshalb ich in Deinem Fall eine auftragsgemäße  
Arbeit vermute.

*Interessant* ist jedoch, dass Du bereits im Juni 95 von den Büchern  
wusstest. Das muss unmittelbar nach Veröffentlichung gewesen sein. Ich  
erfuhr erst kurz vor Lieferstopp davon, Du gehörst also gut unterrichteten  
Kreisen an. Sehr gut unterrichtet. Da macht die Annahme um so mehr Sinn,  
dass Du Deine Diffamierung sofort startetest, denn Du kannst ja nur mit  
diesen Lügen erfolgreich diffamieren, und das wirkt *nur* "präventiv", da  
jeder Selbstleser ja weiss, dass Du lügst. Also könnte es Deine Aufgabe  
gewesen sein, *frühzeitig* das Lesen der Bücher zu verhindern. Dass sie  
dennoch! zum "Erfolg" wurden (was ja wohl auch am *Inhalt* liegen muss),  
war sicherlich ein Problem für Leute wie Dich - also musste schliesslich  
die Verfügbarkeit unterbunden werden. Während aber die englische Version  
fast vollständig in alt.conspiracy durchlief, weiss ich, dass derzeit die  
deutsche Version komplett gescannt wird. Der Lieferstop war ein Fehler!
Er machte zuviele Leute zu aufmerksam. In ASCII-Form sind die Bücher nun  
unzerstörbar und leicht verteilbar. Ich hätte mir wirklich nicht träumen  
lassen, dass es jemals einen solchen Bücherkampf geben würde. Lügen haben  
halt wirklich kurze Beine und Lügengebäude brennen schnell und gut. Ich  
verstehe Euer Problem! Ehrlich. Und ich weiss keine Lösung, will ich auch  
gar nicht. Na ja, seht mal zu.
           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof
                           "Vekam, Adonai!"


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Frage:
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 31 May 1996 22:14:00 +0200

Hi!

Mir wurde berichtet, dass im heutigen Deutschland *fünfmal* soviele
Bücher verboten werden, wie im "Dritten Reich", gerechnet im prozen-
tualen Anteil an der Gesamtzahl der Neuveröffentlichungen. Gibt es zu-
fällig ein nicht verbotenes Buch, das sich mit dem Thema befasst ?
Eventuell auch aus der Schweiz, aber möglichst in deutscher Sprache,
zur Not aber auch in Englisch. Bei nur im Ausland verfügbaren Büchern
bitte Verlags- oder Bestelladresse nennen.

Wieder woanders wurde mir berichtet, dass deutsche Historiker zu-
nehmend das Land verlassen (müssen) und gerade jetzt eine "Säube-
rungswelle" läuft. Frage: Gibt es eine Exilorganisation als zentrale
Ansprechstelle ?

Verdammt, verdammt. Neugier und eine erhöhte Anzweiflungsfähigkeit
können zu ungeahnten Überraschungen führen.


               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Bücherverbrennung in Berlin 1933
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 15:36:00 +0200

Betreff : fuchs am 01.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Bücherverbrennung in Berlin 1933 <<<<<<<<<

Hi!

> die Worte Heinrich Heines:
> "Das war ein Vorspiel nur. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am
> Ende auch Menschen".

Das ist heuchlerisch im Quadrat!!

Heute werden Bücher zwar nicht öffentlich verbrannt (kommt vielleicht auch  
noch), aber staunend!! musste ich zur Kenntnis nehmen, dass Bücher still  
verboten werden - oder "man" kauft den Verlag, damit die Rechte und damit  
das Recht ein Buch "verschwinden" zu lassen.

"Stille Verbote" finde ich NOCH übler, als die offene Verbrennung - bei  
der weiss wenigstens jeder, was läuft.

Welchen Schluss in Bezug auf den Umgang mit Menschen muss ich nun aus  
Heines Aussage zum heutigen Deutschland ziehen, in dem Historiker und  
andere "Neugierige" anscheinend zwischen Knast und Exil wählen dürfen, was  
ebenso still und leise abläuft, wie die Bücherverbote?


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Huxley
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 21:35:00 +0200

*Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in*
*dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee*
*von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrscht, die zu*
*gar nichts gezwungen werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben*.

*Ihnen die Liebe zu ihr beizubringen, ist in heutigen totalitären*
*Staaten die den Propagandaministerien, den Zeitungsredakteuren und*
*Schullehrern zugewiesene Aufgabe........*

*Quelle* Aldous Huxley "Schöne neue Welt" Seite 15.


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: WP31BA
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 22:21:00 +0200

Auch darauf konnte ich keine Antwort geben. Hitler fuhr fort.

"Schauen Sie. Ich bin mir noch nicht mit meinen Mitarbeitern und mir selbst
einig, welchen Weg wir einschlagen mussen. Goring ist fur die Revolution,
kurz und bundig. Die anderen sind mehr fur die Umstellung, und ich selbst
bin mit beiden Moglichkeiten einverstanden. Die Revolution kann in ein
paar Tagen die Macht in unsere Hande spielen, die Umstellung fordert
lange Monate der Vorbereitung und viel Untergrundarbeit. Der Grund,
weshalb wir noch keinen Beschluß gefaßt haben, ist der, daß wir nicht
wissen, mit wieviel Geld wir von Seiten Ihrer Auftraggeber rechnen
konnen. Wären sie 1929 großzugiger gewesen, dann ware alles schon
lange in Ordnung. Aber mit den zehn Millionen Dollar konnten wir noch
nicht einmal die Halfte unseres Programrnes ausfuhren. Ich will Ihnen jetzt
unsere Berechnung im einzelnen rnitteilen. Revolution bedeutet, daß wir
rnit noch mehr Unterstutzung fur die Arbeitslosen diese Menschen zu uns
ziehen, in raschem Tempo Waffen kaufen und unsere Sturmabteilungen
organisieren mussen. Die Schmuggler werden das ausnutzen und Preise
fordern, die unsere Ausgaben gewaltig steigen lassen. Mit viel Geld sollten
wir es schon schaffen, Maschinengewehre einzuschmuggeln, denn ohne
Maschinengewehre hat es keinen Zweck loszuziehen. Die Umstellung
dagegen kann erst dann vollzogen werden, wenn wir verschiedene Wahlen
durch parlamentarische Verzogerungstaktik in Reichs- und Landtagen
erzwungen haben; die Masse wird dann wahlmude und laßt sich durch
unsere starke Propaganda leicht beeindrucken. Wahrend wir unsere
Parlarmentsarbeit erledigen, bewaffnen wir unsere Manner und
organisieren die Sturmabteilungen. Einige von Zeit zu Zeit zu
wiederholende Demonstrationen durch unsere Abteilungen gegen die
Kommunisten reichen dann aus, um dem Volk eine Vorstellung unserer
bewaffneten Macht zu geben. Wahrend dieser Zeit werden wir noch tiefer
in die Gliederungen der Reichswehr vordringen. Mit der Wahl, die uns die
effektive Mehrheit bringt, ist das Resultat erreicht und gleich dem, was
eine Revolution in etwa drei, vier Monaten bringen kann. Fur beide Wege
bin ich zu haben. Alles hangt vom Geld ab."

Hitler setzte sich wieder an den Tisch. Er nahm ein kleines Notizbuch zur
Hand, sah mich an und fuhr fort.

"Die Revolution kostet eine halbe Milliarde Mark. Die Umstellung kostet
zweihundert Millionen Mark ..." Er zogerte ... "Wie werden sich Ihre
Auftraggeber entscheiden?" Ich konnte darauf nicht antworten. Ich
versicherte ihm, daß ich mich rnit New York in Verbindung setzen wolle
und ihren Beschluß schnellstens rnitteilen werde. Hitler ergriff wieder das
Wort, stand auf und begann erneut urnherzuwandern.

"Ihre Leute da in Amerika haben doch sicher Nutzen dadurch, daß unsere
Partei hier in Deutschland die Macht in die Hande bekommt, aus einem
anderen Grund waren Sie nicht hier, und die zehn Millionen Dollar waren
mir 1929 nicht ubergeben worden. Deren Grunde interessieren mich nicht,
und wenn die das endlich begreifen, mußten sie einsehen, daß ich ohne
Finanzmittel nichts erreichen kann. Die Kommunisten hier in Deutschland
erhalten Geld aus Moskau, das weiß ich und das kann ich beweisen. Die
Sozialdemokraten werden durch die judischen Bankiers und die Großbanken
unterstutzt und haben eine starke Parteikasse, die Deutsch-Nationalen
bekommen enorme Betrage von der Großindustrie, und ihr Leiter
Hugenberg ist Besitzer verschiedener Zeitungen, die große Gewinne
abwerfen. Die Zentrumspartei erhalt jeden erforderlichen Betrag von der
katholischen Kirche und die hat Milliarden zur Verfugung, besonders in
Suddeutschland. Wenn ich damit die armseligen vierzig Millionen Mark
vergleiche, die ich 1929 von Ihren Auftraggebern erhalten habe, dann
verstehe ich immer noch nicht, wie wir den Mut haben konnten, um rnit
diesen beschrankten Mitteln unser großes Programrn zu beginnen. Sie
haben doch sicher in Deutschland und hier in Berlin gesehen, wieviele
Fortschritte wir seit 1929 gemacht haben; sind Sie denn gar nicht
verwundert uber das Resultat? Soll ich Ihnen mal etwas sagen? Die
Reichswehr ist durch und durch nationalsozialistisch, das wissen Sie bereits;
es gibt keinen Staatsbetrieb, in dem unsere Partei keine starke
Anhangerschaft hatte. Besonders bei der Eisenbahn und der Post sind wir
stark, und wenn in einigen Monaten unsere Parole zur Revolution verkündet
wird, dann werden wir so ohne viel Muhe die Hand auf diese Staatsbetriebe
legen konnen. Als ich 1929 mit Ihnen sprach, mußte ich noch einraumen,
daß der Norden und die Rheinlinie noch unerchlossen waren. Das hat sich
nun vollig geandert. Selbst in Frankfurt am Main, wo die Juden stark sind,
haben wir unser eigenes Haus, und in Hamburg, wo die Deutsch-Nationalen
und die Kommunisten einen großen Anhang haben, sind wir gut organisiert.
In zahlreichen Konsulaten im Ausland sitzen Parteileute, und beim ersten
Signal aus Berlin ziehen sie entschlossen mit uns. Sagt des alles nichts?
Beweist des nicht, daß die "lumpigen" vierzig Millionen gut angelegt
wurden? Alles konnte jetzt rasch und gut gehen, aber unser Geld ist
erschopft. Teilen Sie Ihren Auftraggebern mit, daß sie in ihrem eigenen
Interesse so bald wie moglich die funfhundert Millionen Mark senden
mußten, dann sind wir in hochstens sechs Monaten fertig."

Die letzten Satze hatte Hitler hinausgeschrien, als ob er in einer
Volksversammlung stunde, und mich dabei angeschnauzt, als sei ich sein
argster Widersacher. Ich hatte genug davon und wiederholte, daß ich an
New York Bericht erstatten und das Ergebnis schnellstens mitteilen wurde.
Was ich dann auch am gleichen Tag noch tat. Es dauerte funf Tage, bis ich
Antwort aus New York bekam. In diesen funf Tagen hatte ich das Gefühl,
nicht allein zu sein, mit Ausnahme der Stunden, die ich in meiner Hotelsuite
verbrachte. Uberall glaubte ich Manner zu sehen, die mir folgten. Ich weiß
nicht genau, ob es Wirklichkeit oder Einbildung war, doch ich kann
verschiedene Falle aufzahlen, die gewichtige Beweise fur die luckenlose
Kontrolle bieten, unter der ich in diesen funf Tagen stand. Aber ich will die
detektivischen Fahigkeiten meiner Leser nicht auf die Probe stellen. Einen
Vorfall allerdings muß ich doch berichten. Den zweiten Tag nach meiner
Unterhaltung mit Hitler spazierte ich auf dem Kurfurstendamrn in Richtung
Wilmersdorf. Dort wohnte in einer kleinen Villa ein alter Freund meiner
Familie. Ich wollte ihn besuchen. Als ich den Damm hinunterging und in die
Straße einbog, in der die Villa gelegen ist, sah ich deutlich einen Mann mir
vorausgehen, den ich die letzten zehn Minuten mindestens drei-, viermal
hinter oder vor mir bemerkt hatte. Ich erreichte die Villa und wollte gerade
den Knopf der elektrischen Schelle betatigen, als ich ein Kärtchen an der
Außenseite des Gitters bemerkte. Mit Bleistift stand darauf in
Druckbuchstaben geschrieben: "Abwesend". Ich klingelte nicht. Abends in
meinem Hotel rief ich das Haus meines Freundes an, bekam keine
Verbindung, bis mir nach einigen Minuten Wartezeit das Telephonfraulein
rnitteilte, daß niemand zu erreichen sei. Das alles schien mir in Berlin noch
ganz naturlich und vertraut. Spater jedoch - ich hatte am letzten Tag, den
ich in Berlin war, einen Brief an meinen Freund geschrieben und darin seine
Abwesenheit bedauert - bekam ich in New York von ihm Antwort; er teilte
mir mit, Berlin nicht verlassen zu haben, meine Mitteilung bezuglich seiner
Abwesenheit sei ihm unbegreiflich. Auch ich begriff nichts von den
Geschehnissen, bis ich zu Anfang dieses Jahres vernahm, daß unser alter
Familienfreund, ein in Berlin bekannter Sozialdemokrat, in die Schweiz
geflohen war. Wir Amerikaner interessieren uns im allgemeinen nur mäßiig
für die politische Uberzeugung unserer Freunde; ich hatte vordem nicht
gewußt, daß er Sozialdemokrat war. Nun allerdings ist mir der Vorfall von
1931 klarer, und ich glaube, daß die Beschattung in den fünf Tagen sich
nicht nur auf meine Person beschrankte, sondern daß auch das Telephon in
meiner Hotelsuite abgehort wurde. Hierbei durfen wir nicht vergessen, daß
Hitler 1931 noch kein Reichskanzler war, nur der Leiter einer starken
politischen Partei.

(ANMERKUNG: Dies dürften Beschattungsmaßnahmen von Severing/ Dr.
Abegg gewesen sein)

Carter antwortete mir undeutlich, ich sendete zuruck: "Repeat", und bekam
schließlich ein langes Kabelgramrn.

"Von dem genannten Betrag kann keine Rede sein. Wollen wir nicht und
konnen wir nicht. Dem Mann verdeutlichen, daß eine solche Uberweisung
nach Europa Finanzmarkt erschuttern muß. Vollkommen unerfahren auf
internationalem Gebiet. Envarten Zusammenfassung, bevor Entscheidung
getroffen werden kann. Bleiben Sie an Ort und Stelle. Untersuchung
fortsetzen. Mann uberzeugen von Unmoglichkeit des Wunsches. In
Zusammenfassung eigene Ansichten uber zukünftige Moglichkeiten des
Mannes nicht vergessen."

Also hatte Carter keine hohe Meinung von Hitlers finanziellem
Vorstellungsvermogen, wollte vor einer Entscheidung einen detaillierten
Bericht erhalten und erwartete obendrein von mir, den Fuhrer von der
Unmoglichkeit seiner Wunsche zu uberzeugen, sowie eine Darstellung
meiner eigenen Anschauung uber dessen Erfolgsaussichten.

Ich schrieb eine Notiz an Hitler und teilte ihm den Inhalt des Telegramms
mit. Zwei Tage spater besuchten mich in meinem Hotel zwei Herren, die
ich noch nicht kannte: Goring und Streicher. Ersterer war ein elegant
aussehender Mann, forsch im Auftreten, sehr unverschamt. Der zweite
machte auf mich den Eindruck eines Frömmlers.

Goring eroffnete das Gesprach, indem er seine Verwunderung uber die
Tatsache darstellte, daß ich die Ansicht des Fuhrers nicht teilte. Als
Amerikaner sei es freilich schwierig, die Zustande in Deutschland zu
verstehen, aber der Fuhrer hatte mich doch so gut aufgeklart uber Plan und
Parteiprogramm, daß ich nun eigentlich Bescheid wissen sollte. Ich bremste
ihn sofort. Meine Ansicht oder Meinung taten hier nichts zur Sache.
Immerhin war nicht ich derjenige, der das Geld geben sollte, ich war nichts
anderes als ein Vermittler. Das schien er nicht zu glauben, und er blieb
dabei, mit mir
in einer personlichen Art zu sprechen; die Tatsache, daß ich eigene
Auftraggeber hatte, negierte er vollkommen. Streicher ergriff nun in einem
flehenden Ton das Wort. Ich konnte diesen Mann nicht ausstehen. Wie
unangenehm sie auch sein mochte, war mir Gorings Unverschamtheit doch
hundertmal lieber. Wir kamen nicht weiter. Ich machte zum x-tenmale
deutlich, daß ich nichts in der Sache unternehmen konne, daß ich meinen
Bericht am selben Tage noch nach New York abgeschickt hatte und
abwarten musse, was meine Auftraggeber beschließen wurden. Nun wurde
Goring bose und sagte mir wortlich: "Das ist alles Schwindel. Wir haben Sie
doch nicht gerufen. Erst lassen Sie vor unseren Augen einen gehorigen
Betrag aufblitzen, und wenn wir außern, was wir notig haben, dann ist es
zuviel und die Herren konnen es nicht geben. Ihr seid alle Betruger."

Diese Frechheit verargerte mich und ich wies Goring die Tur. Er und
Streicher gingen, ohne mich zu grußen. Ich schrieb unmittelbar einen Brief
an Hitler und ersuchte ihn, zukunftig personlich rnit mir zu verhandeln und
keine Vertreter mehr zu schicken, vor allem nicht Goring. ln Kurze
berichtete ich ihm, was vorgefallen war, und fugte noch hinzu, daß ich
Goring keinesfalls mehr zu begegnen wunschte. Ich weiß nicht, was sich
zwischen Hitler und Goring abgespielt hat, aber am nachsten Tag erhielt ich
einen Brief von Goring, in dem er mir seine Entschuldigung anbot und die
Ursache fur sein Verhalten in der großen augenblicklichen Anspannung
sah, unter der er als Parteileiter nach dem Fuhrer stand.

Am folgenden Tag wurden wieder zwei Herren angemeldet. Amerikaner
machen in Europa einen großen Fehler. Sie empfangen zu rasch nach
einfacher Ankundigung. In Amerika ist das ohne Bedeutung, da wird alles
viel schneller abgehandelt. In der Geschaftswelt sind unnotige
Unterhaltungen selten. Ich empfing die beiden Herren: von Heydt und ein
neues Gesicht. Vorstellung. Gregor Strasser. Ein raffinierterer Typ als
Goring, aber hinter der großeren Hoflichkeit genauso rucksichtslos. Von
Heydt sprach zuerst. Ich horte kaum zu und fiel ihm ins Wort. "Dieses
ganze Gerede mit Leitern der Partei hat augenblich ich keinen Sinn. Wir
mussen auf New York warten . Falls der Herr Hitler mich in dieser
Angelegenheit zu sprechen wunscht, werde ich mit ihm gerne eine
Unterhaltung fuhren und versuchen, ihm den Standpunkt meiner
Auftraggeber zu verdeutlichen." Ob ich diesen Standpunkt denn teile, fiel
Strasser hier ein. "In der ganzen Angelegenheit habe ich keinen Standpunkt.
Ich fuhre einen Auftrag aus. Die Antwort war tatsachlich verschlusselt, und
da ich sie unverandert an Hitler weitergab, sollte es vielleicht moglich sein,
daß ich einige Punkte aufhellen konnte. So muß meine Mitteilung
verstanden werden." Strasser begann erneut, das Prograrnm zu erlautern.
Ich bekam den Eindruck, daß seine Arbeit vornehmlich mit den
Arbeitslosen zu tun hatte. Er schimpfte - ohne wirklich ausfallend zu
werden - auf die Bonzen der Gewerkschaften und der
Sozialdemokratischen Partei. Er zählte hintereinander vierzig, fünfzig
Narnen auf und wies dann vollkommen emotionslos zur Wand und sagte
ebenso eiskalt: "Da ist der Platz fur diese Kerle, dann eine Zehnerschaft
Scharfschutzen und Feuer." Die grobsten Worte, die er gebrauchte, waren
"Kanaille" und "Hunde", aber er sagte es so gelassen wie alles andere. Ich
hatte genug von seinem Gerede und bat die Herren, rnich nun doch allein zu
lassen, ich habe noch eine Anzahl Briefe zu schreiben. Strasser gab rnir
eine Karte, eine Einladung fur den kommenden Sonntag, um in Breitenbach
einer nationalsozialistischen Parade beizuwohnen.

Ein uberraschender Anblick! Auf einer Waldwiese, umgeben von knorrigen
Baumen, standen im Carre funf Sturmabteilungen und lauschten dem
Geistlichen, der eine Feldmesse hielt. Von der Predigt des Priesters habe
ich die folgenden Satze behalten. Sie gaben rnir eine tiefere Einsicht in den
deutschen Nationalsozialismus als viele Worte Hitlers und seiner Leiter.

