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[Hans-Heinrich Wilhelm in H.Krausnick H.-H. Wilhelm:
 _Die Truppe des Weltanschauungskrieges_
 Stuttgart 1981. pp.548-552]

Auszug aus dem Urteil des Schwurgerichts in Stuttgart 
 vom 15.9.1967 im Verfahren gegen Dr.Albert Widmann 
 (Aktenzeichen Ks 19/62):

... Das eigentliche Aufgabengebiet der Chemischen Abteilung
des Kriminaltechnischen Instituts (KTI) umfa"ste toxikologische
Untersuchungen, d.h. Nachweis von Giften in Leichenteilen,
in Nahrungsmitteln, Genu"smitteln, Rauschgift und Munition
sowie Branduntersuchungen, Sprengstoff- und Sabotagemittel=
Untersuchungen und mikrochemische Pr"ufungen. ... Das KTI
erhielt seine Untersuchungsauftr"age von den Kriminalpolizei-
"amtern, den Staatsanwaltschaften und den Gerichten des gesamten
Reichsgebiets, im Laufe der Zeit aber auch vom SD und anderen
Gruppen des RSHSA, die nicht immer kriminalpolizeilicher, sondern
je l"anger desto mehr auch politischer und kriegsbedingter Art
waren. ... F"ur Nebe als Amtschef war das KTI so etwas wie ein 
Aush"angeschild des RKPA (Amt V). ... Bereits im Planungsstadium
[der Euthanasie-Aktion] informierte Nebe, der von h"ochster Stelle 
eingeweiht war, den Angeklagten dar"uber, da"s die Euthanasie be-
schlossene Sache sei und da"s das KTI hierbei eine beratende Funk-
tion zu "ubernehmen habe. ... Zur Debatte standen u.a. Morphium,
Skopolamin, Blaus"aure und CO-Gas. Da sich der Angeklagte f"uher
bereits mit einem Fall von CO-Vergiftung hinsichtlich Wirkung und
Nachweisbarkeit eingehend besch"aftigt und dar"uber einen Bericht,
der an s"amtliche kriminaltechnischen Institute im Reich gehen sollte,
verfa"st hatte, schlug er [bei derentscheidenden Besprechung in der
Kanzlei des ''F"uhrers``] schlie"slich -m"oglicherweise nach ent-
sprechenden Versuchen an Tieren im KTI - Brack die Verwendung von
reinem CO-Gas zur T"otung der vorgesehenen Geisteskranken vor. Zur 
praktischen Durchf"uhrung riet er, das GAs nachts in die Krankens"ale
einzuleiten und so die betreffenden Geisteskranken einzuschl"afern.
Bei einer weiteren Besprechung bei Brack in der Kanzlei des F"uhrers
wurde der Angeklagte ... beauftragt, aus Tarnungsgr"unden die Beschaf-
fung und Lieferung der Co-Gasflaschen durch das KTI zu "ubernehmen,
da derartige Bestellungen, ohne da"s Argwohn aufkomme, nicht von einer
Parteidienststelle, insbesondere nicht von der Kanzlei des F"uhrers,
erfolgen k"onnten. ... Im Sommer oder Herbst 1941 befahl Hitler die
Einstellung der Euthanasieaktion. ... Dennoch wurde die T"otung von 
Geisteskranken, wenn auch in erheblich geringerem Umfang wie bis dahin,
insbesondere an geisteskranken Kindern, in verschiedenen Heilanstalten
bis Fr"uhjahr 1945 fortgesetzt. Auch hierbei wirkte der Angeklagte
als Leiter der Chemischen Abteilung des KTI durch Beschafung und
Lieferung der zur T"otung bestimmten Mittel, vor allem von Luminal,
Morphium, Skopolamin, Blaus"aure, aber auch durch Bestellung von
Co-Gasflaschen, mit. ... Die Chemische Abteilung des KTI unter Leitung
des Angeklagten wurde w"ahrend des Krieges je l"anger desto mehr zu 
angeblich kriegswichtiger T"atigkeit herangezogen und hierbei immer 
wieder mit recht fragw"urdigen Aufgaben betraut. So wurde der Ange-
klagt z.B. nach Kriegsbeginn mit Nebe zusammen zur Zerst"orung eines
Radiosenders bei Warschau und im Oktober/November 1941 in Kiew mit
Schmidt zusammen zur Sprengung eines bestimmten Geb"audes zu einem
bestimmten Zeitpunkt herangezogen, welche Aktion der Angeklagte
heute selbst als Kulturschande bezeichnete, ohne sich "uber die Einzel-
heiten auszulassen. ...