"Ihr seid Streiter fur Gott. Tag fur Tag stromt das beste Blut, weil ihr mit
Heldenmut euer Leben zu einem Bollwerk gegen den Bolschewismus
aufgerichtet habt, um zweitausend Jahre christliche Kultur vor dem
Untergang zu bewahren. Ihr, die ihr auf eure roten Fahnen der
Volksgemeinschaft mit dem weißen Feld der Reinheit und der Treue, mit
dem Runenzeichen des Sieges den bitteren Kampf fur deutsche Art und
deutsches Wesen geschrieben habt, ihr tut Recht vor eurem Gewissen und
vor Gott. Laßt euch nicht verfuhren, laßt euch nicht unterdrucken. Der
Geist des Christus ist ein Geist des Streites gegen den Satan und gegen
seine Holle. Der Feind, den Christus durch seinen Kreuzestod uberwinden
wollte, trachtet, sich gegenwärtig wieder aufzuraffen; der Feind, der ewig
ruhelos wandernde Jude, hat beschlossen, Rache zu nehmen. Er sinnt
darauf, die Heiligkeit der Ehe zu vernichten, absichtlich die Reinheit der
Sitten und der Volksseele zu vergiften. Und da muß die christliche
Nachstenliebe, weil es um

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

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                              Tempelhof
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: WP31BB
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 01 Jun 1996 22:27:00 +0200

das Sein oder Nichtsein des Christentumes selbst geht, zum Kampf
aufrufen. Kameraden, unser Kampf ist eine gerechtfertigte Notwehr.
Unser Nationalismus ist die Rettung fur Volk und Vaterland. Hort nicht auf
die Politiker, die unseren fanatischen Nationalismus als ein Verbrechen
bezeichnen, die jeden Nationalismus verfluchen. Unser Nationalismus ist
derselbe wie der eines Pastoren Wetterle, eines Kardinals Mercier von
Mechelen, eines Kardinals Dubois von Paris, die mit Tausenden ihrer
Priester das franzosische Volk zur flammenden Vaterlandsliebe anfeuerten
und es mit gluhender Begeisterung zum Ausharren bis zum Endsieg
ermutigten. Was fur Franzosen und Belgier gut genug ist, ist auch fur uns
Deutsche nicht zu gering. Im Weltenbrand 1914 stand der Feind an der
deutschen Grenze. Heute sitzt er mitten im Land und knechtet unser Volk
und macht es zu Sklaven. Im August 1914 zogen Millionen, gesegnet von
der Kirche und unter der Obhut ihrer Gebete, hinaus auf die morderischen
Schlachtfelder, um Volk und Vaterland zu retten. Was damals erlaubt war,
ja selbst uns Priestern geboten wurde, soll gegenwartig falsch, Irrlehre und
verboten sein ...? Kameraden, das ist eine Luge. Und darum sage ich euch:
Nationalsozialist zu sein, bedeutet, Streiter zu sein fur ein Volk, das bereit
ist, seinen Glauben an Gott, seine Sittenreinheit und seine Ehre bis zum
letzten Atemzug zu verteidigen. Ihr seid eine Vorsehung Gottes, weil ihr das
niedere Menschtum mit seinem todlichen Zersetzungsgift in Bann schlagen
wollt! Gottes Segen liegt aber auf eurem Kampf. Und nun, Helm ab. Laßt
uns, wie die niederlandischen Geusen es taten, vor dem letzten
entscheidenden Kampf die Hande falten und singen, daß es tausendfach
uber das Land schallen moge: Herr, mach' uns frei ..."

Das Dankgebet und der Feldgottesdienst sind damit zu Ende. Scharfe
Kommandos klingen uber das Feld, die braunen Reihen formieren sich zum
Abmarsch.

Zwei Forster in grunen Uniformen beobachten interessiert die
Sturmabteilungen. Die Polizei ist auf dem Posten. In ganz Deutschland,
vornehmlich in Preußen, hat sie strengen Befehl bekommen, allen Aktionen
der SA nachzugehen. Severing, Minister des Innern, hatte vorige Woche im
Reichstag uber die gefahrlichen Putschvorbereitungen der NSDAP
gesprochen.

Drei Tage spater bekam ich ein Kabel aus New York. "Bericht erhalten.
Sind bereit, zehn, maximal funfzehn Millionen Dollar zu fournieren. Mann
hinweisen auf Notwendigkeit von Aggressionsdrohung gegen Ausland."

Wieder schrieb ich an Hitler, um ein Treffen zu vereinbaren. Ich teilte ihm
mit, daß ich Bericht aus New York erhalten hatte und ließ ihm die Wahl,
sich personlich davon in Kenntnis zu setzen. Noch am selben Abend
besuchte mich von Heydt, wieder in Gesellschaft von Strasser. "Der Fuhrer
ist uberarbeitet, nach Vorschrift des Arztes muß er mindestens zwei
Wochen Ruhe halten." Sie hatten Vollmachten, die sie mir zeigten, daß sie
in seinem Namen handeln sollten. Widerwillig teilte ich dann den Inhalt des
New Yorker Telegramms mit.

"Funfzehn Millionen Dollar" - von Heydt nannte tatsachlich das Maximum -
"ist nicht viel fur unsere gewaltige Aktion. Aber ich weiß, daß der Fuhrer es
akzeptieren wird. Von Revolution kann nun keine Rede mehr sein. So
einfach, wie Goring und die anderen sich das vorgestellt haben, geht es
nicht. Ich wurde selber gerne auf die Barrikaden gehen, ich habe auch
genug von den Zustanden. Aber wir durfen uns keinen Wahnvorstellungen
hingeben. Wir würden niedergeschossen, bevor wir nur wüßten, was
eigentlich los ist. Das ist von unseren Leitern nicht zu verantworten. Wir
mussen nun mit Vorschlagen an Hitler herantreten, um uns besser zu
organisieren, und unsere Leute gut ausbilden. Eine Revolution wurde jetzt
Mangel an Soldatengeist und Kameradschaft bedeuten. Nutzlose Opfer zu
provozieren, ist eine kommunistische Denkweise. Damit haben wir nichts zu
schaffen. Die SA jetzt auf den Barrikaden, das bedeutet die Vernichtung
unserer Bewegung, das wird Blutvergießen sein, kostbares Blut sogar, fiir
nichts; auf unseren toten Leibern wurde die Fahne des Chaos und der
Verzweiflung, die Fahne des Bolschewismus gepflanzt werden. Wir haben
in unserer Partei innerhalb einiger Wochen einen Zulauf von neuen
Elementen gesehen, die noch schwierig zu behandeln sind, da sie aus
anderen Parteien mit anderen Weltanschauungen kommen, sie mussen sich
erst noch in unserer Welt einleben."

Von Heydt schien, ebenso wie die anderen Leiter der nationalsozialistischen
Partei, denen ich schon begegnet war, von der Manie angesteckt zu sein,
Uberall, ob es passend war oder nicht, Parteiprogramrn und -taktik zu
besprechen, als ob er auf einer Volksversammlung sei.

Strasser wollte von mir wissen, wann meiner Ansicht nach die fiinfzehn
Millionen Dollar in Deutschland ausbezahlt werden konnten. Ich sagte ihm,
daß dies eine Frage
von ein paar Tagen sei, sobald ich wüßte, ob Hitler mit dem angebotenen
Betrag einverstanden sei, aber daß ich, bevor ich die notigen Maßnahmen
zur Uberschreibung der Summe trafe, wohl doch noch ein Gesprach mit
dem Fuhrer fuhren musse. Von Heydt antwortete, daß dies vorlaufig
unmoglich sei, da Hitler absolute Ruhe halten musse. Auf seine Ruckkehr
zu warten, ware eine große Verzogerung. Wenn ich Wert darauf legte,
wurde er eine Versammlung rnit allen Leitern der Partei einberufen morgen
oder uberrnorgen, dort konne ich alles sagen, was ich Hitler personlich
mitteilen wolle. Ich bestand auf meinem Wunsch und außerte entschlossen,
daß ich nichts unternehrnen wurde, bevor ich nicht rnit Hitler personlich
gesprochen hatte.

Am nachsten Mittag wurde ich vom Lunch in meinem Hotel weggerufen.
In der Halle wartete ein Chauffeur mit einem Brief auf mich. Es war ein
eigenhandiges Schreiben von Hitler, in dem er mich einlud, mit dem
bereitgestellten Wagen zu ihm zu komrnen. Eine Viertelstunde spater sitze
ich in seinem Zimrner in der Fasanenstraße. Ich kann keine Mudigkeit oder
Krankheit bei ihm erkennen, spreche nicht uber seine Gesundheit und fuhre
endlich meinen Auftrag aus. Hitler steht wieder auf, und wahrend er im
Zimmer herumlauh, schreit er:

"Funfzehn Millionen Dollar! Das sind ungefahr sechzig Millionen Mark.
Wie lange dauert es, bis dieser Betrag hier ist? Es ist viel zu wenig, um die
Dinge ordentlich zu erledigen. Die Amerikaner kennen unsere Plane nicht."

Ich ließ ihn wissen, daß funfzehn Millionen das Maximum seien und daß er
aus der ihm zugesandten Abschrift des Kabels erkennen sollte, daß man
von zehn, hochstens funfzehn Millionen sprach. Zunachst höre er mir
aufmerksam zu. Ich benutzte die Gelegenheit, um ihm mitzuteilen, daß in
dem Kabel auch stand, daß ich ihn auf die Notwendigkeit eines agressiven
Auftretens nach außen hinweisen sollte. Arnerika habe vermutlich den
Eindruck, daß seine Aktion im ubrigen Europa noch nicht ausreichend
nachwirke. Ich wollte mich nicht weiter außern, vielleicht wurde er sonst zu
erfahren verlangen, was meine Auftraggeber eigentlich wirklich
beabsichtigten. Aber Hitler begann wieder zu brullen. "Denken die, daß ich
mit unseren Menschen hier Wunder wirken kann? Haben die uberhaupt
eine Idee von der Gleichgultigkeit der Deutschen, das "Judenpack" hat den
Menschen hier einen Geist des Betrugs, des Geldraffens, des
Internationalismus und des Pazifismus eingefloßt. Dagegen mussen wir Tag
fiir Tag antreten. Zunachst mussen wir dem Volk Mut machen, dann erst
konnen wir etwas beginnen. Es gibt keine Disziplin in Deutschland, wir
mussen wieder von Grund auf neu anfangen. Warten Sie ab, wenn wir mit
unserer Arbeit mit dem deutschen Volk fertig sind, dann kommt das
Ausland an der Reihe. Studieren Sie doch unser Programm, wir werden
keinen Daumenbreit davon abweichen. Lesen Sie nur die Punkte 1 bis 7.
Punkt 1: Errichtung eines geschlossenen Nationalstaates, der alle deutschen
Stämme umfaßt. Die Erklarung dazu lautet: Wir treten dem Sudetenland,
Elsaß-Lothringen, Polen , der Völkerbundkolonie und den Nachfolgestaaten
des alten Osterreichs keinen einzigen Deutschen ab. Beachten Sie die
Begrundung von Punkt 2: Erzbergsche und Stresemannsche Liebedienerei
vor dem Ausland wollen wir nicht, und dann wird man sehen, daß das
Ausland eine ganz andere Ehrerbietung und mehr Respekt vor einer
kraftvollen deutschen Vertretung haben wird. Statt Fußtritten und Schlagen
wird die Achtung und wird die Respektierung der deutschen Wunsche auf
dem Gebiet der Auslands- und der internationalen Politik die Folge unseres
Auftretens sein. Was sagt Punkt 3? Die Entfernung der Juden und aller
Nicht-Deutschen von allen verantwortlichen Posten des offentlichen
Lebens. Und Punkt 4? Die Immigration von Ostjuden und anderer
minderwertiger Auslander wird nicht mehr zugelassen. Lastige Juden und
Auslander konnen des Landes verwiesen werden. Lesen Sie dann noch
Punkt 6: Jeder, der kein Deutscher ist, kann hochstens als Gast im
deutschen Staat leben und untersteht dem Auslandergesetz. Und Punkt 7:
Die Rechte und Interessen der Deutschen stehen uber den Rechten und
Interessen von Angehorigen fremder Volker. Und obenan stellen wir noch
unser Ziel: die Wiedergeburt Deutschlands im deutschen Geist nach
deutscher Freiheit. Was wollen Ihre Leute mehr? An diesem Programm
halten wir fest und werden es ausfuhren bis zum letzten Buchstaben. Es ist
mir schon klar, daß ich mir damit Frankreich, Polen, Tschechoslowakien,
vielleicht auch Rußland, Italien und Ungarn auf den Hals hetze, aber das hat
vorlaufig keine Bedeutung. Daran konnen wir noch denken, wenn unser
Volk bereit ist, die Folgen einer deutschen Politik im Interesse der
Deutschen, ohne Vorbehalte anzunehrnen. Unser Volk ist entartet, und die
fremden Makel mussen erst raus ..."

Hitler setzte sich wieder und dachte kurz nach. Dann sprach er ruhiger
weiter. "Gut, die funfzehn Millionen akzeptiere ich. Unser Programm
werden wir schon einhalten.
Allein die Taktik mussen wir andern. Ich werde den langsamen Weg
wahlen, den Weg der Umstellung, aber wir werden kommen. Er wird als
Veranderung bei Prasident Hindenburg beginnen; sobald ich die
Aristokratenclique, die um ihn herumscharwenzelt, aus dem Weg geraumt
habe, bin ich schon fertig. Aber sein Sohn kann mich nicht leiden und hetzt
seinen Vater gegen mich auf. Der Prasident ist ein alter Mann, er laßt sich
durch andere fuhren. Gut, dann also die funfzehn Millionen. Von Heydt
wird mit Ihnen schon abstimmen, wie ich den Betrag ubernehmen werde."

Ich machte ihm noch deutlich, daß es moglich sei, daß meine Auftraggeber
die funfzehn Millionen nicht in einer Uberschreibung senden, sondern daß
sie erst zehn Millionen und spater noch funf uberweisen wurden; und daß
sie noch auf meinen Bericht warteten, bevor sie etwas unternähmen. Ich
wies Hitler noch auf die Bedeutung der Bedingung, die in Carters
Telegramrn angegeben war, hin: das starke Auftreten nach außen. Diesmal
begann er nicht in seinen abgehackten Satzen zu schwadronieren und mit
seinem Programm anzugeben, sondern sagte mit entschlossener Ruhe:
"Lassen Sie das mal ruhig meine Sorge sein. Was ich schon erreicht habe,
steht als Burgschaft fur das, was ich noch erreichen werde."

Hiermit war das Gesprach beendet, was ich sehr begrußte, denn ein
Gesprach rriit Hitler ist eine muhselige Angelegenheit. Er schreit und rast in
einem durch. Offensichtlich hat die Gewohnheit, auf Volksversammlungen
so zu sprechen, dermaßen von ihrn Besitz ergriffen, daß er kein normales,
ruhiges Gesprach mehr führen kann.

Noch am selben Tag telegraphierte ich einen erweiterten Bericht uber mein
Gesprach mit Hitler nach New York und verwies nur noch auf die
Programmpunkte, die die Auslandspolitik betrafen, und auf seine heftige
Beteuerung, keinen Daumenbreit von diesem Programrn abzuweichen. Ich
erwartete nicht, daß dies ausreichen wurde, um Carter und seine Anhanger
bezuglich der angriffslustigen Haltung der Nationalsozialisten hinsichtlich
des Auslands zufriedenzustellen und glaubte, daß die Sache darnit erledigt
sei.

Aber drei Tage spater bekam ich eine Antwort von Carter, die meiner
Meinung vollkommen widersprach. Funfzehn Millionen Dollar sollten bei
einer von mir zu benennenden europaischen Bank auf meine erste
Anforderung fourniert werden. Diese Antwort schrieb ich unmittelbar an
Hitler. Von Heydt besuchte mich und bat mich sofort, den Betrag auf
folgende Weise nach Europa zu uberfuhren: funf Millionen auf meinem
Namen bei Mendelsohn & Co., Amsterdam; funf Millionen bei der
Rotterdamsche Bankvereeniging, Rotterdam; und funf Millionen bei der
Banca Italiana in Rom. Mit von Heydt, Gregor Strasser und Goring reiste
ich in diese drei Stadte, um die Betrage zu ubernehmen . Es mußten eine
große Menge Schecks auf große und kleine Stadte in Deutschland und auf
zahllose Namen ausgeschrieben werden. Die NS-Fuhrer hatten lange
Namenslisten bei sich. Im Hauptgebaude der Bank in Rom wurden die
Herren durch den kommissarischen Präsidenten empfangen, und als wir
fünf Minuten in seinem Buro waren, kamen zwei an ihren Uniformen
erkennbar hochgestellte Faschisten herein. Vorstellung. Rossi und Balbo.
Goring hatte das Wort, er sprach italienisch mit den Herren.

Was gesprochen wurde, konnte ich nicht verstehen. Wir wurden zu einem
Dinner in Balbos Haus eingeladen. Ich war der einzige, der keine Uniform
trug. Die NS-Leiter trugen ihre braunen Uniforrnen und die Faschisten ihre
schwarzen. Nach dem Dinner wurde in einem großen Saal rnit offenen
Turen, die sich zu einem prachtigen Garten hin offneten, getanzt. Die
braunen Uniformen waren sehr beliebt bei den Darnen. Ein alterer Italiener,
ebenfalls in schwarzem Hemd und mit zahlreichen Orden behangt, saß
neben mir und sah den Tänzern zu. Er begann ein Gesprach auf deutsch.
Italien hatte niemals seine Bundesgenossenschaft rnit Deutschland
aufgeben durfen, dann stünden wir jetzt Frankreich gegenuber viel stärker
da. Aber unsere Freunde in Deutschland sind auf dem richtigen Weg, und
wenn die Revolution zur Tatsache geworden ist, dann kommen die guten
alten Zeiten von fruher zurück. Es ist keine schonere Mischung moglich: die
italienische Kultur mit dem deutschen Geist. Sie sollen die Welt erneuern
und erobern.

Mit der "Savoya" reiste ich drei Tage spater von Genua zuruck nach
New York.

Carter berief schon einen Tag nach meiner Ruckkehr wieder eine
vollzählige Versammlung ein. Rockefeller wunschte sofort von mir zu
erfahren, ob Hitler einen offenen Streit mit Hindenburg wagen wolle. Ich
außerte meine Meinung, daß ich Hitler zu allem fahig hielt, wenn es dazu
beitruge, sein Ziel zu erreichen; aber auch, daß er kein Phantast und sich
der Schwierigkeiten, mit denen er zu kampfen habe, bewußt sei; daß er
auch nicht leichtfertig Experimente wagte, wenn er sich nicht im voraus des
Erfolges sicher ware.
Ich mußte wortlich wiedergeben, was in den Gesprachen, die ich mit Hitler
gefuhrt hatte, gesagt wurde. Auch fragte man immer wieder nach meinen  
Eindrucken von den Zustanden in Deutschland. Als ich die Meinung des  
Hamburger Bankiers wiedergab, wollte Glean wissen, ob denn bei den  
besitzenden Klassen in Deutschland keine Angst vor der Finanzpolitik des  
Hitlerprogramms bestunde, besonders wegen des "Bruchs mit  der  
Zinsknechtschaft", wie Hitler es nannte. Ich antwortete, indem ich die  
Worte des Berliner Industriellen und die Meinung des Hamburger Bankiers  
zitierte, daß in jedem politischen Prograrnm Punkte zu finden seien, die  
die Masse anzogen, aber in der Praxis niemals durchgefuhrt werden konnten.  
Ich außerte die Verrnutung, daß die besitzenden Klassen in Deutschland  
deshalb diesen Teil des Hitlerprogramms nicht "au serieux" nahmen.

Als wir uber Hitlers Wunsche sprachen, merkte Carter an, daß Betrage, wie ich
sie telegraphiert hatte, eigentlich absurd seien und deutlich bewiesen,  
wie wenig Einblick Hitler doch in das internationale Finanzwesen habe. Ich  
bemerkte, daß das meiner Meinung nach nicht nur für das Finanzwesen allein  
gelte, sondern daß ich auch verblufft war uber seine Unkenntnis auf dem  
Gebiet der internationalen Politik. Hierfür interessierte sich niemand  
wirklich, eine in Amerika allgemeine Erscheinung. Carter fragte mich noch,  
was ich uber Hitlers Mitarbeiter dachte. Ich erzahlte den Vorfall mit  
Goring. Das schien ihm besonders zu gefallen und er sagte rundheraus, daß  
so jemand seiner Meinung nach ein tuchtiger Mitarbeiter fur einen Fuhrer  
wie Hitler sei.

Uber ein Jahr spater, als am 14. September die Nationalsozialistische Partei
ihren 107. Vertreter in den Reichstag gesandt hatte, empfing ich einen  
kurzen Brief von Carter, in  dem er mich an die beiden Reisen nach  
Deutschland und die Gesprache erinnerte, die ich mit Hitler geführt hatte.  
Er fragte mich, ob ich bereit sei, wieder nach Deutschland zu gehen und  
mit dem Fuhrer zu verhandeln, falls es notig werden sollte. Eine Woche  
lang uberlegte ich, was ich darauf wohl antworten sollte. Ich hatte nach  
meiner letzten Reise nach Deutschland regelmaßig Briefe von Strasser,  
Goring und von Heydt, mit umfangreichen Buchsendungen, Broschuren,  
Tageszeitungen, und so weiter, empfangen. Der Nationalsozialismus war mir  
nun sehr vertraut und die Person Hitlers hatte durch meine Kontakte mit  
ihm fur mich nicht mehr viel Mysteriöses, im Gegensatz zu den anderen  
Leuten in unseren Kreisen. Ein erneuter Kontakt mit diesen Menschen in  
Europa stellte für mich keine erfreuliche Aussicht dar. Weder von den  
Personen noch von ihrer Literatur und Propaganda ging allzuviel aus, was  
mich anzog. Vielleicht ist meine deutsche Abstammung im Schlendrian des  
amerikanischen Lebens zu sehr verlorengegangen. Mein Großvater kam vor  
neunzig Jahren nach Amerika, mein Vater wurde hier geboren, und meine  
Mutter ist reine Amerikanerin. Moglicherweise konnte ich deshalb die  
eigentlich aufgepfropfte Uberlegenheit des deutschen Volkes, die fur  
Hitler den Schlussel seines ganzen Programms darstellt, nicht  
nachempfinden, und so blieben mir seine Arbeit und seine Ziele auch  
vollstandig fremd. Weiterhin hatte ich für mich herausgefunden , daß
meine Freunde auf einem Irrweg waren, und daß Hitlers Agressivitat in der
Außenpolitik Frankreich vielleicht weicher und nachgiebiger machen konnte,  
aber moglicherweise auch eine Gefahr für die Welt bedeutete. Man weiß  
wohl, wie ein Diktator beginnt, aber wie das Ganze endet, ist niemandem  
bekannt. Ich hatte mit Glean im Laufe dieses Jahres meinen Standpunkt  
besprochen, und er wollte mich durch die Mitteilung beruhigen, daß
sich Mussolini, auch ein unangefochtener Diktator eines großen Landes, schon
etwas abgekuhlt hatte; oft bescherte er durch seine Großmauligkeit und  
durch seine Taten der Welt, vor allem Frankreich, einige Augenblicke der  
Angst - was nach Glean sehr gut war , aber wenn es darauf ankam, zog er  
doch den Schwanz ein. Glean mutmaßte, daß es mit Hitler nicht anders sein  
wurde. Naturlich ging es nicht darum, einen Krieg zwischen Deutschland und  
Frankreich anzuzetteln, sondern darum, die Kriegsgefahr akut zu halten,
damit Frankreich, mit Blick auf die mogliche Unterstutzung durch England und
Amerika, nachgiebiger und kompromißbereiter in internationalen  
Finanzangelegenheiten wurde.

Schließlich entschied ich mich. Ich teilte Carter mit, daß ich bereit sei,
abermals nach Europa zu reisen und, falls es notig sein sollte, mit Hitler  
zu verhandeln.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Die Thesen des Norbert Marzahn
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 28 May 1996 17:57:00 +0200

Betreff : guenther am 27.05.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Die Thesen des Norbert Marzahn <<<<<<<<<

Hi!

> >> Sehe ich auch genauso, Merlin. Für mich übrigens wieder ein Beweis, daß
> >> du ein Nazi bist.
>
> >Wo Du immer irgendwelche Beweise siehst. Witzig. Ich lese reichlich Bücher
> >und zeitgenössische Zeitungen, zitiere den Brockhaus usw.,
>
> LOL, was für ein Qualitätssiegel! Der Brockhaus hat noch in den sechziger
> Jahren faschistoide Stereotypen en masse enthalten. Man lesen nur über
> "Zigeuner".

Ah ja. Darauf habe ich gewartet. Der Brockhaus ist also Fascho-Propaganda,  
die New York Times, der Daily Express, die Bücher, ja selbst die jüdischen  
Autoren sind Faschos, wenn es halt so sein muss.

Du machst es Dir sehr, sehr leicht. Zugegeben, wir leben in einer  
bequemlichkeitsorientierten Welt.

Also, was konkret willst Du denn am Brockhaus dementieren ?

Das Ermächtigungsgesetz in Polen am 23.3.33 für Pilsudski ?

Seine Anfrage nach Präventivkrieg in Paris im April 33 gegen Deutschland?

Dass Pilsudski in Wirklichkeit Jozef Klemens hiess ?

Was *genau* sind also Deiner Meinung nach Fascho-Lügen im Brockhaus?
(Vielleicht finde ich dann was Entsprechendes in einer anderen  
Enzyklopädie, aber dann ist die natürlich auch faschistisch....also hat es  
eh keinen Sinn...ich möchte aber erwähnen, obwohl Du es sicher nicht  
glaubst, dass der Brockhaus unter "Nichtfaschos" bislang nach meiner  
Einschätzung keinen schlechten Ruf hatte.)

Ich vermute, dass manches halt für Dich nicht wahr sein *darf*. Und das  
biegst Du Dir dann hin.

               *Merlin from Avalon - Berlin-Tempelhof*

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Griechenland
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 11:03:00 +0200

_Greek Author Called "Anti-Semite" By SWC_ (ANA)

The Simon Wiesenthal Center (SWC) asked the United Nations Educational,
Scientific and Cultural Organization (UNESCO) and Greece yesterday
(5/10/96)
to withdraw the appointment of Greek author Vassilis Vassilikos as
ambassador to UNESCO because they believe he is an anti-semite.  Shimon
Samuels said "Vassilis Vassilikos, writing in the Athens newspaper Ta
Nea, alleged Israeli involvement in the 1967 Greek military coup.
Disturbed by a cooperation agreement between Turkey and Israel, he
added that he could not stop wondering about 'those who crucified one
of their own people'." Samuels wrote to the director-general of UNESCO
that "such outrageous statements contradict the conditions of his
appointment and the declared positions of UNESCO against anti-semitism
and prejudice."  Vassilikos told the media that he was outraged and
that "no one who knows my career and writings can suggest I am an anti-
semite like other left-wing figures such as [philosopher] Jean-Paul
Sartre and [French-Jewish intellectual] Marek Halter, I am not always
in agreement with Israeli policies."
*************************************
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Widerstand
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 02 Jun 1996 11:09:00 +0200

17.5.1996                   Frankfurter Allgemeine Zeitung
Seite   12

Appell der 100
Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr!

Wir, die Unterzeichner, haben in letzter Zeit mit Besorgnis zur Kenntnis nehmen
mussen, das in Deutschland in zunehmendem Mase Sondergesetze und strafrechtliche
Verfolgung gegen Verleger, Redakteure und Autoren - auch gegen Wissenschaftler -
wegen deren begrundeter Auserungen zu bestimmten Fragen der Zeitgeschichte
eingesetzt werden.  Insbesondere grenzt die seit einigen Jahren geubte
juristische Praxis, mit dem Prinzip der Offenkundigkeit alle seitens der
Verteidigung vorgetragenen neuen Beweise fur solche Auserungen ohne Behandlung
abzulehnen, an Rechtsbeugung, verstost gegen die Menschenrechte und ist eines
freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates unwurdig.  Dadurch werden die
wissenschaftliche Forschung und die offentliche Diskussion dieser gerade fur
Deutschland wichtigen Fragen unertraglich eingeengt, und der notwendige Prozes
der Wahrheitsfindung wird verzogert oder ganz verhindert.  Ohne zum Inhalt der
strittigen Fragen Stellung nehmen zu wollen, weisen wir als
verantwortungsbewuste Staatsburger in groser Sorge um die grundgesetzlich
garantierte Meinungsauserung wie die der Forschung und Lehre auf diese
gefahrlichen Zustande hin und wenden uns an alle Verantwortlichen und an die
Offentlichkeit im In- und Ausland, dafur einzutreten, das derartige Verletzungen
sowohl der Menschenrechte als auch der freiheitlich-demokratischen Grundordnung
in Zukunft unterbleiben.

(100 Professoren, Wissenschaftler, Publizisten, Verleger und Buchhandler.  Wer
sich diesem Aufruf anschliesen mochte, wende sich an:
Prof.  Dr. H. Schrocke, Am Hohen Weg 22, 82288 Kottgeisering)

Der Standpunkt des britischen Premierministers John Major, des judischen
EU-Kommissars, Sir Leon Brittan des judischen Innenministers Grosbritanniens,
Michael Howard, des Chefkommentators des Jewish Chronicle, (Wochenzeitung fur
die Juden Grosbritanniens), Chaim Bermant, und der von den Unterzeichnern des
"Appell der 100" zum Menschenrecht der Meinungsfreiheit findet auch meine
Zustimmung. So wie Premierminister John Major, wie EU-Kommissar Sir Leon
Brittan, wie Chaim Bermant vom Jewish Chronicle und wie die Unterzeichner des
Appell der 100, lehne auch ich Bundeskanzler Kohls Initiative fur ein
menschenrechtswidriges
Holocaust-Zweifel-Gesetz fur den EU-Geltungsbereich ab.  Ich bekraftige mit
meiner Unterschrift, das ich fur die Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere
von Artikels 19 der Menschenrechts-Charta der Vereinte, Nationen (Freiheit der
Meinungsauserung), in Europa eintrete.  Ich fordere hiermit alle
Menschenrechtsorganisationen sowie die Menschenrechts-Kommission der Vereinten
Nationen auf, auf Bundeskanzler Kohl einzuwirken, Das auch in Deutschland die
Menschenrechte gemas Artikel 19 UN-Menschenrechts-Charta wieder hergestellt und
die Menschenwurde in Zukunft wieder respektiert wird. Die Verfolgungen von
abweichenden Meinungen zur Zeitgeschichte mussen aufhoren und die brutalen
Gefangnisstrafen, verhangt an Forschern und
Patrioten wegen der Verbreitung neuester Forschungsergebnisse zur
Zeitgeschichte, aufgehoben werden.  Die Menschenrechts-Charta der Vereinten
Nationen mus auch in Deutschland wieder Gultigkeit haben.


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Nazi-Faelschung: Die erfundene juedi
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 13:30:00 +0200

Betreff : sanio am 07.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Nazi-Faelschung: Die erfundene juedi <<<<<<<<<

Hi!

> Ich finde aber, Du treibst es im Moment wirklich zu weit. Wenn Du
> Shea/Wilsons Gesellschaftssatire fuer bare Muenze nimmst, ist das
> eine Sache.

Hört bitte endlich auf mit der Deckung für Verbrecher, wenigstens aber mit  
den ewigen Unterstellungen. Ich werde künftig nicht mehr darauf eingehen,  
wenn ständig nur unterstellt wird, ist es mir zu mühsam, das jedesmal zu  
korrigieren, mir fehlt einfach die Zeit. Ich habe Shea/Wilson *überhaupt*
*nicht gelesen*.


> Wenn Du den in meinen Augen Quatsch und braunen Dreck
> des Herrn "von Helsing" glauben willst, ist das traurig - Du hattest
> schon einmal mehr Kontrolle ueber Deinen Verstand - , aber noch da
> geht es zumindest zum Teil um Glaubenssachen, auch wenn der saubere
> Helsing keine widerliche Faelschung und Verdrehung aus der braunen
> Ecke ausgelassen zu haben scheint.

Braunen Dreck verkörpern die, die Lügen hochhalten und die Wahrheit  
Volksverhetzung nennen. Ich denke nicht, dass Du mit Absicht dabei  
mitmachst, Du *denkst* vermutlich, dass die von Dir gedeckten so gut sind,  
wie Du es gelernt hast. Du meinst es also vermutlich wirklich gut, aber  
die Diskussion mit den vielen Verblendeten bringt mir nichts, ich habe  
keine Lust tausendmal Dasselbe zu tippen. Ich kann nichts dafür, dass ich  
mehr weiss und mehr verstehe und Du auf den Lügen beharren willst. Tu's  
wenn Du willst. Aber, dann gibt es nichts zu Besprechen.


>
> Wenn Du aber den eher aus Verzweiflung und Ohnmacht vor Terror und
> Barbarei entstandenen Boykottaufruf einiger juedischer Organisationen
> im Fruehjahr 1933 als "Kriegserklaerung" auf eine Stufe stellst, nein
> sogar fuer beklagenswerter und verurteilenswuerdiger ansiehst als
> die Morde, Brutalitaeten, Misshandlungen, Pluenderungen und Entrech-
> tungen schon in den ersten Monaten der Nazidiktatur, dann ist das nicht
> irgendeine politische Exzentrik. So einen ueblen Dreck laesst nicht
> mal Kupka (offen) ab.

Deine Anführungszeichen bei Kriegserklärung sagen schon alles. Du *willst*  
es nicht begreifen. Der deutsche Boykottaufruf kam DANACH. Dass sie mit  
der Stufe1, Wirtschaftskrieg, auf Hungertod spekulierten ist natürlich bar  
jeder Beanstandung, dass ihr Pilsudski schon April 33 angreifen wollte,  
dass nehmen wir am besten nicht zur Kenntnis. Wirtschaftskrieg und  
Hungertod sind ja auch anständige Mittel, siehe Irak, aber es tut mir  
leid, *ich* verteidige das nicht, Du magst es tun wenn Du willst, hacke  
ordentlich auf den Opfern herum und liebe die Täter. Jeder kann sich  
selbst entscheiden.

> Anders gesagt, Du kannst auch eine Kriegserklaerung haben, von mir
> naemlich.

Das sieht Euch zu ähnlich.

> Denk bitte mal ueber das nach, was Du schreibst, und zwar
> bevor Du es veroeffentlichst. Sieh Dir auch die Sachen an, die Deiner
> Auffassung widersprechen

Das Widersprechende wurde auch mir ausreichend eingebleut. Bei Dir sind  
andere Darstellungen automatisch Nazipropaganda und damit tabu, mehr  
brauchst Du gar nicht, Deine Welt ist ganz einfach. du heuchelst die  
Menschlichkeit und unterstützt die Deckung von Kriegstreiberei und  
Propaganda. Ist deine Sache. Dein Kriegserklärungsgeschwafel macht doch  
schon alles offensichtlich.

> Alleine so eine Behauptung ist eine erneute Brutalitaet auf der
> Ebene der Schandtaten der braunen Verbrecher. Das mag Dir bisher
> nicht klar gewesen sein, es wird aber wirklich Zeit dafuer.

Es ist Zeit für die Wahrheit, ob's Dir passt oder nicht. Führe Deinen  
"Krieg" dagegen.

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               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"


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Newsgroups: de.soc.politik,de.soc.kultur,soc.culture.german
Subject: Re: Kleinsorrrg die Zweite
From: hk@annap.infi.net (Horst Kleinsorg)
Date: Wed, 05 Jun 1996 01:11:30 GMT

On 4 Jun 1996 09:08:24 GMT, s.schneider@rz.uni-sb.de (Stefan
Schneider) wrote:

>Werte Netzgemeinde, da sich in der letzten Zeit unser werterFreund 
>Kleinsorrrrg als ueberaus produktiv erwiesen hat, hier eine zweite 
>Sammlung seiner brillantesten Diskussionsbeitraege:
>
( Ich habe den von Schneider geposteten Unsinn geloescht)

Schneider, Schneider Schneider!

was wuerdest Du nur tun wenn Du mich nicht haettest?
Muesstest dann wohl nur Maikaefer zaehlen, was?

Ist das Dein Beitrag zum Volkseinkommen?
HK
______
1.80m, blauaeugig, arisch und stolz darauf!!


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Newsgroups: de.soc.politik,de.soc.kultur,soc.culture.german
Subject: Re: Kleinsorrrg die Zweite
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 09 Jun 1996 09:47:00 +0200

Betreff : hk am 08.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Kleinsorrrg die Zweite <<<<<<<<<

hi!

> > dafuer hab ich eine Hakennase,
>
> oh, dann bist Du aber verdaechtig  , weh, weh, :-)))))

Nebenbei. Ich habe eine "Stuppsnase".
was bin ich denn für einer ?  ;-))


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Subject: Re: Antwort auf Kleinsorgs SS-Behauptung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 12:35:00 +0200

Betreff : ulrich.kenter am 07.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Antwort auf Kleinsorgs SS-Behauptung <<<<<<<<<

Hi!


> So, wie Du immer bei den Illuminaten "denkst"? Dann denk mal
> anders, z.B. an die Enzyclopaedia Britannica, das gibt es
> sogar eine 244 Baende Ausgabe, ohne "spezial"!

Uff.
Ich werde mal in der Staatsbibliothek danach sehen.

>
> Wundert mich das Du sie nicht kennst, van Helsing zitiert
> staendig daraus?

Nun ja, auswendig kenne ich die Bücher nun nicht...


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Nachrichten
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 04 Jun 1996 16:47:00 +0200

Aus der "Berliner Zeitung" vom 4.6.96

BAHRAIN: PUTSCHVERSUCH GESCHEITERT

Manama. Die Regierung des Golfemirats hat gestern die Ver-
eitelung eines von Iran unterstützten Putsches gegen die
Herrscherfamilie El Chalifa bekanntgegeben. 29 Menschen
seien festgenommen worden, sagte Informationsminister
El Muttawa. Ziel der Verschwörer sei es gewesen, einen
islamischen Staat nach iranischem Muster zu errichten.
Bahrain habe den Botschafter in Teheran nach Manama zu-
rückgerufen.
-----------------------------------------------

Kommentar: Unmittelbar nach dem Sieg der Rechten in Israel
trafen sich die Präsidenten von Ägypten und Syrien zu einer
Besprechung. Das "Signal" wird offenbar ernst genommen.
Obige "Aktion" könnte man als "Vorgefecht" deuten.

------------------------------------------------

ISRAEL: ERSTE ERFOLGE FÜR NETANJAHU

LIKUD-BLOCK SCHLIESST KOALITIONSVEREINBARUNGEN
MIT ULTRAORTHODOXEN

Jerusalem.AP
Israels künftiger Premier Benjamin Netanjahu hat gestern
erste Erfolge bei der Bildung einer neuen Regierungskoali-
tion erzielt. Der Likud-Block erzielte eine eine entsprechen-
de Vereinbarung mit zwei ultraorthodoxen Parteien, der
Schas-Partei und der Thora-Liste, die im neuen Parlament
zusammen 14 Abgeordnete stellen. Eine Einigung mit der
nationalreligiösen Partei, die über neun Parlamentarier ver-
fügt, galt ausserdem als sicher.
Auf ein unterschiedliches Echo traf gestern die erste Rede
Netanjahus nach seinem Wahlsieg. Ex-Premier und Likud-
Hardliner Yitzhak Shamir verlangte indirekt ein Ende des
Friedensprozesses mit den Palästinensern. In der Zeitung
"Haaretz" forderte er, dass der Likud-Block sich nicht an
die Vereinbarungen mit der PLO halten solle. Auch die
jüdische Siedlungspolitik im Westjordanland und im Gaza-
Streifen müsse wiederaufgenommen werden. Der Berater
von PLO-Chef Yasser Arafat, Achmed Tibi, sagte dagegen,
die Äußerungen Netanjahus zum Friedensprozess seien zu
zögerlich gewesen. Netanjahu verpflichtete sich in seiner
Rede am Sonntag zu einer Fortsetzung des Friedensprozes-
es mit den Palästinensern. Er erwähnte jedoch nicht den
noch ausstehenden Abzug der israelischen Streitkräfte aus
der Stadt Hebron im Westjordanland.
Shimon Peres, der knappe Verlierer der israelischen Wahlen,
ist als Kandidat für den höchsten Posten bei den Vereinten
Nationen im Gespräch. Eine UN-Sprecherin bestätigte gestern,
dass Peres (72) als möglicher Nachfolger von UN-Generalse-
kretär Ghali genannt wird.
-------------------------------------------------

Ich erinnere daran, dass auch Peres sich den Ultrarechten und
orthodox-religiösen annäherte. Es wäre also so oder so zum
Rechtsruck gekommen, die Israelis hatten nur eine Scheinwahl,
doch so, wie es kam, läßt es sich leichter und schneller "rechts"
sein. Alarmierend für mich die sofortige "Weiterverwendung"
von "Adler" Peres. Als UN-Generalsekretär würde dieser Peres,
der den Libanon wie ein Wahnsinniger angriff, natürlich dafür
sorgen, dass die arabischen Länder die UN als feindlich ein-
stufen müssen. Eine von Peres geführte UN wäre m.E. absolut
ENTSETZLICH. Persönlich wäre ich in diesem Falle für den
Austritt Deutschlands. Hoffentlich! sind die UN noch so drei,
dass sie DAS nicht machen, es wäre Wahnsinn.
---------------------------------------------------
Dann wäre da noch :

KAUFEN DEUTSCHE HEIMLICH LAND IN POLEN ?
Warschau.dpa

Deutsche Firmen sollen im Nordwesten Polens unter Umgehung
der Vorschriften massenweise Land aufgekauft haben. Die pol-
nische Polizei sei bei einer Hausdurchsuchung bei einem
Deutschen in Wirowek bei Stettin auf Unterlagen gestoßen,
die auf illegale Geschäfte hinweisen, bestätigte gestern der
Polizeisprecher Pawel Biedziak. Der als Heinz P. angegebene
Deutsche soll bei Verkauf und Verpachtung von etwa 20.000
Hektar Land an 30 deutsche Firmen vermittelt haben, hieß
es. Er biete seit dem Jahr 1995 in deutschen Zeitungen,
unter anderem im "Top-Agrar", polnische Güter und Land zum
Verkauf an. Um die Einschränkungen beim Landerwerb durch
Ausländer zu umgehen, gründeten Firmen aus Deutschland zu-
nehmend Gemeinschaftsunternehmen mit fiktiven polnischen
Mehrheitseignern, sagte der Polizeisprecher.
--------------------------------------------------

Jemand sagte mir, dass Polen andererseits die Rückgabe der
von Russland besetzten Gebiete fordern. Mit etwas Phantasie
sieht das wie eine ansetzende Korrektur aus. Das ist noch
sehr verschwommen.