Im Jahre 1944 erhielt der Angeklagte von Nebe den Auftrag, erbeutete
russische Giftmunition zu untersuchen und nachzumachen. ... Schlie"s-
lich erschien Nebe im Laufe des Krieges einmal bei Angeklagten im KTI
mit einem Sack voller Goldringe und Goldplomben, die mindestens teil-
weise von ermordeten Juden stammten und im Labor eingeschmolzen werden
sollten. Nachdem die an den Goldplomben befindlichen menschlichen Zahn-
und Kieferreste ... entfernt worden waren, wurden Ringe und Plomben 
hinter verschlossenen T"uren im Labor unter der Aufsicht des Angeklagten
zu Goldbarren von insgesamt 23-27 kg Gewicht zusammengeschmolzen, um
die Herkunft dieses Goldes zu vertuschen. ... Derselbe Vorgang ... wie-
derholte sich einige Zeit sp"ater, nur da"s es sich dabei nur um 12 kg
Gold handelte. ...
Im September 1941 wurde der Angeklagte von Nebe, der seit Beginnn des
Ru"slandfeldzugs als Leiter der Einsatzgruppe B im r"uckw"artigen Ge-
biet der Heeresgruppe Mitte im Osten im Einsatz war, mit 250kg Spreng-
stoff und Gasschl"auchen nach Minsk beordert. Der Befehl wurde ihm ... 
mit der Erl"auterung "ubermittelt, da"s Nebe nicht wisse, was er mit den
dort vorhandenen Geisteskranken machen solle; er k"onne von seinen Leuten
nicht verlangen, diese unheilbaren Geisteskranken zu erschie"sen. ...
Nach zweit"agiger Fahrt kam der Angeklagte mit seinen Begleitern an 
einem Samstagaben in Minsk an. Dort wurde er am gleichen Aben von Nebe
dar"uber informiert, da"s die Euthanasie auch im besetzten Ru"sland durch-
gef"uhrt werde. ... Himmler habe ihn angewiesen eine andere T"otungsart
f"ur Geisteskranke zu finden. ... Am n"achsten Tag nahm Nebe den Ange-
klagten in eine in Minsk gelegene Irrenanstalt mit, wo im Beisein von 
zwie oder drei russischen "Arzten und "Arztinnen verschiedene Kranken-
s"ale besichtigt wurden. Nebe wies den Angeklagten darauf hin, da"s die
"Arzte die in Betracht kommenden Geisteskranken bereits ausgesucht h"at-
ten. ... [Es folgt eine Beschreibung der Vorbereitungen des Sprengstoff=
T"otungsversuchs an der Rollbahn nach Moskau 15 km au"serhalb von Minsk.]
Als die Balkent"ure zugemacht war, wies Nebe alle Beteiligten an, sich
zur"uckzuziehen. Dann gab er dem Angeklagten Dr.Widmann das Zeichen 
zur Z"undung der Sprengstoffladung, das dieser an Schmidt weitergab. ...
Als der Angeklagte merkte, da"s die Z"undung auf sein Zeichen nicht
klappte, lief er hinzu, pr"ufte am Z"undapparat den Ohmwiderstand nach
und dr"uckte, nachdem er alles in Ordnung fand, die Z"undstange rasch
nach unten und l"oste dadurch die mit einer nicht allzu lauten Detonation
verbundene Sprengung des Bunkers aus. Danach begab er sich zu dem Bunker,
wo er u.a. auch Nebe traf. Sie stellten nun fest, da"s die im Unterstand
befindlichen Geisteskranekn nicht alle tot waren. Aus dem Inneren war
vielmehr St"ohnen zu h"oren, w"ahrend 5-6 Geisteskranke blut"uberstr"omt,
die H"ande vor dem Gesicht haltend, schreiend und wimmernd aus dem Bunker
herausliefen bzw. davor herumkrochen. Diese wurden sodann wieder in dne
Bunker zur"uckgebracht und hierauf eiligst weitere 100kg Sprengstoff auf
die Bunkerdecke gelegt und nunmehr mittels Z"undschnur zur Explosion ge-
bracht. Danach herrschte in dem v"ollig zerst"orten Bunker Totenstille.
In der Umgebung zersteut und auf den umherstehenden B"aumen lagen und
hingen Leichenteile. Ohne sich weiter um den den Ort des Geschehens zu
k"ummern, fuhren Nebe, der Angeklagt und die "ubrigen Beteiligten da-
raufhin nach Minsk zur"uck. ... [Am Mittwochvormittag] besichtigte der
Angeklagte zusammen mit Nebe, dem SS-Arzt Dr.Battista, mit Schmidt und
anderen Personen eine Irrenanstalt [in Mogilew]. Auch hier waren rus-
sische Anstalts"arzte bzw. -"aztinnen ofensichtlich bereits eingeweiht
in den Plan Nebes. Es ging daher nur darum, den zu einer Vergasun ge-
eigneten Raum innerhalb der Anstalt ausfindig zu machen. ... Am darauf-
folgenden Tag ... wurde die Vergasungsaktion in Anwesenheit Nebes, eines
Polizeigenerals und einiger SS-Offiziere unter Anleitung des Angeklagten
durchgef"uhrt. ... Zun"achst "uberpr"ufte der Angeklagte das zugemau-
erte Fenster [des Laborraumes] und strich eigenh"andig einige nicht ganz
dichte Stellen um die Gaszuleitungsstutzen herum mit frischem M"ortel,
der noch vorhanden war und den ihm Schmidt auf sein Gehei"s gebracht hat-
te, zu. Dann wurder der zur Anreise von Berlin ben"utzte Pkw-Adler mit
der r"uckw"artigen Front an das Geb"aude herangefahren und einer der 
beiden mitgef"uhrten Metallschl"auche unter Aufsicht des Angeklagten
vom Auspuffrohr des Pkws aus and dem im zugemauerten Fenster angebrach-
ten Einf"uhrstutzen angeschlossen. In der Zwischenzeit wurden auf einem
Panjewagen mindestens f"unf Geisteskranke im Beisein eines Pflegers her-
angef"uhrt und in dem zur Vergasung bestimmten Laborraum untergebracht.