Zur NATO-Teilung: Die Sache kann zweifach gedeudet werden.

A) Durch französischen Druck erfolgte eine echte Verselbstän-
digung der Europäer.

B) Und eher für Illuminaten-Interessierte verständlich:

Wer Van Helsing gelesen hat, kennt aus Band 2 die Zitate
der US-Führung zum III.WK. In diesem sollten danach zu-
erst Europäer und zuallererst Deutsche sterben etc.
So könnte man die Teilung auch sehr leicht als rechtzeitige
Massnahme in diesem Sinne auslegen. In WKI und WKII
blieben die USA ja auch erstmal draussen. Im Sinne der
Illuminaten-Berichte war Frankreich das allererste von ihnen
beherrschte Land. Wer die Warburg-Protokolle las, weiss,
dass auch vor dem II.WK Frankreich eine finanzpolitisch
wichtige Rolle zukam. Es ist nicht undenkbar, dass Frank-
reich nun erneut strategische Verwendung fand.

Zwischen positiver und negativer Bewertung der NATO-Tei-
lung bin ich unentschlossen. (Mein persönlicher Trend : Eher
negativ im Sinne von B).


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Bergpredigt?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 04 Jun 1996 16:57:00 +0200

Tja, wie ich schon andeudete, schälte sich immer klarer
heraus, dass der II.WK ein Religionskrieg war. Nur ging man
halt im Laufe der Jahrhunderte dazu über, dies den Massen
nicht mehr zu sagen. Es war für mich sehr verblüffend, fest-
zustellen, wie EXTREM religiös-okkultistisch die Nazi-Füh-
rung war, inkl. Magier, Medien, Pendel, Tibet uvm. Einiges
lasse ich lieber weg. EBENSO die Gegenseite, die okkulte
Symbole zuhauf einsetzt und liebend gern mit Zahlenmysthik
"operiert" der 666 z.B., und auch das V für Victory war
"Zauberei", ebenso der Hitlergruss. Es ist nun erstmal völlig
egal, wie man selbst dazu steht. Will man an die Wurzeln die-
ses Krieges, so muss man zur Kenntnis nehmen, dass die
Führer beider Seiten sehr viel davon hielten.

Man erreicht dann eine Ebene, auf der nicht mehr Hitler im
Mittelpunkt steht, sondern z.B. Sebottendorf und andere. Und
Sebottendorf meinte, Sensationelles entdeckt zu haben. Es
erinnert ungeheuer an die Entdeckungen der Tempelritter um
1200 - und die Konsequenz war ebenfalls dieselbe. Die
Tempelritter wurden "Aussteiger" aus dem damaligen Glauben,
da er aus ihrer Sicht "auf dem Kopf stand", ebenso war es
vor allem Sebottendorf, der nun den Anstoss für den "Austieg"
einer ganzen Nation geben wollte - dem Deutschen Reich. Es
ist dann kein Wunder mehr, dass das Reich sich Tibet und
dem Dalai Lama zuwendete. Und es ist kein Wunder, dass
Tibet auch besetzt wurde.

Sebottendorf kannte Bibelstellen wie NT, Joh. 8,44, wo Jesus
sehr deutlich zu den Juden sagt, dass sie an einen Menschen-
mörder glauben und an die Lüge. Sehr deutlich auch
Mat. 21,43 : "Darum sage ich Euch: Das Reich Gottes wird
euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die
erwarteten Früchte bringt.

Nur welches Volk?

Van Helsing spricht von einem Dokument, dessen Inhalt nicht
in der Bibel zufinden ist, aber im Besitz der Societas Temple
Marconi sei. Daraus soll hervorgehen, dass dies das Volk der
damaligen Germanen sein solle. Nun erhielt ich einen Text, den
ich nachfolgend wiedergebe. Natürlich kann ich ihn nicht auf
Echtheit prüfen:

ORIGINAL-EVANGELIUM DES MATTHÄUS
(Bruchstück Nr.1; Wahrscheinlich Teil der Bergpredigt)

"In Abständen von Jahrtausenden habe ich den verschiedenen
Völkern der Erde jeweils einzeln wahre Propheten gesandt;
und viele Jahrhunderte werden vergehen, ehe ich einen solchen
Propheten wieder auf die Erde senden werde - und zwar zu
einem Volke, das ihn anfangs ablehnen, dann aber - trotz manchen
Widerstands der Knechte des Hebräergottes und des Geistes der
Hebräerschriften - verstehen und annehmen wird;
und so wird dies gute Früchte tragen.

Zu jener Zeit dann werden viele Menschen jenes Volkes von selbst
erkennen, auch schon während des Reifens des Geschehens jener
Zeit erkannt haben, dass das Handeln eines jeden für alle und aller
für einen jeglichen, nur aus reiner Menschlichkeit, aus dem lebendi-
gen Gefühl des Zueinandergehörens in der Kindschaft Gottes geübt
für die Gemeinschaft, unendlich edlere Gesinnung in sich birgt,
als würde sie aus Angst vor Strafe und Rache Gottes oder aus Be-
rechnung auf Belohnung ausgeübt.

Zu jener Zeit werden viele Menschen jenes Volkes schon zuvor aus
eigenem erkannt haben, dass der Hebräergott und der Geist der
Hebräerschrift ein Schreckbild der Hölle ist.
Und sie werden diese Schreckensbild von sich weisen und der ewigen
Wahrheit werktätig dienen, ohne noch DEN erkannt zu haben, der allein
die ewige Wahrheit ist.
Doch auch ihn werden sie schließlich erkennen - in mir!
Und sie werden Ruhe in meinem Frieden finden, auch wenn finstere
Bosheit anderer Völker sie um ihres Friedens willen beneiden und ihn
zu stören trachten wird.
Denn mächtig wird das Volk werden über alle diejenigen, die es hassen
und mit dem Hasse des Hebräergottes und dessen Anbetern auf Erden
gegen es stehen.
Bald dann werden aber auch viele unter den anderen Völkern erkennen,
dass sie mit ihrem Hasse dem Satan dienen, in seinem Geiste und nach
seinen Gelüsten die Hölle auf Erden bauen wollen - was sodann auch
die anderen zur Erkenntnis bringen wird und gute Frucht zeitigen für
alle.

Diese dort sind es, von deren fruchtbringendem Volke ich sprach und
das ich meine."

Und Christus, der Herr, erhob seinen Arm und wies hin zu einer klei-
nen Gruppe still lauschender Legionäre, welche vom Volke der Germa-
nen waren.

--------------------------------------------------------

Tja, wissenschaftlich ist die Echtheit nicht zu überprüfen. Haben sich
die Nazis das selbst zurechtgereimt ?

Indiz 1: Ich wunderte mich SEHR über diese Wünsche nach *Ausrottung*
aller Deutschen seit ca. 75 Jahren, immer wieder von jüdischen Führern
verlangt und am 18.11.69, genau als ich 7 wurde, wollte dieser Wiesen-
thal sogar Embryos vernichten, da deutsche Embryos ja potentielle Mörder
seien. Also ganz egal was ICH glaube. SIE glauben es offenbar, denn dies
ist die einzig logische Erklärung für solche Barbarei. Ob es nun so ist,
oder nicht, wenn sie *glauben*, dass die Germanen das "nächste" Volk
sein sollen, dann macht deren Auslöschung Sinn! Und Juden sind in re-
ligiösen Dingen sehr gebildet, oft jedenfalls.

Indiz 2: Matth. 21,43 steht ja noch in jeder Bibel drin. Sind denn
irgendwo andere Dokumente aufgetaucht, die behaupten dass ein
ev. anderes Volk das ANDERE VOLK sei ?
Ist mir erstmal nicht bekannt.

Indiz 3: Die Technik von Victor Schauberger und Wilhelm Reich ist
genau das, was man als "Früchte Gottes" defenieren könnte.

Indiz 4: Das intuitive Wahrheitsgefühl. Nicht mit völliger Sicherheit,
aber mit "guter Quote" habe ich den Eindruck, dass ich Wahrheit
und Lüge intuitiv erkenne. Und andere auch. Als mögliche Erklärung
mag dienen, dass ein wahrer Satz eine andere Schwingung besitzt,
als eine Lüge. Ein geschriebener Satz ist wie eingefroren und wird
im Leser wieder quicklebendig. Information ist nichtmateriell und
es erscheint denkbar, dass er in der "Wiederauferstehung" im Leser
seine ursprüngliche, nichtmaterielle Schwingung beibehält und somit
auch seinen Wahrheitsindikator. In diesem Sinne kann jeder, etwas
Übung und Selbstvertrauen vorausgesetzt, immer ganz allein zu einer
zutreffenden Einschätzung kommen.

Wie dem auch sei, solche Entdeckungen lösten den II.WK aus. Das
ist auf jeden Fall wahr. Es muss noch nicht die tiefste Erkenntnis
sein, aber es ist tiefer als bisher. Dass das Wassermannzeitalter
tatsächlich begonnen hat und wir mitten im Übergang sind, kann
jeder prüfen, der den 4./5. Februar 1962 in ein Astrologie-Programm
eintippt. "This is the dawning of the age of aquarius...." sangen
die Hippies in den 60ern.

Spekuliere ich nun einfach ein, dass obiger Text authentisch sei und
es göttliche Kraft gibt, dann ist das irgendwie sehr beruhigend.
Es würde nämlich bedeuten, dass das letzte, gewaltige Zucken der
Mächte des Fischezeitalters ziemlich spurlos an Deutschland vorüber-
geht. Die halbe Welt mag nochmal in Krieg versinken, wir nicht,
denn "finstere Bosheit anderer Völker wird sie um ihres Friedens
willen beneiden und ihn zu stören trachten".
Da mag ich schon aus Wunschdenken dran glauben. Ich könnte sogar
eine verblüffend einfache "technische Deutung" für diesen Frieden
geben - aber ich lasse es lieber, wer mein "Zeug" so gelesen hat,
weiss, was ich meine.
Überdies würde es bedeuten, dass die NWO-Planung zwar real ist,
aber letztlich scheitern wird. Sie scheitert ja schon seit Neu-Schwa-
benland, Libyen, Irak. Seit 1962 muesste sie auf dem absteigenden
Ast sein, was nicht heisst, dass sie nicht nochmal mächtig zucken
könnte.

Komme ich nun zu dem Schluss, dass Hitler gut war ? Nein. Aber
auch nicht zum Gegenteil. Ich bleibe dabei, dass noch viel Lüge
auf der Darstellung liegt, aber ganz egal, was herauskommt, nach-
dem ich rechts-links abgestreift habe muss ich wohl auch, zumin-
dest für gewisse Betrachtungen, gut-böse abstreifen. Manchmal
taugt es nicht. Ich denke, dass die zutiefst okkultistischen Führer
dieser Zeit zu früh zuviel wollten, was später viel friedlicher
ohnehin kommen würde. Sie entdeckten etwas KOMMENDES und
wollten es GLEICH. Aber - zu diesem Gleich wurden sie ja auch
gedrängt. Ausserdem waren sie noch zu exoterisch, was ja bis
heute noch recht verbreitet ist.Doch: Jeder Vogel hat
zwei Flügel und richtig fliegen kann der Geist m.E. nur mit
Exoterik UND Esoterik. Der Mensch existiert exakt zwischen!
Innen und Aussen.

Übrigens ist es für mich radikal verblüffend, wie Politik,
Religion, Wissenschaft, Prophezeiungen und Esoterik hier
zusammengeführt werden können. Das ist wirklich eigen-
artig.

Ach so. Sollten sich die Dinge bewahrheiten, dann wird Israel,
wenn es den Krieg sucht, schwer verwüstet werden. So steht es
jedenfalls in der Bibel.Friedliche
Menschen sollten das Land verlassen. Anstelle der Gratis-U-
Boote Deutschlands für Israel,wäre eine Aufnahme dieser Menschen
in Deutschland eine wesentlich wertvollere Wiedergutmachung und die  
gemeinsame, "rücksichtslose" Offenlegung der Wahrheit würde zur
endgültigen Aussöhnung führen.

Da es sich anbietet, schicke ich diesen Text auch in religiöse
und weltanschauliche Groups, kann dort jedoch nicht antworten,
da ich nicht mitlese.



           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Bergpredigt?
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 10:34:00 +0200

Betreff : u.s am 06.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Bergpredigt? <<<<<<<<<

Hi!

> Wenn die "Illuminaten" so gebildet waeren, wuessten sie, dass sich die
> Wahrheit letztlich nicht unterdruecken laesst und alles Negative wieder auf
> sie zurueckschlagen wuerde.

Ich denke sie befürchten es und versuchen es trotzdem zu verhindern. Auch  
ich denke, dass die Wahrheit doch durchkommen kann.

> >Indiz 4: Das intuitive Wahrheitsgefühl. Nicht mit völliger Sicherheit,
> >aber mit "guter Quote" habe ich den Eindruck, dass ich Wahrheit
> >und Lüge intuitiv erkenne.
>
> Den Eindruck habe viele von sich und liegen doch daneben...
> Wir neigen doch alle dazu, "die" Wahrheit anzunehmen, welche unserer Sicht
> der Dinge am naechsten liegt, persoenlichen Wuenschen und Befuerchtungen
> folgend. Solange es noch ein Anhaften an Dinge und Gedanken gibt, ist kein
> unbefangenes Erkennen moeglich und Projektionen Tuer und Tor geoeffnet.

Man sollte nicht eine wunschgemäße Wahrheit annehmen und behalten, weil  
eine andere Wahrheit unbequem ist und neues Lernen verlangt. Gibt es  
mehrere Möglichkeiten, so sind sie zu vergleichen und zu überprüfen. Ist  
dies für eine Darstellung der Wahrheit verboten, darf sie nichtmal  
ausgesprochen werden, so sollte das dem mündigen Bürger sehr verdächtig  
sein, denn es könnte ja sein, dass es so geschieht, weil die andere  
Wahrheitsversion dem Vergleich nicht standhalten würde.

> >Spekuliere ich nun einfach ein, dass obiger Text authentisch sei und
> >es göttliche Kraft gibt, dann ist das irgendwie sehr beruhigend.
> >Es würde nämlich bedeuten, dass das letzte, gewaltige Zucken der
> >Mächte des Fischezeitalters ziemlich spurlos an Deutschland vorüber-
> >geht.
> >Die halbe Welt mag nochmal in Krieg versinken, wir nicht,
> >denn "finstere Bosheit anderer Völker wird sie um ihres Friedens
> >willen beneiden und ihn zu stören trachten".
>
> Ist das *besser*, als wenn die Menschen hier sterben und in einem anderen
> Land ueberleben ?
> Weshalb haben die Deutschen eher eine Existenzberechtigung als andere
> Menschen ?

Dies setzt die "wilde These" voraus, dass es wirklich Teil der Bergpredigt  
wäre und prophetisch wäre. Man mag dazu stehen wie man will. Nimmt man es  
als prophetisch an, dann geht es nicht um besser als, sondern dann ist es  
eben SO. Da die angebliche Bergpredigt Jesus wiedergibt, solltest Du nicht  
mich nach dem Weshalb fragen, sondern ihn. ICH hielt die Bergpredigt  
nicht. Was soll das ?
Aber ich wäre schon froh, wenn es wenigstens hier friedlich bliebe und das  
liegt auch uns. Ich fände es positiv.
Irgendwie versuchst Du hier Göttliches rational abzuhandeln. Nun magst Du  
ja die Idee einer göttlichen Führung grundweg ablehnen, ist völlig O.K.,
aber dann noch den göttlichen Willen rational zu hinterfragen ist absurd,  
es reicht wenn solches Blödsinn für Dich ist. Wenn andere an solches  
Wirken glauben, dann fragen sie nicht nach "Berechtigungen". Dann hat halt  
Gott beschlossen, dass wer verschont bleibt und für die Gläubigen hat er  
nunmal das Recht dazu.
Ausserdem tu mal nicht so moralisch! Du weisst ganz genau, dass unser  
Konsum, unsere Gier anderen ihre Existensberechtigung entzieht und das  
tust auch Du ganz persönlich - jeder von uns. Wir hätten all die Länder  
gar nicht erobern sollen um ihnen unser System aufzudrücken, vorher kamen  
sie nämlich besser zurecht.

> So viel  *boeser* sind die anderen Voelker doch nun auch wieder nicht ;-)

Wenn es einen Gott gibt, dann mußt Du das mit ihm besprechen.

> >           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.
>
> Warum beschraenkst Du Dich so sehr auf -dieses- Land ?
> Sollte nicht die ganze Welt frei sein ?

Es ist mühsam allein dieses Land zu unterstützen und da müssen VIELE dran  
arbeiten, gegen heftigen Widerstand. Jedes Land sollte seine eigenen Leute  
dafür haben, es ist grundsätzlich besser, wenn sich jeder selbst befreit  
und anderen dabei hilft, aber so eine Weltbefreiung käme ja von selbst,  
wenn überall so gehandelt würde. Ich wohne hier und es geht mir deshalb  
vor allem um dieses Land, ich verstehe Deine Verwunderung nicht. Du  
erwartest ja vermutlich von der Politik, dass sie sich auch um Deutschland  
kümmert und nicht gleichrangig die Arbeitslosigkeit in Brasilien bekämpft.
Die ganze Welt befreien zu wollen ist schon wieder etwas imperialistisch.
Jeder Teil sollte sich selbst gestalten, so wie er selbst es will.
In diesem Land ist das Denkdiktat allerdings besonders schlimm - deshalb  
braucht das Land ja auch das freiere Ausland zur Hilfe.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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Newsgroups: de.soc.politik,de.soc.kultur,soc.culture.german
Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 12:58:00 +0200

Betreff : wg am 07.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!

> - Pilsudskis Termin in Paris laeszt sich sehr leicht durch die konkrete
>   Bedrohung gegen das widervereinigte Polen verstehen, deren Existenz
>   sich 1939 durch den Angriffskrieg des Reiches gegen Polen bewiesen hat,

Wieso wiedervereinigt? Neugegründet würde ich sagen und zwar 1916 durch  
die damaligen Mittelmächte, nicht wahr ? 1939 gab es keinen Angriffskrieg  
des Deutschen Reichs gegen Polen . Du hast falsche Information. *Vor* dem  
1.9.39 gab es stattdessen polnische Todesschwadronen in Ostpreussen und  
Massenmorde an Deutschen in Polen selbst. Damit sollte Deutschland zur  
*Re*aktion und zum Krieg gezwungen werden, doch Angreifer war eindeutig  
Polen. Es ist nicht unüblich, *den* als Agressor zu betrachten, der  
*zuerst* Grenzen übertritt, schiesst, mordet. 1939 wurde vollendet, was  
Pilsudski 1933 noch nicht erreichen konnte. Neben den weniger bekannten  
Beweisen ist der ganz simple Beweis der, dass ja nur das sich  
VERTEIDIGENDE Deutschland Kriegserklärungen erhielt, Russland, das  
ebenfalls in Polen einmarschierte, aber nicht. Sind polnische Überfälle in  
Russland auch bekannt ? Die Brockhaus-Einträge zu POLEN und PILSUDSKI  
sollten mal komplett gelesen werden, dann wird nämlich SEHR KLAR, dass es  
ein expansionsbestrebtes Land mit Großpolenidee gewesen ist.

>
> >Was sagst Du zu
> >Berichten, angeblich, wie hier gepostet, nun selbst den Nürnberger
> >Prozessunterlagen (*freigegenen; Neu*) zu finden, wonach es vor dem 1.9.39
> >polnische Todesschwadronen in Ostpreussen gab und zwischen ca. 5.500 und
> >56.000 ermorderte Deutsche in Polen selbst, was zur bewussten Provokation
> >eines Krieges geschah.
>
> Du bringst hier einiges durcheinander. Die zwischen ca 5.500 (nach
> Nazirecherche) und ca 56.000 (nach Nazipropagande) Opfer des
> "Bromberger Blutsonntag" fallen auf den 3.9.39, also nach
> Kriegsbeginn.

Ich mag nicht über die Zahlen streiten, aber welche werden denn in den  
freigegebenen Unterlagen vom Nürnberger Prozess genannt? Interessanter  
sind die Massaker *vor* dem 1.9.39 und die Überfälle auf Ostpreußen. Ich  
kann mir kaum vorstellen, dass polnische Todesschwadronen noch NACH dem  
1.9.39 zu sowas in der Lage gewesen sein sollten. Die deutschen  
Flüchtlinge vor den Masskern in Polen trafen lange VOR dem 1.9.39 in  
Deutschland ein, das passt irgendwie nicht in Deine Wunschvorstellung.


> Der von Dir laut Brockhaus zwischen 1919-21 angesieldete
> deutsche Bevoelkerungsschwund in Bromberg hat nichts damit zu
> tun.

Nö, die haben die Heimatstadt verlassen weil die Polen zu lieb zu ihnen  
waren, soviel Liebe haben die bösen Deutschen einfach nicht verkraftet.
Es ist traurig, dass Du sowas unterstützt.

> Das ist nichts weiter also genau diejenige Propaganda, die die Nazis
> '39 betrieben, um ihren Angriffskrieg zu verkaufen.

Das ist keine Propaganda, das sind Zeugenaussagen. Propagaganda ist LÜGE,  
z.B. wenn der Sieger nacher seine Schuld weglügt, was Sieger schon immer  
gern taten und Sieger haben ja dann auch die Mittel dazu.

> Jetzt begruende mir doch mal, inwiefern zumindest die Westallierten
> bislang relevant gegen dieses simple Prinzip verstoszen haben.


Weil sie alles wegliessen, was jeweils VOR den Deutschen Handlungen  
geschah.

Im "jüdisch-deutschen Gesamtkonflikt" liessen sie die jüdische  
Kriegserklärung vom 23.3.33 weg, so dass der am 28.3.33/1.4.33  
beschlossene Teilboykott von Juden in Deutschland als willkürliche  
Agression betrachtet werden konnte.

Im deutsch-polnischen Krieg liessen sie die polnischen Massaker und  
Grenzübertritte vor dem 1.9.39 weg, so dass der Einmarsch am 1.9. wie ein  
Angriff erschien und nicht als Abwehr von Mord und Grenzverletzungen.

Kurz: Man machte einfach die *Re*aktion zur grundlosen Aktion, ganz simpel  
durch Weglassen von Tatsachen.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 09 Jun 1996 09:08:00 +0200

Betreff : wg am 09.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!

> >Wieso wiedervereinigt?
>
> Hast Du immer noch nicht in Deinem Brockhaus die Abschnitte zur
> polnischen Geschichte _vor_ 1916 gelesen?

Nein. Warum ? Mich interessierte das Vorfeld zum II.WK und ich ging bis  
zur Gründung des damaligen Polens 1916 durch die Mittelmächte zurück, und  
da gab es keine Wiedervereinigung, sondern eine Neugründung. Wie wäre es  
denn Du mal Deine "Aussagen" auch tatsächlich *machst*, statt drumherum zu  
reden ? 1916 gab es eine *Neugründung*, denn vorher gab es kein Polen.
Ist nun *dieses* Polen zu berachten, wenn es um den II.WK geht, oder das  
des 15. Jhrhdt??

> >Neugegründet würde ich sagen und zwar 1916 durch
> >die damaligen Mittelmächte, nicht wahr ?
>
> Nein, wie ich Dir bereits dargelegt habe. Erinnerst Du dich nicht?
> Gruendung eines Rumpfpolens mit beschraenkter Souveraenitaet durch die
> Mittelmaechte 1916 als Puffer gen Osten; Etablierung eines Polens mit
> voelkerrechtlicher Anerkennung und Zugang zur Ostsee ab 1919,
> insbesondere durch die USA gefoerdert.

Klar, völkerrechtlich, demokratisch, nicht wahr ? Schade dass der Zugang  
zur Ostsee durch deutsches Gebiet führte, aber gut, die Sowjets wollten ja  
auch unbedingt zum Indischen Ozean, sowas ist schon in Ordnung.

O-Ton Brockhaus: Der...zurückgekehrte Pilsudski übernahm die vollziehende  
Gewalt (1918) und baute als "vorläufiger Staatschef" mit diktatorischen  
Vollmachten Polen als Republik auf.

Reicht noch nicht ?

...führte Pilsudski am 12.5.1926 einen Staatsstreich durch.

*Toll*. Sehr völkerrechtlich.

> Wo sind Deine Fakten? Wo sind Deine Beweise? Du hast bislang nicht
> einen konkreten Vorfall benennen koennen. Dafuer hast Du einige Zeit
> den sog. Bromberger Blutsonntag als Referenz herangezogen (3.9.39).

Wenn Du Späteinsteiger bist tut es mir leid, ich habe reichlich davon  
gebracht und kanns nicht jedem Einzeln *nochmal* servieren. Jemand anders  
benannte *konkrete* Teile aus den freigegebenen Unterlagen des Nürnberger  
Prozesses. Aber gut, nur *etwas* nochmal speziell für *Dich* (aber dann  
bringst Du vielleicht mal ein paar Fakten, anstatt nur zu nerven) :

-----------------------------------------------------------------------

Im "Verlag fur ganzheitliche Forschung und Kultur" erschien vor
wenigen Jahren die leicht uberarbeitete Version des erstmals 1930
erschienenen Buches von Werner Fuchs: "Selbstzeugnisse polnischen
Eroberungswillens". Die zahlreichen Zeugnisse aus polnischem Munde, die
in diesem Buch dokumentiert werden, belegen, daß in den politisch
maßgebenden Kreisen Polens schon range vor der im Jahre 1933 in
Deutschland erfolgten nationalsozialistischen Machtergreifung eine starke
deutschfeindliche Stimmung und des Streben vorherrschten, umfangreiche
deutsche Gebiete zu okkupieren, und zwar vor allem Ostpreußen, Danzig,
Pommern, Schlesien und Teile Brandenburgs.

Die beste Gelegenheit fur eine solche Okkupation sah man im Rahmen
eines neuen Krieges gegen Deutschland . Das erklart auch , weshalb die
polnische Fuhrung im Jahre 1939 zum Krieg mit Deutschland entschlossen
war und auf die verschiedenen deutschen Vermittlungsvorschlage in der
Korridorfrage nicht einging. Denn im Glauben, daß sofort nach
Kriegsbeginn Großbritannien und Frankreich, spater vielleicht auch die
USA und andere Lander an die Seite Polens treten und obendrein deutsche
Widerstandskreise nach Kriegsbeginn Hitler zu sturzen versuchen wurden,
schatzte man die Chancen fur eine Verwirklichung der polnischen
Großmachttraume als au ßerst gunstig ein. Das wiederum laßt die heute
oft vertretene These hinfallig werden, daß die deutschen Ostgebiete allein
durch "deutsche Schuld" verlorengingen. Der Autor legt hauptsachlich
Zeugnisse aus dem Zeitraum von 1918 bis 1930 vor. (Werner Fuchs:
"Selbstzeugnisse polnischen Eroberungswillens, 2. Auflage 1990, S. 219
und David L. Hoggan: "Der erzwungene Krieg", Tubingen 1970).

Der US-Botschafter in Warschau, Biddle, versicherte dem polnischen
Außenminister Beck am 19. Marz 1939: "er rechne mit der polnischen
Bereitschaft, die Danzig-Frage zu einem Kriegsanlaß zu machen. " (Es war
damals nicht allgemein bekannt, daß die USA nur eine Kolonie der
Wallstreet waren).

Deutschland war am 1. September 1939 nach Polen einmarschiert.
Wollen wir aber ein paar Augenzeugenberichten entnehmen, was sich
VOR diesem Datum in Polen zugetragen haste. Aus einem Bericht von
Heinrich Julius Rotzoll aus Goch (fruher Konigsberg) erfahren wir: "Das
Heeres-Artillerie-Regiment 57 aus Konigsberg/Preußen wurde Mitte
August 1939 an die von Polen gefahrdete Grenze gelegt. Wir bezogen die
Bereitstellung bei Garnsee, Krezs Neidenburg/Ostpreußen. Die Stellung
meiner Batterie lag in einem Maisfeld. In diesem Raum war bereits seit
Wochen die Arbeit auf den Feldern zum Lebensrisiko geworden. Bis in 7
km Tiefe in ostpreußisches Reichsgebiet fielen aus Polen sengende und
mordende Kavallerietrupps ein. Dieses begann bereits seit Juli 1939. Soweit
das Auge reichte, konnte man in den Abendstunden Rauch und Feuer
sehen. Die brennenden Hauser und Dorfer wurden von polnischen
Kavallerietrupps provokatorisch angesteckt. Wer sich von der Bevolkerung
aus den brennenden Hausern ins Freie rettete oder das Feuer loschen
wollte, wurde niedergemacht. Um diesen Umtrieben Einhalt zu gebieten,
erhielt meine Batterie am 23. August 1939 den Befehl, ein Jagdkommando
aufzustellen. Als Wachtmeister bekam ich das Kommando unterstellt und
auch den Einsatzbefehl. Am ersten Tage des Einsatzes war unser
motorisierter Stoßtrupp eine halbe Stunde zu spat in den Einsatz gekommen
- eine mordende polnische Schwadron rast bereits in Richtung der
schutzenden Grenze. Die Spuren waren grausam: in den Feldwegen und auf den
Feldern fanden wir Leichen von
deutschen Bauern. Diese waren mit Sabeln zerfetzt oder erschossen
worden... Doch bereits am 26. August 1939 stellte unser Kommando einen
polnischen Reitertrupp in einem Zuckerrubenfeld unweit von Garnsee. In
unseren MG-Garben wurde die polnische Kavallerie aufgerieben, 47
polnische Reiter waren auf reichsdeutschem Boden gefallen...

Als unsere Einheit am 1. September 1939 um 5 Uhr zum Sturmangriff
uberging, fanden wir jenseits der polnischen Grenze frische Graber von
deutschen Zivilisten. Auch blutige und zerfetzte Kleidungsstucke von
Zivilisten lagen auf Wegen und Straßenrandern herum. Auch von
polnischen Kriegsgefangenen bekamen wir die Bestatigung, daß
provokatorische Angriffe auf die Zivilbevolkerung auf deutschem
Reichsgebiet vor dem 1. September 1939 befohlen worden sind... "

Aus einem Bericht von Frau L.S. aus Lubbecke (fruher Bromst)
erfahren wir:"lm Sommer 1939 kamen von April bis kurz vor Ausbruch des
Zweiten Welthrieges Hunderte, nein, Tausende von deutschen Familien an
seichten Stellen durch die Sumpfe gewatet, bzw. durch die Obraseen
geschwommen, hindurch zu uns vor die Turen, abends spat, daßsie keiner
sah, und bettelten um Brot oder Milch fur die Babies und um trockenes
Zeug. Wir waren zunachst sprachlos und wußten nicht was los war. Sie
berichteten immer wieder folgendes: Wir sind schon seit vielen Wochen auf
der Flucht vor den Polen, wir werden einfach auf den Straßen und Feldern
erschossen, wir sind unseres Lebens nicht mehr sicher, die Polen verfolgen
alle Deutschen. "Und warum?" fragten wir "Die polnischen Pfarrer reden
und hetzen von den Kanzeln: "Schlagt die Deutschen tot, wo immer ihr sie
trefft. Schießt sie uber den Haufen, vernichtet die ganze deutsche Brut..."
Diese Volkerwanderung dauerte wahrend des ganzen Sornmers an, zuletzt
karnen nur noch ganz wenige, weil die Grenze stark bewacht wurde."

Polen hat also bereits seit dem Juli 1939 - also 2 Monate vor dem
"offiziellen" Kriegsbeginn - militarische Kriegshandlungen gegen
Deutschland verubt.

In Bromberg, Pless und Stopnika kam es bereits im August 1939 zu
Massenabschlachtungen deutscher Zivilisten durch polnische Soldaten. Es
kam zu regelmaßigen Grenzubertritten der Polen und zu Massakern auf
reichsdeutschem Gebiet, doch die reichsdeutsche Fuhrung reagierte
nicht. Man wollte keinen Krieg.

Es wurden alleine im Bereich dieser Ortschaften 56.000 Deutsche auf
bestialische Weise niedergemetzelt. Nachdem die Deutschen auf die
Kriegsprovokation nicht reagierten, wurden in Bromberg deutsche Frauen,
Manner und Kinder von den polnischen Soldaten verkehrt herum an die
Kirchenturen genagelt und aufgeschlitzt. Die polnischen Soldaten machten
Photos davon, die dann an die Reichsregierung gesandt wurden. Und dann
erst ist Hitler in Polen einmarschiert!!!

(Umfangreiches Dokumentationsmaterial und Photographien von den
zum großen Teil bestialisch Ermordeten und aufgefundenen
Massengrabern sind im Deutschen Weißbuch Nr. 3 im Jahre 1940
veroffentlicht worden. Kein einziges der dort nachgewiesenen Dokumente
ist bisher widerlegt worden. Siehe dazu die Broschuren "Der Bromberger
Blutsonntag" und "Polens Schuld am 2. Weltkrieg", angegebene Adresse:
Rudolf Trenkel, Hamburg 73, Reinickendorferstr. 45B)

-------------------------------------------------------------------------

Die Adresse von H.Trenkel stimmt nicht mehr, er verzog und gibt die  
Broschüre auch inzwischen nicht mehr heraus, ich hatte ein interessantes  
Telefonat mit ihm. Die Broschüren sind in einigen Bibliotheken einseh-
bar, im Ausland sicherlich leichter. Ach so. Leute Deines Schlages werden  
es natürlich "ktitisieren", dass auch bezuggenommen wird auf ein Weißbuch  
aus 1940 weshalb der Inhalt ja "automatisch" nicht stimmen könne. Aber:
*Wer sonst* hätte es dokumentieren sollen? Die automatischen Argumente  
sind nichts als der Versuch, eine Auseinandersetzung zu umgehen. Da die  
freigegeben Unterlagen des Nürnberg. Prozesses dieses auch noch bestätigen  
sollen (ich habe sie noch nicht), haben Menschenrechtsverächter und Mord-
kompliezen wohl zunehmend "schlechtere Karten", nämlich nur ihre  
Propaganda.

>
>
> >Neben den weniger bekannten
> >Beweisen ist der ganz simple Beweis der, dass ja nur das sich
> >VERTEIDIGENDE Deutschland Kriegserklärungen erhielt, Russland, das
> >ebenfalls in Polen einmarschierte, aber nicht.
>
> Toller Beweis. Fuer wie doof haelst Du die Leserschaft? Oder ist es
> eher Dein eigenes Problem?

Ich denke *nicht*, dass alle so doof sind, dass sie *nicht* erkennen  
würden, dass die brit.-frzs. Kriegeserklärung ja OFFENBAR *nicht* wegen  
der deutschen Verteidigung gegenüber Polen erfolgte und es ihnen um Polen  
ging, weil ja dann auch Rußland (welches m.E überhauptnicht von Polen  
angegriffen wurde; gab es auch Massaker an Russen), welches auch in Polen  
einmarschierte, ebenfalls hätte angegriffen müssen. Doch: Russland durfte  
später alles behalten und bekam noch mehr. Damit ist sehr *eindeutig*,  
dass Polen von vornherein das *Mittel* gewesen ist, um DEUTSCHLAND  
angreifen zu können mit der üblichen Pseudolegetimation, und nicht etwa  
Länder allgemein, welche Polen besetzen.

> >Sind polnische Überfälle in  Russland auch bekannt ?
>
> Munter schlieszt sich aus Schwachsinn beliebiger weiterer Schwachsinn.

Deine Argumente sind ja wieder mal höchst informativ und überzeugend. Ich  
danke für die Bestätigung. Sowas kommt immer, wenn ich argumentativ  
einfach besser war.

> Und selbst wenn dies alles SEHR KLAR ist: was hast Du damit gezeigt?
> Dem einen Agressor stand ein vielfach aggressiver gegenueber, das
> dritte Reich. Dafuer gibt es unzaehlige Fakten, die Dir auch bereits
> dargelegt wurden.

Nein. Welche denn ? Ich bin doch bislang der Einzige, der Fakten, neue  
Fakten vor allem bringt. Dagegengehalten wurde bislang nichts als die  
bekannte Propaganda.

> >Ich mag nicht über die Zahlen streiten, aber welche werden denn in den
> >freigegebenen Unterlagen vom Nürnberger Prozess genannt?
>
> Ja, welche denn? Du scheinst es selber nicht zu wissen. Der Eindruck
> draengt sich auf, dasz Du derartige Geruechte von Dritten
> untergeschoben bekommst.

Wenn Du irgendwie konstruktiv mitwirken willst, was natürlich nicht Deine  
Art ist, dann besotgst Du vielleicht auch mal *Fakten*. Die entsprechenden  
Unterlagen von Nürnberg wurden hier exakt benannt. Gerüchte bringst Du.  
Ich las von 56.000 Opfern. Ein "Gegner" sprach von ca. 5.500 oder so.
Das *ob* ist also erledigt, es geht nur um die *Zahl*. Mir ist sie gar  
nicht sooo entscheidend, aber wenn DU es noch genauer wissen willst, JA  
DANN KÜMMERE DICH DARUM. Besorge die freigegeben Unterlagen.

Da wir verschiedene Zahlenangaben haben, herrscht bis zur Begutachtung der  
Nürnberger Unterlagen "Glaubensfreiheit". Du neigst dazu, den Lügnern zu  
glauben, die zwar die jüdische Kriegserklärung 33 verschwiegen und die  
polnischen Agressionen vor dem 1.9.39 aber "ansonsten" werden sie ja wohl  
nicht gelogen haben...Für mich aber gilt: Wer dermaßen lügt, dem glaube  
ich gar nicht mehr. Also glaube *ich* im Moment der Quelle, die mich  
bislang *nicht* belogen hat und von 56.000 spricht. Vielleicht finde ich  
irgendwo dieses Weißbuch. Und die Nürnberg-Protokolle. Im Gegensatz zu Dir  
*bemühe* ich mich, der Wahrheit näher zu kommen, wühle in alten Zeitungen  
nach, besorge Bücher, befrage alte Menschen, und Du, was hast Du  
anzubieten ? Die alte Propaganda und sonst nichts. Mutig, dass Du es  
überhaupt wagst, damit anzutreten.

> >Interessanter
> >sind die Massaker *vor* dem 1.9.39 und die Überfälle auf Ostpreußen.
>
> Welche hauptsaechlich in Deiner und Deiner Kameraden "Phantasie"
> existieren.


Dummkopf. Ich suche *selbst* und fantasierte nicht, sondern las und fand  
Bestätigung. Die Fantasie und vor allem *Inhaltlosigkeit* vertritts Du,  
denn Du kommst ja nur mit irgendwelchen Sprüchen und fantasierst mich in  
irgendwelche Kameradschaften. Das könnte Dir so passen. Wie wäre es mal  
mit einem Nachweis Deinerseits, für *irgendwas* ?

> >Ich kann mir kaum vorstellen, dass polnische Todesschwadronen noch NACH dem
> >1.9.39 zu sowas in der Lage gewesen sein sollten.
>
> Fuer nicht existente Todesschwadrone ist es egal, ob sie vor oder nach
> dem 1.9.39 in Deutschland eingefallen sind.

Ah ja. Prima. Und was "nicht existierte" muß man ja auch nicht beweisen.  
Praktisch. Aber warum berichten die Zeitzeugen nur etwas anders ?

> >Die deutschen
> >Flüchtlinge vor den Masskern in Polen trafen lange VOR dem 1.9.39 in
> >Deutschland ein, das passt irgendwie nicht in Deine Wunschvorstellung.
>
> Du meinst: dieses weitere Geruecht passt besonders gut in Deine
> Wahnvorstellungen. Aber hast Du auch Fakten? Ich warne Dich jetzt
> schon: es gibt bekannte Gruende, die zu einer verstaerkten Abwanderung
> aus Ostpreuszen nach WW1 gefuehrt haben.

Na welche denn ? Warum sank die deutsche Bevölkerung z.B. in Bromberg von  
1919 bis 1921 laut Brockhaus von 72% auf 27% und danach *weiter* ?  
(Quelle: Brockhaus)

Warum wollte Polen im April 33 Deutschland angreifen ?


*Warum sypathisierst Du ganz offen mit Vertreibern, Mördern und Kriegs*-
*treibern ?*

Das muß wohl Gründe in Deiner Psyche haben.