Daraufhin gab Nebe das Zeichen zum Beginn der Vergasungsaktion. Der Fah-
rer Bauer lie"s danach den Motor des Pkws laufen, w"ahren der Angeklagte
au"serhalb des Wagens in einiger Entfernung die Vorg"ange beobachtete,
damit nichts schief ging. Nach etwa f"unf Minuten stellte Nebe ... mit
einem Blick durch ein an der Eingangst"ur befindliches Fenster fest, da"s
bei den Geisteskranken noch keine t"odliche Wirkung des Auspuffgases ein-
getreten war. ... Nebe ordnete daher auf Rat des Angeklagten an, den zwei-
ten Metallschlauch an dem schon f"ur alle F"alle bereitgestellten Lkw=
Mannschaftswagen anzuschlie"sen. Als der Motor dieses Wagens in Gang ge-
setzt wurde, dauerte es noch etwa acht Minuten, bis die im Laborraum be-
findlichen Geisteskranken tot waren. Um ganz sicher zu gehen, wurde der
Vergasungsraum noch 1-2 Stunden geschlossen gehalten. Dann wurden die
Leichen abtransportiert. Schon w"ahrend des Abtransports der Leichen war
der Angeklagte mit Nebe weggefahren. Die Metallschl"auche wurden zur"uck-
gelassen. Ob damit im Luafe des Tages weitere Geisteskranke auf diese 
Weise get"otet wurden, ist zwar sehr wahrscheinlich, lie"s sich aber 
nicht mehr kl"aren. ... Der Angeklagte Dr.Widmann war der Auffassung, 
bei den T"otungen der Geisteskranken in Minsk und Mogilew handle es sich
um die Fortsetzung der Euthanasieaktion im Osten. Er hielt den Auftrag
Nebes, dessen verbrecherischen Zweck er erkannte, f"ur einen verbind-
lichen Befehl und glaubte m"oglicherweise irrt"umlich, da"s er einen 
solchen unter allen Umst"anden und ohne Widerrede auszuf"uhren habe. ...
Schon nach kurzer Zeit [war es] in Ru"sland bei den Kommandos der Ein-
satzgruppen zu erheblichen Schwierigkeiten [gekommen]. Die Angeh"origen
der Einsatz- und Sonderkommandos, teilweise selbst Familienv"ater, waren
auf die Dauer den mit Massenerschie"sungen verbundenen seelischen Be-
lastungen nicht gewachsen, insbesondere wenn Frauen und Kinder darunter
waren. Es kam zu Mi"shelligkeiten, Befehlsverweigerungen, Trunkenheits-
exzessen, aber auch zu schweren psychischen Erkrankungen. Himmler, dem
diese Mi"st"ande nicht unbekannt blieben, suchte daher nach einer L"osung,
um die M"anner der Erschi"sungskommandos nervlich und seelisch zu ent-
lasten. So entsand im Gespr"ach mit Heydrich und anderen F"uhrungskr"aften
der Plan, zu diesem Zweck Gaswagen einzusetzen, die insbesondere zur Liqui-
dierung von Frauen und Kindern Verwendung finden sollten. ... Im September
oder Oktober 1941 erhielt der Leiter der Gruppe II D IM RSHA, der damalige
SS-Obersturmbannf"uhrer Rauff, ... von Heydrich den Befehl, solche Gaswagen
zu bauen. ... Nach vergeblichen Bem"uhungen Pradels [des Leiters der Kraft-
fahrzeugabteilung II D 3a] beschaffte wahrscheinlich Rauff selbst f"unf
Saurer-Fahrgestelle. Nach verschiedenen Vorbesprechungen wurden diese der
Fa.Gaubschat in Berlin zur Karossierung "uberlassen, die nach den von 
Pradel und Wentritt [Pradels Werkstattleiter] angegebenen genauen Ma"sen
zun"achst an einem Fahrzeug als Muster einen luftdicht abgeschlossenen,
etwa 2m breiten und 5m langen Kastenaufbau anbrachte. ... Innen war der 
Kastenaufbau mit verzinktem Blech ausgeschlagen und in den oberen Ecken
mit durch Eisengitter gesch"utzten Beleuchtungsk"orpern vershen. Auf dem 
Boden wurde ein h"olzerner Gitterrost angebracht. Die Fahrerkabine war
vom Kastenaufbau getrennt, jedochmit ihm durch ein kleines Beobachtungs-