> >Kurz: Man machte einfach die *Re*aktion zur grundlosen Aktion, ganz simpel
> >durch Weglassen von Tatsachen.
>
> Ganz simpel ist also die Manipulation von Millionen von Akten und die
> Gehirnwaesche von tausenden von Historikern. Naja, wenn Du und Deine
> Kameraden sich genauso simpel die "Befreiung" Deutschlands vorstellen,
> sollte man wohl eher beruhigt sein.


Obiger satz von mir ist *bewiesen*. Hinsichtlich Deiner Antwort: Kümmere  
Dich um die Umerziehungsprogramme und die Technik. Natürlich nur wenn Du  
es überhaupt wissen *willst*, den Eindruck habe ich allerdings nicht.

Wie war das ? Wer sich nicht bewegt spürt die Ketten nicht ?

Gut. Dann bleibe ganz ruhig. Aber dann nimm besser auch nie das Wahrheit  
in den Mund.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik,de.soc.kultur,soc.culture.german
Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 13:06:00 +0200

Betreff : pebu0000 am 07.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hallo!

> In welchen Zeitungen? Und welche Motive haette die juedische Fuehrung
> (wer ist das ueberhaupt, nenne bitte Namen!) fuer einen solchen
> Schritt haben sollen?

Das habe ich ja nun x-mal getan. Willst Du mich verscheissern.
*Nur* zei: Daily Express vom 24.3.33, New York Times vom 7.8.33.
Am 7.8.33: Rede von Samuel Untermyr (Umtermayer).

> >Oder zur im Brockhaus unter Pilsudski nachlesbaren
> >Tatsache, dass dieser Jozef Klemens im April 33 in Paris einen franzö-
> >sisch-polnischen Krieg gegen Deutschland wünschte?
>
> Bekannt ist, dass Jozef Pilsudski 1934 sogar einen
> Nichtangriffsvertrag mit dem Deutschen Reich geschlossen hat. Was er
> _vielleicht_ gewuenscht oder nicht gewuenscht hat, ist fuer die
> geschichtlichen Ablaeufe _irrelevant_.

Scherzkeks. Reihenfolge egal ? ERST Anfriff, dann Friedensvertrag, Dieser  
wurde dann aber mit den Überfällen auf Ostpreußen nicht mehr eingehalten.
Wie es halt gerade passte.

> Solche Behauptungen sind nicht neu. Sie waren 1939 die
> Legitimationsluege Deutschlands fuer seinen Ueberfall auf Polen.

wieso Lüge? Es ist dokumentiert und unwiderlegt.

> Da diese Behauptung nur auf der Propaganda der Nazis zur
> Rechtfertigung ihres Ueberfalls beruht, ist diese Frage hinfaellig.

So leicht ist das. Ob Wahrheit oder nicht, *weil* es ja die Deutschen  
sagten, *muß* es ja gelogen sein. Schade, dass das Ultimatum in der New  
York Times erwähnt wurde. Es hat für mich wenig Sinn, mit so  
programmierten reden zu diskutieren, das bringt mich keinen Schritt weiter  
und kostet nur Zeit.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 09 Jun 1996 08:00:00 +0200

Betreff : pebu0000 am 08.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!


> >Das habe ich ja nun x-mal getan. Willst Du mich verscheissern.
> >*Nur* zei: Daily Express vom 24.3.33, New York Times vom 7.8.33.
> >Am 7.8.33: Rede von Samuel Untermyr (Umtermayer).
>
> Ich muss Dich nochmal fragen: welche Motive haette die juedische
> Fuehrung (wer ist das ueberhaupt, nenne bitte Namen!) fuer einen
> solchen Schritt haben sollen?
> Samuel Untermyr: ist das die "juedische Fuehrung"?

Jetzt hör mal zu: Du hast Dich unkritisch mit einer völlig verdrehten  
Darstellung volltrichtern lassen, weil Du, wie ich einst auch, nicht  
hinterfragst, und Dich nicht *selbst* bemühen willst, Wahrheit zu  
entschleiern. Ich begann aber irgendwann damit und stiess auf sehr  
bemerkenswerte Eigenartigkeiten. Hätte ich die nur früher bemerkt.
Jetzt möchtest Du, dass *ich* Dir ein neues vollständiges Programm liefere  
? Nichts da. Ich kann nicht (bin noch mitten im Suchen) und ich will auch  
nicht. Ich will bestenfalls, dass die Leute *selbst* denken und suchen und  
gebe ein paar Stolpersteine als Hilfe. Mit einem Stolpern fing es bei mir  
an, ich dachte es sei nur eine Kleinigkeit und dann wurde es immer mehr.
Wenn Du also Deine den Mördern und Kriegern und Lügnern äußerst  
zweckdienliche Mentalität der absoluten Passivität beibehalten willst,  
dann bist Du nicht lernfähig. Also komme mit Deiner Passivität nicht zu  
mir. Mach, was ich auch machte, durchwühle alte Zeitungen, lies Bücher,  
mach Dein eigenes Bild, ansonsten nützt Du mir nämlich nicht, also warum  
ich Dir dann helfen ?

Die jüdische Führung: Das dürfte schon damals der Jewish World Congress  
gewesen sein, so heisst sie jedenfalls heute. Da ein Würstchenverkäufer  
kaum fast eine ganze Seite der New York Times anläßlich einer Rede bekäme,  
muß Samuel Untermyr wohl nicht ganz unbedeutend gewesen sein.

>
> >> >Oder zur im Brockhaus unter Pilsudski nachlesbaren
> >> >Tatsache, dass dieser Jozef Klemens im April 33 in Paris einen franzö-
> >> >sisch-polnischen Krieg gegen Deutschland wünschte?
> >>
> >> Bekannt ist, dass Jozef Pilsudski 1934 sogar einen
> >> Nichtangriffsvertrag mit dem Deutschen Reich geschlossen hat. Was er
> >> _vielleicht_ gewuenscht oder nicht gewuenscht hat, ist fuer die
> >> geschichtlichen Ablaeufe _irrelevant_.
>
> >Scherzkeks. Reihenfolge egal ? ERST Anfriff, dann Friedensvertrag, Dieser
> >wurde dann aber mit den Überfällen auf Ostpreußen nicht mehr eingehalten.
> >Wie es halt gerade passte.
>
> Ach, es gab also einen franzoesisch-polnischen Angriff auf Deutschland
> im Jahr 1 des Dutzendjaehrigen Reiches? War mir nicht bekannt.
> Entschuldige. Das wirft natuerlich ein gaaaaanz anderes Licht auf die
> Geschichte.

Lies bitte den Ursprung und tu nicht so blöd. Brockhaus, HOL DIR MAL  
SELBST EINEN : Pilsusdki (Jozef Klemens) fühlte für Polen in Paris wegen  
eines "Präventivkrieges" gegen Deutschland vor. Im April 33. Er blitzte  
aber noch ab. *Danach* schloss er dann lieber (allein) den  
Nichtangriffspakt. Also erster Pilsudskiwunsch: *ANGRIFF*. DANN erst:  
Nichtangriffsvertrag. Später, als die Lage günstiger war, fielen die Polen  
vor dem 1.9.39 in Ostpreussen ein und schlachteten Deutsche. Mit Leuten  
die das unterstützen will ich nicht komunizieren.


> >wieso Lüge? Es ist dokumentiert und unwiderlegt.
>
> Und was heisst das? Eine These ist also nach Deiner Vorstellung
> solange wahr, bis sie widerlegt wird.

*Dokumente*, *Zeugenaussagen*, Hallo, Huuuuhuu

> Danke fuer diesen Freibrief! Dann stelle ich die These auf: die
> deutsche Wehrmacht ist schuld am Untergang des Roemischen Reiches! Das
> ist genauso serioes!

O.K. es hat keinerlei Sinn auf Dich einzugehen. Ende und Aus.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik,soc.culture.german
Subject: Re: POLEN  2  Historisch gesehen
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 10:06:00 +0200

Betreff : suess am 06.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: POLEN  2  Historisch gesehen <<<<<<<<<

Hi!

> >Um den Zeitgeist der damaligen Zeit besser zu verstehen, folgt
> >ein Artikel Dr.Goebbel's .
>
> Herr Dr. Goebbels verkoerpert den Zeitgeist??? Koennte es nicht sein, dass
> er den Zeitgeist diktierte, als Propagandaminister?

Klar. Am Zeitgeist wird doch überall in allen Ländern und zu allen Zeiten  
gearbeitet. Oder glaubst Du, dafür wäre nur Dr. Goebbles zuständig gewesen  
und heute gibt es sowas nicht mehr ? Aber: War da nicht die Rede von einem  
Erziehungsprogramm hier?


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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Udo Walendy verurteilt
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 03 Jun 1996 17:03:00 +0200

Eine interessante Angelegenheit. Die Antifa feiert hier ein Urteil gegen  
Udo Walendy. Er hatte es gewagt, angebliche historische Fakten  
anzuzweifeln. Ich lasse mal alles andere weg und greife nur einen  
entscheidenden, da geklärten Punkt heraus :


--------------------------------------------------------------------------
## Ursprung : /CL/ANTIFA/ALLGEMEIN
## Ersteller: ANTIFA-WEST@BIONIC.zerberus.de



             Es starben wirklich sechs Millionen!

               Walendy zu 15 Monaten verurteilt
               ================================

Wenngleich Walendy vor Gericht behauptete, die "Judenmorde" nie
geleugnet zu haben, zog er die Tatsache selbst doch immer
wieder in Zweifel. So beklagte er die Beleidigungen des
"deutschen Volkes" aufgrund naturwissenschaftlich nicht
haltbarer Vorwürfe und verwies auf das "Rudolf-Gutachten". Die
"Internierung" der deutschen Juden rechtfertigte er mit der
angeblichen Tatsache, das "Weltjudentum" habe Deutschland
bereits 1933 den Krieg erklärt. Diese "Uneinsichtigkeit" war
einer der Gründe, die das Gericht später veranlaßte, die Strafe
nicht zur Bewährung auszusetzen.



Antifa-West - Antifaschistische Initiative im Bielefelder Westen

Unseren öffentlichen PGP-Schlüssel verschicken wir auf Anfrage

--------------------------------------------------------------------------

Das *brisante* daran: Gerade "entdeckte" ich es ja selbst!

Die Formulierung.....rechtfertigte er mit der *angeblichen* Tatsache, das  
"Weltjudentum" habe Deutschland 1933 den Krieg erklärt.

Walendys "Schlüsse" interessieren mich da erstmal gar nicht. Denn eine  
jüdische Elite hat ja tatsächlich! (die ZEITUNGEN sind bekannt!!),  
freilich ohne Rückfrage beim jüdischen Volk, Deutschland den Krieg  
erklärt. Aus dieser "tatsächlichen! Tatsache" wird zunächst eine  
angebliche Tatsache. Und dann wird die Heranziehung dieser Tatsache als  
*Uneinsichtigkeit* betrachtet. *Das ist deutsche "Rechtsprechung" 1996.*

Ich würde gerne wissen, ob irgendjemand weiss, ob Walendy die genannten  
Zeitungen (Daily Express 24.3.33, New York Times 8.7.33) "zur Hand" hatte.
Falls nicht, sollte er sie nämlich in der nächsten Instanz zur Hand haben,  
dann wird sich offen zeigen, wer "uneinsichtig" ist. Wer kann Kontakt mit  
ihm aufnehmen, oder für mich herstellen ?


Vor nichtmal 2 Monaten hätte ich dieser "Antifa" auch noch selbst ihren  
Jubel abgenommen. Anti*w*a sollten sie sich nennen. Übrigens betrachte  
*ich* es als faschistisch, Wahrheit in dieser Form zu unterdrücken und die  
erfolgreiche Unterdrückung auch noch zu bejubeln. Wie fieses Volk, das  
einst geifern den Hexenverbrennungen zusah. WIDERLICH. EKELHAFT.


Norbert Harry Marzahn




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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Re: Neonazi Heise in Strafhaft
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 07 Jun 1996 23:23:00 +0200

Betreff : Hepro am 06.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Neonazi Heise in Strafhaft <<<<<<<<<

Hi!


> Getreu unserem Vorbild und Führer Helmut Goj setze ich auch mal
> einen provokant-reißerischen Zeitungsartikel ins Brett.
>
> Das linksextremistische Manipulationsblatt "Neue Presse" hetzte
> am 6.6.1996 gegen einen tapferen, aufrechten Nationalliberalen:
>
>
>        _Neonazi-Führer Heise in Strafhaft_
>
>   Untersuchungshaft kennt er schon, doch zum ersten Mal muß der
>   mehrfach vorbestrafte Neonazi-Führer Thorsten Heise auch eine
>   Haftstrafe absitzen. Der frühere Landeschef der verbotenen
>   rechtsextremen Freiheitlichen Arbeiterpartei (FAP) trat in
>   Einbeck (Kreis Northeim) eine zweijährige Haftstrafe an. Er war
>   mit einem Kübelwagen auf einen Asylbewerber losgefahren. Die
>   Bewährung war nach neuen Straftaten widerrufen worden.


Gehe ich recht in der Annahme, dass Du Kübelwagengewalttäter (wenn das so  
stimmt) ganz gerne in einen Topf mit Historikern werfen würdest? Kann Z.B.  
Walendy denn solches auch vorgeworfen werden ?

Was hat das mit Illuminaten zu tun ?
Die schwenkst Du ja in Deinem Kommentar irgendwie ein.

Bedenken, dass es eine "Rechts-Szene" oder "Nazi-Szene" gibt, der  
Verbindungen zu Geheimdiensten nachgesagt werden. Könnte es sein, dass das  
halt notwendig ist, um gewisse Aktionen und Aussagen zu gebären, die man  
dann dazu verwenden kann, ganz andere Menschen, die mit Gewalt  
überhauptnichts am Hut haben, mit den Eigenprodukten in einen Topf zu  
werfen, um sie auf ganz einfache Weise zu diffamieren ? *Das* wäre  
typische Illuminatenstrategie. Und eigenartig. Die Hinweise auf  
Verbindungen zum VS und angeblich gar zum Mossad, die gibt es. BEWEISE  
sind in solchen Angelegenheiten schwer zu erhalten. Aber: Logischen Sinn  
würde es schon ergeben. Dann setzt man den Eigenprodukten noch ein paar  
Sätze auf, die eben tatsächlich auch von den Revisionisten vertreten  
werden, und schon sind das auch genauso böse Rechte. War es das, was Du  
damit jetzt ausdrücken wolltest? Ich kann nur *versichern* dass ich  
NIEMANDEN mit einem Kübelwagen oder sonstwie zu überfahren gedenke und ich  
kenne Leute denen ebenfalls nichts ferne liegt und ich habe *trotzdem* den  
inzwischen schon sehr detailliert begründeten Verdacht, dass manches ganz  
einfach *wahr* ist, was mit Bieggen und Brechen unter rechts-böse weg-
diffamiert werden soll.

Ach was. Ich bin sogar *sicher*, dass dem so ist.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"
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Subject: Re: Tanz mir den Hitler...
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 10:39:00 +0200

Betreff : Kalle am 06.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Tanz mir den Hitler... <<<<<<<<<

Hi!

> Wie aus dem Medien bereits zu erfahren war, sorgte der frz. Vorstoss
> bereits fuer einigen Wirbel innerhalb der Sportwelt. Den deutschen
> Taenzerinnen und Taenzern kann nur geraten werden, auf eine Teilnahme
> freiwillig zu verzichten. Dies ist sicherliche ein ehrenvollerer Abgang
> als spaeter ausgepfiffen zu werden denn gegen die Mittel der
> propagandistischen Suggestion ist auch kein doppelter Rittberger
> gewachsen.

Richtig. Nach Hause fahren. Wenn's auch eine bittere Entäuschung für die  
Sportler ist.


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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Subject: FAQ-Van Helsing - Entlarvung
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 12:22:00 +0200

Betreff : A.WAIBEL am 05.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> FAQ: Van Helsing <<<<<<<<<


> FAQ: Frequently Asked Questions = haeufig gestellte Fragen
>
> zum Thema: VAN HELSING


Dass sie inzwischen zur FAQ gegen Bücher greifen beweist, wie dünn das  
Lügenpolster ist - sonst nichts. Statt sich bereits die Fragen vorlegen zu  
lassen und die Antworten dazu, was im technischen Bereich sinnvoll ist,  
ist das in Geschichte und Politik nichts anderes als Programmierung.

> F: Ich lese hier dauernd Mails mit dem Betreff "Van Helsing".
> Wer oder was ist das?
> A: "Jan van Helsing" nennt sich der Autor eines antisemitischen Buches
> mit dem Titel "Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20.Jahrhundert" (Das
> Pseudonym ist aus dem "Dracula" Roman entnommen; es handelt sich um den
> guten Doktor, der den Vampiren den Zahn zieht). In diesem Buch werden alle
> moeglichen uralten Verschwoerungstheorien von den Freimaurer-Maerchen
> ("Illuminaten") bis zu den "Protokollen der Weisen von Zion" wieder
> neu aufgewaermt. Das Buch erfreut sich verstaendlicherweise bei
> Rechtsextremisten einer grossen Beliebtheit.

Falsch ist, dass die Bücher antisemitisch sind. Der Autor zitiert in
großem Masse kritische Juden. Kritisch zu ausgesprochen bösartigen Juden,
welche sich hinter "Antisemitismus-Behauptungen" zu verbergen suchen. Frei
nach dem Motto "Alle juden sind gleich lieb, also auch die
rechtsradikalen, orthodox-religiösen unter ihnen. Diese simple Deckung
darf der reinen Menschenverachtung des talmudistischen Judaismus nicht
gewährt werden. Überdies sind nur ca. 5% der heutigen Juden semitisch,
während es z.B. die Araber in viel größerem Ausmaße sind. Die Politik des
Krieges aus Israel, seit dem Tode Rabins, ist der Antisemitismus unserer
Zeit in Reinkultur. Das darf nicht gedeckt werden. Jan Van Helsing ist in
der Tat ein Pseudonym. Einzige zutreffende Information. Falsch ist
wiederum die behauptete Beliebtheit bei Rechten. Die Bücher finden auch
bei "Linken" grosse Beachtung, vor allem aber bei solchen, die sich von
Links-Rechts-Schablonen durch Entwicklung von Eigenständigkeit bereits
lösen konnten. "Rechte" können die Bücher schwer akzeptieren, da sie von
ihrem generellen Judenhass ablassen müssten, differenzieren müßten,
zwischen der unschuldigen Masse (aller Völker) und einer allerdings
wahrhaft menschenverachtend-rassistischen jüdischen Elite. Letztlich
begreifen das "Linkere" noch besser als "Rechtere". Deshalb finden die
Bücher auch bei Grünen ihren Anklang. Der Buchtitel ist wiederum korrekt
wiedergegeben.

>
> F: Ist das Buch wirklich antisemitisch? Diejenigen, die hier
> diese Inhalte vertreten, streiten das ja immer ab.
> A: Allein die kritiklose Wiedergabe des klassischen antisemitischen
> Machwerks "Protokolle der Weisen von Zion" genuegt, um den Tatbestand
> der Volksverhetzung zu erfuellen. Dieser angebliche Plan einiger
> prominenter Juden zur Beherschung der Welt diente unter anderem
> als Rechtfertigung fuer die Pogrome im zaristischen Russland und
> gehoerte zur Standardpropaganda der Nazi-Ideologen.
> Das Buch ist jedoch auch noch an vielen anderen Stellen offen
> antisemitisch, etwa wenn als negativ empfundene geschichtliche Personen
> mit juedischer Abstammung mit einem juedischen Namen belegt werden. So
> wird zum Beispiel aus Karl Marx "Moses Modechai Marx Levi". Immer wieder
> wird bei den angeblichen Verschwoerungen die fuehrende Rolle von
> Juden betont.
> Vor diesem Hintergrund sind scheinbare Distanzierungen des Autors als
> taktische Massnahmen anzusehen, um sich nicht einer Strafverfolgung
> auszusetzen.