fenster verbunden. Au"sen war das Fahrzeug feldgrau gestrichen. ... Nach
Fertigstellung holte Wentritt das Musterfahrzeug ab und nahm entsprechend
der ihm erteilten Anweisung aufgrund seiner eigenen technischen Kennt-
nisse folgende Ver"anderungen vor: Er schnitt das Auspuffrohr hinter dem
Motor auf und setzte in dasselbe ein T-St"uck ein. Sodann bohrte er in 
den Boden des Kastenaufbaus ein Loch von etwa 50-60mm St"arke, durch das
er einen Stutzen in das Wageninnere einf"uhrte. der Stutzen wurde fest
verschwei"st und daran im Wageninneren ein U-f"ormig verlaufendes R"ohren-
system angeschlossen, dessen Rohre in regelm"a"sigen Abst"anden mit kleinen
L"ochern versehen wurden. Im Bedarfsfall brauchte nun nur noch zwischen
dem T-St"uck im Auspuff und dem Stutzen im Boden des Kastenaufbaus, die
beide ein Gewinde hatten, durch einen aufschraubbaren Schlauch eine Ver-
bindung hergestellt und der Auspuff mit einer Kapsel verschlossen zu werden,
dann konnte man ohne Schwierigkeiten die beim Laufenlassen des Motors ent-
stehenden Auspuffgase durch den Stutzen in das R"ohrensystem und von dort 
in das Wageninnere leiten. Der Gitterrost am Boden verdeckte einmal die Gas-
zuleitung und zum anderen erm"oglichter er die schnelle Reinigung des Wa-
gens nach Gebrauch. Die Fertigstellung des Musterfahrzeugs meldete Wentritt
seinem Vorgesetzten Pradel, der ihn anwies, den Wagen pers"onlich zum KTI 
zu fahren und sich dort zur Entnahme von Luftproben ... zu melden. ... 
Einige Zeit sp"ater wurde das Fahrzeug auf Veranlassung von Dr.Hee"s er-
neut beim KTI zur Vornahme von Gasanalysen vorgef"uhrt. ... [Noch] einige
Zeit sp"ater - im Sp"atherbst 1941 - forderte Dr.Hee"s die wissenschaft-
lichen Mitarbeiter Dr.Leidig und Dr.Hoffmann auf, an der praktischen Er-
probung dieses ersten ... Wagens im Konzentrationslager Sachsenhausen teil-
zunehmen. An diesem Tag war der Angeklagte auf einer Dienstreise unterwegs,
wahrscheinlich in Kiew. ... In gedr"uckter Stimmung fuhren Dr.Leidig und
Dr.Hoffmann [nach dieser Vorf"uhrung] zusammen mit Dr.Hee"s zum KTI zur"uck.
Dr.Leidig nahm diesen Vorgang zum Anla"s, sein Ausscheiden aus dem KTI zu
betreiben, was ihm schlie"slich Ende 1942 gelang. Als der Angeklagte noch 
im Jahre 1941 oder Anfang 1942 von diesem Versuch ... erfuhr, suchte er 
Dr.Hee"s auf und machte ihm Vohaltungen, es gehe nicht, da"s man normale
Menschen mit diesen Gaswagen umbringe. Dr.Hee"s bekam hierauf einen roten
Kopf und erkl"rte: ''Du siehst, es geht doch, willst Du etwa abspringen?``
Im Fr"uhjahr 1942, m"oglicherweise auch schon im Januar 1942, erhielt der 
Angeklagt, der inzwischen von den fr"uheren Gasanalysen wu"ste, und seine
Mitarbeiter von Dr.Hee"s den Auftrag, an einem im Hof befindlichen Gas-
wagen erneut Messungen und Gasanalysen vorzunehmen. ... Zweck dieser Gas-
analysen war, festzustellen, entweder in welcher Zeit im Kastenaufbau der
absolut t"odliche CO-Gehalt von einem Prozent erreicht wird, oder ob im 
Inneren des Wagens durch die eingeleiteten Auspuffgase ein explosibles
Gasgemisch entsteht (weil n"amlich im Fr"uhjar 1942 ein derartiger Wagen
in Kulmhof explodiert war.)  Auf Grund der im KTI durchgef"uhrten Messungen
und Gasanalysen und der technischen Arbeiten der Kraftfahrtechnischen Ab-
teilung D 3a waren die ersten Saurer-Fahrzeuge etwa im Januar 1942 ein-
satzbereit. ...

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