Die Protokolle der Weisen von Zion sind ein interessantes Dokument, dass  
fast jeder dem Namen nach kennt, aber nie gesehen hat. Manche halten sie  
für echt, manche nicht. Entscheidend ist, ob sie ein Prinzip zur Erringung
der Weltherrschaft beschreiben, dass auch tatsächlich benutzt wird. Nur  
wenn das wirklich jemand tut, muss dieser Jemand daran interessiert sein,  
dass der Strategieplan nicht öffentlich ist. Der Tatbestand der Volksver-
hetzung ist ein juristisches Mittel zur Unterdrückung von UNERWÜNSCHTEM.  
Wahrheit kann durchaus unerwünscht sein. Russland: Vielleicht waren die  
Protokolle involviert, aber laut Brockhaus, 19.Auflage, fusste die  
russische Abneigung gegen Juden darauf, dass eine jüdische Verschwörung  
das Attentat auf Zar Alexander II. begangen haben soll. In der Tat gab es  
einen Kampf um Russland zwischen dem Zarentum und der jüdischen Führung,  
denn dass die bolschewistische Revolution unter jüdischer Steuerung und  
Finanzierung geschah, wird nicht bestritten. Viele "Führer" legten sich  
Decknamen zu und es fragt sich warum. So hiess der polnische Diktator und  
Militarist Pilsudski, der 1933 kurz nach der jüdischen Kriegserklärung an  
Deutschland einen "heissen" Angriff wollte (s.BROCKHAUS) in Wirklichkeit  
Jozef Klemens. Trotzki hiess Bronschtein. Lenin und Stalin hatten auch  
andere Namen. Die Betonung eines hohen Anteils an jüdischen Personen ist  
nicht zu beanstanden, wenn es den Tatsachen entspricht, was insb. bei der  
bolschew. Recolution der Fall war. Tatsachen zählen nunmal.
Der FAQler sagt, dass vor DIESEM Hintergrund zu sehen ist. Nun, der  
Hintergrund ist einfach nur die simple Wahrheit und das kann nicht  
verkehrt sein. Richtiig ist, dass Wahrheit verfolgt werden kann.

>
> F: Was hat es mit den UFOs auf sich?
> A: Das ist ein besonderer Witz. Natuerlich muss es bei so viel
> Verschwoerungen auch die Guten geben. Angeblich hat eine gewisse
> "Vril Gesellschaft" waehrend des Dritten Reiches UFOs entwickelt
> und sich damit in die Antarktis abgesetzt. Bei dieser Vril
> Gesellschaft handelt es sich um die "guten" Nazis oder
> "Reichsdeutschen", die natuerlich nichts mit den Verbrechen
> Hitlers zu tun hatten (Die "boesen" Nazis hingegen werden als
> von den freimaurerisch/juedischen Verschwoerern infiltriert dargestellt.
> Somit werden in letzter Konsequenz die Juden fuer Auschwitz selbst
> verantwortlich gemacht.)
> Inzwischen ist der Vril-Stuetzpunkt in der Antarktis laut van
> Helsing aufgeblueht, hat sogar schon Kontakt zu ausserirdischen
> Zivilisationen aufgenommen und stellt eine wirksame Gegenkraft
> gegen die juedischen Verschwoerungen dar.

Zu den Verbrechen gibt es eine internationale Diskussions- und Prozess-
serie. In Deutschlanf jedoch werden unbequeme Historiker verfolgt. Welche  
Verbrechen es wirklich gab und welchen weiteren Hintergrund sie haben,  
bleibt abzuwarten. Da das UFO-Thema für viele Menschen in Deutschland noch  
zu entrückt ist, gehe ich hier nicht darauf ein. Wer UFOs für unmöglich  
hält, sollte dennoch Helsing's "UFO-unabhängige" Themen für sich  
beurteilen, denn gegenüber den "UFO-Ungläubigen" wird Helsing's Abhandlung  
dazu gern zur Diffamierung verwendet. Die "UFO-Gläubigen" sollten sich  
fragen, ob eine irdische Entwicklung nicht naheliegender ist als alles  
Andere. Tatsache ist, dass es deutsche "Flugscheibenprojekte" und  
"Rundkreiselprojekte" gab. Schumann und Schauberger waren die führenden  
Physiker. Über Schauberger's "Rundkreisel" berichtete jüngst die Ausgabe  
Mai/Juni des Magazin2000. Es gibt einige Literatur dazu. Der New York  
Times vom 11.11.44 kann entnommen werden, dass US-Bomberpiloten  
TATSÄCHLICH eigenartige Objekte sichteteten. Ich prüfte das nach und es  
stimmte, es wurde so berichtet. Die These einer deutschen UFO-Entwicklung  
hat reichlich Indizien für sich, mehr als alles andere zum UFO-Thema.


>
> F: Was ist mit den angeblich nachpruefbaren Belegen (andere Quellen,
> Zeitungen usw.)?
> A: Van Helsing traegt alles moegliche Material zusammen, dass zum Teil
> seit den Zwanziger Jahren unter Rechtsextremisten aber auch in der
> esoterischen Szene kursiert. Da hier einer vom anderen abschreibt,
> tauchen natuerlich bestimmte Behauptungen in verschiedenen Quellen
> auf. Zum Teil mischt der Autor auch wenig bekannte historische
> Tatsachen unter seine Maerchen. Fuer einen historisch nur oberflaechlich
> gebildeten Leser sind diese Tatsachen neu. Prueft er sie nun nach, so
> gewinnt van Helsing an Glaubwuerdigkeit auch bei seinen anderen
> Behauptungen. Ein Beispiel ist die Verwicklung der rechtsokkultistischen
> Thule Gesellschaft in die Gruendung der NSDAP.

Insbesondere die Wahrheitsleugner schreiben voneinander ab und haben mehr  
Material dafür und zum Teil beeindruckende Titel. Gerade weil Van Helsing  
auf VIEL Quellmaterial verweist ist die Hetze gegen IHN eigenartig. Aber  
gut, dann sind die Quellen eben auch rechtsradikal, wozu auch eine  
Vielzahl von Zeitungen und jüdischen Veröffentlichungen gehören. Der  
simplen Lügnerlogik nach muessen nun auch Esoteriker rechtsradikal sein,  
ebenso bestimmte Grüne in Bayern. SIE verwenden "rechtsradikal" gegen  
JEDEN, der ihre Thesen anzweifelt. In letzter Zeit wird davon geradezu  
inflationärer Gebrauch gemacht, weshalb dies immer weniger Menschen ernst  
nehmen.

>
> F: Auf welche Quellen bezieht sich van Helsing?
> A: Die Freimaurer-Verschwoerungstheorie hat ihren Ursprung in
> der Zeit der franzoesichen Revolution, als die Adligen Europas
> nach Schuldigen fuer den Aufstand des Volkes suchten. Die antisemitischen
> Pamphlete, die er kritiklos uebernimmt, stammen meist aus der Zeit um
> die Jahrhundertwende und dienten den Regierenden damals dazu, das
> Wachstum der Arbeiterbewegung zu erklaeren. Einge neuere vom Autor
> aufgegriffene Verschwoerungstheorien kommen aus der Giftmischkueche der
> amerikanischen antisemitischen Sekte von Lyndon LaRouche (in Deutschland
> "Buergerrechtsbewegung Solidaritaet"). Auch die UFO-Theorien kursieren schon
> laenger in der Esoterikszene und werden dort gezielt von Nazi-Verlagen
> hineingetragen. Im wesentlichen handelt es sich um das selbe
> Gedankengut, das in der amerikanischen Miliz-Szene, die fuer das
> Attentat von Oklahoma City verantwortlich ist, kursiert.

Der Sturz sämtlicher Monarchien war erstes Ziel der illuminaten um Adam  
Weishaupt. Frankreich war das erste zu erobernde Land. Das Oklahoma- 
Attentat stammt von illuminatisch gesteuerten "Rechten" und war ein Test  
für mehr davon. Es ist üblich Anschläge SELBST zu begehen um dann andere  
damit in Verbindung zu bringen und zu diffamieren. Ähnliche Muster sind  
auch in Deutschland bekannt, V-Männer die Dieses und Jenes inszenieren  
geistern ab und zu sogar am Rande durch unsere Medien. Obige  
Antisemitismus-Vorwürfe werden natürlich einfach so hingestellt. Der Autor  
weiss vermutlich nicht, dass es kaum semitische Juden gibt, während Araber  
semitisch sind. Deshalb ist wohl eher das neue Rechtsisrael antisemitisch.
Der Autor versucht zur Deckung der von ihm geschätzten Radikalen,  
Antizionismus und Antijudaismus, also Antirassismus, durch unberechtigtes  
Überstülpen des Wirrwortes Antisemitismus zu verhindern. Seine Vehemenz  
läßt vermuten, dass er mit den Verbrechern stark sympathiesiert oder sogar  
in ihrem Auftrag verzerrt.

>
> F: Ist van Helsing selbst Nazi?
> A: Van Helsing benutzt neben seinen antisemitischen Theorien auch andere
> rechtextreme Standardthesen wie die angebliche "Umerziehung" nach dem
> Krieg durch die Allierten. Sein Buch erscheint in einem esoterischen
> Verlag, der auch anderes rechtslastiges Material publiziert; er selbst
> ist aber vielleicht nur ein Geschaeftemacher, der mit der Dummheit der
> Leute Geld verdient. Dass van Helsing frech luegt, sieht man unter anderem
> an seiner Behauptung, selbst UFOs und andere Wunderdinge (z.B. Telekinese)
> gesehen zu haben. Auch wenn er selber nur Geld machen will, nutzt sein
> Machwerk zweifellos den Nazis, weil sie so Einfluss auf verwirrte Menschen,
> die fuer offene Nazipropaganda nicht empfaenglich waeren, erlangen koennen.

Eine dumme Selbstentlarvung. Dass die Umerziehung nicht "angeblich" war  
sondern real, das ist weithin bekannt. Witzig ist hier, dass Helsing also  
"frech lügt" weil er UFOs und andere Dinge gesehen hat. Nun, etliche  
Zehntausende sahen UFOs und der hochangesehene Harvard-Professor und  
Pulitzerpreisträger John E. Mack kommt in "Entführt von Ausserirdischen"  
zu dem Schluss, dass es Entführungen geben muss, es gibt KILOWEISE  
Literatur dazu und ich selbst habe keinerlei Zweifel an deren Existenz, da  
ich unter anderem Video-Material aus Mexiko und den USA sah, Mitschnitte,
in denen im regulärem TV überhaupt kein Zweifel an deren Existenz mehr  
besteht und beeindruckende Aufnahmen einer UFO-Sichtung 1991 über der 12- 
Millionen-Stadt Mexiko-City genau zur Sonnenfinsternis, weshalb unzählige  
Privatvideos existierten und das TV die UFO-Existenz anerkennen musste.
Entweder versucht der Autor hier die Mär am Leben zu halten, es gäbe sie  
nicht, oder er ist ganz einfach nicht informiert und glaubt es selbst so.
Zu vermuten ist, dass wieder nur vom politisch-wirtschaftlichem Inhalt der  
Bücher abgelenkt werden soll auf ein Thema, das vielen hier "suspekt" ist.
Das soll dann auf den gesamten Inhalt übertragen werden. Aber sas Eine hat  
erstens mit dem Anderen nichts zu tun, und zweitens *gibt es UFOs* und mit  
Sicherheit gäbe es längst eine Nazi-Massenbewegung, wenn alle, die das  
auch so sehen, Nazis wären, aber, wie gesagt, der Nazibegriff wird halt  
inzwischen sehr weit ausgedehnt.... Zuguterletzt versucht der FAQler hier  
das Argument zu verwenden, dass die Bücher gelogen sind, weil auch sie  
einen Verkaufspreis haben. Demnach wären nur kostenlose Bücher in der Lage  
Wahrheit zu enthalten und der FAQler schweigt sich dazu aus, wovon denn  
ein Autor und ein Verleger dann leben sollten. Seine eigene Nazipropaganda  
(im Sinne des heutigen Begriffs) zeigt ihren Erklärungsnotstand  
überdeutlich an solchen Absurditäten.


>
> F: Ist das nicht alles harmlose Spinnerei?
> A: Durchaus nicht. Derartige Theorien haben schon zu zahlreichen Morden
> weltweit gefuehrt, wenn irgendeine Gruppe meinte, das Zentrum der
> Verschwoerung ausgemacht zu haben. Hier muss man an das Attentat in
> Oklahoma ebenso erinnern wie an die rechtsterroristische "Gruppe Ludwig".
> In Deutschland wurden die van Helsing Theorien auch bereits durch den
> "European Kings Club", eine betruegerische Anlagefirma, benutzt, der damit
> seine Zehntausenden von Kunden ideologisch an sich binden wollte.

ZIONISMUS HAT ZUM MORD AN RABIN GEFÜHRT UND UNZÄHLIGE MORDE UND GANZE  
KRIEGE KOMMEN VON DENEN, DEREN HANDLUNGSWEISE VAN HELSING BESCHREIBT.
Der FAQler möge mir das Gerichtsurteil nennen, in dem nachzulesen ist,  
dass Irgendwer Irgendwen tötete, weil die Bücher von Van Helsing dazu  
aufgefordert hätten. Die Bücher fordern höchstens zu Selbständigkeit und  
Eigenverantwortung auf und dazu, sich nicht für Hass und Krieg und Lüge  
herzugeben und dieses auch noch mitzutragen, so wie dieser FAQler. Es ist  
unfassbar für mich, dass er dermaßen offen für tyrannische Monster  
eintritt.

>
> F: Was kann man dagegen tun?
> A: Nichts, ausser aufzuklaeren und sie laecherlich machen. Vielleicht merkt
> ja auch der eine oder andere an diesem Beispiel zu welchem Irrsinn
> faschistisches Gedankengut fuehren kann. Auf jeden Fall aber muss man
> wachsam bleiben, falls die Verrueckten von der Maerchenerzaehlerei zur
> Tat schreiten.


Aufklärung ist das Allerletzte, was der FAQler wünscht, deshalb bekämpft  
er sie ja so verlogen und verbissen. Lächerlich machen, das ist allerdings  
seine Methode, die immer gern verwendet wird, wenn es nun gar keine  
Argumente gibt, was ja hier der Fall ist. Er deckt den Faschismus und zur
Deckung gehört, andere "präventiv" so zu bezeichnen, Faschismus und Nazi,  
das benutzen die Lügner wie eine Decke, die man über alles für die  
wirklichen Faschisten Gefährliche wirft, auf dass es sich Niemand ansieht,
denn auf der Decke steht ja BÖSE drauf, NICHT ANSEHEN. Das ist die simple  
Strategie. Käme die Wahrheit von "links", so stünde was Anderes drauf. Da  
aber auch links (und bei Esoterikern) Interesse besteht, haben die Lügner  
ein offensichtliches Deckenproblem. Es macht wirklich Spass, ihr  
verzeifeltes Wurschteln zu beobachten, dass erwiesenermassen selbst mit  
Anti-Bücher-FAQs den Notstand dokumentiert.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Arabischer Gipfel
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 15:36:00 +0200

Im Videotext wurde heute gemeldet, dass es ein Gipfeltreffen der  
Arabischen Staaten geben wird. Es ist der erste Gipfel seit 6 Jahren. Den  
letzten gab es vor dem Golfkrieg. Anlass des Gipfels ist der Ausgang der  
Israel-Wahl. Vereinzelt betrachteten Leser meine Beunruhigung als  
unbegründete Panik, doch das betrachte ich wiederum als den Blick durch  
die rosaterote Brille. Die NWO-Forscher berichten seit geraumer Zeit vom  
Plan eines weiteren arabisch-israelischen Krieges. Die Araber selbst sehen  
die Lage offenbar nicht so rosarot. Ich auch nicht. Leider sagen die NWO-
Forscher auch, dass dies nur der Auftakt zum III.WK sei. Wenn das stimmt,  
geht uns der drohende Krieg dort einiges an. Ich hoffe, dass die  
arabischen Staaten alle inneren Differenzen überwinden können und wünsche  
dem Gipfeltreffen Erfolg in dieser Richtung.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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Newsgroups: de.soc.politik
Subject: Who Was Who
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 08 Jun 1996 16:06:00 +0200

Die jüdische Führung erklärte erwiesenermaßen im März 1933 den Krieg, wenn  
man den zeitgenössischen, ausländischen Zeitungen glauben darf.

Londoner "Daily Express" 24.3.1933
"New York Times" vom 7. August 1933
Kanadischer "Evening Telegram" 26.2.40 (seit 7 Jahren Krieg!!)

Jüdische Quellen :

Im Januar 1934 veroffentlichte der Rabbiner Wladimir Jabotinski, der
Grunder der zionistischen Organisation "Mascha Rjetsch" folgende
Erklarung:"Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder
judischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen
Gewerkschaften und von jedem einzelnen Juden auf der ganzen Welt
gefuhrt. Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen
Welt entfachen... Unsere judischen Interessen verlangen die vollstandige
Vernichtung  Deutschlands. "

("Geburtswehen einer neuen Welt", S. 140)

Am 27. Juli 1935 sagte Wladimir Jabotinski in "The Jewish Daily
Bulletin": "Es gibt nur eine Macht, die wirklich zahlt, das ist die Macht des
politischen Druckes. Wir Juden sind die machtigste Nation auf der Welt,
weil wir die Macht besitzen und anzuwenden verstehen. "


Die judische Zeitung "Jewish Chronicle" schrieb am 8.5.1942:"Wir sind
mit Hitler im Krieg vom ersten Tag seiner Machtergreifung im Jahre 1933
an. "

Bereits im April 33 wünschte der polnische Diktator Pilsudski, der in  
Wirklichkeit Jozef Klemens hiess, einen "Präventivkrieg" gegen  
Deutschland, blitzte aber noch in Paris damit ab.
(Quelle: Brockhaus, 19.Auflage, PILSUDSKI)


Und :

"Der Krieg ist eine beschlossene Sarche", außerte sich US-Botschafter
Bullit am 24.4.1939 in Paris, als die Burger in Deutschland fest an den
Frieden glaubten.


*Interessant* :

Ein Tel aus der Rede des Präsidenten
des judischen Weltkongresses (Jewish World Congress) am 8. Dezember
1942 in New York:"Wir leugnen es nicht und haben keine Furcht, die
Wahrheit zu bekennen, daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung
des Judentums gefuhrt wird. Wir sagen, daß ohne uns der Erfolg der
Alliierten nicht denkbar ware. Starker als alle Fronten zusammen ist unsere
Front, die Front des Judentums. Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere
ganze finanzielle Unterstutzung. Die Sicherung des Sieges baut sich
hauptsachlich auf der Schwachung der gegnerischen Krafte, auf der
Zerschlagung in ihrem eigenen Lande, im Inneren ihrer Festung des
Widerstandes auf. Und wir sind das trojanische Pferd in der Festung des
Feindes. Tausende in Europa lebende Juden sind der Hauptfaktor hei der
Vernichtung des Feindes. "




Vorfeld und Verlauf des WK sehen für mich inzwischen ohnehin *ganz anders*  
aus, als allgemein dargestellt. Aus meiner Sicht wurde Deutschland  
angegriffen und später durch Weglassen wichtiger Informationen zum  
Angreifer deklariert. Mein diesbezügliches Ketzertum ist einigen wohl  
bekannt.

Während ich meine, ganz einfach *mehr* zu wissen, und *deshalb* ein  
anderes Bild zu haben und Obiges als geklärt betrachte, würde ich gern,  
als Neuigkeit *für mich* ergründen, wer denn diese trojanischen Pferde  
waren. Etwas hilflos hatte ich auch Hitler selbst in Verdacht. Diese  
Pferde haben sicher nicht nur die Strassen gefegt in Berlin. Einen  
interessanten Text erhielt ich, der ein Baustein dazu sein könnte. Er  
deutet für mich die Möglichkeit an, dass Ribbentrop ein solches Pferd war.  
Immerhin war er laut Brockhaus im Gegensatz zu Hitler *gegen* die Idee  
eines deutsch-britischen Friedens, und war laut Hennecke Kardell, "Adolf  
Hitler - Begründer Israels", Marva-Verlag, Genf, Seite 17 selbst jüdisch  
(wie laut gleicher Quelle interessanterweise Heydrich und Eichmann auch!).

Insbesondere mit diesem Hintergrund ist der folgende Text recht  
interessant:


Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe:
"DR. GOEBBELS. EIN PORTRAT DES PROPAGANDAMINISTERS". Berlin 1963. (ISBN
3-88741-140-4)
Arndt Verlag    2300 Kiel      Postfach3603
Eine Million deutscher Soldaten  -  Seite 180

Goebbels sagte in einer Pressekonferenz wahrend des Krieges, an der wie ublich
leitende Herren des
Ministeriums und die Verbindungsfuhrer der Wehrmacht, des Auswartigen Amtes und
anderer Dienststellen
des Reiches teilnahmen:

"Meine Herren, machen wir uns nichts vor, die gegnerische Propaganda hat sich
auf zwei Dinge
konzentriert - mit diesen packt sie uns. Diese beiden Dinge heisen
"Kristallnacht" und "KZ". Beide haben
mit dem Judenproblem zu tun und werden deshalb so stark akzentuiert. Die
gegnerische Propaganda wird
bekanntlich von Juden gelenkt. Alles andere verblast daneben.

"Und das verdanken wir zum guten Teil dem schrecklichen Herrn Streicher.
"Meine Herren, ich sehe, das einige von Ihnen lachen - hier gibt es nichts zu
lachen - uns wird das Lachen bald vergehen, wenn wir nicht aufpassen und die
Dinge so ernst nehmen, wie sie es verdienen. Unsere Propaganda ist die einzige
Armee, die bisher immer siegreich war. Diese beiden Schlachten konnen uns aber
zum Verhangnis werden und uns in der Weltoffentlichkeit eine Niederlage zufugen,
von der
sich Deutschland nie wieder erholt.

"Ich weis, was Sie sagen wollen: - es stimmt nicht, was die Feindpropaganda
sagt! Nun, ich bin auch davon uberzeugt, das es nicht stimmt. Von allen
zustandigen Stellen der Reichsregierung wird mir immer und immer wieder hoch und
heilig versichert und nachgewiesen, es sei nicht so - alles sei Feindpropaganda
und gelogen.

"Aber darum geht es mir in diesem Augenblick nicht. Ich bin fur die Propaganda
zustandig und allein dafur. Und da kann ich Ihnen nur sagen: die Welt ist auch
bereit, Lugen zu glauben - es kommt nur darauf an, von wem und wie und zu
welchem Zeitpunkt sie ihr serviert werden. Der Zeitpunkt allein ist fur uns
schon ungunstig. Wir mussen als vorsichtige Propagandisten damit rechnen, das er
aus sich heraus nicht gunstiger wird. Leider mussen wir davon ausgehen, das wir
in der Behandlung der Judenfrage schwere Fehler begangen haben - Sie kennen
meinen Standpunkt."

Mir waren diese Ausfuhrungen des Ministers sehr uberraschend.
Ich erinnerte mich an das, was ich im Zusammenhang mit der sogenannten
"Kristallnacht" erlebt hatte. Ich zitiere im folgenden aus meinem vergriffenen
Buch "Zwischen Krone und Kerker":
+ + +

Im Herbst 1938 war ich als Redner in Schweden. Zunachst in Stockholm und dann in
der Universitatsstadt Upsala
Wahrend meines Aufenthaltes erreichten mich die ersten Nachrichten uber die
sogenannte "Kristallnacht" - und die Situation war sehr peinlich.
Nach meiner Ruckkehr fand ich unsere Abteilung Ausland im Zustand hellster
Emporung vor.
Das Ziel der Abteilung war es, mit dem Ausland durch Kulturaustausch in
moglichst gute Beziehungen zu kommen, und dementsprechend war sie durch diese
Ereignisse wie geschlagen.
Der norwegische Generalkonsul Elef Ringnes zitiert in seinem vor kurzem
erschienen Buch, das er in jenen Tagen unsere Abteilung aufsuchte, weil er
wissen wollte, wie wir daruber dachten. Er schildert, wie entsetzt die
Referenten der Abteilung waren, und das er insbesondere auf meine Meinung
gespannt gewesen sei. Man habe mich geholt, und er habe mich gefragt, ob ich das
gutheisen wolle. Darauf hatte ich in Gegenwart der anderen Herren unserer
Abteilung gesagt: "Ich schame mich dessen fur unser deutschesVolk!"
Ich bat um einen Termin beim Minister. Begrundung: Schwedenreise. Dieses Mal,
das wuste ich, wurde er mich bestimmt empfangen, denn er war sicher gespannt
darauf, zu erfahren, was man in Schweden uber die "Kristallnacht" gesagt hatte.
Schon in seinem Vorzimmer konnte ich feststellen, das bei ihm keine gute
Stimmung war. "Graf Helldorf ist noch bei ihm", sagte mir die Sekretarin. Der
Polizeiprasident von Berlin - seltener Fall, dachte ich   Ich wuste von den
latenten Kampfen zwischen Helldorf und Himmler - und ich wuste auch, das "der
Doktor" nicht mehr allzuviel von Helldorf hielt.
Als ich das grose Arbeitszimmer des Ministers betrat, stand er im Gesprach mit
Helldorf an einem der drei hohen Fenster. Sie unterhielten sich so intensiv, das
sie mein Kommen zunachst nicht bemerkten. Insofern war ich wohl ohne ihr Wissen
Zeuge eines fur mich sehr interessanten Gespraches. Ich merkte sofort, das es
sich um die Ereignisse des 8. und 9. November handelte, der "Kristallnacht"
also.
Anscheinend war der Polizeiprasident zum Bericht bestellt worden. Goebbels war
sehr aufgebracht. Er hatte einen roten Kopf, stark geschwollene Adern, und er
gestikulierte heftig mit den Armen. Immer wieder ging er ganz dicht an den
Grafen Helldorf heran - als wolle er ihn am Rock fassen. Helldorf, viel groser
als Goebbels, sah etwas auf ihn herab und blieb ganz ruhig. Goebbels sagte unter
anderem:
"Das Ganze ist ein grober Unfug. - Sooo kann man das Judenproblem auf keinen
Fall losen. So nicht. Man macht sie ja nur zu Martyrern. Und dann? - Vor der
ganzen Welt haben wir uns blamiert, Helldorf. Aber bringen Sie das mal jenen I d
i o t e n da in Munchen, jenen Dickschadeln, jenen Streicher und Genossen bei.
Jenen ekelhaften, schizophrenen Stiernacken!
Sagen Sie denen mal, was Politik ist. Davon haben die keine Ahnung! Die schreien
nur >>>>>>>> Re: Öffentl. Bekanntmachung / Besuchen Sie meine Homepage   ***VENUS** <<<<<<<<<

Hi!

> >Ich, Jörg H. Morgenstern, Duisburg (Germany), wiederhole
> >öffentlich meine Erklärung, daá eine kriminelle
> >Organisation im Besitz von elektronischen
> >Unterschriftsmustern (Signaturen) meiner Person ist und
> >diese gegen mich einsetzt.
>
> ( .... und blah, und so weiter .... )
>
> Das Usenet - die groesste Klaeranlage fuer Psychomuell jeder Art. Deine
> ausgewachsene Paranoia solltest Du aerztlich behandeln lassen, und das auch
> dann, wenn Du nicht als "verrueckt" abgestempelt sein willst. Im Ernst. Eine
> erfolgreiche Behandlung Deiner Desorientierung verbessert in erheblicher
> Weise Deine Lebensqualitaet. Falls Du uebrigens nicht krankenversichert sein
> solltest, so kannst Du zum Sozialamt gehen und von dort einen Krankenschein
> bekommen.

Krank, *sehr krank*, bist ja wohl *Du*. Wer dermassen ungeniert und auch  
noch ganz öffentlich seine Hasstriaden und sein Herrendenken herausläßt  
und seine pure Boshaftigkeit und seine Selbsterhebungsgelüste zeigt, der  
ist einfach mies. Schlimm genug, wenn Du das denkst. Aber Du hältst dich  
auch noch für *normal* damit und schreibst es auf.

Arbeite an *Dir*

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

                Viele gewinnen Vergnügen durch Macht
                Wenige gewinnen Macht durch Vergnügen

   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
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               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"

========
Newsgroups: de.soc.politik
Subject: UFOs
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Date: 09 Jun 1996 15:15:00 +0200

Es gehört nicht direkt hierher, aber da die verlogene Bruderschaft ja die  
deutsche UFO-Dummheit gegen Helsing einsetzt...

Wie gesagt, ich besitze Video-Material mit Originalmitschnitten des mex.  
TV *nach* dem unübersehbaren Ereignis von 1991 und der gewaltigen UFO- 
Welle *dort*. Auch das Objekt selbst ist zu sehen, vergrößert, Zeitlupe  
etc., das entscheidende bleibt aber das mexikanische TV.

Im neuen Magazin2000 berichtet nun Hesemann (selbst etwas überrascht, wie  
mir schien), dass 90% der Mexikaner UFOs ganz selbstverständlich für real  
hielten und *jeder zweite* schon selbst eins gesehen hätte. Kein Wunder  
wenn man bedenkt, was da los war und ist.

In den USA ist es ähnlich.

Der *politische Aspekt* ist der, dass jedes Land eine *zugeschnittene*  
Medienwirklichkeit erhält, wodurch der Glaube an diese aus meiner Sicht  
heftig zu beanstanden ist. Und auf die wollen sich Menschen berufen und  
dann mit aller Überzeugung die "Wahrheit" zu Irgendwas wissen? Oh, die  
Lottozahlen, der Wetterbericht und die Sportergebnisse, na gut, die  
stimmen, aber ansonsten ist nicht *der freie Bericht* das Ziel, sondern  
die *Wirkung*, die Manipulation. Witzigerweise liefern die UFOs den Beweis  
dafür - aber das ist ja nicht alles.


Jedenfalls wollte ich nur kurz klarstellen, dass die Helsing-Diffamierer  
sich mal wieder ins eigene Fleisch schnitten, weil sie meinten, sie  
könnten Helsing damit diffamieren, dass er das Thema überhaupt behandelt.
Aber andersherum wird ein Schuh draus. Da es UFOs *tatsächlich* gibt, ist  
der Umstand, dass er sie behandelt, ein Beweis dafür, dass er im Sinne der  
ihm bekannten Wahrheit schrieb für die, die es verkraften können. Die  
Helsing-Diffamierer sind also entweder blöd, da sie UFOs für "Spinnerei"  
halten, oder sie wissen es zwar besser, versuchen aber die deutsche  
Blödheit auszunutzen.

Jedoch ist eine "Harmonisierung" der Medienwirklichkeiten zu beobachten.
Der Santilli-Film. div Hollywood-Produktionen und inzwischen sogar  
dokumentarische TV-Sendungen bereiten unterschwellig bereits die Anpassung  
vor. Jedoch warne ich schon jetzt davor, die kommende Pro-UFO-Realität in  
der präsentierten Form zu glauben. Wer einmal (x-mal) lügt, dem glaubt man  
nicht.

Ich habe Hinweise dafür, dass das Santilli-Wesen in Wirklichkeit eine  
künstliche Lebensform aus US-Produktion ist. Herstellungsort wäre dann die  
unterirdische Dulce-Base der USA. Vermutlich 1999 werden diese Kunstwesen  
dann der Öffentlichkeit als echte Außerirdische präsentiert. Wer's jetzt  
nicht glauben will, sollte es sich wenigstens merken!

Nochwas: Unter anderem behandelte Helsing das Thema AIDS.
Nunmehr gibt es das Buch "AIDS  ist belegbar - Die künstliche Herstellung,  
die Frühterapie und deren Boykott", Lilli Segal/Bob Segal, Dezember 95,  
Essen, Verlag Neuer Weg.

Ich kenne es nicht, las nur einen kurzen Bericht. Die Kurzbeschreibung  
passt natürlich hervorragend zu Helsing.

Es gibt *unzählige* Gründe seine Bücher zu verbieten, das ist mir schon  
klar. Der angebliche Antisemitismus ist *Vorwand*, aber wer noch an die  
hiesigen Medien glaubt, dem ist das sowieso zu hoch.

           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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Article 77241 of soc.culture.german:
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Date: 15 Jun 1996 19:26:00 +0200
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
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Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/A2444
Distribution: world
Lines: 50

Betreff : Karl.Pfeiffer am 15.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!

> Doch:
> Es geht nicht um den Iran (wenn Du auch Parallelen sehen oder andeuten
> willst), sondern um die Kriegsluesternheit Hitlers, der seine Generaele
> mit Luegen aufhusste, und um die falsche nachtraegliche Rechtfertigung
> des Angriffs auf Laender, die nie in der Lage oder Willens gewesen
> waeren, Deutschland anzugreifen.
>
>
> Soweit mein Wissensstand. Logisch schluessig.

Ich weiß, daß dies der "übliche" Wissenstand ist. Ich habe jedoch  
Material, das korrekt zitiert scheint (Reden, Zeitungen, Bücher) und ein  
gänzlich anderes Bild dem UNVOREINGENOMMEN Betrachter zumindest MÖGLICH  
erscheinen lassen muß. Dazu muß er sozusagen in Bezug auf historisches  
Maaterial WILLENLOS sein, als ob er von einem fremden Stern käme und es  
völlig unvoreingenommen heranzieht. Jedenfalls wird sowas in  
"Geschichstbüchern", von "Experten" und im TV nicht erwähnt - ebensowenig  
wie der Inhalt der ja defenitiv vorhandenen alten Zeitungen. Ich halte  
dieses (reichliche) Material für nüchtern und keinesfalls für irgendeine  
Propaganda. *Persönlich* ist es MIR in der Tat wesentlich  
wahrscheinlicher, dass Deutschland angegriffen wurde. Nun können wieder  
alle im Chor "Nazi,Nazi" schreien, das ändert nichts bei mir, denn es  
beinhaltet ja nun keine Information. Theoretisch möchte ich mal etwas  
"Pause" machen und dann gelegentlich was zusammenstellen. Ich habe bereits  
X Zitate, die die Kriegslüsternheit von ROOSEVELT belegen. Zum Beispiel.
Und zwar bereits VOR 1939.

Für mich ist das "gängige Wissen" nichts anderes mehr als eine  
Aneinanderreihung von punktuellen Wahrheiten außerhalb des Zusammenhangs,  
glatten Lügen und Fälschungen, vor allem aber AUSLASSUNGEN in riesiger  
Menge (was natürlich keine Aneinanderreihung ist, Du verstehst was ich  
meine).

Aber...später....


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Article 77335 of soc.culture.german:
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Date: 16 Jun 1996 12:35:00 +0200
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
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Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/A2444
Lines: 45

Betreff : wg am 15.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!

> >Abwanderung....klar.
>
> Ja, Abwanderung, wahrscheinlich verbunden mit massivem
> wirtschaftlichen Druck, teilweiser Enteignung etc. Zweifelsfrei
> brachen fuer den deutschen Bevoelkerungsanteil in Bromberg nach 1919
> recht unangenehme Zeiten an. Moechtest Du in dem Zusammenhang nochmal
> die implizite Behauptung wiederholen, dasz die Deutschen in Bromberg
> zwischen '19-'21 ausgerottet wurden?

Klingt schon anders.
Nimm aber bitte zur Kenntnis, daß ich künftig auf Personen, welche meine  
Worte hemmungslos verdrehen, nicht antworte. Ich sprach *nirgends* von  
AUSROTTUNGEN von 19-21. Ich zog diese Brockhausinformation lediglich  
zusätzlich heran, um klarzustellen daß eine stark deutschfeindliche  
Stimmung in den von Polen besetzten Gebieten sehr stark anzunehmen ist,  
was die Berichte von Massakern vor September 39 glaubhafter macht. Das ist  
eine absolut korrekte Methode. Wenn ich eine Information erhalte, dann  
prüfe ich gern, inwieweit diese in das Umfeld paßt.

Wie kann eine Stadt mit 72% deutscher Bevölkerung überhaupt polnisch  
werden? Das ist doch einfach absurd.

> >Mir macht das überhaupt keinen Spaß. Es hält mich nur auf und ich denke,
> >eine kleine Kriegertruppe will genau das erreichen.
>
> Das dachte ich mir, dasz _Dir_ das keinen Spasz macht, das ist ja auch
> genau der Sinn der Sache.

Das mag sein. aber was muß, das muß.


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               Jaques De Molay, 1314 : "Vekam, Adonai!"


Article 77722 of soc.culture.german:
Path: nizkor.almanac.bc.ca!news.island.net!vertex.tor.hookup.net!hookup!bloom-beacon.mit.edu!spool.mu.edu!usenet.eel.ufl.edu!news-res.gsl.net!news.gsl.net!nntp.coast.net!fu-berlin.de!fub!unlisys!deadline.snafu.de!normarz.snafu.de!Merlin
Date: 21 Jun 1996 18:12:00 +0200
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Newsgroups: de.soc.politik,soc.culture.german
Message-ID: <6BHSCP141wB@normarz.snafu.de>
References: 
	<31c47516.5781285@news.annap.infi.net> 
	<31c9411d.8936654@news.annap.infi.net>
	<4qcneg$r0p@suncom.rz.hu-berlin.de>
Subject: Re: Meinungsfreiheit?
X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/A2444
Lines: 34

Betreff : kai.schirmer am 20.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Meinungsfreiheit? <<<<<<<<<

Hi!

> Weisst Du, ich diskutiere ja ueber alles moegliche, aber es gibt
> bestimmte Dinge, da sollten wir lieber in Scham schweigen! Auch wenn
> ich nichts von einer _Vererbung der Schuld_ halte, so haben wir doch
> wenigstens die Verpflichtung gegenueber Millionen von Toten, dafuer zu
> sorgen, das so etwas wie der Holocaust nie wieder geschehen kann. Und
> die Disskussion hat hier einiges gezeigt, was man nicht anders als
> offenen Antisemitismus bezeichnen kann.

MOMENT MAL!

Du verdrehst da schon wieder was! Über den Holocaust darf aus gesetzlichen  
Gründen noch nicht gesprochen werden, aber mindestens *50 Millionen*  
Kriegstote haben nicht WIR in Scham zu verantworten, sondern welche, die  
sich nie verantworten mußten und von "Nachfolgern" gedeckt werden, aber  
diese Deckung zerfällt nun.

Nicht mehr lange und Du wirst *deshalb* in Scham schweigen, weil Du Dich  
hast aufhetzen lassen gegen die, die sich *verteidigten*.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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   999                  Norbert Harry Marzahn                       999
                              Tempelhof

                               *Licht*


Article 77723 of soc.culture.german:
Path: nizkor.almanac.bc.ca!news.island.net!vertex.tor.hookup.net!hookup!bloom-beacon.mit.edu!spool.mu.edu!usenet.eel.ufl.edu!news-res.gsl.net!news.gsl.net!nntp.coast.net!fu-berlin.de!fub!unlisys!deadline.snafu.de!normarz.snafu.de!Merlin
Date: 21 Jun 1996 18:07:00 +0200
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Newsgroups: de.soc.politik,de.soc.kultur,soc.culture.german
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References: <4p24vr$s5q@hades.rz.uni-sb.de> <6AHDazVK1wB@normarz.snafu.de>
	<6AuMJJ7p1wB@normarz.snafu.de> <6AyM-WK41wB@normarz.snafu.de>
	<4qcnn6$6p8@news.cs.tu-berlin.de>
Subject: Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie
X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/A2444
Lines: 27

Betreff : wg am 20.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Frage an Horst Kleinsorg zu seiner Weltverschwoerungstheorie <<<<<<<<<

Hi!

> >Das ist
> >eine absolut korrekte Methode. Wenn ich eine Information erhalte, dann
> >prüfe ich gern, inwieweit diese in das Umfeld paßt.
>
> Solche Kontextpruefung kann nur zur Falsifikation, niemals zum
> Positivbeweis dienen. Hast Du das wieder nicht verstanden?

Du bist Derjenige von uns, der noch nicht verstanden hat. Ich habe nun  
unumstößliches Material zu Polen und zum Krieg. Ich werde es demnächst  
zusammenfassen. Es wird keine Fragen mehr offenlassen. Gedulde Dich noch  
ein wenig.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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                               *Licht*


Article 78122 of soc.culture.german:
Path: nizkor.almanac.bc.ca!news.island.net!news.bctel.net!newsfeed.direct.ca!news1.io.org!winternet.com!uunet!in1.uu.net!fu-berlin.de!zrz.TU-Berlin.DE!cs.tu-berlin.de!zib-berlin.de!unlisys!deadline.snafu.de!normarz.snafu.de!Merlin
Date: 23 Jun 1996 10:54:00 +0200
From: Merlin@normarz.snafu.de (Norbert Marzahn)
Newsgroups: de.soc.politik,soc.culture.german
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References: 
	<31c9411d.8936654@news.annap.infi.net>
	<4qcneg$r0p@suncom.rz.hu-berlin.de> <6BHSCP141wB@normarz.snafu.de>
	<4qi2me$bi0@suncom.rz.hu-berlin.de>
Subject: Re: Meinungsfreiheit?
X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/A2444
Lines: 37

Betreff : kai.schirmer am 23.06.96 zum Thema :
>>>>>>>>> Re: Meinungsfreiheit? <<<<<<<<<

Hi!

> >> Weisst Du, ich diskutiere ja ueber alles moegliche, aber es gibt
> >> bestimmte Dinge, da sollten wir lieber in Scham schweigen! Auch wenn
> >> ich nichts von einer _Vererbung der Schuld_ halte, so haben wir doch
> >> wenigstens die Verpflichtung gegenueber Millionen von Toten, dafuer zu
> >> sorgen, das so etwas wie der Holocaust nie wieder geschehen kann. Und
> >> die Disskussion hat hier einiges gezeigt, was man nicht anders als
> >> offenen Antisemitismus bezeichnen kann.
>
> >MOMENT MAL!
>
> >Du verdrehst da schon wieder was!
>
> An Norbert Mazahn:
>
> Kann mich nicht erinnnern, _schon wieder_ was zu verdrehen. War mein
> erster Artikel in diesem Thread.

Sorry, das mag sein. "Schon wieder" rutschte mir heraus, weil einige  
Einiges gern verdrehen, Du mußt nicht dazugehört haben. Manchmal werfe ich  
fälschlicherweise gleich alle in einen Topf, ich weiß selbst, daß ich das  
nicht tun sollte. Also nehme ich das "schon wieder" in Bezug auf Dich  
zurück.


           Eines Tages wird dieses Land wieder frei sein.

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  *999*                 Norbert Harry Marzahn                      *999*                              Tempelhof

                               *Licht*



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